Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Was Du die ganze Zeit vorschlägst, ist und bleibt ein Privatkredit.
Immernoch nicht. Nochmal:

-Als Kreditgeber hast du trotzdem Anspruch auf Rückzahlung wenn die Anlage kaputt geht, weil sie nicht dir gehört, sondern zu 100% dem Kreditnehmer. Du hast mit der Anlage an sich gar nix am Hut. Die Rendite ist fest ausgehandelt, aber gering.

-Als Mitglied einer Energiegenossenschaft hast du aber ein umfangreiches Mitspracherecht, deine Rendite hängt immer vom "Erfolg" der Anlage direkt ab und geht sie kaputt, ist dein Anteil weg. Die Eigentumsverhältnisse sind völlig anders als beim Kreditverhältnis.

Das sind zwei absolut verschiedene Modelle.
 
[...] Als Mitglied einer Energiegenossenschaft hast du aber ein umfangreiches Mitspracherecht, deine Rendite hängt immer vom "Erfolg" der Anlage direkt ab und geht sie kaputt, ist dein Anteil weg. Die Eigentumsverhältnisse sind völlig anders als beim Kreditverhältnis.
Ah, also ein Anteilsschein, eine Aktie ohne "AG" gewissermaßen, richtig?

Ja, das geht natürlich auch. Der Vorteil hier wäre, dass wenn der Strompreis steigt, die Anlage rentabler läuft (so lange sie nicht kaputt geht und der Ankaufspreis vom Strom stabil bleibt oder steigt) und ich mehr Rendite bekomme. Und damit kann ich die Strompreiserhöhung auffangen. Zumindest teilweise, denn ich zahle meinen Strompreis ja monatlich und bekomme die Rendite jährlich.

Produzierte ich Strom auf seinem Dach, ist mir die Stromsteuer egal. Diese blöde EEG-Umlage auch. Auch ohne auch nur eine Kilowattstunde zu verkaufen, rechnet sich das über die Jahre. Ich trage zwar dann ganz allein das Risiko, aber dafür bin ich unabhängig. Vor allem unabhängig von Steuererhöhungen und EEG-Umlage-Blödsinn. Und das macht ja am Strom noch immer den Löwenanteil aus.

Bis ich also durch diese Investition meine Stromrechnung bezahlen kann, muss es schon ein stolzes Sümmchen sein. Und darüber hinaus "versichert" mich das nicht gegen den Steuerwahnsinn und nicht gegen irgendwelche Umlagen; bestehende oder zukünftige.

Ich hoffe, Du verstehst jetzt, was ich meine. Für mich wäre es nach wie vor eine Investition, die nach Möglichkeit rentabel sein soll. Dabei ist es mir völlig wurscht, ob ich einen Kredit vergebe oder Teilhaber an einer Teddybärenfabrik werde. Ich will, dass meine Einlage dazu benutzt wird, mehr zu produzieren, mehr Marktanteile zu erwirtschaften und mir somit eine höhere Rendite sichert. Wenn jemand damit Windräder baut, schön. Wenn jemand damit einen Vergnügungspark betreibt, auch gut. Und wenn jemand damit Büroklammern vergoldet, ist es mir auch recht. Es soll mir eben halt nur Geld bringen.

Aber das hat noch immer nicht viel mit meinem Strompreisproblem zu tun :)

EDIT: Außerdem sind mir diese "Genossenschaften" schon unheimlich, weil sie mich dutzen. Ich dachte nicht, dass das ein "Klub" sein soll, sondern ein seriöses Investment. Oder?
 
Deine allererste Investition sollte die in ein Eigenheim sein... Dann sind anscheinend all Deine Probleme gelöst.

Marty
 
Deine allererste Investition sollte die in ein Eigenheim sein... Dann sind anscheinend all Deine Probleme gelöst.
Vielleicht nicht alle, aber zumindest einige. Nur muss man sich das erstmal leisten können ;) Ist ja nicht so, dass ich hier auf einem Haufen Geld hocke und damit nicht weiß wohin. Dann wäre mir wohl auch der Strompreis egal ;)
 
Dabei ist es mir völlig wurscht, ob ich einen Kredit vergebe oder Teilhaber an einer Teddybärenfabrik werde.
Nur wird dir nicht für jeden produzierten Teddybär eine Einspeisevergütung garantiert, mit der du verhältnismäßig gut kalkulieren könntest. Außerdem spuckt sie deinem Energieversorger nicht in die Suppe. ;)
 
Du leistet dir doch im Moment auch eins, nur eben nicht dein eigenes....
Ja, na irgendwie wohnen muss ich ja. Aber das ist ähnlich wie Taxi fahren oder selbst die S-Klasse kaufen. So ein Haus bindet halt nicht nur sämtliches Kapital, sondern verschuldet mich auch noch bis in die nächste Steinzeit. Und beides kann ich mir im Augenblick nicht leisten. Oder ich müsste mir irgendwo eine ganz billige halb zerfallene Hütte auf unattraktivem Land schießen und die nach und nach in eine Villa verwandeln. Aber das kommt mich über die Zeit sicher noch teurer. Mal davon abgesehen, dass man dann über Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg auf Lebensqualität verzichten muss und ich darüber hinaus einen immens längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen muss. Ich glaube, ich brauche so einen Lottogewinn oder eine Deflation :D

Nur wird dir nicht für jeden produzierten Teddybär eine Einspeisevergütung garantiert, mit der du verhältnismäßig gut kalkulieren könntest. Außerdem spuckt sie deinem Energieversorger nicht in die Suppe. ;)
Sicher wird so eine Investition ihre Vorzüge haben. Aber die Einspeisevergütung berechnet sich ja nach dem Preis an der Strombörse. Nur dass ein Absatz garantiert wird, sagt ja noch nichts über dessen Höhe aus. Ähnlich wie beim Benzin besteht ja jetzt schon der größte Teil des Strompreises aus Steuer und Umlage.

Ich will ja auch gar nicht sagen, dass sich so eine Investition nicht rentieren könnte. Auch will ich das Modell gar nicht schlecht reden. Was ich aber sage ist, dass es am Kern dessen, was ich eigentlich möchte, total vorbei geht. Denn wenn meine gierigen Volksvertreter morgen der Ansicht sind, dass sie die Stromsteuer verdoppeln, dann steigt der Strompreis rapide an, aber mein Gewinn aus der Investition bleibt gleich. Oder wenn ihnen noch eine Buchstaben-Kombo einfällt, unter der man eine Mehrbelastung verstecken kann und die auch noch auf den Strompreis aufgeschlagen wird. Solche Sachen interessieren einen Selbstversorger halt nicht.

Je unabhängiger man sich von etwas machen kann, desto besser. Und von allen Sachen, die man so zum Leben braucht, wie Nahrungsmittel, Wasser und Abwasser, Heizöl (oder Gas, Pellets, ...) und so weiter, ist eine komplette Unabhängigkeit beim Strom am einfachsten zu machen. Nur eben nicht für jeden :(
 
Was ich aber sage ist, dass es am Kern dessen, was ich eigentlich möchte, total vorbei geht.
Ich möchte aber auch nicht vorschnell ausschließen, dass es nicht möglich wäre deinem Wunsch wenigstens etwas näher zu kommen. Ich bin da halt nicht eingelesen. Mögliche Stichworte wären hier "Eigenverbrauch mit Netznutzung" oder "Direktvermarktung".
 
Findet Deutschland kein Endlager für den Atommüll?

Folgende News wurde am 10.04.2014 um 09:54:00 Uhr veröffentlicht:
Findet Deutschland kein Endlager für den Atommüll?
Shortnews

Obwohl es in Niedersachsen das berüchtigte Atomlager im Salzstock bei Asse gibt, wurde noch immer kein passender Ersatzort für den Abtransport von radioaktivem Material gefunden. Schon das Gremium, welches mit der Suche nach einem geeignet Standort beauftragt ist, kann bisher nicht tagen, weil noch nicht einmal genau klar ist, wer dort sitzen wird. Nach bisherigen Erkenntnissen werden sogar Orte in Betracht gezogen, die schon genutzt werden.
 
Man kann ihn zwar endlos lagern aber dadurch wird man ihn nicht los. Ums Verrecken nicht...
 
Wir wollen eine Lösung, die für tausende Jahre sicher ist, für Politiker und Lobbyisten reicht doch Sicherheit oder Rauszögern bis zur nächsten Wahl...

Marty
 
Wir wollen eine Lösung, die für tausende Jahre sicher ist, für Politiker und Lobbyisten reicht doch Sicherheit oder Rauszögern bis zur nächsten Wahl...

Marty

Stimmt !

1 Für Politiker = bis zur nächsten Wahl

2 Für Lobbyisten = bis die das Geld eingesteckt haben

3 Für die Bürger = ist 1 und 2 doch egal !

Wir können noch nicht einmal verlässlich das Wetter für nächste Woche vorhehrsagen, wie sollen wir denn

1000 Jahre sicherheit garantieren ?
 
Wir können noch nicht einmal verlässlich das Wetter für nächste Woche vorhehrsagen, wie sollen wir denn

Und weil das so ist bauen wir unsere Stromversorgung darauf auf :wall:

Hier ne nette Grafik, 23k Windräder mit 33 GW !: https://www.rtf-radmarathon.de/VB/media/Daten/Stromerzeugung_20140428.png Fällt auch öfters unter 1 GW. Das heißt nichts anderes das diese 23k Windräder ohne Speicher nicht ein größeres Kraftwerk ersetzen können. Wer Lust hat kann jetzt mal ausrechnen wie groß die Speicher sein müssten um ein vernünftiges Resultat zu erzielen.
 
Und weil das so ist bauen wir unsere Stromversorgung darauf auf :wall:

Wer Lust hat kann jetzt mal ausrechnen wie groß die Speicher sein müssten um ein vernünftiges Resultat zu erzielen.

Genau, und weil wir NICHTS vorraussagen können und KEIN Endlager haben setzen wir weiter auf Atomstrom. Von der unsicherheit der Kraftweke mal ganz zu schweigen.

Das Speichern wäre bei power2Gas kein Problem.
Und komme mir bitte nun nicht wieder mit der effizienz, die liegt bei 40% und somit schon heute über dem was Braunkohlestinker schaffen.
 
Genau, und weil wir NICHTS vorraussagen können und KEIN Endlager haben setzen wir weiter auf Atomstrom. Von der unsicherheit der Kraftweke mal ganz zu schweigen.

Nehmen wir mal den schlechtesten Fall eines Endlagers (zur Erinnnerung, unser Giftmüll lagert wird in viel größeren Mengen auch ewig gelagert nur beim Atommüll gibt's alternativen). Wie alt sind unsere Tagebaue, Erdöllagerstätten, Gebirge gleich nochmal ? Darüber wollt ich aber gar nicht diskutieren, falls du es vergessen hast, es ging um die Windräder !

Das Speichern wäre bei power2Gas kein Problem.
Und komme mir bitte nun nicht wieder mit der effizienz, die liegt bei 40% und somit schon heute über dem was Braunkohlestinker schaffen.

Das is jetzt nicht dein ernst oder ? Überleg dir mal was du da gerade geschrieben hast. Dieser Vergleich is für de Tonne da man für P2G Strom benötigt. Da sind 40% verdammt schlecht weil sich damit der teure Wind-/Solarstrom mehr als verdoppeln würde. Außerdem erreicht man die 40% nur wenn man CO2 nicht erst aus der Luft holen muss. Jetzt überleg mal woher das CO2 für 40% kommt.
P2G hat noch en anderes Problem, warum soll ich Gas herstellen was ich aus Russland viel günstiger bekommen kann ? Logik ?

Nicht perfekt aber sehenswert : Energiewende ins Nichts , am interessantesten sind die gezeigten Grafiken !
 
Zuletzt bearbeitet:
@auron 2008, Du kannst Giftmüll nicht gleichsetzen mit Atommüll.
Giftmüll strahlt nicht und eine Rückhohlung aus Lagerstätten ist ohne Strahlenrisiko möglich.

Bei Atommüll sieht das anders aus, schaue Dir nur mal die Problematik der Asse2 an. Das sind KEINE Hochradio Strahlenden sachen, trotzdem
ist es schwierig und teuer den Müll da rauszuhohlen.
Wie es genau in Brunsbüttel ausschaut weis auch keiner da noch nicht alle Lagerstätten untersucht worden sind. Probleme
mit rostenden Fässern haben die aber nun schon.

Russlands Gas kann auch ganz schnell sehr teuer werden oder einfach nicht mehr vorhanden sein ;)

Bei Power2Gas wird der Strom aus Wind und Sonne gewonnen, das CO2 wird aus der Luft gehohlt.

Das Gas kann man problemlos in D-Land verteilen und wieder Strom daraus gewinnen.
Es bleibt halt nur 40% von dem Strom übrig den ich anfangs reingesteckt habe.

Mit dem Gas kann man aber auch noch andere sachen machen, z.b. kleine bhkw-s betreiben, Auto fahren usw.
Alles CO2 neutral.

Und was die Windräder im besonderen angeht, drausen auf hoher See weht der Wind sehr beständig, schwankungen sind da viel seltener als auf Land.

Zum Thema "Rückstellungen"

Das Geld, das eigentlich als Rückstellung gedacht ist, muss nicht beiseite gelegt werden.
Sie dürfen es beispielsweise für die Finanzierung von Investitionen bzw. Unternehmenskäufen nutzen. Dadurch könnte das Geld bei einer Insolvenz des Unternehmens verloren gehen. In diesem Fall müsste der Steuerzahler die Kosten für den Rückbau der AKW-Meiler tragen.


Inzwischen sind das 28,7 Milliarden Euro( alle 4 AKW Betreiber zusammen ).
Laut dem neuen Rechnungshof-Bericht ist nicht auszuschließen, dass die tatsächlichen Kosten weit höher liegen werden. Das wäre ein großes Risiko für den Staat, also den Steuerzahler, da er im Zweifel einspringen müsste.
„Der Bund kann dann ganz oder teilweise als Ausfallbürge in Anspruch genommen werden“, so die Prüfer.
Umgekehrt könnte die aufgelaufene Summe aber auch zu hoch sein. Das hieße: Dem Staat entstehen wegen der Steuerfreiheit der Rückstellungen Ausfälle, möglicherweise in Milliardenhöhe.

Egal wie rum, der Bürger zahlt es hinterhehr.

Zum Thema "BN1200"
Meinst Du im ernst das die Russen auf die Knie fallen und sagen "bitte gebt uns euren Atommüll" ?
Mal sicherlich nicht!
Selbst wenn der BN 1200 so funktionieren sollte wie angedacht wird die "Entsorgung" unseres Mülls viel Geld kosten.
Bezahlen tut das dann wieder jeder Bürger, im schlimmstem Fall die nächsten Generationen.

Auch bezweifele ich ganz stark das man in den BN1200 auch verstrahlten Beton und andere Materialien die beim Rückbau eines AKW-S anfallen herreinkippen kann
und hinterhehr saubere Luft rauskommt.

Zur EEG Umlage:

Ich kann Dich da voll verstehen das Du Dich über die Kosten aufregst.

Schreibe doch mal der Merkel und erinnere die an Ihr versprechen der deckelung bei 3,5 Cent.

Oder wende Dich an den Umweltminister und kritisiere ( wie übrigens bereits der Rechnungshof ) die Befreiung einzelner Firmen
bei der EEG Umlage.

Sicherlich, es sind nun 500 Firmen weniger, was der aber ganz bewusst verschweigt ist die tatsache das die menge ( KWh ) an Strom
der befreit ist gleich geblieben ist.

Bedenke, jede KWh die Du selbst erzeugst oder die Du einsparst ist eine KWh weniger wofür Du die Umlage bezahlen musst.

Ich selber könnte schon viel weiter sein was Stromgewinnung und auch Speicherung betrifft wenn die Regierung sich mal durchringen könnte
die "Stromwende von unten" klar zu regeln.
Warscheinlich geschieht das erst dann wenn die EU das zur auflage macht.
Da ist Holland schon viel weiter, ich verstehe nicht weswegen die Deutsche Regierung sich das mal anschaut und es genau so macht.
Misst, hatte ganz vergessen, die Regierung macht ja das was die 4 großen wollen :(


So, nun habe ich zu diesem Thema alles gesagt, ich werde es nun von der Liste der Abos löschen da Du ja
eh nicht davon zu überzeugen bist das es usozial ist die vorzüge des "billigen" Atomstromes zu nutzen und die Kosten
die nächsten generationen zahlen zu lassen.

Um mit Dir weiter zu diskutieren ist mir der Strom viel zu wertvoll
 
«Spiegel»: Energiekonzerne wollen «Bad Bank» für AKW

Folgende News wurde am 11.05.2014 um 14:05:26 Uhr veröffentlicht:
«Spiegel»: Energiekonzerne wollen «Bad Bank» für AKW
Top-Themen

Berlin (dpa) - Die drei großen Energiekonzerne Eon, RWE und EnBW möchten nach «Spiegel»-Informationen ihr gesamtes deutsches Atomgeschäft an den Bund übertragen. Dem Plan zufolge sollen die Kernkraftwerke in eine öffentlich-rechtliche Stiftung eingebracht werden
Diese soll die Meiler dann bis zum endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie im Jahr 2022 betreiben. Dies schreibt das Magazin unter Berufung auf Konzern- und Regierungskreise.
Die für Reaktorsicherheit und Endlagerung zuständige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) wies die Überlegungen der Konzerne umgehend zurück. «Die uneingeschränkte Verantwortung für den sicheren Auslaufbetrieb, die Stilllegung, den Rückbau und die Zwischenlagerung des Atommülls liegt bei den Energieunternehmen. Diese haben uneingeschränkt sämtliche Kosten der Stilllegung, des Rückbaus sowie der Endlagerung zu tragen.»
Dazu dienten die Rückstellungen der Unternehmen in Milliardenhöhe, die zeitgerecht und sicher zur Verfügung stehen müssten. «Die volle Kostenverantwortung liegt damit bei den Unternehmen», sagte Hendricks. Aus dem Ministerium hieß es ergänzend, Gespräche über eine solche Stiftung habe es bisher nicht gegeben.
Laut «Spiegel» soll die Stiftung für den milliardenteuren Abriss der Atomkraftwerke und die Lagerung der radioaktiven Abfälle verantwortlich sein. Gehören soll diese sogenannte Bad Bank für Atomkraftwerke dem Bund. Die Stromversorger wollen rund 30 Milliarden Euro an Rücklagen einbringen, die sie für Abriss und Entsorgung bislang bilden mussten. Der Staat soll im Gegenzug die gesamten Risiken übernehmen, die heute noch bei den Stromkonzernen liegen.
Auch Schleswig-Holsteins Energieminister Robert Habeck (Grüne) erteilte dem Ansinnen eine Absage. «Die volle Kostenverantwortung liegt bei der Industrie», sagte er am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. «Die Industrie hat sich an der Atomenergie eine goldene Nase verdient - nun der Gesellschaft die Kosten für die Entsorgung aufbürden zu wollen, ist schäbig.» Die Anti-Atom-Organisation «ausgestrahlt» sprach von einem «vergifteten Angebot» und forderte die sofortige Abschaltung aller Meiler.
 
Bedenke, jede KWh die Du selbst erzeugst oder die Du einsparst ist eine KWh weniger wofür Du die Umlage bezahlen musst.
Einsparen ist Quatsch, weil die meisten Kosten durch die Netze verursacht werden, während Strom fast nichts kostet - so um die 2-3 Cent/KWh, und deshalb gilt: Je mehr man einspart, desto mehr muss bezahlt werden.
Man kann die Erneuerbaren auch nicht mehr weiter ausbauen, wie diese Grafik zeigt: https://www.eike-klima-energie.eu/uploads/RTEmagicC_April_EEX_Bild_2_01.jpg.jpg
Vor allem beim Wind ist die Einspeisung stark volatil zwischen 0,3% und 70% der installierten Leistung, also wenn der Wind nicht weht gibts auch keinen Strom und Solar funktioniert auch nur tagsüber. Es gibt auch eine Wechselwirkung zwischen Sonne und Wind, also wenn die Sonne scheint gibts meistens auch Wind.
 
Man kann die Erneuerbaren auch nicht mehr weiter ausbauen, wie diese Grafik zeigt: https://www.eike-klima-energie.eu/uploads/RTEmagicC_April_EEX_Bild_2_01.jpg.jpg
Vor allem beim Wind ist die Einspeisung stark volatil zwischen 0,3% und 70% der installierten Leistung, also wenn der Wind nicht weht gibts auch keinen Strom und Solar funktioniert auch nur tagsüber. Es gibt auch eine Wechselwirkung zwischen Sonne und Wind, also wenn die Sonne scheint gibts meistens auch Wind.

Diese Grafik zeigt lediglich das man andere Kraftwerke als Ersatz oder wahnwitzige Stromspeicher benötigt um diese Schwankungen zu glätten. Vorhandene Speicher haben wir ausgereitzt und die wir unbegrenzt hätten sind zu teuer. Was bleibt sind andere Kraftwerke die aufgrund des erneuerbaren Energiengesetz nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können. (glaub 30 Kraftwerksstillegungen dieses Jahr)