Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
@auron2008, was die subventionen bei Atomstrom angeht, da findest Du bei Wikipedia bestimmt etwas ;)

Etwas aus der Erde zu holen und es unkonzentriert weiter zu verwenden ist eine ganz andere sache als das zeug zu konzentrieren um so etwas höchstgefährliches herzustellen.
Beides kannst Du nicht miteinander vergleichen.

Ach so, was sind für Dich denn "propaganda Seiten"
Greenpeace darf ich nicht nennen, sollen es eher Seiten der Akw Betreiber sein? Glaubst Du im ernst das die nicht propaganda betreiben?

Und wo werden aktuell neue Akw-s gebaut die auch ihre arbeit aufnehmen? Selbst das neueste AKW in Frankreich wird nicht weitergebaut.
Was glaubst Du denn weswegen die Franzosen bei der EU bereits um Subventionen betteln.

Ganz einfach, weil sich es nicht lohnt.

Mal am rande, der Nutzungsgrad eines Akw-s liegt bei 35 %

und WELTWEIT werden durch AKW-S nur 11 % der benötigten Energie gewonnen.

Glaube mir, in 30 Jahren würden wir diese Diskusion garnicht führen da es Deutschland dann allen vorgemacht hat das es auch ohne AKW-s geht.
Italien z.b. kommt seit Jahren ohne aus.

Das ganze hier wird aber zu O.T.
Es geht hier darum ob es sinvoll ist den Strom vor Ort "herzustellen"
Und da sage ich eindeutig JA zu.
 
Strompreis-Explosion: Bundesumweltminister gibt Tipps zum Energiesparen

Folgende News wurde am 24.12.2012 um 09:37:00 Uhr veröffentlicht:
Strompreis-Explosion: Bundesumweltminister gibt Tipps zum Energiesparen
Shortnews

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat einige Hinweise parat, um die Verbraucher beim Sparen von Strom zu unterstützen. Außerdem wurde bekannt, dass Golfplätze in Zukunft nicht mehr von ermäßigten Tarifen profitieren werden. Altmaier heizt seine Wohnung auf maximal 18 Grad, was bei seinem Leibesumfang vollkommen ausreicht. Eine energiefressende Ölheizungspumpe will er gegen ein sparsameres Modell austauschen. Altmaier kocht auf Induktionsherdplatten und lässt den Deckel auf dem Topf. Die SPD will mit allen Mitteln einen Erfolg der Energiewende erreichen und fordert dafür zusätzliche Arbeitsplätze für Politiker in einem neu zu schaffenden Energieministerium. Die Kosten durch den Bau von Windparks in der Nordsee sind gewaltig gestiegen und werden auf den Kunden umgewälzt.
 
Wenn es auch Stromkabel von den Windparks ans Festland geben würde dann könnte man den auf dem Meer produzierten Strom auch nutzen.
 
Also mein Tip für den Herrn Altmaier: "Kopp zu!" 8)

Der kommt jetzt mit Energiespartipps um die Ecke, über die haben wir schon vor 4 Jahren hier im Forum gesprochen. Inzwischen gibt es nicht einen Fernsehsender mehr, der nicht irgendwann schon mal eine ganze Sendung zum Thema hatte. Jeder spart ja nun schon, wo er kann.

Aber er gibt sich wenigstens bemüht. Irgendwie jedenfalls.
 
Mangelhaft

Wer seinen Aufgaben "im Wesentlichen" gewachsen war, sich "ohne Schwierigkeiten", "Unsicherheiten" oder "mit Unterstützung des Vorgesetzten" zurechtfand, dem wird durch diese Formulierungen die Note Mangelhaft zugeteilt.

- Weitere Umschreibungen für diese Note sind:
"war in der Regel erfolgreich"
"entsprach im Allgemeinen den Anforderungen"
"hat die Aufgaben im Grossen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit erledigt"
"das persönliche Verhalten war insgesamt einwandfrei"
"zeigte, nach Anleitung, Fleiss und Ehrgeiz"
"bemühte sich im Allgemeinen den Anforderungen zu entsprechen"
 
was bringt energiesparen wirklich?
Weniger Verbrauch :D

Ich versteh' schon, was Du meinst. Ist aber ähnlich wie mit den Heizkosten. Ich durfte kräftig nachzahlen, obwohl ich die Heizung im vergangen Jahr nicht einmal angeschaltet hatte (ich war den gesamten Winter im Ausland, sogar Strom und Wasser waren abgestellt). Warum? Weil im Rahmen der Heizkostenverordnung die Umlage des Vermieters auf 50/50 gesetzt wurde (50% Individualverbrauch, 50% laut Wohnfläche). Heißt, ein paar Nachbarn haben sich den Sommer ins Wohnzimmer geholt und ich muss auch dafür mitaufkommen.

Mit dem Strom ist es ähnlich. Die Energiekonzerne (hier in Deutschland etwa genauso mächtig wie die Pharmakonzerne oder die NRA in den USA) müssen ihre Profite einfahren für ihre Aktionäre. Stromsparer und Klimawandel sind deren größte Feinde. Der Bau moderner Anlagen zur Erzeugung des "grünen Stroms" sind horrende Investitionen, die sie nicht mal freiwillig vorgenommen haben. Zwar werben jetzt alle damit, wie toll sie sich um die Umwelt kümmern, aber ohne die gesetzlichen Beschlüsse wäre auch nix passiert. Woher sollen sie also die Gewinne holen?

Außerdem war es doch abzusehen. Ich wage mal eine Prognose. 25% der Energiewende sind offiziell geschafft. Es fehlen also noch 3/4. Heißt, wir können mit noch ungefähr 3 Preiserhöhungen rechnen, die dem aktuellen Umfang entsprechen. Plus Inflation, plus Gier (Gewinnmaximierung) können wir also bequem davon ausgehen, dass sich der Strompreis vom Januar bis zum Ende dieser Dekade verdoppelt. Eher mehr. Das kostet uns die Energiewende.

Davon abgesehen plant ja China einen massiven Ausbau von Atomreaktoren. Derzeit: 9 Gigawatt in 11 Reaktoren. Bis zum Ende der Dekade sollen es 70 Gigawatt werden. Heißt: etwa 50 neue Generatoren.

Während wir hier also kräftig zur Kasse gebeten werden für Strom aus Wasser, Wind und Sonne, fliegen in China die Reaktoren in die Luft. Und in den USA. Und in Frankreich. Und Russland. Ach, eigentlich überall sonst ^^ Wenn die ganze Welt ihren Energiebedarf aus Wind, Wasser und Sonne decken wollte, hätten wir wohl keinen Platz mehr zum Anbau von Nahrung.

Eigentlich müsste die Regierung jedem Hauseigentümer ein Solardach bis 2020 bezahlen. Aber dann wäre wohl Deutschland pleite bis zur nächsten Steinzeit. Also geht man den einzigen gangbaren Weg: Man wälzt es wieder einmal auf den Endverbraucher ab, arm wie reich, und subventioniert die Konzerne :)
 
Ich bleibe bei meinem regionalen Anbieter. Der ist einer der günstigsten hier und die Gewinne werden immerhin in meiner Stadt, meiner Region versteuert, in Arbeitsplätze angelegt,...
 
Während wir hier also kräftig zur Kasse gebeten werden für Strom aus Wasser, Wind und Sonne, fliegen in China die Reaktoren in die Luft. Und in den USA. Und in Frankreich. Und Russland. Ach, eigentlich überall sonst ^^ Wenn die ganze Welt ihren Energiebedarf aus Wind, Wasser und Sonne decken wollte, hätten wir wohl keinen Platz mehr zum Anbau von Nahrung.
Ich darf doch mal drauf aufmerksam machen, daß die altersschwachen Reaktoren, die in Deutschland laufen, auch Gefahr laufen in die Luft zu fliegen. Die allerältesten sind zwar mittlerweile abgeschaltet, aber die Hälfte, die noch läuft, ist ja lt. Merkel alternativlos und unverzichtbar. In den jetzt fast 27 Jahren seit Tcherbnobyl hat Deutschland genauso nichts gegen seine Atomabhängigkeit getan wie gegen seine Ölabhängigkeit seit Mitte der 70er Jahre.
 
Ich darf doch mal drauf aufmerksam machen, daß die altersschwachen Reaktoren, die in Deutschland laufen, auch Gefahr laufen in die Luft zu fliegen.
Ja, dem ist ja nicht zu widersprechen. Allerdings gehe ich davon aus, dass die Gefahr hier geringer ist, als in manch anderem Land auf der Welt. In Deutschland gehe ich bei allem Überregulierungswahn davon aus, dass es hier noch ein verdammt sicherer Standort ist. Aber selbst eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit für eine Fehlfunktion und ein FallOut schon zu viel, keine Frage.

[...] In den jetzt fast 27 Jahren seit Tcherbnobyl hat Deutschland genauso nichts gegen seine Atomabhängigkeit getan wie gegen seine Ölabhängigkeit seit Mitte der 70er Jahre.
Es geht halt immer nur um das Geld. Die Energiewende spült halt nicht mehr Geld in den Haushalt der Regierung, kostet den Bürger trotzdem viel Geld. Dann lieber erstmal die Mehrwertsteuer. Und dann die Benzinsteuer. Wenn es dann noch keinen Aufstand gab, dann eben auch mal Ökosteuer, Sinnlos-Umweltplaketten, und und und. Und letztlich war der Atomausstieg seit je her zentrales Thema bei den Grünen. Und die haben Jahr für Jahr mehr Stimmen bekommen. Erst später sind ja die SPD und die Union auf diesen Zug aufgesprungen. Vermutlich als sie gesehen haben, dass man damit Stimmen fangen kann.

Ich für meinen Teil war schon immer gegen Ökostrom. Nicht, weil mir die Umwelt egal wäre, mir die Gefahr von Atomkraftwerken oder die Problematik des Endlagerns radioaktiven Mülls nicht bewusst wäre. Sondern weil ich nie willens war, horrende Preise für ein im Grunde billig zu produzierendes Gut zu bezahlen (klingt komisch, weil ich Raucher bin, ist aber so :D ). Deswegen war ich mit der Lösung der Energiekonzerne ganz zufrieden, die mir billigen Atomstrom geliefert haben, während es auch für Aktivisten die Option auf reinen und viel teureren Ökostrom gab. Oder eben auch einen Mix.

Aber Umfragen und Wahlen haben ja gezeigt, dass einem großen Teil der Deutschen der Atomausstieg wichtig zu sein scheint. Nun gut, also muss ich das mit tragen, bin ja schließlich Demokrat. Und dass diese Energiewende nicht aus der Portokasse der Grünen bezahlt werden würde, war hoffentlich auch jedem klar. Aber ich gehöre eben auch zu den Leuten, die nach Tschernobyl oder auch jüngst nach Fukushima nicht hysterisch geworden sind. Für mich persönlich waren diese Vorfälle nie Grund genug für eine Energiewende.

Warum? Weil unsere Gesellschaft bei allen Sparmaßnahmen trotzdem Jahr für Jahr mehr Strom benötigt. Allein schon der rasante Anstieg der Bedeutung neuer Medien, deren Lebensader stets Strom ist. Noch viel mehr Strom als Privathaushalte benötigt die Industrie. Höhere Stromkosten bedeuten auch hier höhere Preise bei den Produkten. Letztlich bei allen Produkten. Und die Tatsache, dass andere Länder doppelt, dreifach und zehnfach so viele neue Atomkraftwerke bauen, wie wir sie abschalten (wollen), macht doch die Lage um nichts besser. Nebst der Tatsache, dass wir für jede eingesparte Tonne CO² gleich x viele Tonnen mehr in China oder den USA produziert werden.

Aus meiner Sicht ist es einfach so, dass es eine internationale Energiewende hätte geben müssen, damit es überhaupt einen Sinn hat. So ist es einfach Kasperletheater. Ich kenne das Argument, dass irgendwer ja schließlich mal anfangen muss, damit andere nach ziehen. Aber dann hätte es wenigstens europaweit passieren müssen. Hilft ja nix, wenn wir hier ein paar abschalten, aber unsere französischen Nachbarn in Grenznähe neue bauen...
 
bei unsere französischen Nachbarn hat die EU VERSAGT !
Anstatt EU weit die Glühbirnen zu verbieten hätte man besser darann getan das Heizen mit veralterten
Elektroheizungen zu verbieten.
Hätte die EU das mal gemacht so wüsste Frankreich überhaupt nicht wohin mit dem ganzem Strom.

Aber wir deutschen regulieren ja auch am bedarf vorbei, Merkel will das wir unsere Häuser einpacken, das ist teuer und selbst Experten streiten darüber ob das überhaupt sinnvoll ist.

Wesendlich weniger würde es kosten die veralterten Heizungspumpen auszutauschen, bei umrüstung auf neue pumpen würden wir den Strom von 2 Großkraftwerken einsparen