In Remember

09. September 1850:
Oberkalifornien tritt unter dem Namen Kalifornien als 31. Staat den USA bei. Gleichzeitig organisieren die Vereinigten Staaten die 1848 im Vertrag von Guadalupe Hidalgo nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg von Mexiko erworbenen Gebiete als Territorien. Der nordöstliche Teil wird zum Utah-Territorium zusammengefasst, der südöstliche Teil zum New-Mexico-Territorium. Texas, das große Gebiete an die neuen Territorien abtreten muss, wird im Kompromiss von 1850 mit 10 Millionen Dollar entschädigt.
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Die US-Flagge nach der Eingliederung von Kalifornien mit 31 Sternen
 
09. September 1876:
American Horse I wird geboren.
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American Horse I (auch bekannt als American Horse the Elder oder Mílahaŋska Tȟašúŋke Ikíču [„Er raubt die Pferde der Langmesser“]) war ein bedeutender Kriegshäuptling der Oglala-Lakota-Sioux, der am 9. September 1876 in der Schlacht von Slim Buttes verstarb. Er war ein enger Verbündeter von namhaften Anführern wie Crazy Horse, Red Cloud und Sitting Bull im Widerstand gegen die US-Armee.
Da er häufig mit seinem gleichnamigen Neffen verwechselt wird, ist eine historische Abgrenzung wichtig. Im Gegensatz zu diesem existieren von American Horse I keine bekannten Fotografien oder zeitgenössischen Porträts.

Steckbrief: American Horse I
Geboren:

Um 1820 / 1830 in den Großen Ebenen Nordamerikas
Gestorben:
09. September 1876 nach der Schlacht von Slim Buttes (South Dakota)
Die „Schlacht von Slim Buttes“ fand am 9. und 10. September 1876 im Harding County im US-Bundesstaat South Dakota statt. Sie war das erste kleinere Gefecht und der erste Sieg der US-Armee unter General George Crook gegen die Lakota-Sioux und Cheyenne nach der vernichtenden Niederlage in der Schlacht am Little Bighorn.
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Das Diorama der Schlacht von Slim Buttles im W.H. Over Museum

Zugehörigkeit:
Waglúȟe-Gruppe der Oglala-Lakota
Rolle:
Kriegshäuptling (Wapáha Tȟáŋka)

Historische Bedeutung und Taten:
Namensherkunft:

Sein traditioneller Name bedeutete übersetzt eigentlich „Er raubt die Pferde der Langmesser“ (wobei „Langmesser“ die US-Kavallerie bezeichnete). Er erhielt diesen Ehrennamen für sein Talent, der US-Armee durch gezielte Raubzüge die Reittiere zu entwenden und so deren militärische Operationen zu sabotieren. Die Bezeichnung American Horse entstand erst später durch eine ungenaue Übersetzung ins Englische.
Militärische Konflikte:
Er war eine zentrale Figur in den Plains-Indianerkriegen. Am 1. August 1867 führte er beispielsweise rund 500 Krieger im sogenannten Hayfield Fight (Heufeld-Kampf) nahe dem Fort C. F. Smith an. Obwohl die Soldaten überrascht wurden, konnten sie den Angriff dank neuer, moderner Hinterlader-Gewehre abwehren.
Tod bei Slim Buttes:
Nach der berühmten Schlacht am Little Bighorn im Juni 1876 holte die US-Kavallerie im September desselben Jahres ein Lager der Lakota unter der Führung von American Horse I ein. Bei diesem Überraschungsangriff zog er sich mit Frauen und Kindern in eine Schlucht zurück. Er wurde im Kampf tödlich im Bauchbereich verwundet und erlag seinen Verletzungen kurz nach der Kapitulation der Gruppe.
 
09. September 1871:
Stand Watie, Angehöriger der Cherokee und General des konföderierten Heeres im Sezessionskrieg stirbt.
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Stand Watie (geboren am 12. Dezember 1806 als Degadoga; gestorben am 9. September 1871) war ein prominenter Führer der Cherokee-Nation und der einzige amerikanische Ureinwohner, der während des Sezessionskrieges den Rang eines Brigadegenerals aufseiten der Konföderation erreichte. Zudem ging er als der letzte konföderierte General im Feld in die Geschichte ein, der offiziell kapitulierte.

Frühes Leben und der „Pfad der Tränen“
Herkunft:

Er wurde in Georgia geboren. Sein Cherokee-Name Degadoga bedeutet „Er steht fest“.
Bildung:
Er wuchs zweisprachig auf. Christliche Missionare erzogen ihn im westlichen Stil.
Vertreibung:
Zusammen mit seinem Bruder Elias Boudinot und seinem Onkel Major Ridge gehörte er zur „Ridge-Watie-Boudinot“-Fraktion. Diese unterzeichnete 1835 den umstrittenen Vertrag von New Echota. Der Vertrag besiegelte den Verkauf des Cherokee-Lands an die US-Regierung. Er führte zur zwangsweisen und verlustreichen Umsiedlung des Stammes nach Oklahoma (Pfad der Tränen). Andere Stammesfraktionen sahen Watie deshalb jahrelang als Verräter an. Seine Verwandten wurden kurz nach der Umsiedlung als Vergeltung ermordet; Watie überlebte als einziger.

Rolle im Sezessionskrieg:
Allianz:

Bei Ausbruch des amerikanischen Bürgerkriegs verbündete sich Watie mit den Südstaaten. Er besaß selbst Sklaven und wollte die Souveränität der Cherokee sichern.
Militärisches Kommando:
Er stellte das Regiment der Cherokee Mounted Rifles auf. Dieses bestand primär aus Reitern der Cherokee, Muskogee, Osage und Seminolen.
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Guerillakrieg:
Watie erwies sich als geschickter Anführer im Trans-Mississippi-Kriegsschauplatz. Seine Truppen blockierten Unionstransporte, kaperten das Dampfschiff J.R. Williams und erbeuteten Nachschub im Wert von einer halben Million Dollar.
General:
Im Mai 1864 beförderte ihn die Konföderation zum Brigadegeneralsrang.
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Das Kriegsende und späte Jahre:
Die letzte Kapitulation:

Mehr als zwei Monate nach General Robert E. Lee kapitulierte Stand Watie am 23. Juni 1865 in Doaksville. Damit endete der Sezessionskrieg auch im Indianer-Territorium offiziell.
Häuptling:
Von 1862 bis 1866 amtierte er parallel als 2. Haupthäuptling der Cherokee-Nation, die zu dieser Zeit tief gespalten war.
Tod:
Nach dem Krieg versuchte er vergeblich, die Stammeseinheit wiederherzustellen. Er starb 1871 auf seiner Farm in Oklahoma.
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09. September 1947:
In einem Relais des Computers Mark II Aiken Relay Calculator wird eine Motte gefunden. Computerpionierin Grace Hopper führt später (fälschlicherweise) die Entstehung des Begriffs Bug auf dieses Ereignis zurück (und gibt zudem das Jahr des Vorfalls mit 1945 an).
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10. September2002 - Die Schweiz wird Mitglied der Vereinten Nationen.

  • Am 3. März 2002 stimmte das Schweizer Stimmvolk mit 54,6 Prozent für den Beitritt. Ein früherer Anlauf im Jahr 1986 war vom Volk noch abgelehnt worden.
  • Neutralität: Die Mitgliedschaft vereinbart die Schweiz mit ihrer traditionellen Neutralität.
  • Rolle: Schon vor dem offiziellen Beitritt befanden sich zahlreiche UNO-Organisationen in der Schweiz, insbesondere in Genf.
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10. September1122 - Der aus Basra stammende Dichter und arabische Grammatiker al-Hariri, einer der wesentlichsten Schöpfer von Makamen, stirbt.

Die Makame (von arabisch مقامة Maqama, DMG maqāma, deutsch „Unterhaltung“, Plural maqāmāt) ist eine Gattung der arabischen Literatur. Formal zeichnet sie sich durch die Verwendung von Reimprosa (arabisch Sadschʿ), d. h. von Reim im Prosatext, aus.[1]
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Makame des al-Hariri.

Inhaltlich sind typische Merkmale einer Makame das Auftreten eines Helden (Schelm oder „Trickster“) in bestimmten Konfliktsituationen. In der Regel versucht dieser, durch verschiedene Listen zu Geld, Essen etc. zu kommen. Am Schluss der Makame steht häufig eine Art Wiedererkennungsszene, in welcher der Erzähler den „Helden“ erkennt, bevor dieser Abschied nimmt.[2] Sowohl die Ereignisse als auch die Figuren sind rein fiktiv, was für die klassische arabische Literatur ungewöhnlich ist.[1]


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Makame
 
10. September 1813:
Die Amerikaner besiegen während des Britisch-Amerikanischen Krieges in der Schlacht auf dem Eriesee ein britisches Flottengeschwader und zwingen die Briten damit zur Aufgabe Detroits und der gesamten Eroberungen von 1812.
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Der historische Kontext:
Der Befehlshaber:

US-Master Commandant Oliver Hazard Perry leitete die amerikanische Flotte.
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Das berühmte Zitat:
Nach dem Sieg sendete Perry die legendäre Nachricht: „We have met the enemy and they are ours“ (Wir haben den Feind getroffen und er gehört uns).
Die strategische Folge:
Durch die Kontrolle über den Eriesee schnitten die Amerikaner die britischen Nachschubwege ab.
Der Rückzug:
Die Briten unter General Henry Procter mussten Detroit räumen und sich nach Kanada zurückziehen.