Ich weiß nicht, was ein Verbot von Leiharbeit und ein Mindestlohn beim Thema Rentensystem zu suchen haben.

Selbst bei 1000 € netto Mindestlohn würde die Person als Rente weniger Kohle als den Hartz IV Satz bekommen.

Und ein Leiharbeiter mit 40.000 € Jahreseinkommen brutto steht mit der Rente nicht besser oder schlechter da, als ein "Festangestellter" mit 40.000 € Jahresbrutto.

gruss kelle!
 
Drei Mal und in Summe bis zu zwei Jahre. Das sollte durchaus reichen um festzustellen, ob der Bedarf nur ein kurzfristiger ist oder ein dauerhafter.

Marty

So isses.

Ich weiß nicht, was ein Verbot von Leiharbeit und ein Mindestlohn beim Thema Rentensystem zu suchen haben.

Selbst bei 1000 € netto Mindestlohn würde die Person als Rente weniger Kohle als den Hartz IV Satz bekommen.

Und ein Leiharbeiter mit 40.000 € Jahreseinkommen brutto steht mit der Rente nicht besser oder schlechter da, als ein "Festangestellter" mit 40.000 € Jahresbrutto.

gruss kelle!

Hahaha... 40.000 € als Leiharbeiter, wo lebst du denn?



Randstad (eine von den großen) hat auch nach Tarif (Ihrem Tarif) bezahlt, und da habe ich als Facharbeiter 7,06 € die Stunde bekommen. Ich war bei Fresenius (Schweinfurt) eingesetzt, und da wurden alle halbe Jahre male ein Leiharbeiter übernommen.

Als ich dann fest bei Bosch Rexroth war hatte ich da einen Kollegen der auch befristet war. Den haben Sie dann nicht mehr verlängert und auch nicht übernommen. Nach 3 Tagen war er plötzlich wieder auf seinem alten Arbeitspaltz, diesmal aber als Leiharbeiter...Was soll denn das?!?
 
Randstad (eine von den großen) hat auch nach Tarif (Ihrem Tarif) bezahlt, und da habe ich als Facharbeiter 7,06 € die Stunde bekommen. Ich war bei Fresenius (Schweinfurt) eingesetzt, und da wurden alle halbe Jahre male ein Leiharbeiter übernommen.
Damals beim Kohl gabs für solche Jobs schon 16 Mark, also müssten es jetzt mindestens 16€ sein.
 
Ex-Kanzler warnt vor Abkehr von Rente mit 67

Folgende News wurde am 14.08.2010 um 11:12:38 Uhr veröffentlicht:
Ex-Kanzler warnt vor Abkehr von Rente mit 67
Finanznews

BERLIN (dpa/C. Fehrholz) - Gerhard Schröder hat seine Partei vor einer Abkehr von der Rente mit 67 gewarnt. "Wir haben das ja mit vorbereitet, was jetzt wieder zur Diskussion gestellt wird. Und wenn ich gedacht hätte, dass ich falsch liege, hätte ich es nicht gemacht", sagte Schröder der Welt am Sonntag.
Gleichzeitig räumte der 66-Jährige aber ein, er könne sich zur Rentendiskussion "eigentlich nicht melden", weil er "natürlich ungeheuer privilegiert" sei.
Der stellvertretende SPD-Chef Klaus Wowereit erneuerte dagegen seine Forderung, die SPD müsse generell von der Verlängerung des Renteneintrittsalters auf 67 abrücken und zwar schnell. "Ein Festhalten an der Rente mit 67 wäre aus meiner Sicht völlig falsch", bekräftigte der Regierende Bürgermeister von Berlin in der Süddeutschen Zeitung. Wowereit ging damit auch über die bisherigen Forderungen von SPD-Chef Sigmar Gabriel hinaus, der sich bisher nur für ein Aussetzen der Rente mit 67 ausgesprochen hatte.
Flexibler Übergang
Vertreter der Union sprachen sich für flexible Übergänge in den Ruhestand ohne Abschläge aus. Nicht in allen Branchen könnten die Arbeitnehmer bis zum 67. Geburtstag arbeiten, räumte Fraktionsvize Ingrid Fischbach (CDU) in der Passauer Neuen Presse ein. Sie schlug vor, in guten Zeiten Lohnerhöhungen auf einem Konto anzusparen, um damit einen früheren Rentenbeginn zu finanzieren. Ähnlich wie bei Arbeitszeitkonten könnten die Tarifpartner auch über solche Rentenkonten nachdenken.
Die Metallarbeitgeber warnten vor einem Abrücken von der Rente mit 67. Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, sagte der Welt, die Fakten, die 2006 dafür gesprochen hätten, hätten sich nicht geändert. "Alle europäischen Länder verlängern die Lebensarbeitszeit, und ausgerechnet bei uns wird dieser Beschluss in Frage gestellt", sagte Kannegiesser.
 
Ich sehe auch als eines der Hauptprobleme, dass in vielen Jobs gar nicht bis 67 gearbeitet werden kann. Auch ich habe als Krankenpfleger so einen Job und habe noch nie einen Kollegen über 60 gesehen, weil die alle vorher fertig waren oder den Job gewechselt haben. Und es gibt noch viel mehr Berufsgruppen mit ähnlichen Problemen (Bauarbeiter etc.). Letztlich müsste man diese ganzen Personengruppen ab einem gewissen Alter alle umschulen auf einen "leichteren" Job... und da frage ich mich a) wie man das organisieren und b) bezahlen will.

LG Bernhard
 
Letztlich müsste man diese ganzen Personengruppen ab einem gewissen Alter alle umschulen auf einen "leichteren" Job... und da frage ich mich a) wie man das organisieren und b) bezahlen will.

Die Gesellschaft muss es nur wollen.

Bei vielen Personen habe ich den Eindruck, die haben einen Job gelernt, und machen ihn bis zur Rente, oder auch nicht, aber ich vermisse da flexibles Denken.

Dir als Krankenpfleger unterstell ich einfach mal so viel Kompetenz, dass Du bei einem Hausarzt locker als "Sprechstundenhilfe" arbeiten kannst, ohne körperlich über Gebühr belastet zu werden.

Die oft genannten Dachdecker können doch auch, rein von der Kompetenz, als Verkäufer/Berater in Baumärkte wechseln.

Es muss nur von allen akzeptiert werden, dann dürfte es unterm Strich für die Beteiligten auch günstiger sein.

gruss kelle!
 
Vor allem muss es sich bei den Arbeitgebern durchsetzen, dass ältere Menschen durchaus noch leistungsfähig und -willig sind.

Ich glaube nämlich nicht, dass Arbeitnehmer soooo unflexibel sind... ;)
 
Ich glaube nämlich nicht, dass Arbeitnehmer soooo unflexibel sind... ;)

Du, ich habe bisher alles mögliche an "Argumenten" gegen eine längere Arbeitszeit gehört, aber nie "Mein Arbeitgeber sträubt sich gegen flexible Angebot."

Auch bei Arbeitnehmervertretungen höre ich nur "Dagegen!", nie aber, "Wir haben ein real existierendes Problem, suchen wir mal gemeinsam nach ner Lösung."
Gut, von den Arbeitnehmern auch nicht. :ugly:

Und auf dem Markt gibt es nun genug Beispiele, wo Rotationssystem eingeführt wurden, die beiden Seiten zum Vorteil genügten, warum also nicht auch ein "Alters"rotationsprinzip?

Einfach so als Gedankenanstoß.

gruss kelle!
 
Du, ich habe bisher alles mögliche an "Argumenten" gegen eine längere Arbeitszeit gehört, aber nie "Mein Arbeitgeber sträubt sich gegen flexible Angebot."
DAS wirst du auch nie hören. Aber sicherlich "mein Arbeitgeber will keine Angestellten 60+..."
Gut, von den Arbeitnehmern auch nicht. :ugly:

Nee, die Wollen ja maximal Dreißigjährige, die die Konstitution eines Zwanzigjährigen , die Erfahrung eines Fünfzigzährigen und die Lohnvorstellungen eines Sechszehnjährigen haben... :ugly::ugly::ugly:

Und auf dem Markt gibt es nun genug Beispiele, wo Rotationssystem eingeführt wurden, die beiden Seiten zum Vorteil genügten, warum also nicht auch ein "Alters"rotationsprinzip?
Weil die Arbeitgeber den "Faktor Alter" oft nicht als Chance sehen, sondern als Risiko. Es gibt zig Beispiele, wo produktive ältere Arbeitnehmer buchstäblich in den Ruhestand gemobbt werden.
 
Rente mit 69?

Nein. Das ist kein Scherz. Man hat jetzt nämlich eine "Tragfähigkeitslücke" im System entdeckt. :LOL: :LOL: :LOL:

Man muss sich wohl mit dem Gedanken anfreunden, dass man in der Firma zur Mittagspause den Eindruck bekommt, dass man in einem Altenheim ist.

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(Bild oben: Die Buchhaltung auf dem Weg zur Kantine)


Naja, lachen kann wohl nur derjenige darüber, der es schon geschafft hat.

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Prost Mahlzeit!
 
Ich denke auch, dass es wohl ohne größere Einschnitte nicht gehen wird. Aber scheinbar ist das Thema wohl schon vom Tisch. Mal sehen wann es wieder aufgegriffen werden wird. Die "Tragfähigkeitslücke" ist ja trotzdem noch da. Zumindest wurde sie aber nun schon wenigstens entdeckt. :ugly:
 
Was macht der englische 70-jährige morgens um acht Uhr?
Er trinkt seinen Tee und geht zum Kricket-spielen.
Und was macht der französische 70-jährige um acht Uhr?
Er trinkt seinen Kaffee und besucht die Freundin.
Und was macht der deutsche 70-jährige morgens um acht Uhr?
Er wirft sich seine Herztabletten ein und rennt zur Arbeit
Wer bekommt denn einen Job, wenn er nicht mehr 25 ist und keine 30-jährige Berufserfahrung nachweisen kann....
 
@jumper2
Und selbst zu dem Zeitpunkt als dieses Foto entstanden ist wussten die Politiker schon das es eben nich so ist.
Eines haben sie ja schon heimlich still und leise während des Sommerlochs beschlossen.
Mit 60 kann ab nächsten Jahr keiner mehr auf Rente gehen. Frühestes Renteneintritsalter ist dann 62.