In Remember

11. Mai 1950 - Die Landesvorsitzenden der CDU einigen sich auf die Gründung einer Bundespartei unter dem Vorsitz von Konrad Adenauer.
 
11, Mai 1931:
Am Ufa-Palast am Zoo in Berlin erfolgt die Uraufführung des Films M – Eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang und Thea von Harbou mit Peter Lorre in der Titelrolle unter dem ursprünglichen Titel M. Der Film wird zu einem Publikumserfolg, erhält jedoch gemischte Kritiken von der Presse.
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M (1931) ist ein Meilenstein der Filmgeschichte und Fritz Langs erster Tonfilm. In dem atmosphärischen Thriller spielt Peter Lorre den Kindermörder Hans Beckert, dessen Taten ganz Berlin in Angst und Hysterie versetzen.

Der Buchstabe steht schlicht für „Mörder“.
Die Wahl des Titels hat jedoch eine interessante Entstehungsgeschichte:

Ursprünglicher Titel: Der Film sollte eigentlich „Mörder unter uns“ heißen.
Namensänderung:
Fritz Lang änderte den Titel während der Dreharbeiten. Inspiriert wurde er durch eine Schlüsselszene, in der ein Ganove dem Mörder ein mit Kreide gezeichnetes „M“ auf den Rücken drückt, um ihn in der Menge zu markieren. Lang fand diesen kurzen Titel „interessanter“.

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Die wichtigsten Fakten zum Film:
Handlung:

Da die Polizei bei der Jagd auf den Mörder erfolglos bleibt, beginnt auch die Berliner Unterwelt eine eigene Suche, um die störenden Razzien zu beenden. Der Film gipfelt in einem packenden „Unterwelttribunal“.

Pionierarbeit:
Lang nutzte den Ton revolutionär. Besonders berühmt ist das leitmotivische Pfeifen der Melodie „In der Halle des Bergkönigs“ (Edvard Grieg), an dem der Mörder letztlich erkannt wird.

Inspiration:
Der Stoff basiert lose auf realen Kriminalfällen wie denen von Peter Kürten („Vampir von Düsseldorf“) und Fritz Haarmann.

Bedeutung:
Das Werk gilt als Vorläufer des Film Noir und wurde 1995 zum wichtigsten deutschen Film aller Zeiten gewählt.

Kriminelle als Schauspieler:
Eine Besonderheit von M ist die Besetzung der „Unterwelt“-Szenen:
Echte Ganoven: Lang engagierte für die Szenen des Gaunertribunals und der organisierten Banden tatsächliche Mitglieder der Berliner Unterwelt (die sogenannten Ringvereine).

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Verhaftungen am Set:
Es wird berichtet, dass während der Dreharbeiten 24 Statisten festgenommen wurden, weil die Polizei die Gelegenheit nutzte, um per Haftbefehl gesuchte Kriminelle direkt am Filmset abzuführen.
Vorbilder für die Ermittler:
Auch die Seite des Gesetzes hatte ein reales Vorbild:
Inspektor Karl Lohmann: Die von Otto Wernicke gespielte Figur basiert auf dem legendären Berliner Kriminalisten Ernst Gennat, der die moderne Morduntersuchung (u. a. durch die „Mordinspektion“) revolutionierte.
 
11, Mai 1955:
J. J. Jeczalik, britischer Keyboarder und Programmierer wird geboren.
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J. J. Jeczalik (bürgerlich Jonathan Edward Stephen Jeczalik, geboren am 11. Mai 1955) ist ein einflussreicher britischer Keyboarder, Programmierer und Musikproduzent. Er erlangte vor allem als Mitbegründer der wegweisenden Synth-Pop-Band Art of Noise internationale Bekanntheit.

Hier sind die wichtigsten Stationen seines Wirkens:
Pionier des Samplings:

Jeczalik gilt als einer der versiertesten Experten für den Fairlight CMI, einen der ersten digitalen Sampler. Sein innovativer Umgang mit dieser Maschine prägte den Sound der 80er Jahre maßgeblich.
Art of Noise:
Zusammen mit Anne Dudley, Trevor Horn, Gary Langan und Paul Morley gründete er 1983 die Band. Er war verantwortlich für die charakteristischen "Found Sounds" und orchestralen Samples in Hits wie „Moments in Love“ und „Close (to the Edit)“.
ZTT Records & Produktionen:
Vor und während seiner Zeit bei Art of Noise arbeitete er für das Label ZTT Records. Er war an der Produktion von Welthits beteiligt, unter anderem für Frankie Goes to Hollywood (z. B. Relax), Yes und die Pet Shop Boys.
Späterer Werdegang:
Nach seiner aktiven Zeit im Musikgeschäft schlug er einen völlig anderen Weg ein und arbeitete bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2013 als IT-Lehrer an der Oxford High School.


 
12. Mai 2001:
Perry Como, US-amerikanischer Sänger stirbt..
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Pierino Ronald „Perry“ Como (1912–2001) war ein einflussreicher US-amerikanischer Sänger und Entertainer, der über sechs Jahrzehnte lang die Popkultur prägte. Bekannt als „Mr. C.“, wurde er durch seine entspannte Baritonstimme und seinen lässigen Stil – oft mit seinen charakteristischen Strickjacken – zu einem der beliebtesten Künstler des 20. Jahrhunderts.

Karriere-Highlights:
Musikalische Erfolge:

Er verkaufte weltweit über 100 Millionen Tonträger und hatte allein in den USA 14 Nummer-eins-Hits. Von 1943 bis 1987 stand er exklusiv bei RCA Victor unter Vertrag.
TV-Pionier:
Als einer der ersten „Multimedia-Stars“ moderierte er von 1948 bis 1963 wöchentliche Varieté-Shows wie The Perry Como Show und prägte mit seinen jährlichen Weihnachts-Specials eine feste TV-Tradition.
Auszeichnungen:
Er gewann fünf Emmys, einen Grammy für sein Lebenswerk (2002) und wurde mit dem Kennedy Center Honor ausgezeichnet. Zudem ist er der einzige Künstler mit drei Sternen auf dem Hollywood Walk of Fame (Radio, TV und Musik).

Bekannte Songs:
Zu seinen größten Hits gehören zeitlose Klassiker wie:
„Catch a Falling Star“
„Magic Moments“
„Papa Loves Mambo“
„Till the End of Time“
„It’s Impossible“

Hintergrund:
Bevor er zum Weltstar wurde, arbeitete der Sohn italienischer Einwanderer als Friseur in seiner Heimatstadt Canonsburg und besaß dort bereits als Teenager einen eigenen Salon. Sein entspanntes Auftreten und seine Bodenständigkeit blieben trotz seines immensen Erfolgs zeitlebens sein Markenzeichen.

 
12. Mai 1956:
Greg Phillinganes, US-amerikanischer Session-Keyboarder wird geboren.
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Greg Phillinganes (* 12. Mai 1956 in Detroit, Michigan) ist ein US-amerikanischer Keyboarder, Sänger und Arrangeur, der als einer der bedeutendsten Session-Musiker der Popgeschichte gilt. Er prägte den Sound unzähliger Welthits und arbeitete jahrzehntelang als musikalischer Leiter für Megastars.

Karriere-Highlights und Kollaborationen:
Phillinganes’ Karriere umfasst die Zusammenarbeit mit den größten Namen der Musikindustrie:
Michael Jackson:
Er war über 30 Jahre lang ein enger Wegbegleiter Jacksons, spielte auf legendären Alben wie Off the Wall, Thriller und Bad und war musikalischer Leiter für die Bad- und Dangerous-Welttourneen.
Stevie Wonder:
Seine Karriere startete 1975 als Mitglied von Wonders Band Wonderlove; er wirkte unter anderem am Meilenstein Songs in the Key of Life mit.
Toto:
Von 2003 bis 2008 war er festes Mitglied der Rockband. Seit 2024 ist er erneut mit Toto auf Tournee.
Weitere Künstler:
Er begleitete Größen wie Eric Clapton, Quincy Jones, David Gilmour und Mick Jagger.
Solo-Karriere und Bekannte Werke:
Obwohl er primär als Begleitmusiker bekannt ist, veröffentlichte er auch eigene Musik:Solo-Alben: Significant Gains (1981) und Pulse (1984).Hits: Sein bekanntester Solo-Song ist "Lazy Nina" (geschrieben von Donald Fagen). Weitere bekannte Titel sind "Behind the Mask" und "Countdown to Love".


 
13. Mai 1787:
Captain Arthur Phillip verlässt mit der britischen First Fleet, bestehend aus elf Schiffen, 756 Strafgefangenen und 550 Besatzungsmitgliedern, Portsmouth, um in Australien eine Strafkolonie zu gründen.
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Die Gründung Australiens als britische Strafkolonie begann mit dem Aufbruch der "First Fleet" am 13. Mai 1787 unter Captain Arthur Phillip. Nach dem Verlust der amerikanischen Kolonien suchte Großbritannien einen neuen Ort für Strafgefangene. Im Januar 1788 erreichte die Flotte Sydney Cove, wo am 26. Januar die erste Siedlung (später Sydney) gegründet wurde.

Die First Fleet:
Elf Schiffe (6 Sträflingstransporter, 3 Versorgungsschiffe, 2 Kriegsschiffe) verließen Portsmouth.
An Bord:
Rund 756 Sträflinge (davon ca. 25 % Frauen) und über 500 Besatzungsmitglieder, Marinesoldaten und Familien.
Ankunft:
Nach einer achtmonatigen Reise erreichten die Schiffe im Januar 1788 Botany Bay, zogen dann aber in den besser geeigneten Port Jackson (Sydney Cove).
Grund der Gründung:
Überfüllte Gefängnisse in England nach dem Verlust der amerikanischen Kolonien (1783). Zudem sollte die Präsenz im pazifischen Raum gegen Frankreich gestärkt werden.
Hintergrund:
Insgesamt wurden bis 1868 ca. 162.000 Gefangene nach Australien deportiert.
Anfänge:
Der 26. Januar 1788 gilt als Gründungsdatum der Kolonie New South Wales und wird heute als Australia Day gefeiert.
 
13. Mai 1968:
Sonja Zietlow, deutsche Fernsehmoderatorin wird geboren.
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Aktuelle Highlights & Projekte:
Dschungelcamp 2026:

Zietlow moderiert erneut an der Seite von Jan Köppen. Ihr Ehemann, der Autor Jens Oliver Haas, schreibt weiterhin die Gags für die Sendung; während der Produktion leben beide in getrennten Wohnungen, um sich voll auf die Arbeit zu fokussieren.
„Die Verräter“:
Auch 2026 bleibt sie das Gesicht der erfolgreichen RTL-Reality-Show „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“.
Guter Zweck:
Aktuell versteigert sie Teile ihrer Dschungel-Outfits für wohltätige Zwecke.

Hintergrund & Wissenswertes:
Frühere Karriere:

Bevor sie zur „Dschungel-Queen“ des deutschen Fernsehens wurde, war sie Verkehrspilotin bei der Lufthansa und flog eine Boeing 737.
Intelligenz:
Die Moderatorin gilt mit einem gemessenen IQ von 132 als hochbegabt.
Engagement:
Sie setzt sich stark für den Tierschutz ein und ist Gründerin des Vereins Beschützerinstinkte, der Hunde in Not unterstützt und tiergestützte Therapien für Kinder fördert.
 
13. Mai 1901:
Witold Pilecki, polnischer Widerstandskämpfer und Holocaust-Überlebender wird geboren.
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Witold Pilecki (1901–1948) war ein polnischer Kavallerieoffizier und Widerstandskämpfer, der als einzige bekannte Person gilt, die sich freiwillig in das Konzentrationslager Auschwitz einschleusen ließ.

Seine wichtigsten Taten:
Mission Auschwitz (1940–1943):

Unter der falschen Identität Tomasz Serafiński ließ er sich im September 1940 in Warschau verhaften. Sein Ziel war es, Informationen über deutsche Gräueltaten zu sammeln und eine Widerstandsorganisation (ZOW) im Lager aufzubauen.
Berichterstattung über den Holocaust:
Er schmuggelte die ersten detaillierten Berichte über den Massenmord und die Gaskammern nach außen, die als „Witolds Berichte“ die Alliierten erreichten.
Flucht und Warschauer Aufstand:
Nach über zweieinhalb Jahren gelang ihm im April 1943 eine spektakuläre Flucht. Später kämpfte er 1944 im Warschauer Aufstand gegen die deutschen Besatzer.

Nachkriegszeit und Tod:
Nach dem Krieg leistete Pilecki Widerstand gegen die neue kommunistische Regierung in Polen, die von der Sowjetunion kontrolliert wurde. Er wurde 1947 verhaftet, in einem Schauprozess als „westlicher Spion“ zum Tode verurteilt und am 25. Mai 1948 hingerichtet.
Sein Schicksal wurde in der kommunistischen Ära verschwiegen; erst nach 1989 wurde er als einer der größten Helden Polens rehabilitiert und posthum zum Oberst befördert. Sein Leben wird in Biografien wie Der Freiwillige von Jack Fairweather und Filmen auf Netflix gewürdigt.
 
13. Mai1710 - Vor den Toren Berlins beginnt der Bau eines Lazaretthauses, der heutigen Charité.

Die Charité [ʃaʀiˈteː] (französisch für ‚Nächstenliebe‘, ‚Barmherzigkeit‘, ‚Caritas‘) ist das traditionsreichste Krankenhaus Berlins und mit 3293 Betten eine der größten Universitätskliniken Europas.[3] Die Charité – Universitätsmedizin Berlin vereint seit 2003 die medizinischen Fakultäten von Humboldt- und Freier Universität. Sie verteilt sich auf vier Standorte.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Charité


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13. Mai 1961:
Gary Cooper, US-amerikanischer Schauspieler stirbt.
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Gary Cooper (1901–1961), geboren als Frank James Cooper, war eine der prägendsten Ikonen des klassischen Hollywood-Kinos. Er war bekannt für seine Darstellung geradliniger, schweigsamer Helden und seinen minimalistischen, authentischen Schauspielstil.

Karriere-Highlights und Auszeichnungen:
Cooper gewann im Laufe seiner 36-jährigen Karriere insgesamt drei Oscars:
1942: Bester Hauptdarsteller für Sergeant York (als Kriegsheld Alvin C. York).
1953: Bester Hauptdarsteller für Zwölf Uhr mittags (High Noon). Seine Rolle als Marshall Will Kane
gilt als seine bekannteste Leistung.
1961: Ehrenoscar für sein Lebenswerk, den er aufgrund seiner schweren Krebserkrankung nicht mehr persönlich entgegennehmen konnte.

Wichtige Werke:
Neben seinen Oscar-Erfolgen prägte er zahlreiche Klassiker verschiedener Genres:
Western: Der Mann aus Virginia (1929, sein erster Tonfilm), Der Westerner (1940), Vera Cruz (1954).
Dramen: In einem anderen Land (1932), Mr. Deeds geht in die Stadt (1936), Wem die Stunde schlägt (1943).
Komödien: Serenade zu dritt (1933), Ariane – Liebe am Nachmittag (1957).

Privatleben und Merkmale:
Stil:

Sein charakteristischer, leicht steifer Gang war die Folge eines Autounfalls mit 15 Jahren, bei dem er sich die Hüfte brach.
Persönlichkeit:
Er war eng befreundet mit Ernest Hemingway und James Stewart.
Ehe:
Er war von 1933 bis zu seinem Tod mit Veronica „Rocky“ Balfe verheiratet.

Das American Film Institute (AFI) führt ihn auf Platz 11 der größten männlichen Filmlegenden aller Zeiten.

 
13. Mai 2019:
Doris Day, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin stirbt.
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Doris Day (* 3. April 1922; † 13. Mai 2019) war eine legendäre US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin und Tierschützerin. Als einer der kommerziell erfolgreichsten Hollywoodstars der 1950er und 1960er Jahre prägte sie das Image des „Girl Next Door“ und der „Sauberfrau“.

Musikalische und filmische Karriere:
Gesang:

Day startete als Sängerin bei Big Bands (u. a. Les Brown). Ihr erster großer Hit war „Sentimental Journey“ (1945), der zur Hymne für heimkehrende US-Soldaten wurde. Zu ihren bekanntesten Liedern zählt zudem ihr Markenzeichen „Que Sera, Sera (Whatever Will Be, Will Be)“ aus dem Jahr 1956.



Film:
Ihr Filmdebüt gab sie 1948 in Zaubernächte in Rio. Weltberühmt wurde sie insbesondere durch romantische Komödien wie „Bettgeflüster“ (1959), für den sie ihre einzige Oscar-Nominierung erhielt. Häufige Filmpartner waren Rock Hudson, Cary Grant und James Garner.

Engagement für den Tierschutz:
Nach ihrem Rückzug aus dem Filmgeschäft 1968 widmete sich Day fast ausschließlich dem Tierschutz. Sie gründete 1978 die heute noch aktive Doris Day Animal Foundation (DDAF), die sich für das Wohlergehen von Tieren einsetzt. Für ihr Engagement und ihre Karriere erhielt sie 2004 die Presidential Medal of Freedom, die höchste zivile Auszeichnung der USA.
 
13. Mai 1960:
Maggie Mae, deutsche Schlagersängerin weird geboren.
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Maggie Mae (bürgerlich Andrea Yardich, geborene Andrea Cosima Carle; 1960–2021) war eine deutsche Schlagersängerin und Schauspielerin, die in den 1970er-Jahren als „das verrückte Huhn“ der Schlagerwelt bekannt wurde.

Karriere-Highlights:
Durchbruch:

Ihren ersten großen Erfolg feierte sie 1974 im Alter von 14 Jahren mit einer Coverversion von „My Boy Lollipop“, womit sie Platz 1 der ZDF-Hitparade erreichte.
ESC-Vorentscheidungen: Sie nahm zweimal am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil: 1975 mit „Die total verrückte Zeit“ (Platz 7) und 1976 mit „Applaus für ein total verrücktes Haus“ (Platz 3).
Schauspielerei:
Neben dem Gesang trat sie in Fernsehserien wie Klimbim und Die Gimmicks auf.
Rückzug und Privatleben:
Anfang der 1980er-Jahre beendete sie ihre Karriere, heiratete und zog in die USA. Dort lebte sie in Melbourne, Florida, und arbeitete zeitweise als Krankenschwester. Sie war zweimal verheiratet und hatte vier Kinder.
Tod:
Maggie Mae verstarb am 30. August 2021 im Alter von 61 Jahren in Florida an den Folgen einer COVID-19-Infektion.


 
13. Mai 1967:
Melanie Thornton, deutsch-US-amerikanische Pop-Sängerin wird geboren.
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Melanie Thornton (1967–2001) war eine US-amerikanische Pop- und Eurodance-Sängerin, die vor allem als Stimme des Duos La Bouche sowie durch ihren Weihnachtsklassiker „Wonderful Dream (Holidays Are Coming)“ bekannt wurde.

Werdegang und Erfolge:
La Bouche (1994–1999):

Gemeinsam mit dem Rapper Lane McCray und unter dem Produzenten Frank Farian feierte sie weltweite Erfolge mit Hits wie „Sweet Dreams“ und „Be My Lover“.
Solokarriere (ab 2000):
Nach ihrem Ausstieg bei La Bouche startete sie eine Solokarriere. Ihr Debütalbum Ready to Fly erschien im Mai 2001.
Weihnachtskult:
Ihr Song „Wonderful Dream“, der für eine Coca-Cola-Werbekampagne produziert wurde, ist heute einer der meistverkauften Weihnachtssongs in Deutschland und kehrt jährlich in die Charts zurück.
Tragischer Tod:
Melanie Thornton verstarb am 24. November 2001 im Alter von 34 Jahren bei einem Flugzeugabsturz. Die Maschine des Crossair-Fluges 3597 stürzte während des Landeanflugs auf den Flughafen Zürich bei Bassersdorf ab. Bei dem Unglück kamen insgesamt 24 Menschen ums Leben, darunter auch zwei Mitglieder der Popgruppe Passion Fruit. Thornton war auf dem Weg zu einem Werbeauftritt für ihre neue Single „Wonderful Dream“, die nur zwei Tage nach ihrem Tod veröffentlicht wurde.