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Alt 15.09.2020, 07:22:52   #256
raptor230961
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„Gang nach Canossa“
Bedeutung: Der „Gang nach Canossa“ ist ein sehr beschwerlichen Weg zu einer Person, der man etwas zu beichten hat, der man seine Reue zeigen muß.

Herkunft: Im Jahr 1077 hatten König Heinrich IV. und Papst Gregor VII. einen Konflikt. Sie stritten darum, in wie weit „kirchliche“ und „weltliche“ Macht wem von beiden zustand. Die Lage wurde ernst, als viele Gefolgsleute König Heinrich untreu wurden und der Papst ihn Exkommunikation und dem Kirchenbann belegte. Heinrich IV. fürchtete um seine Krone. Es gab keinen anderen Weg - um eine Lösung zu besprechen, musste er persönlich zu Papst Gregor gehen. Also zur Burg Canossa, in der sich der Papst damals gerade aufhielt. Der "Gang nach Canossa" ist sprichwörtlich für einen schweren Gang oder Bittgang geworden.
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Alt 16.09.2020, 10:19:35   #257
raptor230961
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„eine Laus über die Leber gelaufen“
Bedeutung: Wenn einer wegen einer Kleinigkeit schlecht gelaunt ist – dann ist ihm eine Laus über die Leber gelaufen.

Herkunft: Früher glaubten die Menschen, daß die Leber der Sitz der Gefühle ist. Hatte eine Person schlechte Laune – dann sagte man: „Ihm ist etwas über die Leber gelaufen. Damit man sich das Sprichwort besser merken konnte versah man es mit einer „Alliteration“. Das bedeutet in diesem Fall, dass Wörter mit dem gleichen Buchstaben beginnen. Man veränderte „Etwas ist ihm über die Leber gelaufen“ zu „Eine Laus ist ihm über die Leber gelaufen“. Die Laus ist nur ein kleines Tier – denn das Sprichwort wird dann gebraucht, wenn man glaubt, daß der „Miesepeter“ nur wegen einer Kleinigkeit schlecht drauf ist.
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Alt 16.09.2020, 21:52:45   #258
Spacyman
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Es gibt so einiges, was man im Leben nicht braucht
 
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Alt 17.09.2020, 19:25:01   #259
raptor230961
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„Tollpatsch“
Bedeutung: Ein „Tollpatsch“ ist eine sehr ungeschickte Person.

Herkunft: Im 17. Jahrhundert ist ein „Talpas“, „Tobatz“, „Tolpatsch“, „Talpatsch“, „Dolpatsch“, „Dalpatsch“ ein ungarischer Infanterist („Fußsoldat“). Diese Soldaten trugen anstatt eines festen Schuhwerks nur mit Schnüren befestigte Sohlen. Die Quelle für „Talpas“ war das "Talp" ("Fuß“, „Fuß-Sohle“, „breitfüßig").
Mit dem Anschluß Ungarns an das Habsburger Reich (Österreich) wurde das „Tolpatsch“ von den österreichischen Soldaten zu einer den ungarischen Kameraden herabsetzenden Spottbezeichnung „Tollpatsch“. Zunächst, durch die für Österreicher unverständlichen Sprache (ungarisch – slavisch) – und dann noch wegen der „Ungeschicktheit“ (sprachliche Mißvertändnisse bei den Befehlen in der deutschen Sprache …) wurde der „ungeschickte“ ungarische Kamerad nicht für voll genommen.
Das verballhornte Wort „Tolpatsch“ zu „Tollpatsch“: Zum Einen wurde dieses Wort im deutschsprachigen Raum mit dem „Tölpel“ verbunden (ein Vogel, der „ungeschickt“ sein soll). Zum Anderen bedeutet das Wort „Toll“ auch „verrückt“. Das „…patsch“ erinnert an die „Ohrfeige“ oder dem Geräusch einer Peitsche. (Die Peitsche war zu jener Zeit eine gängige Strafe für ungeschickte, unbelehrbare oder kriminelle Soldaten.)
Schnell war im deutschsprachigen Raum ein ungeschickter, tölpelhafter Mensch ein „Tollpatsch“.
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Alt 18.09.2020, 08:37:44   #260
raptor230961
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„verballhornen“
Bedeutung: Man verändert, entstellt, verulkt, verunstaltet, parodiert etwas oder jemanden. Man spricht etwas mit Absicht falsch aus, schreibt es falsch - um die Aussage mit einem ähnlich klingenden Wort zu verbinden.

Herkunft: Das Wort kommt von dem Lübecker Drucker Johann „Balhorn“, dem Jüngeren (1550-1603). Diesem unterlief bei der hochdeutschen Übersetzung des Lübecker Stadtrechts ein sinnentstellender Fehler.
Ein Beispiel aus der „heutigen“ Zeit: Wer aus „zum Beispiel“ ein „Zum Bleistift“ macht verballhornt das „Beispiel“.
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Alt 20.09.2020, 09:07:25   #261
raptor230961
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„jemanden um die Ecke bringen“
Bedeutung: Man tötet eine Person, man „bringt ihn um“.

Herkunft: Gemeint ist die Bedeutung aus der Welt des Verbrechens: Wenn ein Verbrecher seinem Opfer an einer Straßenecke auflauerte und in die dunkle Seitengasse zerrte, um ihn auszurauben – dann wurde meistens auch das Opfer mit dem Messer getötet. Das Risiko war zu groß, daß man von der ausgeraubten Person wiedererkannt wurde.
Wer einen um die Ecke zerrte und tötete hatte „jemanden um die Ecke gebracht“.
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Alt 22.09.2020, 07:01:51   #262
raptor230961
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„ das geht aus wie das Hornberger Schießen“
Bedeutung: Ein mit großem Getöse angekündigtes Ereignis verläuft „sang- und klanglos“ im Sande.

Herkunft: Als sich im Mittelalter im Jahre 1564 ein Herzog sich im schönen Schwarzwald-Städtchen „Hornberg“ zu Besuch anmeldete bereitete die Stadt einen großen Empfang vor. Alle Bürger standen zur Bergrüßung bereit. Oben auf dem Schlossberg standen die Kanonen bereit, um den Adeligen mit Salutschüssen gebührend zu ehren. Es war ein heißer Tag – und die Ankunft des Ehrengastes verspätete sich. Die Blumenkränze der „Ehrenjungfrauen“ begannen bereits zu verwelken. Alle litten unter der Sommerhitze unter dem Durst und schwitzten in ihren Festtagsgewändern. Als endlich das vereinbarte Zeichen gegeben wurde, daß der Herzog im Anmarsch wäre jubelte das Volk. Oben auf dem Berg feuerten die Kanoniere ihre Kanonen ab. Sie schossen, was das Zeug hielt. Als das Pulver verschossen war wollten sie sich eben zum Festplatz begeben und sich endlich am kühlen Bier gütlich tun. Aber es kam eine Bote angerannt und schrie: „Schießt weiter! Das war erst die Vorhut!” Es war jedoch nichts mehr zu Schießen vorhanden. Und als der Herzog dann endlich mit seinem Gefolge durch das Stadttor zog, da war es absolut still. Denn die Bürger hatten sich bereits in den Schatten und zu den Zapfhähnen begeben.
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Alt 23.09.2020, 11:22:33   #263
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„auf die Sprünge helfen“
Bedeutung: Jemandem helfen.

Herkunft: Die Redewendung kommt von der Jagd. Wenn ein Jäger früher mit seinem Hund einen Hasen jagte – dann schlug der Hase seine Haken. Er sprang nach allen Seiten aus – der Jäger konnte nicht voraussehen, wie der Hase weiter flüchten würde. Für den Jagdhund sah die Sache anders aus. Nach wenigen Haken hatte der Hund berechnet, in welche Richtung der Hase weiter flüchten würde. Er lief genau in die Richtung des hakenschlagenden Hasen und holt ihn so sehr bald ein. Er schnappt sich den Hasen und die Jagd war zu Ende.
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Alt 24.09.2020, 07:25:03   #264
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„ab geht die Post“
Bedeutung: Man könnte auch sagen: Los geht`s“

Herkunft: Die Redewendung soll ausdrücken, wie schnell und wie gut etwas losgehen kann. Wie pünktlich und zuverlässig etwas erledigt werden kann. Im 16. Jahrhundert war es erstaunlich, wie die Postreiter Nachrichten und wichtige Depeschen der regierenden Monarchen und „einfachen“ Bürgern transportierten. Wie ohne Flugzeugen, Telefonen, Morsegeräten, und anderen technischen Hilfsmitteln die Post über lange Strecken so schnell überbracht werden konnten.
Die letzte Post, die ohne Technik (Morsegeräte, Eisenbahn, …) so schnell überbracht wurde war in den USA der „Pony-Express“ (gegründet am 03. April 1860) . Auch hier wurde die Post lediglich durch eine Reiterstafette befördert. Die über 3.100 km lange Route verlief von Saint Joseph und den erschlossenen Siedlungsgebieten in Missouri durch die weitgehend menschenleeren Prärien und über die Rocky Mountains nach Sacramento in Kalifornien. Alle 15 bis 20 Kilometer wurde das Pferd in einer Zwischenstation ausgetauscht. Nach 300 Kilometern wurde der Reiter abgelöst. Insgesamt bestand der Pony-Express aus 153 Zwischenstationen, 80 Kurieren, 500 Pferden sowie 200 Pferdepflegern. Am 22.10. 1861 wurde der Pony-Express von den Telegrafen abgelöst.
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Alt 25.09.2020, 11:19:19   #265
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„ab geht die Lutzi“
Bedeutung: Wieder die Bedeutung von: Los geht´s.

Herkunft: Auch wieder die Herkunft, wie schnell etwas erledigt werden kann, wie schnell etwas „los geht“. Dieses Mal in Verbindung mit der „schwarzen Magie“. Denn die Redewendung soll sich auf „Luzifer“ („Lichtbringer“ / Satan / Teufel …) berufen. Der saloppe Spruch nimmt den Herren der Unterwelt und nimmt den weiblichen Namen „Luzie“, um den ernsten Hintergrund aufzulockern.
„Ab geht die Lutzi“ wird vor allem seit den 1990er Jahren verwendet. Ursprünglich kommt dieser Spruch aus einer anderen Bedeutung: „Geh zum Teufel“ (weit wegwünschen – ähnlich, wie „geh hin wo der Pfeffer wächst“), mit „ab geht die Post“ wird der Spruch zusätzlich abgeändert zu „es geht ab wie der Teufel“, zu „der Teufel geht ab“ und danach am Ende des 20. Jahrhunderts zu „ab geht die Lutzi“.
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Alt 26.09.2020, 06:56:19   #266
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„Hunde die bellen beißen nicht“
Bedeutung: Wer aggressiv ankündigt, was er einer Person alles antun will, wird es wahrscheinlich nicht umsetzen.

Herkunft: Ein Hund, der nur bellt und doch beißt ist verhaltensgestört – oder einfach nicht richtig erzogen. Das ist ähnlich, wie bei einem Menschen. Ein normaler Mensch tötet, schlägt oder quält eigentlich auch nicht ohne einen Grund. Auch hier ist eine „falsche“ Kindheit, falsche Erziehung, Verzweiflung oder eine geistige Einschränkung für das falsche Verhalten die Ursache.
Um zu sehen, warum der Hund bellt muß man die ganze Körpersprache des Hundes beachten. Schließlich kann das Bellen auch einen positiven Grund haben. Freude, Begrüßung, eine Aufforderung zum Spielen, die Aufforderung ihn zu beachten … Ein Hund, der mit dem Schwanz wedelt und bellt wird wohl kaum nach einem schnappen.
Meist sieht es anders aus, wenn der Hund wirklich beißen will. Auch hier gibt es Gründe: Schmerzen, eine Krankheit, Revierverteidigung, Wut, Frust, Angst Unsicherheit, Stress …Wenn sich die Nackenhaare aufrichten, steht der Hund versteift da – ohne Regung, knurrt er, fletscht er gar die Zähne – dann steht sehr wahrscheinlich ein Angriff unmittelbar bevor.

Kurz gesagt: ein normaler Hund wird außer dem Bellen erst andere deutliche Zeichen geben, bevor er wirklich zubeißt.
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Alt 27.09.2020, 09:52:59   #267
raptor230961
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„den Adler machen“
Bedeutung: Bei einer Polizeikontrolle für eine Durchsuchung: Das seitliche Anheben der Arme und das Spreizen der Beine.
Auch das hinfallen / umfallen und das durch die Luft fliegen (z.B. bei einem Motoradunfall)

Herkunft: Heute kommt diese Redensart vor allem von der Ähnlichkeit mit mit einem Greifvogel, der nach dem Schlagen einer Beute seine Schwingen ausbreitet. Es spiegelt aber auch eine Todesart aus dem frühen Mittelalter wieder:
Von den Wikingern gibt eigentlich kaum schriftliche Nachweise. Nur einige „Runensteine“ überlebten die Christianisierung, in der fast alle „heidnischen“ Relikte vernichtet wurden. Die meisten Überlieferungen wurden nur mündlich weitergegeben. Erst mit dem Christentum wurde die Geschichte der Wikinger von einigen Mönchen niedergeschrieben.
Nach diversen Überlieferungen gab es im frühen Mittelalter bei den Wikingern den „Blutaar“ / den „Blutadler“. Diese grausame Hinrichtungsart wurde als Rache an überlebenden feindlichen Kriegsgefangenen vollzogen. Hier wurde dem Opfer der Rücken aufgeschnitten. Die Rippen wurden auf beiden Seiten von der Wirbelsäule getrennt. Daraufhin wurden die Rippen (wie „Adlerschwingen“) mit den Schulterblättern zur Seite geklappt.
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Alt 27.09.2020, 19:04:42   #268
All4you
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Danke Danke Danke ! ! !
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Alt 28.09.2020, 06:27:41   #269
raptor230961
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„mit dem ist nicht gut Kirschen essen“
Bedeutung: Diese Person ist unfreundlich, es ist schwer mit ihn umzugehen. Es ist schwer mit ihn zu leben. Er ist autoritär, streng, arrogant.

Herkunft: Eigentlich heißt dieses mittelalterliche Sprichwort: „Mit hohen Herren ist nicht gut Kirschen essen. Sie spucken einem die Kerne ins Gesicht.“ Die Ursache für diese Redensarten ist, daß Kirschen im Mittelalter in Europa noch nicht sehr verbreitet sind. Sie kommen eigentlich aus Kleinasien – aus dem Gebiet der heutigen Türkei. Die Römer führen sie in ihrem Weltreich in Italien ein. Die Kirschen verbreiten sich daraufhin in Südeuropa. Nach Deutschland verbreitet sich die Kirsche aber erst relativ spät. Zuerst werden sie in den Ziergärten der Klöster, der Adeligen, den Reichen und der vornehmen Herren.
Bei den Redewendungen handelt es sich um eine Warnung vor dem Umgang mit den „hohen Herren“. Diese sind launenhaft, herablassend, fühlen sich überlegen und haben auch wirklich immer „den längeren Arm“ (die besseren Beziehungen). Die „normale Bevölkerung hat das Nachsehen. Sie genießen das Fruchtfleisch der teuren Edelfrüchte – und erniedrigen das einfache Volk, indem sie als „Unterhaltung“ die „wertlosen“ Kerne dem bettelnden Volk ins Gesicht spucken.
Der Nachteil: Wer anderen eine Grube gräbt …: Das Volk kommt durch diese Kirschkerne zu eigenen Kirschbäumen – die Edelfrucht der „höheren Gesellschaft“ wird zu einer „normalen“ Frucht, die sich in ganz Deutschland verbreitet.

Ein anderer Ursprung der Redewendung „mit … ist nicht gut Kirschen essen“: Im Jahre 1291 soll auf dem Schloß Hirschstein der Bischof von Meißen (der damalige Besitzer des Schloßes) sich zum Schein mit seinem Rivalen – den Markgrafen von Meißen versöhnt haben. Zur „Versöhnung“ bietet er dem Markgrafen einige Früchte des teuren und seltenen Edelobstes an. Diese Kirschen sind jedoch vergiftet. Der Markgraf überlebt den Genuß nicht: Mit dem Bischof war für den Markgrafen nicht gut Kirschen essen!
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