Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Des Friedens Willen möchte ich dann aber gern "Putzfrau" gegen "Flaschensortierer" austauschen und hoffe, dass das für Dich ok und nicht Dein Zweitjob ist.

Schau mal Mausel, diese Punkte unterscheiden uns beide - ich lästere nicht über andere Berufe und Berufstände (auch die müssen gemacht werden) - ich bearbeite Probleme lösungsorientiert und kann google bedienen - ich kann meine Stromrechnung ohne zu jammern bezahlen und freue mich wenn die Sonne scheint - ich kann wohnen, ohne die Taschen eines Vermieters mit meinem Geld zu füllen. Und mich hat auch noch keiner gefragt ob ich in der Schule aufegepasst habe.....Gute Nacht
 
Zuletzt bearbeitet:
So was macht "ein Deutscher" aber nicht :nö: - da müsstest du "ein Franzose" sein, damit wir Dir das Gedankenbild auch abkaufen...:biggrin:
Na auch wieder wahr. Aber wäre ich Franzose, stünden schon etliche Mülltonnen in Berlin in Flammen ;)

Tja, und wenn es Geräte gibt, weniger Strom benötigen?
Also mal ganz ehrlich: Wer schmeißt denn ein funktionierendes Gerät weg, um sich vor "Verfall" ein neues zu kaufen, weil es Strom spart? Ich kaufe mir ein neues Gerät genau dann, wenn ich es brauche. Dann achte ich sicherlich auch darauf, wieviel Strom es verbraucht. Aber wenn ein A++ Gerät 30% teurer ist als ein vergleichbares A+, dann muss ich schon den Taschenrechner bemühen um zu sehen, wann es sich rechnet.

Bei Dingen wie Unterhaltungselektronik oder auch Computertechnik ist es sicher auch interessant, Strom zu sparen. Aber ich kann nunmal nicht alles auch auf einem Notebook oder Tablet machen. Zur Not geht es auch mal, wenn ich im Zug oder Flieger sitze. Aber an so einem Ding sitzt man nunmal wie ein Affe auf einem Schleifstein. Und von der Leistung reden wir mal schon gar nicht - besonders wenn im Hintergrund noch 2 VMs werkeln sollen.

Ich habe hier schon alle Glühlampen gegen LEDs ausgetauscht. Auch nur, weil die Dinger um die 20.000 Stunden halten sollen (übrigens: 2 sind schon nach wenigen Wochen kaputt gegangen) und sich damit über die Zeit rechnen - ganz ohne Taschenrechner. Aber es gibt nunmal auch Geräte, die schlucken mehr.

Was meinen gewaschenen Pelz angeht: Ehrlich gesagt bestehe ich persönlich nicht auf eine Energiewende. Ich sehe ein, dass sie nötig ist und ich sehe ein, dass wir jetzt schon zu viel Atommüll haben. Ich sehe auch ein, dass Kohle und Gaskraftwerke keine dauerhafte Lösung sein werden. Besonders dann nicht, wenn wir noch mehr Strom brauchen werden. Aber sehe nicht ein, dass die gewaltsame Energiewende offensichtlich viel zu oft als Argument benutzt wird, den Strompreis zu erhöhen. Und ganz ehrlich: Hätte ich ein Haus, würde ich sogar einen Kredit dafür aufnehmen, mich vom Strompreis unabhängig zu machen.
 
Jeder, der ein einst Kraft in die eigene Bildung investiert hat und auch nur den Hauch einer Chance in einem anderen Beruf hat, würde diesen Job meiden oder nur in allerhöchster Not zeitweilig machen. Habe ich übrigens auch schon, aber egal.

Selten so ein Schwachsinn gelesen, kenne einige Mädels die das richtig gern machen, manche gradezu zwanghaft oder weil sie immer was zu tun brauchen, hat auch nix mit Bildung zu tun, eine davon hat sogar Chemie studiert und putzt immer noch für grob 8 Euro nebenbei weilse es mag, nicht weil sie das Geld übermäßig nötig hat

ach man wenn ich nicht so geizig wäre, wäre die Wohnung auch immer sauber :mrgreen:

Also mal ganz ehrlich: Wer schmeißt denn ein funktionierendes Gerät weg, um sich vor "Verfall" ein neues zu kaufen, weil es Strom spart? Ich kaufe mir ein neues Gerät genau dann, wenn ich es brauche. Dann achte ich sicherlich auch darauf, wieviel Strom es verbraucht. Aber wenn ein A++ Gerät 30% teurer ist als ein vergleichbares A+, dann muss ich schon den Taschenrechner bemühen um zu sehen, wann es sich rechnet.
Manche Geräte kauft man sich eben neu wenn sie sich rechnen, bei einem Kühlschrank/Gefrierschrank oder bei Leuchtmitteln mache ich das auch.
 
ich lästere nicht über andere Berufe und Berufstände (auch die müssen gemacht werden)
Du, ich lästere auch nicht. Das war nur Deine Interpretation ;)

Und mich hat auch noch keiner gefragt ob ich in der Schule aufegepasst habe.....
Ich habe Dich auch nicht gefragt. Nicht nur, weil es mir völlig egal ist, sondern weil ich nur behauptet habe und weiterhin behaupte, dass jeder das Beste aus dem macht, was ihm zur Verfügung steht - und so auch aus seiner Bildung. Gern lasse ich mich eines besseren belehren, aber mir ist noch kein summa-cum-laude-Abgänger begegnet, der im Park die den Müll aufsammelt - freiwillig und nicht vom Amt versklavt. Gibt es vielleicht auch, weiß ich nicht.

Aber auch darauf wollte ich nicht hinaus. Ich schrieb einfach nur, dass Fachkräfte (und als solche wage ich mich mal zu bezeichnen) stets mehr verdienen, als ungelernte. Je besser ausgebildet, desto besser. Je gefragter, desto besser. Aber daran ist nichts abfälliges, sondern es ist eine nüchterne Beobachtung.

Aber ja doch, Dir auch.

Selten so ein Schwachsinn gelesen
Meine Fresse, der Ton hier im Forum hat aber auch deutlich an Aggressivität zugenommen...

kenne einige Mädels die das richtig gern machen, manche gradezu zwanghaft oder weil sie immer was zu tun brauchen, hat auch nix mit Bildung zu tun, eine davon hat sogar Chemie studiert und putzt immer noch für grob 8 Euro nebenbei weilse es mag, nicht weil sie das Geld übermäßig nötig hat
Die Dame würde ich an Deiner Stelle sofort heiraten.

Gut, von der Eheschließung mal abgesehen. Du kommst mir jetzt mit einer Ausnahme aus Deinem Freundeskreis. Wenn ich es richtig interpretiere von einer Frau mit einer psychischen Störung. Und das soll jetzt wofür repräsentativ sein?

Ich habe doch nicht geschrieben, dass Putzfrauen alles bekloppte Waldorfschüler sind, die nur Singen, Tanzen und Klatschen in der Schule hatten. Ohje, jetzt fällt es mir selbst auf, gleich meldet sich ein Waldorfschüler, der heute Firmenchef ist. Also ich nehme das mal ganz schnell zurück. Was ich sagen wollte, habe ich ja auch gesagt. Wer andere Erfahrungen gemacht hat, kann sie ja gern mitteilen. Mehr mache ich ja auch nicht. Und nach meiner Erfahrung arbeiten in Jobs, die jeder machen kann, in den allerallerallermeisten Fällen keine Spezialisten, die in ihrem Job ein Vielfaches verdienen könnten. Was aber nicht heißen soll, dass es sie nicht irgendwo hinter den Sieben Bergen auch geben mag.

Und was den Energiehunger meiner Geräte angeht, so werde ich jetzt hier wieder die Diskussion mehr schweigend verfolgen in der Hoffnung, dass vielleicht auch noch für mich der eine oder andere hilfreiche Tip abfällt :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Meine Fresse, der Ton hier im Forum hat aber auch deutlich an Aggressivität zugenommen...
Ach Quatsch das bin nur ich, habe diesbezüglich einen schlechten Umgang zur Zeit, nichts gegen Dich persönlich :p

Die Dame würde ich an Deiner Stelle sofort heiraten.

Gut, von der Eheschließung mal abgesehen. Du kommst mir jetzt mit einer Ausnahme aus Deinem Freundeskreis. Wenn ich es richtig interpretiere von einer Frau mit einer psychischen Störung. Und das soll jetzt wofür repräsentativ sein?
Sie ist ja wirklich nicht die einzige die übertrieben gern putzt, glaube auch nicht das sie süchtig ist, ausser vielleicht die grundlegende Sucht das sie immer irgendwas zu tun brauch und das halt beim putzen rauslässt, geht mir im Prinzip ähnlich nur das ich mich dazu halt an den PC verziehe

Repräsentativ ist sie natürlich für garnix, aber du meintest halt: "Jeder, der ein einst Kraft in die eigene Bildung investiert hat und auch nur den Hauch einer Chance in einem anderen Beruf hat, würde diesen Job meiden oder nur in allerhöchster Not zeitweilig machen."
 
Ach Quatsch das bin nur ich, habe diesbezüglich einen schlechten Umgang zur Zeit, nichts gegen Dich persönlich :p
Schon ok.

Repräsentativ ist sie natürlich für garnix, aber du meintest halt: "Jeder, der ein einst Kraft in die eigene Bildung investiert hat und auch nur den Hauch einer Chance in einem anderen Beruf hat, würde diesen Job meiden oder nur in allerhöchster Not zeitweilig machen."
Ja, es gibt auch Leute (davon kenne ich auch welche), die zum Entspannen im Garten Holz hacken gehen ohne dabei hauptberuflich Holzfäller zu sein. Oder bei der Gartenarbeit "den Kopf frei bekommen wollen", ohne Gärtner oder Bauer zu sein.

Ist ja alles richtig und wäre vielleicht auch was für mich. Aber das ist ja auch was ganz anderes. Ist aber auch völlig latte für das, was ich eigentlich sagen wollte :D Davon sind wir über die "Empörung", dass ich Putzfrau und Bildung in einem Satz verwendete, ganz abgekommen. Ist aber auch sowas von egal. Letztlich muss ich ja selbst zusehen, was ich hier machen kann um nicht irgendwann im Dunkeln zu sitzen :)
 
Was meinen gewaschenen Pelz angeht: Ehrlich gesagt bestehe ich persönlich nicht auf eine Energiewende. Ich sehe ein, dass sie nötig ist und ich sehe ein, dass wir jetzt schon zu viel Atommüll haben. Ich sehe auch ein, dass Kohle und Gaskraftwerke keine dauerhafte Lösung sein werden. Besonders dann nicht, wenn wir noch mehr Strom brauchen werden. Aber sehe nicht ein, dass die gewaltsame Energiewende offensichtlich viel zu oft als Argument benutzt wird, den Strompreis zu erhöhen. Und ganz ehrlich: Hätte ich ein Haus, würde ich sogar einen Kredit dafür aufnehmen, mich vom Strompreis unabhängig zu machen.

Endlich ein vernünftiges Wort.

Man sollte Windräder bauen, überall, wo es sinnvoll Strom produzieren kann. Denn: Ein Windrad verbraucht kaum Fläche und man kann es ruck-zuck wieder abbauen (im Gegensatz zu einem AKW oder Kohlekraftwerk). Man sollte das Stromleitungsnetz verstaatlichen und dann massiv investieren (meinetwegen durch eine Extra-Steuer), so daß das Netz ausfallsicher eng, für viel dezentrale Energieerzeugung dimensioniert und - wo nötig - unterirdisch verlegt wird. Man möge energieintensive Unternehmen eben nicht von der EEG-Umlage befreien (dann werden auch die zum Stromsparen animiert), und ich wette, dass allenfalls ein Bruchteil der Industrie ins Ausland abwandert (man stelle sich die Investition vor etwa ein Werk der BASF im Ausland neu aufzubauen...). Wird die Industrie gezwungen findet sie Lösungen für solche Veränderungen. So war das bislang nämlich immer.
DAS wäre eine Politik mit Blick in die Zukunft. Und wenn dereinst die Netze ausgebaut, jedes geeignete Dach mit Sonnenkollektoren belegt (sei es Photovoltaik oder Warmwasser) und alte energieverschwenderische Elektrogeräte endlich ausgestorben sind, dann kann man die dann obsoleten Windräder wieder abbauen. Vermutlich ist bis dahin aber auch im Ausland die Nachfrage nach Ökostrom so sehr gestiegen, daß wir glücklich über die Dinger sind und ordentlich Geld damit scheffeln können.

Es wäre so einfach. Man müsste nur den Mut haben es zu tun und den Langmut das Gejammer der Industrie zu ignorieren.
 
Sinn macht es erst dann, wenn die ganze Welt mitmacht.
Sinn macht es auch, wenn man als Gesellschaft davon profitiert. Uns stört doch nur der unschöne Transformationsprozess, der (zugegeben) auch seine Kritik verdient hat. Energiespeicherung, Netzausbau, EEG-Umlage sind Übergangsprobleme. Kostenreduktion durch Effizienzsteigerungen, Stärkung des Binnenmarktes, Selbstversorgung und nationale Energieunabhängigkeit die Perspektive.

Ich habe keine Möglichkeit, selbst Strom zu erzeugen oder zu speichern. Und eigentlich ist es das, was mich wirklich ärgert.
Du kannst heute mit fast drei Mausklicks stolzer Anteilseigner einer Bleimine in Timbuktu werden, siehst aber keine Möglichkeit direkt in die Stromproduktion in Deutschland/deiner Region/deines Nachbarn zu investieren?

Du musst dir ja nicht gleich ne eigene "Vestas" auf den Balkon stellen. ;)
 
Also mal ganz ehrlich: Wer schmeißt denn ein funktionierendes Gerät weg, um sich vor "Verfall" ein neues zu kaufen, weil es Strom spart?
Ich spiele gerade mit dem Gedanken, meinen 6 Jahre alten, voll funktionierenden Kondesntrockner durch einen Wärmepumpentrockner zu ersetzen. Bei täglichem Lauf spart der jeden Tag 1 Euro an Strom. Da kann ich den Break-Even schnell errechnen.

[qutote]Bei Dingen wie Unterhaltungselektronik oder auch Computertechnik ist es sicher auch interessant, Strom zu sparen. Aber ich kann nunmal nicht alles auch auf einem Notebook oder Tablet machen. [/quote]Ist doch OK, ich würde Dir auch gar nicht vorschreiben wollen, den PC auszutauschen. Das macht vermutlich finanziell auch keinen Sinn.

Ich persönlich möchte Dir nur klarmachen, dass diese bewussten Überspitzungen, die du da bringst, nicht hilfreich sind. Wenn Du Dir mal die Leistungskurven der deutschen Stromnetze ansiehst, dann siehst, dass die meiste Leistung tagsüber benötigt wird:

https://www.reinhardhaase.de/Stromproduktion_D_13-04-18.jpg

Und jetzt versuche mal, diese Kurve auf einen tagsüber schwankenden Strompreis zu übertragen. Das ist so viel nicht und trotzdem ausreichend, um manche dazu zu bewegen, ihren Verbrauch zeitlich an den Preis anzupassen. Mein Trockner läuft dann, wenn der Strom 22 Cent kostet und nicht 28, weil ich daduch Geld spare. Dein PC läuft dann trotzdem noch um 20 Uhr, wie immer, aber du würdest deshalb nicht plötzlich 50 Cent bezahlen müssen.

Und Du musst beachten: Als Erstes würde ich bei dem Modell des Marktpreises natürlich das EEG abschaffen. Zack, 6 Cent pro kw/h Ersparnis, auch für Dich um 20 Uhr.

Die EEG würde ich sofort durch eine einmalige Kosten-/Nutzen angepasste Einmal-Förderung ersetzen. Dann ist das Zukunftsrisiko dieser Förderung weg.

Aber sehe nicht ein, dass die gewaltsame Energiewende offensichtlich viel zu oft als Argument benutzt wird, den Strompreis zu erhöhen.
Nochmal: Dieses Argument ist deshalb in deinem Kopf, weil Feinde der Energiewende das EEG dazu gemacht haben. Die eigentlich sinnvolle Förderung erneuerbarer Energien ist durch absichtliche Verunstaltung des Gesetzes zum besten Argument genau gegen diese Energien gemacht worden.

Der Strompreis wird nicht erhöht, weil Erneuerbare so teuer sind, sondern weil der Gesetzgeber sie so teuer macht. Vergleiche findest Du beim Benzinpreis. Schimpfst Du da auch auf die Hersteller des Benzins, sind die Schuld, dass Du 1,50 für den Sprit zahlst?

Marty
 
[...] Uns stört doch nur der unschöne Transformationsprozess, der (zugegeben) auch seine Kritik verdient hat.
Da sind wir wieder beim "gewaschenen Pelz". Ich wollte nicht gewaschen werden. Auch wenn ich selbst weiß, dass wir auf lange Sicht keine andere Möglichkeit haben, stört es mich sehr wohl, dass ich für die gleiche "Leistung" mehr bezahlen muss und keine Möglichkeit habe, mich dem zu entziehen.

Du kannst heute mit fast drei Mausklicks stolzer Anteilseigner einer Bleimine in Timbuktu werden, siehst aber keine Möglichkeit direkt in die Stromproduktion in Deutschland/deiner Region/deines Nachbarn zu investieren?
Ganz genau. Weil mich mein letzter Ausflug in Aktien von EON und RWE sehr teuer zu stehen kam. Mein Nachbar ist mir scheißegal und meine Region ist von Natur aus teuer. Hier ging es mal um die Privatisierung des Stromnetzes. Meine bescheuerten Volksvertreter haben einst das Netz zum Spottpreis quasi an Vattenfall verschenkt. Jetzt wollte ein paar Jahre später Vattenfall einen schon unanständig hohen Preis für den Rückkauf. Das Begehren ist allerdings auch knapp gescheitert, also ist das ohnehin erstmal vom Tisch.

So, und jetzt fällt mir außer dem Stromsparen nicht mehr viel ein, was ich selbst noch tun kann. Wie gesagt: Ich lasse mich ja gerne inspirieren und höre mir auch gerne Vorschläge an. Aber viel für mich verwertbares war hier noch nicht dabei.

Manche Geräte brauchen nunmal X Kilowattstunden, so ist das nunmal. Auf andere Dinge kann man sicher verzichten, wie etwa die Uhr in der Mikrowelle. Aber dazu müsste ich meine Küche umbauen. Oder eben aqäquat die Hängeschränke/Anrichte ausräumen und abrücken, um die Mikrowelle anzuschließen, wenn man sie braucht. Keine Option. Ansonsten sind schon Steckdosenleisten mit Schalter. Obgleich ich nicht mal weiß, ob diese Lämpchen im Schalter nicht genauso viel Strom fressen, wie der Standby des eigentlich angeschlossenen Gerätes, aber sei es drum. Ist wohl mehr was für das "grüne Gewissen" als echter Nutzen.

Geräte schmeiße ich nicht weg, nur weil sie ein paar Jahre alt sind und es jetzt "grünere" gibt. Zumindest nicht ohne "Abwrackprämie" und selbst dann müsste ich überlegen, ob sich das für mich lohnt. Vom Mehrmüll bei dieser "weißen Ware" reden wir mal gar nicht.

Mich nervt eigentlich am meisten, dass sich mein Leben seit Jahren eigentlich nicht viel geändert hat, aber ich stetig mehr Geld für Strom bezahlen muss - das mir dann von offizieller Seite damit gerechtfertigt wird, dass wir Deutschen "Visionäre" sind und unsere Energiewende über das Knie brechen.
 
Ganz genau. Weil mich mein letzter Ausflug in Aktien von EON und RWE sehr teuer zu stehen kam.
Ich spreche ja nicht davon kurz-/mittelfristig auf Unternehmenswerte zu spekulieren, sondern eine Anlage als Gemeinschaftsprojekt zu realisieren und sich somit direkt an der Stromproduktion zu beteiligen und davon zu profitieren. Ob du das mit drei Bauern deines vertrauens machst, oder in einen Bürgerwindpark investierst, bleibt ja dir überlassen.
Du kannst auch Marty die hälfte der Investitionskosten für seinen Wärmepumpentrockner anbieten, falls er dir im Gegenzug 50 Cent/Tag dafür gibt, wenn du selbst gerade keinen brauchst. ;)
 
Mich nervt eigentlich am meisten, dass sich mein Leben seit Jahren eigentlich nicht viel geändert hat, aber ich stetig mehr Geld für Strom bezahlen muss - das mir dann von offizieller Seite damit gerechtfertigt wird, dass wir Deutschen "Visionäre" sind und unsere Energiewende über das Knie brechen.

Und als denkende Menschen wissen wir, dass daran die Energiewende am wenigsten Schuld hat, sondern primär der Staat als Preistreiber und endliche Rohstoffe als stetig stärker nachgefragtes Gut.

Marty
 
Ich spreche ja nicht davon kurz-/mittelfristig auf Unternehmenswerte zu spekulieren, sondern eine Anlage als Gemeinschaftsprojekt zu realisieren und sich somit direkt an der Stromproduktion zu beteiligen und davon zu profitieren. Ob du das mit drei Bauern deines vertrauens machst, oder in einen Bürgerwindpark investierst, bleibt ja dir überlassen.
Du kannst auch Marty die hälfte der Investitionskosten für seinen Wärmepumpentrockner anbieten, falls er dir im Gegenzug 50 Cent/Tag dafür gibt, wenn du selbst gerade keinen brauchst. ;)
Ok, die Idee läuft also auf Privatkredite hinaus. Sowas ist eine von vielen Investitionsmöglichkeiten. Wenn ich sowas mache, ist es mir aber im Grunde wurscht, wofür jemand das Geld einsetzt. Mir ist dann nur wichtig, dass er es rentabel tut und ich über die Zeit daran verdiene. Kann man machen, hat aber im Grunde mit dem Strompreis oder mit meinen Möglichkeiten, hier zu sparen oder selbst zu produzieren nichts zu tun.

Es wäre was anderes, wenn wir hier Eigentümer wären und bei der Versammlung die Möglichkeiten einer Solaranlage oder eines Windrades auf dem Dach diskutieren würden. Also eine einmalige Investition, um sich unabhängig von den Allüren unserer Volksvertreter und Stromkonzerne zu machen. Hier wohnen aber nur Mieter, meist Rentner. Selbst wenn der Vermieter zustimmen würde (was er definitiv nie tun würde): Was will man den Leuten erzählen, dass die in 20 Jahren das Geld für die Anlage wieder raus haben?

Und als denkende Menschen wissen wir, dass daran die Energiewende am wenigsten Schuld hat, sondern primär der Staat als Preistreiber und endliche Rohstoffe als stetig stärker nachgefragtes Gut.
Schon richtig, aber was hilft das mir? Ich schimpfe ja nicht auf die Sonne und den Wind. Ich will am liebsten gar nicht schimpfen, sondern als Selbstversorger müde lächeln können :)
 
@Photon, wer hindert Dich denn daran Solarzellen auf den Balkon zu stellen?
rechnen tut sich das schon nach 7 Jahren ( wenn der Strompreis steigt sogar schon früher )
 
@Photon, wer hindert Dich denn daran Solarzellen auf den Balkon zu stellen?
rechnen tut sich das schon nach 7 Jahren ( wenn der Strompreis steigt sogar schon früher )

Wirklich? Wohl nur wenn der Balkon perfekt aus dem Haus heraus schaut und man Arbeitszeit und Quadratmetermiete nicht mitgerechnet, davon das man den ganzen Krempel eigentlich noch versichern müsste - was wahrscheinlich gar nicht geht - mal abgesehen
 
@Wasweissdennich, klar geht das, mein Bakon ist auch nicht optimal ausgerichtet. Versichert ist es über meine Hausrat und Haftpflicht, optional gibt es auch zusätzliche versicherungen.

Goggle doch einfach mal, Suchbegriff = Balkonkraftwerk
 
Wirklich? Wohl nur wenn der Balkon perfekt aus dem Haus heraus schaut und man Arbeitszeit und Quadratmetermiete nicht mitgerechnet, davon das man den ganzen Krempel eigentlich noch versichern müsste - was wahrscheinlich gar nicht geht - mal abgesehen



Guerilla Energie mit Balkonkraftwerken

Auf längere Sicht können sich die Balkonkraftwerke (Mini Solaranlage) rechnen. An guten Standorten liefern sie im Durchschnitt 180 Kilowattstunden Strom im Jahr. Die Investition rechnet sich also nach etwa acht bis zehn Jahren, je nach Sonnentage und Steigerung der Strompreise. Und das Gefühl von Unabhängigkeit ist unbezahlbar.

Wenn man auf den Preis achtet und hier und da mal bei ebay schaut, geht es vielleicht sogar schneller....

https://www.google.de/search?hl=de&q=balkonkraftwerk

oder sowas

https://www.google.de/search?q=sola...7L-up7Abk3YD4Dg&ved=0CDEQsAQ&biw=1366&bih=665


könnte man mit einfachsten Mitteln sogar selbst bauen....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin doch aber mit 180 kwh/Jahr nicht unabhängig, ganz besonders weil sie nicht dann reinkommen wenn ich sie auch brauche :ugly:

Die 180 kwh haben für mich auch nicht mal den Wert von 45 Euro, dafür würde ich mir auch netto nicht mehr als einen halben Tag Aufwand machen, aber dafür muss ich auch noch was kaufen und Platz verschwenden den ich ja nun mit der Miete auch teuer bezahle.
1 QM Wohnfläche kostet mich grob gepeilt 100 Euro im Jahr, auch wenn ich den Balkon nur zu 50 % rechne wird da kein Geschäft draus...