[...]
Aber bitte akzeptier dann bitte auch daß es auch bei Homo-Eltern GUTE Eltern geben kann. Denn das wird hier allein schon aufgrund der Wahl eine gleichgeschlechtlichen Lebenspartners von vornherein abgestritten.

Die Frage stellt sich für mich gar nicht, weil ich ja gegen die Homo-Ehen bin... Insofern ist es zwar anzunehmen, dass es gute Homo-Eltern gäbe, aber trotzdem ist eine Familie für mich: Mann, Frau, Kind und vielleicht Hund mit Haus... Und ich finde das nicht überholt, angestaubt... Das ist und bleibt das anstrebenswerte gesellschaftliche Ideal!
 
Die Frage stellt sich für mich gar nicht, weil ich ja gegen die Homo-Ehen bin... Insofern ist es zwar anzunehmen, dass es gute Homo-Eltern gäbe, aber trotzdem ist eine Familie für mich: Mann, Frau, Kind und vielleicht Hund mit Haus... Und ich finde das nicht überholt, angestaubt... Das ist und bleibt das anstrebenswerte gesellschaftliche Ideal!
Deins vielleicht. Mein anstrebenswertes gesellschaftliches Ideal ist eine multikulturelle Gesellschaft, in der jeder so sein darf wie er möchte.
Und mein persönliches anstrebenswertes Ideal ist: Frau, Kind, Hund & Katze, Haus im Grünen...
Nur daß ich kein Mann bin, sondern eine Frau. Und zwar eine weibliche Frau und keine Butch die sich benimmt wie ein schwanzloser Kerl. Und nun? Was ist an Deiner und meiner Zukunftsvision jetzt so unterschiedlich?

Und was hat die Homo-Ehe mit der Homo-Elternschaft zu tun? Ach, ich verstehe, ohne Heirat keine Kinder, genauso wie bei Heteros... ja Verzeihung... :roll:

BassHammer schrieb:
Ich muß zu meiner Schande gestehen, dass mich Deine Meinung herzlich wenig interessiert
Bassi, das ist keine Schande, das ist der einzig richtige Umgang... leider lasse ich mich immer wieder von solchen Leuten provozieren anstatt sie zu ignorieren...
aengstlich2.gif
 
Ich denke, man sollte beim Thema "Glauben" ein bisschen differenzieren. Wenn jemand aufgrund seiner Religion dem Thema "Homosexualität" ehr ablehnend gegenüber steht, sie aber akzeptiert, nicht diskriminiert, ist das meiner Ansicht nach okay (auch wenn ich anderer Ansicht bin), das kann man dann nicht ändern und auch diese Ansicht muss toleriert werden. Mein persönlicher Glaube geht ehr in die Richtung, dass man so leben kann, wie man will, so lange man keinem anderen Menschen schadet. DAS sollte schließlich die Haptsache sein. Wenn jemand der Meinung ist, Menschen sollen in der Hölle landen (oder wo auch immer), nur weil sie gleichgeschlechtlich lieben, okay, diese Meinung ist in Ordnung für mich, auch wenn ich an das Gegenteil glaube. Wissen kann es eh niemand.

MfG
 
Deins vielleicht. Mein anstrebenswertes gesellschaftliches Ideal ist eine multikulturelle Gesellschaft, in der jeder so sein darf wie er möchte.
Und was hat die Homo-Ehe mit der Homo-Elternschaft zu tun? Ach, ich verstehe, ohne Heirat keine Kinder, genauso wie bei Heteros... ja Verzeihung... :roll:

Ja, so sollte es sein... Das Wort Bastard (ein Mensch, der nicht ehelich gezeugt wurde) ist ja nicht umsonst ein Schimpfwort...
 
Bassi, das ist keine Schande, das ist der einzig richtige Umgang... leider lasse ich mich immer wieder von solchen Leuten provozieren anstatt sie zu ignorieren...
aengstlich2.gif
Ist ja auch nicht weiter tragisch, Du darfst nicht vergessen wie jung der Phip noch ist, da kannst Du nicht erwarten das sich seine Weltanschauung bereits manifestiert hat. Der lernt das schon noch :yes:

@Phip
Mein Sohn ist schwul, muß ich den jetzt erschießen?
 
Und ich würde und werde es tun. Und meinem Kind Selbstbewußtsein beibringen, denn damit hat es sehr wohl was zu tun.
Wer soll den für Veränderungen in der Gesellschaft sorgen wenn nicht wir selbst? "Ihr" homophoben tut das sicher nicht. Also bleibt nur eines, nämlich zu sagen, ich lebe mein Leben wie es mir paßt, ich setze auch ein Kind in die Welt und ich vertraue darauf, daß irgendwann die Akzeptanz größer sein wird. Wenn ich darauf warte, daß die Gesellschaft von sich aus bereit ist homosexuelle Elternpaare zu akzeptieren, kann ich warten bis ich schwarz bin.

Sicher hast du da recht, aber Minderheiten haben es nunmal sehr sehr schwer in unserer Gesellschaft, meist du da Hilft es was ,wenn du arme Kinder die für ihre Adoption im frühem Kinderalt meist nichts können, diese mit so einer riesen Belastung ins Leben zu führen, die Kinder lernen so schon meist das sie von anderen nicht aktzeptiert werden, für etwas für das sie nichts können , ich kann dir zu 99% sagen , dass diese Kinder es sehr schwer haben werden in der Schule gut zu sein.
 
Ja, so sollte es sein... Das Wort Bastard (ein Mensch, der nicht ehelich gezeugt wurde) ist ja nicht umsonst ein Schimpfwort...

Was für eine Scheinheiligkeit :roll: . Mein Sohn wurde als "Bastard" geboren. Nach der Heirat mit dem Vater wurden nachträglich neue Geburtsurkunden geschrieben , die meinen Sohn als "ehelich geboren" bezeichnen. Wie passt das denn in dein Bild? Jetzt bin ich geschieden und alleinerziehend. Bin ich (bzw. meine Familie) jetzt wieder minderwertig?
 
... dem Thema "Homosexualität" ehr ablehnend gegenüber steht, sie aber akzeptiert, nicht diskriminiert...
Das eben ist der Punkt. Fundamentalisten wie phip diskriminieren ja nicht nur alle andersartigen, sondern sogar...:

Ja, so sollte es sein... Das Wort Bastard (ein Mensch, der nicht ehelich gezeugt wurde) ist ja nicht umsonst ein Schimpfwort...
... uneheliche Kinder aus heterosexuellen Beziehungen.
Manche Leute sind echt im falschen Jahrhundert geboren. Ich kann nur hoffen, daß er eine Ausnahme unter den Jugendlichen dieser Zeit ist und auch noch reifer wird.
 
Das Wort Bastard wird nur glücklicherweise gar nicht mehr benutzt. Ich bin auch unehelich geboren worden. In meiner gesamten Schulzeit wurde ich nur ein einziges Mal als Bastard betitelt, von jemandem, der nichtmal wusste, dass es bei mir sogar zutraf, mit der Konsequenz, dass er sich von einer Menge Klassenkameraden harte Kritik anhören durfte.
Die Sache mit den Kindern wird hier ein bisschen überspitzt - ist auch von umheimlich vielen Faktoren abhängig. Es gibt auch viele Klassen, in denen dunkelhäutige Kinder diskrimniert, unterdrückt und geschnitten werden - soll man deshalb sagen, Dunkelhäutige sollten zumindest hier keine Kinder in die Welt setzen? Das ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar. (Nur mal als Vergleich dazu, dass Homosexuelle keine Kinder adoptieren sollten, weil diese dann in der Schule deswegen fertiggemacht würden, was nichtmal generell der Fall sein muss!!)

MfG
 
Das eben ist der Punkt. Fundamentalisten wie phip diskriminieren ja nicht nur alle andersartigen, sondern sogar...:


... uneheliche Kinder aus heterosexuellen Beziehungen.
Manche Leute sind echt im falschen Jahrhundert geboren. Ich kann nur hoffen, daß er eine Ausnahme unter den Jugendlichen dieser Zeit ist und auch noch reifer wird.


Nein und genau das ist der Punkt den ich dir klar machen will.Alle Jugendlichen haben voralldingen in Klasse diese Meinung , weil sie meist keine freie Meinung mehr haben dürfen/können/wollen und sich so ned als Außenseiter darstellen lassen.


@ Mit farbigen Kindern, es gibt kaum Schulen wo die so fertig gemacht werden, wie Kinder von Schwulen, Lesben etc, wie auch? Die Farbigen sind meist nicht alleine, aber diese Kinder leider schon.
 
ich kann dir zu 99% sagen , dass diese Kinder es sehr schwer haben werden in der Schule gut zu sein.
Was zu beweisen währe. Denn warum sollten sie es schwerer haben als andere Kinder? Weißt Du was ich nicht verstehe? Das die meisten Männer gegen Homosexuelle sind, aber locker davon träumen sich mal mit zwei Frauen zu vergnügen, die natürlich auch an sich selber rumspielen sollen. Ich verstehe diese Form der Doppelmoral nicht, mal abgesehen davon haben die wenigsten Männer genügend in der Büx um zwei Frauen gleichzeitig befriedigen zu können, viele scheitern ja schon an einer :ugly:

Kein Kind wird schlecht in der Schule sein nur weil es homosexuelle Eltern hat. Vielmehr sollten sich mal einige Leute die Bretter vorm Kopp wegreißen. Denn das behindert die Sicht :yes:
 
@Phip
Mein Sohn ist schwul, muß ich den jetzt erschießen?
Ich weiß nicht, wo du das bei mir herauslesen kannst... Ich habe doch schon geschrieben, dass ich das akzeptiere, es aber nicht für die Norm halte... Sonst aber auch nichts... Das Thema "Homo-Ehe" ist ja eines für sich...

Was für eine Scheinheiligkeit :roll: . Mein Sohn wurde als "Bastard" geboren. Nach der Heirat mit dem Vater wurden nachträglich neue Geburtsurkunden geschrieben , die meinen Sohn als "ehelich geboren" bezeichnen. [...]
Und warum hast du das gemacht, wenn das alles so egal ist? :-?
 
Ich verstehe diese Form der Doppelmoral nicht, mal abgesehen davon haben die wenigsten Männer genügend in der Büx um zwei Frauen gleichzeitig befriedigen zu können, viele scheitern ja schon an einer :ugly:

Am allerbesten gefallen mir dann noch die Männer, die homosexuelle Männer ablehnen, und das mit ihrem Glauben begründen, homosexuelle Frauen aber "geil" und in Ordnung finden. DAS ist dann eine noch viel größere Doppelmoral, und weiter verbreitet, als man denkt.
 
@ Basshammer, wieviele Frauen träumen von zwei Männern?

Warum auch nicht , sie sind ja von dem Geschlecht was ich anziehend finde. Ich decke das ein großteil der Frauen , Schwulen gegenüber überhaupt nichts moralisches entgegenwerfen.


Natürlich haben sie es schwer ist der Schule, noch nie ein Mobbingopfer gesehen?
 
Natürlich haben sie es schwer ist der Schule, noch nie ein Mobbingopfer gesehen?

Die Gesellschaft verändert sich aber.
In den 50'er Jahren waren Kinder, deren Eltern sich haben scheiden lassen, mit Sicherheit in der Schule das, was Du als "Mobbingopfer" bezeichnest.
Heutzutage ist das Normalität, daß ein Kind nur bei Mama oder bei Papa wohnt. Nicht die Mehrzahl, aber auch nicht mehr nur ein Außenseiterkind pro Klasse.

Ihr seid so engstirnig. Immer nur dieselbe Leier, aber auf Argumente wie "die Lebensentwürfe im Allgemeinen werden immer vielfältiger" habt ihr nix entgegenzusetzen außer, daß es nicht der Norm entspricht und daß die armen, armen, armen Kinder homosexueller Elternpaare leiden. Ich sage Dir, heutzutage leiden in der Schule eine ganze Menge Kinder. Kinder von Sozialhilfeempfängern, die keine Markenklamotten kaufen können, keine Klassenfahrten mitmachen oder keinen iPod haben; ausländische Kinder, Kinder von Alleinerziehenden... Nein? Doch nicht mehr? Oder nicht mehr so doll wie früher? Oder wie jetzt?

Natürlich sind Kinder die in Armut leben nicht allein in ihrer Klasse, kein Wunder bei der Verbreitung von Armut in Deutschland. Und natürlich sind Kinder von homosexuellen Paaren noch relativ allein in ihrer Klasse.

Aber der springende Punkt, auf den mir noch keiner von Euch Homophobikern geantwortet hat, ist doch
- Sind Kinder von heterosexuellen Paaren automatisch immer glücklich? Werden in der Schule niemals gehänselt? Werden von ihren Eltern in Liebe und Geborgenheit erzogen? Werden niemals geschlagen, vernachlässigt, mißbraucht? Heterosexuelle Eltern sind keine Alkoholiker, sind nicht arbeitslos, können sich immer gut um ihre Kinder kümmern?

Alles was ich auf solche Äußerungen lese, sind Gegenfragen und die Unterstellung, daß ich hier propagieren soll, daß Homo-Eltern die besseren Eltern sind. Nein, das sind sie nicht. Aber auch nicht automatisch die schlechteren.
 
@ Basshammer, wieviele Frauen träumen von zwei Männern?


Tun viele Frauen das? Wir hatten da letztens ein Gespräch im Freundeskreis und da haben eigentlich alle gemeint, dass sie nicht von sowas träumen, sie aber im Gegenzug zwei Frauen nicht so abstoßend finden. Aber woher kommt das, dass lesbische Frauen mehr angenommen werden als schwule Männer?
 
Ich wusste nur von einem aus meiner Schule, dass er schwul ist... Besonders geschnitten wurde er, soweit mir das aufgefallen ist, nicht... Aber im Hintergrund wurde schon über "eklige Schwulenpornos, etc." gelästert...

Ihr seid so engstirnig. Immer nur dieselbe Leier, aber auf Argumente wie "die Lebensentwürfe im Allgemeinen werden immer vielfältiger" ...
Also das ist doch eine Behauptung/These, aber kein Argument...
Alles was ich auf solche Äußerungen lese, sind Gegenfragen und die Unterstellung, daß ich hier propagieren soll, daß Homo-Eltern die besseren Eltern sind. Nein, das sind sie nicht. Aber auch nicht automatisch die schlechteren.
Warum denn nicht? Zustätzlich zu all den Risiken für die Kinder (Alkoholsucht, Vernachlässigung,...) kommt, dass die Eltern schwul sind und dadurch die Kinder gesellschaftlichen Druck ausgestzt werden... Warum sollte man das machen, wenn auch genug "normale" Elternpaare adoptieren wollen?
Außerdem ist es nie vollkommen klar, in welche Richtung sich die Gesellschaft ändert? Ich denke mal, dass sich Europa wieder irgendwann den USA annähern...
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Gegenzug wird auch über Heteros in der Schule gelästert à la:
"Bohar die ist mit dem zusammen? Hat die denn keinen Geschmack?" Ich denke das kommt am Ende aufs selbe rauß...