Geschichte Umfrage: Jeder Vierte sieht «gute Seiten» in Nazi-Zeit

Danke Marty...
Ich habe dem nichts hinzu zu fügen. Außer vielleicht: Photon, so einen Quark hätte ich dir nicht zugetraut. Enttäuscht,
Es ist gängige Lehrmeinung, dass die Nazis positive Aspekte ihrer Projekte hervorgehoben haben um einerseits die verbliebenen Kritiker zu beruhigen und andererseits gleichzeitig das ganze Volk von ihren Führungsqualitäten zu überzeugen - dafür gab es ein eigenes Ministerium für Propaganda und Volksaufklärung.
Man hat heute einen erweiterten Blick auch auf die negativen Aspekte und hinterher kann sowieso jeder Dackel rummäkeln.
Ich wundere mich jedenfalls nicht, dass diese Nazipropaganda noch einen gewissen Nachhall hat, da die positiven Effekte wohl existierten und auch nicht bestreitbar sind. Und so haben die Nazis Deutschland ein ambivalentes Erbe hinterlassen, das eben auch aufgearbeitet werden muss, um das nun mal so trocken theoretisch zu sagen.
 
Und das siehst Du völlig falsch! Und Du bewertest die Presse falsch! Sie bringt das, was Auflagen und Absatz bringen. Das, was die Käufer lesen wollen. Und dabei nehmen sie keinerlei Rücksicht auf tatsächliche Fakten und sie tun einen Teufel dafür, diese Berichterstattung zu widerlegen oder eine Nachberichterstattung dazu zu bringen, wenn sie nicht dazu gezwungen werden.
Ich sehe es aus Deiner Warte falsch. Das ich die Presse falsch bewerte glaube ich nicht. Mit was ich übereinkomme ist die nur sehr geringe Nachberichterstattung. Aber das gibt es in jeden Belangen und bei jeder Zeitung mal. Deswegen ist es auch von Vorteil sich nicht abhängig von einer Zeitung zu machen, sondern seine Informationen von mehreren Quellen zu erlangen. Und Du glaubst doch nicht wirklich das alle Zeitungen still halten würden, wenn Pseudo-Fakten zu einem Thema (was nicht pro-westlich gestimmt ist) verbreitet werden.

Die rennomierte "WAZ" hat heute einen Beitrag
Ich muss gestehen von der Abkürzung hat ich bisher nichts gehört und die WAZ ist auch nicht meine bevorzugte Nachrichtenquelle.
Aber zum Thema, Du sagst es so schön "heute", kannst Du dann hellsehen oder andersweitig feststellen was in der Zukunft passiert? Ansonsten würde ich sagen, warten wir mal in wie weit da andere Stimmen/Berichte dazu kommen.
 
@DocTrax : Du hast genau das auf den Punkt gebracht, was ich in dieser Diskussion und auch in anderen über dieses Thema in diesem Forum befürchte. Dass lässt mir den kalten Angstschweiß auf die Stirn treten. Und einige Beiträge hier, lesen sich genau so wie diese Propaganda, die damals betrieben worden ist. Man achtet aber genau auf die Grenzen, die man einhalten muss, damit die Beiträge nicht gelöscht werden müssen. Aber genau darauf hat man damals auch geachtet. Man hat die öffentliche Meinung nach und nach so geprägt, dass man es nicht gemerkt und geglaubt hat.

Aber was soll überhaupt die Diskussion? Die gehört hier garnicht hin!
Wie schon Ente geschrieben hat: Es kann nichts positiv aus dieser Zeit bewertet werden. Es gibt absolut nichts, was diskussionswürdig ist. Man hängt uns heute noch die Straftaten von damals an, obwohl die Generation mittlerweile fast ausgestorben ist.

Also lasst uns nicht nach positiven Seiten in den Straftaten unserer Vorfahren suchen, sondern lasst uns dafür arbeiten, dass diese irgendwann vergessen werden und unsere Generation ein neues Bild von den Deutschen schafft!!!
 
Also lasst uns nicht nach positiven Seiten in den Straftaten unserer Vorfahren suchen, sondern lasst uns dafür arbeiten, dass diese irgendwann vergessen werden und unsere Generation ein neues Bild von den Deutschen schafft!!!
Es sucht niemand nach positiven Seiten in den Straftaten, sondern wenn überhaupt drängeln sich positive Seiten zwischen den Straftaten auf.

Und zum nächsten hat die Welt insgesamt kein schlechtes Bild von den heutigen Deutschen, warum denn auch? Die größten Probleme bereiten sich die Deutschen selbst mit diesem Thema - vielleicht mal abgesehen von irgendwelchen Hinterwäldlern südlich der Kolchose X, die bis dato noch keinen Fernseher gesehen haben.

Und so lange niemand auf die Idee kommt, wieder Führer spielen zu wollen, wird sich daran auch nichts ändern. Das hat aber nichts damit zu tun, weil die Deutschen jedes Mal den Bückling machen, wenn das Dritte Reich zum Thema wird. Vielmehr hat sich Deutschland durch Taten längst weit vom Dritten Reich distanziert und auch die Welt weiß (im Gegensatz zu vielen Deutschen) ganz genau, dass man durch fortwährende Entschuldigung ohnehin nichts ungeschehen machen kann. Und diejenigen, die sich entschuldigen müssten, sind ohnehin schon lange tot.

Will sagen, dass das Argument, dass man gefälligst beim Thema Drittes Reich sofort demütig auf die Knie zu fallen hat, schon sehr lange keinen Bestand mehr hat. Vielleicht war es noch vor 40 Jahren so, keine Ahnung. Aber egal wohin ich auf der Welt komme, als Deutscher wurde ich noch nirgends angefeindet (ein Kumpel von mir ein Mal in London im Suff, aber das wird wohl mehr mit Fußball zu tun gehabt haben, wo in der 3. Halbzeit wahrscheinlich der 2. Weltkrieg fortgesetzt wird...).

Gruß,
Photon
 
@Photon: Merkst Du nicht, wann mal gut ist?

Wir zahlen bis heute Repressionen an die geschädigten Staaten. Wir werden bis heute als Nazis benannt. Und wenn man weiter über die Überschrift dieses Threads diskutiert, wird sich das auch nicht ändern.

Ich erinnere an die Überschrift: Jeder Vierte sieht <<guteSeite>> in der Nazi-Zeit.

Genau dieses muss aufhören, damit wir Argumente dagegen haben. Wenn wir uns selbst zu 25% weiter damit identifizieren, wird man uns bis in alle Zeiten damit konfrontieren!
 
Merkst Du nicht, wann mal gut ist?
Womit denn? Stillschweigen zu bewahren, wenn das Thema zum Thema wird und man eine etwas andere Meinung zu den Dingen hat?

Wir zahlen bis heute Repressionen an die geschädigten Staaten. Wir werden bis heute als Nazis benannt. Und wenn man weiter über die Überschrift dieses Threads diskutiert, wird sich das auch nicht ändern.
Reparationen werden auch aus gutem Grund gezahlt und haben nichts mit dem Thema zu tun. kopi-marl, wir zahlen keine Reparationen, weil zur damaligen Zeit das Kindergeld eingeführt wurde!

Und ich wurde noch nie als Nazi benannt, egal in welches Land ich kam. Und niemand, den ich kenne. Eigentlich habe ich davon noch nicht mal was gehört aus jüngster Zeit. Warum denn auch? Es ist über 60 Jahre her, die Welt plagen heute ganz andere Probleme als das, was vor 60 Jahren los war. Die Welt hat es verstanden, sehr viele Deutsche noch nicht. Mit Ausnahme vielleicht derer, die Einreisen wollen und keine Genehmigung bekommen. Die benutzen dieses Wort sehr gerne, weil sie sich der Wirkung durchaus bewusst sind. Ob die überhaupt wissen, was ein Nazi ist?

Und wenn (ich wiederhole mich) es eine gute Sache gab/gibt, dann darf die nur dann zur Sprache gebracht werden, wenn man bewusst verschweigt, aus welcher Zeit sie stammt? Was ist das denn für ein Blödsinn?

[...] Wenn wir uns selbst zu 25% weiter damit identifizieren, wird man uns bis in alle Zeiten damit konfrontieren!
Gern auch an Dich die Frage: Wer von den 25% der Befragten identifiziert sich denn mit dem Dritten Reich? Das ist nicht nur eine maßlose Übertreibung, sondern eine Verdrehung der Tatsachen, bewusst oder unbewusst.

Die Fragestellung "Gab es gute Seiten im Dritten Reich" mag verwirren, aber ich denke nach wie vor, dass jeder das liest, was er will. Der eine liest daraus, dass jeder einzelne der Befragten meint, dass das Dritte Reich gar nicht so schlimm gewesen sein kann, wenn gleichzeitig XY eingeführt wurde. Und ein anderer liest, dass nachdem die tiefdunkle Zeit überstanden war, wenigstens noch XY geblieben ist. Ich lese daraus, dass diesen Menschen heute etwas fehlt, was es damals gab, aber dass nicht ein einziger den Versuch anstellt, zu Verharmlosen oder sich sogar die Zeit zurück wünscht, weil er sich noch womöglich mit dieser Zeit besser identifizieren kann.

Gruß,
Photon
 
Das ändert aber nichts daran, dass die Forschung in diese Richtung bereits unter Strafe steht.

Oh man :roll: eine Frage: Weißt Du überhaupt, was seriöse Forschung ist? Wie wärs, wenn Du dafür mal ein Beispiel lieferst? Es wurde noch niemand pauschal für eine "Forschungsabsicht" verurteilt, sondern immer nur für vorgespiegelte Forschungen, die keine sind und einen bestimmten verleumdenden Zweck erfüllen. Deshalb nehme ich auch immer auf Urteile Bezug, wo das detailliert dargestellt ist: Auch wenn Du es nicht wahrhaben willst, es gibt nachvollziehbare und nicht nachvollziehbare Meinungen. Wenn letztere darüber hinaus noch verleumdend und hetzend sind, dann endet dort die Meinungsfreiheit, und das hat nichts mit unserem politischem System oder der Demokratie, sondern einfach nur mit gesundem Menschenverstand zu tun. Wo bitte kommen wir hin, wenn solche zerstörerischen Subjekte alles als "legitime Meinung" oder gar Forschung hinstellen dürfen?

Du bist mal wieder an einem Punkt, wo man nicht anders kann, als nach Deinen Beweggründen zu fragen: Wer immer alles als Meinungsfreiheit auslegt, verzichtet anscheinend ganz bewusst auf Rationalität und Ordnung. Holocaustleugnung und Redefreiheit, das geht nunmal nicht zusammen, weil wie ich schon sagte persönliche Freiheit relativ zu dem Umstand ist, ob sie andere Freiheiten einschränkt, und deshalb muss man es auch sanktionieren. Wenn jemand sagt "die Sonne gibt es nicht", gibt es kein Opfer.. aber wenn jemand sagt "deine Mutter hat es nie gegeben bzw sie ist irgendwo gestorben, aber nicht KZs" dann gibt es Opfer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh man :roll: eine Frage: Weißt Du überhaupt, was seriöse Forschung ist? [...] Wo bitte kommen wir hin, wenn solche zerstörerischen Subjekte alles als "legitime Meinung" oder gar Forschung hinstellen dürfen?
Will ich doch gar nicht! Habe nie behauptet, dass diese hier im Thread genannten Personen seriöse Forscher sind! Im Gegenteil. Und zu einem anderen Schluß wird auch niemand kommen, der eine Veröffentlichung dieser Personen gelesen hat.

Ich bin davon überzeugt, dass einen Genozid gab. Ich bin davon überzeugt, dass es einen Zweiten Weltkrieg gab. Und ich bin davon überzeugt, dass es mindestens 6 Millionen Tote gegeben hat. Und ich möchte, dass jeder, der nicht davon überzeugt ist und gegenteilige Beweise findet, diese auch vorlegen darf. Wie in jedem anderen Fall auch, der nicht die Zeit zwischen 1933 und 1945 betrifft. Mehr nicht.

Gruß,
Photon
 
Holocaustleugnung und Redefreiheit, das geht nunmal nicht zusammen, weil wie ich schon sagte persönliche Freiheit relativ zu dem Umstand ist, ob sie andere Freiheiten einschränkt, und deshalb muss man es auch sanktionieren.
Stimmt, niemand hat ein Recht die Rechte anderer einzuschränken - das Recht maßen sich nur Faschisten, Kommunisten und derlei Diktaturen an.
Damit sollte man lieber keine Spässe treiben, denn das Thema ist viel zu ernst.

Kleine Einmischung meinerseits in Eure kleine Privatdiskussion - Gute Nacht zusammen.
 
Ähnliche Frage: Jemand bekommt von einer Privatperson Forschungsgelder zur Verfügung gestellt um zu beweisen, dass es niemals Kreuzzüge, Hexenverbrennungen und Steinigungen gab. Er liefert Pseudo-Fakten und Unwahrheiten. Natürlich bekommt er damit keinen Artikel im "Science", darf er aber seinen Müll in der BILD seitenweise zum besten geben. Ist das Volksverhetzung?
Wenn dabei das Ansehen eines Volkes oder eine Volksgruppe wissentlich und unter Missachtung sämtlicher historischer Kenntnisse geschädigt wird, ist das natürlich Volksverhetzung.

Oder ist es keine Volksverhetzung, weil es sich hierbei nicht um das Dritte Reich dreht?
Eben nicht. Das dritte Reich ist unsere jüngere Vergangenheit. Und dieses Reich hat sich besonders durch die versuchte Vernichtung einer kompletten Glaubensgemeinschaft hervorgetan. Leugnung dieser Tatsachen ist Volksverhetzung am jüdischen Volk. Genauso wie das Leugnen des Genozids an den Armeniern durch die Türken für mich unter diesen Begriff fallen würde.

Bei den Kreuzzügen ist das ähnlich, wobei man dort wohl nicht genau auf ein "Volk" abzielen kann, eher auf eine Religion. Aber wenn jemand heute behaupten würde, die Kreuzzüge seien infame Lügen von Muslimen und hätten nie stattgefunden, dann ist das ebenfalls Volksverhetzung.

Und all das (die Leugnung dieser Taten und vorgespielten wissentschaftlichen Deckmäntel) gehört in keinerlei öffentliche Diskussion.

Wenn also jemand von der Institution Kirche behauptet, dass es niemals Kreuzzüge von deutschem Boden aus gab;
Gibt es diese Aussagen der Kirche? Ich denke nicht. Und wenn es die in der Art gäbe, wie es die Äusserungen der Holocaust-Leugner gibt, dann wäre das Volksverhetzung. Und nun?

Marty
 
Das war doch mal was gutes damals:

Das Jagdgesetz:

Das Gesetz, welches auch heute noch gilt, wurde von Reichsjägermeister Hermann Göring 1934 als das Reichsjagdgesetz in Kraft gesetzt, und es galt als fortschrittlich. Erstmals wurde damals die Hege des Wildes und seiner Umwelt zur ersten Jägerpflicht.

Oder ist das jetzt schlecht weil das aus dieser Zeit kommt?

Helft mir mal bitte weiter ob ich das jetzt gut oder schlecht finden soll?
 
Das war doch mal was gutes damals:



Oder ist das jetzt schlecht weil das aus dieser Zeit kommt?

Helft mir mal bitte weiter ob ich das jetzt gut oder schlecht finden soll?

Ich bin kein Förster. Also kann ich dazu nichts sagen.

Also nochmal:

Wenn ein Schwein auf einen Haufen scheißt, wird auch Humus daraus.

Aber Schweinescheiße bleibt Schweinescheiße.

Jetzt kapiert?

Tut mir leid, daß ich mich so drastisch einlasse, aber wie sonst..
 
Und ich möchte, dass jeder, der nicht davon überzeugt ist und gegenteilige Beweise findet, diese auch vorlegen darf.

Ja und hier nochmal, wenn jemand in seinem Kämmerlein etwas zusammenbraut und es "vorlegt", entweder direkt auf den Markt wirft oder es prüfen lässt, dann ist der Vorgang an sich ja nicht verboten. Wenn sich jedoch herausstellt, dass die Fakten Lügen- und/oder Phantasiegebilde sind, mit der Opfer mutwillig diskreditiert werden, dann "darf" derjenige auch den Preis dafür zahlen.

tax schrieb:
Wenn ein Schwein auf einen Haufen scheißt, wird auch Humus daraus.

Sauerei :D
 
Ich bin kein Förster. Also kann ich dazu nichts sagen.

Also nochmal:

Wenn ein Schwein auf einen Haufen scheißt, wird auch Humus daraus.

Aber Schweinescheiße bleibt Schweinescheiße.

Jetzt kapiert?

Tut mir leid, daß ich mich so drastisch einlasse, aber wie sonst..

Ich hatte eine ganz normale Frage gestellt und hatte mir eigentlich eine vernünftige Antwort erhofft.

Aber das mit der Schweinescheisse ist super :biggrin:
 
Das war, wie ich meine, ein sehr treffender Vergleich.

Ja ja, der Herr Reichsjägermeister. Der hat doch auch mal gesagt, wer Jude ist und wer nicht, bestimme ich.

Das du im Zusammenhang mit dem dritten Reich ein Tierschutzgesetz anbringst, finde ich allerdings schon pervers, sorry.

Und wenn du es nicht verstehst, ich werde es dir nicht erklären!
 
Wer immer alles als Meinungsfreiheit auslegt, verzichtet anscheinend ganz bewusst auf Rationalität und Ordnung.

Vergiss bitte nicht, dass es unser heutiges demokratisches System nicht geben würde, wenn einige Menschen sich nicht bewusst gegen die Ordnung gestellt hätten! Manchmal ist es gut, dass sich Leute trotz eingeschränkter Meinungsfreiheit äußern.

Das soll nicht heißen, dass ich den Geschichtsrevisionismus gut heiße. Dies ist in keiner Weise der Fall. Ich bin dafür, dass diejenigen, welche Volksverhetzung betreiben, bestraft werden und dass welche, die unter das Gesetz fallen, einfach ignoriert, sozial isoliert werden oder aber versucht wird, sie argumentativ so überzeugend zu widerlegen, dass sie von ihrer Meinung absehen, obgleich mir bewusst ist, dass dies in den seltensten Fällen der Fall sein wird.
Ferner sehe ich es als gegebene Tatsache, dass hier niemand die Greultaten des H****r-Regimes gutheißt; daher finde ich es überflüssig, dass diese immer wieder Einfluss in die Diskussion nehmen. Denn die Umfrage lautete nicht: Findest du die Greultaten gut? (Die Anzahl der bejahten Antworten würde gegen 0,0001 Prozent oder was auch immer gehen, da es sein kann, dass man gerade einen Idioten oder einen Neo-Nazi erwischt hat) Weder Photon noch sonst wer, die sich an dieser Diskussion beteiligt haben, befürworten diese noch den Geschichtsrevisionismus. Daher würde ich es begrüßen, wenn wir diesen Aspekt mal aus der Diskussion ausklammern könnte, da er eine gewisse agressive Stimmung verbreitet, weil es ständig in eine Art Anschuldigung und Verteidigung über Dinge ausartet, über die Konsens besteht.


Gibt es diese Aussagen der Kirche? Ich denke nicht.

Heute nicht mehr, damals aber wurden die Greuel abgestritten; lange wurde totgeschwiegen, dass sich auch während der Jahre 1933-1945 nicht alle Kleriker korrekt verhalten haben; unter anderem musste man dem Papst vorwerfen zu passiv gewesen zu sein. Erst Johannes-Paul II hat zugegeben, dass viele Fehler gemacht wurden.

Vielleicht werden auch irgendwann diese "Historiker" erkennen, dass sie absoluten Unfug fabrizieren.
 
Vergiss bitte nicht, dass es unser heutiges demokratisches System nicht geben würde, wenn einige Menschen sich nicht bewusst gegen die Ordnung gestellt hätten!

Und vor allem sollten wir nicht vergessen, dass Demokratie kein Selbstgänger ist, deshalb sollten wir das mühevoll Erlange nicht aus der Hand geben. Jemand, der sich gegen etwas stellt, ist nicht automatisch ein Freiheitskämpfer, er kann auch gegen die Freiheit kämpfen.

Ferner sehe ich es als gegebene Tatsache, dass hier niemand die Greultaten des H****r-Regimes gutheißt; daher finde ich es überflüssig, dass diese immer wieder Einfluss in die Diskussion nehmen.

Da sie größtenteils direkt mit dem Zustandekommen der angeblich positiven Aspekte stehen (siehe Autobahn -> Zwangsarbeiter), bleibt das halt nicht aus. Dass das immer wieder betont werden muss, hängt mit denen zusammen, die diesen Umstand nicht verstehen.

PS: Dauer-Fettschrift halte ich für wenig überzeugend. Die alte Spielplatz-Regel "wer am lautesten schreit, hat recht" sollte hier nicht aufs Diskussionsforum und die Größe/Sichtbarkeit der Schrift übertragen werden.
 
PS: Dauer-Fettschrift halte ich für wenig überzeugend. Die alte Spielplatz-Regel "wer am lautesten schreit, hat recht" sollte hier nicht aufs Diskussionsforum und die Größe/Sichtbarkeit der Schrift übertragen werden.

Das war für Leute gedacht, die meine Postion nicht verstehen. Anders kann man sich manchmal leider hier nicht wehren... Aber du musst dich ja nicht angesprochen fühlen...:roll:
 
[...] Gibt es diese Aussagen der Kirche? Ich denke nicht. Und wenn es die in der Art gäbe, wie es die Äusserungen der Holocaust-Leugner gibt, dann wäre das Volksverhetzung. Und nun?
Und nun drängelt sich die Frage auf, wozu es Absatz 3 und 4 überhaupt gibt. Sind folglich völlig überflüssig, oder doch nicht?!

Bad_Boy schrieb:
[...] Das du im Zusammenhang mit dem dritten Reich ein Tierschutzgesetz anbringst, finde ich allerdings schon pervers, sorry.[...]
Jeder liest das, was er lesen will. Jeder versteht das, was er verstehen will - oder auch gar nichts. Meist gar nichts, weil der Kopf zu tief im Sand steckt.

bennsenson schrieb:
Ja und hier nochmal, wenn jemand in seinem Kämmerlein etwas zusammenbraut und es "vorlegt", entweder direkt auf den Markt wirft oder es prüfen lässt, dann ist der Vorgang an sich ja nicht verboten. [...]
Absatz 3 und 4 des §130 StGB sagen da etwas anderes. Man darf sehr wohl etwas vorlegen, aber nur so lange, wie sich die Opferzahlen nach oben korrigieren oder man noch mehr Straftaten aus dem Dritten Reich nachweist.

bennsenson schrieb:
[...]Da sie größtenteils direkt mit dem Zustandekommen der angeblich positiven Aspekte stehen (siehe Autobahn -> Zwangsarbeiter), bleibt das halt nicht aus. Dass das immer wieder betont werden muss, hängt mit denen zusammen, die diesen Umstand nicht verstehen.[...]
Ja, jeder liest das, was er lesen will. Der Fakt steht in direktem Zusammenhang mit seiner Entstehung. Allein durch die bloße Erwähnung des Zeitraumes und der Umstände seiner Entstehung fühlen sich doch schon diverse Leute provoziert und lesen Dinge heraus, die der eigenen schwachen Phantasie entsprungen sind. Mehr ist es eigentlich nicht. Denn jedem steht es frei zu sagen: "Mir scheißegal, wann es zuerst gebaut/eingeführt wurde, ich würde das heute auch gern haben."

Gruß,
Photon