In Remember

14. Oktober 1947:
Chuck Yeager durchbricht in einer Bell X-1 in etwa 13.000 m Höhe als erster Mensch erwiesenermaßen die Schallmauer.
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Chuck Jaeger war Jagdflieger-Ass im Zweiten Weltkrieg: Er erreichte den Status „Ace in a day“, indem er fünf deutsche Flugzeuge in einer einzigen Mission abschoss. Insgesamt verbuchte er 11,5 Luftsiege.

Kriegsgefangenschaft entgangen: Wurde 1944 über Frankreich abgeschossen, entkam mithilfe der Résistance und kehrte in den aktiven Dienst zurück.

Er führte im Vietnamkrieg Kampfeinsätze an und stieg bis zum Brigadegeneral der US Air Force auf.

14. Oktober 1947:
Am 14. Oktober 1947 schrieb der US-amerikanische Testpilot Chuck Yeager Luftfahrtgeschichte, indem er als erster Mensch offiziell die Schallmauer im Horizontalflug durchbrach.

Hier sind die wichtigsten Details zu diesem historischen Meilenstein:
Das Flugzeug und der Flug:
Modell:

Er flog das raketengetriebene Experimentalflugzeug Bell X-1, das er zu Ehren seiner Frau „Glamorous Glennis“ nannte.
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Ablauf:
Die X-1 startete nicht vom Boden, sondern wurde von einem B-29-Bomber auf rund 2.000 Meter Höhe getragen und dort ausgeklinkt, um Treibstoff zu sparen.
Messwerte:
In einer Höhe von etwa 13.000 Metern erreichte Yeager eine Geschwindigkeit von Mach 1,06 (über 1.100 km/h).
Der Knall: Am Boden war dadurch der weltweit erste von einem Flugzeug erzeugte Überschallknall zu hören.

Die geheime Vorgeschichte:
Verletzung:

Zwei Tage vor dem Flug brach sich Yeager bei einem Sturz vom Pferd zwei Rippen.
Der Besenstiel:
Da er wegen der Schmerzen die Cockpitluke nicht normal schließen konnte, nutzte er heimlich ein abgesägtes Stück eines Besenstiels als Hebelverlängerung.
Geheimhaltung:
Da das Projekt unter strengster militärischer Geheimhaltung stand, wurde der Erfolg erst im Juni 1948 der Öffentlichkeit offiziell bekannt gegeben.
 
14. Oktober 1890:
Dwight D. Eisenhower, US-amerikanischer General und Politiker, Oberkommandierender der Alliierten Expeditionsstreitkräfte in Europa, Staatspräsident wird geboren.
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Dwight D. Eisenhower war der 34. Präsident der Vereinigten Staaten und einer der wichtigsten Generäle des Zweiten Weltkriegs. Er wurde am 14. Oktober 1890 in Denison, Texas, geboren. Unter seinem berühmten Spitznamen „Ike“ prägte er die Weltpolitik des 20. Jahrhunderts maßgeblich.

Militärische Karriere:
- Absolvierte 1915 erfolgreich die renommierte Militärakademie West Point.
- Übte zwischen den Weltkriegen strategische Stabsfunktionen in den USA und auf den Philippinen aus.
- Wurde im Zweiten Weltkrieg zum Supreme Commander der alliierten Streitkräfte in Europa ernannt.
- Leitete im Juni 1944 die geschichtsträchtige Landung der Alliierten in der Normandie (D-Day).
- Fungierte ab 1951 als allererster Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte.

Präsidentschaft (1953–1961):
- Gewann 1952 und 1956 die Präsidentschaftswahlen für die Republikanische Partei.
- Beendete im Jahr 1953 den kräftezehrenden Korea-Krieg durch ein Waffenstillstandsabkommen.
- Trieb im Inland den massiven Ausbau des US-amerikanischen Autobahnnetzes voran.
- Gründete zukunftsweisende Bundesbehörden wie die Weltraumorganisation NASA und die Forschungsbehörde DARPA.
- Warnte in seiner berühmten Abschiedsrede 1961 eindringlich vor dem Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes.
 
14. Oktober 1955:
Jim Henson erfindet die Figur Kermit der Frosch, die einzige seiner Puppen, die sowohl in der Sesamstraße als auch in der Muppet Show als fest eingebundene Figur auftreten wird.
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Auch wenn Kermit der Frosch die mit Abstand prominenteste Brücke zwischen beiden Welten schlägt, gab es weitere Charaktere, die in beiden Shows zu sehen waren:

Das Krümelmonster (Cookie Monster):
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Die hungrige blaue Puppe trat primär in der Sesamstraße auf, hatte jedoch auch Gastauftritte in der Muppet Show (z. B. in Episode 523 mit Gaststar Wally Boag).

Ernie und Bert:
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Das berühmte Duo hatte ebenfalls vereinzelte Cameo-Auftritte in der Muppet Show (unter anderem in der Folge mit Connie Stevens).

Bibo (Big Bird):
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Der riesige gelbe Vogel stattete der Muppet Show in der dritten Staffel (Episode mit Leslie Uggams) einen Besuch ab.

Muppet-Monster:
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Einige generische Monster-Puppen (wie Beautiful Day Monster) wurden flexibel für Sketche in beiden Produktionen genutzt.

Die Evolution von Kermit:
Der „Ur-Kermit“ wurde von Jim Henson im Frühjahr 1955 aus einem alten türkisfarbenen Mantel seiner Mutter und zwei Tischtennisbällen als Augen gefertigt. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte er im Mai 1955 in der lokalen Show Sam and Friends.
Zu diesem Zeitpunkt war er allerdings noch kein Frosch, sondern eine unbestimmbare, eidechsenähnliche Kreatur ohne seinen typischen Zackenkragen. Erst im Jahr 1969 – pünktlich zum Start der Sesamstraße – wurde er offiziell zum Frosch umdefiniert und erhielt sein weltbekanntes grünes Aussehen.
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Der Kermit von heute (links) und der Kermit von 1955.
In der Sesamstraße arbeitete er meist als rasender Reporter im Trenchcoat, bevor er ab 1976 in der Muppet Show als gestresster Showmaster und Entertainer die Fäden in der Hand hielt.
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15. Oktober 1863:
Das konföderierte U-Boot H. L. Hunley sinkt bei einem Tauchversuch auf Grund. Sieben Mann Besatzung und der Erbauer Horace Lawson Hunley sterben an Bord.
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Der tragische Unfall am 15. Oktober 1863 war bereits das zweite schwere Unglück der H. L. Hunley. Trotz dieses Rückschlags ging das handbetriebene Tauchboot in die Militärgeschichte ein.
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Chronik eines historischen Pionierprojekts:
Entwicklung:

Der Jurist Horace Lawson Hunley konstruierte das Boot für die konföderierte Marine. Es sollte die Blockadeschiffe der Nordstaaten vor Charleston bekämpfen.
Die Unfälle:
Vor ihrem historischen Kampfeinsatz sank die Hunley zweimal bei Testfahrten. Insgesamt starben dabei 17 Männer, darunter auch Horace Lawson Hunley selbst.
Der historische Erfolg:
Am 17. Februar 1864 schrieb das Boot dennoch Geschichte. Es versenkte das Nordstaaten-Kriegsschiff USS Housatonic. Dies war die erste erfolgreiche Versenkung eines feindlichen Schiffes durch ein U-Boot weltweit.
Sprengladung:
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Am Ende der Stange befand sich ein Kupferzylinder gefüllt mit rund 60 Kilogramm (ca. 130 Pfund) Schwarzpulver.
Funktionsweise: Das U-Boot fuhr unter der Wasseroberfläche nahe an das feindliche Schiff heran und rammte die Stange in den Rumpf des gegnerischen Schiffes, damit sich die Ladung im oder am Rumpf verhakte. Beim anschließenden Rückwärtsfahren des U-Boots wurde der Sprengsatz per Zündschnur oder Auslöser zur Detonation gebracht.
Das finale Rätsel:
Direkt nach dem Angriff sank die Hunley erneut und blieb für über 130 Jahre verschollen. Erst im Jahr 1995 wurde das Wrack lokalisiert und im August 2000 für Forschungszwecke gehoben.
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Lösung des Todesrätsels nach 150 Jahren:
Lange rätselten Historiker, warum die finale achtköpfige Besatzung nach dem Angriff nicht entkommen konnte. Ein Forschungsteam der Duke University um Rachel Lance lieferte 2017 die Erklärung: Die Männer starben nicht an Sauerstoffmangel. Die Druckwelle ihrer eigenen Sprengladung, die an einer kurzen Stange vor dem Bug befestigt war, durchdrang die Rumpfwand. Die Erschütterung tötete die Besatzung sofort durch ein extremes Druckwellentrauma der Lunge. Das führerlose Boot sank kurz darauf auf den Meeresgrund.
 
15. Oktober 1880:
Mexikanische Soldaten töten Victorio, einen Anführer der Chihenne-Apachen, und 78 Stammesangehörige, die wegen Kriegszügen nach New Mexico und Texas bekämpft werden.
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Victorio war ein wichtiger Anführer der Chihenne-Apachen (auch als Mimbreño oder Warm Springs Apachen bekannt), der in den 1870er Jahren eine bedeutende Rebellion anführte. Er wurde um 1825 geboren und kämpfte gegen die Zwangsumsiedlung auf Reservate und die zunehmende Kolonisierung durch mexikanische und amerikanische Siedler. Er war bekannt für seine militärische Führung und das Überleben im Kampf, bevor er im Oktober 1880 während eines Hinterhalts in Mexiko getötet wurde.
Victorio, der mit bürgerlichem Namen wahrscheinlich Bidu-ya oder Beduiat hieß, wurde vermutlich in den Black Range von New Mexico geboren.
Er führte mit anderen Kriegshäuptlingen wie Geronimo, Nana und Mangas Coloradas Raubzüge und Kämpfe gegen Siedler im Westen der USA und in Nordmexiko durch.
Nach dem Tod von Mangas Coloradas trat Victorio als Anführer der Östlichen Chiricahua und Mescalero Apachen hervor. Er versuchte zunächst, Frieden zu schließen und verhandelte mit der US-Regierung über Reservate, wurde jedoch von den Amerikanern und Mexikanern unter Druck gesetzt, sein traditionelles Land zu verlassen. Als seine Leute schließlich gezwungen wurden, das San Carlos Reservat zu beziehen, entfloh er 1877 mit seinen Anhängern und begann einen Krieg, der fast ein Jahrzehnt dauerte.

Victorios Schwester war übrigens Lozen, eine bekannte Kriegerfrau:
😉Auch wenn in der Vorschau ein falscher Beitrag angezeigt wird: Einfach den Link anklicken – und man kommt zum richtigen Beitrag. (Geronimo und Lozen)
 
15. Oktober 1815:
Napoléon Bonaparte betritt die Insel St. Helena, auf der er seine letzten Jahre im Exil verbringen wird.
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Nach dem katastrophalen Russlandfeldzug von 1812 schwand Napoleons Vormachtstellung in Europa. Die darauffolgenden Befreiungskriege gipfelten im Oktober 1813 in der entscheidenden Völkerschlacht bei Leipzig, in der die alliierten Truppen (Österreich, Preußen, Russland und Großbritannien) die französische Armee vernichtend schlugen. Napoleon wurde daraufhin nach Elba verbannt. Von dieser Insel kehrte Napoleon nach Frankreich zurück, um sein Reich wieder aufzubauen. Bei Waterloo verlor er endgoltig seine Macht und nach St. Helena verbannt.
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Am 15. Oktober 1815 erreichte der entmachtete französische Kaiser Napoléon Bonaparte an Bord des britischen Kriegsschiffs HMS Northumberland die abgelegene Atlantikinsel St. Helena, wo er seine letzten sechs Lebensjahre in streng bewachter Verbannung verbringen sollte.
Nach seiner endgültigen Niederlage in der Schlacht bei Waterloo und der darauffolgenden zweiten Abdankung machten die Briten das isolierte, vulkanische Eiland zu seinem dauerhaften Gefängnis, um jegliche Fluchtgedanken im Keim zu ersticken.

Das Leben im Exil auf St. Helena:
Strikte Isolation:

Die zerklüftete Küste und die enorme Entfernung zu den Kontinenten machten eine Befreiung nahezu unmöglich.
Militärische Überwachung:
Bis zu 3.000 britische Soldaten sicherten die Insel und bewachten den Ex-Kaiser rund um die Uhr.
Letzter Wohnsitz:
Napoléon lebte auf dem feuchtkalten Hochplateau der Insel im Longwood House, wo er sich später stark zurückzog.
Alltag und Beschäftigung:
In den ersten Jahren diktierte er seine Memoiren; später widmete er sich mangels Alternativen fast ausschließlich der Gartenarbeit.
Tristes Ende:
Verbittert, einsam und gesundheitlich gezeichnet starb Napoléon am 5. Mai 1821 mit 51 Jahren, vermutlich an Magenkrebs.

Obwohl er die Insel nie wieder lebendig verließ, trugen die dort verfassten Schriften und Berichte seiner Begleiter entscheidend zur Verklärung und Entstehung des bleibenden "Napoleon-Mythos" bei. Seine Gebeine wurden schließlich 1840 exhumiert und nach Paris in den Invalidendom überführt

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Der Sarkophag:
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Das Grab von Napoleon Bonaparte im Pariser Invalidendom wurde vom Architekten Louis Visconti architektonisch so genial gestaltet, dass jeder Besucher – ob gewollt oder ungewollt – eine Geste des Respekts vor dem ehemaligen Kaiser Frankreichs vollziehen muss:
Nach unten verneigen (Obere Ebene):
Der riesige rote Sarkophag steht im Zentrum einer kreisförmigen, nach oben hin offenen Krypta. Wenn Besucher von der Balustrade der Haupthalle hinabschauen möchten, um den Sarg zu sehen, müssen sie sich zwangsläufig nach vorne beugen und den Kopf senken. Dadurch erzeugt die Architektur die Illusion, dass sich jeder Besucher vor Napoleon verneigt.
Nach oben aufschauen (Untere Ebene): Geht man hinunter in die Krypta und steht direkt vor dem Monument, ist der Sarkophag auf einem mächtigen Granitsockel so hoch aufgebockt, dass man den Blick automatisch nach oben richten muss, um ihn ganz zu erfassen. Man „schaut zu Napoleon auf“.
 
15. Oktober 1940:
Charlie Chaplins Satire auf Adolf H****r, Der große Diktator, wird in den USA uraufgeführt.
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Am 15. Oktober 1940 feierte Charlie Chaplins wegweisendes Meisterwerk „Der große Diktator“ (Originaltitel: The Great Dictator) seine Weltpremiere in New York.

Hier sind die wichtigsten Fakten zu diesem historischen Ereignis:
Chaplins erster echter Tonfilm:
Nach Jahren des Festhaltens am Stummfilm nutzte Chaplin die neue Technik bewusst für politische Satire.
Doppelrolle:
Er spielte sowohl den tyrannischen Diktator Adenoid Hynkel (eine direkte Parodie auf Adolf H****r) als auch einen jüdischen Friseur.
Finanzielles Risiko:
Wegen des Boykotts durch Nazi-Deutschland und politischer Bedenken in den USA finanzierte Chaplin den Film komplett aus eigener Tasche.
Kauderwelsch als Waffe:
In den Reden der Figur Hynkel imitierte er Hitlers aggressive Gestik und Rhetorik durch ein erfundenes, wütendes Kauderwelsch.
Die legendäre Schlussrede:
Der Film endet mit einem weltberühmten, humanistischen Appell für Frieden, Freiheit und Demokratie, in dem Chaplin direkt zu den Zuschauern spricht.

Interessanter Nebenfakt:
Adolf H****r und Charlie Chaplin wurden im selben Jahr und im selben Monat geboren – im April 1889 (H****r am 20. April, Chaplin am 16. April). Chaplin erklärte später, dass er den Film nicht gedreht hätte, wenn er das wahre Ausmaß der Gräueltaten in den Konzentrationslagern zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig gekannt hätte