In Remember

01. Oktober 1881:
William Edward Boeing, US-amerikanischer Flugzeugkonstrukteur und Begründer der „Boeing-Flugzeugwerke“ wird geboren.
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William Edward Boeing legte mit seiner Firmengründung im Jahr 1916 den Grundstein für eines der einflussreichsten Luftfahrtunternehmen der Welt. Seine Visionen prägten die zivile und militärische Luftfahrt nachhaltig.

Wichtige Meilensteine seines Lebens:
1881:

Geburt in Detroit als Sohn eines deutschen Auswanderers.
1903:
Abbruch des Studiums an der Yale University für das Holzgeschäft.
1910:
Erster Flug als Passagier weckt seine Begeisterung für die Fliegerei.
1916:
Gründung der Pacific Aero Products Company (später Boeing).
1927:
Aufbau der ersten eigenen Fluggesellschaft für Post- und Passagiertransporte.
1934:
Rückzug ins Privatleben nach der staatlich erzwungenen Aufspaltung seines Konzerns.
1956:
Tod an Bord seiner Jacht, kurz vor dem Erstflug der erfolgreichen Boeing 707.
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Es gibt eine unmenge von Flugzeugen – auch von Militärflugzeugen, die Boeing entwickelte:
 
01. Oktober 1982:
Die Firma Sony bringt in Japan mit dem Sony CDP-101 den ersten kommerziellen CD-Spieler auf den Markt.
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;)Auch interessant:
Die ersten CDs waren klassische und Pop-Alben, darunter Chopins "Walzer", eine Alpensinfonie von Strauß und das Album "The Visitors" von ABBA.
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Die CD-Ausgabe von Dire Straits' Album Brothers in Arms (1985) war ein Meilenstein, da es eines der ersten Alben war, das vollständig digital aufgenommen wurde und maßgeblich zur Etablierung der CD als Tonträger beitrug. Es verkaufte sich millionenfach und enthielt Hits wie "Money for Nothing" und "Walk of Life". Die Produktion auf der karibischen Insel Montserrat und die verbesserte Klangqualität der digitalen CD machten das Album zu einem der bestverkauften der Musikgeschichte.
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Die Standardlänge von 74 Minuten für eine CD war das Ergebnis einer technischen Anforderung, um eine Aufnahme von Beethovens Neunter Symphonie auf eine Disc zu passen, was einen Durchmesser von 12 cm erforderte.
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01. Oktober 1902:
Im Pariser Olympia kann das Kinopublikum den ersten Science-Fiction-Film erleben. Der Streifen Die Reise zum Mond von Regisseur Georges Méliès wird ein großer Erfolg.
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Meilensteine des Films:
Erster Science-Fiction-Film:

Regisseur Georges Méliès gilt mit diesem Werk als Begründer des Genres.

Inhalt:
Professor Barbenfouillis schlägt auf einem Kongress der Astronomischen Gesellschaft vor, zum Mond zu reisen. Seine Kollegen stimmen zu. Eine riesige Kanone wird gebaut. Sechs Mutige besteigen eine granatenförmige Raumkapsel. Die Kapsel wird ins Weltall geschossen. Die Kapsel trifft den Mond direkt im rechten Auge – das berühmte Bild des getroffenen Mondgesichts. Die Forscher erkunden die Oberfläche, schlafen im Freien und erleben einen Kälteeinbruch mit Schneesturm. Sie fliehen in eine Grotte voller Riesenpilze. Die mondeigenen Bewohner, die insektenartigen Seleniten, greifen die Forscher an. Schlagen die Menschen zu, zerfallen die Mondwesen in Rauch. Schließlich werden die Forscher gefangen genommen und zum Mondkönig geführt, können sich jedoch befreien. Die Gruppe stürzt mit ihrer Kapsel vom Mond in die irdischen Ozeane. Dort werden sie gerettet und am Ende feierlich als Helden gefeiert.

Literarische Vorlagen:
Die Handlung basiert lose auf den visionären Romanen von Jules Verne (Von der Erde zum Mond) und H. G. Wells (Die ersten Menschen auf dem Mond).
Revolutionäre Länge:
Mit einer Laufzeit von rund 14 bis 16 Minuten war der Streifen für damalige Verhältnisse, in denen meist nur sekundenlange Alltagsszenen gezeigt wurden, außergewöhnlich lang.
Visuelle Effekte:
Méliès, der eigentlich Zauberkünstler und Illusionist war, nutzte innovative Stop-Tricks, Doppelbelichtungen und aufwendige Kulissenmalereien.
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Ikonisches Bild:
Die Szene, in der die Raumkapsel direkt im Auge des „Mannes im Mond“ landet, gehört zu den berühmtesten Bildern der Kinogeschichte.
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Der Film war ein weltweiter Publikumserfolg und markierte den historischen Übergang vom rein dokumentarischen Film hin zum erzählenden, fiktiven Kino.

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Der Start

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Die Landung auf dem Mond und die Seleniten am Raumschiff

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Die Seleniten
 
02. Oktober 1905:
Der Bau der als das erste moderne Schlachtschiff geltende Dreadnought beginnt für die Royal Navy.
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Die Dreadnought gilt unbestritten als das erste moderne Schlachtschiff und revolutionierte den Schiffbau so radikal, dass fortan alle vorherigen Großkampfschiffe als „Pre-Dreadnoughts“ bezeichnet wurden.

Technische Revolutionen
Einheitskaliber:

Sie besaß zehn 30,5-cm-Geschütze statt der zuvor üblichen Mischbewaffnung.
Turbinenantrieb:
Als erstes großes Kriegsschiff nutzte sie Dampfturbinen für höhere Geschwindigkeiten.
Tempo:
Sie erreichte für damalige Verhältnisse revolutionäre 21 Knoten.
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Historische Auswirkungen:
Wettrüsten:

Der Bau entwertete schlagartig alle bestehenden Flotten weltweit.
Flottenrivalität:
Er beschleunigte das deutsch-britische Flottenwettrüsten vor dem Ersten Weltkrieg.
 
02. Oktober 1925:
Die 19-jährige Josephine Baker debütiert mit La Revue Négre am Théâtre des Champs-Élysées vor dem Pariser Publikum.

Josephine Bakers Debüt im Jahr 1925 war ein historischer Wendepunkt, der sie über Nacht zum Star machte und das europäische Bild von afroamerikanischer Kultur revolutionierte.

Das Debüt und der „Bananentanz“:
Der Durchbruch:

Am 2. Oktober 1925 feierte die „Revue Nègre“ in Paris Premiere.
Das Kostüm:
Baker tanzte fast nackt, nur mit einem Rock aus künstlichen Bananen.
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Die Wirkung:
Ihre wilde, hochenergetische Choreografie schockierte und faszinierte das Publikum zugleich.
Das Image:
Sie bediente koloniale Stereotype, nutzte diese aber strategisch für ihre eigene Emanzipation.

Kultureller Kontext im Paris der 1920er Jahre
Die Jazz-Ära:

Paris erlebte eine Welle der Begeisterung für afroamerikanische Musik und Kunst.
Intellektuelle Fans:
Künstler wie Pablo Picasso und Ernest Hemingway waren von ihr fasziniert.
Die Modewelt:
Frauen kopierten Bakers Kurzhaarschnitt und glätteten ihr Haar mit Walnussöl („Bakélite“).

Langfristige Bedeutung:
Bürgerrechtsikone:

Baker nutzte ihren Ruhm später im Kampf gegen Rassismus in den USA.
Widerstandskämpferin:
Im Zweiten Weltkrieg spionierte sie für die französische Résistance.
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Josephine Baker erhielt einige der höchsten militärischen und zivilen Auszeichnungen Frankreichs für ihren mutigen Einsatz im Zweiten Weltkrieg sowie bedeutende Anerkennungen für ihr Engagement in der Bürgerrechtsbewegung.

Militärische und staatliche Auszeichnungen:
Médaille de la Résistance (1946):
Verliehen für ihre Arbeit als Geheimagentin und Spionin für die französische Résistance.
Croix de Guerre (Kriegskreuz, 1947): Frankreichs höchste militärische Auszeichnung für ihren unermüdlichen Einsatz im Widerstand und bei den freien französischen Luftstreitkräften.
Légion d’honneur (Ehrenlegion, 1957/1961): Aufnahme in die französische Ehrenlegion, die höchste Verdienstauszeichnung des Landes.

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Zivile und posthume Ehrungen:
Herausragendste Frau des Jahres (1951):
Diese Anerkennung erhielt sie von der US-amerikanischen Bürgerrechtsorganisation [NAACP](wikipedia.org the_Advancement_of_Colored_People "NAACP"), nachdem sie sich während ihrer Tourneen konsequent weigerte, vor rassistisch getrenntem Publikum aufzutreten.
Aufnahme ins Pariser Panthéon (30. November 2021): Die höchste posthume Ehre Frankreichs. Sie wurde damit als erste Schwarze Frau (und erst sechste Frau überhaupt) in der französischen Nationalruhmeshalle symbolisch beigesetzt.