Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Merkel: Ingenieursnation Deutschland kann Energiewende bewältigen

Folgende News wurde am 25.08.2013 um 07:51:11 Uhr veröffentlicht:
Merkel: Ingenieursnation Deutschland kann Energiewende bewältigen
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Berlin (dts) - In der Debatte um die Energiewende hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betont, dass sie zu ihrer Entscheidung steht, aus der Kernkraft auszusteigen."Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima war der schnellere Ausstieg aus der Kernkraft zwingend", sagte Merkel im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Trotz der Probleme bei der Umsetzung der Energiewende gab Merkel sich optimistisch: "Wenn es ein Land gibt, das eine solch große Herausforderung bewältigen kann, dann ist das eine Ingenieursnation wie Deutschland." Zugleich aber mahnte die Kanzlerin eine bessere Koordination an."Statt dass der eine für sein Windrad, der zweite für die Leitungen und der dritte für die Ersatzkraftwerke kämpft, brauchen wir eine aufeinander abgestimmte nationale Kraftanstrengung." Es müsse für die Energieversorger klar berechenbar sein, wie wirtschaftlich ihre Investitionen in Kraftwerke seien.
 
Lol wir schaffen noch nicht mal das Smart Grid oder auch nur Uhrzeitabhängige Stromtarife weil die Politik sich nicht gegen Energieriesen und deren Lobbyisten durchsetzen kann und das wäre jawohl mal das mindeste um die leider doch schwankende Versorgung durch erneuerbare Energien wirklich effizient nutzen zu können
 
Man will es auch nicht - Wir haben in Hessen ja aktuell die Diskussion, ob der fast 50 Jahre alte Steinkohle-Block Staudinger 1 zur Kaltreserve hinzugefügt werden soll (natürlich würden die Stromkunden eine nötige Um- bzw, Nachrüstung über den Stormpreis löhnen) - die (unabhängige???) Bundesnetzagentur besteht darauf, obwohl sogar die Hessische Umweltministerin (CDU) den Plan ablehnt.

Parallel gibt es in Darmstadt seit Sommer ein hochmodernes Gasturbinenkraftwerk, dass binnen 9 Minuten (!!!) automatisch hochgefahren werden kann und bis zu 72 Stunden ohne Beobachtung auskommt (Ideal fürs Wochenende) - kein Interesse bei der Bundesnetzagentur, Netzbetreiber TenneT ringt noch mit sich.

Aber Staudinger gehört Eon, das Gasturbinenkraftwerk dem örtlichen Stadtwerk - Tipps, wie die Sache ausgeht? :evil::evil:
 
15 Kraftwerke vor der Stilllegung

Folgende News wurde am 25.08.2013 um 16:56:12 Uhr veröffentlicht:
15 Kraftwerke vor der Stilllegung
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Berlin (dpa) - Wegen zu weniger Betriebsstunden sollen 15 weitere konventionelle Kraftwerke stillgelegt werden. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium unter Verweis auf Angaben der Bundesnetzagentur mit. Zuvor hatte «Der Spiegel» von elf Anträgen berichtet. Es gehe vor allem um Anlagen in Norddeutschland. Die Stilllegungen hätten aber keine Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit. Wegen eines steigenden Anteils sowohl von Öko- als auch von Braunkohlestrom lohnen sich derzeit besonders Gaskraftwerke immer weniger.
 
Irgendetwas läuft bei der Merkel'schen Energiewende falsch - anstatt die größten CO2-Schleudern (Braunkohlekraftwerke und alte Steinkohle-Blöcke) vom Netz zu nehmen, scheint es strikt nach den marktwirtschaftlichen Interessen der großen 4 zu gehen. Gaskraftwerke sind effektiv und flexibel - genau das, was man in Zukunft braucht.
 
Irgendetwas läuft bei der Merkel'schen Energiewende falsch - .....

Strom aus Kohlemeilern ist dank Abschreibungen und niedriger Kosten für CO2Zertifikate sehr billig.Für die 4 Großen optimal. Unsere Regierung sträubt sich ja mit Händen und Füßen gegen eine Verknappung der CO2Zertifikate. Der aktuellen Regierung geht es nicht um Energiewende,es geht darum Zeit für die großen Versorger zu schaffen und nebenbei die Energiewende bei den Bürgern unsymphatisch zu machen. Zum einen kann man bei allen schieflaufenden Dingen dieser Energiewende immer den ursprünglichen Initatoren die Schuld geben und lenkt damit von dem eigentlich Ziel ab....Schutz der großen Energieversorger...zum anderen verzögert und behindert man ganz aktiv diese Energiewende.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendetwas läuft bei der Merkel'schen Energiewende falsch - anstatt die größten CO2-Schleudern (Braunkohlekraftwerke und alte Steinkohle-Blöcke) vom Netz zu nehmen, scheint es strikt nach den marktwirtschaftlichen Interessen der großen 4 zu gehen. Gaskraftwerke sind effektiv und flexibel - genau das, was man in Zukunft braucht.

Was die Zukunft braucht ist Merkel doch egal !

Es kommt nur darauf an was die 4 großen wollen, und nicht darum was sinvoll für die Natur und dem Geldbeutel des kleinen Bürgers ist.
 
Erwarteter Anstieg der Ökostrom-Umlage scheint sich zu bestätigen

Folgende News wurde am 31.08.2013 um 18:29:04 Uhr veröffentlicht:
Erwarteter Anstieg der Ökostrom-Umlage scheint sich zu bestätigen
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Berlin (dpa) - Der befürchtete Anstieg der Ökostrom-Umlage und damit der Energiekosten scheint sich zu bestätigen. Nach einem Bericht des «Spiegel» geht die Bundesregierung inzwischen davon aus, dass die Umlage von derzeit 5,3 Cent pro Kilowattstunde im kommenden Jahr auf 6,2 bis 6,5 Cent steigen wird. Das wäre ein Anstieg um etwa 20 Prozent. Einige Fachleute waren sogar davon ausgegangen, dass die Ökostrom-Umlage einen Wert von 7 Cent erreichen könnte. Auch die Umlage zur Finanzierung der Stromnetze wird demnach teurer.
 
Deutsche verlieren Angst vor Klimawandel

Folgende News wurde am 20.09.2013 um 10:00:00 Uhr veröffentlicht:
Deutsche verlieren Angst vor Klimawandel
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Berlin (dts) - Die Bundesbürger haben ihre Angst vor den Folgen des Klimawandels mehrheitlich verloren. Einen dramatischen Meinungsumschwung hat eine Umfrage im Auftrag des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" ermittelt. Fürchtete sich 2006 noch eine klare Mehrheit von 62 Prozent der Deutschen vor der globalen Erwärmung, ist es jetzt nur noch eine Minderheit von 39 Prozent. Zu diesem Stimmungswechsel hat vermutlich beigetragen, dass die Erwärmung Pause macht: Seit mittlerweile 15 Jahren steigt die globale Durchschnittstemperatur nicht mehr weiter an – anders als von den Computersimulationen der Klimaforscher vorhergesagt.
 
Ausserdem kann man nicht ständig in Angst leben. Irgendwann "gewöhnt" man sich daran, dass bestimmte Gruppen einen immer und immer wieder mit Katastrophenandrohungen bombadiert. Entweder, man passt sich an oder man geht daran kaputt.
 
UN-Klimachefin: Klimawandel schneller und stärker als befürchtet

Folgende News wurde am 26.09.2013 um 20:52:55 Uhr veröffentlicht:
UN-Klimachefin: Klimawandel schneller und stärker als befürchtet
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New York (dpa) - Der Klimawandel schreitet nach Angaben der UN-Klimachefin, Christiana Figueres, schneller und stärker voran als erwartet. Der neue Klimabericht werde ein Weckruf sein, sagte Leiterin des UN-Klimasekretariats bei den Vereinten*Nationen in New York. In Stockholm rangen zeitgleich Forscher und Regierungsvertreter um den Wortlaut der Kernaussagen des fünften Weltklimaberichts. Morgen wollen sie mit einer Kurzfassung des Reports an die Öffentlichkeit gehen.
 
Und was will uns die Dame nun verkaufen? Ich jedenfalls habe noch nie irgendwo gelesen, dass die UN ein Programm ausgearbeitet hätte, wie man mit den Folgen des Klimawandels umzugehen hat, wie wir uns vor den Folgen von Dürren, Überschwemmungen, Stürmen besser schützen oder die Folgen wenigstens abmildern können. Immer wieder wollen Klimakatastrophiker irgendwas verkaufen, als wenn das die Folgen des Klimawandels abmildert. Es füllt nur die Taschen geldgieriger Schreihälse.
 
Und was will uns die Dame nun verkaufen? Ich jedenfalls habe noch nie irgendwo gelesen, dass die UN ein Programm ausgearbeitet hätte, wie man mit den Folgen des Klimawandels umzugehen hat, wie wir uns vor den Folgen von Dürren, Überschwemmungen, Stürmen besser schützen oder die Folgen wenigstens abmildern können. Immer wieder wollen Klimakatastrophiker irgendwas verkaufen, als wenn das die Folgen des Klimawandels abmildert. Es füllt nur die Taschen geldgieriger Schreihälse.
Ach, und wenn die UN ein Programm ausgearbeitet und vorgelegt hätte mit Maßnahmen, die dann natürlich Milliarden Euro kosten würde, dann hättest du nicht die dämliche Phrase "Es füllt nur die Taschen geldgieriger Schreihälse" gebracht?!
 
Und was will uns die Dame nun verkaufen? Ich jedenfalls habe noch nie irgendwo gelesen, dass die UN ein Programm ausgearbeitet hätte, wie man mit den Folgen des Klimawandels umzugehen hat, [...]
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen

Aber mal abgesehen davon: Im Augenblick sind sich eben die Wissenschaftler diesbezüglich nicht einig. Unstrittig ist, dass der Mensch und die Industrialisierung einen Anteil an der Klimaveränderung hat. Aber wieviel Anteil und vor allem die direkten Folgen daraus, dahingehend sind Prognosen immer sehr vage - zum Teil so unterschiedlich, dass man auch sagen könnte, die Leute raten nur. Vielleicht ist es auch so, wer weiß.

Ungenaue Prognosen und Vorhersagen, die nicht eintreten, sind aber immer ganz schlecht für Politiker. Die brauchen harte Fakten, wie etwa Haushaltszahlen. Das brauchen sie als Basis für ihre Argumentation und letztlich will und muss man dem Bürger damit einhergehend ja auch Kostensteigerungen mit verkaufen. Und das geht ganz schlecht, wenn der eine Klimaforscher sagt, dass in den nächsten 100 Jahren eigentlich nichts oder kaum dramatisches passieren wird.

Und so ähnlich geht es mir ja auch. Was habe ich nicht schon alles bezüglich es Klimawandels gehört. Die einen haben vor ein paar Jahren davon gesprochen, dass wenn die Polkappen zu schnell abschmelzen, zu viel Süßwasser in den Kreislauf gelangen wird, was den Golfstrom zum Erliegen bringt und dann eine neue Eiszeit auslösen wird. Andere warnten vor ähnlichen Zuständen wie auf der Venus. Von eisig kalter Eiswüste bis hin zu kochend heißem Ödland war alles dabei. Ein Horrorszenario jagte das nächste. Am Ende habe ich mir das nur noch amüsiert angehört.

Im Karbon war es auf der Erde angenehm warm (14° Celsius im Mittel) bei 30% Sauerstoffanteil in der Luft und 3-fachem CO²-Gehalt. Im Trias herrschte sogar eine 6-fach höhere CO²-Sättigung der Luft, bei aber nur 17° Celsius im Durchschnitt. Heute haben wir 14° Celsius im Mittel. Oder auch Jura bis Kreidezeit: 7-facher CO² Anteil bei 16,5° Celsius (knapp 3 Grad über heutigem Niveau).

Das Problem ist also, dass der Mensch leider die komplexen Zusammenhänge des Wetters auf der Erde nicht oder nur ansatzweise versteht. Ein paar Sachen hat man entdeckt/erkannt und versucht jetzt mehr hilflos als gezielt, darauf basierende Klimamodelle und Vorhersagen zu entwickeln. Aber das geht eben halt regelmäßig in die Hose, schafft man es ja nicht mal zuverlässig, das Wetter für 1 Monat vorherzusagen. Fakt ist eben, dass sich das Klima ändert. Aber das tat es schon immer. Die Frage ist nur, ob der Mensch einen kleinen, großen oder katastrophalen Anteil daran trägt. Aber wie ich schon immer gesagt habe: Der Mensch ist für die Erde wie eine Art Virusinfektion. Irgendwann wird die Erde sich schon davon befreien.
 
@ Photon
Erstmal danke für Deinen Beitrag. Den kann ich nur voll "unterschreiben".

Was ich aber meine ist, was wird getan, damit wir Menschen mit den Folgen des Klimawandels umgehen können? Das Klima ändert sich und hat sich immer geändert, und wer sich daran nicht anpassen konnte, der ist halt ausgestorben. Es ist also an uns, uns an die verändernden Klimaverhältnisse anzupassen. Nur wie - dafür gibt es keine Pläne. Es wird immer wieder gesagt, wie "teuer" der Kimawandel wird und schon jetzt werden wir kräftig zur Kasse gebeten, nur wofür? Wo sind die Maßnahmen, die die Folgen des Klimawandels abmildern? Höhere Dämme? Anlagen, die das Wasser, das auf der einen Seite zuviel "herunterkommt" an die Stellen leitet, wo es fehlt? Wie macht man Häuser sturmsicherer? Oder kann man gar das Entstehen der Stürme verhindern oder abmildern?

Mich ärgert es einfach, dass zwar immer wieder herumgeschrieen wird, dass der "böse, böse" Klimawandel kommt und er schreckliche Folgen haben wird. Doch es kümmert sich niemand darum, wie wir mit den Folgen umgehen sollen. Es werden keinerlei Maßnahmen getroffen. Wenn mir jemand sagt, morgen kommt die Sintflut und ich bleibe vor meinem Haus stehen und jammere nur, werde ich morgen trotzdem abgluckern.