[...] Und was die Heute-Show betrifft: Da geht man auf eine AfD Veranstaltung, interviewt 50 Teilnehmer, von denen 5 totalen Bullshit erzählen und 5 relativ kluge Sachen?

Preisfrage: Wen zeigt man uns in der Heute-Show?

Diejenigen, über die man lachen kann, wie auf jedem Parteitag der anderen Parteien auch.

Ich mag das Format nicht, weil es leicht ist, jemanden mit einem mehrköpfigen Fernsehtam zu überrumpeln.

Das ändert aber nichts daran, dass die Inhalte der heute-show meistens gut recherchiert sind. Und dass man offenbar darüber hinaus die Größe hat, sich für Fehler persönlich zu entschuldigen. Danke für den Link. ;) Ob das die Redakteure der "Welt" wohl auch immer machen? :think:
 
Schau Dir die Auflagengrössen von Compact an und Du wirst erkennen das es kein unbekanntes Blatt mehr ist. Wenn Du dich etwas mehr in der rechten Szene bewanderst wirst Du auch andere Verstrickungen mit ihm finden. Aber soweit mag ja der AfD-Jünger ja nicht gehen, wie hier ja schon häufig belegt, wenn Verbindungen zur NPD oder deren Jugendorganisationen etc. aufkamen. Somit ist eher aus Unwissenheit Elsässer für Dich unwichtig, für die "Neue Rechte" ist er durchaus eine Person mit mehr Einfluss.

Wollen wir uns hier jetzt ernsthaft über den Nationalbolschewisten Elsässer unterhalten, weil ein AfD Politiker seinem Wurschtblatt ein Interview gegeben hat? Welch Aussagekraft hat das nun für die Partei als solche?

Wenn du diesen Maßstab an ALLE Parteien anlegen würdest, hättest du ernsthaft Schwierigkeiten überhaupt noch eine Partei wählen zu können. Du musst nur tief genug buddeln und wirst bei ALLEN PARTEIEN eine Leiche im Keller finden!

Deine Aussage zur AfD beruht gleich auf welcher Grundlage? Deiner eigenen Einschätzung oder weisst Du was ZDF und Co. so für Interviews aufnehmen. Selbiges hat ja Lügenpetry gegenüber den ZDF schon einmal behauptet, und genau bei jener Frau mit der sie seit Monaten u.a. deswegen im Klinsch liegt, Frau Hayali. Magst Du auch noch auf die Lügenpropaganda von Lügenpetry aufspringen?

Du kannst dir gerne mal dieses Video anschauen. Dann weist du was ich meine! ;)

Das ändert aber nichts daran, dass die Inhalte der heute-show meistens gut recherchiert sind. Und dass man offenbar darüber hinaus die Größe hat, sich für Fehler persönlich zu entschuldigen. Danke für den Link. ;) Ob das die Redakteure der "Welt" wohl auch immer machen? :think:

Die Heute-Show wäre dann eine gute Sendung, wenn sie ausgewogen wäre. Aber wenn man sich eben nicht gerade über die AfD lustig macht, tut man es mit der CSU.

Kennst du eigentlich "Hurra Deutschland" noch? :LOL:
 
Wollen wir uns hier jetzt ernsthaft über den Nationalbolschewisten Elsässer unterhalten, weil ein AfD Politiker seinem Wurschtblatt ein Interview gegeben hat? Welch Aussagekraft hat das nun für die Partei als solche?
"linker Patriot"? Ok so sieht sich das gesamte Magazin ja, die Aussage in dem Magazin und des Herrn Elsässers sprechen aber eine andere Sprache. Und es ist ja nicht das erste Mal das AfD diese Verbindung sucht/hat. Eine Aussagekraft hat es schon, wer sich solchen Magazinen anbiedert der muss auch damit rechnen mit diesen Magazinen kritisiert zu werden. Das ist ähnlich diesem Fall hier:
Polizei Sachsen - möchte Entschuldigung von Dulig der rechtstendenzen bei der Polizei sieht - geäußert im rechtspopulistischen "Junge Freiheit"-Magazin :ugly:

Wenn du diesen Maßstab an ALLE Parteien anlegen würdest, hättest du ernsthaft Schwierigkeiten überhaupt noch eine Partei wählen zu können. Du musst nur tief genug buddeln und wirst bei ALLEN PARTEIEN eine Leiche im Keller finden!
Welche Parteien und welche Zeitungen meinst Du jetzt hier?


Du kannst dir gerne mal dieses Video anschauen. Dann weist du was ich meine! ;)
Ich kenne das Video und wo genau wird nun der Beitrag von dem Rohmaterial widerlegt? Wo gibt es da "50 Leute die interviewt" werden wo es nur die 5 dümmsten ins Fernsehen geschafft haben?
 
[...] Die Heute-Show wäre dann eine gute Sendung, wenn sie ausgewogen wäre. Aber wenn man sich eben nicht gerade über die AfD lustig macht, tut man es mit der CSU. [...]

Über die gesamte Show-Historie hinweg gesehen ist das absoluter Quatsch (Ich erinnere nur an die Running Gags über die FDP).

Die AfD und die CSU fallen zur Zeit eben öfter auf. Dafür können die Jungs und Mädels von der heute-show relativ wenig. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
"linker Patriot"? Ok so sieht sich das gesamte Magazin ja, die Aussage in dem Magazin und des Herrn Elsässers sprechen aber eine andere Sprache. Und es ist ja nicht das erste Mal das AfD diese Verbindung sucht/hat. Eine Aussagekraft hat es schon, wer sich solchen Magazinen anbiedert der muss auch damit rechnen mit diesen Magazinen kritisiert zu werden. Das ist ähnlich diesem Fall hier:
Polizei Sachsen - möchte Entschuldigung von Dulig der rechtstendenzen bei der Polizei sieht - geäußert im rechtspopulistischen "Junge Freiheit"-Magazin :ugly:

Was hat das jetzt mit der AfD zu tun?

Welche Parteien und welche Zeitungen meinst Du jetzt hier?

Ich meine das mal ganz allgemein. Sei es nun eine Antideutsche Demo oder ähnliche Vorfälle. Gleiche Maßstäbe für ALLE Parteien!

Du kannst dir gerne mal dieses Video anschauen. Dann weist du was ich meine! ;)
Ich kenne das Video und wo genau wird nun der Beitrag von dem Rohmaterial widerlegt? Wo gibt es da "50 Leute die interviewt" werden wo es nur die 5 dümmsten ins Fernsehen geschafft haben?

Mal abgesehen davon, dass dir aus dem Rohmaterial jemand mit dem entsprechenden Know How in 10 minuten einen astreinen Pro-AfD Bericht zaubert - Findest du es nicht erstaunlich, dass von den ca 12 Leuten die interviewt wurden, ALLE die Unsinn erzählt haben gezeigt wurden aber die meisten, die sich eher vernünftig geäußert haben nur eher kurz zu Wort kamen?
 
Was hat das jetzt mit der AfD zu tun?
Wer nicht mit dem rechtspopulistischen/-extremistischen Spektrum zu tun hat/haben will, der sollte sich eben mit dem auch nicht abgeben. Siehe eben Polizei Sachsen. Man dementiert rechte Tendenzen in einem rechtspopulistischem Magazin. Sehr glaubwürdig. Aber es gab bestimmt nur keine andere Zeitung die die gute Dame da wiedergeben wollte, oder? ;)


Ich meine das mal ganz allgemein. Sei es nun eine Antideutsche Demo oder ähnliche Vorfälle. Gleiche Maßstäbe für ALLE Parteien!
Ach shcade ich dachte es kommt endlich zu einer Aussage auch mal was packendes, wieder nichts...:yawn:


Das könnte man sicher auch tun, wie lange wäre der Clip dann aber nur gewesen? ;)
Und welche Leute meinst Du die keinen Mist erzählt haben? Bei einigen hätten man durchaus auch noch schwerwiegendere Aussagen in dem Beitrag verpacken können und hätte dann doch nur gezeigt was eben auch gesagt wurde. Das manche sich selbst in ihrer Aussage widerlegen, oder gar noch weiter um Kopf und Kragen geredet haben, das verneine ich ja nicht. Aber meines Erachtens hatte Frau Hayali und ihre Kollegen genug gezeigt, was da so aufkam. Weder nur die schlechten, noch nur die akzeptablen Aussagen einiger. Wobei mir der Vergleich mit 50 interviewen und 5 dumme nur zeigen, immer noch nicht aufgrund des Videos erschliesst. Und schon gar nicht irgendetwas belegbares zu den Landtagswahlen und dem ZDF da zeigen, was Du in Aussicht gestellt hast...Aber ich denke da kommt dann auch nicht mehr viel oder?
 
Die heute-Show ist immer sehr aufschlussreich...:LOL:

Mal unabhängig von der Rechtsschwäche der AfD, der Entwurf des AfD-Parteiprogramms wurde wohl recht gut getroffen. Von der "Partei des kleinen Mannes" ist darin nicht zu lesen:

  • Privatisierung der Arbeitslosenversicherung
  • Abschaffung/Privatisierung der gesetzlichen Unfallversicherung
  • Abschaffung diverser "Reichensteuern"
  • Verbot von Abtreibungen
  • Einschnitte in der geschlechtlichen Gleichberechtigung

Abgesehen davon noch mehr Überwachung, staatlich gesteuerte Medien (dabei ist es doch genau das, was sie von den bestehenden immer behaupten...), Ausbau der Bundeswehr, Liberalisierung der Waffenrechts...

Frau Petri hat noch am Wahlabend von der AfD als "Partei der gesellschaftlkichen Mitte" gesprochen - solche Forderungen klingen weder sozial noch an der gesellschaftlichen Mitte interessiert.
 
Mal unabhängig von der Rechtsschwäche der AfD, der Entwurf des AfD-Parteiprogramms wurde wohl recht gut getroffen. Von der "Partei des kleinen Mannes" ist darin nicht zu lesen:

  • Privatisierung der Arbeitslosenversicherung
  • Abschaffung/Privatisierung der gesetzlichen Unfallversicherung
  • Abschaffung diverser "Reichensteuern"
  • Verbot von Abtreibungen
  • Einschnitte in der geschlechtlichen Gleichberechtigung

Abgesehen davon noch mehr Überwachung, staatlich gesteuerte Medien (dabei ist es doch genau das, was sie von den bestehenden immer behaupten...), Ausbau der Bundeswehr, Liberalisierung der Waffenrechts...

Frau Petri hat noch am Wahlabend von der AfD als "Partei der gesellschaftlkichen Mitte" gesprochen - solche Forderungen klingen weder sozial noch an der gesellschaftlichen Mitte interessiert.

Irgendwie ist das süß ... vorher als 1 Themen Partei "abgestraft", und nun nach der Wahl die Einsicht, dass das wohl doch nicht so zieht, also zack: Direkt wieder irgendwas neues suchen um die Partei zerfleddern zu wollen :ugly:

Aber ich finds zumindest gut, dass du schreibst, das es lediglich ein Entwurf ist... und wenn die Wählerschaft der AfD den einen oder anderen Punkt im Parteiprogramm doch nicht so prickelnd findet, traue ich der Partei da mehr Mitspracherecht der Bürger zu, als bei den Alt-Parteien ;D
 
Zuletzt bearbeitet:
Freiburg: Jeder dritte AfD-Wähler hat Migrationshintergrund

Folgende News wurde am 20.03.2016 um 12:25:00 Uhr veröffentlicht:
Freiburg: Jeder dritte AfD-Wähler hat Migrationshintergrund
Shortnews

Bei der Landtagswahl 2016 führte die Stadt Freiburg eine Wählerbefragung durch. Die Ergebnisse dabei sind durchaus überraschend. So habe ausgerechnet die AfD den höchsten Anteil an Wählern mit Migrationshintergrund, nämlich 34 Prozent. Zudem seien deren Wähler vorwiegend männlich und arbeitstätig.

Die meisten Deutschen ohne Migrationshintergrund wählten offenbar die Grünen. Die Partei "Die Linke" sei wiederum die Partei mit dem jüngsten Wählerspektrum und auch jene mit den meisten Schülern und Studenten. Bei den Über-70-Jährigen lag laut Umfrageergebnis hingegen die SPD ganz vorne.


Insgesamt 1.548 Personen nahmen an dieser Befragung teil. Jeder Zehnte sei von den Studenten, welche die Umfrage leiteten, angesprochen worden. Dabei komme man auf etwa 6,9 Prozent aller Wähler der ausgewählten Wahllokale, was im Endeffekt ca. 1,9 Prozent aller Freiburger Wähler ausmache.
 
Irgendwie ist das süß ... vorher als 1 Themen Partei "abgestraft", und nun nach der Wahl die Einsicht, dass das wohl doch nicht so zieht, also zack: Direkt wieder irgendwas neues suchen um die Partei zerfleddern zu wollen :ugly:
Es ist wohl unbestreitbar, dass sie ihren Wahlerfolg auf EIN Thema gegründet haben - sogar den Erfolg bei der Kommunalwahl in Hessen.

Aber ich finds zumindest gut, dass du schreibst, das es lediglich ein Entwurf ist... und wenn die Wählerschaft der AfD den einen oder anderen Punkt im Parteiprogramm doch nicht so prickelnd findet, traue ich der Partei da mehr Mitspracherecht der Bürger zu, als bei den Alt-Parteien ;D
Am Parteiprogramm hat der Wähler gar nicht "mit zu sprechen" - das machen nur die Mitglieder. Und die Frage ist natürlich, wie viel davon im Endgültigen Programm zu finden sein wird. Aber diese Dinge stehen im Entwurf der Parteiführung und sind keine Anträge zur Erweiterung, wie sie einzelne Mitglieder immer mal gerne einbringen wollen, wie in jeder Partei auch. Man erinnere sich nur an den (glücklicherweise missglückten) Versuch einer Gruppe innerhalb der Grünen, Pädophilie zumindest teilw. zu legalisieren.

Diese Punkte scheinen von der Parteiführung als mehrheitsfähig innerhalb der Mitglieder erachtet zu werden, und eine Partei bindet sich mit ihrem Grundsatzprogramm, unabhängig von Wahlprogrammen. Werden diese Punkte verabschiedet, dann wählt man sie immer mit!
 
Irgendwie ist das süß ... vorher als 1 Themen Partei "abgestraft", und nun nach der Wahl die Einsicht, dass das wohl doch nicht so zieht, also zack: Direkt wieder irgendwas neues suchen um die Partei zerfleddern zu wollen :ugly:

Aber ich finds zumindest gut, dass du schreibst, das es lediglich ein Entwurf ist... und wenn die Wählerschaft der AfD den einen oder anderen Punkt im Parteiprogramm doch nicht so prickelnd findet, traue ich der Partei da mehr Mitspracherecht der Bürger zu, als bei den Alt-Parteien ;D

NAtürlich hat die AfD ausnahmslos mit einem Thema Wählerstimmen gesammelt. Jene Themen die jetzt im Entwurf enthalten sind, und eigentlich jeder AfD-Jünger sich mal auf der Zunge zergehen lassen sollte, ist den meisten Wählern nicht bekannt oder können gar nicht Ermessen was das für ihre eigene Situation bedeuten würde. Aber ist ja schließlich "DIE" Volkspartei, da muss man als sozial schwacher eben auch mal paar Einschnitte mit in Kauf nehmen um seinen Unmut gegenüber Muslime, ähm Flüchtlinge, ähm Ausländer ablassen zu können. Bin schon gespannt auf die ersten Interviews nach der Verabschiedung des Grundsatzprogrammes und vor allen Dingen auf die Relativierungen hier im Forum. Das wird sicher wieder amüsant köstlich zu lesen sein. :mrgreen:
 
Mal unabhängig von der Rechtsschwäche der AfD, der Entwurf des AfD-Parteiprogramms wurde wohl recht gut getroffen. Von der "Partei des kleinen Mannes" ist darin nicht zu lesen:

Hast du den gesamten Entwurf gelesen?

Punkt 6.2: Aktivierende Grundsicherung: Arbeit, die sich lohnt. Anstatt ALG II.

Speziell der kleine Mann soll hier Verbesserungen spüren. Bei den Versicherungen ist der Entwurf (ist halt ein Entwurf) nicht einheitlich. Einerseits steht in dem Entwurf, dass die Sozialsysteme durch geeignete Maßnahmen gesichert werden müssen, andererseits schreiben sie aber auch was von Privatisierungen. Ich denke das liegt daran, weil die Partei aus der Lucke-AfD entspringt und nun bei dem Parteitag ein Konsens zwischen der neuen und der Ursprungs-AfD zustande kommen muss.

Punkt 7.2
2. Mindestlohn: Schützt Schwache. Beibehalten.

Entgegen alle anderen Behauptungen, auch hier kurz vorher in einem Posting ist bereits im Antrag eine Anerkennung des Mindestlohns.

Im übrigen würde von einer Privatisierung der Rentenversicherung und der Arbeitslosenversicherung nur der ganz kleine Mann profitieren. Die Grundsicherung/Sozialleistung ist für den kleinen Mann höher als seine Transferzahlungen der Versicherungen. Das heißt, der kleine Mann hat ohne Sozialabgaben netto mehr in der Tasche ohne aber in Problemfällen weniger Geld zu haben, da er eh mit Sozialsicherungen aufstocken müsste. Das heißt das Solidarprinzip würde unterwandert werden, weil dann die Gelder aus Steuern aufgebracht werden müssen. Daher hoffe ich, dass gegen die Privatisierung gestimmt wird (wovon ich auch ziemlich sicher ausgehe). Aber das der kleine Mann verlierst, dass sehe ich nicht


Ansonsten belege mal bitte die Einschnitte in der Gleichberechtigung. Und nun komme mir nicht, dass sie alte Familienwerte wieder vermitteln wollen. Man hat dann immer noch die Wahl und ist nicht eingeschränkt. Aktuell wird halt nur in den Medien vermittelt, dass Beziehungen eh nicht halten, wir alles Alleinkämpfer sind und man nur wertvoll als Arbeitsdrohne ist.
 
Es ist wohl unbestreitbar, dass sie ihren Wahlerfolg auf EIN Thema gegründet haben - sogar den Erfolg bei der Kommunalwahl in Hessen.


Am Parteiprogramm hat der Wähler gar nicht "mit zu sprechen" - das machen nur die Mitglieder. Und die Frage ist natürlich, wie viel davon im Endgültigen Programm zu finden sein wird. Aber diese Dinge stehen im Entwurf der Parteiführung und sind keine Anträge zur Erweiterung, wie sie einzelne Mitglieder immer mal gerne einbringen wollen, wie in jeder Partei auch. Man erinnere sich nur an den (glücklicherweise missglückten) Versuch einer Gruppe innerhalb der Grünen, Pädophilie zumindest teilw. zu legalisieren.

Diese Punkte scheinen von der Parteiführung als mehrheitsfähig innerhalb der Mitglieder erachtet zu werden, und eine Partei bindet sich mit ihrem Grundsatzprogramm, unabhängig von Wahlprogrammen. Werden diese Punkte verabschiedet, dann wählt man sie immer mit!

das bei den grünen ist ja zum glück schon ewig her und echt nicht mehr aktuell.
 
Die Mitglieder konnten über gewisse Thesen in einer Mitgliederbefragung abstimmen. Ich habe mich natürlich auch daran beteiligt. Da waren einige Thesen enthalten. Ich Liste hier mal einige Ergebnisse auf, für die die Mehrheit der Mitglieder votiert haben:
Reformüberlegung zum Geldsystem
Mehrheitsthese:
Aus Sorge um unser Geld wollen wir auch darüber nachdenken, ob grundsätzlichere Reformen am Geldsystem mit seinem Kartell aus Zentral-
und Geschäftsbanken zur Schöpfung von Kreditgeld notwendig sind. Damit Deutschland bei einer demokratischen Entscheidung hin zu
stabilem Geld alle Optionen offen hat, sollte das Gold der Bundesbank ausschließlich im deutschen Inland gelagert werden.

Steuer und Bankgeheimnis
Die langjährigen Regierungsparteien haben das Steuer- wie auch das Bankgeheimnis faktisch aufgehoben.
Im Jahr 2015 hat sich die Zahl der Abfragen auf 141.640 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die Möglichkeit zur Kontenabfrage steht den
Behörden offen. Der Bürger darf nicht zum gläsernen Untertanen werden. Internationale Übereinkommen wie zu FATCA und Swift tragen
ebenfalls zur Überwachung des Bürgers bei.
Zudem wird durch den Austausch von Steuerdaten das Steuergeheimnis ausgehöhlt. Steuerdaten deutscher Bürger sind sensible Daten und
sollten vom Staat vertraulich behandelt und nicht mit anderen Institutionen oder fremden Staaten ausgetauscht werden.

Die AfD setzt sich daher für die Wiederherstellung von Bank- und Steuergeheimnis ein.

Mittelstandspolitik

Die AfD unterstützt den Bürokratieabbau und wendet sich gegen Überregulierung. Jede Regelbefolgung verursacht Kosten, die bei
Großunternehmen geringer ins Gewicht fallen als beim Mittelstand oder kleineren Unternehmen.

Wir wollen deutliche Vereinfachungen zum Beispiel beim Hunger nach statistischen Daten, beim betrieblichen Beauftragtenwesen, bei
betrieblichen Sicherheitsbestimmungen und Bürokratieabbau beim Mindestlohn.

Föderalismus - Bund-Länder-Finanzen

Die AfD steht für selbständige und starke Gebietskörperschaften. Wir wollen regionale und lokale Selbstverwaltung ermöglichen und
Subsidiarität garantieren, damit regionale Eigen- und Besonderheiten gepflegt werden können. Deutschland ist stets, anders als Frankreich,
ein föderaler Staat gewesen. Wir wollen dem Föderalismus wieder Gewicht verleihen. Wir lehnen es ab, dass der Bund zentral steuernd in
lokale und regionale Angelegenheiten eingreift. Politik sollte vor Ort stattfinden und dementsprechend muss auch die Finanzierung vor Ort
erfolgen können, damit Verantwortlichkeit hergestellt wird. Der Länderfinanzausgleich muss überarbeitet werden, um Blüten wie etwa die
Subventionierung Berlins mit derzeit 3,5 Milliarden Euro jährlich verhindern zu können.

Die AfD setzt sich dafür ein, die Bund-Länder-Finanzen neu ordnen, um Kompetenzgerangel zu unterbinden und klare Verantwortlichkeiten zu
schaffen. Bund, Länder und Gemeinden brauchen eigene Finanzierungsquellen, aus denen sie ihre Tätigkeiten selbst finanzieren. Eine klare
Aufgabenzuteilung soll Wettbewerb zwischen den Bundesländern ermöglichen. Wir fordern eigenverantwortliche Länder und Kommunen, die
auch für sich genommen insolvenzfähig sein müssen. Wie auf europäischer Ebene befürworten wir hier die Nichtbeistandsklausel, so dass
Rettungsprogramme des Bundes für überschuldete Kommunen oder Ländern verboten sind.

Arbeit muss sich für alle lohnen - Aktivierende Grundsicherung

Die AfD setzt sich für eine Alternative zum Arbeitslosengeld II (sogenanntes „Hartz IV﷿) in Form einer „Aktivierenden Grundsicherung﷿ ein.
Der staatliche Unterstützungsbetrag ist dabei mit wachsendem Einkommen immer weiter abzuschmelzen, bis von einem bestimmten
Einkommen an begonnen wird, Einkommensteuer zu entrichten, statt einen staatlichen Unterstützungsbetrag zu erhalten. Der staatliche
Unterstützungsbetrag wird nicht wie derzeit ganz oder nahezu vollständig auf den eigenen Verdienst angerechnet, sondern es verbleibt dem
Erwerbstätigen stets ein spürbarer Anteil des eigenen Verdienstes. Dadurch entsteht Arbeitsanreiz. Derjenige, der Arbeit aufnimmt, wird
somit auf jeden Fall mehr zur Verfügung haben als derjenige, der nicht arbeitet, aber arbeitsfähig ist (Lohnabstandsgebot).
Missbrauchsmöglichkeiten sind auszuschließen.

Auflösung der Bundesagentur für Arbeit
Änderung:
Jobcenter zuständig für Berufsberatung, Durchführung Arbeitnehmerüberlassungsgesetz
Arbeitslosengeld 1 -> Privatisierung
Kurzarbeitergeld -> Rentenleistungsträger
Insolvenzgeld -> AOK
Erteilung von Arbeitserlaubnissen -> Kommunalverwaltung

Mindestlohn
Der gesetzliche Mindestlohn ist mit dem Wesen der Sozialen Marktwirtschaft eng verbunden. Er korrigiert im Bereich der Entlohnung die Position
der Niedriglohnempfänger als schwache Marktteilnehmer gegenüber den Interessen der Arbeitgeber als vergleichsweise starke Marktteilnehmer. Er schützt
sie auch vor dem durch die derzeitige Massenmigration zu erwartenden Lohndruck. Insbesondere erlaubt der Mindestlohn eine Existenz jenseits der
Armutsgrenze und die Finanzierung einer, wenn auch bescheidenen, Altersversorgung, die ansonsten im Wege staatlicher Unterstützung von der
Gesellschaft zu tragen wäre. Mindestlöhne verhindern somit die Privatisierung von Gewinnen bei gleichzeitiger Sozialisierung der Kosten. Die Alternative für
Deutschland befürwortet es daher, den gesetzlichen Mindestlohn beizubehalten.

Bildung
-Abschaffung des Bachelor und Mastersystems; zurück zum Diplom-Dreigliederisches Schulsystem erhalten
-kein Islamunterricht an Schulen

Rundfunkanstalten
-Privatisierung


Landwirtschaft
Die AfD tritt dafür ein, dass landwirtschaftliche Flächen der Nahrungsmittelproduktion dienen und nicht zunehmend für
andere Zwecke herangezogen werden. So lehnen wir jegliche Form der Bodenspekulation durch international tätige Konzerne und
den vermehrten Anbau von Biomasse zur Energiegewinnung ab.
Die AfD ist davon überzeugt, dass moderne bäuerliche Betriebe mit Verwurzelung in den Regionen am besten geeignet sind,
umwelt- und marktgerecht zu produzieren. Anzustreben ist eine nachhaltige Erzeugung von gesunden, hochwertigen und
rückstandsfreien Nahrungsmitteln sowie marktgerechte Preise von landwirtschaftlichen Produkten. Dies kann mit
unterschiedlichen landwirtschaftlichen Betriebsformen erreicht werden. Die AfD wird die Rahmenbedingungen für eine
umweltgerecht produzierende mittelständische Landwirtschaft verbessern. Die EU-Subventionen nach dem Gießkannenprinzip
sowie bürokratische Überreglementierungen sind Schritt für Schritt zurückzufahren. Die Landwirte brauchen wieder mehr
Entscheidungsfreiheit. Der Beruf des Landwirts muss wieder attraktiver werden.

Gentechnik-Gesetzgebung
Die AfD setzt sich dafür ein, dass die Gentechnik-Gesetzgebung streng reglementiert.

Gesundheitssystem mit Kostenbewusstsein
These war, dass Patienten mehr zur Kasse gebeten werden müssen um das System effizienter zu machen. Das wurde knapp abgelehnt.

Selbstbeteiligung bei der Sozialversicherung
Die AfD setzt sich dafür ein, die direkte Abrechnung und volle Kostenübernahme durch die Krankenkassen beizubehalten.

Zur EU heißt es
Die EU als Gemeinschaft unabhängiger Staaten - Wir treten dafür ein, die Europäische Union zurückzuführen zu einer Wirtschafts- und
Interessengemeinschaft souveräner, lose verbundener Einzelstaaten in ihrem ursprünglichen Sinne. Wir wollen in Freundschaft und guter Nachbarschaft
zusammenleben.

Volksabstimmungen
Volksabstimmungen können ohne Einschränkung zu jedem Thema stattfinden. Abstimmungsfragen finanzieller Natur sind ausdrücklich erlaubt.
Deutschland steht in einigen gesellschaftlichen Themen vor elementaren politischen Weichenstellungen. Die Verantwortung hierfür kann und darf keine
Regierung ohne eine unmittelbare Befragung seiner Bürger tragen. Die Einführung von Volksabstimmungen nach Schweizer Modell ist für die AfD deshalb
nicht verhandelbarer Inhalt jeglicher Koalitionsvereinbarungen.

Amtszeitbegrenzung
Wider dem Berufspolitikertum die Amtszeit für Mandate begrenzen. Die sich fortsetzende Tendenz zum Berufspolitikertum hat der
Monopolisierung der Macht Vorschub geleistet und die unübersehbare Kluft zwischen dem Volk und der sich herausgebildeten politischen
Klasse vergrößert. Vetternwirtschaft, Filz, korruptionsfördernde Strukturen und verwerflicher Lobbyismus sind die Folge. Die
Amtszeitbegrenzung von Mandatsträgern kann dieser gesellschaftsschädigenden Entwicklung entgegenwirken und das Machtmonopol der
Parteien beschneiden. So können wir unser Ideal des Bürgerabgeordneten wiederherstellen.

Straßenverkehr
Die AfD fordert „Freie Fahrt für freie Bürger﷿ und lehnt alle Beschränkungen aus anderen Gründen als der Verkehrssicherheit ab.
Kein Tempolimit auf Autobahnen, 100 km/h auf Landstraßen und 50 km/h innerorts auf allen Durchgangsstraßen, jederzeit.

Klima
Sollte Deutschland die von der Bundesregierung und den anderen Parteien angestrebten Alleingänge zur Reduzierung der CO2-Emissionen
unterlassen sowie besondere finanzielle Belastungen für den „Klimaschutz﷿ zurücknehmen, sich ggf. auf den natürlichen Klimawandel
einstellen und vor allem eine ideologiefreie Forschung zum Klima betreiben? (Ja haben die Mitglieder gestimmt)

Erneuerbare Energie Gesetz
ersatzlos streichen

Kernkraft
Die Laufzeit bestehender Kernkraftwerke sollte verlängert werden. Deutschland sollte sich die Option auf eine Energieversorgung durch
Kernenergie offenhalten und wieder substanziell in die Forschung zu Kernenergie und Recycling der radioaktiven Reststoffe investieren.


Das sind nur einige Themen und einiges habe ich stark zusammengestrichen.
 
Diese Punkte scheinen von der Parteiführung als mehrheitsfähig innerhalb der Mitglieder erachtet zu werden, und eine Partei bindet sich mit ihrem Grundsatzprogramm, unabhängig von Wahlprogrammen. Werden diese Punkte verabschiedet, dann wählt man sie immer mit!
Und trotzdem noch immer gegen mehr Demokratie? Oder gar direkte Demokratie?
 
@wannabe: wir haben ja gesehen wohin die privatisierung des stadtbaus führt. Hohe mieten für schrottimobilien. oder die privatisierung von essen in kitas, schulen, altenheimen. abgelaufenes essen und quasi abfall auf dem teller nur um mehr kohle zu machen. gibt genug dokumentationen dazu. Von Privatisierung profitieren nur die menschen die dahinter stehen. die wollen möglichst viel geld damit verdienen und sparen sonst ohne ende.
privatisierung bedeutet immer das profit dahinter steht und ein wirtschaftsunternehmen. das hat in sozialen bereichen nichts zu suchen. es gibt sicher wenige ausnahmen. aber finde die mal!
wenn du anderer meinung bist kannst du mir gerne konkrete beispiele nennen. ich kenne keine.
 
@wannabe:
wenn du anderer meinung bist kannst du mir gerne konkrete beispiele nennen. ich kenne keine.

Wieso ich speziell? Wie gesagt, bei Versicherungen bin ich strikt gegen Privatisierung. Ich bin sogar für ein wieder erstarken des Beamtentums.

Ich denke, dass Privatisierung nur in Bereichen Sinn machen, in denen der Staat Dienstleistungen erbringt, bei denen Streiks keinen Ausfall des Systems herbeiführen. Müllabfuhr, Stromversorgung, Telefonie, etc. gehören für mich eigentlich generell in staatliche Hände.

So sehr ich in allen anderen Fällen für Wirtschaftsliberalität bin, so bin ich dies nicht in den Fällen, wo es um Systemrelevante Dienstleistungen geht.

Da für mich aber die Geburtenrate von 1,4 das gesellschaftlich größte Problem ist, ich bei allen etablierten Parteien in der Familienpolitik aber nur Versagen sehe, gibt es für mich nur wenige Alternativen neben der AfD. Jede Frau und jeder Mann sollten sich natürlich frei und ohne zwang für ein Leben entscheiden, welches sie sich wünschen. Aber man kann durch Wertevermittlung meines Erachtens viel machen, dass die Menschen die Vorzüge bei der Wahl der Familie sehen. Denn Familie bedeutet Glück, Sinnstiftung und Geborgenheit. Und das sollte einem eigentlich mehr Bedeuten als eine Arbeiterdrohne zu sein.