In Remember

01. Mai 1974:
In der Bundesrepublik Deutschland wird weltweit erstmals ein Punktesystem im Fahrerlaubnisrecht eingeführt, mit dem Einträge im Verkehrszentralregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg-Mürwik bewertet werden. Beim Überschreiten der Punktzahl ist nunmehr die theoretische Fahrprüfung zu wiederholen.
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01. Mai 1944:
Costa Cordalis, griechischer Sänger wird geboren.
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Costa Cordalis (1944–2019) war ein griechisch-deutscher Schlagersänger, der vor allem in den 1970er Jahren große Erfolge in Deutschland feierte.

Wichtige Lebensdaten:
Geburt:
1. Mai 1944 als Konstantinos Kordalis in Elatia, Griechenland.
Tod: 2. Juli 2019 im Alter von 75 Jahren in Santa Ponça auf Mallorca.
Todesursache: Organversagen infolge langjähriger Einnahme von Schmerzmitteln und Cortison.

Musikalische Karriere:
Durchbruch:
Seine Karriere begann 1965 mit der Elvis-Coverversion „Du hast ja Tränen in den Augen“.
Größter Hit: Sein bekanntestes Lied ist „Anita“ aus dem Jahr 1976, das sich über drei Monate in den deutschen
Top 10 hielt.
Weitere Hits: „Carolina, komm“, „Steig in das Boot heute Nacht, Anna Lena“ und „Pan“.


 
02. Mai 1972:
Dwayne Johnson, US-amerikanischer Wrestler und Filmschauspieler wird geboren.
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Dwayne „The Rock“ Johnson hat sich von einem erfolgreichen WWE-Wrestler zu einem der bestbezahlten Hollywood-Stars entwickelt. Bekannt für Action-Franchises wie Fast & Furious (als Luke Hobbs), Jumanji und San Andreas, prägte er das Genre. Er war zudem als Stimme in Vaiana (Maui) und in Komödien erfolgreich, produziert Filme über seine Firma Seven Bucks Productions und übernahm im Sportdrama The Smashing Machine (2025) eine dramatische Rolle.

Wichtige Stationen der Filmkarriere:
Anfänge:

Seinen ersten Auftritt hatte er als Scorpion King in Die Mumie kehrt zurück (2001), gefolgt von der Hauptrolle in
The Scorpion King (2002).
Action-Star:
Er verhalf der Fast & Furious-Reihe ab Teil 5 (Fast Five, 2011) zu neuem kommerziellen Erfolg. Weitere Actionhits
sind San Andreas (2015), Rampage (2018) und Skyscraper (2018). Große Erfolge feierte er mit Jumanji:
Willkommen im Dschungel
(2017) und der Fortsetzung Jumanji: The Next Level (2019), sowie als Stimme des Halbgottes Maui in Disneys Vaiana (2016).
Weitere Filme:
Baywatch (2017), Red Notice (2021), Jungle Cruise (2021) und Black Adam (2022).
Produzent:
Mit seiner Produktionsfirma Seven Bucks Productions ist er an vielen seiner Filme beteiligt, darunter Fighting with
My Family (2019) und Red One – Alarmstufe Weihnachten (2024).
Serien:
Er spielte die Hauptrolle und produzierte die HBO-Serie Ballers (2015–2019) sowie die Autobiografie-Sitcom Young
Rock (2021–2023).
Aktuelle Projekte:
Im A24-Drama The Smashing Machine (2025) verkörpert er den MMA-Kämpfer Mark Kerr, was als eine der
wichtigsten, ernsten Rollen seiner Karriere gilt.

Sein markantes Markenzeichen ist die Kombination aus extremer physischer Präsenz und humorvollem Charisma, oft begleitet von spektakulären Stunts.
 
3. Mai1987 - Die französische Sängerin und Schauspielerin Dalida (Am Tag, als der Regen kam) stirbt.
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Dalida (eigentlich Iolanda Cristina Gigliotti, zu Beginn ihrer Laufbahn unter dem Namen Dalila auftretend; * 17. Januar 1933 in Kairo, Ägypten; † 3. Mai 1987 in Paris, Frankreich) war eine italienisch-französische Chansonsängerin, die ab Ende der 1950er Jahre zahlreiche Erfolge in Frankreich und zahlreichen weiteren Ländern feierte und gelegentlich als Schauspielerin in Erscheinung trat. Im Laufe ihrer Karriere gelang es 50 ihrer Lieder, in die französischen Top Ten aufzusteigen.

1950er/1960er, die „Barclay-Jahre“​

Unter dem Management von Eddie Barclay gelangen zwischen Dezember 1956 und März 1969 40 Liedern Dalidas Platzierungen unter den Top Ten in Frankreich, 20 Liedern Top-Ten-Platzierungen in der Wallonie (Belgien), 19 im französischsprachigen Kanada, acht in Italien, sieben in Argentinien, je fünf in Spanien und der Türkei, drei in der Bundesrepublik Deutschland und zwei in Brasilien.[2]

1970er/1980er, die „Orlando-Jahre“​

Nach rund 15-jähriger Zusammenarbeit mit Eddie Barclay übergab Dalida 1970 die Produktion ihrer Schallplatten und Konzerte ihrem jüngeren Bruder, Bruno Gigliotti, genannt Orlando. Im November 1971 trat sie nach vierjähriger Pause mit einem neuen Repertoire im Olympia auf. Da der Direktor des Hauses, Coquatrix, an ein Comeback nicht glaubte, trug sie die Saalmiete selbst. Ihr Auftritt erwies sich als großer Erfolg.

Unter dem Management ihres Bruders gelangen zwischen 1970 und ihrem Todesjahr zehn Liedern Dalidas Platzierungen unter den Top Ten in Frankreich, sieben Liedern Top-Ten-Platzierungen in der Wallonie (Belgien), 13 im französischsprachigen Kanada und zwei in der Türkei. In weiteren Ländern stiegen einige Hits von Dalida in die Top 100 auf, darunter Spanien, Deutschland und Israel.[8]

1973 nahm Dalida mit dem populären Schauspieler Alain Delon das Duett Paroles, paroles („Worte, nur leere Worte“) auf. Das Lied wurde in Frankreich, Kanada, Japan und anderen Ländern ein Hit. 1974 eroberte sie mit Gigi l’amoroso, einer italienischen Auswanderergeschichte, und Il venait d’avoir 18 ans (deutsche Fassung: Er war gerade achtzehn Jahr) über die Liebe einer Älteren zu einem jungen Mann erneut die Spitze der Hitparaden im In- und Ausland. Neu in ihrem Repertoire waren nachdenkliche Lieder wie Avec le temps (von Léo Ferré), Pour ne pas vivre seul („Um nicht allein zu leben“) und Je suis malade („Ich bin krank“, von Serge Lama). Für Le Temps des fleurs, Gigi l’amoroso und J’attendrai nahm sie Goldene Schallplatten entgegen und erhielt 1975 für Gigi zudem eine Platinplatte.
 
03. Mai 1979:
Der teuerste deutsche Spielfilm der 1970er-Jahre, Die Blechtrommel von Volker Schlöndorff nach dem gleichnamigen Roman von Günter Grass mit David Bennent in der Hauptrolle gelangt zur Erstaufführung.
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In Volker Schlöndorffs Literaturverfilmung von 1979 nach dem Roman von Günter Grass geht es um Oskar Matzerath, der 1924 in Danzig geboren wird.

Die wichtigsten Handlungspunkte:
Wachstumsstopp:

An seinem dritten Geburtstag beschließt Oskar aus Protest gegen die Welt der Erwachsenen, nicht mehr zu wachsen. Er inszeniert einen Sturz die Kellertreppe hinunter, um seinen Wachstumsstopp vor seiner Umwelt zu tarnen.
Die Trommel & die Stimme:
Seine einzige Verbindung zur Welt ist seine Blechtrommel. Er entwickelt zudem die Fähigkeit, mit seiner extrem hohen Stimme Glas zu zerspringen zu lassen.
Zeitgeschichte:
Der Film zeigt Oskars Perspektive auf den Aufstieg des Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg in Danzig. Berühmt ist die Szene, in der er mit seiner Trommel einen Nazi-Aufmarsch stört und die Kapelle dazu bringt, Walzer statt Märsche zu spielen.
Persönliche Schicksale: Oskar verliert nacheinander seine Mutter und seine beiden potenziellen Väter (Alfred Matzerath und Jan Bronski). Schließlich beschließt er nach Kriegsende bei der Beerdigung seines Vaters Matzerath, doch wieder zu wachsen.
 
03. Mai 2017:
Daliah Lavi, israelische Schauspielerin und Sängerin stirbt.
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Daliah Lavi (1942–2017) war eine international erfolgreiche israelische Schauspielerin und Sängerin, die besonders im deutschsprachigen Raum als Star der 1970er-Jahre galt.

Karriere-Highlights:
Schauspiel:
Ihre Karriere begann im Film. Sie spielte in über 20 Produktionen mit, darunter Hollywood-Filme wie der Western Catlow – Leben ums Verrecken (1971) an der Seite von Yul Brynner sowie die Agentenkomödie Leise flüstern die Pistolen (1966) mit Dean Martin. Ihre erste Hauptrolle hatte sie 1960 in Brennender Sand.
Musik:
Ab 1970 wechselte sie erfolgreich ins Musikgeschäft. Mit ihrer charakteristischen rauchig-dunklen Stimme wurde sie zu einer der populärsten Sängerinnen Deutschlands.
Abschied: Nach einer langen Pause kehrte sie 2008 mit dem Gold-Album C’est la vie – So ist das Leben zurück und verabschiedete sich 2009 mit einer ausverkauften Tournee endgültig von der Bühne.
Bekannteste Lieder:
Zu ihren größten Hits zählen Klassiker des deutschen Schlagers:
„Oh, wann kommst du?“ (1970)
„Willst du mit mir geh’n?“ (1971)
„Wer hat mein Lied so zerstört, Ma?“ (1971)
„Meine Art, Liebe zu zeigen“ (1972)

Persönliches:
Daliah Lavi wurde in Shavei Zion (damals britisches Mandatsgebiet Palästina) geboren. Sie lebte viele Jahre lang zurückgezogen in Asheville, North Carolina (USA), wo sie am 3. Mai 2017 im Alter von 74 Jahren verstarb. Sie war viermal verheiratet und hatte vier Kinder.