Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
... kann es zu keiner Kernschmelze mehr kommen...
Was für ein Blödsinn... Nichts auf der Welt ist zu 100% sicher. Passieren kann immer etwas. Das einzige 100% sichere auf der Welt ist die Tatsache, nach der Geburt irgendwann sterben zu müssen.

Versuche doch bitte einfach mal genauer zu hinterfragen und die Welt nicht so blauäugig zu betrachten. Das würde dir im Punkt Symphatien einzufangen, wohl auch hilfreich sein.
@Drangi, glaubst du wirklich das in den nächsten 1000 Jahren Atommüll und die Verseuchung durch Unfälle noch ein Problem sein wird ? (das soll Unfälle nich verharmlosen) Bezweifle ich stark wenn ich mir die letzten 100 Jahre ansehe.
Was weiß denn ich und du über die nächsten 1000 Jahre? Sind wir Hellseher oder Gott?
Keine Technik ist zu 100% sicher. Alles kann funktionieren, alles kann genauso gut nicht funktionieren.

Ich maße mir jedenfalls nicht an, über die Technik der nächsten 1000 Jahre zu resümieren. Das können Wissenschaftler und Sciene-Fiction-Autoren gerne machen.

Außerdem - und das ist das einzige was ich voraussehen kann - geht der Wandel mit der Zeit. Wer weiß schon woher wir in 1000 Jahren unsere Energien beziehen? Wahrscheinlich werden Atome da schon lange keine Rolle mehr spielen. Wahrscheinlich denken wir da bereits längst im Quantenbereich. Wenn ich das so richtig ausgedrückt habe, da ich von solchen Dingen überhaupt nicht den blassesten Schimmer habe.
 
Was für ein Blödsinn... Nichts auf der Welt ist zu 100% sicher. Passieren kann immer etwas. Das einzige 100% sichere auf der Welt ist die Tatsache, nach der Geburt irgendwann sterben zu müssen.

Eh du so auf eine Aussage von mir reagierst informier dich vorher.
Ich hab von einer Kernschmelze geredet, ich habe nicht behauptet das nix passieren kann.
Und ich geh mit Sicherheit nich blauäugig durch die Welt und alles glauben tu ich mit Sicherheit nicht. Sollte in diesem Forum auch zum Vorschein gekommen sein.

Und das man nix vorhersehen kann ist mir klar, aber man sollte sich mal die letzten 100 Jahre ansehen, dann die Dinge die gerade erforscht werden und man erahnen was die nächsten Jahre so bringen. Die 1000 Jahre habe ich nur genommen weil Stohs ".....auf 1000 Jahre unbewohnbar...." geschrieben hat. Aber lustig, ich werd hier angegangen wenn ich sowas schreibe, wenn ein Atomkraftgegner schreibt das man den Atommüll noch millionen von Jahren am Hals hat dann wird dem zugestimmt ^^.
 
Bewiesen ist die Halbwertszeit von Atomen, nicht bewiesen ist bisher, dass es etwas gibt, um diese Halbwertszeit zunichte machen zu können. Daher kannst du auch getrost von der Richtigkeit dieser Aussage dieses Users ausgehen (ohne das ich diesen Beitrag überhaupt gelesen habe, nur um das auf diese von dir interpretierte Aussage zu beziehen).

Du redest von der Kernschmelze und hast folgendes behauptet:
Und in neuen Reaktoren (die noch entickelt werden) kann es zu keiner Kernschmelze mehr kommen.
Auf mehr habe ich nicht reagiert.

Ich kenne so gut wie keine sonstigen Beiträge von dir. Aber zwei, drei habe ich schon gelesen. Und diese sind in meinen Augen blau, blauer, blauäugig. Würde dir ja gerne etwas anderes erzählen, kann ich aber nicht. Und das hats nichts mit dir zu tun, ich kenne dich ja überhaupt nicht.
 
Bewiesen ist die Halbwertszeit von Atomen, nicht bewiesen ist bisher, dass es etwas gibt, um diese Halbwertszeit zunichte machen zu können.

Doch ist bewiesen. Wenn du dir den Link von auron anschaust kannst du dir das auch ansehen. Nicht bewiesen ist die Wirtschaftlichkeit und inwiefern man es im großen Maßstab realisieren kann. Aber es ist durchaus bewiesen (auch praktisch) das es möglich ist.
 
In Fukushima wurde schlampig gearbeitet, also war's nicht die Technik, sondern das Unternehmen was diese Katastrophe zu verantworten hat. Und in neuen Reaktoren (die noch entickelt werden) kann es zu keiner Kernschmelze mehr kommen.
Die Sache mit dem Atommüll ist genau ein Grund weiter zu forschen : Hier
ist doch schon recht vielversprechend.

@Drangi, glaubst du wirklich das in den nächsten 1000 Jahren Atommüll und die Verseuchung durch Unfälle noch ein Problem sein wird ? (das soll Unfälle nich verharmlosen) Bezweifle ich stark wenn ich mir die letzten 100 Jahre ansehe.

Vor dem Zwischenfall hätte jeder Spezialist in Fukushima beide Daumen gehoben wegen der vorbidlichen Sicherheit hinterher haben die schlampig gearbeitet.
Zum glück kann uns deutschen sowas ja nicht passieren . Wieviele Zwischen und Störfälle gabs in den letzten Jahren eigentlich bei uns 100?
 
Bewiesen ist die Halbwertszeit von Atomen, nicht bewiesen ist bisher, dass es etwas gibt, um diese Halbwertszeit zunichte machen zu können.

Ist es wirklich so schwer mal google zu benutzen um zu erfahren was genau gemacht wird ? Und was hab ich geschrieben, dass ich in deinen Augen blauäugig bin ? Das ich an zukünftige und in Entwicklung befindliche Techniken glaube weil ich mich damit befasse ? Das ich nicht auf den Solarzug aufspringe weil's in meinen Augen quark ist ?

Sry, aber blauäugig würde ich mich bezeichnen wenn die Atomindustrie dauernd im TV oder sonstwo bringen würde wie billig, ungefährlich etc. (hab ich noch nie im TV gesehen wird aber immer behauptet, dass die das so propagieren) sie doch ist, ohne mich selber zu informieren. Guck dir mal fast ganz Deutschland an, da hört man nur : "Schluss mit Atom" , ganz egal welche Folgen das hat. Oder man liest :"Solar ist super, billig (da die Sonne gratis ist) und umweltfreundlich. Fakt ist das auch regenerative Energien ihre Probleme haben die hier nur keiner sehen will. Hab mir mal Galileo angetan und versteh auhc warum das so ist.

Vor dem Zwischenfall hätte jeder Spezialist in Fukushima beide Daumen gehoben wegen der vorbidlichen Sicherheit hinterher haben die schlampig gearbeitet.
Zum glück kann uns deutschen sowas ja nicht passieren . Wieviele Zwischen und Störfälle gabs in den letzten Jahren eigentlich bei uns 100?

Fukushima hätte man schon eher stilllegen müssen, da gab's in der Vergangenheit schon Probleme.

Und gut, hier gibt's auhc Störfälle, aber keine kritischen ! Oft waren es Störfälle wo ein Brand ausgebrochen war (außerhalb der Reaktoren), sowas passiert aber auhc bei anderen Kraftwerken. Achja, am besten wir verbieten alles, die ganze Chemische Indutrie, die Ölförderung und den Bergbau , etc. Da passiert weitaus schlimmeres !
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch ist bewiesen. Wenn du dir den Link von auron anschaust kannst du dir das auch ansehen. Nicht bewiesen ist die Wirtschaftlichkeit und inwiefern man es im großen Maßstab realisieren kann. Aber es ist durchaus bewiesen (auch praktisch) das es möglich ist.
Joa, kann sein, ich lese mir den Link später mal durch. Ich kenne mich ohnehin damit nicht aus. Mir gehts nur darum, Auron und anderen aufzuzeigen, dass man einerseits nicht alles glauben muss, bzw. man stets alles und sämtliches kritisch hinterfragen sollte. Und schon mal gar nicht sollte man irgendwelche Behauptungen aufstellen, dass irgendwas nicht passieren kann.

Zum glück kann uns deutschen sowas ja nicht passieren. Wieviele Zwischen und Störfälle gabs in den letzten Jahren eigentlich bei uns 100?
Das ist genauso blauäugig, wenn es keine Ironie darstellen sollte. Und selbst wenn 1000 Jahre alles glatt läuft, könnte ein Jahr später der Super-Gau eintreten. Keine Technik dieser Erde ist zu 100% sicher. Alles was vom Menschen erzeugt bzw. produziert wird, ist fehlbar, so wie der Mensch an sich auch. Unsere Gehirne sind wahrscheinlich das komplizierteste was diese Welt bisher entdeckt hat, aber sie sind nicht perfekt und stets fehlerfrei. Einen großen Fehler kann ich dir bereits mitteilen, ohne weitere Ahnung davon zu haben: Das menschliche Gehirn speichert jede im Leben aufgenommene Information ab, jedoch können wir uns nur an gewisse Einzelheiten erinnern. Würden diese Informationen nach einem bestimmten Raster und Logik abgelegt werden, so könnten wir uns wahrscheinlich auch an jede bisher erlebte Information erinnern. Aber selbst wenn es so wäre, würden wir die geballte Macht an Informationen nicht mehr verarbeiten können und würden nicht mehr zur Ruhe kommen können. Wahrscheinlich würden daraus schwere psychische Komplikationen entstehen.
Ist es wirklich so schwer mal google zu benutzen um zu erfahren was genau gemacht wird ? Und was hab ich geschrieben, dass ich in deinen Augen blauäugig bin ? Das ich an zukünftige und in Entwicklung befindliche Techniken glaube weil ich mich damit befasse ? Das ich nicht auf den Solarzug aufspringe weil's in meinen Augen quark ist ?

Es geht nicht um deine eigentlichen Beiträge bzw. was du dazu schreibst, die kenne ich wie gesagt gar nicht. Ich habe dir doch gerade den einen Satz gezeigt, auf welchen ich zurückgegriffen habe.

Solche Sätze können nur mit Blauäugigkeit betitelt werden. Ich will dir nicht an die Wäsche, ich will versuchen dich auf die richtige Bahn zu lenken, deine Grundeinstellung in solchen Punkten noch ein mal zu überdenken. Auch, damit du endlich mal von deinen roten Punkten da wegkommst... Wobei ich natürlich keine Ahnung über die anderen roten Gründe habe.

Welche großen Probleme soll es denn beim Thema erneuerbare Energien geben, die die Problematiken bei Atom- oder Kohlestrom aufwiegen?

Wind- und Sonnenenergie sind vollkommen umsonst erhältlich, wie auch Geothermie. Selbst wenn die Produktion der benötigten Anlagen umweltschädigend ist (wie eigentlich das meiste, was industriell hergestellt wird, da für alles Strom, Rohstoff oder sonstiges benötigt wird, was die Umwelt belastet), so sind sie für die Umwelt bei weitem nicht so belastend wie die permanente Umweltverseuchung durch beispielweise Kohlekraftwerke.

Wasserkraft ist genauso umsonst erhältlich. Jedoch zerstören diese riesigen Staudämme nachhaltig in weitem Umkreis die Natur und sind daher nicht zu empfehlen.
 
Kelle, nicht so groß, bitte! Blockheizkraftwerke sind imho Gebäudelösungen, also eines in jedem Keller (oder wo dafür Platz ist). Daß man das auch in größeren Gebäudeeinheiten (Fabrik, Wohnblock, Bürohochhaus usw.) betreiben kann, ist klar. Das BHKW gleicht nachts die nicht scheinende Sonne aus, wenn der Akku zur PV-Anlage mal leer sein sollte, aber gerade Strom gebraucht wird. Es gibt auch Windkraft für jedes Haus. Allein auf dem Wohnblock bei mir gegenüber (Flachdach, 4-stöckig, ca. 80 Wohnungen) wäre Platz für mindestens 20 solcher Dinger.

Größere "Verbraucher", wie die von Dir angeführten Straßenbahnen oder auch die Straßenbeleuchtung, kann man über Windparks, Biogasanlagen, Flußkraftwerke versorgt werden. Da liegt im Bereich der Speichertechnik noch viel Arbeit vor uns. Und ja, das wird Geld kosten. Darum sollten wir ganz schnell aufhören, Technik von gestern und vorgestern zu betreiben und sogar (weiter) zu fördern.

In Summe gesehen ist das technisch Schwachsinn.
Tut mir leid, anders kann ich es nicht nennen.

Bei diesen Lösungen musst Du nämlich die Verbrauchsprofile der Personen beachten, um die Anlage kapazitiv richtig auslegen zu können.
Fangen wir mal simpel mit nem Haus mit drei Wohnungen an, in denen jeweils eine Person wohnt.
Arbeiten die drei Personen im Schichtdienst, so dass eine Früh-, die nächste Spät- und die dritte Nachtschicht hat, gibt es für die Wochentage ein anderes Profil als wenn die drei in der gleichen Schicht arbeiten. Dabei ist aber am Wochenende mit einem in Summe erhöhten Verbrauch zu rechnen, da dort dann die "Arbeiten" a la Staub saugen und Wäsche waschen von dreien gleichzeitig erledigt wird.
Sind die drei dann Rentner, verändert sich so wohl das Profil der Arbeitstage und auch der Wochenverlauf.

Oder nehmen wir eine Familie.
Dort wird die Anlage für 5 Personen dimensioniert, dann geht das erste Kind, das zweite Kind, das dritte Kind, und die Eltern sitzen mit einer überdimensionierten Anlage da.

Nehmen wir mal das Arbeitsleben:
Ich hab nen Laptop, mit dem ich standardmäßig in der Firma arbeite.
Es gibt aber auch die Fälle, wo ich von zu Hause arbeite, oder am Standort Berlin, oder ich bin damit auf Weiterbildung in Düsseldorf.
Dem jetzigen Stromnetz ist es egal, wo ich den Strom abzapfe.
Deinem Vorschlag nach müssten alle vier "Beteiligten" je 100 Watt vorhalten, obwohl ich nur einmal 100 Watt verbrauchen kann.
Oder schauen wir uns das über die Woche an:
Montag bis Freitag dürfte mein Energiebedarf auf Arbeit und privat aufgeteilt sein, tendenziell mit mehr Anteilen im Job.Entsprechend müsste die Erzeugung verteilt sein.
Samstag und Sonntag bin ich nicht auf Arbeit, da hat man dann entsprechende Überkapazitäten, während in der Wohnung das BHKW am rennen ist, um meinen Mehrverbrauch zu decken.

Nehme ich dann auf dem Arbeitsweg die Tram, was möglich wäre aber keinen Sinn macht, wird es noch komplizierter.

In Summe würde Dein Vorschlag dazu führen, dass die zukünftige Erzeugungs- und Speicherkapazität deutlich über dem liegen muss, was wir heute benötigen, schlicht und ergreifend, weil die Energie nicht mehr dem Verbraucher hinterher wandern kann.

Ich bin für den Atomausstieg nicht zuletzt weil ich da wohne wo der Atommüll hinsoll oder sogar bereits liegt. 5Km von mir entfernt ist Schacht Konrad und nochmal 5Km weiter ist die Asse in der man gerade versucht den unkontrollierbaren radioaktiven Müll zu bergen da das Bergwerk mit Wasser vollläuft.

Hmmm, welch geographisches Wunder bist Du denn.
Bei einer Entfernung von ca 30 km Luftlinie zwischen Asse und Konrad in jeweils 5 km Entfernung zu beiden wohnen zu wollen - nicht übel :ugly:

gruss kelle!
 
Fangen wir mal simpel mit nem Haus mit drei Wohnungen an, in denen jeweils eine Person wohnt.
Arbeiten die drei Personen im Schichtdienst, so dass eine Früh-, die nächste Spät- und die dritte Nachtschicht hat, gibt es für die Wochentage ein anderes Profil als wenn die drei in der gleichen Schicht arbeiten. Dabei ist aber am Wochenende mit einem in Summe erhöhten Verbrauch zu rechnen, da dort dann die "Arbeiten" a la Staub saugen und Wäsche waschen von dreien gleichzeitig erledigt wird.
Sind die drei dann Rentner, verändert sich so wohl das Profil der Arbeitstage und auch der Wochenverlauf.
Du gehst davon aus, daß die ihr ganzes Leben bis zur Rente in den selben Wohnungen wohnen? Niemals ihren Single-Status gegen ne Familiensituation eintauschen?
Oder nehmen wir eine Familie.
Dort wird die Anlage für 5 Personen dimensioniert, dann geht das erste Kind, das zweite Kind, das dritte Kind, und die Eltern sitzen mit einer überdimensionierten Anlage da.
Wenn zuviele SolarMODULE aufm Dach sind, kann man die abbauen. Der Auszug der Kinder wird sich über einen gewissen Zeitraum erstrecken, die gehen nicht alle gleichzeitig. Und die wenigsten technischen Anlagen halten ewig. Ansonsten gibt's doch eBay, Quoka etc.
Nehmen wir mal das Arbeitsleben:
Ich hab nen Laptop, mit dem ich standardmäßig in der Firma arbeite.
Es gibt aber auch die Fälle, wo ich von zu Hause arbeite, oder am Standort Berlin, oder ich bin damit auf Weiterbildung in Düsseldorf.
Dem jetzigen Stromnetz ist es egal, wo ich den Strom abzapfe.
Deinem Vorschlag nach müssten alle vier "Beteiligten" je 100 Watt vorhalten, obwohl ich nur einmal 100 Watt verbrauchen kann.
Wie groß ist denn ein PV-Modul, das 100 Watt liefert? Kann man das mitnehmen? Laptops haben Akkus. Stromverbräuche sinken, Akku-Laufzeiten steigen. Ich sehe das Problem kleiner werden.

Im übrigen wird jemand anderer "Deinen" Strom am jeweiligen Standort verbrauchen, wenn Du woanders bist. Das läuft doch jetzt schon so. Wenn ich das Haus verlasse, vorher Durchlauferhitzer, Herd und Licht ausschalte, brennt doch nicht die Leitung durch. So wie es dem jetzigen Stromnetz egal ist, wo Du Deinen Strom abzapfst, kann es Dir doch egal sein, aus welchem kleinen Netz Du Deinen zukünftigen Strom abzapfst, solange Spannung und Leistung stimmen.
Oder schauen wir uns das über die Woche an:
Montag bis Freitag dürfte mein Energiebedarf auf Arbeit und privat aufgeteilt sein, tendenziell mit mehr Anteilen im Job.Entsprechend müsste die Erzeugung verteilt sein.
Samstag und Sonntag bin ich nicht auf Arbeit, da hat man dann entsprechende Überkapazitäten, während in der Wohnung das BHKW am rennen ist, um meinen Mehrverbrauch zu decken.
Idealerweise haben Dir Sonne und Wind von Montag bis Freitag die Heim-Akkus soweit aufgeladen, daß Du am Wochenende aus dem Vollen schöpfen kannst.
In Summe würde Dein Vorschlag dazu führen, dass die zukünftige Erzeugungs- und Speicherkapazität deutlich über dem liegen muss, was wir heute benötigen, schlicht und ergreifend, weil die Energie nicht mehr dem Verbraucher hinterher wandern kann.
Speicherkapazität: Eindeutiges JA, denn die ist derzeit doch kaum vorhanden. So bleibt die Energie parat. Ist sie jetzt ja auch. Die Erzeugungskapazitäten sind jetzt schon überdimensioniert, oder hast Du schon mal Deinen Laptop inne Steckdose gestöpselt und beim Einschalten den Bluescreen: "Strom ist alle. Bitte versuchen Sie es später noch einmal!" zu sehen gekriegt? Nein, wenn Du ein elektrisches Gerät einschaltest, ist der Strom dafür da (keine überlastete Sicherung vorausgesetzt). Weder Du noch sonst jemand hat aber alle seine elektrischen Geräte gleichzeitig laufen, und das wird sich auch nicht ändern. Während des Duschens (el. Durchlauferhitzer) sich die Haare (auch el.) föhnen zu wollen, spart ab dem 2. Mal richtig Strom ;)
 
Blöd nur das es die Stromkonzerne sind, die angeprangert werden müssten. Alles auf diese Abzocker, nicht auch noch unterstützen ... Krieg ich ja echt zuviel. Ich habe noch nie im Leben grün gedacht oder gewählt. Aber wenn das so weitergeht, kriegen die alle meine Stimmen ... Bis zu 175 Euronen sollen wir jetzt auch noch mehr blechen für den gleichen Strom.

Haben das die Deutschen auch schon mitbekommen? Genauso wie die letzten ganzen Preissteigerungen? Für die ganze Kohle könnten wir getrost bis Ultimo erneuerbare Energien aufstellen und müssten nicht mehr hinblechen.

Man, man, man... immer soviele eingeschränke Denkweisen. DEUTSCHLAND WACH DOCH MAL AUF! ;)
 
Blöd nur das es die Stromkonzerne sind, die angeprangert werden müssten. Alles auf diese Abzocker, nicht auch noch unterstützen ... Krieg ich ja echt zuviel. Ich habe noch nie im Leben grün gedacht oder gewählt. Aber wenn das so weitergeht, kriegen die alle meine Stimmen ... Bis zu 175 Euronen sollen wir jetzt auch noch mehr blechen für den gleichen Strom.

Haben das die Deutschen auch schon mitbekommen? Genauso wie die letzten ganzen Preissteigerungen? Für die ganze Kohle könnten wir getrost bis Ultimo erneuerbare Energien aufstellen und müssten nicht mehr hinblechen.

Man, man, man... immer soviele eingeschränke Denkweisen. DEUTSCHLAND WACH DOCH MAL AUF! ;)

Dann bau dir deine Solaranlage selber , meld dich bei deinem Energieversorger ab und gut ist. Da Solar so billig ist sollte das ohne Probleme möglich sein. Dann hast auch kein Grund mehr auf die bösen Konzerne zu meckern. Achja, mit dem "aufstellen" ist es nicht getan. Du brauchst auch neue Leitungen und hast viele kleine Kraftwerke (ich bezeichne WInd,Solar einfach mal so) -> deutclich höhere Wartungs-/Instandhaltungskosten. Also billiger wird's dadurch nicht.
Aber mit den eingeschränkten Denkweisen muss ich dir recht geben ! (auch wenn's ne andere Richtung ist ^^)

Die Mehrheit der Deutschen wollte den Ausstieg, also sollen se auch mit den Konsequenzen leben. @Phip, deswegen hoffe ich das es kein einlenken gibt und man diese Energiewende durchzieht.
 
Was für ein dummes Zeug schreibst du da?

Ich habe noch nicht einen Satz bzgl. der Art der erneuerbaren Energien geschrieben. Und ich habe weder ein Haus auf das ich Solarzellen setzen könnte, noch irgendetwas anderes, um mir meinen eigenen Strom zu produzieren und diese Möglichkeit werde ich aller Voraussicht nach auch langfristig gesehen nicht haben.

Wenn ich eine Privatisierung und Verteilung der Stromproduzenten auf alle entscheidungsfähigen Bürger wollte, hätte ich das auch so geschrieben.

Ziemlich begrenzt deine Sichtweisen.

Soviel kann ich dir aber sagen: Ich bin Verfechter des Projektes Desertec und erhalte diesbezüglich auch regelmäßig die Newsletter dieser Foundation. Die Errichtung kostet Milliarden, aber noch lange nicht so viel, wie die Kohle, die wir den hiesigen Stromproduzenten jährlich in den Rachen schmeißen.

Das ist nur ein einziges Beispiel. Letztlich ist es mir wurscht woher der Strom kommt. Hauptsache für mich ist, dass er aus erneuerbaren Energien stammt, die Umwelt nicht zu sehr belastet und finanziell tragbar ist.

Ich habe vor drei Jahren 41 Euro monatlich gezahlt, vor zwei Jahren 51 Euro monatlich und dieses Jahr zahle ich 61 Euro für den Strom. Dabei habe ich aber nicht mehr verbraucht, sondern von Jahr zu Jahr weniger. Im letzten Jahr zirka 800 Kilowatt, darf aber dennoch 10 Euro mehr zahlen. Und im nächsten Jahr dürfen wir noch mal bis zu 175 Euro pro Jahr mehr blechen.

Ja, lasse dich einfach abziehen. Solche Menschen muss es geben. Ansonsten wären die Geldfresser (egal aus welcher Branche sie kommen) um längen nicht so erfolgreich.

Over and out. Auf deine Meinung setze ich nicht mehr und meine Hilfe, welche ich dir angeboten habe, kannst du auch nicht mehr setzen. Aber die scheinst du ja ohnehin weder zu brauchen noch zu wollen.

8O
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aber mal zu dir, in deinem Profil steht SIngle und du verbrätst 60 euro im Monat ? Ich und meine Partnerin zahlen nur 35 euro. Also solltest mal deinen Verbrauch überdenken oder hast du Nachtstrom für die Heizung (wenn ja dann vergiss die letzten 2 Sätze) ?

Und wer sagt das man ein eigenes Haus benötigt ? Schließ dich mit dienen Nachbarn/Verbieter kurz und schlag denen sowas mal vor, da es ja günstig ist lohnt sich das für alle ^^

Das ist aber schön das du es geschafft hast einen Newsletter zu abbonieren ^^ . Problem bei Desertec ist das man dann wieder sehr angreifbar wäre und bei der politischen Situation da unten, naja weiß ja nich ob unsere Versorgung dann so sicher wäre. Stell dir mal vor wir holen unseren Strom von Desertec, machen uns abhängig und dann kommt jemand auf die Idee die Leitungen anzugreifen. Wir, weil wir so vorbildlich sind haben unsere AKW's und Kohlekraftwerke abgeschaltet und reißen die schon ab. Was wird passieren ?

Und wobei hast du mir deine Hilfe angeboten ? Das du mich auf den richtigen Weg bringst ? ^^ Glaubst gar nich wie herzhaft ich gelacht habe :D . Was bildest du dir eigentlich ein wer du bist ? Hast von Elektro-/Energietechnik keine Ahung und glaubst mich hier belehren zu wollen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mein Stromverbrauch geht dich überhaupt nüscht an.

Außerdem habe ich auch keine Lust, mich mit meinen Kräften auch noch um den Strombezug kümmern zu müssen. Kannst du ja gerne tun. Ich hätte den jedenfalls gerne aus der Steckdose. Das reicht mir. Das schließt aber die Frechheiten der Produzenten nicht aus.

Auf alle (oder so gut wie alle) eventuelle Fragen bzgl. Desertec gibts eine schöne Antwort:
https://www.desertec.org/de/konzept/fragen-antworten/

Einfach mal lesen. Im übrigen könnte auch nen Flugzeug auf unsere Atommeiler stürzen. Es könnte auch jeden Moment eine Bombe in meiner Stadtwerke gezündet werden... Ich bin Realist, du Träumer...

Um versucht zu haben, dich von naiven Vorstellungen und Denkweisen abzubringen, brauche ich kein Elektronikstudium.
 
Mein Stromverbrauch geht dich überhaupt nüscht an.

Außerdem habe ich auch keine Lust, mich mit meinen Kräften auch noch um den Strombezug kümmern zu müssen. Kannst du ja gerne tun. Ich hätte den jedenfalls gerne aus der Steckdose. Das reicht mir. Das schließt aber die Frechheiten der Produzenten nicht aus.

Auf alle (oder so gut wie alle) eventuelle Fragen bzgl. Desertec gibts eine schöne Antwort:
https://www.desertec.org/de/konzept/fragen-antworten/

Einfach mal lesen. Im übrigen könnte auch nen Flugzeug auf unsere Atommeiler stürzen. Es könnte auch jeden Moment eine Bombe in meiner Stadtwerke gezündet werden... Ich bin Realist, du Träumer...

Um versucht zu haben, dich von naiven Vorstellungen und Denkweisen abzubringen, brauche ich kein Elektronikstudium.

Sry aber ein Realist bist du mit Sicherheit nicht ! Ok ein Flugzeug auf ein Kraftwerk hier, toll wie schlimm, Stromversorgung ist trotzdem gesichert da es hier genug Kraftwerke zum ausgleich gibt.

Und wenn mich/uns dein Stromverbrauch nix angeht dann solltest du auch keine Zahlen veröffentlichen. Was du mit
Außerdem habe ich auch keine Lust, mich mit meinen Kräften auch noch
meinst frag ich wohl lieber nicht. Denn entweder du heulst wieder rum oder meinst das es keinem was angeht. Tipp: Dann lass solche Aussagen einfach.

Und was sind denn das für Frechheiten der Produzenten ? Etwa Preiserhöhungen wegen einem aufgezwungenem Ausstieg ? Oder das die zuwenig in regenerative Energien gesteckt haben weil se an ihre Gewinne gedacht haben ? Man wie verwerflich ^^ Achja, sowas sollte man als Chance sehen von den großen Erzeugern unabhängig zu werden. Was wäre gewesen wenn die Jahrelang in Wind/Solar etc investiert hätten ? Würde sich dann eine private Solaranlage noch lohnen ? Wären dann wieder alle abhängig von denen ? Denk mal drüber nach.

Aber dein Link gefällt mir , is so als würde ich auf die Seiten von unseren Stromversorgern gehen und glauben das Kohlekraftwerke sauber sind ^^ Aber gut, spar deine Kräfte, lies deinen Newsletter der dir erklärt wie die Welt funktioniert und werd glücklich ^^ .
 

Touché!

Im Mai 2012 musste für den deutschen Grundlaststrom im Durchschnitt 3,9 ct/kWh bezahlt werden, das sind immerhin 31 Prozent weniger als vor einem Jahr (Mai 2011: 5,68 ct/kWh).

Und ...

Im Jahr 2012 lagen die Strompreise in Frankreich bisher in jedem Monat über denen in Deutschland. Besonders ausgeprägt war die Preisdifferenz im Monat Februar 2012. Während der deutsche Strom im Mittel für 5,5 ct/kWh zu kaufen war, musste in Frankreich im Monatsmittel trotz der vielen Atomkraftwerke 8,3 ct/kWh bezahlt werden.

Soviel zum billigen Atomstrom ;)
 
Bei diesen Lösungen musst Du nämlich die Verbrauchsprofile der Personen beachten, um die Anlage kapazitiv richtig auslegen zu können.
Entferne Dich doch bitte von dieser Annahme, das jedes Haus Selbstversorger ist. Es geht doch darum, dass es eben nicht nur die Lösung "Windstrom muss von der Nordsee nach Bayern gebracht werden" und "Sonnenstrom muss von Afrika nach NRW gebracht werden gibt".

Wenn jedes Haus statt nur einer Heizung ein Micro-BHKW betreiben würde, zentral gesteuert, dazu Photovoltaik auf dem Dach und, wo möglich, kleine und kleinste Wind- und Wasserkrafträder betrieben würden, dann wären diese riesigien Stromtrassen nicht nötig. Jede würde seinen Strom in ein Netz einspeisen, dieser Strpm könnte in der näheren Umgebung wieder vebraucht werden.

Zentrale Steuerung, damit eben nur das produziert wird, was auch gebraucht wird. Dazu sind Micro-BHKWs sehr gut geeignet, weil sie sich sekündlich in der Leistung regeln lassen.

Der eine Haushalt verbraucht eben ein bisschen weniger, als er gerade produziert, ein anderer ein bisschen mehr und in Summe gleicht sich das aus. Dafür muss man keine Energie aus der Nordsee nach München transportieren.

Und wenn mal tagsüber kräftig die Sonne scheint, dann sind die BHKWs aus, ist tiefster Winter und kein Wind weht, dann laufen die eben auf Hochtouren.

Marty
 
Wobei beispielsweise von dem Wüstenstrom alle profitieren, nicht nur wir Europäer. Desertec bedeutet auch gleich viele Mehreinnahmen für afrikanische Anliegerstaaten. Und dazu kommt, dass es in der Wüste eigentlich kaum jemanden stört, wenn dort tausende von Kollektoren aufgestellt werden.

Ein weiterer großer Vorteil des Projektes Wüstenstrom ist es, dass zur Bereitstellung Unmengen an Wasser benötigt wird, welches aus Meerwasserentsalzungsanlagen entsteht und nach Verarbeitung als Trinkwasser benutzt werden kann. Das Wasser das kostbarste Gut der Erde darstellt bzw. darstellen wird, ist ja hinlänglich bekannt.

Mit Wüstenstrom könnte der gesamte Weltbedarf gedeckt werden.

Überhaupt profitiert die komplette Nordafrikanische Infrastruktur vom Projekt Wüstenstrom. Für mich sind keinerlei Gründe ersichtlich, die gegen Wüstenstrom sprechen. Bisher konnte in meinen Augen jedes Vorurteil bzw. jede Kritik anhand von gut erklärten Antworten revidiert werden. Desertec liefert auf ihren Seiten ja mehr als ausreichende Antworten.

Im Endeffekt ist es meiner Ansicht nach, jedenfalls fast schon müßig, in Vollendung über alternative Energien zu diskutieren und zu diese auch anzuwenden, solange die hiesige Stromlobby nicht ihren Kampf um Kohlestrom aufgibt und auch noch von der schwarzen Politik in ihrem handeln unterstützt wird.

Wenn wir wirklich wollten, so hätten wir schon lange komplett und ausschließlich unseren Strom aus alternativen Energien beziehen können.