Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Umfrage: Klare Mehrheit der Deutschen will erneuerbare Energien zügig weiter ...

Folgende News wurde am 06.12.2013 um 10:47:23 Uhr veröffentlicht:
Umfrage: Klare Mehrheit der Deutschen will erneuerbare Energien zügig weiter ausbauen
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Berlin (dts) - Eine klare Mehrheit von 79 Prozent der Bundesbürger will die erneuerbaren Energien zügig weiter ausbauen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace Energy. Während 30 Prozent der Befragten das Ausbautempo beibehalten möchten, wünschen sich 49 Prozent einen schnelleren Ausbau als bisher. Lediglich 20 Prozent plädieren für ein langsameres Tempo."Eine deutliche Mehrheit ist dagegen, dass die Große Koalition die Energiewende kaputtregiert und fordert, beim Ausbau weiter Gas zu geben", sagte Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik von Greenpeace Energy. Für die Umfrage waren Anfang Dezember 1.019 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt worden.
 
... und täglich grüßt das Murmeltier...

Wie ergebnisoffen und repräsentativ kann denn eine Umfrage zum Thema "Erneuerbare Energien" sein die von Greenpeace International in Auftrag gegeben wurde?
Das Ergebnis einer solchen veröffentlichten Umfrage ist genauso offen als wenn der Gaststättenverband eine Umfrage zum Raucherschutzgesetz, die Gewerkschaften zum Thema Lohnerhöhungen oder die katholische Kirche zum Thema Stammzellenforschung befragen würde.
Völlig ohne Wertung zu den speziellen Themen: Das ist Öffentlichkeitsarbeit... nicht mehr und nicht weniger.
 

die Behauptung das die deutschen Bürger schuld sind sehe ich sehr sehr sehr skeptisch. Zum einen könnte man Anlagen so planen (natürlich nur wenn man das will) das Bürgerproteste weitgehends ausgeschlossen sind, zum anderen habe ich Argumente von Protestvereinigungen gehört, die mehr als berechtigt sind und die man ganz einfach umgehen könnte, wenn man wollte....
 

Die Bürger haben recht, die denken weiter als die Lobbypolitiker.

Wer sagt denn überhaupt das wir neue Megaleitungen brauchen?

Erst wurde gefordert das es 3 Große Leitungen sind, "Experten" sagten danach das nur 2 benötigt werden und ich stelle mal die Behauptung auf das wir auch auf diese 2 Verzichten können wenn wir verstärkt auf Windgas und viele kleine "kraftwerke" setzen würden.

Die zeiten von zentralen Großkraftwerken wird eh bald vorbei sein.

Alles andere was an Leitungen "gebraucht" wird kann ohne probleme in die Erde verlegt werden.
 
Die zeiten von zentralen Großkraftwerken wird eh bald vorbei sein.
Da täuschst Du Dich: Die Energiewende wird gerade massivst in Verruf gebracht. Nicht nur durch die seltsamen Umlageberechnungen, sondern auch durch viele kleinere und größere Skandale, zB https://gerhardbreunig.de/b2evolution/blog1.php/partei-der-vernunft-deckt-windenergie

Die Grünen haben übrigens auch seltsame Ansichten: Man darf die Kostenfrage nicht gegen die Energiewende ausspielen
Ist ja klar, dass die Kosten steigen wenn unwirtschaftliche Kraftwerke und Betrügereien durch den Staat subventioniert werden. Es ist der Charakter eines jeden sozialistischen Systems, dass es von Grund auf korrupt ist.

Einige große Stromverbraucher haben sich alte unwirtschaftliche Kraftwerke gekauft, deren Strom sie dann als Eigenverbrauch deklarieren können, auch wenn diese Kraftwerke hunderte Kilometer von den Produktionsstätten entfernt betrieben werden. Es ist nämlich günstiger diese alten Kraftwerke zu betreiben als die EEG-Umlage zu zahlen.

Wer sagt denn überhaupt das wir neue Megaleitungen brauchen?
Das ist natürlich auch falsch, wie alles andere in diesem System.

Die EEG-Umlage ist zu dem auch verfassungswidrig: https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlepfennig#Verfassungsm.C3.A4.C3.9Figkeit
 
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Ist ja klar, dass die Kosten steigen wenn unwirtschaftliche Kraftwerke und Betrügereien durch den Staat subventioniert werden.

Ah so - und welchen Wirkungsgrad haben konventionelle Kraftwerke denn so? :ugly:

Nachtrag: die PdV sollte ihre Propaganda Informationen mal auf den neusten Stand bringen. Auf den Betreiberseiten finden sich inzwischen ein Haufen Antworten - z.B. die Frage nach den Restkosten von 1,1 Mio wird beantwortet. das WINDRAD selbst hat 2,1 Mio gekostet, allerdings:
Weitere Kosten waren Fundamentierung, Zuwegung, Stromableitung, Grundstücksbeschaffung, Fachgutachten, Planung, Genehmigung sowie eine Bürgschaft für Rückbaukosten.

Quelle

aber Selbstkorrekturen und Nachträge verprellen wohl nur das Klientel... :roll:
 
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Ah so - und welchen Wirkungsgrad haben konventionelle Kraftwerke denn so? :ugly:
Ein modernes Kohlekraftwerk mit Fernwärme kommt gut auf 80-90%.

Wenn man ein Windrad mit theoretisch 2MW Leistung an einem Standort mit wenig Wind baut, wo es nur 1MW bringen kann, dann ist das reiner Schwachsinn. Und das subventioniert der Staat auch noch!

Nachtrag: die PdV sollte ihre Propaganda Informationen mal auf den neusten Stand bringen. Auf den Betreiberseiten finden sich inzwischen ein Haufen Antworten - z.B. die Frage nach den Restkosten von 1,1 Mio wird beantwortet. das WINDRAD selbst hat 2,1 Mio gekostet, allerdings:

Quelle

aber Selbstkorrekturen und Nachträge verprellen wohl nur das Klientel... :roll:
Ohne die PdV hätten die Betreiber diese Informationen nie heraus gegeben.

Es ist übrigens noch schlimmer als ich geschätzt habe, denn beide Anlagen bringen zusammen nur 1MW, obwohl sie theoretisch 4MW bringen könnten.
Die erste bringt in Betrieb sogar nur 4400000/6900 = 0,7MW bei 2MW installierter Leistung - viel zu wenig und es war 1800 Stunden außer Betrieb.
 
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Ein modernes Kohlekraftwerk mit Fernwärme kommt gut auf 80-90%.

Wäre ein Vergleich Äpfel mit Birnen, da Windkraftanlagen keine Fernwärme produzieren. Auf die reine Stromproduktion bezogen sind 38% realistisch, bei einem Windrad sind es knapp 50%.

Wenn man ein Windrad mit theoretisch 2MW Leistung an einem Standort mit wenig Wind baut, wo es nur 1MW bringen kann, dann ist das reiner Schwachsinn. Und das subventioniert der Staat auch noch!
Auch wenn du prinzipiell recht hast, dass es wenig Sinn macht, ein überdimensioniertes Kraftwerk an einem "gerade noch so als geeignet" erkannten Standort aufzustellen - Eine Windkraftanlage kann man mit einer Last von 50% betreiben - moderne Kohlekraftwerke nicht ;) (und zwar rein physikalisch!)


Ohne die PdV hätten die Betreiber diese Informationen nie heraus gegeben.
Es handelt sich um eine Genossenschaft, und die ist Rechenschaftspflichtig... :roll:
 
Ein modernes Kohlekraftwerk mit Fernwärme kommt gut auf 80-90%.
Woher hast du diesen Wert? Hier ein neues Kohlekraftwerk, dass einen Wirkungsgrad von 46% haben soll. Und im Schnitt soll er in D bei 38% liegen.

die Behauptung das die deutschen Bürger schuld sind sehe ich sehr sehr sehr skeptisch. Zum einen könnte man Anlagen so planen (natürlich nur wenn man das will) das Bürgerproteste weitgehends ausgeschlossen sind, zum anderen habe ich Argumente von Protestvereinigungen gehört, die mehr als berechtigt sind und die man ganz einfach umgehen könnte, wenn man wollte....
Ich bin sehr sehr sehr skeptisch, dass man in diesem Lande heutzutage noch (größere) Bauprojekte so planen kann, dass man Bürgerproteste weitestgehend ausschließen kann. Denn dann müsste man es quasi jedem Recht machen.

Die Bürger haben recht, die denken weiter als die Lobbypolitiker.
Bis zur eigenen Gartentür. Ob das nun "umgerechnet" weiter ist als bei den Lobbyisten, bezweifle ich.

Wer sagt denn überhaupt das wir neue Megaleitungen brauchen?
Sollte Deutschland auf Offshore verzichten? Wie willst du die Stromversorung in Ballungsgebieten sichern? Oder was ist mit solch einem vielversprechenden Projekt wie NorGer?
Dezentralisierung ist ein guter Weg, aber nicht der einzige, den man gehen sollte.

Alles andere was an Leitungen "gebraucht" wird kann ohne probleme in die Erde verlegt werden.
Und was ist mit dem seltenen Brillenmaulwurf?
 
Woher hast du diesen Wert? Hier ein neues Kohlekraftwerk, dass einen Wirkungsgrad von 46% haben soll. Und im Schnitt soll er in D bei 38% liegen.
Das ist nur der elektrische Wirkungsgrad, durch Kraft-Wärme Kopplung kommt man viel höher. Man kann die Kohle also sehr gut ausnutzen.

Wenn ich mir mal das anschaue: https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie#Statistik
Es sind etwa 30GW an Windkraft installiert und die bringen nur 50000 GWh - das ist weniger als 20% der Nennleistung.
Wenn sie dauernd unter Vollast laufen würden hätten sie 270 000 GWh gebracht. Naja, Offshore soll es ja mehr Ausbeute geben.
Damit wäre das oben genannte Windrad sogar überdurchschnittlich, bei einem nachweislich ungeeignetem Standort. :ugly:

Jedenfalls muss man bei der Windkraft riesige Kapazitäten aufbauen, wenn damit einmal der größte Teil des Energiebedarfs gedeckt werden soll.
 
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Ich bin sehr sehr sehr skeptisch, dass man in diesem Lande heutzutage noch (größere) Bauprojekte so planen kann, dass man Bürgerproteste weitestgehend ausschließen kann. Denn dann müsste man es quasi jedem Recht machen.

Es geht ja auch nicht um (größere) Bauprojekte sondern um Stromleitungen die angeblich gebaut werden müssen. Und natürlich falls wirklich notwendig lassen sich und gerade bei Stromleitung Bürgerproteste weitesgehend umgehen, wenn man will.
 
Jedenfalls muss man bei der Windkraft riesige Kapazitäten aufbauen, wenn damit einmal der größte Teil des Energiebedarfs gedeckt werden soll.
Alternative ist entweder ganze Landstriche zu zerstören (Braunkohle) oder als rohstoffarmes Land die Energieträger zu importieren (Steinkohle).

Es geht ja auch nicht um (größere) Bauprojekte sondern um Stromleitungen die angeblich gebaut werden müssen.
1.855 Kilometern Höchstspannungsnetz mit Kosten von 20 Milliarden würde ich schon als größeres Bauprojekt verstehen.

Wer sich informieren / fortbilden will: https://www.netzausbau.de/DE/Vorhaben/EnLAG-Vorhaben/EnLAGVorhaben-node.html (übrigens wieder mal total intransparent was die da oben machen...)
 
Also bei dem obigen Link werden 23 Abschnitte genannt. Wie kommst du auf "viele viele viele ganz kleine" Bauprojekte und woher hast du die 90%?

Was wird das jetzt?

Du hast vollkommen Recht 23 große Bauprojekte, dann man tau das es voran geht...

Allein wenn ich die "Teilabschnitte" sehe, die ja einzelne Bauprojekte sind und auch einzelne Genehmigungverfahren durchlaufen, bin ich bei über 60 schon etwas kleineren Bauprojekten und wenn ich es genau nehme ist jeder Mast für sich ein eigenes Bauprojekt und im Regelfall hat auch der Bürger in Kassel so gar nichts gegen die Leitung in Göttingen obwohl die zum Gesamtprojekt gehört, aber der Bürger aus Kassel hat etwas dagegen das der Mast in seinem Vorgarten stehen soll, nen Erdkabel an der A7 entlang würde er aber gar nicht bemerken und vor allen würde es in nicht stören (das ist natürlich eine ausgedachte Situation)....

Falls ich mich Irre ist es auch nicht schlimm, da ich der festen Überzeugung bin, das eine dezentrale Stromversorgung dieses "neue Netz" nicht braucht......
 
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@DocTrax, ich bleibe dabei, Groskraftwerke sind Dinosaurier der Stromerzeugung.
Spätestens in 2-3 Generationen wird es die nicht mehr geben.

Was die befreiung von der EEG Umlage betrifft so halte ich diese für grundfalsch!
Das ist nix anderes als eine versteckte ( noch nicht mal gut versteckte ) Subvention.

Ich warte darauf das andere Staaten Deutschland mit Strafzöllen belegen wenn subventionierte Güter ins Ausland verkauft werden.

Genauso macht es nämlich die EU mit Solarmodulen aus China.


@perlini, es gibt auch Menschen die durchaus in der Lage sind weiter als bis zur Gartentüre zu gehen.

NEIN, D-Land soll nicht auf Offshore verzichten, aber es gibt andere Wege die Energie durch-s Land zu schicken als Stromleitungen.

Um den Brillenmaulwurf legen wir die Kabel einfach rum ;)