News Ab 2009 müssen Sparer den Banken die Religionszugehörigkeit mitteilen

Krankenhäuser, Kindergärten, Altenheime, soziale Dienste...

Das ist definitiv falsch. Wie in einem anderen posting von mir zu lesen ist, kann ich dir einen konkreten Fall in der nähe von München nennen.

Der Kindergarten ist ein kath. Kindergarten, welcher den Kindern kath. Werte vermittelt. Röm. kath. Mitarbeiter bekommen längere Arbeitsverträge als Mitarbeiter ohne Religionszugehörigkeit bzw. mit anderer Religionszugehörigkeit. (Was gem. Antidiskriminierungsgesetz ja schon ein Skandal ist).

Jetzt kommt aber das beste an der ganzen Sache. Es handelt sich um einen kath. Kindergarten, der offiziell der kath. Kirche gehört. Finanziert wird er allerdings von der Gemeinde. Die Kirche springt ein, sobald die Gemeinde dafür kein Geld mehr aufbringen kann. In den letzten 40 Jahren war das in 0 (in Worten: NULL) Fällen der Fall. Sprich, die röm. kath. Gemeinde hat keinerlei Geld an diesen Kindergarten gezahlt, obwohl sie darauf so viel Einfluss hat, wie keine andere Organisation, geschweige denn die Gemeinde. Inzwischen ist der Dach Marrode, vor 2 Monaten ist ein Teil davon sogar eingestürzt, und selbst jetzt sieht die Kirche keinen Handlungsbedarf. Wohlgemerkt, es ist ein Kindergarten! :roll:

Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, ist, dass der Grund, auf dem der Kindergarten steht, der Kirche gehört, bzw. die Kirche damals (wie gesagt, 40 years ago) das Gebäude errichtet hat. Die Geldflüsse von kath. Gemeinde an den Kindergarten bewegen sich allerdings im 0%-Bereich.
 
Das ist definitiv falsch. Wie in einem anderen posting von mir zu lesen ist, kann ich dir einen konkreten Fall in der nähe von München nennen.

Ach, weil Du einen Fall kennst, ist es immer und überall so?
Bist Du ein Held.

Hier im Ort muss die Kirche als Träger zum Bleistift das technische Personal (Hausmeister, Putzen...) bezahlen.

Wer zahlt denn die Ordenschwestern in Pflege- und Altenheimen?

Ich schrieb extra (mit)finanziert.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

gruss kelle!
 
Ich sag nicht, dass es bei allen kirchlichen Gemeinden so schlecht ist, in Bielefeld setzt die Kirche ihr Geld sehr gut und Bürgernahe ein, da wäre ich vielleicht auch noch nicht ausgetreten, da dort die Kirchensteuer wirklich Sinn ergibt, jedoch kann ich in der Gemeinde, in der ich getauft wurde beim besten willen nicht erkennen. Mein Beitrag war auch ein konkreter Beitrag, der nicht verallgemeinern sollte. Hier in Bayern drehen die Uhren eh anders, und hierzulande ist die Kirche auch sehr politisch aktiv, was eine Religionsgemeinschaft meiner Meinung nicht sein sollte. :roll:
 
Was meinst Du denn, was von den Steuereinnahmen alles (mit)finanziert wird?

Krankenhäuser, Kindergärten, Altenheime, soziale Dienste...

Gibts keine Kirchensteuer, müssen solche Sachen andersweitig finanziert werden.
Zum Bleistift über ne höhere Mehrwertsteuer.
Das war doch sonst imer ein Argument des Staates und nicht der Kirche. Problem?!