News 76 Prozent fürchten Anschläge in Deutschland

Wenn alles so manipuliert und gleichgeschaltet wäre, dann wüsstest du doch gar nichts davon... Im Gegenteil: Es wurde mehr als reichlich in Deutschland gegen den Irak-Krieg gewettert (man denke an die Propaganda durch Schröder) und auch dem Fehlschuss in London wurde genügend Aufmerksamkeit gewidmet... Dass eben nicht nur in einer Richtung berichtet wird, zeichnet eben einen freiheitliche, demokratischen und pluralistischen Staat aus...
Dass da einige Meldungen nie in die eigene Ideologie passen, ist doch dann nur folgerichtig... Du würdest wahrscheinlich erst von "freien Medien" berichten, wenn nur noch dir genehme Nachrichten laufen würden... :roll:

Absoluter Schwachsinn. Weder förder/begünstigt diese Haltung mögliche Anschläge, noch verhindert die Angst selbige. :roll:
Wenn man sich gegen mögliche Ermittlungstechniken, die Anschläge frühzeitig aufdecken können, zur Wehr setzt, begünstigt man unter dem Schild der Bürgerrechte Terroristen... Ich bin ja auch nicht unbedingt für Online-Durchsuchungen, aber wenn auch nur ein Anschlag dadurch verhindert werden könnte, müsste man sich Vorwürfe machen wegen kleinbürgerlicher Sturheit Menschenleben geopfert zu haben...
 
Ja vom Timing her ist es wirklich etwa verdächtig, aber ich warte die ganze Zeit darauf das in den Meldungen die Nachricht kommt, das die ermittelnden Streitkräfte dank der neuartigen Onlineüberwachung wasserdichte Beweise gegen die Verdächtigen sammeln konnten.

Da wirst Du wohl lange warten müssen ...
Lt. Berichten waren die potenziellen Terroristen nicht blöde und haben ihren Mailverkehr so abgewickelt, dass Nachrichten beim Mailprovider als Entwurf gespeichert, also nicht gesendet, wurden.
Die Komplizen hatten die Zugangsdaten zu diesem Mailpostfach und haben so die Mails gelesen.

Das Bundesbehörden bei Providern mitschnüffeln ist ja nix neues.
 
Haben Sie Angst, daß in Deutschland ein Islamistischer Terroranschlag verübt wird?

Nachdem ich miterlebt habe, was die RAF (auch ne Horde verblendete Deutsche) in Deutschland (und andere Länder) amngerichtet hat, glaube ich durchaus, dass man die Gefahr nicht von der Hand weisen sollte, dass weitere verblendete Deutsche (sog. die Neu-Islamisten) auch einen derartigen Terror hier verbreiten wollen (und werden).
 
Was ich sehr witzig finde ...

Werden potenzielle Attentäter ausgehoben und festgesetzt, so kommt sofort die ganze Schar der Verschwörungsanhänger und geisselt die Geschichte als von der Regierung initiiert. (siehe UK, Deutschland usw.)

Passiert ein Anschlag steckt entweder die Regierung dahinter (um die Sicherheitsgesetze zu verschärfen) oder aber es waren ausnahmsweise wirklich islamistische Terroristen.
Dann aber kommt in einem Zug, dass so ein Anschlag ja absehbar war, bei dem Engagement des jeweiligen Landes im Anti-Terroreinsatz (Irak oder Afghanistan).

Die grundsätzliche Gefahr aber besteht darin, und das wird in einer News heute gut beschrieben, dass Deutschland geradezu ein Prestigeziel für Anschläge geworden ist.
Sozusagen fehlt Deutschland die "Entjungferung" durch einen islamistischen Anschlag ... :ugly:
 
..ach kommt schon, - wenn Alle vor Allem Angst hätten, dann würde das Leben völlig zum erliegen kommen. Hätte ich seinerzeit nicht einen Geschäftstermin verlegt, hätte ich wahrscheinlich in dem "Enschede"-ICE gesessen.. Shit happens...

Der supergute Ermittlungserfolg in der Bomber-Geschichte zeigt uns eindeutig, dass die Ermittlungsbehörden mit genügend Befugnissen ausgestatet sind.
Eine populistische Ausschlachtung dieser Geschichte durch unseren Innenminister
ist demnach völlig überflüssig, und dient nur dem Zweck weiterer Verunsicherung
und somit der höheren Akzeptanz seiner Forderungen in der Bevölkerung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von Polli:
Hier muss echt erst was passieren bevor der eine oder andere aufwacht. Hoffentlich sind dann möglichst viele links der Mitte unter den Opfern - dann denken die auch mal nach.
Puh, Polli...irgendwo in einer Sig las ich mal:
Fighting for peace ist like fucking for virginity....und Ja, ich befinde mich politisch eher links als rechts der Mitte;)

Ein Bekannter von mir kam im WTC um, ich selbst war in London als die Anschläge in der U-Bahn passierten, und trotzdem habe ich keine Angst vor Anschlägen. Die Geschichte zeigt, dass schon immer Kriege im Namen der Religion geführt wurden..und so wird es immer sein. Solange die Menschheit glaubt, jemandem mit einem Schlag auf den Hinterkopf zum Konvertieren zu bringen, wird es das immer geben.
 
Die Gretchenfrage ist doch: Sind wir bereit, für unsere Überzeugungen und für die Grundsätze unser Gesellschaft einzutreten, auch wenn dies zur Folge hätte, dass wir uns terroristische Feinde schaffen? Erst kürzlich in einer Doku über München 1972 wurde nochmal beschrieben, wie die damalige Bundesregierung einen der palästinensischen Attentäter mehr oder weniger widerstandslos aus den Händen gab, nur um sich nicht zur Zielscheibe seiner Terrorgenossen zu machen. Ich will das nicht mal unbedingt verurteilen, sondern nur grundsätzlich benennen: Es gab und gibt eine Tendenz dazu - in der deutschen Politik und in der deutschen Gesellschaft gleichermaßen - außenpolitisch bzw in der Beziehung zum Ausland den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Ob das immer der richtige Weg ist, wird sich zeigen. Angst vor Terror ist ein normaler und gesunder Schutzreflex, aber wenn man nur noch davon gesteuert wird, ist man auf einem schlechten Weg.