Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Wenn man Kraftwerke ohnehin wieder einschalten will, dann sollte Frau Dr. nicht aus Wahlkampfgründen das Moratorium nicht als Einstieg zum Ausstieg des Ausstiegs des Einstiegs des Ausstieges aus der Kernernergie verkaufen...
Ne, sollte man nicht.

Naja, es geht in 7-Meiler-Stiefeln auf die Landtagswahlen zu... :ugly:
Naja, eigentlich ist aus Sicht der Union nur die Wahl in BW von Relevanz. Entweder schaffen sie es noch, die Mehrheit mit der FDP zu halten, oder sind wie in S-A auf die SPD angewiesen, die sich entweder für eine Große Koalition oder für die Linke entscheiden muß. In RLP ist eh klar, dass sie in der Opposition bleiben.
Man darf die nächsten Umfragen und vor allem die Wahl in zwei Wochen abwarten. :p

Wie kann man denn seriös alle Meiler innerhalb von 3 Monaten überprüfen? :ugly:
Kann man nicht? Ich mein, es wird ja vermutlich keine komplette Prüfung vollzogen (geschah ja bereits bzw. geschieht wohl regelmäßig), sondern nur neue Aspekte - wie auch immer die definiert sind.

Das ganze ist doch nur Wahlkampf um die Volksseele zu beruhigen.
Die Frage ist, ob die Volksseele zu Recht beunruhigt ist. Ist ja nix neues, dass diese beeinflußt durch Medien schnell mal den Boden der Realität verliert. Vor gerade mal 14 Tagen hat das Thema "Guttenberg" noch die Volksseele aufgewühlt, als ob es kein Morgen mehr gäbe.

Eine Schande, dass das Schicksal der Japaner in Deutschland so instrumentalisiert wird!
Ähm, wenn du das als Schande betrachtest, dann muss du dir aber auch an die eigene Nase fassen. Du forderst doch hier den Atomausstieg, während die Japaner unter den Katastrophen zu leiden hat. Wenn du schon diesen Maßstab anlegst, dann darfst du dich an der Debatte nicht beteiligen.
 
Sich Gedanken darum zu machen, wie wir selbst in Zukunft mit Kernkraft umgehen wollen, ist doch keine Pietätlosigkeit. Die Japaner werden das wohl genauso sehen, schliesslich ist keinem damit gedient, sogenannte Pietät zu wahren, Mitleid zu haben und Atomkraftwerke weiter zu betreiben, bis dann mal eines in die Luft fliegt. Sind wir dann auf Mitleid von den Japanern angewiesen? Viel besser wäre dann gewesen, die Meiler auszuschalten. Wo ist da das Gedankenverbrechen?
Gruß, TA
 
Was ist an Solaranlagen denn ein "Kraftwerk", welches die Grünen verhindern wollten?
Solaranlagen sind eben kein Kraftwerk. Man könnte genauso gut Akkus mit Atomstrom befüllen. Daran ist nichts Regenerativ.
Das selbe gilt für die Biomasse - man muss zuerst mal jede Menge fossiler Energie in Form von Diesel reinstecken.

Die einzige rentable erneuerbare Energie ist bisher nur Wind-/Wasserkraft und das schon seit Jahrtausenden.

Mit jedem Tag macht sich schwarz-gelb unglaubwürdiger.
Die Quittung folgt ... sehr bald.
Ich würde das eher von den Grünen behaupten, die bisher immer nur dagegen sind, ohne irgendwelche alternative Konzepte zu haben - und das schon seit 40 Jahren.
 
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Das ist natürlich Quatsch. Moderne Solaranlagen haben eine positive Energiebilanz und können ihren Energieaufwand innerhalb von 1.5-5 Jahren wieder ammortisieren, halten aber durchaus länger. Dünnschicht-Solarzellen stehen sogar noch besser da, und die gedruckten Solarmodule machen auch große Fortschritte.
Dass du in Sachen Biodiesel recht hast, kann ich nicht widerlegen, bezweifel es aber sehr stark.
Gruß, TA

Edit: IMO lassen sich Solarzellen auch gut wieder recyclen, sobald ihre SC-Schicht ausgewaschen ist/ineffektiv wird. Davon hab ich allerdings kaum Ahnung, aber ich kann mir vorstellen, dass das sehr gut geht und man daher die Ressourcen gut wiederverwenden kann, wenn man erst mal eine Menge ausgedienter Solarzellen hat.
 
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Das selbe gilt für die Biomasse - man muss zuerst mal jede Menge fossiler Energie in Form von Diesel reinstecken.

(Methan-)Gas aus Biomasse entsteht natürlich, nämlich aus Vergärung. Was willst du da mit Diesel? :think: ich bezweifele, das am Meeresboden Diesel zur Verfügung steht, um Methanhydrant zu bilden...

@phip: Gerade Du, der Meister im instrumentalisieren, findest es schlimm, das die Vorfälle in Japan hier die BundesTagespolitik bestimmen? :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL: :LOL:
 
Das ist natürlich Quatsch. Moderne Solaranlagen haben eine positive Energiebilanz und können ihren Energieaufwand innerhalb von 1.5-5 Jahren wieder ammortisieren, halten aber durchaus länger.
OK, bei der geringen Sonneneinstrahlung in D kann eine Solarzelle mit hohem Wirkungsgrad vllt nach 5 Jahren ihre Herstellungsernergie wieder reinholen, aber niemals in 1,5 Jahren (gilt vermutlich für Spanien). Wobei auch die Recycling-Energie später berücksichtigt werden muß - dann siehts wieder anders aus.
Hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Energierücklaufzeit#Beispiel_Photovoltaikanlage
Müssen wegen dem Solar nicht auch noch die Netze ausgebaut werden?

Dünnschicht-Solarzellen stehen sogar noch besser da, und die gedruckten Solarmodule machen auch große Fortschritte.
Die sind giftig: https://de.wikipedia.org/wiki/Cadmiumtellurid
oder die: https://de.wikipedia.org/wiki/Gallium-Arsenid
:arrow: Sondermüll

(Methan-)Gas aus Biomasse entsteht natürlich, nämlich aus Vergärung. Was willst du da mit Diesel? :think: ich bezweifele, das am Meeresboden Diesel zur Verfügung steht, um Methanhydrant zu bilden...
Biomasse muß auch erst mal produziert werden und dazu nimmt man meistens Mais. Mais eignet dazu sich besonders gut, weil er die meiste Energie pro Fläche liefert.
Maisanbau laugt aber die Böden stark aus und braucht mehr Künstdünger (-> Energie).
 
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Das könnte in etwa daran liegen, dass du dir nie Parteiprogramme anschaust :mrgreen:
Ansonsten sind solch schwachsinnige Aussagen kaum zu verstehen. Auf inhaltlicher Ebene können wir uns gerne auseinandersetzen...
Liegt vllt auch daran, dass die Grünen bisher meistens in der Opposition waren und deshalb immer dagegen sein mußten. Hmm

Sag mir mal warum die Grünen den Atommüll unbedingt für Millionen Jahre endlagern wollen?
Das hier wäre doch VIEL besser:
https://www.swp.de/ulm/nachrichten/...r-wollen-Atommuell-zerstrahlen;art4319,809239
 
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Es geht aber um einen Parteitagsbeschluss... Das heißt die Ablehnung einer Olympiabewerbung ist bei den Grünen mehrheitsfähig... Ist der Unterschied zu verstehen? :LOL:

... hat zwar nicht zwingend mit meinem Kommentar zu tun, aber stimmt - Unterschiede gibt s in der Bewertung von lokalen Problemen und in dem nach außen ungünstigen Bild von Parteien, deren Mitglieder dem eigenen Gewissen, statt den Weisungen ihrer Köpfe folgen ...

Sag mir mal warum die Grünen den Atommüll unbedingt für Millionen Jahre endlagern wollen?
Das hier wäre doch VIEL besser:
https://www.swp.de/ulm/nachrichten/...r-wollen-Atommuell-zerstrahlen;art4319,809239

Wieso will jemand, der die Endlagerung in Frage stellt und die von anderen geplanten Standorte überprüfen will, etwas für Millionen Jahre endlagern? Die Logik erschließt sich mir nicht ...
 
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Ähm, ich kann mich noch gut an ihren BUMS-Wahlkampf erinnern... Ne, halt... War ja WUMS... :LOL:
Oh ja, mit Moos-Graffiti:
https://www.gruene.de/no_cache/einzelansicht/artikel/wums-an-jede-wand.html
:mrgreen:

Wieso will jemand, der die Endlagerung in Frage stellt und die von anderen geplanten Standorte überprüfen will, etwas für Millionen Jahre endlagern? Die Logik erschließt sich mir nicht ...
Die Grünen stellen die Endlagerung nicht in Frage, sondern nur die Methoden und Standorte, sind also für die Endlagerung. So steht es auch im Parteiprogramm.
Sie sind nicht für eine planmäßige Vernichtung des Atommülls in diesen (noch zu entwickelnden) Transmutationsreaktoren. Vermutlich sind sie eh wieder dagegen - wäre ja wieder so eine Art Atomkraftwerk.

Die grüne Forderung:
Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Gesellschaft über einen Zeitraum von einer Millionen Jahre ein Endlager betreiben und bewachen kann, daher muss das Endlager für mindestens eine Million Jahre sicher und endgültig versiegelt sein. Das Auswahlverfahren für ein mögliches Endlager muss höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen.
https://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/20-fakten-ueber-atomkraft.html
 
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Dass die Dünnschicht-Solarmodule giftig sind, hab ich selbst schon ein paar mal geschrieben. Danke, dass du mich trotzdem noch einmal daran erinnerst. Allerdings halte ich sie aber für gut recyclebar, aber trotzdem sind die Alternativen natürlich besser. Mit druckbaren Solarzellen meinte ich organische, die natürlich absolut nicht giftig sind, im Gegenteil.
Unabhängig davon sieht selbst nach dem recyclen imo die Bilanz immer noch gut aus und zudem kann man das Recyclen größtenteils schon wieder zum Herstellunsprozess einer anderen Solarzelle anrechnen. Allerdings bin ich selbst garnicht mal so ein Fan der Solarzellen, sondern eher der Windkraft. Die Vision eines Europa-weiten, dezentral verwalteten und vielfältig organisierten Energienetzwerkes hats mir da schon ziemlich angetan.
Ach übrigens, kann mir jemand erklären, wieso man die Atomkraftwerke unbedingt nach dem Abschalten noch eine Zeitlang am Netz lassen muss?
Ich meine, mir ist natürlich klar, dass die Nachzerfallswärme für weiteren Dampf sorgt, aber man kann doch diesen Dampf einfach nicht durch die Turbine leiten? Dann erzeugt die Geschichte keine Spannung und damit hat sich das erledigt und unsere Atomkraftwerke werden kurzfristig regelbar.
(Ich habe schon fast den Verdacht, dass die Konzerne die 1-3 Tage, die das KKW noch läuft, natürlich bezahlt kriegen und ihnen daher daran gelegen ist, die Sachlage zum einen intransparent und zum andern in ihrem Interesse zu gestalten.)

Der größte Gag ist übrigens immer noch die Sache mit den Rücklagen. Die KKW-Gesellschaften sind mittlerweile quasi finanziell hundertfach gepolstert, weil sie große Rücklagen bilden mussten für den Fall, dass was schiefläuft UND für die Endlagerung. Diese Rücklagen mussten sie allerdings kaum/garnicht versteuern, weil sie quasi passive Rücklagen waren, die nur durch Gewinne finanziert werden können. Allerdings dürfen sie mit dem Geld natürlich trotzdem arbeiten und müssen sie nicht etwa als Goldbarren bunkern.

Ich glaube, wenn ich vor 50 Jahren als Arsch geboren worden wäre, hätte ich jetzt auch nen KKW am Laufen, das gibt steuerfreie Investitionen (solange man sichs nicht direkt aufs Gehalt draufzahlt), ein Kraftwerk, das man ewig nicht stoppen kann und das daher immer sehr sicher ne Menge Geld bringt und ein "sauberes" und mitunter sogar strahlendes Image.
Gruß und gute Nacht,
Total-Anarchy
 
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Sag mir mal warum die Grünen den Atommüll unbedingt für Millionen Jahre endlagern wollen?
Das hier wäre doch VIEL besser:
https://www.swp.de/ulm/nachrichten/...r-wollen-Atommuell-zerstrahlen;art4319,809239

Du zeigst uns einen Kurz-Artikel von Beginn des Jahres über eine Technologie, die es noch nicht gibt und kritisierst im Gegenzug die Haltung einer Partei zu einer seit Jahrzehnten geführten Debatte?

Wenn man sowas konstruieren muss, um die "Dagegen-Partei" zu belegen, wird klar, was von diesem tollen Schlagwort zu halten ist.
 
Du zeigst uns einen Kurz-Artikel von Beginn des Jahres über eine Technologie, die es noch nicht gibt
Es ist technisch möglich, aber war bisher noch zu teuer. Es geht ja nur darum zu belegen, dass diese neue Art KKW wirtschaftlich betrieben werden kann.
Statt so was staatlich zu fördern werden diese ineffizienten Solarzellen gefördert. :evil:

Auch Fukuschima wird sich noch als relativ harmlos herausstellen - viel Lärm um Nichts.
Im Gegensatz zu Tschernobyl bleibt das radioaktive Material nämlich an Ort und Stelle, ohne dass eine Explosion es wie damals über weite Gebiete verstreut.
MIttlerweile ist es sogar schon wieder möglich den Reaktor in geringer Höhe zu überfliegen, wie Presseberichte aufzeigen.
 
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