[...] Die haben keins. Dürfte bei manch anderer Partei nicht anders sein. Wir machen nämlich in Internet, da müssen wir auch auf Facebokk dabei sein. ;)
Stimmt schon. Allerdings geht es auch mit professionellem Management zuweilen in die Hose.

Steinbrück beispielsweise hatte sich wohl einem Startup anvertraut, als er seinen Wählern auf Plakaten den Stinkefinger zeigte als Reaktion auf seine stümperhafte Politik :D

Die Berater von Merkel haben sich für sie was tolles einfallen lassen: Die Raute. Ganz toll und Alleinstellungsmerkmal. Dazu hole Phrasen emotionslos korrekt vorgetragen ist ein Garant für den Machterhalt.

Hingegen die FDP hatte da weniger Glück mit der Wahl ihrer Berater, ihrer Personalien und letztlich mit den medienwirksamen Wahlkampfauftritten.

Man sollte halt nie vergessen, dass solche Berateragenturen auch schweineteuer sind und, wie man sieht, auch riskant. Dass vor allem kleine Parteien entweder nicht das Geld dafür haben oder es nicht darauf verwenden wollen, ist zwar irgendwie verständlich, aber letztlich auch ein Fehler. Es ist aber auch nicht einfach, eine "Marke" aufzubauen, die beim Kunden (also dem Wähler) ein wohlig warmes Gefühl erzeugt. Musste auch schon Wowereit erfahren, dessen Gute-Laune-Clownerei inzwischen auch nicht mehr gut ankommt, wenn man zu viel Scheiße baut.

Wobei man das alles noch unter "Mut" verbuchen könnte. Eben ein Versuch, sich irgendwie gewaltsam von der Masse abzuheben und wie ein kleines Kind irgendwie Aufmerksamkeit zu erhaschen. Eine PR-Kampagne zu starten, die dann auch in die Hose geht, ist eben nicht immer besser als vom Wähler nicht mehr unmittelbar wahr genommen zu werden. Aber sich Meldungen (deutscher) Medien ungefiltert zu Eigen zu machen, ist wirklich Blödheit. Das weiß man eigentlich spätestens seit der Kindheit. Bei mir hatte einer der örtlichen Rabauken den Ruf, er hätte einem Rottweiler den Kopf abgerissen. Um den sollte man einen Bogen machen - was etwa dem BILD-Zeitungsviveau entsprechen dürfte :D

Aber hey - ich betrachte es einfach mal als kleinen Ausrutscher einer jungen Partei. Wir haben ja auch den Chaoten der Piraten einiges durchgehen lassen bevor man nur noch den Kopf über dieses Experiment geschüttelt hat. Und selbst die großen leisten sich reichlich Ausrutscher trotz aller Erfahrung im Umgang mit Medien und Wählern...
 
Stimmt schon. Allerdings geht es auch mit professionellem Management zuweilen in die Hose.

Steinbrück beispielsweise hatte sich wohl einem Startup anvertraut, als er seinen Wählern auf Plakaten den Stinkefinger zeigte als Reaktion auf seine stümperhafte Politik :D
Es waren keine Plakate, sondern an Zeitschriftencover - aber geschenkt.

[/quote]Aber hey - ich betrachte es einfach mal als kleinen Ausrutscher einer jungen Partei. Wir haben ja auch den Chaoten der Piraten einiges durchgehen lassen bevor man nur noch den Kopf über dieses Experiment geschüttelt hat. Und selbst die großen leisten sich reichlich Ausrutscher trotz aller Erfahrung im Umgang mit Medien und Wählern...[/QUOTE]

Allen deinen Beispielen ist gemein, dass sie zwar auf die eine oder andere Art und Weise "peinlich" waren, aber nie auf Kosten von Randgruppen gingen. "Peinlichkeiten" leistet sich die AfD auch, wie zum Beispiel die Rechte Vergangenheit ihres designierten Alterspräsidenten ignoriert zu haben oder den DDR-Sicherheitsapparat zu lobpreisen. Aber das geht nicht auf Kosten dritter...
 
Allen deinen Beispielen ist gemein, dass sie zwar auf die eine oder andere Art und Weise "peinlich" waren, aber nie auf Kosten von Randgruppen gingen. "Peinlichkeiten" leistet sich die AfD auch, wie zum Beispiel die Rechte Vergangenheit ihres designierten Alterspräsidenten ignoriert zu haben oder den DDR-Sicherheitsapparat zu lobpreisen. Aber das geht nicht auf Kosten dritter...
Das stimmt wohl. Deswegen wäre hier auch eine Entschuldigung der AfD angemessen, während die anderen Beispiele nur hoffen können, dass der gemeine Wähler genauso vergesslich ist, wie sonst. So versucht es wohl die AfD unter den Teppich zu kehren.

Andererseits frage ich mich stets, was Politikerversprechen und Politikerentschuldigungen wert sind. Ihr Geschäft ist die Lüge und Intrige. Sie kommen nie aus ernst gemeinter Reue, sondern aus dem Kalkül, besser mit Entschuldigung dazustehen als ohne. Obwohl - wie gesagt - es schon reichlich dämlich ist, als so junge Partei mit den Augen der verlogenen Medien auf sich, die nur auf einen Fehltritt warten, bei einem so heiklen Thema so einen Bock zu schießen.

Daher geht es mir auch besser, wenn ich diese Kleinigkeit als Ausrutscher betrachte und mal abwarte, was da wohl sonst noch so kommt. Ich für meinen Teil hoffe ja, dass sie sich noch als ernsthafte Alternative zur Wahl mausern, wenn erstmal alle Kinderkrankheiten, unter denen ja einst die Grünen auch schon litten, beseitigt wurden. Hoffentlich noch bevor der Ruf versaut ist.
 
Die AfD wird bestimmt in ein paar Jahren wieder in der Versenkung verschwunden sein genau wie die Republikaner oder die Piraten.

Jedenfalls ist die Alternative für Deutschland keine "Alternative".
Besser sie zu wählen als die Grünen oder die Altparteien war es jedenfalls allemal. Lieber wär mir gewesen, es hätte noch mehr Nichtwähler gegeben.

Ich hätte mir jedenfalls gewünscht, dass die Grünen unter die 5 % Hürde gefallen wären genau wie die FDP. Aber es gibt immer noch ein paar Hirnis, die diese Parteien ihre Stimme geben.
 
Hätten mehr Nichtwähler AfD (oder eine andere Partei) gewählt, wären die Grünen draußen... Verstehe also deine Argumentation nicht... Wenn nur noch vier wählen, dann feiert sich die CDU ab, wenn sie von 3 gewählt wird... ;)
 
Deshalb ja, im Zweifel war es richtig die AfD zu wählen. Besser als die Stimme den Altparteien zu geben.
Wer halt nicht anders kann und unbedingt wählen will, kann ja taktisch wählen.

Besser als die Stimme den Grünen zu geben. Leider hat die AfD kaum Wähler von den Grünen abgefischt.

Jedenfalls ändert auch eine so genannte "Alternative" für Deutschland auch nichts, weil sie für ihre Politik keine Mehrheiten bekommt.

Ich freue mich jedenfalls, dass die FDP weggefallen ist. Ich denke bei der Wahl in Hamburg nächstes Jahr haben wir dann auch den Showdown was die FDP angeht. Hätte die FDP mal auf Frank Schäffler gehört, dann gäbe es keine AfD.
 
Die AfD wird bestimmt in ein paar Jahren wieder in der Versenkung verschwunden sein genau wie die Republikaner oder die Piraten.
Dann gibt es eine andere Partei, die 10% der Wählerstimmen holen kann.
Viel interessanter wäre eigentlich, ob es irgendwann irgendeine Partei schafft, die knapp 50% der deutschen Nichtwähler zu mobilisieren. Das wäre die Absolute Mehrheit aus dem Stand. Das hat bisher wohl nur Adolf geschafft. Wollen wir mal hoffen, dass es Deutschland nicht irgendwann wieder so schlecht geht, dass die nächste Partei, die so einen Raketenstart hinlegt, wieder NS**** heißt. Aber das liegt ganz allein bei unseren Volksvertretern.

Lieber wär mir gewesen, es hätte noch mehr Nichtwähler gegeben.
Dann entscheiden aber nur noch die Vollpfosten die Wahl, die ein Parteibuch ihr Eigen nennen. Also die, die ohnehin schon von ihren Genossen und Partei gehirngewaschen sind. Dann hat die Politik bald gar keine Punkte mehr auf dem Plan, den einen "Normalbürger" interessieren. Also das will ich jedenfalls nicht erleben.

Ich hätte mir jedenfalls gewünscht, dass die Grünen unter die 5 % Hürde gefallen wären genau wie die FDP.
Wird duch Nichtwählen aber nicht passieren. Weil die Althippies, die ihre Stimme den Grünen geben (die sich längst selbst überlebt haben), gehen auf alle Fälle zur Wahl.
 
Nach der Wahl in Sachsen hat sich Cem Özdemir von den Grünen als auch Sigmar Gabriel im Fernsehen hingestellt und die Menschen dazu aufgefordert, wählen zu gehen. Warum eigentlich?
Nun, wenn weniger wählen gehen, verschwindet für die Politik auch das kalkulierbare Risiko des Bürgeraufstandes. Umso weniger wählen, umso weniger legitim sind die Regierenden. Also es macht schon einen Unterschied, ob wir eine Wahlbeteiligung von 70 % oder von nur 20 % haben. Letzteres muss für die Regierenden ein besorgniserregender Zustand sein.

Solche Spannungen können sich ja auch schnell mal entladen (siehe Stuttgart 21).


Die Grünen sind heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen und die "Realos" dominieren im Prinzip dort. Die Homo-Ehe und die Einwanderungspolitik der Grünen, der Öko-Wahnsinn, Veggie-Day etc. sind nur so ein paar Themen, die ich für eine sehr gefährliche Entwicklung halte. Die Partei der Besserverdienenden ist heute die Partei Bündnis 90/Grüne. Also eine FDP light im Prinzip wenn man so will. Außerdem haben die Grünen Hartz 4 mit abgesegnet und den Krieg im Kosovo zugestimmt.
Es gibt keine einzige Partei, die so dermaßen unerträglich ist, wie die Grünen. Da kommt eigentlich dann nur noch die NPD die noch schlimmer sind.
Aber besorgniserregend sind auch die Linksextremen innerhalb der Grünen, die gewalttätig gegen Einsatzkräfte der Polizei vorgehen und der daraus entstehende Vandalismus. Also die Grünen müsste man eigentlich vom Verfassungsschutz beobachten lassen. Scheinen ja auch Kriminelle Leute unter ihren Mitgliedern zu haben, die nicht davor zurückschrecken, Gewalt anzuwenden. Früher dachte ich mal die Grünen seien eine pazifistische Partei, also eine Partei die Krieg ablehnt. Heute sieht das aber ganz anders aus. Die Bürger sehen einfach nicht, dass die Grünen immer nur dafür sorgen, dass alles teurer wird und dann die soziale Kälte bei Hartz 4 Empfängern. Also die Liste ist lang und ich hoffe dass die Wähler erkennen, dass diese mutmaßlich öko-faschistische und neo-liberale Partei gefährlich ist wenn sie in Regierungsverantwortung ist.


Wir bräuchten ein Wahlsystem wie in der Schweiz. Dann wär es auch fairer als jetzt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nach der Wahl in Sachsen hat sich Cem Özdemir von den Grünen als auch Sigmar Gabriel im Fernsehen hingestellt und die Menschen dazu aufgefordert, wählen zu gehen. Warum eigentlich?
  • Damit doch noch ein paar Hippies die Grünen vor dem Scheitern an der 5%-Hürde bewahren,
  • Extremparteien, deren Anhänger 100% zur Wahl gehen und das gleich morgens, relativ weniger Einfluss bekommen und
  • Weil es blöd ist, das einzige Recht auf Mitbestimmung ungenutzt zu lassen

Nun, wenn weniger wählen gehen, verschwindet für die Politik auch das kalkulierbare Risiko des Bürgeraufstandes.
Also egal ob in Deutschland, Russland, Amerika, China oder sonstwo - wenn ein wütender Mob vor dem Regierungsgebäude steht, schreitet erst die Polizei, im schlimmsten Fall das Militär ein. Scheißegal, wer vorher wählen war oder nicht. Wer sollte da was kalkulieren und wozu?

Umso weniger wählen, umso weniger legitim sind die Regierenden.
Und? Wir haben in Deutschland ein Wahlrecht, aber keine Wahlpflicht. Wenn niemand mehr wählt außer die Genossen und Bonzen, wird trotzdem Politik gemacht. Wer nicht wählt, aber mit der Mistgabel vor dem Reichstag steht, wird genauso zusammen geknüppelt, wie der brave Wähler.


Also es macht schon einen Unterschied, ob wir eine Wahlbeteiligung von 70 % oder von nur 20 % haben. Letzteres muss für die Regierenden ein besorgniserregender Zustand sein.
Kaleido, falls es Dir noch nicht aufgefallen ist - die Volksvertreter besorgt nichts anderes, als ihre Macht, Pension, Lobby und Vermögen zu verlieren. Wieviel Leute sie absolut wählen, ist ihnen völlig egal, so lange es nur relativ mehr sind, als diejenigen, die die den Gegner wählen.

Als Normalbürger muss man wählen gehen - auch wenn es nur dafür taugt, die Stimmen der Bratzköppe zu relativieren, die nur noch nach Parteimanifest über die Mutti rutschen. Allerdings bin ich der Ansicht, dass wenn man schon sein Kreuz machen geht, es auch gleich da tun kann, das dem eigenen Gewissen am nächsten kommt. Sei es nun die Partei, die den geringsten Schaden anrichten wird oder sei es die, die wenigstens ein paar Themen auf dem Zettel hat, die einem selbst wichtig sind.

Die Grünen sind heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen
Aus meiner Sicht: Ganz klar NEIN. Wenn die Grünen die Mitte sind, dann wäre die SPD die neuen NSDAP. Mal abgesehen davon, dass die Grünen für mich alle einen an der Klarinette haben.

Die Partei der Besserverdienenden ist heute die Partei Bündnis 90/Grüne.
Ja, habe ich auch gehört. Hat für mich aber keine Aussage über den Geisteszustand der Wähler.

Außerdem haben die Grünen Hartz 4 mit abgesegnet und den Krieg im Kosovo zugestimmt.
Ja, weil sie Angst um das hatten, was wie gesagt alle Volksvertreter haben. Nur in puncto Atomenergie konnten sie nicht abweichen, dann hätten sie sich bis auf die Knochen blamiert. Sie können ja nicht ihre Wähler jahrzehntelang auf die Straße zu jeder noch so bekloppten Demo jagen und sich festketten lassen und dann alles über den Haufen werfen. Alle anderen Themen sind halt offensichtlich - naja, "verhandelbar".

Aber besorgniserregend sind auch die Linksextremen innerhalb der Grünen, die gewalttätig gegen Einsatzkräfte der Polizei vorgehen und der daraus entstehende Vandalismus.
Nun wird Dir jede Grüne und fast jeder Wähler sagen, dass sie sich von diesen Leuten distanzieren. Müssen sie ja auch. Aber jede extreme Partei hat nunmal auch mit gewaltbereiter Klientel zu kämpfen. Die Linke ja auch. Und die NPD eben auch. Und wenn Du mich fragst, kann sich auch nur eine Partei der Mitte davon glaubhaft distanzieren, weil sie schon von ihrem Wesen her nicht so radikal gegen den politischen Konkurrenten vorgeht.

Früher dachte ich mal die Grünen seien eine pazifistische Partei, also eine Partei die Krieg ablehnt.
Weil die fetten Weiber damals im Bundestag und in Römerlatschen ihre Blagen gestillt haben? Der Kader der Grünen, also ich meine vor allem das Urgestein Fischer, Schily und Stöbele, waren doch nicht nur Sympathisanten, sondern sogar Unterstützer von RAF-Terroristen. Fischer früher selbst gewaltbereit. Also bitte - Pazifisten sehen für mich aber anders aus. Das waren und sind Linksextremisten der übelsten Sorte.

Und heute empfinden sie noch immer keine Verantwortung für das Land. Wären die in der absoluten Mehrheit, können wir hier zu machen. Jedenfalls würde ich noch in der gleichen Woche auswandern.

Wir bräuchten ein Wahlsystem wie in der Schweiz. Dann wär es auch fairer als jetzt.
Naja, erstmal sollten wir uns mal Gedanken machen, was wir mit der Macht tun wollen, die wir jetzt schon haben. Und Nichtwählen passt da so gar nicht ins Bild ;)
 
Man sollte halt nie vergessen, dass solche Berateragenturen auch schweineteuer sind und, wie man sieht, auch riskant.
Deine Beispiele haben aber nun wenig mit Social Intranet zu tun, weil auch schon ein bisschen in die Jahre gekommen. Meine Erfahrung nach vermute ich, dass die meisten Parteien für die Betreuung der Social Networks Profile keine Beratungsagentur beauftragt haben. Man löst das ehern intern, also eigene Beschäftigte. Ist letztendlich auch das Problem der etablierten Parteien, dass man kein all umfassendes (Kommunikations)Konzept hat. Wahlkampf, vielleicht auch noch Kampagnen, lässt man die Haus- und Hofagentur machen. Internetauftritt vielleicht noch von einer anderen. Social Media macht man selbst. Passt alles nicht zwingend zusammen. Nicht ohne Grund schaut man immer bewundernd zum Onlinewahlkampf in die USA. Der Hype um die AfD ist wie bei den Piraten im Internet entstanden. Dagegen hatten bzw. haben die "Altparteien", allen voran die Union, kein Konzept.

Andererseits frage ich mich stets, was Politikerversprechen und Politikerentschuldigungen wert sind.
Sind halt auch nur Menschen. Wem geht's bei einer Entschuldigung ausschließlich nur um Reue? Wer will nicht durch eine Entschuldigung besser dashtehen? Da zeigt sich aber auch wieder, wie widersprüchlich das Politikverständnis vieler ist. Man hebt Politiker moralisch empor, erwartet aber gleichzeitig, dass sie wie du und ich sind (bürgernah); aber man spielt den Empörten, wenn es zu Verfehlungen kommt und sagt gleichzeitig: Typisch Politiker! Widersprüchlich!
Und ohne Wahlversprechen gewinnst du keine Wählerstimmen. Würdest du ehern realistische Wahlsversprechen - also was du garantieren kannst - abgeben, also ehern zurückhaltend argumentieren, dann wird's schwierig. Irgendwie eine Henne-Ei-Diskussion.

Die AfD wird bestimmt in ein paar Jahren wieder in der Versenkung verschwunden sein genau wie die Republikaner oder die Piraten.
Abwarten. Wer sind die neuen Landtagsabgeordneten und in welche Fettnäpfchen treten sie? Zu oft und die große Flut an Protestwählern wendet sich wieder ab. Anderseits sind die Geldgeber im Vergleich zu ähnlichen Parteien finanziell potent. In der Wirtschaft wird's auch ehern Unterstützung geben (sprich Lobbyismus). Hinzu kommt, dass der rechte Flüge in der Union bis auf die Kirmestruppe aus Bayern nicht mehr exsistent ist. Das, was Die Linke als linker Flügel der SPD ist, könnte die AfD für die Union werden. Dazu spielen sie - total demokratisch - die Karte der Volksabstimmung. Wird das Realität, dann kann die AfD die Union und all die anderen Parteien vor sich hertreiben. Dafür kann die AfD nix, aber eine gefährliche Entwicklung.

Die Grünen sind heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen und die "Realos" dominieren im Prinzip dort. Die Homo-Ehe und die Einwanderungspolitik der Grünen, der Öko-Wahnsinn, Veggie-Day etc. sind nur so ein paar Themen, die ich für eine sehr gefährliche Entwicklung halte.
Wenn man mit seiner Politik in der Mitte angekommen ist - also bei der breiten Masse -, und "Realos" dominieren - also diejenigen, die Kompromisse als wichtiger betrachten als das konsequente Umsetzung der ursprünglichen Standpunkte - Das alles betrachtest du als gefährlich? Die Mitte also gefährlicher als (extreme) Ränder?
 
[...] Meine Erfahrung nach vermute ich, dass die meisten Parteien für die Betreuung der Social Networks Profile keine Beratungsagentur beauftragt haben. Man löst das ehern intern, also eigene Beschäftigte. [...]
Also so in der Art denke ich auch. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass man die Macht des Internets schon längst erkannt hat, aber ist irgendwie unfähig, sich hier auch in ausreichendem Maße zu profilieren.

Die Piraten konnten das sehr gut, sind dann allerdings am "RealLife" gescheitert. Virtuell waren sie ja schon Helden. Aber ich denke, dass das noch kommen wird. Die Agenturen werden entweder ihr Portfolio erweitern oder es wird eine explizite für das "VirtualLife" geben. Ignorieren wird man die neuen Medien aber nicht können. Selbst bei N24 hat man sich schon angeschickt, eine Dame dafür abzustellen, die Twitter-Tweets vorliest. Irgendwann wird "Bürgernähe" nur noch über das Web möglich sein.

Sind halt auch nur Menschen. [...] Da zeigt sich aber auch wieder, wie widersprüchlich das Politikverständnis vieler ist. Man hebt Politiker moralisch empor, erwartet aber gleichzeitig, dass sie wie du und ich sind (bürgernah); aber man spielt den Empörten, wenn es zu Verfehlungen kommt und sagt gleichzeitig: Typisch Politiker! Widersprüchlich!
Eigentlich ist es nicht widersprüchlich. Jede Person des öffentlichen Interesses hat in gewissem Maße auch eine soziale Verantwortung, weil sie eben für den einen oder anderen eine Vorbildfunktion erfüllt. Wenn ein Prinz von Anhalt in die Rosen pinkelt, ist es eben was anderes, als wenn es der Durchschnitts-Mallorca-Tourist macht.

Ich sage mal so: Wer sich für den Beruf (oder hier sagt man ja: "Auftrag") des Politikers entscheidet, tut dies wohl in vollem Bewusstsein dessen. Zu dem Beruf gehört es nunmal, eine gewisse Vorbildfunktion zu erfüllen. Dafür werden sie auch fürstlich entlohnt, wenn man bedenkt, dass sie auch noch "Nebeneinkünfte" haben dürfen. Wenn ich zu meinem Kollegen aus China sage "Leck mich am Arsch", dann hat das ganz andere Konsequenzen, als wenn es Merkel zu Jinping sagt. Von einem Polizisten würde ich erwarten, dass er auch in seiner Freizeit nicht besoffen Auto fährt. Und "Bürgernähe" heißt für mich auch nicht, sich wie der hinterletzte Proll zu benehmen, also etwa wie Wowereit oder Ströbele, von mir aus auch Schröder.

"Bürgernähe" heißt für mich, dass man im Politiker noch immer den Menschen erkennt. So kann eben der Bürgermeister eines kleinen Dorfes beim Schützenverein oder der Feuerwehrfeier ruhig auch mal besoffen sein. Merkel möchte ich aber nicht besinnungslos in die Arme von Obama sacken sehen müssen. Aber es geht hauptsächlich um Sympathien und ob man sich mit einem Politiker irgendwie identifizieren kann. Sich mit einem Parteiprogramm zu identifizieren, ist halt schwer. Zu zeigen (oder besser gesagt: zu heucheln), dass man sich selbst nicht als Herrscher sieht, sondern auch nur ein Bürger wie jeder andere ist, nur eben halt mit einem Auftrag, ist das vorrangige Ziel. Wobei es auch helfen kann, in die Rosen zu pinkeln, will man den Pöbel beeindrucken und kann auf die Stimmen der Mittelschicht und des gehobenen Standes verzichten...


Und ohne Wahlversprechen gewinnst du keine Wählerstimmen. Würdest du ehern realistische Wahlsversprechen - also was du garantieren kannst - abgeben, also ehern zurückhaltend argumentieren, dann wird's schwierig. Irgendwie eine Henne-Ei-Diskussion.
Das stimmt natürlich. Aber es ist eine Sache, etwas zu versprechen oder seine Ziele zu deklarieren. Natürlich gehört zu jedem Ziel immer auch ein Zeitpunkt, bis zu dem hin etwas erreicht sein soll. Sonst wäre es kein Ziel, sondern ein Wunsch. Diesen Unterschied haben viele Parteien wohl auch noch nicht verstanden. Und ein Versprechen ist eben ein (persönlicher) Garantieschein für das Erreichen eines (Teil-)Ziels. Deswegen wäre ich auch mit meinen Versprechungen vorsichtiger.

Aber wenn ich mir schon dies oder das als Ziel stelle (also in mein Manifest schreibe), dann muss ich daran auch festhalten. Letztenendes ist das ja die Basis meines ganzen Handelns. Und die Leute, die mir ja den Auftrag gegeben haben, wollen sicher nicht, dass ich dann das Gegenteil tue oder sogar noch behaupte, es wäre gar unfair, Politiker (oder Parteien) an dem zu messen, was sie im Wahlkampf sagten (Müntefering). Will sagen: Sich hohe Ziele zu stecken ist gut. Ziele auszugeben, von denen man weiß, dass sie unrealistisch oder gar erlogen sind, um Stimmen zu haschen, die einem folglich gar nicht zustehen, ist Volksverrat und Betrug.

EDIT:
Und was soll dann aus deiner Sicht die Union, die AfD und am Ende die NPD sein!?
Die tauchen in einer Welt, da die Grünen die politische Mitte darstellen sollen, gar nicht mehr auf. Die Union würde dann wahrscheinlich unter dem Begriff "militante Despotenpartei" und die NPD als "Terroristen" und "Barbaren" bezeichnet...
 
  • Damit doch noch ein paar Hippies die Grünen vor dem Scheitern an der 5%-Hürde bewahren,
  • Extremparteien, deren Anhänger 100% zur Wahl gehen und das gleich morgens, relativ weniger Einfluss bekommen und
  • Weil es blöd ist, das einzige Recht auf Mitbestimmung ungenutzt zu lassen

Haha. :mrgreen: Naja da ist wohl etwas dran.

Also egal ob in Deutschland, Russland, Amerika, China oder sonstwo - wenn ein wütender Mob vor dem Regierungsgebäude steht, schreitet erst die Polizei, im schlimmsten Fall das Militär ein. Scheißegal, wer vorher wählen war oder nicht. Wer sollte da was kalkulieren und wozu?

Ich bin halt der Meinung, dass es nicht ausreicht wählen zu gehen in unserem System. In Sachsen hat es zwar gerade eben so gereicht dass die NPD an der 5 % Hürde gescheitert ist, allerdings löst das das Problem nicht. Außerdem berichten die Medien immer über die Probleme der Politiker, die uns nichts angehen. Doch die gehen uns etwas an nämlich in der Hinsicht, dass es am Ende heißen wird, dass wir das was die Politiker wollen (z. B. die Maut) wir einfachen Bürger zahlen sollen.
Die Wirtschaft sollte für die Menschen da sein und nicht, dass die Menschen sich täglich prostituieren müssen in 2 oder mehr Jobs, um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können. Wir haben viele präkäre Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland und was tut die Politik von Angela Merkel? Nichts? Nun, was soll sie auch tun? Es gibt schließlich nicht genug für alle. Die ganze politische Klasse sollte man zum Teufel jagen für das was sie angerichtet haben. Wer soll denn das alles bezahlen was die Eurorettung am Ende kosten wird? Da wären wir wieder bei der AfD. AfD ist ein Ausdruck von Protest. Die CDU wird nicht Rückrad haben und den EU-Kurs in Frage stellen. Dafür steckt Mutti und Co. zu tief in dem A von Herr Obama. Obama ist auch ein Sprecher der Leute, die dahinter sitzen. Scheinbar ist es egal geworden, wer in Amerika gewählt wird.
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Und? Wir haben in Deutschland ein Wahlrecht, aber keine Wahlpflicht. Wenn niemand mehr wählt außer die Genossen und Bonzen, wird trotzdem Politik gemacht. Wer nicht wählt, aber mit der Mistgabel vor dem Reichstag steht, wird genauso zusammen geknüppelt, wie der brave Wähler.

Das stimmt. Wenn man sich trotzdem friedlich verhält, passiert gar nix. Nehm zum Beispiel die Montagsmahnwachen. Das ist eine friedliche Bewegung und bei der DDR hat es ja auch friedlich geklappt. Ich glaube nicht, dass die DDR Bürger so ein Leben wollten, wie sie es heute haben. Ich glaube viele der DDR Bürger haben sich unter ein besseres Leben etwas anderes vorgestellt. Die Ausbeutung der Arbeitskraft geht weiter in einer Weise, die unmenschlich geworden ist. Am Ende reicht das wenige Geld kaum zum Leben. Wer nimmt diese Menschen mit? Wer gibt ihnen eine Perspektive außer ewig Hartz 4 zu bleiben? Also politisch sehe ich da nichts. Allerdings ist da auch eine große Unzufriedenheit zu spüren, wenn man sich den Wahlerfolg der AfD erklären will. Die Menschen wissen sich nicht anders zu helfen und in ihrer Not wählen sie halt AfD um ihren Zorn Ausdruck zu verleihen. Die Finanzkrise ist längst auch bei früher wohlhabenden Menschen angekommen und das formiert sich nun in der AfD, weil die Schlaftablettenpolitik von Frau Merkel gar nichts bringt.

Kaleido, falls es Dir noch nicht aufgefallen ist - die Volksvertreter besorgt nichts anderes, als ihre Macht, Pension, Lobby und Vermögen zu verlieren. Wieviel Leute sie absolut wählen, ist ihnen völlig egal, so lange es nur relativ mehr sind, als diejenigen, die die den Gegner wählen.

Ist das nicht traurig? Genau so sehe ich das auch. Politiker haben bei mir einen schlechten Ruf, den schlechtesten eigentlich überhaupt. Hoch angesehen sind dagegen Professoren für mich und Polizisten. Dass sich in der AfD nun Professoren versammelt haben, finde ich gut. Normalerweise sollen Professoren parteifrei sein. Die Verzweiflung mit der Politik muss schon sehr groß sein, dass sich ausgerechnet Professoren nun zur Wahl gestellt haben. Also das ist schon bemerkenswert.

Ja, weil sie Angst um das hatten, was wie gesagt alle Volksvertreter haben. Nur in puncto Atomenergie konnten sie nicht abweichen, dann hätten sie sich bis auf die Knochen blamiert. Sie können ja nicht ihre Wähler jahrzehntelang auf die Straße zu jeder noch so bekloppten Demo jagen und sich festketten lassen und dann alles über den Haufen werfen. Alle anderen Themen sind halt offensichtlich - naja, "verhandelbar".

Was spricht eigentlich dagegen, die Kernkraftwerke bis zu ihrer vorgesehenen Nutzungsdauer weiterlaufen zu lassen und keine neuen zu bauen? Der Atommüll fällt ohnehin an, unabhängig davon wie lange die weiterlaufen. Wie irrational ist eigentlich die wirtschaftliche Denkweise der Grünen? Das ist nicht nur schwachsinnig, sondern auch teuer. Die EEG Umlage haben wir dank der von den Grünen sehr wohlwollend zu Kenntnis genommenen Ausstieg. Wir dürfen also dafür zahlen, dass Frau Merkel irrational gehandelt hat und die Grünen freuen sich, sodass die CDu nun auch sich freuen kann, einen neuen Koalitionspartner gefunden zu haben. Die FDP ist ja weggefallen und Schwarz-Grün ist ja dann die Alternative dazu. Eine Hand wäscht die andere.

Nun wird Dir jede Grüne und fast jeder Wähler sagen, dass sie sich von diesen Leuten distanzieren. Müssen sie ja auch. Aber jede extreme Partei hat nunmal auch mit gewaltbereiter Klientel zu kämpfen. Die Linke ja auch. Und die NPD eben auch. Und wenn Du mich fragst, kann sich auch nur eine Partei der Mitte davon glaubhaft distanzieren, weil sie schon von ihrem Wesen her nicht so radikal gegen den politischen Konkurrenten vorgeht.

Ich sehe eigentlich nicht so die Probleme von rechts oder von der NPD. Klar gibts da Rechtsradikale und die sollte man auch bekämpfen. Viel schlimmer finde ich eigentlich die Gewaltbereitschaft der Linksextremen. Insbesondere der Linksautonomen, die sich aber eher der Linkspartei oder den Grünen zuordnen. Die Statistik weißt auch eine hohe Zahl linksextremen Vandalismus aus. Die Rechtsextremen Straftaten lassen die Statistik dagegen milde aussehen. Die NPD ist chronisch pleite und dadurch, dass sie nun in Sachsen weggefallen ist, hat sie auch kaum noch Mittel. VIelleicht werden wir erleben, dass diese Partei aufgrund von Insolvenz eines Tages von selbst verschwindet.


Weil die fetten Weiber damals im Bundestag und in Römerlatschen ihre Blagen gestillt haben? Der Kader der Grünen, also ich meine vor allem das Urgestein Fischer, Schily und Stöbele, waren doch nicht nur Sympathisanten, sondern sogar Unterstützer von RAF-Terroristen. Fischer früher selbst gewaltbereit. Also bitte - Pazifisten sehen für mich aber anders aus. Das waren und sind Linksextremisten der übelsten Sorte.

Genau das. Vielen ist das gar nicht bewusst. Bei der Linkspartei wird ja auch viel Wert drauf gelegt, dass der Gewählte vorher nicht bei der Stasi gearbeitet wird. Bei den Grünen gilt das aber wohl nicht. Scheinbar ist das hier wieder das zweierlei Maß. Ich will nur daran erinnern, dass sich Herr Schily mutmaßlich auch am Staat bereichern wollte. Er hatte damals eine Chip-Firma. Wer sich daran erinnert, weiß wovon ich spreche. Der Fischer hat sich auch von der Wirtschaft kaufen lassen und Ströbele dödelt mit über 70 auch noch im Bundestag herum. Scheint aber einer der wenigen zu sein, die noch ein kleines bisschen Rückrad haben.
 
Es macht manchmal keinen Spaß mehr. Wenn ihr Euch so gegenseitig hochschaukelt, ist das nicht mehr komisch. Da werden demokratische Parteien nach rechts geschoben, die Wähler dieser Parteien als "Hirnis" bezeichnet, Nichtwähler als die wahren Demokraten abgefeiert, die dafür sorgen das sich was ändert, die AfD als einzige Alternative dargestellt, deren Fähigkeit durch den hohen Anteil an Professoren geradezu manifestiert ist.

Nächste Woche ist dann Großdemo in Leipzig, die Nichtwähler gehen demonstrieren... Ach blöd, die interessieren sich gar nicht für Politik? Die sitzen lieber auf dem Sofa und kümmern sich nicht um ihre Mitbestimmungsrechte? So ein Mist aber auch.

Die AfD und ihre Professoren können nur eins besser als die bisher aufgetretenen "Alternativen": Mit den Ängsten der Bürger spielen, Feindbilder schaffen, einfache Lösungen suggerieren.

Sie schimpfen über die Verschuldung des Staates, die Wahlprogramme in den Ländern sehen aber nur ein Thema vor: Mehr Ausgaben des Staates für Familien, Kinder, Bildung, Polizei, Sicherheit. Dazu Steuersenkungen, Abgabenreduzierung... und bezahlen wird das alles der Weihnachtsmann.

Ich würde mir wünschen, die dürften mal 5 Jahre ein Bundesland regieren. Dort könnten sie dann mal zeigen, wie sie sich das für ganz Deutschland vorstellen. Grenzen dichtmachen, Pass- und Zollkontrollen wieder einführen, Zölle zum Schutz der Wirtschaft erheben, Ausländer draussen lassen (ach so, nur die bösen, nicht die Guten, erkennbar an dem Stempel auf der Stirn.), Asyl für verfolgte Menschen in der Welt sollen gefälligst andere gewähren, Sozialleistungen kürzen...
 
Es macht manchmal keinen Spaß mehr. Wenn ihr Euch so gegenseitig hochschaukelt, [...] Da werden demokratische Parteien nach rechts geschoben, die Wähler dieser Parteien als "Hirnis" bezeichnet, [...]

Die AfD und ihre Professoren können nur eins besser als die bisher aufgetretenen "Alternativen": Mit den Ängsten der Bürger spielen, Feindbilder schaffen, einfache Lösungen suggerieren.

Und mit deiner Aussage möchtest du nicht provozieren und hochschaukeln? Einer Partei ausschließlich in die Ecke zu stellen, nur mit Ängsten zu spielen, etc. ist doch auch Stammtischargumentation. Halt nur aus der anderen Ecke des Stammtisches und dadurch schaukelt es doch auch hoch.

Sie schimpfen über die Verschuldung des Staates, die Wahlprogramme in den Ländern sehen aber nur ein Thema vor: Mehr Ausgaben des Staates für Familien, Kinder, Bildung, Polizei, Sicherheit. Dazu Steuersenkungen, Abgabenreduzierung... und bezahlen wird das alles der Weihnachtsmann.

Auch hier, gleich Aussage, die auch gegen Gewerkschaften, etc. angesetzt werden. Wobei ich mir recht sicher bin, dass du relativ Gewerkschaftstreu bist, oder? Auch das dient doch nur der Provokation und des hochschaukelns der anderen Seite.

Ich würde mir wünschen, die dürften mal 5 Jahre ein Bundesland regieren. Dort könnten sie dann mal zeigen, wie sie sich das für ganz Deutschland vorstellen. Grenzen dichtmachen, Pass- und Zollkontrollen wieder einführen, Zölle zum Schutz der Wirtschaft erheben, Ausländer draussen lassen (ach so, nur die bösen, nicht die Guten, erkennbar an dem Stempel auf der Stirn.), Asyl für verfolgte Menschen in der Welt sollen gefälligst andere gewähren, Sozialleistungen kürzen...

Und auch das ist nicht plakativ dargestellt auf Stammtischniveau? Jeder, der ein anderes Weltbild hat (gleich ob friedlich oder nicht) wird direkt ad aburdum lächerlich dargestellt und gut ist. Ist ja auch leichter als die eigenen ziele positiv zu verkaufen, sich über andere Menschen als allwissend zu stellen.

Du kannst doch nicht ernsthaft oben eine Beschwerde äußern, dass sich alle nur gegenseitig pushen und dann selbst im hetzerischen Stammtischniveau hier argumentieren. Das ergibt zumindest für mich keinen Sinn.
 
Nächste Woche ist dann Großdemo in Leipzig, die Nichtwähler gehen demonstrieren... Ach blöd, die interessieren sich gar nicht für Politik? Die sitzen lieber auf dem Sofa und kümmern sich nicht um ihre Mitbestimmungsrechte? So ein Mist aber auch.

Die Mehrheit hat wohl schon gemerkt, dass es einen Unterschied gibt zwischen ob man wählen darf oder ob man eine Wahl hat.

Die AfD und ihre Professoren können nur eins besser als die bisher aufgetretenen "Alternativen": Mit den Ängsten der Bürger spielen, Feindbilder schaffen, einfache Lösungen suggerieren.

Sie schimpfen über die Verschuldung des Staates, die Wahlprogramme in den Ländern sehen aber nur ein Thema vor: Mehr Ausgaben des Staates für Familien, Kinder, Bildung, Polizei, Sicherheit. Dazu Steuersenkungen, Abgabenreduzierung... und bezahlen wird das alles der Weihnachtsmann.

Genau. Du siehst also, es bringt nix zu wählen. Egal wer da was wie wo sagt. Am Ende wird immer im kapitalistischen System gedacht, daher kann sich auch nichts ändern. Die Regierung - welche auch immer regiert - wird in ihrer Macht beschränkt, wenn sie etwas möchte, was ihre Gläubiger nicht wollen. Unsere Regierungen sind von dem Wohlwollen der Geldgeber abhängig. Also nur eine Marionette mit ein paar Freiheiten wenn man so will. Man kann nicht mit kapitalistischen Mitteln versuchen die Probleme zu lösen, aus das sie erst entstanden sind. Also hilft wählen in dieser Frage nicht. Es ist aber eine unterhaltsame Veranstaltung in Berlin. Das kann man schon sagen. Eine pseudo-intelektuelle Politiker-Kaste die ein zahnloser Tiger geworden ist.

Wenn der Staat wieder seine Hoheit über sein Geld erhält indem er sich das Geld direkt bei der EZB leihen kann, dann könnte sich etwas ändern aber nicht dann, wenn die ganzen Zwischenhändler (Geschäftsbanken) ständig mitkassieren, ohne etwas dafür zu tun. Die Banken haben die Macht in Deutschland und nicht die Mutti.
 
Und auch das ist nicht plakativ dargestellt auf Stammtischniveau? Jeder, der ein anderes Weltbild hat (gleich ob friedlich oder nicht) wird direkt ad aburdum lächerlich dargestellt und gut ist.
Das ist doch nur das Wahlprogramm der AfD. Und das unterscheidet sich nur durch das anderer Parteien durch eine konsequente Euro-Gegnerschaft. Ansonsten geben die denselben Brei von sich wie alle anderen auch, merkt das keiner.

Schau mal in die Wahlprogramme von CDU,SPD,Grüne,Linke,NPD und AfD zu den Landtagswahlen. ALLE fordern dasselbe: Mehr Geld für Bildung, bessere Ausrüstung für die Polizei. Und wo ist da jetzt die Alternative, wenn selbst die Linken mehr Geld für die Polizei fordern?

Wo besetzt die AfD Positionen, die man woanders nicht auch findet und die dort genausowenig umgesetzt werden. Kann die AfD Geld zaubern, um all diese Dinge zu bezahlen?

Die Mehrheit hat wohl schon gemerkt, dass es einen Unterschied gibt zwischen ob man wählen darf oder ob man eine Wahl hat.
Wahre Demokraten haben also verstanden, dass man bei Wahlen nicht wirklich eine Wahl hat und verweigern die Teilnahme. Und die 10% derer, die trotzdem gegangen sind und AfD gewählt haben, waren sogar noch intelligenter und haben festgestellt, dass sie ja doch eine Wahl haben?

Ist jetzt der Nichtwähler der wahre Demokrate oder der AfD-Wähler. Oder beide, nur die Wähler der Grünen sind Idioten?

Genau. Du siehst also, es bringt nix zu wählen. Egal wer da was wie wo sagt.
Also bringt AfD wählen auch nichts.

Die wahre Demokratie haben wir, wenn wir alle nicht mehr wählen gehen!
 
Wo besetzt die AfD Positionen, die man woanders nicht auch findet und die dort genausowenig umgesetzt werden. Kann die AfD Geld zaubern, um all diese Dinge zu bezahlen?

Das wird dann abgeschöpft bei denen die haben. Meistens sind das aber nicht die Milliardäre ;)
Oder man kürzt an anderer Stelle. Du siehst es dreht sich im Kreis. Politiker haben lediglich die Freiheit über das Budjet zu entscheiden und Steuereinnahmen und -ausgaben aber nicht das System an sich in Frage zu stellen, weil des einen Verlust des anderen Gewinn ist. Ein Politiker will wiedergewählt werden und verhält sich in der Regel opportun gegenüber Geldgebern. Ich erinnere an die Spendenaffäre bei Kohl und Schäuble. Schäuble konnte sich ja nicht mehr erinnern wo die 100.000 DM hin gekommen sind. Schon vergessen? Ich erinnere an die ganzen schwarzen Gelder die ins Ausland geflossen sind, wo sich die Linkspartei jetzt nicht mehr dran erinnern kann als Nachfolgepartei der SED. Die Mövenpick-Spendenaffäre von der FDP. Die Liste geht noch weiter. Die Politiker sind korrupt und opportun. Wenn nicht öffentlich, dann inoffiziell. Ein in Rente gegangener Herr Eichel kann dann sagen aus seiner Situation im nachhinein sagen, dass das alles falsch gewesen sei. Leider leider bin ich aber leider in Rente und nicht mehr zuständig. Darum müssen sich dann andere kümmern und ich bin raus. So einfach ist die Milchmädchenrechnung. Nach mir die Sintflut.

Wahre Demokraten haben also verstanden, dass man bei Wahlen nicht wirklich eine Wahl hat und verweigern die Teilnahme. Und die 10% derer, die trotzdem gegangen sind und AfD gewählt haben, waren sogar noch intelligenter und haben festgestellt, dass sie ja doch eine Wahl haben?

Wahre Demokraten gehen auf die Straße und fechten über die Straße, friedlich gemeinsam ihre Interessen durch. Dazu muss man aber sich gut vernetzen. Die Politiker werben für deine Stimme. Werbung muss man aber nicht ernst nehmen. Direkte Demokratie wie es die AfD will, wäre eine Alternative. Wir werden ja sehen, ob die sich am Ende durchsetzen. Ich glaube nicht. Es gibt nur eine einzige Partei, die dieses Vorhaben der direkten Demokratie blockiert und das ist die CDU.

Ist jetzt der Nichtwähler der wahre Demokrate oder der AfD-Wähler. Oder beide, nur die Wähler der Grünen sind Idioten?

Der wahre Demokrat bringt so zum Ausdruck, dass die Politik so wie sie gemacht wird, dass man alle 4 Jahre sein (Haken)kreuz in der Wahlurne abgibt, nicht in seinem Namen gemacht wird. Jeder Bürger hat das Recht sich nicht an der politischen Willensbildung zu beteiligen. Nicht jeder muss sich für Politik interessieren. Es ist also auch möglich, sich zu enthalten.

Also bringt AfD wählen auch nichts.

Die wahre Demokratie haben wir, wenn wir alle nicht mehr wählen gehen!

Genau. AfD wählen bringt nichts. Allerdings um seinen Zorn zum Ausdruck zu bringen bringt es schon etwas. Allerdings erwartet nichts von der Politik. Am Ende heißt es, zahle zahle. Es geht ja immer bloß um das schöne Geld. Das Geld ist der neue Gott und die Politik ist die Sprechanlage der Interessen.

In der Opposition können sie groß schimpfen und in Regierungsverantwortung werden sie dann genauso geschliffen, wie jede andere Partei auch. Große Veränderungen sind immer von der Straße ausgegangen und nie durch Parteien. Parteien waren nur immer das Vehicle aber nicht die treibende Kraft.