Kelle scheint von der Bahn richtig überzeugt zu sein...
ist doch völlig zurecht. Wenn man die Kostenseite betrachtet und wirklich alle Kosten rechnet, dann lohnt sich nur für Champ2000 die Fahrt mit dem Auto, alle anderen dürften draufzahlen. Selbst bei meiner sparsamen Fahrweise (mit 50.000 km pro Jahr) komme ich noch auf 13-16 Cent pro Kilometer.

Das Einzige, was mich hindert, Bahn zu fahren, ist der fehlende Bus vom Bahnhof zur Arbeitsstelle. Und ein Klappfahrad nimmt man im Berufsverkehr nicht so gerne mit.

Ansonsten ist der Zug doch ein ideales Verkehrsmittel. Zwar leider zu häufig unpünktlich, aber wer kann heute schon mit dem Auto Pünktlichkeit garantieren, ohne drei Stunden früher loszufahren.

Und die Strecke Köln-Frankfurt in einer Stunde schafft man auch nur mit dem Porsche nachts um 2.

Marty
 
Dann scheinst du ja Glück zu haben. Ich bin nämlich grade das Gegenteil von dir:
Meine negativen Erfahrungen mit der Bahn kann ich nicht mehr an einer Hand abzählen (und ich bin Informatiker, wenn du den Witz verstehst ;)).
Günstiger und entspannter kommt man, wie ich als Single, nicht von A nach B.
Wenn man auch oft genug fährt, relativieren sich auch sämtliche Horrormeldungen über Verspätungen und Zugausfälle, da beides recht selten ist.
zu rot:
Die Preise der Bahn sind einfach nur zum :sick: Ich persönlich hab die Bahn zum Glück nur im "steig einfach ein"-Tarif benutzen dürfen. Einmal wie ich beim bewaffneten Karnevalsverein war und jede Woche quer durch Deutschland hin- und wieder heim pilgern durfte und dann eben jetzt um an die Uni zu fahren.

Ich hab mich grade nochmal ein wenig auf der Bahnseite umgesehen. Die Strecke, die ich beim Bund immer gefahren bin (Nürnberg - Kempten) hat der Steuerzahler 2x 66€ pro Woche für mich investiert.

Ich hatte schon öfters mal geguckt, wieviel der Spaß kostest, ein bisschen rumzufahren, um evtl. mal irgendwen zu besuchen, den man aus dem Netz her kennt, aber die Preise waren eigentlich immer dreistellig und das nur die Hinfahrt 8O

Da ich kein Auto hab, kann ich jetzt schlecht einen Vergleich machen, ob die Bahn wirklich günstiger ist, als ein Auto. Man muss hierbei ja auch irgendwie einrechnen, dass das Auto flexibler ist, nicht nur an Bahnhöfen hält, nicht alle 5 Minuten ein "technisches Problem" (später mehr dazu) hat und fährt, wenn ich will und nicht, plusminus irgendwie nach einem Fahrplan fährt.

zu blau:
Was ist entspannt? Ja, man muss nicht selber fahren. Ein Pluspunkt für die Bahn.

Zu Entspannung zähle ich aber auch, dass ich einen Sitzplatz habe. In meinem ICE von Augsburg nach Nürnberg (Strecke München - Berlin) war eigentlich nie ein Sitzplatz. Da, wo nur diese 3 Ausklappsitze waren und sonst mehr oder weniger viel Platz am Boden, war immer ne ganze Meute von Leuten im Weg rumgeflackt.
Ja klar, die Bahn hat Sitzplatzreservierung. Siehe Punkt rot: die Entspannung in dieser Hinsicht kostet also nochmal extra.

Kommen wir zum entspannten Umsteigen: Du sitzt wie auf Kohlen in deinem Zug, wenn du die Durchsage hörst
Sehr geehrte Fahrgäste. Wir erreichen in Kürze [Bhf]. Dort haben Sie Anschluss zu [Zug 1] Abfahrt [Abfahrt 1] auf Gleis [Gleis 1], zu [Zug 2] .... zu [Zug, in den zu umsteigen muss] Abfahrt [jetzt + 2 Minuten] auf Gleis [4 Gleise weiter drüben]. Wir wünschen [Schleimscheiß]...
Endlich hält der Zug, du reißt die Türen auf, vollbepackt mit 2 schweren Taschen und einem Rucksack, alle 5 Sekunden auf die Uhr schauend, ob du es schafft, innerhalb von 2 Minuten die 4 Gleise rüberzurennen und deinen Anschluss zu erwischen.
Züge warten zwar im Vergleich zu Bussen oder U-Bahnen ein wenig mehr aufeinander, aber bei solchen Regionalbahnen wär ich (und die andere Menschenmenge, die allesamt losstürmen, als wäre ne Horde ausgehungerter Löwen hinter ihnen her) mir da nicht so sicher.

Entspannung?

zu grün:
Jetzt hab ich schon locker 2 Bildschirme voll geschrieben und komme nun zu meinem Hauptpunkt, wo ich auch noch Ewigkeiten schreiben kann: Die Bahn und Verspätungen bzw. Totalausfälle von Zügen.

Kelle, du meinst, beides sei recht selten? Entweder Riesenglückspilz oder du postest hier die Story vom gelben U-Boot :roll:

Die Bahn hat so gut wie immer Verspätung!! - man beachte die Betonung mit den zwei Ausrufezeichen.

Ich liste jetzt einfach mal alle "Erlebnisse" auf, dich ich mit der Bahn hatte. Kann sich jeder selber ein Bild machen, wo die Bahn dran schuld is, was im Rahmen irgendeiner Toleranz is oder wo die Bahn gänzlich unschuldig is.
- Ich numeriere das mal, weils so viel Spaß macht. Die Numerierung erhebt keinen Anspruch darauf, in chronologischer Sortierung zu sein -

Erlebnis 1:
Ich steh in Erlangen am Bahnhofsplatz und renne in den Bahnhof rein, weil der Zug heim in planmäßig einer Minute abfährt. Am Gleis angekommen steht der Zug schon da und ich hechte hinein, quetsch mich in die Meute, die im Türbereich steht und nicht mehr "abfließen" kann.
10 Minuten später steht der Zug immer noch da... endlich die Durchsage, was denn los is:
Sehr geehrte Fahrgäste. Auf Grund einer technischen Störung verzögert sich die Abfahrt des Zuges um ca. 15 Minuten. Wir bitten [blabla]...
Klasse. Hab mir dann überlegt, den Bus zu nehmen und einen Umweg von ca. 40 Minuten durch die Stadt zu machen, aber es hätte sich nicht rentiert. Als weitere 10 Minuten um waren, eine weitere Durchsage:
Sehr geehrte Fahrgäste. Auf Grund von spielenden Kindern verzögert sich die Abfahrt um ca. 60 Minuten.
Ich hab geglaubt, ich hör nicht recht 8O Ok, spielende Kinder irgendwo auf den Gleisen.
a) Wenn ich diese Kinder schon sehe, warum räum ich sie nicht gleich weg?
b) Was dauert da bitte 60 Minuten dran, ein paar Kinder von den Gleisen zu bringen??!! 8O :roll:

Es hat zwar dann keine 60, sondern nur um die 30 (weiteren) Minuten gedauert, bis der Zug endlich losfahren konnte, aber naja....
Erlebnis 2:
War erst diese Woche. Ich musste nur in die Innenstadt von Erlangen und da bietet sich die Bahn an, da der Busverkehr n Riesenumweg is.
Ich fahr also zum Nürnberger Hauptbahnhof, eingerichtet, 20 Minuten zu warten, weil der Zug laut Fahrplan grade [14:48 Uhr] weggefahren - ich war vorher noch einkaufen und konnte das nicht anders terminieren. Ok, stehe unter der großen Anzeigetafel, steht der Zug doch noch drauf [RB 34076 Abfahrt 14:46 Uhr +5 Minuten Verspätung, Gleis 6]. 2 waren schon um, also schwing ich meinen Hintern, um den doch noch zu erwischen.

Der Zug war noch nicht mal auf dem Bahnsteig, hab hier auch noch 10 Minuten mit vielen anderen Leuten warten müssen.
Die Menschenmenge wurde weniger, als eine Durchsage die Fahrgäste eines ICEs, der auch auf diesem Gleis [Abfahrt 15:00 Uhr, Gleis 6] abfuhr, auf das gegenüberliegende Gleis [Gleis 7] verwies.
Auf Gleis 7 habe ich die ganze Zeit, wo ich gewartet hab, Durchsagen gehört, dass dieser ICE, der dort fahren sollte, auf Gleis 9 umgeleitet wird.

Naja gut, der Zug wurde dann endlich bereitgestellt - wie will ich da Verspätung machen? Ich dachte erst, der kommt noch von wo und hat deshalb Verspätung - und ich hab mich reingesetzt. *pfifff* die Türen gehen zu [14:59 Uhr] und ich warte auf die Abfahrt. .... ja ne, will doch nicht. Eine Durchsage
Wegen einer Störung am Triebfahrzeug verzögert sich die Abfahrt um 5 Minuten.
informiert mich. Der Zug ist zwar mit dem Triebfahrzeug bereitgestellt worden und jetzt soll es plötzlich nicht mehr funktionieren!? Naja, die wissen schon, was sie tun.

Draußen seh ich eine junge Frau die Treppe hochstürmen, die auch noch den Zug erwischen will und der Zugführer macht sie dumm an, sie soll doch vom Zug zurückbleiben. Gewohnt freundlich, wie man es von der Bahn kennt. Klar versteh ich schon, wenn ein Zug losfährt, dass man dann die Leute wegschicken muss, aber dieser Zug hat doch noch eine Störung und fährt eh nicht los :evil:

Kurze Zeit später hör ich die Tür aufgehen. Haben sie doch wieder Leute zusteigen lassen.
...der Zug fuhr aber immer noch nicht. 15:04 gings dann endlich los.
Die Deutsche Bahn begrüßt Sie auf der Fahrt nach Lichtenfels. Leider haben wir bereits jetzt 16 Minuten Verspätung. Wir bitten, dies zu entschuldigen [und die üblichen Ausreden] ...
3 Bahnhöfe und noch nicht mal ne Viertelstunde später hält der Zug schon wieder und mit der Durchsage
Wegen einer defekten Oberleitung müssen wir den Gegenzug abwarten.
verstreichen schließlich wieder 4 Minuten einfach so. Mit einer Gesamtverspätung von 22 Minuten kam ich dann endlich in Erlangen an. Klasse Leistung :roll:
Erlebnis 3:
Meine Zeit beim Bund: Über eine geschlagene Stunde stand ich in Plattling rum, weil die Bahn keine Lust hatte, den planmäßigen ICE zu fahren. Musste ich halt den nächsten nehmen. Find ich klasse, wenn man als einzige Information eine Anzeigetafel hat, wo die Abfahrtszeit in über einer Stunde steht - es war arschkalt draußen btw. - und oben rotiert munter lustig ein
ICE 123 entfällt heute
rum :evil:
Erlebnis 4:
Auch Zeit beim bewaffneten Karnevalsverein:

  • Die Anzeigetafel sagt, der ICE hätte 45 Minuten Verspätung,
  • die Durchsage sagt "auf Grund von polizeilicher Ermittlungen" gäbe es eine Verspätung von 60 Minuten
  • und der Bahn-Typ auf dem Bahnsteig erzählt mir was von "einer vorn Zug geworfen".
Kriegt man es nicht auf die Reihe, innerhalb von ein paar Minuten n anderen Zug zu finden und den über ein anderes Gleis um die Sauerei herumzuleiten?! Die Bahn scheint sehr flexibel zu sein, wenn einmal was Unvorhersehbares eintritt :roll:
Erlebnisse 5 bis ...:
Hier kann man beliebig viele Erlebnisse schreiben, die auf das "Ne heute fahren wir nicht. Wir machen mal einen auf Streik" zurückzuschieben sind. Möchte nicht wissen, was mir ein Kontrolleur sagt, wenn ich sag "Ne, ich streike heute, was das Zahlen angeht" :roll:
Ich als dummer Fahrgast kauf Monatstickets und dann will die Bahn ned fahren. Is doch ne Sauerei!
Zur Sicherheit:
Ja, wenn man mal von "Die Bahn bringt Sie sicher nach Hause" :)biggrin:) absieht, mag Zugfahren sicherlich sicherer sein. Is ja genauso wie Flugzeug: Da schreien auch alle groß, wenn einmal im Jahr 100 Leute auf einmal vom Himmel stürzen. Stirbt täglich einer im Straßenverkehr, kräht kein Hahn danach.


So, ich glaub, ich hab die 20k-Grenze an Zeichen fast aufgebraucht - falls nicht schon und ich muss zum Abschicken den Post splitten :ugly: - und möchte jetzt zum Ende kommen.

Fazit: Verspätung, egal, was man für einen Zug nimmt.
Zeig ich meinen Fahrschein verspätet vor, werd ich zur Kasse gebeten. Hat ein Zug Verspätung, krieg ich keinen Cent erstattet! :evil:

Immer, wenn ich die Bahn genommen hab, hatte sie Verspätung. Und mit "immer" meine ich zu behaupten, dass 80% locker erreicht sind. Ich studiere im fünften Semester jetzt. Das erste Semester bin ich wirklich gemäß Fahrplanauskunft, die die beste Fahrstrecke liefert, immer mit der Bahn von Nürnberg nach Erlangen gefahren. Seit dem zweiten Semester fahr ich mit dem Bus, der mich auch von A nach B bringt, allerdings mit weniger Komplikationen, mal 2 Minuten Stau, mal viele Leute im Bus und ich fahr 40 Minuten länger. Aber im Mittel dürfte sich mein Umweg rentiert haben.

@Marty:
Irgendwie stimmt mir das Preis-Leistungsverhältnis aber nicht. Wie oben aufgezeigt: Die Verspätungen machen den Geschwindigkeitsvorteil nicht weg.

Deutsche Bahn? Nein, danke. Meine Meinung.

P.S. Dieser Post ist in ca. 85 Minuten entstanden und hat ca. 13500 Keys eingebracht 8)
 
Zu den Kosten ist das einfach zu lösen: Berechne die Entfernung Start-Ziel in Kilometern und rechne das mal mit 0,30 Euro pro Kilometer. Dann weißt Du, was die Fahrt in einem modernen VW Golf kosten würde. Rechne sie mit 0,60 Euro pro Kilometer und Du hast eine Mercedes E-Klasse. Und vergleiche dann mal mit dem Bahnpreis. Und wenn Du bei der Bahn einen reservierten Platz hast, dann vergleiche mal das Sitzen in der Bahn und im Auto.

Zu den geschilderten Situationen könnte ich Dir jetzt alternativ auch welche aus dem Auto liefern. Ich habe auch schon mal 4 Stunden auf der A1 gestanden und nix ging. Und ich brauche regelmässig für die 94km einfache Strecke mit dem Auto 90 bis 120 Minuten. Der Zug braucht an 3 von 5 Tagen (an den pünktlichen) für die Strecke 74 Minuten, da ist die Lauferei vom Bahnhof zur Haustür schon mitgerechnet.

Es gibt auch eine Menge, was mich an der Bahn stört. Das sind meist aber Dinge, die an Personen liegen. Der Schaffner, der den Zug abfahren lässt, ob wohl direkt daneben gerade ein Vorgänger mit Verspätung einfährt etc.

Das System Bahn an sich ist sowohl von Kosten- als auch von Umweltseite und Komfortseite betrachtet nicht durch das Auto zu ersetzen. Das Auto gewinnt nur, wenn es um persönliche Mobilität geht.

Marty
PS: Kelle: Ja, habe ich gemacht...
 
zu rot:
Die Preise der Bahn sind einfach nur zum :sick:

Je nach Strecke 10 bis 13 Cent der Kilometer.
Das geht mit dem Auto nicht. Und das sind noch nicht mal die Supersonderschnäppchen.
Sondern geringster Fahrpreis bei maximaler Flexibilität, sprich ohne Zugbindung.

Da ich kein Auto hab, kann ich jetzt schlecht einen Vergleich machen, ob die Bahn wirklich günstiger ist, als ein Auto.

Wenn man nen Auto mit sieben Liten fährt, ist man fast schon so teuer wie die Bahn.

7 * 1,20 = 8,70 € pro 100 km
Kosten pro Kilometer: 8,7 Cent.

Braunschweig - Zürich und zurück mit Platzkarte: 130 €
1480 Kilometer nach map24.de
Macht pro Kilometer 8,78 Cent.

Man muss hierbei ja auch irgendwie einrechnen, dass das Auto flexibler ist und fährt, wenn ich will und nicht, plusminus irgendwie nach einem Fahrplan fährt.

Die Strecken die ich fahre, werden im Stundentakt bedient.
Ist da noch mehr Flexibilität notwendig?
Und was wäre Dir die eventuellen 30 Minuten wert?

zu blau:
Was ist entspannt? Ja, man muss nicht selber fahren. Ein Pluspunkt für die Bahn.

Geht doch...

Zu Entspannung zähle ich aber auch, dass ich einen Sitzplatz habe. ...
Ja klar, die Bahn hat Sitzplatzreservierung. Siehe Punkt rot: die Entspannung in dieser Hinsicht kostet also nochmal extra.

Es ist schlicht und die Frage, ob Du selbst bestimmen kannst, wann Du fährst.
Als Bundi hat man wie als Student natürlich maximal verloren.
Freitag nachmittag geht bei der Bahn nix, Sonntag abends auch nicht.

Aber sieht es zur gleichen Zeit auf Deutschlands Straßen besser aus?

Ich kenne den direkten Vergleich zwischen Freitag mit dem Zug von Berlin nach Thüringen und Sonntag zurück, bzw. das gleiche mit dem Auto.
Freitag nachmittag mit dem Auto durch Berlin, das war die erster Stunde, später durch Halle und ne überfüllte B80 lang. Neee, danke.
Und Sonntag Abend dann nach ner Familienfeier zurück. Bis auf dass ich fast eingepennt bin, war alles bestens.
Da penne ich lieber entspannt auf meiner Reisetasche im ICE Flur.

Kommen wir zum entspannten Umsteigen: Du sitzt wie auf Kohlen in deinem Zug, wenn du die Durchsage hörst...

Erfahrung, mein Freund, Erfahrung...
Erstens warten die Anschlusszüge auf ICE Züge.
Wenn Du nicht grad 90 Jahre alt bis, am falschen Ende vom Zug aussteigst, und kein 4 Zentner Koffer dabei hast, alles kein Problem.

Des weiteren fahre ich die Strecke die ich regelmäßig fahre seit September 2001.
Da weiß ich, zu welcher Stunde wo welcher Anschlusszug steht. Oder wann ich gar nicht mehr zum Bahnsteig hochbrauch, sondern erstmal gemütlich nen Kaffee trinke, weil man noch ne Stunde Zeit hat.
Ist doch alles nicht das Problem...


Kelle, du meinst, beides sei recht selten? Entweder Riesenglückspilz oder du postest hier die Story vom gelben U-Boot :roll:

Die Bahn hat so gut wie immer Verspätung!! - man beachte die Betonung mit den zwei Ausrufezeichen.

Schlicht und ergreifend: Die Aussage ist falsch.
Erstmal ist es ein subjektiver Eindruck von Bundeswehrsoldaten, die zu Stoßzeiten unterwegs sind.
Zu Stoßzeiten geht es der Bahn nicht anders, als den Autofahrern auf der Straße.
Aber bist Du mal jenseits der Stoßzeiten gefahren?
Ich kenne den Unterschied ob ich Sonntag abends nach BS fahre oder Montag morgens. Sowohl was Pünktlichkeit als auch die Sitzplatzverfügbarkeit anbelangt.
Sicher gibt es durch Baustellen oder technische Defekte Verspätungen, aber auch nicht mehr oder weniger als bei alternativen Verkehrsmitteln.

gruss kelle!
 
also wenn ich einen preispunkt vergeben sollte, womit ich günstiger von A nach B komme, sind es für mich (bei fahrten ab 50 KM) eig FAST immer mitfahrgelegenheiten (mitfahrzentrale bzw, was ich eig, immer nutze, www.mitfahrghelegenheit.de)

da kostet einmal hamburg - köln 20-25 euro - das schaffst du selbst niemals. nicht mit der bahn, nicht mit dem auto, wenn du selber fährst (und die kosten alleine tragen musst.)

hab dieses 55€ ticket der bahn mir auch nur gekauft, weil von lübeck keine sau nach düsseldorf fährt zu meinen gewünschten zeitpunkt.
 
Erfahrung, mein Freund, Erfahrung...
Erstens warten die Anschlusszüge auf ICE Züge.
Wenn Du nicht grad 90 Jahre alt bis, am falschen Ende vom Zug aussteigst, und kein 4 Zentner Koffer dabei hast, alles kein Problem.
Naja, die Erfahrung hatte ich auch schnell und hab bis auf einmal meinen Anschluss (RE an RB) immer erwischt. Nur die Entspannung war halt nicht da, v.a. wenn man bei der Einfahrt in den Bahnhof den Anschlusszug schon dastehen sehen hat.

90 Jahre bin ich nicht. Falsches Ende auch nicht, weil ich zu den Freaks gehör, die an der Tür einsteigen, wo sie die minimalste Entfernung zum Ziel beim Aussteigen haben :ugly: Und 4 Ztr. Gepäck hatte ich auch nie, das war maximal n ½ Ztr. Trotzdem nicht entspannend.
[...] sondern erstmal gemütlich nen Kaffee trinke, weil man noch ne Stunde Zeit hat.
Ist doch alles nicht das Problem...
Naja, ich gehöre nicht zu der Gattung Mensch, die dann auf Grund von Zeitüberschuss irgendwo sinnlos die Wirtschaft ankurbeln. Ich würde dann 60 Minuten am Bahnsteig stehen und mir im Geiste ausmalen, wie ich den nächsten Bahn-Angestellten zur Sau machen würde, wenn er mir unter die Finger kommt :evil:
Erstmal ist es ein subjektiver Eindruck von Bundeswehrsoldaten, die zu Stoßzeiten unterwegs sind.
Mag sein. Dennoch keine Ausrede. Wenn es regelmäßig vorkommt, kann ich doch was dagegen unternehmen. Offenbar kriegt die Bahn das aber nicht auf die Reihe.

Läuft in dieselbe Richtung wie die Aussage der News, 50% der Stempelautomaten seien defekt. Wieso wird das dann nicht korrigiert, wenn es bekannt ist? Weil man faul is (= Geld sparen will) und der Kunde (Fahrgast) mit der Arschlochkarte doch bis jetzt auch gut zurecht gekommen is. Warum also was tun? Würde nur dem Kunden zu Gute kommen und der benutzt die Bahn ja so oder so.
Aber bist Du mal jenseits der Stoßzeiten gefahren?
Ja klar, das is meine Studentenzeit. Jetzt kannst du das aber nicht auf "ja, warst ja Student" schieben. Da war ich sicherlich nicht in irgendwelchen Stoßzeiten unterwegs, sondern querbeet von früh bis spät, außer eben am Wochenende nicht. Dein Konter kann jetzt hier aber nicht heißen "Na dann fahr eben nur samstags mit der Bahn".
Sicher gibt es durch Baustellen oder technische Defekte Verspätungen, aber auch nicht mehr oder weniger als bei alternativen Verkehrsmitteln.
Baustellen ok. Aber an die Ausrede eines "technischen Defekts" glaube ich nicht mehr.
Ich hatte schon - nicht im Bereich der Bahn, sondern Busse und U-Bahnen - mehrere Erfahrungen, wo im Nachhinein herausgekommen ist, dass es kein technischer Defekt war, sondern das einfach als Universal-Entschuldigung benutzt wurde :-?
 
Mag sein. Dennoch keine Ausrede. Wenn es regelmäßig vorkommt, kann ich doch was dagegen unternehmen. Offenbar kriegt die Bahn das aber nicht auf die Reihe.

Du meinst, man kann genau das dagegen unternehmen, was in den Städten gegen den feierabendlichen Verkehrskollaps getan werden kann? - Nix.

Das grundlegende Problem ist die Zeit zum Ein- und Aussteigen.
Pro Zug und Halt sind zwei Minuten geplant.
Reicht zu normalen Zeiten.
Seltener aber am Wochenende, wo die Leute mit Sack und Pack und Fahrrad und Kinderwagen unterwegs sind.

Läuft in dieselbe Richtung wie die Aussage der News, 50% der Stempelautomaten seien defekt. Wieso wird das dann nicht korrigiert, wenn es bekannt ist?

Erstmal ist das eine unbewiesene Aussage eines ominösen Vereines, der nix besseres zu tun hat, als pauschal auf der Bahn rumzuhacken. Wenn die mir ne Statistik vorlegen, die das belegt, okay...

Andersrum gefragt:
Warum fahren denn nicht alle mit GÜLTIGEN Fahrscheinen, wenn bekannt ist, dass es sonst Konsequenzen gibt?

Ich hatte schon - nicht im Bereich der Bahn, sondern Busse und U-Bahnen - mehrere Erfahrungen, wo im Nachhinein herausgekommen ist, dass es kein technischer Defekt war, sondern das einfach als Universal-Entschuldigung benutzt wurde :-?

Achso, weil lokale Betriebe etwas machen, macht es die DB AG genauso?
Zum Glück differenziert die DB AG da genauer, zwischen den einzelnen Ursachen.

gruss kelle!
 
Das grundlegende Problem ist die Zeit zum Ein- und Aussteigen.
Pro Zug und Halt sind zwei Minuten geplant.
Reicht zu normalen Zeiten.
Seltener aber am Wochenende, wo die Leute mit Sack und Pack und Fahrrad und Kinderwagen unterwegs sind.
Dann kann man zum Wochenende ja vier Minuten planen ;)
Erstmal ist das eine unbewiesene Aussage eines ominösen Vereines, der nix besseres zu tun hat, als pauschal auf der Bahn rumzuhacken. Wenn die mir ne Statistik vorlegen, die das belegt, okay...
Ja, ich vergleiche wieder mit einem "lokalen Betrieb", aber ich würde das einfach so bestätigen. Nur mal jetzt die Stempelautomaten bei uns am Hauptbahnhof zu inspizieren, dürfte nicht gerade repräsentativ sein, drum spar ich mir das mal.
Ich glaub trotzdem dem "ominösen Verein". Warum sollte der denn was erzählen, was nicht stimmt?
Andersrum gefragt:
Warum fahren denn nicht alle mit GÜLTIGEN Fahrscheinen, wenn bekannt ist, dass es sonst Konsequenzen gibt?
Aus demselben Grund, warum Bankräuber Banken überfallen, Mörder Leute ermorden, Vergewaltiger Leute (nein, ich sage nicht "Frauen", das wäre männerfeindlich :LOL:) vergewaltigen und Osama Bin Laden mit seinen Flugzeugen spielt (Mist, ich hab die CIA-Keywords benutzt :doh: :ugly:)...

Könnte man deine Frage beantworten, könnte man alle Gefängnisse zu Schulen umbauen.
Achso, weil lokale Betriebe etwas machen, macht es die DB AG genauso?
Was kann man jemandem sagen, der seine Bahn vergöttert?

Ich kann mich bei allen öffentlichen Verkehrsunternehmen über irgendwas aufregen, wo ich mir denke "Warum dürfen die sowas ungestraft machen?". Die Bahn toppt aber alle mit Negativ-Erfahrungen. Es soll also nicht der Eindruck entstehen, ich würde alle Verkehrsunternehmen über einen Kamm scheren. Nein, die Bahn hat einen besonderen Platz in meiner Hass-Liste :evil:
Zum Glück differenziert die DB AG da genauer, zwischen den einzelnen Ursachen.
Mag sein.
Die Bahn nennt es eine "Störung am Triebfahrzeug" (was wenige Sekunden vorher noch einen ganzen Zug in den Bahnhof gezogen hat), ein anderes Verkehrsunternehmen hätte es wohl nur eine "technische Störung" genannt.

Klingt für mich beides nach "es geht was nicht und keiner weiß was und warum".
 
Dann kann man zum Wochenende ja vier Minuten planen ;)

Glaubst Du das würde etwas helfen?

Rate mal, warum die Züge im wesentlichen an allen Wochentagen zur gleichen Zeit geplant werden?
Damit der Fahrplan überhaupt funktionieren kann.

Eben mal schnell die Aufenthaltszeit verdoppeln ist nicht möglich.
Schließlich sind die normal getakteten Züge bundesweit aufeinander abgestimmt.

Ich glaub trotzdem dem "ominösen Verein". Warum sollte der denn was erzählen, was nicht stimmt?

Ach, die IG Metall will mir auch immer erklären, dass Chefs ganz böse sind.
Ich habe von meinen bisher nur freiwillige Gehaltserhöhungen bekommen.

Der Job von probahn ist es nunmal, sich über die Bahn aufzuregen.
Da kann der Schaffner im Recht sein, egal, dann sind halt alle Automaten defekt.

Was kann man jemandem sagen, der seine Bahn vergöttert?

Das hat wenig mit vergöttern zu tun.
Ich habe mindestens zwei Triebwerksschäden, einen kompletten Stellwerksausfall (Erlangen), diverse Signalausfälle, Oberleitungsschäden, Verspätungen wegen Bauarbeiten etc. pepe durch. So ziemlich alles bis auf nen Selbstmörder.
Ich weiß aber auch, und habe selbst miterlebt, was z.B. mein Vater bei 60/70 Tkm auf Deutschlands Straßen erlebt. Das Auto streikt, Unfälle, Reifenpannen, Staus wegen Unfällen oder Bauarbeiten, Umleitungen, zufällige Polizeikontrollen...

Ich habe auch den direkten Vergleich, weil ich im Sommer mit dem Motorrad unterwegs bin.
Zeitlich nimmt sich es nix, kostenmäßig verbuche ich Motorrad unter Hobby, daher macht es auch Spaß und entspannt...

Mag sein.
Die Bahn nennt es eine "Störung am Triebfahrzeug" (was wenige Sekunden vorher noch einen ganzen Zug in den Bahnhof gezogen hat), ein anderes Verkehrsunternehmen hätte es wohl nur eine "technische Störung" genannt.

Klingt für mich beides nach "es geht was nicht und keiner weiß was und warum".

Glaubst Du tatsächlich so ein Schaden kündigt sich Jahre vorher an?
Vor ein paar Wochen erlebt:
ICE fuhr in den Bahnhof ein, Schaffner gab Signal zur Weiterfahrt, der ICE zog nen Meter an und stand dann erstmal für 35 Minuten. Passiert.
Eben einfach mal so...

Fakt ist doch schlussendlich:
Das System Eisenbahn ist sowohl technisch als auch logistisch so komplex, dass man sich schon etwas genauer damit beschäftigen muss, um einige Sachverhalte verstehen zu können, bzw. Ereignisse richtig bewerten zu können.
Sicherlich klingen Lösungen a la "Sollen die am Freitag nen Wagen mehr dran hängen." einfach umsetzbar, zumindest für den Laien, ein Eisenbahner fängt da aber an, am Rad zu drehen.

gruss kelle!
 
Zum Thema Pünklichkeit

90% aller Verspätungen sind wir Bahn-Kunden selber schuld, in dem wir sehen ah da kommt noch einer den lassen wir noch rein und halten die Tür auf ah da kommen noch welche die lassen wir auch mal rein oder wir quetschen noch schnell in den Wagen rein, frei nach dem Motto haubtsache ich bin drin mir doch egal wie jetzt die Tür zu geht.

Ich arbeite nicht bei der Bahn oder sonst irgend wie bei der Bahn mit nur ein normaler Fahrgast der es sehr oft mit erlebt.

Aber nicht nur bei der Bahn, finde es immer Lustig z.B in den U-Bahnen die ersten 2 eingänge sind voll und es wird noch versucht sich ein zu drengeln, ab der 3. Tür ist dann so viel platz das man so gar noch einen Sitzplatz bekommen könnte aber nein die meisten denken gleich ich habs rein geschaft hier bleib ich stehen, kein Wunder das es dann zu verspätungen kommt, weil das löst dann eine Ketten reagtion aus weil dann die andern Bahnen warten müßen.
 
Fakt ist doch schlussendlich:
Das System Eisenbahn ist sowohl technisch als auch logistisch so komplex, dass man sich schon etwas genauer damit beschäftigen muss, um einige Sachverhalte verstehen zu können, bzw. Ereignisse richtig bewerten zu können.
Sicherlich klingen Lösungen a la "Sollen die am Freitag nen Wagen mehr dran hängen." einfach umsetzbar, zumindest für den Laien, ein Eisenbahner fängt da aber an, am Rad zu drehen.
Das fasst es doch mal wieder schön zusammen. Ab sofort postest du das bitte in jedem Bahn-Mecker-Thread, ja? :biggrin:

Selbst Leute die jeden Tag mit der Bahn fahren sehen diese Komplexität im System nicht - für mich eigentlich unbegreiflich. Da sieht man jeden Tag Berufspendler die sich über irgendwas aufregen, anstatt einfach mal ein bisschen hinter die Kulissen zu gucken.

Nicht ganz unschuldig daran sind natürlich auch diese komischen Fahrgastverbände, die halt gegen alles meckern was sie irgendwie finden können. Es muss ganz schön frustrierend sein da zu arbeiten und womöglich auch noch die Pressemeldungen zu verfassen.

Naja, dieser Kampf wird ewig weitergehen.

Nach wie vor bevorzuge ich zwar auch das Auto, weil es mich nicht mehr stresst auch längere Strecken zu fahren, weil ich flexibler bin und den Kofferraum immer mit allem möglichen Zeug voll habe, was ich in der Bahn nicht mitnehmen könnte; aber ich möchte mal behaupten, dass ich die Problematik bezüglich Verspätungen usw. bei der Bahn mittlerweile ganz gut verstehen kann.
 
Selbst Leute die jeden Tag mit der Bahn fahren sehen diese Komplexität im System nicht - für mich eigentlich unbegreiflich. Da sieht man jeden Tag Berufspendler die sich über irgendwas aufregen, anstatt einfach mal ein bisschen hinter die Kulissen zu gucken.
Ich habe die Komplexität sehr wohl verstanden, ich konnte sie aber nicht nachvollziehen. Ein Beispiel gefällig?

Strecke Wuppertal-Köln, bis letztes Jahr (seitdem bin ich da nicht mehr gefahren). Jeden Tag um 6:06 Uhr fährt in Wuppertal Oberbarmen die Reginalbahn 48 los (das ist der Startpunkt), oder vielmehr, sie soll losfahren. Sie kann es aber nicht, weil jeden Tag genau um die Zeit ein IC da vorbeifährt und die RB deshalb warten muss. Also fährt die RB grundsätzlich 4 Minuten später los. Und genau diese 4 Minuten fehlen dann in Köln, da kommt die RB nämlich nicht um 7:05, sondern erst um 7:09 Uhr. Blöd, weil der Anschlusszug 4 Gleise weiter ebenfalls um 7:09 losfährt.

Und jetzt erklär mir wer, welche Komplexität es verhindert, die RB auch auf dem Fahrplan von 6:10 bis 7:09 fahren zu lassen. Das würde zwar für den Anschluss nichts nutzen, aber man wüsste es zumindest vorher.

Marty
 
Und jetzt erklär mir wer, welche Komplexität es verhindert, die RB auch auf dem Fahrplan von 6:10 bis 7:09 fahren zu lassen. Das würde zwar für den Anschluss nichts nutzen, aber man wüsste es zumindest vorher.
Da stimme ich dir zu, das sind Fälle die ich ebenfalls nicht nachvollziehen kann. Genauso wie der ICE aus Köln in Richtung Berlin in Bielefeld fast immer 5 Minuten Verspätung hat. Verstehe ich auch nicht.

Das sind zwei Löcher im Fahrplan, die sich entweder nicht verschieben lassen, oder die einfach mal überarbeitet werden müssten.

Um sowas ging es mir aber nicht. Ich meinte eher, dass viele Leute einfach nicht verstehen, dass verlängerte Ein- und Ausstiegszeiten, volle Gleise und das Warten auf Anschlussfahrgäste schon mal einen ganzen Fahrplan durcheinander bringen können.

Es ist halt nicht so wie beim Auto. Wenn eine Strecke gesperrt ist fährt man schnell einen kleinen Umweg; das kann die Bahn nicht. Dazu müsste man erstmal einen Zug erfinden der ohne Schienen fährt. Und in einem Bereich zwischen zwei Signalen kann sich halt auch immer nur ein Zug befinden und niemals noch ein Zweiter.
 
Und jetzt erklär mir wer, welche Komplexität es verhindert, die RB auch auf dem Fahrplan von 6:10 bis 7:09 fahren zu lassen. Das würde zwar für den Anschluss nichts nutzen, aber man wüsste es zumindest vorher.

Das ist jetzt etwas komplex... :ugly:

Erstmal stellt sich die Frage, über welchen Zeitraum diese Verspätungen auftraten.
Dann stellt sich die Frage nach dem Grund der Verspätungen.

Die ganz entscheidende Frage ist nämlich, ob diese Verspätung rechtzeitig vor Fahrplanwechsel bekannt war, und diese planbar so lange dauerte, dass sich eine Fahrplanänderung gelohnt hätte.

gruss kelle!
 
Das ist jetzt etwas komplex...
Wenn das schon komplex ist, dann will ich nicht wissen, was die mit echten Problemen machen.

Erstmal stellt sich die Frage, über welchen Zeitraum diese Verspätungen auftraten.
Die treten heute noch auf. Seit nunmehr 3 Jahren und mehreren Fahrplanänderungen. Ehrlicherweise muss man sagen, dass die Abfahrtszeit jetzt schon drei mal nach hinten geändert wurde, aber die Durchfahrtsszeit des IC auch, also verschob man das Problem nach hinten. Leider nicht den Anschluss für mich in Köln, der blieb bei der alten Zeit. Dadurch würde sich meine Pendelzeit von knapp 80 auf 105 Minuten verlängern, da ist mein Auto dann doch deutlich schneller.
Dann stellt sich die Frage nach dem Grund der Verspätungen.
Naja, es fährt ganz planmässig ein IC da vorbei, deshalb kann die RB nicht starten. Der IC hat nämlich Vorfahrt.

Die ganz entscheidende Frage ist nämlich, ob diese Verspätung rechtzeitig vor Fahrplanwechsel bekannt war, und diese planbar so lange dauerte, dass sich eine Fahrplanänderung gelohnt hätte.
Sie ist zumindest mittlerweile so bekannt, dass einige Pendler jeden Tag schon die paar Minuten später kommen, weil sie wissen, der Zug fährt ja nicht pünktlich.

Marty
 
Naja, es fährt ganz planmässig ein IC da vorbei, deshalb kann die RB nicht starten. Der IC hat nämlich Vorfahrt.

Den Teil hatte ich schon verstanden... 8)

Was mich wundert:
Ein Block darf immer nur von einem Zug belegt sein.
Nach sauberer Planung muss der IC schon längst weg sein, wenn die RB lostuckert, oder er darf erst deutlich später da sein.

Dass er deutlich früher da ist, halte ich für ausgeschlossen. Züge können zwar Zeit gut machen, aber imho keinen Zeitvorsprung rausfahren.

Also ist er höchstwahrscheinlich zu spät.
Und dahin zielte meine Frage: Warum fährt der IC später durch, als er sollte...

Sie ist zumindest mittlerweile so bekannt, dass einige Pendler jeden Tag schon die paar Minuten später kommen, weil sie wissen, der Zug fährt ja nicht pünktlich.

Was sagt die Bahn zu dem Problem?

gruss kelle!
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ist er höchstwahrscheinlich zu spät.
Und dahin zielte meine Frage: Warum fährt der IC später durch, als er sollte...
So, wie ich das verstanden habe bei den Ausführungen des Schaffners, ist der IC zu spät, aber "geplant" zu spät, weil das einfach immer so wäre. Da der IC nicht dort hält, konnte ich den Zugführer nicht fragen.

Was sagt die Bahn zu dem Problem?
Es war mir nicht die Mühe wert, noch mehr Leute als die Leute am Bahnhof auf dieses Problem anzusprechen. Ich werde die Kollegen von der Lokführergewerkschaft vielleicht mal fragen...

Marty