In Remember

30. Juli 1941:
Paul Anka, kanadischer Sänger wird geboren.
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Paul Anka ist ein weltberühmter kanadisch-amerikanischer Sänger, Komponist und Songwriter, der in den späten 1950er Jahren als eines der größten Teenager-Idole seiner Zeit bekannt wurde. Neben seinen eigenen weltweiten Gesangshits schrieb er einige der langlebigsten Klassiker der Popgeschichte für andere Musikgrößen.

Wichtige Meilensteine und Hits:
Der Durchbruch mit „Diana“:

Im Jahr 1957 landete er als 15-Jähriger mit der Eigenkomposition „Diana“ einen gigantischen Welt-Hit, der sich millionenfach verkaufte.
Weitere Teenie-Hymnen:
Hits wie „Put Your Head on My Shoulder“, „You Are My Destiny“ und „Lonely Boy“ prägten das Musikjahrzehnt und machten ihn zum Megastar.
Der Songwriter hinter „My Way“:
Paul Anka schrieb den legendären englischen Text zu „My Way“ für Frank Sinatra, der damit Musikgeschichte schrieb. Auch Hits wie „She's a Lady“ (für Tom Jones) stammen aus seiner Feder.
Spätere Karriere:
Er erfand sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder neu, spielte Shows in Las Vegas, coverte im Big-Band-Stil moderne Rock-Klassiker und veröffentlicht bis heute Musik.



 
31. Juli 1944:
Der Schriftsteller und Flieger Antoine de Saint-Exupéry startet zu einem Aufklärungsflug Richtung Grenoble und bleibt anschließend verschollen. Überreste seines Flugzeugs werden 2003 nahe der Île de Riou bei Marseille geborgen.
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Leben und Werk:
Schriftsteller:

Seine Werke sind stark von seinen Erfahrungen als Pilot geprägt. Zu seinen wichtigsten Büchern gehören „Südkurier“ (1929), „Nachtflug“ (1931) und „Wind, Sand und Sterne“ (1939).
Fliegerpionier:
Er arbeitete für die französische Postluftfahrt (Aéropostale) und erschloss Flugrouten über die Sahara und die Anden.

Der kleine Prinz (1943):
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Dieses moderne Märchen ist eines der meistübersetzten und meistverkauften Bücher der Welt. Es ist eine philosophische Erzählung über Freundschaft, Menschlichkeit und die Sicht auf die Welt („Man sieht nur mit dem Herzen gut“).
1. Die Handlung
Ein Pilot strandet nach einer Flugzeugpanne in der Sahara. Dort begegnet er einem außergewöhnlichen kleinen Jungen – dem kleinen Prinzen. Dieser erzählt von seiner Reise durch das Weltall, von seinem winzigen Heimatplaneten (Asteroid B 612), seiner geliebten Rose und den verschiedenen Erwachsenen, die er auf anderen Asteroiden getroffen hat.
2. Zentrale Themen und Symbole:
Das Buch gilt als modernes Märchen und Plädoyer für Menschlichkeit und Freundschaft:
Die Rose: Symbol für die Liebe, aber auch für die Schwierigkeiten und die Verantwortung, die sie mit sich bringt.
Der Fuchs: Er lehrt den Prinzen die Bedeutung des „Zähmens“ (Vertrauen aufbauen) und der Einzigartigkeit.
Kritik an Erwachsenen:
Das Buch hält der Welt der Erwachsenen den Spiegel vor, da diese oft den Blick für das Wesentliche (Phantasie, Liebe, Zeit) verloren haben.
3. Das berühmteste Zitat:
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
4. Bedeutung heute:
Verbreitung:

Es ist eines der meistübersetzten und meistverkauften Bücher der Welt (in über 500 Sprachen und Dialekte übertragen).
Illustrationen:
Die aquarellierten Zeichnungen im Buch stammen vom Autor selbst und sind untrennbar mit der Geschichte verbunden.

Tod und Vermächtnis:
Verschwinden:

Saint-Exupéry verschwand am 31. Juli 1944 während eines Aufklärungsflugs für die Alliierten über dem Mittelmeer.
Wrackfund:
Erst im Jahr 2000 wurden Wrackteile seiner Lockheed P-38 vor der Küste von Marseille identifiziert.
Ehrungen:
Der Flughafen seiner Geburtsstadt Lyon trägt heute den Namen Aéroport Lyon-Saint Exupéry.
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31. Juli 1945:
Nach der Explosion eines Munitionsdepots in der böhmischen Stadt Aussig werden deutsche Zivilisten von tschechischen Revolutionsgarden ohne nähere Untersuchung als vermeintlich Schuldige ermordet.

Das Massaker von Aussig am 31. Juli 1945 war eines der schwersten Vertreibungsverbrechen der Nachkriegszeit an der sudetendeutschen Zivilbevölkerung. Nach der Explosion eines Munitionsdepots im Stadtteil Schönpriesen (heute Krásné Březno) in der tschechoslowakischen Stadt Aussig (Ústí nad Labem) kam es zu einer brutalen, unkontrollierten Hatz. Tschechische Revolutionsgarden, Soldaten und aufgehetzte Zivilisten ermordeten ohne jede Untersuchung Deutsche auf offener Straße.

Der historische Ablauf:
Die Explosion:

Um 15:45 Uhr explodierte ein großes Lager für Wehrmachtsmunition. Dabei starben mindestens 33 Menschen, darunter tschechische Soldaten und deutsche Arbeiter.
Der Sündenbock:
Ohne Beweise wurde die Explosion sofort der deutschen Sabotageorganisation „Wehrwolf“ angelastet.
Die Gewaltwelle:
Deutsche Zivilisten, erkennbar an vorgeschriebenen weißen Armbinden, wurden verprügelt, erschossen oder von der Dr.-Edvard-Beneš-Brücke in die Elbe geworfen und ertränkt. Wer schwimmend entkommen wollte, wurde beschossen.
Die Opferzahlen:
Historische Schätzungen gingen früher von bis zu 1.000 oder mehr Opfern aus. Heutige deutsche und tschechische Historiker schätzen die Zahl der Toten auf etwa 200 Menschen.

Hintergründe und Aufarbeitung:
Politischer Kontext:

Das Massaker geschah genau während der Potsdamer Konferenz. Es gibt historische Vermutungen, dass die Aktion von tschechischen Geheimdiensten provoziert wurde, um den Alliierten die Notwendigkeit einer schnellen Vertreibung der Deutschen zu demonstrieren. Die genaue Ursache der Explosion ist jedoch bis heute ungeklärt.
Späte Versöhnung:
Jahrzehntelang war das Thema in der Tschechoslowakei tabu. Erst im Jahr 2005 wurde an der Brücke in Ústí nad Labem eine offizielle Gedenktafel zur Erinnerung an die Opfer angebracht.
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31. Juli 1970:
Am Black Tot Day erhalten britische Marineangehörige letztmals Rum als Teil ihrer Ration. Damit endet eine 315 Jahre alte Tradition.
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Der Black Tot Day ist der 31. Juli 1970. An diesem Tag endete offiziell die 315 Jahre alte Tradition der britischen Royal Navy, ihren Seeleuten eine tägliche Rumration – den sogenannten „Tot“ – auszuzahlen.

Hintergrund:
Seit 1655 erhielten die Matrosen den Alkohol, um die Moral zu stärken und das oft abgestandene Trinkwasser an Bord haltbarer zu machen. Aus Sorge um die Sicherheit und Disziplin unter Deck in Zeiten moderner Technik wurde die Praxis schließlich vom britischen Parlament beendet.
Der Abschied:
Am 31. Juli 1970 erklang um 11:00 Uhr zum letzten Mal der Befehl „Up Spirits“. Vielerorts trugen die Soldaten auf den Schiffen Trauerflor und beerdigten die Tradition symbolisch.
Weitere Marinen:
Andere Seestreitkräfte beendeten ähnliche Traditionen zu unterschiedlichen Zeiten (z.B. Australien 1921, Kanada 1972 und Neuseeland 1990).
Heute:
In der Rum-Szene wird der Tag noch immer zelebriert. Hersteller wie Pusser's (der ursprüngliche Navy-Rum) oder die Marke Black Tot nutzen den Jahrestag für besondere Abfüllungen und Feierlichkeiten.
 
31. Juli 1964:
C. C. Catch, deutsche Sängerin wird geboren.
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C. C. Catch (bürgerlich Caroline Catherine Müller, * 31. Juli 1964) ist eine erfolgreiche niederländisch-deutsche Euro-Disco-Sängerin, die in den 1980er-Jahren durch ihre Zusammenarbeit mit dem Produzenten Dieter Bohlen weltberühmt wurde. Mit eingängigen Synthesizer-Beats und ihrer markanten Stimme prägte sie die Ära des europäischen Synthpop.

Große Charterfolge:
Zwischen 1985 und 1989 landete die Sängerin in enger Zusammenarbeit mit Bohlen, der alle ihre Hits schrieb und produzierte, zahlreiche internationale
Erfolge:
„Strangers By Night“:
Ihr statistisch erfolgreichster Song in Deutschland mit 15 Wochen Platzierung in den Charts (Peak auf Platz 9).
„I Can Lose My Heart Tonight“: Ihre legendäre Debütsingle aus dem Jahr 1985, mit der ihr der weltweite Durchbruch gelang.
„'Cause You Are Young“: Ein weiterer Top-10-Erfolg der Euro-Disco-Ära.
Weitere Hits:
Heartbreak Hotel“, „Heaven and Hell“ sowie „Backseat of Your Cadillac“.

Trennung und Karriereverlauf:
Ende 1988 trennte sich C. C. Catch im Streit von Dieter Bohlen, da sie mehr künstlerische Freiheit forderte und eigene Songs beisteuern wollte. Nach einem Rechtsstreit durfte sie ihren Künstlernamen behalten, zog nach London und veröffentlichte 1989 das Album „Hear What I Say“. Dieses floppte jedoch kommerziell, woraufhin sie sich zeitweise aus dem Musikgeschäft zurückzog. 1998 feierte sie im Zuge des großen 80er-Revivals mit einem modernisierten Megamix ’98 noch einmal einen Charterfolg.



 
01. August 1941:
Der erste Jeep wird produziert.
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Der legendäre Jeep des Zweiten Weltkriegs ist der Willys MB (sowie der baugleiche Ford GPW), der als Urtyp des modernen Pkw-Geländewagens gilt.

Die US-Streitkräfte suchten ab 1940 nach einem kleinen, robusten und allradangetriebenen Allzweckfahrzeug ("General Purpose", wovon sich vermutlich der Name "Jeep" ableitet).

Wichtige technische Daten (Willys MB):
Motor:

2,2-Liter-Reihenvierzylinder ("Go-Devil"-Motor) mit ca. 60 PS.
Antrieb:
Manuelles 3-Gang-Getriebe mit zuschaltbarem Allradantrieb und Untersetzung.
Maße:
Weniger als 1,60 Meter breit und extrem kompakt, wodurch er sehr wendig war.
Gewicht/Nutzlast:
Ein geringes Eigengewicht bei einer beachtlichen Nutzlast von über 360 Kilogramm.

Einsatzbereiche im Krieg:
Der Jeep war für die Alliierten ein entscheidender Erfolgsfaktor an allen Fronten:
Aufklärung & Transport:
Schnelle Truppenbewegungen und Kurierdienste.
Kommando-Fahrzeug:
Berühmte Generäle wie Dwight D. Eisenhower nutzten ihn regelmäßig an der Front.
Waffenträger:
Oft mit Maschinengewehren (z. B. Kaliber .50) für den Kampf ausgerüstet.
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Der von den Soldatn montierte Anbau vor dem Kühler diente dazu,
über den Wegen gespannten Draht bzw. Stacheldraht durchzutrennen,
nachdem viel der Soldaten durch solche Drähte getötet worden waren.

Nachschub für Verbündete:
Über das Leih- und Pachtgesetz lieferten die USA Zehntausende Jeeps auch an die Rote Armee der Sowjetunion, was deren Mobilität massiv erhöhte.

Bedeutung nach 1945:
Nach dem Krieg wurde der Willys Jeep weltweit zum Symbol für die Befreiung. Viele verbliebene Militärfahrzeuge wurden in Europa für den zivilen Wiederaufbau, in der Landwirtschaft (als Ackerschlepper) oder in der Forstwirtschaft weitergenutzt. Aus den militärischen Modellen entwickelte Willys-Overland die zivile "CJ"-Reihe (Civilian Jeep), die den Grundstein für die heutige Automarke Jeep legte.
 
01. August 30 v. Chr.:
Angesichts des Einzugs von Octavian, dem späteren römischen Kaiser Augustus, in Alexandria tötet sich dessen Gegenspieler Marcus Antonius selbst. Seine Geliebte Kleopatra VII. folgt ihm am 12. August in den Tod.
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Am 1. August 30 v. Chr. zog der römische Feldherr Octavian in die ägyptische Hauptstadt Alexandria ein, woraufhin Marcus Antonius Selbstmord beging und das Ende des ptolemäischen Ägypten durch den Selbstmord Cleopatras besiegelt wurde. Dieser Tag markierte den finalen Sieg Octavians (des späteren Kaisers Augustus) im Römischen Bürgerkrieg.

Ereignisse am 1. August 30 v. Chr.
Einnahme von Alexandria:

Octavians Truppen nahmen die Stadt kampflos ein, da Flotte und Reiterei zuvor überliefen.
Tod von Marcus Antonius:
Nach einer Falschmeldung über Kleopatras Tod stürzte sich Antonius in sein Schwert und starb wenig später in ihren Armen.
Folgen für Kleopatra:
Gefangennahme:

Kleopatra geriet unter die Kontrolle von Octavian, der sie als Gefangene im Mausoleum festhielt.
Ihr eigener Tod:
Wenige Tage nach diesem Datum (vermutlich Mitte August 30 v. Chr.) beging auch Kleopatra Selbstmord, traditionell überliefert durch den Giftbiss einer Schlange.
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Büste der Cleopatra

Römische Provinz:
Ägypten wurde als persönlicher Besitz Octavians dem Römischen Reich einverleibt