Was denkt ihr gerade?

Das Leben kann so ungerecht sein!
Geburtstagskind und fast die Hälfte der Gäste krank, jetzt kann sie nicht mal ihren 40.ten feiern 😭 und bei mir lösen sich gerade 3 Monate Vorbereitung von der ersten Idee "was zu singen" bis hin zu der knapp 30 Minuten langen kleinen Show mit Coverversionen von "My Way", "You Raise me Up" und "Halleluja" (mit selbstgeschriebenem Text) in Rauch auf. 😢
 
Klar kaufe ich Second Hand Kleidung,
Naja, es kommt da auch immer noch darauf an, wie man erzogen worden ist und . Wenn die Eltern schon total eingebildet sind und immer das neueste vom neuesten und teuerste vom teuersten kaufen und es als unter ihrer Würde sehen, gebrauchtes oder II. Wahl zu kaufen und den Kindern auch (fast) alles in den Hintern stecken, dann überträgt sich das natürlich auf die Kinder. Und wenn die Eltern dann auch noch so viel Geld haben und sich locker Personal für die Villa leisten können, den Kindern das gesamte Studium bezahlen, einschließlich einer Wohnung. Und plötzlich sind die Eltern nicht mehr und es stellt sich raus, dass die ihren Reichtum oft mit Krediten finanziert haben. Dann haben die Kids, die mittlerweile erwachsen sind, das Erbe schnell unter die Leute gebracht. Und wenn sie dann mal arbeitslos werden, nicht so schnell einen Job finden und dann Hartz IV bekommen, dann kommen die damit ganz sicher nicht klar.


aber keine Kleidung bei KIK weil ich die Qualität dort für minderwertig halte.
Also das hat sich in den letzten 20 Jahren extrem stark verbessert. Vor 20 Jahren hingen da wirklich oft nur Fetzen.


Dann gebe ich lieber 10 -12 Euro für ein T-shirt in einer schweren Qualität aus Biobaumwolle aus, statt 3 Euro für ein Billiges das mir schnell kaputt geht.
Ja, das würde ich vermutlich auch tun. (Wobei ich 10-12 € aber nicht für teuer halte! Teuer wäre für mich ein T-Shirt ab 25,- € Aber, bei mir schwirrt dann immer noch der Gedanke im Kopf mit: was, wenn ich mir das teurere T-Shirt gleich voll klecker und die Flecken nicht kaschierbar sind.

(Übrigens, ich hab mal im 1,- € Laden T-Shirts in schwerer Baumwollqualität gekauft! Ich schätze, dass es die vorher mal in einem Sportgeschäft gab. Und waren auch tolle Farben, z.B. türkis, lindgrün und korallerot. Hab ich gleich 5 Stück gekauft Und ein mal gab es tolle Fleecejacken für Frauen. Nicht die normale langweilige Form, sondern welche, die unten weiter sind. Deren einziges "Makel" war, dass bei denen total falsche Größen-Zettel eingenäht waren. Dachte auch, na nach 5 Mal waschen fallen die vielleicht auseinander und hab für den Preis gleich 2 Jacken gekauft. Eine hab ich gut verpackt im Kleiderschrank und nur immer die eine angehabt. Das war vor ca. 5 Jahren und Jacke Nr. 1 sieht noch immer wie neu aus.)

Ich habe auch ne Menge alte Klamotten oder welche bei denen Flecken nicht rausgehen, die zieh ich dann halt im Garten oder beim Malern oder so an. Natürlich kann ich die beim Job dann nicht mehr tragen, außer ich bin im Home-Office.
Naja, und die Leute, die ich meinte, sind die reichen Leute, die `nen Gärtner haben und malern lassen.

Die kommen mit Hartz IV bzw. Bürgergeld nicht klar. Weil die es nie gelernt haben, wie man spart.

Ich z.B. kaufe Klamotten und Schuhe nicht, wenn ich sie brauche, sondern, wenn ich sie gerade billig bekommen kann.
Hatte mal vor paar Jahren in einem Bon Prix-Outlet einen tollen weißen Anorak mit schwarzen Rosen drauf für ganze 7,- € gekauft. Da hätte ich sehr gern noch paar weiße Stiefeletten dazu gehabt. Die billgsten, die ich bis vor kurzem gesehen habe, kosteten ca. 35,- €. Das Geld dafür hätte ich locker gehabt, doch ich sage mir immer, das geht noch billiger. Und meine Geduld hat sich ausgezahlt, vor kurzem hab ich in einem Schuh-Outlet ein paar weiße Stiefeletten für 9,95 € gefunden.
 
Mein Nachbar (direkt nebenan), bzw. sein Mittbewohner (im EG), pennt sicher nicht mehr ein und lässt dabei sein Essen auf dem Herd.

Gestern Abend gegen 22 Uhr, ich wollte gerade meine abendliche Routine machen und in`s Bett, ging bei meinem Nachbarn der Rauchmelder los. Das ist nicht soooo ungewöhnlich, denn die Rauchmelder im Korridor sind genau an der Küchentür und wenn man beim kochen, die Tür nicht zu macht, geht der schon mal an. Doch für gewöhnlich schalten die den dann auch gleich wieder aus. Doch gestern piepte das Ding unaufhörlich. Also bin ich rüber, hab geklingelt und geklopft, doch es rührte sich keiner. Dann immer weiter, immer fordernder geklopft und gleichzeitig geklingelt. Keine Reaktion. Bin dann auf die Straße, Er hatte die Gardinen in der Küche nicht zugezogen, Fenster war auf Kipp und Licht an, aber keiner war zu sehen, nur paar Rauchschwaden. Da also auch noch ans Fenster geklopft. Nichts. Dann am anderen Fenster geklopft, was zu einem kleinen Zimmer gehört, doch auch wieder keine Reaktion. Bin dann wieder in`s Haus zurück, hab wieder wie wild geklopft und geklingelt und dann auch noch laut gerufen, dass, wenn er nicht sofort auf macht, ich die Polizei rufe. Doch wieder keine Reaktion.
Hab dann also die 112 angerufen. Und nur eine Minute später war die Polizei schon da. (Die waren gerade in der Nähe). Einer von denen ist dann mit Räuberleiter zu dem Küchenfenster hoch, hat das ausgehebelt und ist in die Wohnung und hat die Polizistin in die Wohnung gelassen, die an der Tür geklingelt und geklopft hatte. In der Wohnung haben die dann einen der "Mitbewohner" tief und fest schlafend im Wohnzimmer angetroffen.
Immer mehr Polizisten kamen und da die auf dem Bürgersteig alle aus einer Richtung kamen, bildete sich eine Schlange und es sah aus, als würden die am Küchenfenster nach Essen anstehen. :LOL:
Der eine Polizist hat dann zwar per Funk die Feuerwehr wieder abbestellt, aber die kamen trotzdem. Der Feuerwehrmann sagte dann, dass das Pflicht sei, weil nur die Feuerwehr überprüfen kann, ob da nicht doch irgendwo noch was zu brennen anfangen könnte.
Nachdem ich dann der Polizei und Feuerwehr meine Personalien gegeben hatte, konnte ich endlich meine Abendrunde (Tabletten, Toilette, Bett) vollenden.
In den meisten Fällen geht so was ja glimpflich aus, aber es hat ja auch schon Fälle von verbranntem Essen gegeben, wo am Ende die ganze Küche in Flammen stand.
 
Ja, das würde ich vermutlich auch tun. (Wobei ich 10-12 € aber nicht für teuer halte! Teuer wäre für mich ein T-Shirt ab 25,- € Aber, bei mir schwirrt dann immer noch der Gedanke im Kopf mit: was, wenn ich mir das teurere T-Shirt gleich voll klecker und die Flecken nicht kaschierbar sind.
Es geht nicht darum das es teuer ist, sondern eher darum das man die gewünschte (hohe) Qualität so günstig wie möglich einkauft. Gerade bei Dingen wie Kleidung will ich halt nur die Qualität bezahlen, aber nicht die Marke.
Naja, und die Leute, die ich meinte, sind die reichen Leute, die `nen Gärtner haben und malern lassen.

Die kommen mit Hartz IV bzw. Bürgergeld nicht klar. Weil die es nie gelernt haben, wie man spart.
Du hast halt von Menschen mit einem "gut bezahlten Job" gesprochen. Davon kann man sich sicher leihweise einen Maler und einen Gärner leisten, aber wirklich reich wird man damit nicht. Von ein paar Messis und Ronaldos mal abgesehen, die müssen sich aber auch schon dämlich anstellen um jemals wieder auf Hartz 4 Niveau zu kommen.

Ich würde Dinge wie malern und gärtnern aber immer mal selbst machen um sich ein paar grundlegende Fähigkeiten in den eigenen Werkzeugkasten zu schaffen.
 
Die Programmplaner im Fernsehen scheinen sich zur Fastenzeit darauf geeinigt zu haben auf Qualität im Programm zu verzichten. Müll auf allen Kanälen...
 
Es geht nicht darum das es teuer ist, sondern eher darum das man die gewünschte (hohe) Qualität so günstig wie möglich einkauft. Gerade bei Dingen wie Kleidung will ich halt nur die Qualität bezahlen, aber nicht die Marke.
Auch nach vollzierbar.
Und nur, weil manches eine Marke ist, bedeutet das heutzutage ja nicht unbedingt, dass die Qualität sehr hoch ist. Ich hab mal vor einigen Jahren beim Karstadt aus der Wühlkiste ein Markenshirt für nur 8,- € gekauft, das bekam nach nur 3 Mal waschen kleine Löcher. Von da an war ich nie mehr beim Karstadt.


, die müssen sich aber auch schon dämlich anstellen um jemals wieder auf Hartz 4 Niveau zu kommen.
Nun ja, es gibt ja sicher oft Leute, die nur zeitlich begrenzt `ne Menge Kohle verdienen. Die leben wie die Made im Speck, plötzlich ist der Ruhm weg, doch die geben das noch vorhandene Geld weiter mit vollen Händen aus, leben in einer Blase und denken, dass sie bald wieder so viel verdienen. Schlechter bezahlte Jobs lehnen sie aber ab, weil sie sich dafür "zu gut" halten und weil sie noch Gespartes haben. Und so gehen die Jahre in`s Land, eines Tages ist die Kohle alle.

Oder, gucken wir mal auf die Lottogewinner, die so viel Geld gewonnen hatten, dass sie hätten nie wieder arbeiten müssen. Doch die geben meist ja auch das Geld mit vollen Händen aus, weil sie denken, sie haben genug. Nach dem Motto: warum `nen billigen Mercedes für 90000,- €, wenn ich genug Geld hab, `nen Maserati zu kaufen. Oder, warum ein Haus für 500000,- wenn ich mir eines für 2 Millionen kaufen kann.
Ich würde Dinge wie malern und gärtnern aber immer mal selbst machen um sich ein paar grundlegende Fähigkeiten in den eigenen Werkzeugkasten zu schaffen.
Naja, dann bis Du anders.
Ich hab mein bisheriges Leben selbst gemalert und Fußböden selbst gelegt. Das zwar meist, weil ich mir einen Handwerker nicht leisten konnte, aber vor allem auch deshalb, weil mir die Arbeit viel Spaß macht. Wenn man dann mit der Arbeit fertig ist, bekommt man ein so tolles Gefühl was man nur schwer beschreiben kann. Aber, auch anschließend die Reaktionen von anderen nach dem Motto: "Waaas? Das hast Du "als Frau" alleine gemacht?". Nur Laminat hab ich noch nicht selbst verlegt. Hab aber ein Buch, wo das Schritt für Schritt erklärt wird. Allerdings mach da nun meine Gesundheit nicht mehr mit.
Ich war schon immer handwerklich begabt. Als Kind hab ich mal aus Holzscheiten, die eigentlich zum heizen gedacht waren, ein tolles Vogelhaus gebastelt. Anfangs hat meine Pflegemutter mich angemeckert, sie brauche das Holz zum heizen....blablabla (meckern und rumschreien war und ist schon immer ihr "Hobby"). Dann bekam sie Angst, dass ich mich mit dem Beil, oder der Säge verletzen könnte. Aber, es war wohl eher Angst, dass ich ihr durch eine Verletzung Zeit klauen könne. Und erst zwei Tage später bekam ich tatsächlich mal ein Lob, wie toll ich das gemacht hätte. Dieses Lob hatte für mich mehr wert, als das Vogelhaus, denn das Wort "Lob" kam in ihrem Wortschatz eigentlich gar nicht vor.