12.03.08: 19. Reisetag, Ayacucho
Nach einer sehr unruhigen Nacht, die ich mit weiteren Magenproblemen zubrachte entschloss ich mich, an der heutigen Exkursion nicht teilzunehmen und dafür einen hiesigen Arzt aufzusuchen. Nach Rücksprache mit unserem Reiseleiter fuhren wir dann zum Krankenhaus um uns die Künste der Ärzte hier zu Gemüte zu führen. Die Krankenhäuser hier entsprechen der Einrichtung nach in etwa den Standarts der 60er und 70er Jahre. Ich durfte hier dann auch den ganzen Tag mit Tropf etc abhängen. Interessant ist, das man in der hauseigenen Apotheke wirklich jede Kleinigkeit vor der verarztung selbst besorgen muss. Der Arzt schreibt einem ein Rezept aus und mit diesem Geht man dann zur Apotheke. Dort bekommt man dann den Tropf, die Schläuche, Klammern Medikamente etc und begibt sich wieder zum Doc. Alles in allem haben diese Utensilien knapp 10 € gekostet. Der Aufenthalt mit Behandlung etc belief sich auf knapp 70 €. Ich schäkerte hier auch mit 2 peruanischen Krankenschwestern, wobei ich kein Spanisch und sie kein Deutsch konnten. Aber irgendwie versteht man sich auch so und wir hatten trotzdem einiges zu lachen.
Meine Freundin verschwand nach den notwendigen Besorgungen und besuchte zusammen mit der restlichen Reisegruppe dann die verschiedenen Sehenswürdigkeiten Ayacuchos. Es wurden mehrere der über 30 Kirchen in Augenschein genommen. Es stand auch ein Besuch bei einem einheimischen Alabasterschnitzer sowie einem Teppichknüpfer auf der Tagesordnung. Laut den Erzählungen hatte ich mir den besten Tag der Reise für meinen Krankenhausaufenthalt ausgesucht, da der Tag von allen als eher langweilig beschrieben wurde. Liegt vielleicht am örtlichen Guide, der ein ehemaliger Oberschullehrer ist, der in einer etwas monotonen Art und Weise einem die Dinge hier näherbringt. Gegen Nachmittag kehrte ich ins Hotel zurück und begab mich noch etwas in die Stadt und auf den Markt. So ganz wollte ich den Tag dann doch nicht im Hotel versauern. 2 oder 3 Kirchen sah ich mir dann auch noch von außen an, hatte aber keine große Lust auf deren Innenleben. Am Abend gab es dann zur Magenberuhigung nochmals eine "Dieta de Pollo" eine seichte Hühnerbrühe mit Nudeln, die nach nichts schmeckt, aber den Magen beruhigen soll. Sowas ist man auch nur, wenn´s einem schlecht geht
Als wir dann so gegen 10 ist Hotel zurück kamen traf und der Schlag. Wir wurden mit lautstarker Musik empfangen und fragten uns, wie wir bei diesem Lärm hier schlafen sollen. Es wurde eine perunische Hochzeit gefeiert, die meist bis spät in die Nacht dauern. Unser Zimmer war knapp 20 Meter von dem Saal entfernt, so das wir alles hautnah mitbekamen. Das war genau das, was ich nach dem heutigen Tag und der letzten Nacht brauchen konnte. Dank Oropax konnten wir dann auch so gegen 3 einschlafen und bis 6 Uhr durchschlafen
Morgen gehe ich auf jeden Fall wieder mit um mir die anderen Teile der Stadt anzusehen.
Nach einer sehr unruhigen Nacht, die ich mit weiteren Magenproblemen zubrachte entschloss ich mich, an der heutigen Exkursion nicht teilzunehmen und dafür einen hiesigen Arzt aufzusuchen. Nach Rücksprache mit unserem Reiseleiter fuhren wir dann zum Krankenhaus um uns die Künste der Ärzte hier zu Gemüte zu führen. Die Krankenhäuser hier entsprechen der Einrichtung nach in etwa den Standarts der 60er und 70er Jahre. Ich durfte hier dann auch den ganzen Tag mit Tropf etc abhängen. Interessant ist, das man in der hauseigenen Apotheke wirklich jede Kleinigkeit vor der verarztung selbst besorgen muss. Der Arzt schreibt einem ein Rezept aus und mit diesem Geht man dann zur Apotheke. Dort bekommt man dann den Tropf, die Schläuche, Klammern Medikamente etc und begibt sich wieder zum Doc. Alles in allem haben diese Utensilien knapp 10 € gekostet. Der Aufenthalt mit Behandlung etc belief sich auf knapp 70 €. Ich schäkerte hier auch mit 2 peruanischen Krankenschwestern, wobei ich kein Spanisch und sie kein Deutsch konnten. Aber irgendwie versteht man sich auch so und wir hatten trotzdem einiges zu lachen.
Meine Freundin verschwand nach den notwendigen Besorgungen und besuchte zusammen mit der restlichen Reisegruppe dann die verschiedenen Sehenswürdigkeiten Ayacuchos. Es wurden mehrere der über 30 Kirchen in Augenschein genommen. Es stand auch ein Besuch bei einem einheimischen Alabasterschnitzer sowie einem Teppichknüpfer auf der Tagesordnung. Laut den Erzählungen hatte ich mir den besten Tag der Reise für meinen Krankenhausaufenthalt ausgesucht, da der Tag von allen als eher langweilig beschrieben wurde. Liegt vielleicht am örtlichen Guide, der ein ehemaliger Oberschullehrer ist, der in einer etwas monotonen Art und Weise einem die Dinge hier näherbringt. Gegen Nachmittag kehrte ich ins Hotel zurück und begab mich noch etwas in die Stadt und auf den Markt. So ganz wollte ich den Tag dann doch nicht im Hotel versauern. 2 oder 3 Kirchen sah ich mir dann auch noch von außen an, hatte aber keine große Lust auf deren Innenleben. Am Abend gab es dann zur Magenberuhigung nochmals eine "Dieta de Pollo" eine seichte Hühnerbrühe mit Nudeln, die nach nichts schmeckt, aber den Magen beruhigen soll. Sowas ist man auch nur, wenn´s einem schlecht geht
Als wir dann so gegen 10 ist Hotel zurück kamen traf und der Schlag. Wir wurden mit lautstarker Musik empfangen und fragten uns, wie wir bei diesem Lärm hier schlafen sollen. Es wurde eine perunische Hochzeit gefeiert, die meist bis spät in die Nacht dauern. Unser Zimmer war knapp 20 Meter von dem Saal entfernt, so das wir alles hautnah mitbekamen. Das war genau das, was ich nach dem heutigen Tag und der letzten Nacht brauchen konnte. Dank Oropax konnten wir dann auch so gegen 3 einschlafen und bis 6 Uhr durchschlafen
Morgen gehe ich auf jeden Fall wieder mit um mir die anderen Teile der Stadt anzusehen.
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