Flüchtlinge: Behörden verschleppen Familiennachzug
J. Amiri* hat Todesangst um seine Frau und seinen Sohn in Afghanistan. "Ich fürchte, dass als nächstes die Taliban von Haus zu Haus gehen und ihr Versteck finden", sagt Amiri. Was dann passiert? Er will es sich lieber nicht vorstellen. Hilflos, hoffnungslos, vergessen, so fühlt er sich. Denn eigentlich hätte seine Familie längst in Deutschland sein können und müssen, lange vor der Machtübernahme der Taliban.