Eintrag #169, 22.03.2007, 15:14 Uhr

despotische demokratie deutschland? teil 2

fortsetzung...


"Als Republikaner bin ich natürlich dafür, dass jedem, den es nach einem öffentlichen Amt drängt, eine Chance gegeben wird zu zeigen, ob er sich auf die Aufgabe versteht. Aber ist es nicht ungerecht, wenn wir Bürger selbst von Leuten, die außer in der Politik nirgends etwas erreicht haben, erwarten, dass sie mit ihrem neuen Rang zurechtkommen? Dass sie, was noch viel wichtiger ist, Verantwortung zeigen? Die Politik zieht manchen an, der keine andere Begabung hat als das Streben nach Macht und Geltung. Soll er aus irgendeiner magischen Kiste das zum Regieren Erforderliche holen? Es ist einfach ungerecht von uns, dem Volk, solche hohe Erwartungen zu haben.

Man entkleide öffentliche Ämter der Privilegien

Schauen wir uns den 12,5 Millionen Euro teuren „demokratischen Schutzzaun“ an, den die Merkel in Heiligendamm bauen lässt, um sich, ihren Kumpel Bush und andere Politiker dieses Schlages zu beschützen. Wenn diese Menschen wirklich ihre Pflicht täten, wären sie bei uns und wahrscheinlich überall beliebt. Dann bräuchten sie sich nicht vor den Bürgern, die diesen Zaun bezahlen müssen, verbarrikadieren. Warum sind sie denn nicht beliebt, frage ich Sie, naiv wie ich bin.

Mein Ratschlag für die Bundesrepublik: Man entkleide die öffentlichen Ämter der Privilegien, Statussymbole, damit verbundenen Pfründe. Die Diäten werden auf das Niveau der Bezüge im schweizerischen Parlament (Nationalrat) herabgesetzt, die zu den niedrigsten im Vergleich aller OECD-Länder gehören. Die gähnende Leere bei vielen Sitzungen des Deutschen Bundestages veranlasst mich leider auch zu der Forderung, dass Politiker wie Arbeitnehmer Dienstantritt und Dienstende melden, um die Bürger zu versichern, dass sie nicht umsonst ihr Gehalt bekommen. Zweimal im Jahr wird geprüft, ob sie das ihnen geschenkte Vertrauen verdienen. Ich wette, es würden sich bald nur noch Menschen melden, denen es wirklich darum geht, dem deutschen Volk zu dienen.

PS: Anfang des Jahres fragte ich Sie: Wer wird mit dem Großen Verratskreuz 2007 ausgezeichnet? Wer hat die schändlichste, treuloseste Vorstellung geboten? Ich habe zahlreiche Vorschläge erhalten. Alle Anregungen, die mich bis Ende April erreichen, werden bei der Entscheidung berücksichtigt.

Gerard Menuhin"

 
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