Bist Du bereit X Cent mehr für den Liter zu zahlen?

  • Ja.

    Stimmen: 72 69,9%
  • Nein.

    Stimmen: 31 30,1%

  • Umfrageteilnehmer
    103
Aber kaum jemand braucht ein Auto, bevor er eine Stelle hat.

Marty

genauso siehts aus, mit nen bissl gesunden Menschenverstand findet man dafür immer eine Lösung, und wenn man mal nen Monat lang 20 km zur Arbeit mit dem Fahrrad fährt, sich fahren läßt, nen Kredit für nen Fahrzeug aufnimmt, sich nen günstiges Leihauto nimmt, in ner Fahrgemeinschaft mitfährtl, Hilfe bei irgend nen Amt sucht, mitn Roller fährt ,öffentliche Verkehrsmittel nutzt usw...

wer sagt er findet keine Arbeit weil das Auto fehlt sucht Ausreden anstatt Lösungen

Mobilität kostet nun mal. Und Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung (besonders in ländlichen Gegenden), um den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu schaffen. Diese Hürde zu nehmen ist gewiss nicht so einfach wie du hier darstellst.

er sagt nicht es ist einfach, er sagt es ist möglich und der Meinung bin ich auch
 
Versteh ich nicht. Wer Hartz IV bezieht, braucht nicht zwangsläufig ein Auto, weil er auch keine Arbeit hat, wo er täglich hin muss. Und wer Arbeit hat, der bezieht kein Hartz IV mehr.
Ich versteh's auch nicht, deshalb frag ich ja. Beispiel: Bis gestern bezog Karl Hartz IV, Montag fängt er wieder zu arbeiten an, benötigt aber ein Auto. So, und nun stellt sich mir die Frage, wie Kalle die Kiste finanziert (mir stellt sich übrigens auch die Frage, wie er überhaupt sein Lebensunterhalt bestreitet, sein 1. Gehalt bekommt er doch erst nächsten Monat)? Vorschuß vom Chef meinst du. Wieviel könnten das etwa sein und was ist wenn's nix gibt.
Ein normales Gehalt.
Was ist denn ein normales Gehalt!? Und wenn darunter liegt!?
 
Ich versteh's auch nicht, deshalb frag ich ja. Beispiel: Bis gestern bezog Karl Hartz IV, Montag fängt er wieder zu arbeiten an, benötigt aber ein Auto. So, und nun stellt sich mir die Frage, wie Kalle die Kiste finanziert
Sagte ich doch: Arbeitgeber nach einem Vorschuss fragen... lies doch einfach mal die vorhergehenden Posts. Oder den Wagen finanzieren beim Händler... oder eben den ersten Monat öffentlichen Nahverkehr nutzen... oder Fahrrad fahren, bei jemanden mitfahren... so, wie das Millionen Arbeitnehmer täglich machen.

(mir stellt sich übrigens auch die Frage, wie er überhaupt sein Lebensunterhalt bestreitet, sein 1. Gehalt bekommt er doch erst nächsten Monat)? Vorschuß vom Chef meinst du. Wieviel könnten das etwa sein und was ist wenn's nix gibt.
Das kommt auf den Arbeitgeber an. Manche zahlen das erste Gehalt im voraus, manche auch mehr, wenn sie überzeugt sind, dass der neue Mitarbeiter nicht während der Probezeit gehen muss.
Was ist denn ein normales Gehalt!? Und wenn darunter liegt!?
Kennst Du Tarifverträge? Dann hast Du Deine Antwort.

Marty
 
Dann antwortet man: "Wenn ich eine Stelle bei Ihnen bekomme, ist die erste Aktion, ein Auto zu kaufen. Und zu einem Gespräch würde ich selbstverständlich kommen, dafür benötigt man kein eigenes Auto."

Was redest du da?Bloß weil ich "Morgen" ne neue Stelle anfange heisst das noch lange nicht das ich gleich das geld für ein Auto hab!

....oder nen Wagen finanzieren beim Händler?

Wenn du erst mal nur nen Zeitvertrag bekommst dann finanziert dir KEINE Bank und kein Händler dein Auto!

.....nach einem Vorschuss fragen?

Kommt natürlich voll gut an wenn man in seiner Probezeit oder am ersten Tag seiner Arbeit nach nem Vorschuss fragt.
Sowas kann man sich nach nem halben Jahr mal erlauben.
 
Kommt natürlich voll gut an wenn man in seiner Probezeit oder am ersten Tag seiner Arbeit nach nem Vorschuss fragt.
Sowas kann man sich nach nem halben Jahr mal erlauben.

"erlauben" kannst du dir das am ersten tag... allerdings hast du dann natürlich eine Hypothek, die du abarbeiten musst.


Ob du den Vorschuß bekommst,. hängt natürlich von deinem Arbeitgeber ab - und von dem Eindruck, den du beim Einstellungsgespräch gemacht hast!
 
Dieses Autoblabla ist für mich auch nur eine faule Ausrede, es mag sein, dass Zeitarbeitfirmen zuerst fragen, ob man ein Auto hat, weil man ständig wo anders eingesetzt wird, aber mal abgesehen davon, dass Zeitarbeit moderner Menschenhandel ist, kann auch denen es schnurz sein, wenn du sagst, du kommst pünktlich zur Arbeit auch ohne Auto... Ich mein mit dem Fahrrad oder Fahrrad/Bus kombination, kommt man auch weite Strecken, muss halt nur früher aufstehen ... und wenn man das mal bisschen durchgehalten hat, kann man sich schon einen gebrauchten Wagen kaufen.

Ansonsten bei anderen Jobs, wenn du nicht gleich Kurier mit eigenem Auto werden willst, ist es ihnen auch schnurz wie du in die Arbeit kommst ...

Also am Auto sollte es nicht scheitern, an der Faulheit schon eher, da könnte ich euch noch nachfühlen, aber dann muss man sich mir Hartz4 halt arangieren ....
 
Dieses Autoblabla ist für mich auch nur eine faule Ausrede, es mag sein, dass Zeitarbeitfirmen zuerst fragen, ob man ein Auto hat, weil man ständig wo anders eingesetzt wird, aber mal abgesehen davon, dass Zeitarbeit moderner Menschenhandel ist, kann auch denen es schnurz sein, wenn du sagst, du kommst pünktlich zur Arbeit auch ohne Auto... Ich mein mit dem Fahrrad oder Fahrrad/Bus kombination, kommt man auch weite Strecken, muss halt nur früher aufstehen ... und wenn man das mal bisschen durchgehalten hat, kann man sich schon einen gebrauchten Wagen kaufen.

Ansonsten bei anderen Jobs, wenn du nicht gleich Kurier mit eigenem Auto werden willst, ist es ihnen auch schnurz wie du in die Arbeit kommst ...

Also am Auto sollte es nicht scheitern, an der Faulheit schon eher, da könnte ich euch noch nachfühlen, aber dann muss man sich mir Hartz4 halt arangieren ....

Wenn ne Zeitarbeitsfirma nach nem Auto fragt würde ich sowieso grundsätzlich nein sagen.Moderne Sklaverei sollte nicht unterstützt werden.
 
Was redest du da?Bloß weil ich "Morgen" ne neue Stelle anfange heisst das noch lange nicht das ich gleich das geld für ein Auto hab!
Wenn mein Arbeitgeber das möchte, dann würde ich das sagen. Wo habe ich behauptet, dass man auch sofort das Geld dafür hat?

....oder nen Wagen finanzieren beim Händler?

Wenn du erst mal nur nen Zeitvertrag bekommst dann finanziert dir KEINE Bank und kein Händler dein Auto!
Kurze Frage: Wie oft hast Du das in Deinem Leben schon versucht, dass Du so einfach "KEINE" schreiben kannst? Wenn ich Dir jetzt Beispiele nenne, wo das ohne Probleme ging, was machst Du dann?

.....nach einem Vorschuss fragen?
Kommt natürlich voll gut an wenn man in seiner Probezeit oder am ersten Tag seiner Arbeit nach nem Vorschuss fragt.
Sowas kann man sich nach nem halben Jahr mal erlauben.
Kurze Frage: Wieviele Arbeitgeber hattest Du bisher, welchen Einblick in die Personalabteilungen und wie oft hast Du das selber versucht?

Marty
 
frechheit, daß der endverbraucher jetzt auch noch die bioenergie mitfinanzieren soll.
für energie gibts eben deutlich mehr, warum sollte man dann noch kühe halten oder brotgetreide anbauen?

Des weiteren stellt sich die Frage nach EU-Landwirtschaftssubventionen, wenn aufm Weltmarkt verkauft wird.
die werden seit 2005 abgesenkt, hat sicher auch was mit der preiserhöhung zu tun, aber der weltmarktpreis soll ja steigen wegen fair trade.

ich denke bis 2013 werden sich die preise verdrei- oder vervierfacht haben
 
Zuletzt bearbeitet:
Milch-Boykott - würdet ihr mehr zahlen?

Während wir die preiswerten Milchprodukte konsumieren stehen viele Milchbauern vor finanziellen Problemen, da der Literpreis Milch zwischen 27 und 35 Cent je nach Region lt. Angaben nicht kostendeckend ist. Jetzt wird gestreikt um den Preis auf 43 Cent zu erhöhen, so ist jedenfalls der Wunsch der Bauern.
Da stellt sich doch die Frage: Sind wir als Verbraucher überhaupt bereit mehr für den Liter Milch zu bezahlen? Voraussetzung: Die Cents gehen auch an die Bauern und bleiben nicht auf der Strecke in den Händen der Großmolkereien.
 
Ja, aber nur unter der Voraussetzung, dass es wirklich beim Bauern landet und nicht auch der Groß- bzw. Einzelhandel dabei abkassiert.
 
ich wäre auch bereit mehr zu bezahlen, allerdings nicht allzuviel für "billig" milch wie von marktkauf "gut & günstig". marktkauf hat bei uns die preise bereits erhöht auf 66cent / liter (vorher 54cent). aber was soll man machen? es ist fast wie an den zapfsäulen. milch wird nunmal gebraucht.

edit:

natürlich sollten dann die mehreinnahmen an den bauern gehen!
 
Prinzipiell schon.. aber mir wäre es lieber, wenn die Milchverarbeiter die Preiserhöhungen der Vergangenheit wie geplant an die Bauern weitergäben.. dann haetten die Bauern nämlich ihren gerechten Lohn und die Verbraucher müssten nicht drunter leiden.
 
Ich meide es bei Aldi, Lidl etc. Milch zu kaufen, weil ich der Meinung bin, dass gerade diese Konzerne an dem ganzen Schuld sind.

Aber zur Frage: Ja ich bin auch bereit die paar Cent mehr für Milch zu zahlen!
 
Man sollte beachten, dass man die Milch immer zweimal zahlt. Einmal im Form von Steuern und einmal an der Ladentheke.
Der Milchmarkt schottet sich mit seinen Preisen gegenüber anderen Ländern, die günstiger Milch produzieren könnten ab, um die Bauern zu schützen. Gut die Hälfte aller Subventionen der EU gehen an die Bauern, das sollten die Bauern mal auch nicht vergessen. Jedes europäische Rind wird mit 2,50 EUR gefördert, wohingegen ein Afrikaner ein durchschnittliches Einkommen von unter 2 EUR am Tag hat. Ich persönlich habe wenig Verständnis für die Aktion und das Märchen vom armen Bauern braucht man mir auch nicht erzählen.

Zum Reno: ~ Weißt doch, hier nicht. ;) Maastaaa~
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

ich würde nicht mehr für die Milch zahlen. Vor der enormen Preiserehöhung war der Preis pro Liter Milch geringer als jetzt und da konnten die Bauern auch lange gut damit auskommen und nun wird so ein Aufstand gemacht. Aber ich muss auch leben. Wenn der Liter Milch nicht mehr 55 Cent kostet sondern 75 oder mehr muss ich auch auf andere Sachen verzichten. Wir verbrauchen jeden Tagen mindestens einen Liter und da merkt man den Unter schied schon.
 
Wenn das Geld wirklich beim Bauern landen würde, wäre ich bereit, einen kleinen Betrag für die Milch mehr zu bezahlen. Wir haben wir auf dem Dorf einige Bauern und die müssen wirklich viel für ihr Geld tun und ohne anderen Beigeschäft würden die gar nicht mehr überleben.
Mir ist natürlich auch klar, dass es das mit dem Agrar-Subventions-System nicht immer das Wahre ist und da etwas verändert gehört. Es sollte aber gerade bei Agrarprodukten (die man eben regional unabhängig herstellen kann) auch darauf geachtet werden, dass die nicht unnötig weit durch Europa bzw. die Länder gekarrt werden. Nur weil man freie Grenzen hat, muss man nicht zwangsläufig Milch aus Polen in Spanien anbieten, die aus Spanien in England und die aus England wiederum in Polen(einfach mal übertriebenes Beispiel, aber im Endeffekt ist es doch fast so)
Beim Bauern in unserer Nähe bekomme ich leider nur Vollmilch, die mir aber zu fett ist. Wenn es dort auch fettarme Milch gäbe, würde ich direkt beim Bauern kaufen.
Ich bin bald schon am überlegen, ob wir auf unserem Gründstück nicht für den eigenen Bedarf Landwirtschaft betreiben (1-2 Kühe, 2 Schweine... Hühner haben wir ja schon). Platz und Infrastruktur sind noch vorhanden...
 
Vor der enormen Preiserehöhung war der Preis pro Liter Milch geringer als jetzt und da konnten die Bauern auch lange gut damit auskommen und nun wird so ein Aufstand gemacht.

Schon mal drüber nachgedacht, dass so ein Bauer auch Futter- und Stromkosten hat, die nun auch alle angestiegen sind?

Leben und leben lassen, ne?

Ich bin bereit, mehr für die Milch zu bezahlen. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich dann wahrscheinlich gar nicht mehr bei Aldi & Co. Milch kaufen würde, sondern direkt beim Bauern. Da kann ich mir dann wenigstens sicher sein, dass ich Milch kaufe und kein weißes Wasser.
Hab momentan zwar keinen Bauern greifbar, aber das ändert sich mit unserem Umzug im Herbst.
 
Einde Durchschnittskuh gab im Jahr 2004 (ich hab keine neueren Zahlen gefunden, aber denke auch nicht, dass das so extrem schwankt) im Jahr ca. 6 700 Liter das macht bei ca. 10ct mehr pro Liter ca. 670€/Kuh*Jahr.

Jetzt fehlt mir natürlich jegliches Hintergrundwissen, mit welchen Preiserhöhungen eine Kuh jetzt leben muss und wie sie rechtfertigen will knappe 670€ im Jahr mehr zu verdienen! Vielleicht hat da ja jemand anders noch entsprechendes Hintergrundwissen.