Dann anders gefragt: Es ist aus deiner Sicht weit verbreitet, dass Künstler eine Abscheu gegenüber deutscher Kunst haben?
Kann ich schwer einschätzen. Meiner persönlichen Meinung nach nicht, zumindest was Oper und Theater angeht. Nur falls es wider Erwarten doch so sein sollte, dann hoffe ich, dass sich auch Künstler finden werden, die das nicht haben.

Widerspricht aus meiner Sicht nicht rechten Grundsätzen. Das widerspricht deiner liberalen Einstellung, die ich dir als ehemaligen FDP-Wähler mal unterstelle.
Also Freiheit im Allgemeinen, was auch Kunst und Kultur mit einschließt, ist nunmal ein rechter Grundsatz. Wer den (auch im besten Wissen und Gewissen) einschränkt, verstößt nunmal gegen eben jenen. Und das kennt man vor allem aus linken Regimen, die eben alles "auf Linie" bringen wollen.

Natürlich ist der Liberalismus natürgemäß dichter an der rechten Ideologie als an der Linken. Nur sollte man rechte Ideologie auch nicht stur mit "Konservatismus" gleich setzen. Den halte ich für eine Strömung im Spektrum, aber nicht für den Grundgedanken. Folglich gibt es konservative Rechte, wie es auch liberale Rechte gibt. Außerdem gibt es ja sogar Linksliberale, wie auch immer das zusammen geht.

Das sei aber mal egal jetzt. Zur Position der AfD habe ich mich ja geäußert und sonst kann ich nur sagen, dass meiner Ansicht nach die Politik durchaus auf Kunst und Kultur Einfluss nehmen sollte, aber bitte nicht durch Verbote. Besser wäre es, wenn man sich über geeignete Rahmenlehrpläne Gedanken machen würde. Aber bitte keine, wie von der AfD wohl gewünscht, Quote! Quoten haben wir schon zur Genüge. Frauenquote, Ausländerquote, Behindertenquote, ... es reicht langsam. Irgendwann muss der Firmeninhaber wohl noch seinen Bürgermeister fragen, wen er einzustellen hat...

Gilt das auch für AfD-Wähler?
Natürlich. Wobei ich jede Wette halte, von denen zumindest eine deutlichere Antwort zu bekommen. Und noch dazu sofort und ohne Gesabbel. Die Antwort wird vermutlich nicht jedem Gefallen, aber ich bin mir sicher, dass weit über 90% der AfD-Wähler genau wissen, warum sie die AfD wählen und das nicht nur an einem Grund fest machen.
 
Kann ich schwer einschätzen. Meiner persönlichen Meinung nach nicht, zumindest was Oper und Theater angeht. Nur falls es wider Erwarten doch so sein sollte, dann hoffe ich, dass sich auch Künstler finden werden, die das nicht haben.
Ja dann schreib doch keinen schwachsinnigen Satz wie "Es wird auch genug Künstler geben, die keine Abscheu vor deutscher Kunst haben."

Also Freiheit im Allgemeinen, was auch Kunst und Kultur mit einschließt, ist nunmal ein rechter Grundsatz
Ist es nicht. Aber da werden wir wie bei der "Links-RechtsPositionierung" nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
 
Natürlich. Wobei ich jede Wette halte, von denen zumindest eine deutlichere Antwort zu bekommen. Und noch dazu sofort und ohne Gesabbel. Die Antwort wird vermutlich nicht jedem Gefallen, aber ich bin mir sicher, dass weit über 90% der AfD-Wähler genau wissen, warum sie die AfD wählen und das nicht nur an einem Grund fest machen.
Ist halt die Frage, wie man "die auch nur der ersten Nachfrage stand halten würde" definiert.
 
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Ja dann schreib doch keinen schwachsinnigen Satz wie "Es wird auch genug Künstler geben, die keine Abscheu vor deutscher Kunst haben."
Na offensichtlich scheint es ja vor Ort eine Abwesenheit deutscher Kunst zu geben, sonst - so vermute ich - gäbe es ja keinen Grund, sowas ins Wahlprogramm aufzunehmen. Ich kann nur für Berlin sprechen und hier gibt es davon meiner Ansicht nach ausreichend.

Ist es nicht. Aber da werden wir wie bei der "Links-RechtsPositionierung" nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
Da wir können ja auch ganz vorne anfangen, um eine gemeinsame Definition zu finden. Hielt ich aber bislang nicht für nötig.

Wir können ja auch gerne anderes verfahren: Du definierst es einfach mal und dann schauen wir weiter.

Ja ja, der Mann ist mir durchaus ein Begriff :)

Nur stehen wir jetzt vor der Frage, ob wir die NSDAP und ihre Mannen für die rechte Ideologie zum Vorbild nehmen wollen. Oder wollen wir die Schlammschlacht haben, dass ich dann die KPDSU oder auch SED ausbuddle und als Stellvertreter für die linke heran zitiere? Oder den IS als Inbegriff des Islam?

Wir sollten vielleicht davon abkommen, uns überhaupt an Extremen zu orientieren. Denn fast immer verkehren die ihre guten Ansaätze ins Gegenteil.

Ist halt die Frage, wie man "die auch nur der ersten Nachfrage stand halten würde" definiert.
Du willst doch damit sicherlich unterstellen, dass der durchschnittliche AfD-Wähler ein recht einfach gestrickter Wutbürger ist, der einfach nur gegen alles und jeden ist, oder? Der zur Wahl geht und dessen Antwort ohnehin nur wäre: "Ich rede nicht mit der Lügenpresse" oder "um es denen da oben mal zu zeigen", nicht wahr?

Nun, ich sehe es natürlich anders :)
 
Na offensichtlich scheint es ja vor Ort eine Abwesenheit deutscher Kunst zu geben, sonst - so vermute ich - gäbe es ja keinen Grund, sowas ins Wahlprogramm aufzunehmen. [...]

Es sei denn es wäre ein Teil der Ideologie zumindest des Landesverbandes Sachsen-Anhalt, (vermeintlich) deutsche Interessen auch auf Kosten von Individualfreiheiten zu fördern. Aber das ist nur eine Möglichkeit, keine Gewissheit. ;)
 
Ich freu mich auf die ersten Umfragen nach den Landtagswahlen... Dann steht die AfD bei 15 Prozent bundesweit... (Das wäre auch meine Prognose für die Bundestagswahl 2017) :)
 
Lügenpresse schreibt Unruhe in der Partei herbei https://www.spiegel.de/politik/deut...auke-petry-in-der-afd-isoliert-a-1079084.html

Na offensichtlich scheint es ja vor Ort eine Abwesenheit deutscher Kunst zu geben, sonst - so vermute ich - gäbe es ja keinen Grund, sowas ins Wahlprogramm aufzunehmen. Ich kann nur für Berlin sprechen und hier gibt es davon meiner Ansicht nach ausreichend.
Wie jetzt? Plötzlich "na offemtsichtlich"?! Vorher hieß es noch "Kann ich schwer einschätzen." und "Nur falls es wider Erwarten doch so sein sollte,". Deutsche Künstler haben eine Abscheu vor deutscher Kultur. Wie kommt man auf solch einen Scheiß?

Da wir können ja auch ganz vorne anfangen, um eine gemeinsame Definition zu finden. Hielt ich aber bislang nicht für nötig.
Nicht für nötig? Das unsere Vorstellung von Rechts - Mitte - Links aber mal ganz weit auseinander gehen, ist dir noch nicht klar geworden?

Du willst doch damit sicherlich unterstellen, dass der durchschnittliche AfD-Wähler ein recht einfach gestrickter Wutbürger ist, der einfach nur gegen alles und jeden ist, oder? Der zur Wahl geht und dessen Antwort ohnehin nur wäre: "Ich rede nicht mit der Lügenpresse" oder "um es denen da oben mal zu zeigen", nicht wahr?
Vielleicht. Nicht viel anderes unterstellst du doch jedoch dem durchschnittlichen Wähler der etablierten Parteien. Dumme Wähler, wenn man die etablierten Parteien wählt. Oder was wolltest du mit "die auch nur der ersten Nachfrage stand halten würde" sagen?
 
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Wie jetzt? Plötzlich "na offemtsichtlich"?! Vorher hieß es noch "Kann ich schwer einschätzen."
Das schließt sich ja gegenseitig nicht aus.

Nicht für nötig? Das unsere Vorstellung von Rechts - Mitte - Links aber mal ganz weit auseinander gehen, ist dir noch nicht klar geworden?
Aber ja doch. "Rechts" ist für Dich Pest, Mord, Hass, Egoismus, Rassismus, Schikane, Euthanasie, Genozid, Apokalypse, Teufelszeug und Krieg. Links ist für Dich Liebe, Freude, Friede, Glücklichsein, Frohsinn und Kinder, die Ringelrein tanzen unter dem Regenbogen. Oder nicht ganz?

Du wirst es nicht glauben, aber welche Definition Du tatsächlich ausdenkst, die auf Dein Weltbild von "rechts" und "links" passt, interessiert mich nicht wirklich. Es steht Dir ja frei, Dir Deine Welt zu malen, wie sie Dir gefällt. Das bedeutet allerdings weder, dass Deine Definition richtig ist, noch dass ich sie mir aneignen werde. Solange Du darauf verzichten kannst, kannst Du Dir definieren, was immer Du magst.

Vielleicht. Nicht viel anderes unterstellst du doch jedoch dem durchschnittlichen Wähler der etablierten Parteien. Dumme Wähler, wenn man die etablierten Parteien wählt.
Nicht ganz. Wer von seiner Wahl überzeugt ist, soll die etablierten Parteien wählen. Das ist nicht dumm, das ist Überzeugung oder je nach Lebenslauf auch Religion oder Verzweiflung.

Nur wenn man sich mal so umhört, dann schimpfen durchschnittlich weit mehr Menschen über die etablierten, als sie folglich wählen dürften. Und ja, es ist nunmal dumm, wenn man sich pausenlos über X und Y beschwert, aber dann die gleiche Scheiße wieder wählt oder gar nicht wählt. Das ist dann nämlich wie mit dem Stein im Schuh, den man nicht entfernt, sondern auf ihm weiter läuft in der Hoffnung, er löst sich von allein auf.

Oder was wolltest du mit "die auch nur der ersten Nachfrage stand halten würde" sagen?
Naja, ich rede halt mit vielen Leuten. Im Internet, aber auch auf Arbeit und privat. Manchmal spricht man halt auch politisch und da ich niemanden pauschal verurteile, frage ich halt auch mal nach, wenn mir jemand gegenüber sitzt, der so was ganz anderes wählt als ich. Und mir ist halt aufgefallen, dass viele SPD-Wähler irgendwie in der Vergangenheit stecken geblieben sind. Nur ist die SPD von damals nicht mehr die SPD von heute.

Ein ähnliches Bild bei CDU-Wählern (CSU-Wähler habe ich noch keinen kennengelernt). Einige glauben sogar noch, die Partei hätte irgendwas mit Christen zu tun. Interessanterweise sind vor allem Selbstständige und/oder Wohlhabende sehr oft Fans der CDU. Naja, was soll ich dazu schon sagen? Offensichtlich ist die Angst vor einer Vermögenssteuer größer als das Wohl des Landes und Volkes. Mal schauen, ob ich nach meinem ersten Lottogewinn womöglich genauso denke.

Wähler von Die Linke sind nicht selten Verlierer der Wende. Vorher in der Partei oder in guter Position, heute Nachtwächter, Pförtner oder Renter mit einer Rente, die kaum zum Leben reicht. Auch gern Arbeitslose oder Mindestlohnempfänger. Ist mir auch völlig klar, dass die diese linke Gleichheit für alle wollen.

Und achja - je weiter man sich auf der sozialen Leiter nach unten Richtung Gosse bewegt, desto linker wird es. Auf der Straße bei den obdachlosen Punks angekommen, findet man auch glühende Verehrer der MLPD oder anderen Extremisten. Die schnorren mich fast täglich nach Zigaretten und Geld ("For Beer and Weed") an. Auf meine Frage hin, warum sie denn nicht arbeiten gehen, höre ich nur, dass sie dieses "Schweinesystem nicht unterstützen wollen". Das wäre für mich ja ok, nur warum schnorren sie dann mich nach Luxusgütern dieses Schweinesystems an, für die ich arbeiten gehen musste? Naja, ist ein anderes Thema.

Jedenfalls höre ich nur selten etwas von Substanz, wenn ich nach dem Grund der Wahlentscheidung frage. Wenn ich wenigstens nur einmal gehört hätte etwas wie: "Ich wähle die SPD, weil die sich für Mindestlohn einsetzen wollen und nichteheliche Lebensgemeinschaften der Ehe gleichsetzen wollen." Oder "Ich wähle die CDU, weil sie die Wirtschaft stärkt und somit die Arbeitslosigkeit bekämpft. Außerdem will die CDU die Türkei nicht in der EU haben, sondern nur eine Partnerschaft". Aber nichts dergleichen. Wesentlich öfter habe ich gehört, dass die "SPD eine Arbeitnehmerpartei" sei und die "CDU die Arbeitgeberpartei" sei. So einfach kann man sich die Welt auch machen.

Ich würde aber behaupten, dass die allermeisten der AfD-Wähler sofort einen von 2 Gründen für die Wahlentscheidung vorbringen würden: "Ich bin gegen Zuwanderung" oder "Ich bin gegen den EURO" (oder ähnliche Formulierungen). Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben, ich gestehe das auch den meisten Die Linke-Wählern zu. Von denen scheinen erstaunlich viele ganz genau zu wissen, was sie von dieser Partei erwarten. Und fast alle, mit denen ich mich unterhalten habe, waren politisch interessiert und informiert.
 
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In meinem Kreisverband gibt es teilweise richtig Probleme Räumlichkeiten zu bekommen, da die jeweiligen Anbieter u. a. von der Antifa bedroht werden. Das muss man sich mal vorstellen in welchen Zeiten wir leben. Mit Meinungsfreiheit hat das absolut nix zu tun. Es gibt ein gewissen Mop, der meint damit etwas gewinnen zu können, uns zu attackieren, ohne sich mit uns auseinanderzusetzen. Genau dieser Bodensatz will ja gar nicht diskutieren, sondern bewusst Drohungen aussprechen, Wahlplakate zerstören, Veranstaltungen stören etc. Für mich sind diese Menschen Demokratiefeinde, weil sie nur ihre eigene Ideologie, die des Gutmenschentums zulassen und vergessen, dass Deutschland in erster Linie unsere Interessen verfolgen sollte. Die EU ist ja nicht in der Lage dazu, die Aussengrenzen zu sichern.

Im Übrigen sehe ich bei mir im Kreisverband alle Bürger vertreten. Viele waren vorher bei der CDU oder SPD und einige bei der Linkspartei oder bei der FDP oder kamen aus dem Nichtwähler-Spektrum.

Die Medienberichterstattung ist bundesweit insgesamt eher negativ ausgerichtet. Das gibt aber den Umfragen keinen Abriss, weil viele verstanden haben, dass die Journalisten tendenziös berichten. Brennpunkte gibts zum Beispiel sehr selten oder dass man von allen Seiten schaut und sich nicht nur das heraussucht, was polarisiert. Da werden Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, Skandale inszeniert die keine sind und Verleumdungen der übelsten Sorte gemacht. Die Medien ertappen sich mit dieser Art der Berichterstattung selbst und das meine ich sehen die Umfragen auch so.
 
Das schließt sich ja gegenseitig nicht aus.
Für mich schon.

Aber ja doch. "Rechts" ist für Dich Pest, Mord, Hass, Egoismus, Rassismus, Schikane, Euthanasie, Genozid, Apokalypse, Teufelszeug und Krieg. Links ist für Dich Liebe, Freude, Friede, Glücklichsein, Frohsinn und Kinder, die Ringelrein tanzen unter dem Regenbogen. Oder nicht ganz?
Nicht ganz. Weder so überzogen noch so hysterisch.

Du wirst es nicht glauben, aber welche Definition Du tatsächlich ausdenkst, die auf Dein Weltbild von "rechts" und "links" passt, interessiert mich nicht wirklich.
Hmm, also deine ausgedachten Definitionen bzw. dein Weltbild von rechts/links hilft mir, deine Kommentare einzuordnen. So etwas sollte man schon in einer Diskussion berücksichtigen.

Nicht ganz. Wer von seiner Wahl überzeugt ist, soll die etablierten Parteien wählen. Das ist nicht dumm, das ist Überzeugung oder je nach Lebenslauf auch Religion oder Verzweiflung.
"Das kleinere Übel zu wählen" ist zumindest in diesem Land eine gängige Phrase (Situation in anderen Ländern kenne ich nicht). Bei der Wahlentscheidung Überzeugung ins Spiel zu bringen - ich weiß nicht.

Nur wenn man sich mal so umhört, dann schimpfen durchschnittlich weit mehr Menschen über die etablierten, als sie folglich wählen dürften. Und ja, es ist nunmal dumm, wenn man sich pausenlos über X und Y beschwert, aber dann die gleiche Scheiße wieder wählt oder gar nicht wählt. Das ist dann nämlich wie mit dem Stein im Schuh, den man nicht entfernt, sondern auf ihm weiter läuft in der Hoffnung, er löst sich von allein auf.
Aber aus diesem Grund dann AfD zu wählenhalte ich auch für dumm. Stichwort Protestwähler.

Und mir ist halt aufgefallen, dass viele SPD-Wähler irgendwie in der Vergangenheit stecken geblieben sind. Nur ist die SPD von damals nicht mehr die SPD von heute.
AfD-Wähler dagegen wollen zurück in die Vergangenheit. Raus aus der Eu, raus aus dem Euro, keine Flüchtlingsmassen - Deutschland so wie es mal war.

Ein ähnliches Bild bei CDU-Wählern (CSU-Wähler habe ich noch keinen kennengelernt). Einige glauben sogar noch, die Partei hätte irgendwas mit Christen zu tun. Interessanterweise sind vor allem Selbstständige und/oder Wohlhabende sehr oft Fans der CDU. Naja, was soll ich dazu schon sagen? Offensichtlich ist die Angst vor einer Vermögenssteuer größer als das Wohl des Landes und Volkes. Mal schauen, ob ich nach meinem ersten Lottogewinn womöglich genauso denke.

Wähler von Die Linke sind nicht selten Verlierer der Wende. Vorher in der Partei oder in guter Position, heute Nachtwächter, Pförtner oder Renter mit einer Rente, die kaum zum Leben reicht. Auch gern Arbeitslose oder Mindestlohnempfänger. Ist mir auch völlig klar, dass die diese linke Gleichheit für alle wollen.

Ich würde aber behaupten, dass die allermeisten der AfD-Wähler sofort einen von 2 Gründen für die Wahlentscheidung vorbringen würden: "Ich bin gegen Zuwanderung" oder "Ich bin gegen den EURO" (oder ähnliche Formulierungen).
Stellt für mich halt keine Substanz dar.
 
Nicht wenn deren Alternative wie bislang lautet: "Schicken wir sie nach Deutschland". Dann können wir sie zwar zurückschicken, also deren Alternative wählen, aber das scheint mir dann auch nicht die Lösung zu sein.

Das ist ja genau das Problem. Die Europäischen Nachbarn wurden ja genauso wenig gefragt, wie das deutsche Volk, ob sie diesen Kurs mitgehen wollen. Wenn die Bundesraute also die Flüchtlinge quasi nach Deutschland einlädt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die europäischen Nachbarn uns beim Wort nehmen. Dass man sie danach dann auch noch kritisiert und als unsolidarisch bezeichnet, ist der blanke Hohn. So macht man sich keine Freunde.

Es bleibt also dabei. Man fordert einen Stopp, ohne zu erklären wie man das machen soll. Und das bitte noch gestern. Und weil Frau Merkel sich auch nicht in der Lage sieht, diese Frage ohne die europäischen Partner zu beantworten, befindet sie sich bereits in der Illegalität, ach was beim Eidbruch! Wer ist hier polemisch?

Und ich bleibe auch dabei: Der Staat ist verpflichtet seine Grenzen gegen illegalen Übertritt zu schützen, zumindest aber genau zu prüfen, WER in das Land strömt. Nicht erst, wenn sie bereits im Land sind! Schon alleine DESHALB!

Wie letzte Woche bekannt geworden ist, sind übrigens rund 10% der registrierten Flüchtlinge verschwunden. NIEMAND weiß wo die sind! Als 2 mögliche Gründe werden Weiterreise in andere Länder oder das Abtauchen in die Illegalität angeführt. Na herzlichen Glückwunsch! :ugly:

Polemisch? Du solltest dir mal durchlesen, was Staatsrechtler und EX-Verfassungsrichter dazu sagen. Meiner Meinung nach hätte es für solch eine Entscheidung die Einbeziehung des Parlaments bedurft. Ihre späte Legitimation hat sie sich erst auf dem CDU Parteitag geholt, bei der es im Anschluss 10 Minuten!!! Standing Ovations gab. Das hat es zuletzt in der DDR Volkskammer gebeben. Ok, DAS ist polemisch.

Aber...

"Ich schwoere dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe"

Finde den Fehler!

Was ungarische Verhältnisse angeht: Wir haben nun einmal immer noch einen Rechtsstaat und auch wenn der bei Registrierung, Unterbringung und Entscheidungen im Asylverfahren im Augenblick überfordert ist, so gilt das doch nicht für alle anderen Teile des Staates automatisch auch. Daher stoßen wir beim Bau von geeigneten Grenzanlagen eben auf rein tatsächlich/rechtliche Probleme. Und über die muss man doch reden, wenn man fordert: "Grenzen dicht!"

Nun bin ich aber weder ein Experte für Grenzschutz, noch ist es meine Aufgabe eine Strategie zu entwickeln, wie man die Grenze schützen kann. Hierzulande wird immer wieder gefordert, man müsse als Kritiker immer eine Lösung anbieten können. Nein! Ich habe weder die Zeit noch bekomme ich dafür das Geld, um mir tagelang den Kopf zu zerbrechenn, wie man nun dieses und jenes Problem lösen kann. Das ist NICHT MEINE Aufgabe, sondern die Aufgabe der Politik! Meine Aufgabe als Bürger ist einzig und allein, Zustände zu kritisieren und eine Lösung dafür zu fordern und zwar von Leuten, die ich durch meine Stimme bei der Wahl dafür beauftragt habe! Nichts anderes!

Zu Rechtliche Probleme... Rechtliche Probleme gibt es doch nicht, wenn man ein übergeordnetes Interesse hat. Da kann man beschlagnahmen, enteigenen, und zwangsnutzen. So wie man es ja auch bei Immobilien macht, die für Flüchtlingsunterkünfte gebraucht werden.

Die Asylbehörden arbeiten im Augenblick teilweise planlos, ja. Liegt aber auch daran, dass die Warnungen vieler Menschen jahrelang in den Wind geschlagen wurden und lieber "die schwarze Null" verteidigt wurde (ist ja nun nicht erst seit gestern Krise in Syrien und drum herum).

Teilweise etwas planlos? Es gibt weder einen Plan bei der Einreise, noch bei der Unterbringung, geschweige denn wie man all die Leute in Arbeit kriegen soll, von der Integration ganz zu schweigen. Das sind eigentlich alles Dinge, über die man sich VORHER Gedanken machen muss, nicht erst, wenn alle hier sind.

Zur schwarzen Null fällt mir nur ein: Wenn es einem Staat nicht gelingt, nach jahrzehntelanger Überreizung seines Budgets, trotz Rekordsteuereinnahmen keinen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren, ist er auf lange Sicht zum scheitern verurteilt!

Aber das entbindet die Kritiker der Politik von Frau Merkel eben meiner Meinung nicht von konstruktiven Vorschlägen, wie ihre Forderungen denn umzusetzen sein sollen. Denn nur dann könnte der besorgte Bürger auch wirklich entscheiden, welcher Linie er lieber folgen würde.

Konstruktive Vorschläge will doch niemand hören. Schon gar nicht wenn sie von der AfD kommen. Und Forderungen, dass es so nicht weitergehen kann bis vor kurzem ja auch nicht, solange die Losung gilt: "Wir schaffen das und wer was anderes behauptet ist doof". Den Innenminister hat das seine "politischen Eier" gekostet.

Und dazu höre ich weder hier was (außer den radikaleren Ansätzen von Photon, die wohl denkbar aber fragwürdig sind), noch in der medialen Öffentlichkeit. Der erste Ansatz dafür war eben: Der Schusswaffengebrauch als ultima ratio. Und wie gesagt, ich halte das für die logische Konsequenz einer "Tür zu" Politik. Dann muss man eben entscheiden, ob man das wirklich will. Ich will nicht und bleibe daher bei meiner Meinung, dass der Ansatz von Frau Merkel zumindest kurzfristig tatsächlich alternativlos erscheint (weil ich die einzige offensichtliche Alternative eben erst recht nicht will).

Ich fürchte nur, dass es eine moralisch und ethisch einwandfreie Lösung nicht mehr geben wird. Man kann es drehen und wenden wie man will. Merkel hat durch ihre öffentlichen Aussagen ein Welle losgetreten, die Europa jetzt ziemlich schlecht da stehen lässt, weil es die meisten Länder schlicht überfordert. (Österreich, Schweden, Dänemark) Und genau das wird uns auch passieren, wenn der Zuzug weiter ungebremst und unkontolliert anhält. Die Krise existiert ja nicht erst seit letztem Jahr. Man hätte sich also auch schon viel eher mit dem Problem beschäftigen müssen. Alles was jetzt kommt ist nur noch Schadensbegrenzung.

Langfristig habe ich weitere Lösungsmöglichkeiten bereits angesprochen und wenn wir erstmal den akuten Druck los sind, können wir vielleicht auch wieder darüber diskutieren.

Das Problem ist nur, dass der Druck eher noch steigen als abnehmen wird. Es zeichnet sich ja jetzt schon ab, dass wir eher noch mit steigenden Zahlen rechnen müssen, sobald das Wetter besser wird.

Meiner Meinung nach erfordert es gerade keinen besonderen Mut der AfD oder einer anderen Partei beizutreten. Aber da sich die Partei ja gern als Opfer der Medien und anderer Teile der Öffentlichkeit sieht, könnte man ja vermuten, die Mitglieder empfänden das als schwierig oder gar mutig.

Also der Lehrer der Strafversetzt wurde, war ja nicht mal Parteimitglied, sondern hat nur an der falschen Stelle den Daumen gehoben. Mit der Linkspartei oder den Grünen wäre ihm das mit Sicherheit nicht passiert. Insofern muss man sich dann vielleicht doch mal die Frage stellen, ob es nicht doch mutig ist, sich als AfD Mitglied zu outen. ;)

Interessant ist übrigens auch, was Schüler dazu sagen. Ich kann dir übrigens versichern, dass ich sowohl das Alter, als auch den entsprechenden Backround habe, um deutliche Parallelen zur DDR wieder zu erkennen. ;)





Zeig mir das Gegenteil auf, dann höre ich auf...:biggrin:

Wir diskutieren hier das erste Mal einigermaßen sachlich. Bitte zertritt diese zarte hilflose Pflänzchen der Hoffnung nicht gleich wieder. :LOL:


Achso na dann....Ist erstmal jeder unter Generalverdacht oder? Wieder einmal beugt ein Teil der Bevölkerung deutsche Rechtssprechung. Warum sollten sich doch gleich Ausländer, Migranten, Flüchtlinge daran halten?

Es tut mir wirklich leid, aber in diesem konkreten Fall ja! Wenn bekannt ist, dass Leute mit gefälschten Papieren einreisen, (wohlbemerkt in nicht unerheblichem Umfang!!!) MUSS man einen Generalverdacht aussprechen, weil man nicht zweifeldfrei feststellen kann, ob diese Leute einfach nur Asyl beantragen wollen, oder anderes im Sinn haben. Man muss es schlichtweg genau überprüfen. AN DER GRENZE! Nicht erst im Lageso!

Wenn ich in einen Flieger steige, werde ich generell verdächtigt, ich wäre ein potentieller Gefährder. Deshalb muss ich auch umfangreiche Sicherheitskontrollen über mich ergehen lassen. Ob ich das will oder nicht, werde ich nicht gefragt.

Wenn ich dann die EU verlasse, muss ich durch eine Passkontrolle und werde nicht einfach durchgewunken. Man will wissen, wer ich bin und warum ich in das Land einreise. Das ist doch das normalste der Welt.

In so einigen gemeinden wurde der soziale Wohnungsbau schon wieder aufgenommen...so what?

Ich würde das aber eher nicht als "im großen Stil" bezeichnen, wie es nötig wäre.

Die meisten wollen zu allerst mal zu ihren Verwandten. Und klar nimmt auch dort die Wanderung in Grossstädte genau zu wie unter Deutschen, warum sollten sie sich auch anders verhalten?

Weil es in den Großstädten nun mal keine Wohnungen in ausreichendem Maß gibt. Schon gar keine einigermaßen günstigen. Du kannst also nicht einfach auf Wohnungsleerstand ingendwo in der Pampa hinweisen, wenn dort niemand wohnen will. Daraus ergibt sich dann auch schon gleich das Dilemma. Da kein günstiger Wohnraum in den Städten zur Verfügung steht, müssen Turnhallen, Hotels und Gewerbeimmobilien herhalten. Und ich sage dir ganz ehrlich und nicht nur weil es gut in meine Argumentation passt: Ich finde das Scheiße! Und zwar für ALLE BETEILIGTEN! Weil es keine dauerhafte Lösung sein kann!

Mit wieviel hat man denn gerechnet und wieviele kamen? In den Klamm-Nachrichten wird gar gegen die Option gewettert das syrische Lehrer, ein Programm durchlaufen könnten damit sie Ende des Jahres für Flüchtlinge an der Schule als Lehrer eingesetzt werden. Man mag als Rechtssympathisant nicht einmal den Dreck unter den Fingernägeln den Geflüchteten gönnen.

Gerechnet hat man mit sehr vielen. Es wurde uns von Anfang an suggeriert, dass wir durch den unkontrollierten Zuzug unseren Fachkräftemangel beheben. Teilweise wurde sogar die These aufgestelllt, die syrischen Flüchtlinge seien im Schnitt besser oder mindestens genauso gut ausgebildet als wir hier.


Es wird mehr brauchen als Lehrer. Ich will das aber gar nicht negieren. Finde die Idee eigentlich sogar sehr gut. Das Ifo Institut geht aber davon aus, dass 80% der Flüchtlinge keinerlei formale Qualifikation besitzen und somit langfristig nicht vermittelbar sind.


Der neueste Plan von Nahles ist, das werden alles Bauarbeiter. Schön und gut, wenn es da eben nicht so viele Vorschriften und Normen gäbe, die beim Bauen zu beachten sind. Nicht umsonst lernt man in der Regel 3,5 Jahre einen Beruf. Man kann ja nicht einfach drauf los bauen.


Nö nicht unbedingt. Und genau deswegen hatte ich das auch explizit geschrieben. Mir geht es um Konjunkturprogramme, so hiessen sie damals und heute noch in anderen Staaten. Und was spricht denn dagegen? Wie gesagt es sollte ein Nullsummenspiel sein, kein Gehaltsdumping oder Subvention von Unternehmen. Und btw. bis Flüchtlinge ohne Auflagen arbeiten können vergehen mindestens 1.5 Jahre. EU und deutsches Recht lässt grüssen. Aber das kann ich auch noch die nächsten 2-3 Jahre hier schreiben ein Teil des "Volkes" wil les nicht begreifen und auch nicht weiterbilden diesbezüglich.


Ja, aber wie soll das denn gehen, OHNE eine Konkurenz zum hiesiegen Arbeitsmarkt darzustellen?
Wie soll so ein Konjunkturprorogramm denn aussehen, bei dem mal so eben 460.000 neue Stellen geschaffen werden können und bei dem KEINE Verdrängungswettkämpfe stattfinden?


Und noch eine Frage sei erlaubt: Warum hat man so ein Konjunkturprogramm nicht schon von 5 Jahren aufgelegt, sondern erst jetzt, als man festgestellt hat, dass durch Flüchtlinge der Fachkräftemangel nicht behoben werden kann? Wir haben ja nicht erst seit 2 Jahren Arbeitslose.


Entsteht dadurch nicht zu recht der Einndruck, für Flüchtlinge würde mehr gemacht, als für die deutsche Bevölkerung?


Ach schade, den Sarkasmus hast Du nicht herausgelesen. Ich wäre für die alternative die keiner sich traut auch nicht die AfD, höchstens vielleicht die Linke. Banken, Grosskonzerne oder in dem fall die Rüstungskonzerne dafür bluten zu lassen.


Okay. Aber weil das nicht geht, bezahlt Deutschland? Und warum nicht die Bombenwerfer zur Rechenschaft ziehen?

Nicht nur wir, auch andere Staaten in Europa und ganz besonders die Anrainerstaaten. Und doch sollte man Mehrheiten bilden um zumindest die anderen europ. Staaten in Zugzwang zu bringen.


Der Zug ist doch längst abgefahren. Im Moment bilden sich Mehrheiten GEGEN UNS! Dabei wird im "gemeinsamen Haus Europa" so viel Porzellan zerschlagen, wie seit 80 Jahren nicht mehr. Verantwortlich ist die Bundesraute! Nicht weil sie die Flüchtlinge an der ungarischen Grenze aufgenommen hat. Sondern weil sie signalisiert hat, JEDER wäre willkommen. Deshalb will auch (fast) JEDER nach Deutschland.

Du meinst hier die europäischen Staaten, da dann sollten wir Mehrheiten bilden. Deutschland ist, noch einmal, nicht das einzige Land welches Flüchtlinge aufnimmt in der EU und auch nicht das was relativ gesehen die meisten aufnimmt. Wann bleibt das endlich mal im Kopf stecken bei euch?


Nochmal: ES GIBT KEINE MEHRHEITEN! Und Deutschland ist verdammt noch mal nicht verantwortlich für die Flüchtlingskrise! Außerdem werden wir bald das einzige Land der EU sein, welches Flüchtlinge aufnimmt.


Relativ gesehen ist das aber ein Taschenspielertrick. Der entscheidene Faktor ist, gemessen an der Bevölkerungsdichte, die tatsächliche Zahl der Augenommen. Da schneidet nur der Libanon schlechter ab als wir.


Da ist Diplomatie gefragt, andere Länder mit ins Boot holen und dann Druck ausüben. Geht z.B. bei der Schweiz auch im Bankenskandal mit UBS und Co.. Also es ist möglich, nur der Wille scheint mir meist nicht vorhanden.


Bei der Schweiz üben aber viele Länder Druck auf die Schweiz aus. Deutschland hingegen muss Druck auf viele Länder ausüben. Das hat das letzte Mal vor 80 Jahren funktioniert.


Sie waren ebenso im Irak (nur etwas inoffizieller). Da besonders die EWACS ja ein wenig anders bemannt sind als die Verantwortlichkeiten vergeben sind. ;)
Und doch würde ich die bewaffnung der Peschmerga nicht da heraus nehmen. Bei den syr. Rebellengruppen dachte man ja auch das die ihre Waffen einsetzen. Nö die haben sie verkauft. Die Waffen der Peschmerga wurde auch mindestens zweifach verwendet sowohl gegen den IS als auch wohl gegen die Türken. Weil dort jeder noch sein eigenes kleines Zusatzspiel dort unten führt. Wie gesagt deswegen ist das Thema komplexer als es in 2-3 Sätzen zu behandeln.


Ich weiß schon lange, dass die Peschmerga die Waffen verhökern, wenn sie nicht gebraucht werden. Mit gings da eher um die Rolle der Türkei und die Anbedierung der Bundesraute an diesen demokratischen Vorzeigestaat.


Aber du hast recht. Das würde hier wirklich den Rahmen sprengen. Ich wäre nicht einmal überrascht, wenn wir da in den Meinungen gar nicht so weit auseinander lägen. ;)

Hat nicht immer was mit müssen zu tun. Und nur weil viele andere sich so und so verhalten, müssen wir doch nicht auch noch dort mitspielen oder? Lemmingverhalten. Ich denke nicht das unser Anteil so sehr gering ist, das er rausfallen würde. Er ist aber nicht in dem Maße wie USA, SA, Emirate, Kuwait, Katar und Co. und wie Du sagst mittlerweile auch Russland, Hisbollah und Iran.


Aber warum wird dann immer so getan, als ob wir maßgeblich mit dafür verantwortlich sind? Wenn wir es wären, könnte eigentlich niemand etwas sagen. Aber dass wir trotz des geringen Anteils an den Zuständen in Syrien die Hauptlast der Flüchtlingswelle in Europa tragen, ist den Bürgern einfach nur sehr schwer zu vermitteln. Das immer an allem gespart wird und bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise die Milliarden rausgefeuert werden, als ob es kein Morgen gibt ebenso.
 
In meinem Kreisverband gibt es teilweise richtig Probleme Räumlichkeiten zu bekommen, da die jeweiligen Anbieter u. a. von der Antifa bedroht werden. Das muss man sich mal vorstellen in welchen Zeiten wir leben.

Eine AfD Heulsuse.

Das rumopfern mit "Die Antifa hat..." ist ja inzwischen ganz groß bei der AfD angekommen.

Leider konnte sie noch nie nachweisen, dass es Bedrohungen gab, da die jeweiligen Anbieter gar nicht bedroht wurden.

gruss kelle!
 
Eine AfD Heulsuse.

Das rumopfern mit "Die Antifa hat..." ist ja inzwischen ganz groß bei der AfD angekommen.

Leider konnte sie noch nie nachweisen, dass es Bedrohungen gab, da die jeweiligen Anbieter gar nicht bedroht wurden.

gruss kelle!

Nee... Sowas gab es ja noch NIE!

Im Übrigen kommst du manchmal viel heulsusiger rüber.
 
Aber aus diesem Grund dann AfD zu wählenhalte ich auch für dumm. Stichwort Protestwähler.
Naja, dann sind wir an einem Punkt, da wir uns gegenseitig für dumm und strötenblöd halten. Damit ist die Diskussion wohl wieder fest gefahren.

Stellt für mich halt keine Substanz dar.
Ja, die Frage der Substanz. Wer eine Veränderung will und dafür wählen geht, hat einen guten Grund. Wer keine Veränderung will und deshalb wählen geht, hat ebenfalls einen guten Grund. Wieviel Substanz soll es denn noch haben? Oder ist Substanz nur dann gegeben, wenn jemand die "richtige" Partei wählt? :D :D :D
 
In meinem Kreisverband gibt es teilweise richtig Probleme Räumlichkeiten zu bekommen, da die jeweiligen Anbieter u. a. von der Antifa bedroht werden. Das muss man sich mal vorstellen in welchen Zeiten wir leben. Mit Meinungsfreiheit hat das absolut nix zu tun. Es gibt ein gewissen Mop, der meint damit etwas gewinnen zu können, uns zu attackieren, ohne sich mit uns auseinanderzusetzen. [...]

Wie groß ist denn Dein Kreisverband? Ich meine, weil Du von "teilweise" sprichst und von "u.a.". Könntest Du in Deinem Einzelfall nicht mal konkreter werden? Auch damit Kelle nicht so einfach herumstänkern kann? Ist oder sind ein oder mehrere Betreiber nach den Bedrohungen bei der Polizei gewesen?

[...] Genau dieser Bodensatz [...] Demokratiefeinde, weil sie nur ihre eigene Ideologie, die des Gutmenschentums zulassen und vergessen, dass Deutschland in erster Linie unsere Interessen verfolgen sollte. [...]

Bei dieser Rhetorik sollte man sich allerdings auch nicht wundern, wenn man eher krawallige, als offen diskutierende Gegner anzieht. ;)

[...] Die Medienberichterstattung ist bundesweit insgesamt eher negativ ausgerichtet. Das gibt aber den Umfragen keinen Abriss, weil viele verstanden haben, dass die Journalisten tendenziös berichten. [...]

Warum muss man eigentlich die Oberflächlichkeit und Gleichmacherei, die man anderen vorwirft, immer gleich auch gegenüber den Gegnern anwenden? Meint man tatsächlich, so etwas erreichen zu können? Oder möchte man nur das eigene "Wir"-Gefühl stärken?

[...] Eine AfD Heulsuse. [...]

Das ist natürlich genau so dämlich... :roll:

[...] Leider konnte sie noch nie nachweisen, dass es Bedrohungen gab, [...]

Und was man nicht beweisen kann, ist natürlich auch nie passiert...

Nee... Sowas gab es ja noch NIE! [...]

Das ist tatsächlich demokratiefeindlich, in hohem Maße kriminell und auch einfach nur blöd.

Wenn man nicht möchte, dass sich die AfD in der eigenen Lieblingskneipe trifft, kann man das anders mitteilen: Bitte an den Gastwirt um Absage; Fernbleiben vor, während und nach den Treffen; Gegendemonstration...

Alles auch nicht besonders fair möglicherweise, aber legal. Hat man eigentlich gar nichts mit dem Veranstaltungsort zu tun, dann sollte man die Menschen das tun lassen, was sie für richtig halten. ;)
 
Wenn man nicht möchte, dass sich die AfD in der eigenen Lieblingskneipe trifft, kann man das anders mitteilen: Bitte an den Gastwirt um Absage; Fernbleiben vor, während und nach den Treffen; Gegendemonstration.

Alles auch nicht besonders fair möglicherweise, aber legal. Hat man eigentlich gar nichts mit dem Veranstaltungsort zu tun, dann sollte man die Menschen das tun lassen, was sie für richtig halten. ;)

Wenn einfach nur unfair wäre... Es hat aber schlicht und einfach NICHTS MIT DEMOKRATIE ZU TUN!