Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
186 Milliarden auf 40 Jahre, 28 Milliarden auf wieviel Jahre? Und: "die ihnen zugerechnet werden könnten". :roll:
 
Die Klimaschäden beziehen sich auf Kohle & Cie, die in der News ebenfalls erwähnt sind. Abgesehen davon schädigt Fukushima das Klima gerade reichlich, finde ich.
 
Dann müssen wir ja nur noch überlegen welche Flüsse wir stauen und welche Landstriche wir demnächst überfluten. Greenpeace hat ja bestimmt nichts dagegen. :ugly:
 
Energie auf Grund der Preise einzuordnen ist zwar mathematisch kein großes Problem, aber was sagt es aus?

Zum einen weiß der aufgeklärte Bundesbürger, dass die Gesamtkosten nie auf der Rechnung stehen.

Zum anderen ist der Preis inzwischen eher zweitrangig, da elektrische Energie essentiell für das Leben geworden ist.

gruss kelle!
 
@Kelle: Na, der Preis regelt die Nachfrage. Insofern ist die Zuordnung schon interessant.

@Birnchen: Es geht um die Qualität des Niederschlages, nicht um die Quantität. Wenn du mit dem radioaktiv verseuchten Regenwasser nicht mehr deine Balkonkräuter gießen kannst, weil die dann nachts vor deinem Fenster leuchten, willst du nicht ernsthaft von keiner Klimaschädigung reden, oder :?:
 
Also wenn du es schaffst, meine Kräuter mit radioaktivem Wasser zum Leuchten zu bringen, dann bekommst du sicher nen Nobelpreis.
 
Aktuell sehen wir ja bei der Asse wieder, wie man auf jahrtausend geplante Lagerstätten für Atommüll schafft. Blöd nur, wenn die kein Vierteljahrhundert schaffen. Ist aber auch tragisch, dass da plötzlich Wasser dazukommt, da hatte ja niemand mit gerechnet.

So stelle ich mir auch die Suche nach einem Endlager vor. Die Qualität der Aussagen der angeblichen Experten kann man bei der Asse ja verifizieren.

Und da soll man einfach so weiter diesen Müll produzieren?

Marty
 
Naja, Marty, Du siehst ja, wie Radioaktivität hier verharmlost wird. Ich warte noch auf das Argument, daß wir den Atommüll einfach so auf jede Müllkippe schmeißen können, weil das dazu führen wird, daß die Evolution schon ihren Lauf nehmen wird und wir in 3, 4 oder 5 Generationen nur noch Menschen auf der Welt haben werden, die gegen die Strahlung immun sind. :roll:
 
Aktuell sehen wir ja bei der Asse wieder, wie man auf jahrtausend geplante Lagerstätten für Atommüll schafft.

Wer weiß, ob es die Menschen in 100 Jahren noch gibt?! Ich sage nur... Trommelwirbel... Menschenverursachter (Haha) Klimawandel...

Die paar Milliarden, die die Renovierung der Asse kostet, bringt die Atomkraft volkswirtschaftlich leicht in ein paar Monaten rein... Warum ist eigentlich der Strompreis für die Industrie in Frankreich nur halb so hoch wie hier?!

Naja, Marty, Du siehst ja, wie Radioaktivität hier verharmlost wird.

Wo?
Und da soll man einfach so weiter diesen Müll produzieren?

Und wie immer dasselbe Argument: Sobald man ein Endlager hat ist es egal wieviel Müll man hat... Außerdem könnte das Problem mit schnellen Brütern angegangen werden... Aber nein... Will man ja nicht.
 
Die paar Milliarden, die die Renovierung der Asse kostet, bringt die Atomkraft volkswirtschaftlich leicht in ein paar Monaten rein... Warum ist eigentlich der Strompreis für die Industrie in Frankreich nur halb so hoch wie hier?!
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Und wie immer dasselbe Argument: Sobald man ein Endlager hat ist es egal wieviel Müll man hat... Außerdem könnte das Problem mit schnellen Brütern angegangen werden... Aber nein... Will man ja nicht.
Das mit Asse renovieren soll ein Witz sein, oder? Da ist nix mehr zu renovieren! Das Ding ist abgesoffen und komplett verstrahlt. Die gehört einfach ausgeräumt, und selbst dann ist nicht sicher, daß man auch alles radioaktive Material da raus kriegt und nix ins Grundwasser kommt. Und du fragst, wo hier Radioaktivität verharmlost wird? :roll:

Nein, es ist NICHT egal, wieviel Müll man hat, selbst WENN man ein Endlager HÄTTE. Was machst du, wenn dein Mülleimer voll ist? Weiter reinstopfen, weil's ja egal ist? :ugly:

Und: Macht es nicht Sinn, sich erst mal nen Mülleimer zu besorgen, BEVOR man munter Müll produziert, von dem man überhaupt nicht weiß, wohin damit? Ach, dumm, daß man erst dann feststellen kann, ob der Müleimer auch als solcher taugt, NACHDEM man Müll reingeschmissen hat. Ok, bei nem Eimer für Hausmüll kann man die Schweinerei durchs Auslaufen noch relativ leicht beseitigen - ist vllt. nur etwas eklig. Was aber, wenn man an den Mülleimer nicht mehr rankommt, weil in seiner Nähe akute Todesgefahr besteht?

Dein Argument des volkswirtschaftlichen Nutzens ist eindeutig an den Haaren herbeigezogen. Die Atomlobby wird niemals an Steuern zahlen, was sie an Subventionen bekommen hat. 40 Jahre lang hat sich der Staat immer weiter erpreßbar gemacht, die Erpressung hört jetzt ganz sicher nicht auf. Never change a running game.
 
Die Frage stellt sich jeden Tag aufs Neue! Wer immer noch mehr Müll produziert, obwohl er nicht weiß wohin damit, handelt schlichtweg verantwortungslos gegenüber sich und allen um ihn herum. :evil:
 
Windkraft

Windkraft schon heute billiger?
Allles schön und gut, was nützt mir Windkraft vom Norden, wenn die Leitungen fehlen. Ich wohne in Süddeutschland. Wie soll das gehen?
 
das ist schon klar
der Strom kommt aus der Steckdose
hier geht es aber um Fernleitungen usw.
ein Techniker könnte das besser erklären als ich
ist jemand im Forum der das dir erklären kann?
 
Ja, ich meine Fernleitungen. Nicht jeder wohnt direkt neben nem AKW oder auch nem Kohlekraftwerk. Die Klötze sind europaweit so zusammengeschaltet, daß niemand merkt, aus welchem Kraftwerk sein Strom kommt. Das wird heute schon recht intelligent gemanagt.

Alles, was man tun muß, ist die Leitungen von einem AKW abklemmen, aufrollen, zu einem anderen Kraftwerk (z. B. nem Windpark) hinrollen und dort wieder anklemmen. Die Kosten sollten sich, auch wenn man die Masten umsetzen muß, absolut im Rahmen halten. Wenn man's natürlich perfekt machen will, legt man Erdleitungen, aber das kostet halt.