Ich hoffe, der kommt jetzt bald wieder unter 30 und der Euro soll ein bisschen steigen so auf 1,40 - dann bin ich dabei :mrgreen:

Ja seh ich auch so. Eine kleine Kurskorrektur wär mal wieder gut, damit ich nachkaufen kann :evil:.

Ein bisschen in der Kasse zu haben ist aber sicherlich auch nicht falsch. Ich hab immer das 3-Fache meines Nettos in 100€-Scheinen gerundet auf einem Tagesgeldkonto liegen, dass ich nur in Notzeiten anrühre, wenn ich mal keine liquiden Mittel habe. Zwar schmilzt das Kapital real etwas kräftiger weg, jedoch müssen Rechnungen ja bekanntlich in Euro bezahlt werden ;).
 
Bei Münzen zahlen Münzhändler am Besten, Schmuck und Besteck sind Scheidgut.

Es ging ja um Barren - und das scheiden sich die Geister. Sie haben i.d.R. keinen Sammlerwert, also würde ich ja auch als Scheidgut ansehen. Allerdings unterliegen sie auch keinem Verschleiß durch Gebrauch, also sollte Ihr Wert auch höher sein als bei Besteck. Meister.
 
Ein bisschen in der Kasse zu haben ist aber sicherlich auch nicht falsch. Ich hab immer das 3-Fache meines Nettos in 100€-Scheinen gerundet auf einem Tagesgeldkonto liegen, dass ich nur in Notzeiten anrühre, wenn ich mal keine liquiden Mittel habe. Zwar schmilzt das Kapital real etwas kräftiger weg, jedoch müssen Rechnungen ja bekanntlich in Euro bezahlt werden ;).

Ich hab als Student da nicht so unerwartete Rechnungen, die auf mich zukommen könnten, ansonsten find ich immer noch ne Lösung irgendwie :mrgreen: ..
Bin aber auch am Überlegen mir jetzt ne Unze Au zu holen, bei 1710 scheint ja grad ganz gut zu stehen.
 
Ich hab als Student da nicht so unerwartete Rechnungen, die auf mich zukommen könnten, ansonsten find ich immer noch ne Lösung irgendwie :mrgreen: ..
Bin aber auch am Überlegen mir jetzt ne Unze Au zu holen, bei 1710 scheint ja grad ganz gut zu stehen.

Und wieso ausgerechnet Gold? Also schaut man sich den Chart über einen Zeitraum von 11 Jahren an, stellt man fest, dass der Goldpreis quasi linear seit 2001 angestiegen ist. Es ging also seit 2001 nur nach oben. Ich bin beim Gold sehr skeptisch eingestellt und habe daher auch keins.

Viel interessanter finde ich Silberunzen (allerdings braucht man denke ich mit Silber generell bessere nerven, siehe Chart), weil die erschwinglicher sind und in der Industrie zum Einsatz kommen. Gerade für den kleinen Geldbeutel lohnt es sich eher in Silberunzen (nicht Barren), zu investieren, weil man diese besser ansparen kann.

Wenn dein Einkommen im Monat so hoch ist, dass er den Preis für eine Unze Gold deutlich übersteigt, dann lohnt sich mal darüber nachzudenken aus meiner Sicht. Die meisten Menschen werden aber nicht sonderlich zu denen gehören, die deutlich mehr als 1700$ (oder entsprechenden Gegenwert in Euro) Netto verdienen.

Das bessere "Gold" ist daher für mich Silber. Silber ist ein Industriemetall und wesentlich knapper als Gold. Außerdem kann man das besser ansparen. Silberverbote gab es noch nie, Goldverbote gab es schon sehr häufig.

Also insgesamt Silberunzen (weil nur 7 % Umsatzsteuer) und davon dann ca. 10 % pro Monat des Einkommens in physischer Form.

Man sollte auch nicht ständig die Unzen dann in Euro umrechnen, weil das eine Versicherung ist und sonst nichts. Man erhält weder Zinsen noch kann man Edelmetalle essen. Aber um Vermögen aufzubauen ist dies in den unsicheren Zeiten sicher ganz gut, ohne großartig den eigenen Lebensstandard einschränken zu müssen. Wir haben ja negative Realzinsen, daher wird Geld langsam durch die Inflation entwertet. Es ist auch nicht absehbar, wann diese Niedrigzinsphase aufhört. Ich denke mal gar nicht in den nächsten 5-10 Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das bessere "Gold" ist daher für mich Silber. Silber ist ein Industriemetall und wesentlich knapper als Gold.
Hoppla, kannste das mal mit ner Quelle erläutern?
Also insgesamt Silberunzen (weil nur 7 % Umsatzsteuer) und davon dann ca. 10 % pro Monat des Einkommens in physischer Form.
Jop, bei Silberbarren sind es 19% Mehrwertsteuer. Als Ergänzung. Das war ein Grund für mich, nicht in Silber zu investieren. Wobei Münzen scheint interessant. Ich überlege gerade mich damit zu beschäftigen.

Zum Thema Gold, ich würde es zum heutigen Stand nicht mehr kaufen. Ich setze momentan sogar Impulse auf Verkauf, einen Teil zumindest.
 
Die meisten Menschen werden aber nicht sonderlich zu denen gehören, die deutlich mehr als 1700$ (oder entsprechenden Gegenwert in Euro) Netto verdienen.
1700 USD sind 1.300 Euro, also nicht wirklich viel.

Trotzdem würde ich niemandem raten, auch keinem Grossverdiener, Gold zu kaufen. Das kann man nicht essen.

Marty
 
Man kann aber schlecht nur Sachen kaufen die man essen kann :ugly:

Ein bisschen Gold gehört schon als Abrundung dazu, so eher als Notreserve. Auch wenn ich gestehen muss das ich letztens alles bis auf 1/10 Unze verkauft habe, war bei Preisen über 40 Euro pro Gramm einfach zuviel.

Aber was ist denn gegen ein bisschen Gold schon einzuwenden?
 
Man kann aber schlecht nur Sachen kaufen die man essen kann
Wer den Worst-case eines zusammenbrechenden Währungssystems in Europa und damit einhergehendem Einbruch aller wirtschaftlichen Aktivitäten und den Zusammenbruch des Bankensystems voraussieht und mit Gold vorsorgen will, der hat aber zu beachten, dass Lebensmittel in solchen Zeiten deutlich besser sind.

Aber was ist denn gegen ein bisschen Gold schon einzuwenden?
Nichts ist gegen "ein bisschen" Gold einzuwenden. Aber für den totalen Zusammenbruch kaufe ich erstmal Trinkwasser, Trockenrationen und andere Dinge, die möglichst lange halten. Und dann erst "ein bisschen Gold".

Stopp: Meine Frau meinte auf die Frage, was sie als erstes machen würde: "Ins Präsidium fahren und meine Waffe mit Munition holen!"

Marty
 
Für den totalen Zusammenbruch ist das Gold auch nicht unbedingt, eher für alle möglichen Dinge die mit aussetzen der Währung oder der eigenen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu tun haben.

Um Nahrung, Wasser und Waffen muss ich mir zum Glück aus anderen Gründen keine Gedanken machen.
 
Ich denke in Zeiten, in denen wir einen negativen Realzins haben, lohnt sich die Investition in Sachwerte immer, sofern man das Geld "über" hat.
Auch eine Nutzimmobilie oder Konserven oder Zigaretten sind Anlagemöglichkeiten. Oder die Investition in Photo-Voltaik-Anlagen (sofern man ein Eigenheim hat).

Wir sollten uns nicht wünschen, dass das System zusammenbricht.
 
Thx, konnte dich leider nicht bewerten. Hab das schonmal gemacht. Werde mich mit Silber beschäftigen.

Zum Thema:
Gold ist kein Nahrungsersatz, es dient rein der Kapitalsicherung. Für einen 20g Goldbarren kann ich ca. 600-1000 Dosen Ravioli kaufen. Ich kenne das Argument, doch keiner dieser Argumentierer macht es wirklich. Ich wüsste auch nicht wo ich z.B. 10000 Dosen Ravioli stapeln könnte. Man stelle sich bitte die Menge vor. Die gleiche Wertmenge an Gold passt in die Handfläche eines Kindes, bemessen beider Werte an dem offiziellen Zahlungsmittel Euro und wegen mir auch Dollar. Gold ist reine Kapitalsicherung...

Ich glaube nicht das der Euro, sowie der Dollar abschmieren werden. Mit dem Leitzins kann man heute sehr gut regulieren. Selbst bei einem Totalcrash, Hyperinflation mit Massenpleiten und dadurch entstehender Geldschwemme, lässt sich theoretisch mit einem sehr hohen Leitzins, die Geldmenge regulieren.

Mein erstes Gold hat sich nicht im Wert verdoppelt. Das Geld ist im Wert in diesen Zeitraum gesunken.
 
Gold ist kein Nahrungsersatz, es dient rein der Kapitalsicherung.

Dazu dient es bei mehr 40 Euro pro Gramm nicht mehr, wenn die Krisenstimmung mal weg ist wirst Du da sehr wahrscheinlich viel an Kaufkraft verlieren.

Wenn Du Kaufkraft sichern willst würde ich eher in Richtung grundsolide Aktien oder eventuell Immobilien gehen.
 
10 euro Gedenkmünzen cu/ni lohnenswert?

Hallo...

Lohnt es sich weiterhin in 10er zu sparen auch wenn kein Silbergehalt enthalten ist? logischerweise möchte die cu/ni Münzen im Krisenfall kein Mensch haben da es eben eine Wertlose Legierung besitzt Papiergeld zu sammeln wird mit der zeit auch Öde einen Grundstock anderer Metalle besitze ich schon...

Was würdet ihr mir empfehlen??
eine hilfe wäre es schon wenn ihr die antwort JA/NEIN beantwortet
Danke

Liebe Grüße
KAISA
 
Aus meiner Sicht: Nein.

Wenn Du schon soviel Bargeldbestände hast, andere Edelmetalle ebenfalls ausreichend vorhanden sind, dann würde ich mir langsam Gedanken machen über inflationssichere Anlagen.

Marty
 
10 Euro Münzen in Normalprägung können mal was wert werden - ebenso wie Umlaufmünzen im Wert steigen können.

Da man i.d.R. aber 10 € gegen 10 € tauscht und die Münzen (in Deutschland) anerkanntes Zahlungsmittel und frei tauschbar sind, geht man auch kein Risiko ein. Im Zweifelsfall geht man mit den Münzen einkaufen ;).

Selbst die Ausführung in 625er Silber ist keine wirkliche Wertanlage - zum einen, weil die Bundesbank peinlich drauf achtet, dass der Preis des Silbergehalts nicht den Markwert überschreitet, zum anderen, weil nur ganze Sätze eine wirkliche Chance zur Wertsteigerung haben, meister.
 
Da man i.d.R. aber 10 € gegen 10 € tauscht und die Münzen (in Deutschland) anerkanntes Zahlungsmittel und frei tauschbar sind, geht man auch kein Risiko ein. Im Zweifelsfall geht man mit den Münzen einkaufen ;).

Das Risiko ist meiner Meinung nach erheblich größer als z.B. bei Aktien die vom Großteil der Bevölkerung als "unsicher" eingeschätzt werden.

entgangene Zinsen/Dividenden+ Inflationsrisiko+ Diebstahlrisiko -->da bleibt wirklich kein Grund mehr sich damit zu belasten