Sammelthread Parteimitgliedschaften

Seid ihr Mitglied in einer Partei?

  • Ja

    Stimmen: 33 24,8%
  • Nein

    Stimmen: 53 39,8%
  • Interesse besteht

    Stimmen: 35 26,3%
  • So ein Schwachsinn!

    Stimmen: 12 9,0%

  • Umfrageteilnehmer
    133
Also kuscheln und kopulieren wird Guido nur mit einem Andreas, Ypsilantis werden da eher nur toleriert oder im Sinne der fiktiven Machtergreifung durchkoaliert :LOL:

Mal im Ernst: FDP zu wählen ist ja fast das Gleiche, wie nicht zu wählen. Will nicht sagen, dass man sich dann den Weg zur Urne auch gleich ganz sparen könnte, dem ist natürlich nicht so. Aber jeder, der absolut nicht weiß, wem er sein Vertrauen seine Stimme schenken sollte, kann getrost des Kreuz bei der FDP machen. Die wissen es nämlich auch nicht :LOL:

Gruß,
Photon
 
Also kuscheln und kopulieren wird Guido nur mit einem Andreas, Ypsilantis werden da eher nur toleriert oder im Sinne der fiktiven Machtergreifung durchkoaliert :LOL:

Mal im Ernst: FDP zu wählen ist ja fast das Gleiche, wie nicht zu wählen. Will nicht sagen, dass man sich dann den Weg zur Urne auch gleich ganz sparen könnte, dem ist natürlich nicht so. Aber jeder, der absolut nicht weiß, wem er sein Vertrauen seine Stimme schenken sollte, kann getrost des Kreuz bei der FDP machen. Die wissen es nämlich auch nicht :LOL:

Gruß,
Photon

Na, wenn du das sagst :roll: ...
 
Naja, diese Wankelmütigkeit bei der FDP ist durch die Geschichte zu erklären... Es gibt die Wirtschaftsliberalen (rechter Flügel) und die politischen Liberalen (linker Flügel); je nach dem welcher Flügel den Ton angibt, verhält sich die Partei (mehr oder weniger) geschlossen. Daher kann die FDP sowohl mit der SPD als auch mit der CDU eine Koalition bilden... Seit Jahren ist allerdings der rechte Flügel tonangebend; die Unterstützung der Arbeitgeber und die Vernachlässigung der Arbeiter ist eine Folge davon. ;)
 
Na, wenn du das sagst :roll: ...
Du, dass die SPD im wahrsten Sinne des Wortes "Wortbruch begangen hat, weswegen Merkel ja auch nicht sonderlich begeistert ist, ist ja keine Frage.

Aber wann ist denn die FDP jemals hart geblieben? Im Wahlkampf war sie es und keine Minute länger. Jahrelang war eine Koalition mit der SPD undenkbar, jetzt nähert man sich an, weil die Union langsam am Absaufen ist. Soll ich mal raten: Wenn wider Erwarten die Grünen erstarken sollten, wird auch die FDP notfalls mit denen koalieren. Und sollte es die NPD sein, dann sollte es einer echten "liberalen" Partei auch dann möglich sein, Gemeinsamkeiten zu entdecken. Wobei die FDP eigentlich auch "schon immer" ein sehr soziales Denken hatte, was sich in großen Teilen mit dem der Linkspartei gedeckt hat.

Machtgierige Selbstdarsteller. Viel mehr kann ich bei der FDP nicht erkennen. Leider!

Gruß,
Photon
 
Genau Photon, deswegen kuschelt Guido ja jetz auch mit der Andrea, ne?
Sie kam doch bei der FDP angekrochen in der Hoffnung nicht politisch mit den Linken "kopulieren" (anders kann ich es leider nicht nennen) zu müssen und die FDP ist trotzdem hart geblieben.
Ziemliche Anpassung 8) ...

Naja, die FDP ist doch mit zwei wichtigen Aussagen in den Wahlkampf gegangen (womit sie inhaltlich Wahlkampf betrieben haben weiß ich nicht mehr):

1. Die Linkspartei (= Altkommunisten) ist der schlimmste Menschenschlag der je das Licht der Welt erblickte und nie nie nie an die Macht kommen darf.
2. Eine Ampelkoalition wird es (ungeachtet aller möglichen inhaltlichen Übereinstimmungen) nie nie niemals geben.

An eine der beiden Aussagen haben sie sich gehalten und das auch medienwirksam kund getan. Die andere Aussage war ihnen nach der Wahl egal.
 
FDP

Der Eintritt erfolgte mehr aus taktischen Gründen. Langfristig spiegelt sie aber genau die Klasse wieder die dieses Land stark gemacht hat und auch stark hält. Ohne Zweifel ist die FDP der "Motor" der dt. Wirtschaftslobby und macht sich auch für die Freiheit (bzw. Unabhängigkeit vom Staat) des einzelnen Bürgers stark.

In letzter Zeit sehe ich sie in erster Linie als Bollwerk gegen den Aufstand des kommunistischen Pöbels der SED Nachfolgepartei.
 
kommunistischen Pöbels der SED Nachfolgepartei.
Das bin dann wohl ich! :mrgreen:

[FDP] ...und macht sich auch für die Freiheit (bzw. Unabhängigkeit vom Staat) des einzelnen Bürgers stark.
Die FDP beschützt eher die Unabhängigkeit der Einzelinteressen vor den Gemeinschaftsinteressen. Jucheiß! :)
Und die Leistungsträger "die dieses Land stark gemacht haben", sind natürlich nicht etwa die Krankenschwestern und Müllleute (etwas abgedroschen, ich weiß), sondern die mit den Koffern in Liechtenstein und den Entlassungen trotz Gewinnen, die nämlich unser Land stark machen wollen und nicht etwa nur sich selbst! *träneverkneif* Wir können STOLZ auf diese armen Leute sein! 8)


Nee, im Ernst. Ich bin damals in meine Partei (die hieß damals noch PDS) eingetreten, weil ich sie für das kleinste Übel unter den Parteien hielt und ich mir dachte, man könnte so am ehesten noch die Welt verändern. Naja, kann man auch, ein bisschen. Fragt mal die Postboten mit Mindestlohn oder die Eltern mit erhöhtem Kindergeld. Das hätte die SPD ohne uns nicht so schnell gemacht :)
Diese Kleinigkeiten müssen bis zur Revolution reichen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin Mitglied einer Partei.

Austreten will ich noch nich."Politisches Interesse und Engagament" macht sich noch ganz gut im Lebenslauf ;)

Dieser Post hat mich auch zum Überlegen gebracht einzutreten, zumal ein Freund von mir bei amnesty Mitglied ist und meinte auch das liest sich gut im Lebenslauf und der Beitrag mit 24€ im Jahr ist ja auch noch in Ordnung.

Wenn ich jetzt in eine Partei eintrete, gibt es da was Spezielles zu beachten oder verpflichte ich mich da automatisch zu was? Was zahlt ihr für Beiträge? Ich bin immoment 19 Jahre alt, muss/sollte ich da in die "richtige" Partei oder in die Organisation für die Jugend (Junge Liberale, Junge Union, etc.)?
 
Hm, ich zahle 8€/Monat.
Bin aber ab Sommer wieder Schülerin, vielleicht kann man dann da mit dem Beitrag noch was machen.
 
Hm, ich zahle 8€/Monat.
Bin aber ab Sommer wieder Schülerin, vielleicht kann man dann da mit dem Beitrag noch was machen.

Hab gerade mal geguckt, bei der Jungen Union in meiner Stadt sind es 18€/Jahr, wobe ich mich erstmal nur bei amnesty angemeldet hab.
Bei politischen Parteien reicht mein Wissen über die Inhalte noch nicht weit genug, dass ich mich wirklich entscheiden könnte, wobei ich halt Parteien habe, mit denen ich eher symphatisiere. Zudem ist bei einer Bewerbung/Lebenslauf das Risiko größer bei einer Patei-Mitgliedschaft eher abgestempelt zu werden finde ich, auch wenn man sagt politisch interessiert. Da passt eine "neutralere" Organisation wie amnesty erstmal besser.
 
CSU rulez...

Naja, ich weiß nicht, ob ich auch bei einer nordrheinwestpfälzischen CDU eintreten würde... Eher nicht... Aber Bayern hat der CSU viel zu verdanken und daher sehe ich es als patriotische Pflicht sie zu unterstützen (Ähm, hier braucht man keine Goldwaage...) ;)

Ich bin momentan leider ziemlich ausgelastet, aber wenn ich in 4-7 Jahren fertig bin mit Studieren werde ich vielleicht wieder aktiver... Achja, für mich ist die CSU auch eine Art Verein mit dem man Spaß haben kann... Ausflüge, Veranstaltungen garniert mit ein wenig Politik und natürlich Bier... :mrgreen:

Ähm, auf Bundesebene könnte ich mir aber durchaus vorstellen FDP zu wählen, sodass eine große Koalition verhindert wird (hat ja beim letzten Mal schon geklappt!)... ;)
 
@Berbatov: Also ich persönlich kann mir eher vorstellen jemanden einzustellen, der bei der ganz falschen Partei is, als jemanden bei amnesty :ugly: :biggrin:
 
Aber Bayern hat der CSU viel zu verdanken und daher sehe ich es als patriotische Pflicht sie zu unterstützen.
Meinst du etwa den Transrapid oder den Wirrwar beim Rauchverbot? :evil:

Ich bin auch seit mehreren Jahren Mitglied in einer Partei. Meine Beweggründe für den Eintritt war zum einer der Gedanke nicht mehr nur über die Politiker und deren Entscheidungen mich aufzuregen, sondern versuchen aktiv Dinge mitzugestalten z.B. auf Parteitagen.
Zum anderen finde ich sollte man gerade als junger Mensch versuchen gegen den allgemeinen Trend zur Wahlverdrossenheit zu kämpfen und die Gleichaltrigen ermuntern sich zu engagieren. Eine Wahlbeteiligung wie z.B. zuletzt bei den Kommunalwahlen in Bayern von vielleicht 50 - 55 % ist ein Armutszeugnis.

Außerdem bin ich noch Mitglied bei zwei weiteren zu meiner Überzeugung passenden Organisationen.

Ingesamt investiere ich dafür ca. 33 Euro im Jahr an Mitgliedsbeiträgen, es hält sich also in Grenzen. :D
 
Vor- / Nachteile einer Parteimitgliedschaft.

Hallo,
welche Vor- / Nachteile können sich aus einer Parteimitgliedschaft ergeben. Bei Bewerbungsgesprächen sollte es ja nichts ausmachen da man zu seiner politischen Gesinnung keine Auskünfte geben muss.

Aber was erwartet einen für seinen monatlichen Beitrag, nur das Gefühl das man eine Partei unterstützt mit der man sich verbunden fühlt?

Beiträge kann man von der Steuer wieder absetzen, das ist klar. Aber irgendwelche Privilegien müsste man als Mitglied doch auch haben? :)
 
Die Kosten sind je nach Partei anders.

Vorteil: Du kannst dich innerhalb der Partei wählen lassen, also Ämter belegen, wenn du das nicht vorhast, hilft dein Beitrag eben der Partei.
 
Wenn ich mich innerhalb der Partei wählen lassen kann, dann dürfte ich ja auch theoretisch selbst wählen. :think: Kosten hab ich mich bereits informiert die sind ganz okay. ;)
 
Du darfst dich auch ganz praktisch selber wählen - oder glaubst du, Frau Merkel gibt einem Gegenkandidat die Stimme? ;)
 
Naja aber ich glaube kaum das wenn man in eine Partei eintritt und dort dann erstmal unbekannter ist, direkt Stimmen bekommt. Und wenn ich mir mal so die Kandidaten des Kreisverbandes hier so anschaue. Die meisten über 40 :p.

Aber werde mich nochmal informieren :yes: darüber nachgedacht in die Partei einzutreten hab ich schon mehrmals, aber mich noch nie aufgerafft.