Das halte ich für ein Gerücht. Wertmetalle inflationieren sich nicht, das würde ja voraussetzen, dass neue Wertmetalle "geschöpft" werden. Wertmetalle sind begrenzt und bei z. B. Silber und Platin wird es sogar weniger, weil in jedem elektrischen Gerät ein paar Gramm Silber oder Platin enthalten sind. Das zu recyceln wäre viel zu teuer, daher werden manche Wertmetalle weniger. Gold wird nur sehr wenig verbraucht, es verbraucht sich also nicht oder wenig.

Sicher?
https://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,277281,00.html
 
@Togger das ist sicherlich nur ein Einzelfall. Trotzdem wenn man den Gesamtverbrauch mal gegenrechnet, dann wird man schnell feststellen, dass dennoch Wertmetalle steigen werden gegenüber dem Papiergeld, jedenfalls langfristig gesehen. China, Indien, Brasilien und Russland sind wirtschaftlich aufsteigende Nationen, die dringend gewisse Metalle benötigen.

Trotzdem möchte ich nicht mehr darauf eingehen, da wir hier sonst zu weit vom Thema abkommen.

Mal sehen wie sich der Losepreis in nächster Zeit entwickeln wird. Zwar hoffen einige mal auf einen Aufschwung. Zwar schon 10 Jahre wird man hier gehofft haben aber immer nur bergab gehts nunmal nicht. Genauso wie es immer nur bergauf geht. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
so ganz unabhängig von der aktuellen Diskussion: Mich würde sehr intressieren, was euch vor allem an Klammlosen gefällt.
Was bringt auch dazu, Lose zu kaufen und als Zahlungsmittel anzuerkennen? Wieso begebt IHR euch in die Losewelt?

Mir hat halt vor allem die Handlungsfreiheit als Minderjähriger gefallen, um ehrlich zu sein, und das bequeme "Investieren" und rumspielen mit kleinen Mengen.

Gruß, TA
 
@total-anarchy

Ich glaube dadurch, dass man durch Klammlose gewisse Dinge in Shops kaufen kann z. B. Scripte macht es interessant. Durch ein bisschen Spielereien war bzw. ist es heute noch möglich ohne großen Einsatz etwas zu bekommen. Werbung buchen, in Geld umtauschen, Avatare erstellen lassen etc.

Das ist so der eigentliche Punkt. Als Zahlungsmittel habe ich Lose niemals anerkannt. Liegt vielleicht daran, dass ich schon seit 2001/2002 hier bei Klamm bin (damals noch unter einer kleineren KlammID).

Seitenbetreiber können ganz ohne Gewerbe Lose verdienen und diese in Werbung investieren oder etwas anderes damit anstellen. Leider hat der Lose-Tourismus in den letzten Jahren dazu geführt, dass gefühlt mehr "abgezockt" wurde. Aus der Sicht von Seitenbetreibern aber auch aus der Sicht der User, z. B. Chinaaccounts etc. die nur darauf auswaren, ein paar Lose abzugreifen und die dann in Euro umzutauschen.

Diese ganze Euro-Debatte bei den Losen hat eben auch immer seine Schattenseiten. Anfangs als Klamm noch nicht so gefragt war und viele lieber ihre Lose horteten war der Zusammenhalt ein ganz Anderer.

Diesen Handlungsspielraum den Minderjährige haben hat aber auch dazu geführt, dass viele Betreiber hier machen konnten was sie wollten und am Ende wenig Konsequenzen zu erwarten hatten. Die Haftung existiert hier bei Klamm nicht, das ist der negative Aspekt an Klammlose. Der Wert ist ja eigentlich nebensächlich. Vielmehr zeigt sich doch, wer gerne hier bei Klamm ist und wer nur wegen dem scheinbar schnellen Geld hier bleibt.

Ich bin insgesamt zwar nicht ganz zufrieden, bin aber so lange dabei und habe eine eigene Seite, dass es mir heutzutage schon wegen der vielen Mitglieder die ich teilweise auch persönlich kennen gelernt habe nicht missen möchte. Jedenfalls wird sich das in absehbarer Zeit auch nicht ändern, auch wenn die Bewertungsfunktion mal anonymisiert werden sollte :mrgreen:.
 
Oseidon hats im Grunde schon gesagt.
Ich fand damals die Losewirtschaft an sich schon interessant und Slots und überwiegend 50/50 Games wo man bei einem grösseren Jackpot zumindest Theoretisch einen grossen Gegenwert gewinnen konnte.
Also mit 0,01 Cent einsatz 100 euro gewinnen das hat man nichtmal im Casino gehabt.
Es gab auch den gewissen Sucht und Sammelfaktor wie früher die figuren ausm Üei.
Ausserdem wo kann man als Jugendlicher am besten lernen wie die Wirtschaft funktioniert wenn nicht in solchen Projekten wie Klammlose.
Es gab eine Börse viele Banken usw.
Leider steht das heute in keinem Verhältnis mehr zu früher.
Früher konnte man mit einem Bannerklick 1000 Lose verdienen und dann 10 Spins an einem Slot machen ,heute macht man 100 klicks und mehr für einen Spin und hat nur Frust statt Lust.
Deshalb werden mir Klammlose immer mehr und mehr egal.
 
Das stimmt, es klingt zwar wie das gejammere nach der alten deutschen Mark, aber man hat mehr für seine Lose bekommen und mehr davon gehabt.

Ich habe 2004 mal für eine Paid4 Seite 5000 Lose für eine Anmeldung (ohne Aktivitätspflicht) gegeben und hatte binnen 30 Tagen 200 refs.! Der Thread hatte ruckzuck 500 Antworten, ich konnte gar nicht so schnell die Lose einkaufen, wie die Anmeldungen reinkamen. Natürlich war zu der Zeit 1 Mio. Lose ungefähr 1,3 Euro wert, aber rechnen wir doch mal um:

Heute muss man mindestens 5 Mio. Lose geben (meistens sogar 10 Mio.) für die Anmeldung. Das ist 1000 mal mehr bei einem Losekurs, der in dieser Zeit "nur" auf ca. 1/22 gesunken ist (ich habs mal ca. mit 6 Cent die Mio. überschlagen).

Und selbst wenn man 1 Mio. Lose gibt und sagt ohne Aktivitätspflicht, steht es doch für die RefJäger unter uns in keinem Verhältnis mehr zur damaligen Zeit. Das ist auch der Grund, warum ich mich aus RefGeschichten vollkommen zurückgezogen habe.

Weiteres Beispiel ist die Werbung. Man bekommt 100k Forced-Textlinks für 8,6 Mio. Das sind knapp über 50 Cent und dafür muss der Webbi das Ganze einbuchen, Statistiken zurückposten und ist mal gut 10 Minuten damit beschäftigt. :roll:
 
Auch das ist richtig.
heute hat sich die Mentalität zu einer reinen bescheisswirtschaft gewandelt.
Neue User haben nicht mehr die Möglichkeiten die man früher hatte sich ein nettes kleines Vermögen an Lose mit ehrlichen Mitteln zu erwirtschaften. Man kann sich nur noch für Loseseiten werben lassen BLs schnell verzocken und ab zum nächsten Werber.

Kuckt man sich den Dreh und Angelpunkt an mit dem die Losewirtschaft in Gang kam und Klammlose zu einem Regelrechten Hype wurden ,sieht man das sich im Paidberreich nichts mehr getan hat.
die Inflation ist dort nicht angekommen man zahlt immer noch die selbe Menge an Losen für nen Klick auch wenn die nur noch 1% wert sind.

Ich bin der Meinung wenn ein Paar Losemilliardäre und Seitenbetreiber sich darauf mal besinnen würden könnte es nochmal aufwärts gehen aber mitlerweile geht es nur noch um höchsten Profit bei minimalsten Einsatz und Paid4 gehört scheinbar nicht mehr dazu ,also auch nicht mehr die Member.
 
(...)das sich im Paidberreich nichts mehr getan hat.
die Inflation ist dort nicht angekommen man zahlt immer noch die selbe Menge an Losen für nen Klick auch wenn die nur noch 1% wert sind.
Naja, die Payrates sind halt parallel zum Losepreis eingebrochen (aber aus anderen Gründen).
Da war es weder nötig noch machbar die Vergütung (in Losen) zu erhöhen. :mrgreen:
Ich bin der Meinung wenn ein Paar Losemilliardäre und Seitenbetreiber sich darauf mal besinnen würden könnte es nochmal aufwärts gehen
Was genau sollten die nun tun? :think:
 
Jeder User dem der Losepreis zu gering ist kann was dafür tun. Ich habe am WE eine Bunkeraktion gestartet, wo ich meine verdienten Lose wegsperre bis der Preis einen bestimmten Wert erzielt hat. Jeder kann seine Lose die er nicht braucht in den Tresor legen.


Das funktioniert aber nur wenn die Losemenge stabil oder sogar abnehmend ist. Würden ständig neue Lose auf den Markt kommen hätte Deine Aktion wohl keine Aussicht auf Erfolg.
 
Ich habe am WE eine Bunkeraktion gestartet, wo ich meine verdienten Lose wegsperre bis der Preis einen bestimmten Wert erzielt hat.

Und du meinst wirklich, dass du den Losepreis so steigern könntest?
Nehmen wir an, alle machen mit, und der Preis steigt auf deine erhofften 15ct/mio.
Dann schmeißen alle ihre gebunkerten Lose in den Verkauf, und wir sind wieder bei 6ct. ;)

Den Losepreis kann man nur durch das senken des Angebotes an Klammlosen (GLVA) sowie durch das erhöhen der Nachfrage (interessante Aktionen, Loseseiten, etc.) steigern. :)
 
Nehmen wir an, alle machen mit, und der Preis steigt auf deine erhofften 15ct/mio.
Dann schmeißen alle ihre gebunkerten Lose in den Verkauf, und wir sind wieder bei 6ct. ;)
Ich denke, der Sinn des Bunkerns liegt nicht direkt darin, den Losepreis durch simples zeitlich begrenztes Verknappen der Losemenge zu steigern. Vielmehr geht es wohl darum, die Menge der fiktiven Buchlose auf etwaigen externen Loseseiten zu reduzieren.

Denn, ob die Lose auf dem Klammkonto oder im Tresor liegen, macht keinen Unterschied. Ob die Lose auf einer externen Seite oder auf dem Klammkonto / Tresor liegen, schon.
 
Solange die Unsicherheit existiert, ob neue Lose nachgeneriert werden (neben den Aktivitätslosen) wird der Preis eh nicht signifikant steigen. Ob jemand bunkert oder nicht.

Da fehlt einfach das Vertrauen da wirklich zu investieren. Aber im Moment pendelt der Preis ja nicht mehr allzu stark nach unten, das reicht den meisten aktiven Loseusern durchaus.
 
Fortsetzung der Diskussion aus dem Klammlose-eine gute Idee?-Thread ab Post #11.

Ich vermittle seit etwas mehr als drei Jahren Lose An- und Verkäufe. Insgesammt weit mehr als 100.000.000.000 - Aus den Einnahmen, der Häufigkeit und Höhe der Umsätze habe ich gewisse Erfahrungswerte, die mich das behaupten lassen.
Die Erfahrung möchte ich gar nicht anzweifeln.
Allerdings sind 100 Mrd in 3 Jahren eben nur ein winziger Ausschnitt der Gesamtsituation. Ein Nachfrageeinbruch um 20% muss nicht zwangsläufig 1:1 bei dir ankommen.
Es fehlen eben globale Umsatzstatistiken um die These zu belegen.

Und das Massenweise reale Lose generiert werden*, steht ja schon seit Ewigkeiten fest.
https://www.klamm.de/forum/1731720-post306.html
*wurden. Ja, ist bekannt. ;)
Der jüngste Kursrutsch nach der verhältnismäßig langen Preisstabilität im letzten Jahr (um 8 Cent/Mio), bedeutet aber nicht automatisch, dass der Generator wieder läuft. Es könnten z.b. auch die Auswirkungen der Biehlschen Sanierungsanteile oder andere Aktionen mitverantwortlich sein, die einerseits Nachfrage gebunden und andererseits Angebot geschaffen haben.
 
Habe gerade nocheinmal nachgesehen und muss feststellen, das es um ca. das dreifache mehr war. Tut ja nichts zur Sache, da ich nicht behaupten will anhand dessen genau zu wissen, wie der Verlauf 1:1 war. Aber so ein gefühl bekommt man halt dafür.

mir ging es darum, festzustellen, das der Losepreis nicht aufgrund der Verkäufer und deren Absichten, sondern wegen Angebot und Nachfrage fällt/steigt.

Und wo steht, das keine Lose mehr auf die genannte Art und Weise generiert werden? Nur so, das ich es auch mal weiß. Ist also der "Bug" momentan drann schuld?