Bei der afd gibt es wie in jeder Partei Spinner. Wenn es eindeutige falsche verhaltensweisen gibt Habe ich kein Problem damit dies zu sagen. Ich bin nur gegen Vorverurteilung
Ich hab in diesem Thread schon geschrieben: Das Problem, dass ich bei der AfD sehe ist, dass die Spinner immer weiter rechts lokalisiert sind:

Zuerst Lucke - rechts davon Gauland und Petri. Lucke ist weg, jetzt etabliert sich rechts von Petri eine neue Gagitatorencrew, die nach mehr Macht in der Hierarchie strebt. Einer davon, der momentan bekannteste, ist Höcke. Und der Punkt ist: Was er gesagt hat, ist recht gut dokumentiert. Imho lassen sich seine deutschnationalen Ausfälle nicht als Falschmeldungen wegdiskutieren - es gibt sie. Und Pretzells "ultima ratio" gibt es nun mal auch.
Mag sein, dass Frau Petri jetzt vor dem gleichen Dilemma steht wie seinerzeit Lucke: Er wollte die "bessere FDP" darstellen, Petri wohl die "bessere CDU" (oder eher CSU). Entweder kann sie sich behaupten - was, so pervers es für manche klingen mag, besser ist, oder sie scheitert, und die Partei hüpft in Gänze nochmal deutlich nach Rechts...

Die Tendenz gibt es - wenn sogar der Parteivorstand selber das so sieht, dürfte wohl was dran sein...
 
Interessant. Wie kommst du zu dieser These? Bei der afd gibt es wie in jeder Partei Spinner. Wenn es eindeutige falsche verhaltensweisen gibt Habe ich kein Problem damit dies zu sagen. Ich bin nur gegen Vorverurteilung

Vorverurteilung?
AfD Die neue völkische Bewegung
Danke an Kelle für den Link. :)
Aber bei xxgida und AfD wird ja nur "friedlich" demonstriert...


Nee, habe ich auch nicht mitbekommen. War wohl nicht so dramatisch, wie Du es empfunden hast. Aber auch beim Suchen habe ich es nur in der links(radikalen) Huffingtonpost gefunden, die für mich etwa der Gegenspieler vom KOPP-Verlag ist. Die lese ich inzwischen auch nicht mehr, fühle da auch diesen Brechreiz wie langsam bei KOPP.
Konntest Du auch in dem WDR-Beitrag anhören. Aber ok da hört man ja schnell mal lieber drüber. ;) Relativieren durch Ignorieren. :)


ist das unser Problem?
Ähm ja da AfD und Konsorten ein Problem mit unseren Gesetzen haben, namentlich Asylrecht!

Bis vor ein paar Wochen war ich auch noch der Ansicht, dass man in Syrien militärisch eingreifen müsste. Inzwischen bin ich von dieser Position abgerückt. Erstens wird man die ganzen Freiheitskämpfer/Guerillas/Terroristen/... (was die nach aktueller Tageslage auch immer sein mögen) nicht militärisch beikommen können. Konnte man in der Geschichte noch nie. Zweitens wusste ich auch keine Antwort auf die Frage, warum Deutsche Soldaten sich in Syrien eine Kugel fangen sollen für - wenn man es mal auf die Basis zurück führt - US-Interessen.
Warum sollen es dann syrische Zivlisten? Ach stimmt ja, bis vor kurzen war das ja keine Problem weil hier nicht die ISIS aktiv war, jetzt mit Paris hat sich natürlich alles geändert (frei nach CSU). Naja ausser das es so Maulhelden hier und bei den Nachrichten-Kommentar egibt die meinen die Zivilisten zurückzuschicken mit vorheriger mil. Ausbildung. Das ansich ist schon naja...ohne Worte. Aber macht doch eine Schreiberin gleich noch einen oben drauf mit der Aussage, denn bei uns können sie ja in den Flüchtlingsheimen auch sich herumschlägern. Wieviele deutsche Soldaten hätten wir jetzt allein nach einem Wochenende? Aber solch konsequente Auslegung der Thesen vom rechten Rand darf man halt nicht erwarten, da ist Opportunismus der zweite Vorname.

Wenn die Leute in Frieden leben wollen, müssen sie wohl oder übel das Pack aus ihrem Land jagen und sich selbst darum kümmern, wie sie zukünftig leben wollen. Von mir aus können sie sich auch gern für die Scharia entscheiden und irgendeinen Kalifen zu ihrem Chef machen. So oder so geht es uns nichts an. Und interessiert es erst, wenn sie in unserem Land Kinder für ihren Krieg rekrutieren oder hier durch die Gegend terrorisieren wollen. Alles andere ist "none of our business". Und wenn jemand in die Verantwortung genommen werden muss, die Flüchtlinge zu versorgen, dann ist es, nach wie vor, die USA.
Warum nur die USA, Deutschland ist als NATO-Mitglied mit beteiligt in/direkt. In den Irak wollte sogar Merkel noch reinstampfen. Somit ist es auch unsere Mitverantwortung. Ich weiss Du nicht weil Du sie nicht gewählt hast....wobei ich mich dann imer frage wie war das gleich mit dem deutschen Volk....aber naja wie gesagt konsequente Auslegung der eigenen Meinung und das grosse Problem des rechten Rands.


Keine Ahnung, wie viel es jetzt und heute sind. Ich weiß auch gar nicht, ob es viel Sinn macht, Dir Zahlen zu posten. Beim letzten Mal hat es in einer Katastrophe geendet. Aber um es kurz zu machen sind derzeit 200.000 Menschen in Deutschland, die keine Aufenthaltsgenehmigung haben.
Weil Du es wieder ansprichst, ich kann nichts dafür das Du die Zahlen nicht verstehen möchtest.
Ich würde zur Differenzierung aber sagen das nicht von den wohl 1.000.000 Asylbewerbern dieses Jahr, 200.000 Abschiebungen dabei sind. Nicht das der nächste Dümmling (ich hoffe Du kannst soweit denken) gleich kommt, seht ihr 20% an Flüchtlingen sind Abschiebefälle... Aber genau durch solche Rhetorik, die so nicht in dem Text stehen, macht man die Leute die sich selbst nicht bilden wollen komplett verrückt.


Nee, worauf Du hinaus willst ist, bei ihnen schon zwanghaft Parallelen zum Dritten Reich finden zu wollen. Und wenn es keine gibt, wird was konstruiert. Und da sind der eigenen Phantasie keine Grenzen gesetzt und finden lassen wird sich immer was. Denn auch schon die SS hat sich mit Seife gewaschen. Das kann nur bedeuten, dass wer sich wäscht, ein Nazi sein muss...
Schöne Polemik, aber es bleibt dabei das nicht einmal die AfD selbst genau bezeichnen will was das "deutsche Volk" ausmacht. Aber wahrscheinlich das 1.000 Jahre alte Deutschland?


Na diese Definition wirst Du auch beim linken Flügel nicht finden. Außer einem "Deutschland verrecke" habe ich noch nicht viel intellektuell wertvolles dazu gehört.
Meinst Du jetzt linker Flügel oder eher Antifa? ;)

Wie auch immer. Eigentlich ist es mir auch egal, was Linksaußen glaubt, was Kultur ist und was nicht. Ich kann Dir jedenfalls keine Antwort darauf geben, was für den "rechten Flügel" (wer auch immer das heute sein mag) "deutsche Kultur" ist. Ich habe geschrieben, wie ich es definiere, aber das muss nicht deckungsgleich mit dem sein, was andere darunter verstehen.
Also Du findest etwas gut bei AfD und xxgida, NPD, Identitäre Bewegung etc. obwohl Du gar nicht weisst was die jeweilige Gruppierung darunter versteht? Interessant.:ugly:

Nur mal als Anmerkung: Für mich gehört die christliche Religion zu deutscher Kultur, obwohl ich darauf am ehesten verzichten könnte und es persönlich auch nicht so empfinde. Aber wenn man eben sieht, wieviel Einfluss die Religion in Gedichte, (klassischer) Musik und sogar Sprache und Architektur genommen hat, dann kann man das unmöglich trennen. Aber der Islam? Das Judentum? Buddhismus? Hinduismus? Nee.
Also Kultur eher religionsbezogen?

Klar, je höher der Anteil von Ausländern oder Deutschen NDH wird, desto größer wird auch der Einfluss dieser fremden Kulturen. Aber genau darum geht es ja, so weit ich es verstehe, Pegida und *gida. Dass man also verhindern will, dass eine (fremde) Kultur die einheimische verdrängt. Und was ist daran falsch?
Also Religionsbezogen würde ich sagen, hat der Deutsche sich selbst von der Religion distanziert dafür bräuchte es nicht den Islam. Und auch hier sei nochmal gesagt, das kein unerheblicher Teil eben nichtmuslimisch ist, auch aus Syrien. Aber die werden ja von diesen völkischen Gruppierung ja auch abgelehnt. Selbst wenn es ihre Nächsten im Geiste sind, zumindest angeblich. Siehe christliche Syrer und Iraker...

Will man kulturelle Vielfalt (also Mutli-Kulti) oder will man eine einheitliche Weltkultur? Mich persönlich kotzt es heute schon an, dass man überall auf der Welt auf ein McDonalds, BurgerKing, Coca Cola, ... trifft. Man braucht schon gar nicht mehr in Urlaub fahren. Sieht überall auf der Welt schon fast gleich aus. Nur die Menschen unterscheiden sich noch ein wenig in ihren Gebräuchen, Gesetzen, Mentalität und Umgang mit Fremden. Mal schauen, wie lange noch.
Naja wer seinen Urlaub danach wählt...bei Städtetouren kann das schon einmal passieren ;) aber halt Augen auf bei der Urlaubswahl.
 
Einzelner Linke macht sagt/macht etwas: "Nur ein Einzelner / Ausnahme / Nicht auf den Rest schließen!"

Einzelner Afdler macht/sagt etwas: "Alles Pegida-Anhänger / die sind alle so / die Partei ist unterwandert11!!^1!!!"


Manche merken echt gar nichts :ugly:
 
Einzelne? Und keine Dämonisierung der Antifa? Welche Zeitungen/Berichte liest Du da?
und einzelne AfDler, xxgidaler? LOL der war gut. Leitende Funktionsträger und Orga-Team-Mitglieder ja da kann man wirklich nicht auf die Klientel schliessen. *facepalm*:ugly:
 
Ich hab in diesem Thread schon geschrieben: Das Problem, dass ich bei der AfD sehe ist, dass die Spinner immer weiter rechts lokalisiert sind:

Und das ist auch dein gutes Recht. Eine Partei kann dir zu links, zu rechts oder zu mittig sein. Aber darum scheint es hier nicht zu gehen. Mir tut sich hier das Gefühl auf, dass versucht wird zu vermitteln, dass die AfD rechtsradikal ist. Und dafür sehe ich keine Beweise.

Zuerst Lucke - rechts davon Gauland und Petri. Lucke ist weg, jetzt etabliert sich rechts von Petri eine neue Gagitatorencrew, die nach mehr Macht in der Hierarchie strebt. Einer davon, der momentan bekannteste, ist Höcke. Und der Punkt ist: Was er gesagt hat, ist recht gut dokumentiert. Imho lassen sich seine deutschnationalen Ausfälle nicht als Falschmeldungen wegdiskutieren - es gibt sie.

Aber genau hier muss man sich die Frage stellen, ist es schlimm, wenn es deutschnationale Denkensmuster gibt? Heimatliebe wird hier immer versucht gleichzusetzen mit Fremdenhass. Ich bin mit einem dunkelhäutigen (Sri Lanka) befreundet, meine Nichte ist halbschwarz, mir ist bewusst, dass ich in einem multikulturellen Land lebe. Ist es mir deshalb verboten die Meinung zu haben, dass ich dennoch nicht wünsche, dass wir noch mehr Migration haben? Tatsächlichen wissen die Migranten, die mich kennen auch, dass ich gegen noch mehr Einwanderung bin. Aber irgendwie schaffen es Ausländer häufig toleranter zu sein als linke Spinner. Denn für die Menschen die ich kenne ist es nur wichtig, dass ich sie als Menschen respektiere. Fremdenhass kommt nach meinem Gefühl zu 90% aus euren Köpfen und nicht von den Menschen, denen ihr dies unterstellt. Die Menschen die hier sind können nichts für unsere Politik und es ist verständlich, dass jeder für sich das beste Leben sucht.

Und Pretzells "ultima ratio" gibt es nun mal auch.

Das ist übrigens auch ein gutes Beispiel für Einseitigkeit. Die Person hat gesagt, dass sie nicht davon ausgeht, dass es zum "ultima Ratio" kommen würde, weil Menschen nicht so dumm wären gegen Waffen zu marschieren. Dazu wurde gesagt, dass man Realist sein muss, man kann keine Regeln ohne Gewalt durchsetzen, wenn es Menschen gibt, die diese Regeln brechen wollen. Daher gibt es nur 3 Möglichkeiten, dass man keine Regeln setzt, zulässt das sie gebrochen werden oder das man Gewalt ausübt.

Wenn du nun ehrlich bist, dann wirst du zugeben, dass es dieses Denken durch alle Parteien hinweg geben wird. Die AfD ist halt politisch noch nicht so gut geschult, dass sie noch nicht weiß, was man in dieser Gesellschaft sagen darf oder nicht. Man kann dieses Denken also teilen oder nicht (ich persönlich würde eher strenger abschieben als Eskalation an Grenzen zuzulassen), daraus aber zu schließen, dass eine gesamte Partei radikal ist finde ich gewagt
 
Konntest Du auch in dem WDR-Beitrag anhören. Aber ok da hört man ja schnell mal lieber drüber. ;) Relativieren durch Ignorieren. :)
Nee, ich habe halt im Internet kurz recherchiert nachdem "es durch die Presse ging". Und naja, habe da eben nur den Beitrag der linksversifften Huffingtonpost gefunden. Nichts weiter.

Ähm ja da AfD und Konsorten ein Problem mit unseren Gesetzen haben, namentlich Asylrecht!
In dem von mir geposteten Links bekennt sich die AfD zu den geltenden Asylgesetzen (mit Zeitmarke zum direkten Anwählen).

Warum sollen es dann syrische Zivlisten?
Na vielleicht, weil es deren Land ist? Weil die Terroristen/Freiheitskämpfer aus ihrer Mitte entsprungen sind? Weil es deren Problem ist?

Ach stimmt ja, bis vor kurzen war das ja keine Problem weil hier nicht die ISIS aktiv war, jetzt mit Paris hat sich natürlich alles geändert (frei nach CSU). Naja ausser das es so Maulhelden hier und bei den Nachrichten-Kommentar egibt die meinen die Zivilisten zurückzuschicken mit vorheriger mil. Ausbildung. Das ansich ist schon naja...ohne Worte. Aber macht doch eine Schreiberin gleich noch einen oben drauf mit der Aussage, denn bei uns können sie ja in den Flüchtlingsheimen auch sich herumschlägern. Wieviele deutsche Soldaten hätten wir jetzt allein nach einem Wochenende? Aber solch konsequente Auslegung der Thesen vom rechten Rand darf man halt nicht erwarten, da ist Opportunismus der zweite Vorname.
Zitierst Du mich damit oder die CSU/rechten Rand/sonstige Menschen?

Warum nur die USA, Deutschland ist als NATO-Mitglied mit beteiligt in/direkt.
Wir haben 14 intakte Hubschrauber, marode Panzer und Flugzeuge und halten Manöver inzwischen mit Bestenstielen ab. Wer soll denn womit wo kämpfen oder gekämpft haben?

Und Amerika ist ein so großes und freiheitlich-demokratisches, rechtsstaatliches Land, das jedem Freiheit verspricht, dass es die erste Wahl sein sollte. Und wenn sich jemand über das Argument zu recht tot lacht, dann eben das Argument, dass sie die Situation im Nahen Osten vollumfänglich zu verantworten haben, also auch die Rechnung bezahlen müssen.

In den Irak wollte sogar Merkel noch reinstampfen. Somit ist es auch unsere Mitverantwortung. Ich weiss Du nicht weil Du sie nicht gewählt hast....wobei ich mich dann imer frage wie war das gleich mit dem deutschen Volk....aber naja wie gesagt konsequente Auslegung der eigenen Meinung und das grosse Problem des rechten Rands.
Also bin ich heute wieder "rechter Rand" oder nicht? Ich weiß es inzwischen nicht mehr :D

Was Merkel angeht: Also mehr als diese Person immer wieder abzuwählen kann ich kaum machen. Klar, ich kann sie auch mit faulen Eiern beschmeißen, aber dann bekomme ich von ihren BodyGuards was auf die Nuss und sie bleibt trotzdem im Amt. Ich kann ihr auch Emails schreiben und sie bitten/auffordern, das Amt niederzulegen und sie dabei beleidigen oder es sein lassen. Nur wird das alles nichts bringen. Wenn Du mich (und die AfD vermutlich auch) fragst, dann will man nicht mehr länger die immer häufiger auftretenden Fehlentscheidungen dieser Frau mittragen. Man hat sie inzwischen leider erfolglos verklagt, man fordert sie laufend auf, das Amt niederzulegen und sie verliert sogar in der eigenen Fraktion den Rückhalt. Und das mit dem Parteienzwang in Deutschland! Hätte ich vor ein paar Jahren für völlig undenkbar gehalten!

In Bezug auf Merkel halte ich es wie die ehemalige DDR mit dem Dritten Reich. Da ist kein Pfennig an Israel gezahlt worden. Ganz offiziell nicht. Man hat sich mit der Politik des Dritten Reiches nicht identifiziert und sich folglich auch nicht als Erben verstanden. Im Gegenteil hat man die eigenen Helden als Opfer des damaligen Systems hoch gefeiert. Ja, so gesehen sehe ich mich oder das deutsche Volk auch gewissermaßen als Opfer der US-Arschkriecherpolitik. Dabei stehle ich mich nicht aus der Verantwortung, sondern ich lasse sie da, wo sie hin gehört: Bei denjenigen, die die Krise verschuldet haben. Namentlich die US-Regieung (wobei es in dem Fall egal ist, ob Bush oder Obama oder Clinton oder oder oder. Waren alles Kriegstreiber.

seht ihr 20% an Flüchtlingen sind Abschiebefälle...
Oh, da werden noch viel mehr dazu kommen. Nur die Tatsache, dass die Leute hier nicht bleiben dürfen, heißt noch lange nicht, dass sie auch gehen werden. Denn genauso Tatsache ist es, dass sich keine Sau bis dato darum kümmert, dass die Leute wieder gehen. Ob und wann sich das ändert, weiß niemand. Ob man sie nach dem Untertauchen (viele davon sind bereits untergetaucht) überhaupt nochmal in Europa findet, ist fraglich.

Meinst Du jetzt linker Flügel oder eher Antifa? ;)
Antifa. Aber seit wann distanziert sich der linke Flügel so deutlich von seiner Antifa?

Also Kultur eher religionsbezogen?
Ganz und gar nicht, wie ich auch geschrieben habe.
 
Und das ist auch dein gutes Recht. Eine Partei kann dir zu links, zu rechts oder zu mittig sein. Aber darum scheint es hier nicht zu gehen. Mir tut sich hier das Gefühl auf, dass versucht wird zu vermitteln, dass die AfD rechtsradikal ist. Und dafür sehe ich keine Beweise.
Sie ist auf dem Weg dorthin - dafür gibt es Anzeichen.

Aber genau hier muss man sich die Frage stellen, ist es schlimm, wenn es deutschnationale Denkensmuster gibt? Heimatliebe wird hier immer versucht gleichzusetzen mit Fremdenhass. Ich bin mit einem dunkelhäutigen (Sri Lanka) befreundet, meine Nichte ist halbschwarz, mir ist bewusst, dass ich in einem multikulturellen Land lebe. Ist es mir deshalb verboten die Meinung zu haben, dass ich dennoch nicht wünsche, dass wir noch mehr Migration haben? Tatsächlichen wissen die Migranten, die mich kennen auch, dass ich gegen noch mehr Einwanderung bin. Aber irgendwie schaffen es Ausländer häufig toleranter zu sein als linke Spinner. Denn für die Menschen die ich kenne ist es nur wichtig, dass ich sie als Menschen respektiere. Fremdenhass kommt nach meinem Gefühl zu 90% aus euren Köpfen und nicht von den Menschen, denen ihr dies unterstellt. Die Menschen die hier sind können nichts für unsere Politik und es ist verständlich, dass jeder für sich das beste Leben sucht.
250 (bestätigte) Todesopfer rechter Gewalt plus Dunkelziffer seit 1990. Nicht jeder Nationaler ist ein Fremdenfeind, aber jeder Fremdenfeind ist Nationalist. Mag sein, dass manche hier den Umkehrschluss wagen, aber so blauäugig zu sein um den Zusammenhang nicht zu erkennen sollte man auch in einer (noch) bürgerlichen Partei auch nicht sein.
Das ist übrigens auch ein gutes Beispiel für Einseitigkeit. Die Person hat gesagt, dass sie nicht davon ausgeht, dass es zum "ultima Ratio" kommen würde, weil Menschen nicht so dumm wären gegen Waffen zu marschieren. Dazu wurde gesagt, dass man Realist sein muss, man kann keine Regeln ohne Gewalt durchsetzen, wenn es Menschen gibt, die diese Regeln brechen wollen. Daher gibt es nur 3 Möglichkeiten, dass man keine Regeln setzt, zulässt das sie gebrochen werden oder das man Gewalt ausübt.

Wenn du nun ehrlich bist, dann wirst du zugeben, dass es dieses Denken durch alle Parteien hinweg geben wird. Die AfD ist halt politisch noch nicht so gut geschult, dass sie noch nicht weiß, was man in dieser Gesellschaft sagen darf oder nicht. Man kann dieses Denken also teilen oder nicht (ich persönlich würde eher strenger abschieben als Eskalation an Grenzen zuzulassen), daraus aber zu schließen, dass eine gesamte Partei radikal ist finde ich gewagt
Der Punkt ist, dass hier (meiner Ansicht nach bewusst) eine grenze verletzt wurde, und zwar der Gestalt, dass die bürgerliche Mitte wie du mit einem "soweit wird es nicht kommen" argumentieren, und die Extremisten kräftig Beifall klatschen können, weil als "letzter Ausweg" ja DOCH geschossen werden MÜSSTE, weil es ja immer ein paar "Dumme" gibt, die es versuchen. Das ist geschickte und perfide Demagogie, weil es eine extreme Lösung suggeriert, ohne sie explizit anzusprechen. Und die Mitte elegant drauf 'reinfallen kann.
 
Und das ist auch dein gutes Recht. Eine Partei kann dir zu links, zu rechts oder zu mittig sein. Aber darum scheint es hier nicht zu gehen. Mir tut sich hier das Gefühl auf, dass versucht wird zu vermitteln, dass die AfD rechtsradikal ist. Und dafür sehe ich keine Beweise.
Warum muss alles gleich rechtsradikal sein, nur weil es am rechten Rand sich befindet. Vielleicht liegt es daran das ihr Rechtssympathisanten, ähm nein völkisch denkenden Sympathisanten nur keine Differenzierung von rechts euch eingestehen oder verstehen könnt.
Auch eine CSU liegt bei mir am rechten Rand, heisst aber noch nicht das sie rechtsradikal ist. Sie ziemlich kritische nationale Bestrebungen bzw. einfache Aussage um zu versuchen am rechten Rand zu knabbern. AfD ist davon aber noch weiter rechts. Das heisst aber auch noch nicht das sie rechts"radikal" sind. Rechtspopulistisch trifft es m.E. zur Zeit am ehesten, besonders bei Gauland und Höcke.
Rechtsextremistisch wird wenn ihre systemverändernden Aussagen an schärfe noch weiter zunehmen würden. Wenn es wohl nicht mehr lange dauert das neben Reporter-Bedrängnissen und Anfeindungen/"Gewalt" auch dort Gewaltanwendungen im grössere Stile vorkommen, wie es schon jetzt bei Pegida ist. Wo es fast keine Woche mehr gibt wo keine Reporter mit Gewalt von ihrer Pressefreiheit, ja auch das gibt es neben der "Meinungsfreiheit" (die jedoch etwas anders beschrieben ist als ihr es bezeichnet), nicht ausüben können oder dabei behindert und geschlagen werden. Von Angriffen auf Gegendemonstranten ganz zu schweigen, wie gesagt bei der Pegida-Demo wurde ich selbst im nachhinein noch Opfer rechter Gewalt.

Aber genau hier muss man sich die Frage stellen, ist es schlimm, wenn es deutschnationale Denkensmuster gibt? Heimatliebe wird hier immer versucht gleichzusetzen mit Fremdenhass.
Ich frag mich immer was "deutschnationale Denkmuster" mit Asylkritik, Islamhetze zu tun hat. Warum definiert ihr eure "deutschnationalen" Ideale oder wie ihr sie auch immer bezeichnet durch die Kritik und Attacke auf alles was islamisch ist. Vor ca. 80 Jahren war es alles was jüdisch war. Neues Opfer aber gleiche Gesinnung und Aussagen und Hetze. Wenn das eure Denkweise von "deutschnationalen Denkmustern" ist dann muss ich Dir sagen, ja das ist fremdenfeindlich. Denn wenn Du Dir den Patriotismus, was von diesen Sympathisanten immer kommt, von Franzosen, Amerikaner etc. anschaut. Dann bringen die nicht gleich mit ihrem Patriotismus ihre Abneigung zu anderen Kulturen/Religionen/Völkern mit. Das schaffen zum überwiegendem Teil nur Deutsche "Patrioten". Das aber nur mal zum Nachdenken...sofern möglich.
Ich bin mit einem dunkelhäutigen (Sri Lanka) befreundet, meine Nichte ist halbschwarz, mir ist bewusst, dass ich in einem multikulturellen Land lebe. Ist es mir deshalb verboten die Meinung zu haben, dass ich dennoch nicht wünsche, dass wir noch mehr Migration haben? Tatsächlichen wissen die Migranten, die mich kennen auch, dass ich gegen noch mehr Einwanderung bin. Aber irgendwie schaffen es Ausländer häufig toleranter zu sein als linke Spinner.
Sprichst Du jetzt von Ausländern, Asylbewerbern, oder immigrierten Personen? Nur damit das genau festhalten.
Denn für die Menschen die ich kenne ist es nur wichtig, dass ich sie als Menschen respektiere. Fremdenhass kommt nach meinem Gefühl zu 90% aus euren Köpfen
Ja wir sind an euren Fremdenhass Schuld. ;) :ugly:
und nicht von den Menschen, denen ihr dies unterstellt. Die Menschen die hier sind können nichts für unsere Politik und es ist verständlich, dass jeder für sich das beste Leben sucht.
Solltest Du das wahrhaftig ernst meinen, und ich weiss mittlerweile nein das tust Du nicht. Würdest Du keine Position für AfD, xxgida, Identitäre Bewegung etc. beziehen. Denn diese alle machen die Flüchtlinge für Deutschlands Position verantwortlich. Naja manche gehen sogar das die Flüchtlinge sogar in eigenen Länder dafür verantwortlich sind. :ugly:

Wenn du nun ehrlich bist, dann wirst du zugeben, dass es dieses Denken durch alle Parteien hinweg geben wird. Die AfD ist halt politisch noch nicht so gut geschult, dass sie noch nicht weiß, was man in dieser Gesellschaft sagen darf oder nicht. Man kann dieses Denken also teilen oder nicht (ich persönlich würde eher strenger abschieben als Eskalation an Grenzen zuzulassen), daraus aber zu schließen, dass eine gesamte Partei radikal ist finde ich gewagt
Ohja das Opfertum hat ja noch gefehlt, die armen AfDler, so ganz neu im Medienrummel...ach komm...


Nee, ich habe halt im Internet kurz recherchiert nachdem "es durch die Presse ging". Und naja, habe da eben nur den Beitrag der linksversifften Huffingtonpost gefunden. Nichts weiter.
Wieso recherchiert ich hab Dir doch die Links mitgegeben. Waren wohl nicht so ergiebig? Aber da genau ist es drin. :) Vielleicht findest Du es ja noch.


In dem von mir geposteten Links bekennt sich die AfD zu den geltenden Asylgesetzen (mit Zeitmarke zum direkten Anwählen).
LOL man bekennt sich dazu "angeblich" um es im nächsten Satz abzulehne und zu negieren und die "Grenze sofort dichtmachen" zu wollen? Ähm komm Photon, bisschen Denken hatte ich Dir schon angedacht.
Das wäre wie wenn ein Pädophiler unsere deutschen Gesetze gegen Pädophile akzeptiert aber 1. dies sofort ändern will und 2. indirekt durch seine Propaganda, andere Personen dazu verführt dies durchzuführen.
Kurze Frage wäre dieser Pädophiler für Dich glaubwürdig wenn er sich zu den deutschen Gesetzen GEGEN Pädophilie ausspricht?


Na vielleicht, weil es deren Land ist? Weil die Terroristen/Freiheitskämpfer aus ihrer Mitte entsprungen sind? Weil es deren Problem ist?
Meinst Du jetzt Syrer oder Iraker? Du willst wirklich Zivilisten gegen eine hochgerüstete Terrorgruppe verpflichten. Respekt, das nennt sich dann Menschlichkeit oder?
Und bezüglich ISIS solltest Du Dich nochmal informieren woher, durch wen sie entsprungen ist. Das ist nicht die "Mitte der syr./irak. Gesellschaft" gewesen soviel schon mal als kleiner Vorgeschmack, vielleicht reizt Dich ja das Thema nun etwas mehr zu Belesen.


Zitierst Du mich damit oder die CSU/rechten Rand/sonstige Menschen?
Steht in Text. Personen die so etwas hier fordern oder im Nachrichtenbereich etc. Darf sich jeder jetzt angesprochen fühlen der sowas behauptet, ohne Hintergrundwissen wie er/sie dann belegt.


Wir haben 14 intakte Hubschrauber, marode Panzer und Flugzeuge und halten Manöver inzwischen mit Bestenstielen ab. Wer soll denn womit wo kämpfen oder gekämpft haben?
Ich weiss nicht wie häufig ich Dir das noch schreiben soll. Mitverantwortung zeichnet sich nicht nur durch Waffengewalt aus. Den Rest spare ich mir jetzt.

Und Amerika ist ein so großes und freiheitlich-demokratisches, rechtsstaatliches Land, das jedem Freiheit verspricht, dass es die erste Wahl sein sollte. Und wenn sich jemand über das Argument zu recht tot lacht, dann eben das Argument, dass sie die Situation im Nahen Osten vollumfänglich zu verantworten haben, also auch die Rechnung bezahlen müssen.
Das sind wir ja auch beide auf demselben Nenner. Aber neben der USA sind noch wesentlich mehr Staaten daran verantwortlich (nicht nur durch eigene Waffengewalt) u.a. auch Deutschland.


Also bin ich heute wieder "rechter Rand" oder nicht? Ich weiß es inzwischen nicht mehr :D
Hab ich meine Meinung diesbezüglich die letzte Zeit geändert? Ich glaube nicht, also ja bezogen auf Deine Aussage würde ich Dich eher an den rechten Rand ansiedeln. Aber das weisst Du doch von mir schon.

In Bezug auf Merkel halte ich es wie die ehemalige DDR mit dem Dritten Reich. Da ist kein Pfennig an Israel gezahlt worden. Ganz offiziell nicht. Man hat sich mit der Politik des Dritten Reiches nicht identifiziert und sich folglich auch nicht als Erben verstanden. Im Gegenteil hat man die eigenen Helden als Opfer des damaligen Systems hoch gefeiert. Ja, so gesehen sehe ich mich oder das deutsche Volk auch gewissermaßen als Opfer der US-Arschkriecherpolitik. Dabei stehle ich mich nicht aus der Verantwortung, sondern ich lasse sie da, wo sie hin gehört: Bei denjenigen, die die Krise verschuldet haben. Namentlich die US-Regieung (wobei es in dem Fall egal ist, ob Bush oder Obama oder Clinton oder oder oder. Waren alles Kriegstreiber.
Wobei an Israel ja keine Reparationszahlungen erfolgten sondern eigene, hmm, "Wiedergutmachungsgesten"? Somit vergleichst Du hier Birnen mit Äpfeln.


Oh, da werden noch viel mehr dazu kommen. Nur die Tatsache, dass die Leute hier nicht bleiben dürfen, heißt noch lange nicht, dass sie auch gehen werden. Denn genauso Tatsache ist es, dass sich keine Sau bis dato darum kümmert, dass die Leute wieder gehen. Ob und wann sich das ändert, weiß niemand. Ob man sie nach dem Untertauchen (viele davon sind bereits untergetaucht) überhaupt nochmal in Europa findet, ist fraglich.
Da Du gerade die 20% Abschiebefälle in diesem Jahr zitierst. Du gehst wirklich dieser These nach? Jetzt muss ich Dich wirklich langsam belächeln, sorry, aber das ist wirklich dumm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Nazi bleibt auch dann ein Nazi wenn er sich ,Reichsbüger,nationaler Partriot.rechtskonsvervativer oder Philosoph nennt und bei Einer Partei in der die mehrheit der Degelgierten wider jeder Vernunft gegen Flüchtlinge hetzen und Unterkünfte abfackeln oder das tolerieren muss sich jedes Mitglied gefallen lassen vom Rest der Bevölkerung als Nazi bezeichnet und auch so behandelt zu werden.
Das ist in etwa so spannend wie über die genaue Farbe von scheisse zu philosophieren.
 
Ein Nazi bleibt auch dann ein Nazi wenn er sich ,Reichsbüger,nationaler Partriot.rechtskonsvervativer oder Philosoph nennt und bei Einer Partei in der die mehrheit der Degelgierten wider jeder Vernunft gegen Flüchtlinge hetzen und Unterkünfte abfackeln oder das tolerieren muss sich jedes Mitglied gefallen lassen vom Rest der Bevölkerung als Nazi bezeichnet und auch so behandelt zu werden.

Starker Satz(bau)! Soll das jetzt bedeuten, dass die Mehrheit der Afd, um die es hier in diese Thema ja geht, Flüchtlingsheime abfackelt oder dies toleriert? Ich bin zwar kein Befürworter der Afd, aber das wird selbst Reddog höchstpersönlich entschieden zurückweisen müssen.
 
250 (bestätigte) Todesopfer rechter Gewalt plus Dunkelziffer seit 1990. Nicht jeder Nationaler ist ein Fremdenfeind, aber jeder Fremdenfeind ist Nationalist. Mag sein, dass manche hier den Umkehrschluss wagen, aber so blauäugig zu sein um den Zusammenhang nicht zu erkennen sollte man auch in einer (noch) bürgerlichen Partei auch nicht sein.

Aber weil es nationale Fremdenfeindlichkeit (Ich gehe davon aus das Feindlichkeit und Hass immer schlecht ist) gibt gleich eine ganze politische Denkrichtung zu verbieten zu wollen finde ich sehr gewagt. Wie viele Todesopfer türkischer Gewalt gibt es denn? Sollen wir nun deshalb alle Türken hassen? Wäre ja dann nach deiner Logik, wie ich sie verstanden habe, die logische Konsequenz? Und schon sind wir in einer Spirale des Hasses.

Der Punkt ist, dass hier (meiner Ansicht nach bewusst) eine grenze verletzt wurde, und zwar der Gestalt, dass die bürgerliche Mitte wie du mit einem "soweit wird es nicht kommen" argumentieren, und die Extremisten kräftig Beifall klatschen können, weil als "letzter Ausweg" ja DOCH geschossen werden MÜSSTE, weil es ja immer ein paar "Dumme" gibt, die es versuchen. Das ist geschickte und perfide Demagogie, weil es eine extreme Lösung suggeriert, ohne sie explizit anzusprechen. Und die Mitte elegant drauf 'reinfallen kann.

Ich glaube du überschätzt den Redner und unterschätzt die Menschen.
 
Aber weil es nationale Fremdenfeindlichkeit (Ich gehe davon aus das Feindlichkeit und Hass immer schlecht ist) gibt gleich eine ganze politische Denkrichtung zu verbieten zu wollen finde ich sehr gewagt.
Eine Denkrichtung kann man nicht verbieten. Sie und ihre Anhänger kritisch zu beobachten und sich mit ihnen Auseinanderzusetzen dürfte aber nicht verboten sein.
Wie viele Todesopfer türkischer Gewalt gibt es denn? Sollen wir nun deshalb alle Türken hassen? Wäre ja dann nach deiner Logik, wie ich sie verstanden habe, die logische Konsequenz? Und schon sind wir in einer Spirale des Hasses.
Komisch, warum behauptest du, "man" würde die Nationalen hassen? Ich für meinen Teil belächele sie, und manchmal fürchte ich sie, bzw. was sie anrichten, aber hassen? Ich hasse Gewalttäter, aber das ist unabhängig von Ideologie, Herkunft oder Religion. Dein Beispiel ist außerdem in der Form unpassend, weil keiner nur Aufgrund seiner Herkunft zum Gewalttäter wird, aber jemand nur aus seiner ideologischen Überzeugung heraus sehr wohl. AUCH aus seiner religiösen, ja. Aber wie schon gesagt - das erlaubt keinen Umkehrschluss
Ich glaube du überschätzt den Redner und unterschätzt die Menschen.
In der Regel unterschätzt man Einzelne und überschätzt die Masse - dafür gibt es reichlich historische Belege...
 
Naja, ich habe mir jetzt Dir/Euch zuliebe 2 zufällig ausgewählte Videos angeschaut:


Interessante Videos. Die Rede in München vor Parteimitglieder kann man - auch wenn argumentativ mit Schwachstellen - als sachlich bezeichnen. In Erfurt gibt er den Einpeitscher, Demagoge, neudeutsch Hassprediger. Kann man als Teil des Volkes Brechreiz bekommen, oder?

Nee, habe ich auch nicht mitbekommen. War wohl nicht so dramatisch, wie Du es empfunden hast. Aber auch beim Suchen habe ich es nur in der links(radikalen) Huffingtonpost gefunden, die für mich etwa der Gegenspieler vom KOPP-Verlag ist. Die lese ich inzwischen auch nicht mehr, fühle da auch diesen Brechreiz wie langsam bei KOPP.
Huffingtonpost als linkes bzw. linksradikales Gegenstück zu Kopp-Verlag!? Was ist für dich dann die Taz? Und haste für mich einen Beitrag mit Kopp-Verlag-Niveau?
Eingeordnet wird sie als linksliberale, in Deutschland kooperiert man mit dem Focus (jetzt nicht gerade ein linkes Medium). Für mich ehern neutral, nichtssagend. Es ist einfach offensichtlich, dass es bei diesem Portal nur um wirtschaftliche Interessen geht und man sich journalistisch auf geringen Niveau bewegt (liegt ja auch im Konzept - Meldungen über Meldungen verbreiten). Bedeutet natürlich nicht, dass andere Medien in der Regel journalistische Glanzleistungen abliefern.

Aber, ist Off-Topic. Stichwort Offtopic.

Bis vor ein paar Wochen war ich auch noch der Ansicht, dass man in Syrien militärisch eingreifen müsste. Inzwischen bin ich von dieser Position abgerückt. Erstens wird man die ganzen Freiheitskämpfer/Guerillas/Terroristen/... (was die nach aktueller Tageslage auch immer sein mögen) nicht militärisch beikommen können. Konnte man in der Geschichte noch nie. Zweitens wusste ich auch keine Antwort auf die Frage, warum Deutsche Soldaten sich in Syrien eine Kugel fangen sollen für - wenn man es mal auf die Basis zurück führt - US-Interessen.

Wenn die Leute in Frieden leben wollen, müssen sie wohl oder übel das Pack aus ihrem Land jagen und sich selbst darum kümmern, wie sie zukünftig leben wollen. Von mir aus können sie sich auch gern für die Scharia entscheiden und irgendeinen Kalifen zu ihrem Chef machen. So oder so geht es uns nichts an. Und interessiert es erst, wenn sie in unserem Land Kinder für ihren Krieg rekrutieren oder hier durch die Gegend terrorisieren wollen. Alles andere ist "none of our business". Und wenn jemand in die Verantwortung genommen werden muss, die Flüchtlinge zu versorgen, dann ist es, nach wie vor, die USA.

Eh, Mod! Hat nix mit dem Thema zu tun, gehört in den "Flüchtlings-Threas"! Ich meine nur, wegen der Übersichlichkeit... :mrgreen:


Nee, worauf Du hinaus willst ist, bei ihnen schon zwanghaft Parallelen zum Dritten Reich finden zu wollen. Und wenn es keine gibt, wird was konstruiert. Und da sind der eigenen Phantasie keine Grenzen gesetzt und finden lassen wird sich immer was. Denn auch schon die SS hat sich mit Seife gewaschen. Das kann nur bedeuten, dass wer sich wäscht, ein Nazi sein muss...
Bei Bernd Höcke braucht man aber nicht viel Phantasie und zwanghaft brauch man da auch nicht suchen.


Klar, je höher der Anteil von Ausländern oder Deutschen NDH wird, desto größer wird auch der Einfluss dieser fremden Kulturen. Aber genau darum geht es ja, so weit ich es verstehe, Pegida und *gida. Dass man also verhindern will, dass eine (fremde) Kultur die einheimische verdrängt. Und was ist daran falsch? Will man kulturelle Vielfalt (also Mutli-Kulti) oder will man eine einheitliche Weltkultur? Mich persönlich kotzt es heute schon an, dass man überall auf der Welt auf ein McDonalds, BurgerKing, Coca Cola, ... trifft. Man braucht schon gar nicht mehr in Urlaub fahren. Sieht überall auf der Welt schon fast gleich aus. Nur die Menschen unterscheiden sich noch ein wenig in ihren Gebräuchen, Gesetzen, Mentalität und Umgang mit Fremden. Mal schauen, wie lange noch.
Ich glaube jetzt nicht, dass der geneigte AfD- bzw. GIDA-Anhänger DER Individualtourist ist, der die Eigenheiten des Landes kennen will und der deutschem Bier und Schwarzbrot außerordentlich begrüßt. Und hier verzichtet man auch nicht auf Ente süß-sauer oder Pizza, was soll man denn sonst außer Jeans tragen, Stones und Beatles will man auch nicht missen, usw. Ja was ist denn diese viel gepriesene reine deutsch Kultur?
Aus Brandenburg kenne ich die Sorben. Die kämpfen "auch" um ihre Kultur. Aber die leben diese Kultur auch konsequent. Sehe ich bei dem "Volk" nicht. Deswegen wirkt das beidem aufgesetzt, nicht glaubwürdig. Und dann rückt in den Vordergrund, dass man andere Kulturen nur ausgrenzen will. Und dann eine Mono-Kultur? Wie realistisch ist denn das?

Übrigens interessant, ich stelle mir jetzt AfD- / Pegida-Demonstranten als die Kämpfer gegen die amerikanischen Bulettenbrater und Limohersteller vor. Nächste mal nicht auf dem Dom- und Theater-Platz, sonder vor Burger-King? :mrgreen:
 
Eine Denkrichtung kann man nicht verbieten. Sie und ihre Anhänger kritisch zu beobachten und sich mit ihnen Auseinanderzusetzen dürfte aber nicht verboten sein.

Eine Frage der Definition des Wortes "Verbot". Reflektierend sollte aber man wirklich jegliche Denkrichtungen beobachten und hinterfragen.

Komisch, warum behauptest du, "man" würde die Nationalen hassen? Ich für meinen Teil belächele sie, und manchmal fürchte ich sie, bzw. was sie anrichten, aber hassen?

Erfahrungswerte hier im Forum. Diese blinde Wut, die ich hier erlebe ist erschreckend. Ansonsten empfinde ich das belächeln von anderen Ansichten meistens als arrogant.

Lustig ist auch, dass bei den Ausländern stets die Perspektivlosigkeit, Mittellosigkeit und Ausgrenzung schuld sind und nicht die Herkunft. Bei den gewaltbereiten Rechten (aber auch Linken) ist dies aber ähnlich. Gewaltbereit sind meist die mittellosen, ungebildeten, perspektivlosen. Dennoch ist bei diesen Gruppen das politische Denken schuld als Ursache und nicht ihre Situation als primärquelle. Naja aber lassen wir das.

Ich hasse Gewalttäter, aber das ist unabhängig von Ideologie, Herkunft oder Religion. Dein Beispiel ist außerdem in der Form unpassend, weil keiner nur Aufgrund seiner Herkunft zum Gewalttäter wird, aber jemand nur aus seiner ideologischen Überzeugung heraus sehr wohl. AUCH aus seiner religiösen, ja. Aber wie schon gesagt - das erlaubt keinen Umkehrschluss

In der Regel unterschätzt man Einzelne und überschätzt die Masse - dafür gibt es reichlich historische Belege...

Aha Herkunft prägt also nicht die Denkmuster? Daher war es im Mittelalter auch üblich Menschen zu töten und Töten mit weniger Skrupel verbunden? Moralische Verhaltensweisen sind durchaus teil der Herkunft, weil moralische Vorstellungen stark durch Erziehung geprägt werden. Genetisch gesehen ist keine Volksgruppe mehr oder weniger zu Gewalt fähig. Aber kulturelle Unterschiede gibt es schon. Siehe Amerika und Deutschland. Die Zustimmung zur Todesstrafe ist dort eine ganz andere als bei uns. Teil der soziologischen Prägung. Ideologische Überzeugungen sind natürlich kausal mit der Herkunft verknüpft. Nicht zwangsweise, es wird immer Ausnahmen geben, schaut man sich Volksgruppen und deren Verhalten aber an, dann sind in Gesellschaften immer Ähnlichkeiten zu entdecken. Siehe dir japanisches Arbeitsleben im Vergleich zu unserem an.

Du hast meiner Meinung nach für dich etwas gefunden, dass du legal diskriminieren kannst (ein politisches Denkmuster) und baust dir dafür Gründe zurecht. Meines Erachtens hält aber deine Form der Diskriminierung ebenso nicht stand wie eine Pauschalverurteilung von anderen Gruppen. Wichtig ist die Ursachen zu identifizieren und diese zu verändern. Und die Ursachen sind meines Erachtens nach fehlender Wohlstand, fehlende Bildung und zu wenig zukunfts gerichtetes Denken. Und das sind meines Erachtens nach in allen Gruppen meist die Gewalttäter
 
LOL man bekennt sich dazu "angeblich" um es im nächsten Satz abzulehne und zu negieren und die "Grenze sofort dichtmachen" zu wollen?
Nee, er liest den Gesetzestext nur bis zum Ende und will ihn anwendent, wie angedacht.

Kurze Frage wäre dieser Pädophiler für Dich glaubwürdig wenn er sich zu den deutschen Gesetzen GEGEN Pädophilie ausspricht?
Welchen Flüchtling hat denn Höcke gefickt? Oder vertrieben, verbannt, abgefackelt, verprügelt, angepöbelt, ... überhaupt abfällig angeschaut? Ich sehe bei seinen Reden nichts rassistisches. Ich sehe jemanden, der sich gern reden hört, auch gut aufstacheln kann, aber das ist normaler Rhetorik auf jeder Demo. Höre ich von den linken nicht anders. Also bis jetzt alles völlig normal.

Meinst Du jetzt Syrer oder Iraker? Du willst wirklich Zivilisten gegen eine hochgerüstete Terrorgruppe verpflichten. Respekt, das nennt sich dann Menschlichkeit oder?
Wo schreibe ich denn was von "verpflichten"? Steht mir doch gar nicht zu. Wir Deutschen können keinen Staatsbürger eines anderen Landes zu irgendwas verpflichten. Aber wir können uns aussuchen, wem wir Asyl gewähren.

Lass es mich anders ausdrücken, um es Dir zu erschweren, mir die Worte im Munde umzudrehen: Mir egal, was die Leute machen und was aus denen wird. Wer Asyl bewilligt bekommt, soll hier bleiben bis der Asylgrund hinfällig wird. Alle anderen werden dort hin verfrachtet, vor wo sie kamen - also am einfachsten vor den Zaun, der die Grenze zur EU darstellt und den sie überrannt haben.

Den Rest spare ich mir jetzt.
Könntest Du das bitte häufiger tun?

Das sind wir ja auch beide auf demselben Nenner. Aber neben der USA sind noch wesentlich mehr Staaten daran verantwortlich (nicht nur durch eigene Waffengewalt) u.a. auch Deutschland.
Ja, wie schon so oft gesagt, sehe ich das eben anders. Nun hilft es aber auch nicht, wenn Du fortwährend wiederholst, dass Du Deutschland in der Verantwortung siehst und ich darauf erwiedere, dass ich es anders sehe. Damit kommen wir kein Stück weiter.

Hab ich meine Meinung diesbezüglich die letzte Zeit geändert? Ich glaube nicht, also ja bezogen auf Deine Aussage würde ich Dich eher an den rechten Rand ansiedeln. Aber das weisst Du doch von mir schon.
Ok, also soll ich mich zukünftig immer dann angesprochen fühlen, wenn Du wieder irgendeinen "Nazi" zitierst oder nicht?

Interessante Videos. Die Rede in München vor Parteimitglieder kann man - auch wenn argumentativ mit Schwachstellen - als sachlich bezeichnen. In Erfurt gibt er den Einpeitscher, Demagoge, neudeutsch Hassprediger. Kann man als Teil des Volkes Brechreiz bekommen, oder?
Ja, aber so geht es mir bei fast allen Rednern bei Demos. Finde die alle zum Kotzen. Meist sprüht es da Gift und Galle. Das ist auch ein Grund, weswegen ich Demos lieber fern bleibe. Regt mich viel zu sehr auf der Pöbel.

Huffingtonpost als linkes bzw. linksradikales Gegenstück zu Kopp-Verlag!? Was ist für dich dann die Taz? Und haste für mich einen Beitrag mit Kopp-Verlag-Niveau?
Eigentlich musst Du da nicht lange suchen. Ich verirre mich morgens in der Bahn ab und an mal auf die Seite. Meist merke ich schon nach wenigen Sätzen, dass ich irgendwie falsch geklickt habe...

Bei Bernd Höcke braucht man aber nicht viel Phantasie und zwanghaft brauch man da auch nicht suchen.
Björn. Björn Höcke.

Ich glaube jetzt nicht, dass der geneigte AfD- bzw. GIDA-Anhänger DER Individualtourist ist, der die Eigenheiten des Landes kennen will und der deutschem Bier und Schwarzbrot außerordentlich begrüßt. Und hier verzichtet man auch nicht auf Ente süß-sauer oder Pizza, was soll man denn sonst außer Jeans tragen, Stones und Beatles will man auch nicht missen, usw. Ja was ist denn diese viel gepriesene reine deutsch Kultur?
Du jetzt nicht auch noch diese sinnlose Frage, oder? Dann lass uns ein Thema "Deutsche Kultur" aufmachen, da können wir es lang und breit diskutieren.
 
Eine Frage der Definition des Wortes "Verbot". Reflektierend sollte aber man wirklich jegliche Denkrichtungen beobachten und hinterfragen.
Das Wort "Verbot" hast du jetzt aufs Tapet gebracht...

Erfahrungswerte hier im Forum. Diese blinde Wut, die ich hier erlebe ist erschreckend. Ansonsten empfinde ich das belächeln von anderen Ansichten meistens als arrogant.
Reichsbürger, Aluhutträger und Sprüche wie die von Höcke zur "Männlichkeit" sind nun mal zu belächeln. Und ich hoffe. du reflektierst ebenso die blinde Wut, die Flüchtlingsheime brennen und einen Pöbel mit Baseballschlägern auf Ausländer los gehen lässt...

Genetisch gesehen ist keine Volksgruppe mehr oder weniger zu Gewalt fähig.
Danke der Klarstellung, deine Aussage war dahingehend Mißverständlich...

Du hast meiner Meinung nach für dich etwas gefunden, dass du legal diskriminieren kannst (ein politisches Denkmuster) und baust dir dafür Gründe zurecht.
Nee, nee! Nicht so! Woran machst du diese Unterstellung fest? Weil ich Nationalismus ablehne? So leicht kannst du es dir nicht machen!
Meines Erachtens hält aber deine Form der Diskriminierung ebenso nicht stand wie eine Pauschalverurteilung von anderen Gruppen.
AfD und Konsorten verurteilen aber pauschal! das ist doch der punkt!
Wichtig ist die Ursachen zu identifizieren und diese zu verändern. Und die Ursachen sind meines Erachtens nach fehlender Wohlstand, fehlende Bildung und zu wenig zukunfts gerichtetes Denken. Und das sind meines Erachtens nach in allen Gruppen meist die Gewalttäter
Das versuche ich hier. Ich identifiziere als Zwischenschritt zur Gewalt gegen Flüchtlinge und Migranten aber noch übersteigetes Nationaldenken. Perspektivlosigkeit führt zu Nationalismus führt zur Diskriminierung führt zur Gewalt. Und wenn ich jemanden wie Höcke reden höre, dann höre ich übersteigertes Nationaldenken! Und wenn ich die Zustimmung im Publikum höre, dann implziert das imho ähnliche Tendenzen bei den Zuhörern. Ich unterstelle NICHT automatisch (zum drölfzisten mal), dass ein Nationaler automatisch die Streichhölzer oder hölzerne Sportgeräte zückt, wenn er einen Migrant sieht.
 
Und ich hoffe. du reflektierst ebenso die blinde Wut, die Flüchtlingsheime brennen und einen Pöbel mit Baseballschlägern auf Ausländer los gehen lässt...

Da brauche ich nicht lange reflektieren. Abbrennen von Flüchtlingsheimen ist ebenso falsch wie das verprügeln von Menschen mit Baseballschlägern. Da brauch man sich nicht lange Gedanken drüber zu machen

Nee, nee! Nicht so! Woran machst du diese Unterstellung fest? Weil ich Nationalismus ablehne? So leicht kannst du es dir nicht machen!

Die Art und Weise wie du es ablehnst und wie du argumentierst wirken so auf mich. Ob es tatsächlich so ist kann ich natürlich nicht beurteilen. Wobei ich dich schon noch tausend mal bedachter finde als andere hier im Forum.


AfD und Konsorten verurteilen aber pauschal! das ist doch der punkt!

Weil sie sagen, dass es Islamisten unter den Flüchtlingen gibt? Gibt es wirklich Aussagen von der AfD (wer ist eigentlich die AfD und wie kann die AfD eine Aussage treffen?) in denen alle Flüchtlinge verurteilt werden? Ich persönlich kenne solche Aussagen nicht. Ich kenne viele, die so interpretiert wurden, bei genauerer Betrachtung meist nicht den Vorwürfen stand halten.


Das versuche ich hier. Ich identifiziere als Zwischenschritt zur Gewalt gegen Flüchtlinge und Migranten aber noch übersteigetes Nationaldenken. Perspektivlosigkeit führt zu Nationalismus führt zur Diskriminierung führt zur Gewalt. Und wenn ich jemanden wie Höcke reden höre, dann höre ich übersteigertes Nationaldenken! Und wenn ich die Zustimmung im Publikum höre, dann implziert das imho ähnliche Tendenzen bei den Zuhörern. Ich unterstelle NICHT automatisch (zum drölfzisten mal), dass ein Nationaler automatisch die Streichhölzer oder hölzerne Sportgeräte zückt, wenn er einen Migrant sieht.

Siehst du und ich sehe im Nationaldenken Chancen (sicherlich gibt es auch Risiken, die gibt es aber auch bei anderen Denkmustern). Zusammenhalt, Zielstrebigkeit etwas gemeinsam und füreinander zu erreichen, etc. Ich vergleiche Nationaldenken gerne mit familiären Denken. Als Familie ist man stärker versucht sich gegenseitig zu unterstützen und sich zu helfen. Man versucht für die folgenden Generationen etwas zu hinterlassen. Ähnliches gilt für mich für Völker, die dies für sich als Identität sehen. Muss ich Menschen außerhalb meiner Familie hassen? Nein. Muss ich andere Völker hassen? Nein!

Es wurden seit Jahrhunderten Kämpfe geführt. Manchmal wurde die Nationalität vorgeschoben, manchmal der Glaube manchmal Klassendenken, usw. Risiken gibt es immer und bei allem. Aber wie so vieles im Leben hat alles 2 Medaillen.

Glaube kann Moral schaffen, Glaube kann aber auch Fanatismus hervorbringen. Muss ich deswegen Angst vorm Glauben haben?

Für mich kann es kein übersteigerndes Nationaldenken geben. Für mich kann es nur übersteigenden Hass gegen andere geben. Welchen Grund ich mir dann dafür einfallen lasse spielt meines Erachtens nur eine sekundäre Rolle.
 
Nehmen wir eine weitere Rede von Gauland, aber auch die wird sicher ebenso von den AfD-Sympathisanten überlesen/überhört bzw. einfach nur ignoriert werden um es zu relativieren.
Gauland vergleicht Flüchtlinge mit Barbaren:
Gauland vergleicht Flüchtlinge mit Barbaren
Von dem NASA-Enthüller mal ganz abgesehen. :mrgreen:
Ein weiteres Beispiel:
zuviele Eskapaden
- Flüchtlingsunterstützer sind Schleuserkriminelle (1:48)
- Flüchtlinge/sproblem wird mit Terrorismus gleichgesetzt (1:50)
- Parallelgesellschaften vs. Integrationsunwilligkeit (ach Integration ist ja eh nur eine Einbahnstrasse ich vergaß)
- alle Flüchtlinge sind Muslime, alle Muslime sind nicht integrierbar...
und das in nicht einmal 4 Minuten. Wer hier keine Verallgemeinerungen, Hetze und Propaganda erkennt, hat meines Erachtens ganz andere Probleme als nur Nationaldenken oder ähnliches.
 
So, habe mir Deine Videos angeschaut.
Ich stimme ihm vollumfänglich zu. Könnte exakt so aus meiner Feder stammen.

Worauf Du hinaus willst, ist der Vergleich mit dem Weströmischen Reich, als die Barbaren die Limes-Befestigungen überrannten. So wie Du es verstehen möchtest, hat er gesagt, dass Flüchtlinge Barbaren sind. Was er aber wirklich gesagt hat, dass ein Volk die Grenzen eines anderen Volkes gestürmt und überrannt hat. Und genau das passiert doch auch! Nichts anderes. Du und Deine Phantasie ist wirklich anstrengend zu ertragen.

Und was ist falsch an Snowden? Genau das habe ich vor ein paar Monaten auch zu einem Kumpel gesagt. Einem Helden der Freiheit und Demokratie können wir angeblich kein Asyl gewähren, obwohl er definitiv politisch verfolgt war. Aber gut, habe letztlich eingesehen, dass er auch einem so genannten "sicheren Herkunftsland" kommt. Nun, dann ist es völlig richtig, was die AfD fordert und der Rest der EU längst tut: Leute aus sicheren Herkunftsländern est gar nicht einreisen lassen. Völlig korrekt.

Ach übrigens: Heute erst gelesen. In Schweden sind über 14.000 Asylanten untergetaucht, die kein Asyl bekommen haben und abgeschoben werden sollen :D Aber das nur am Rande. Nun zu Deinem zweiten Aufreger:

Ok, hier trägt er ein bißchen dick auf (Zeitmarke 0:42 bis 1:00). Hier unterstellt er Merkel, dass sie alles, was Deutschland ausmacht, in einem "Strom von Flüchtlingen aufweichen möchte". Da stimme ich ihm nicht zu. Erstens traue ich der Merkel nicht zu, überhaupt so weit denken zu können, um die Folgen ihres Handelns abschätzen zu können. Und zweitens kann es nicht im Interesse von irgendwem sein, dass sich ein Volk zu Gunsten eines anderen aufgibt. Das wäre Hochverrat und den möchte ich der Frau Doktor (noch) nicht unterstellen.

Schleuser, die Leute über die Grenze bringen, sind nunmal Kriminelle. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Recht hat er. Was mich dann allerdings stört ist, dass er durch die Blume sagt, dass durch die Flüchtlinge vor allem Terrorismus die Folge sein wird. Damit spielt er sicherlich mit den aktuellen Ängsten der Menschen und das ist falsch und scheiße. Mit dem Rest hat er recht.

Bis Zeitmarke 12:15 stimme ich wieder vollumfänglich zu. Ehrlich gesagt verstehe ich überhaupt nicht, wie man da überhaupt anderer Meinung sein kann. Aber gut, in unserem Land kann ja jeder denken was er will, selbst wenn die Ansicht noch so bescheuert ist. Aber gut, ab 12:15 kommt Björn Höcke. Habe dann aus gemacht oder sollte ich mir das bis zum Ende anschauen? Kommt da noch was ganz pöse schlimmes? :D

[...] Wer hier keine Verallgemeinerungen, Hetze und Propaganda erkennt, hat meines Erachtens ganz andere Probleme als nur Nationaldenken oder ähnliches.
Na ich glaube eher, Du hast ein Problem mit vernunftbegabten Denken.