Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
1; Ja mit Speichern geht das, aber wie sieht's mit Kosten und den Umweltfolgen aus ?

2;Ein Einfamilienhaus kann man mit paar Akkus und mit viel Geld unabhängiger machen
3;aber ein Stahlwerk ? Ne Aluminium hütte ?
4;Was ist mit Hochhäusern ?
5;Das entscheidende sind Preis, Flächen-/Ressourcenverbrauch
6;und da ist und bleibt es am günstigsten wenn man dann produziert wenn der Strom benötigt wird.
7;Durch die Förderung von Wind/Sonne wird der Preis momentan nur stark verfälscht.
8;Was kümmert's einen Betreiber Strom zu verschenken wenn er die Förderung einstreicht.
9;Richtig sehen werden wird's erst wenn jegliche Förderung der EE wegfällt.
10;Seh ich anders, Lebensmittel gehören auf den Teller und nicht in Biogasanlagen, aber das muss jeder für sich selber entscheiden.
11;Da ich regelmäßig ein Sack dieser aussortierten Kartoffeln bekomme, kann ich sagen das die ohne Mängel sind.
12;Da jeder in der Lage ist sich ein Dosimeter zu kaufen und nachzumessen
13;ja ich vertraue den Daten.
14;Und vertuscht ?
15;Eine Panikmeldung nach der anderen ohne auch nur ein Messwert zu sehen,
geht schon seit 4 Jahren in den deutschen Medien so.
16;Hier wird eher alles dramatisiert.
17;Gut das wir das gleich sehen, wer steht schon ständig auf einem Hotspot ?
18;Das Tschernobyl nicht die beste Aktion war, ich glaub darüber muss man nicht streiten.
19;Aber diese Reaktoren hätten hier nie eine Zulassung bekommen.
20;Die waren Graphitmoderiert, wie gut Graphit brennt weiß jeder.
21;Der Reaktor strotzte nur von Unzulänglichkeiten.
22;Nicht ohne Grund wurden die Reaktoren in der DDR kurz nach der Wende abgeschalten bzw. nicht vollendet.
23;Wenn alle nur auf Profit aus wären, was ja immer behauptet wird, dann würden die Dinger laufen, tun sie aber nicht.
24;Deswegen wurde auch eine Überprüfung aller Reaktordruckbehälter empfohlen was meiner Meinung nach zur Pflicht gemacht werden sollte.
25;Aber man kann es so konstruieren, dass schlimme Unfälle auf den Anlagenbereich begrenzt bleiben.
26;Das gleiche kann man übrigends auch auf andere Industriezweige übertragen.
Bophal
Liste Chemiekatastrophen
Staumauern
.... das kann ruhig fortgeführt werden. Keiner hier schreit das man aus der Chemieindustrie aussteigen soll.
Selbst als letztes Jahr ne Gasleitung in der Nähe von BASF explodiert ist gab's keinen Aufschrei.
Was wenn sowas mitten auf dem Betriebsgelände passiert ? Die Wahrnehmung ist bei vielen en bissl komisch.
27;In Fukushima gab's strahlenbedingt keine Toten und höhere Krebsraten sind ebenfalls nicht zu erwarten.
28;Russland bietet sogar an die AKW's mit Brennstoffen zu beliefern und die verbrauchten Brennelemente wieder zu nehmen.
Ein rund um sorglos Paket könnte man sagen.
29;Hab ja nix anderes behauptet, ich sagt nur das die auch massiv in Kernenergie investieren.
Weg von Kohle welche täglich 4k Chinesen das Leben kosten soll.
30;Zu der Regelbarkeit von Kernkraftwerken hab ich schon paar Quellen gepostet.
31;Das mag sein, aber momentan tauchen 5ct/kwh auf meiner Rechnung auf die vorher nicht da standen.
32;Doch ist völlig egal ob ein Kohle-, Kern-, Biomasse- oder Gaskraftwerk als Backup dient.
Wichtig ist das die Leistung dann bereitgestellt wird, wenn sie benötigt wird.
33;Ingenierure machen sich en Kopf wie man die Kraftwerke möglichst effizient über die ganze Leistungskurve betreiben kann.
34;Ich habe einen schönen Blick auf das Kraftwerk Lippendorf, bei windigen und/oder sonnenreichen Tagen dampft dort gar nix.
Bei Windstille und/oder Nacht dampfen beide Türme. Also kann ich rein visuell bestätigen das Kohlekraftwerke massiv gedrosselt werden.
35;Wenn ich mir die Leistungskurven auf Agora ansehe werde ich auch noch bestätigt.
36;Jup gibt halt zuviel günstig förderbares Uran. Neu herstellen ist momentan halt billiger, aber das kann sich ändern.
37;Dann bitte auf jede Industrie übertragen (sehe oben) und wir sind im Mittelalter.
38;Unsere Aufgabe ist es die Toten zu reduzieren.
39;Und wenn ich mir die Toten pro erzeugter Leistung ansehe, dann steht die Kernenergie super da.


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zu 1, Och, die Kosten sind in den letzten Jahren STARK gesunken, egal ob man Batteriespeicher privat einsetzt
oder ob man größere Objekte damit versorgt.
Am beispiel Kelsterbach hat sich gezeigt das durch den einsatz eines großen Batteriespeichers in verbindung mit Solaranlagen der Strompreis
sogar gesunken ist.
Umweltfolgen? welche meinst Du? Batterien können heute (fast) Vollständig recycelt werden, Atomarer abfall aber nicht.
https://www.grs-batterien.de/verbraucher/ueber-batterierecycling.html
https://www.chemie.de/lexikon/Batterierecycling.html

zu 2, mit viel Geld? sorry, die preise für private Batteriespeicher befinden sich in einem rapidem sinkflug und
ein ende des Preissturzes ist noch nicht zu sehen.
Schaue Dir mal an was ein z.B. 10 kWh Speicher vor 3-4 Jahren gekostet hat und was Du heute dafür investieren musst.

ACHTUNG, Artikel ist von 2013 ( MIT ABSICHT ) !!
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https://www.focus.de/immobilien/ene...zwischen-6000-und-20-000-euro_aid_976864.html

Im Jahr 2013 betrug der Anschaffungspreis für einen 5kWh Lithium-Speicher bei 11.500 Euro
heute bekommst Du einen Lithium-Speicher mit 10 kWh ( also die doppelte kapazität ) schon für 3500 USD.
Klar, das ist immer noch eine stange Geld, wer aber die kfw Förderung noch in anspruch nimmt bekommt das ganze
noch ein Stück preisgünstiger.
Wem das immer noch zu teuer ist kann auch darüber nachdenken sich einen Batteriespeicher zu mieten anstatt den zu kaufen.

zu 3, müssen die mit Atomstrom betrieben werden? Oder reicht da nicht auch ein Gaskraftwerk welches mit P2G betrieben wird?

zu 4, Auch Hochhäuser können mit Batteriespeichern betrieben werden. Links dazu hatte ich Dir schon gepostet.
Du müsstest Dir nur mal die mühe machen die Links auch alle zu lesen.

zu 5, Der Flächenverbrauch auf hoher See spielt doch keine Rolle, da ist genug Fläche vorhanden.
Ähnlich sieht es bei Solar aus. Ob ich nun Dachziegel auf-s Dach lege oder eine Solaranlage montiere, der Flächenverbrauch
bleibt gleich.
Klar, große Solarparks verbrauchen Fläche, das bestreite ich auch nicht.
Nur, diese Flächen sind nicht verlohren, durch rückbau ( teilweise einen Monat Dauer ) wären diese wieder nutzbar.
Bei Flächen wo ein AKW draufsteht sieht das etwas anders aus, da kann die Fläche nicht innerhalb eines Monats
reaktiviert werden.
Was die Preise angeht ist Solar schon heute preisgünstiger ( auch ohne Subventionen ) als Akw-Strom.
Das schlimme ist das es noch viel billiger sein könnte ( ca. 20% ) wenn die Strafzölle der EU wegfallen würden.
Du siehst, für die jetzigen Kosten der Solarpanele sind nicht die Hersteller verantwortlich sondern
die Politik.

zu 6, absolut richtig ! und genau das können große Kraftwerke ebend NICHT da diese NICHT schnell regelbar sind.
Lese dazu mal :https://www.klima-luegendetektor.de/2010/09/23/deutsches-atomforum-flexibel-tricksen/

Da bis etwa mitte der Seite scrollen und den Absatz der mit "Hierzu hat das Institut für Energiewirtschaft (IER) der Universität "
lesen.
Der wohl wichtigste Satz ist "brauchen Atomkraftwerke mehrere Tage, um wieder angeworfen zu werden"

ACHTUNG, das ist KEINE Studie von einem Umweltverband!

Mehrere Tage um von Null auf volllast zu kommen nenne ich nunmal nicht schnell regelbar!

Regelbarkeit Kohle
https://www.erneuerbareenergien.de/vattenfall-will-regelbare-braunkohle/150/490/74353/

Steuerung der Leistungsbereitstellung
unter Lastregelung kannst Du nachlesen wie schnell (eher langsam ) Kraftwerke geregelt werden können.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerksmanagement#Nicht_planbare_Schwankungen

Batteriespeicher und micro Bhkw-s sind da allemal wesendlich schneller regelbar.

zu 7, Du vergisst dabei das Kohle und Atomstrom ebenfalls subventioniert werden
Und bitte nicht vergessen, die Einspeisevergütungen bei den EE werden immer weiter sinken, die Subventionen
bei Kohle und Atomstrom aber nicht.

zu 8, wenn ein Betreiber von Windkraftanlagen seine Anlagen abschalten muss bekommt er KEINE Förderung mehr.
Er bekommt den Ausfall ersetzt, und selbst das nicht immer, es kommt nämlich auf den "grund" an.
( Link hatte ich schon gepostet )
Wird ein Kohlestinker runtergefahren bekommt der Betreiber den Ausfall ersetzt.
Wird Photovoltaik runtergeregelt bekommt der Betreiber GARNICHTS.

zu 9, Ungeachtet meiner Meinung das diese Förderungen wegfallen sollten siehst Du dann aber noch immer nicht was welcher Strom
tatsächlich kostet. Um das zu sehen müssten bei ALLEN Anlagen, egal ob Wind, Photovoltaig Atom und Kohle sämtliche förderungen gestrichen werden
Und nicht nur die Förderungen müssten gestrichen werden sondern auch ALLE Subventionen ( direkte und indirekte )
Dieses aber werde ich in meinem Leben nicht mehr mitbekommen.

zu 10, natürlich gehöhren Lebensmittel auf den Teller, da stellt sich aber die frage woran es liegt das Gute Lebensmittel
nicht den Weg zum Verbraucher finden.

zu 11, Ich bekomme zwar nichts davon, glaube Dir das aber trotzdem. Ich bin mir auch ganz sicher das Millionen von Menschen
alleine hier in D-Land diese Kartoffeln ohne bedenken essen würden.
Für die Menschen sind diese Kartoffeln bestimmt gut genug, aber NICHT für den Handel !
Und das finde ich frei von der Leber gesprochen ganz große Schei*e.

zu 12, Dosimeter sind NICHT dafür da um nachzumessen, dafür sind Geigerzähler besser geeignet ;)
Aber zu den Dosimetern, lese mal https://www.spiegel.de/wissenschaft...len-dosimeter-manipuliert-haben-a-845688.html
sehr interesant ist folgendes: "die Geräte in Bereichen mit hoher Strahlung mit einer Schutzhülle aus Blei abzudecken"
Freiwillig haben die das nicht gemacht, sondern erst nach Anweisung.
Auch Geigerzähler wurden da eingesetzt, komischerweise wurden die Werte aber nicht richtig abgelesen.
siehe: https://einarschlereth.blogspot.de/2014/02/ach-ja-ein-kleines-missgeschick-von.html
oder in Blei eingepackt, https://www.netzwerkit.de/Members/volker/umwelt/newsv20120721-001
und im großem geht es auch: https://www.blogs.ausgestrahlt.de/fukushima/messwerte-um-fukushima-veraendert/

zu 13, ein solches blindes vertrauen wünscht sich jeder Politiker, ich hingegen vertraue solchen Daten
schon lange nicht mehr blind.

zu 14, siehe bitte Links die bei "zu 12"

zu 15, Die messwerte sind da, selbst die Betreiber mussten anhand von Beweisen zugeben das die zu erst genannten
Werte geschönt waren.

zu 16, eher wird alles getan um die Warheit zu vertuschen, das betrifft übrigens nicht nur Japan.

zu 17, Ich auf jeden falle nicht, deswegen bin ich auch dagegen das solche Hotspots KÜNSTLICH geschaffen werden.

zu 18, Stimmt, und auch Fukushima hat gezeigt wie "gut" man mit solchen unfällen umgeht.
An dreistigkeit kaum zu überbieten war doch die aussage von TEPCO das es in Fukushima zu KEINER Explosion
gekommen sei obwohl die LIVE Bilder schon Stundenlang genau das gegenteil bewiesen.

Nur am rande: Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat ERST einen Monat nach der Katastrophe diese in Höchststufe 7
eingeordnet.
Da muss ich sagen, Ironie an: WOW war das aber schnell IRONIE aus.

zu 19, Hier in D-Land nicht, aber woanders schon. Strahlung macht nunmal NICHT vor Ländergrenzen halt.

zu 20, die schlauen Menschen die diese Reaktoren gebaut und in Betrieb genommen haben haben wohl nicht

zu 21, Echt? hätte ich nun aber nicht gedacht, die Erbauer und Betreiber hielten diese Reaktoren für absolut sicher.
Hier stellt sich dann die frage ob die Dumm waren und es wirklich nicht wussten, oder ob die es wussten und es den Menschen einfach
egal war.

zu 22, natürlich hatte das einen Grund, man hat die Dinger nicht benötigt da wir Strom genug im Netz hatten.

zu 23, hier vergisst Du leider etwas, nach der Wiedervereinigung war der Betreiber dieser AKW-S der Bund.
Selbst der Bund hatte versucht diese unsicheren Dinger zu verkaufen, ein Käufer fand sich aber nicht.
Da der Bund wusste das die Teile sich nicht rentieren wurden diese Stillgelegt.
Im übrigen, sehr interesant ( auch das Kapitel "Tschernobyl: Vertuschung und Proteste"
https://de.atomkraftwerkeplag.wikia.com/wiki/Atompolitik_in_der_ehemaligen_DDR

zu 24, wie bitte willst Du eine Überprüfung zur Pflicht machen? In D-Land würde das evtl. gehen, aber wie willst Du das Weltweit
durchsetzen?
Und vor allem, WER soll diese überprüfung durchführen?
Die Betreiber selber? sowas hatten wir in D-Land schonmal, die Betreiber durften die Sicherheitsprüfungen ihrer Akw-s selbst durchführen.
Sorry, das ist genauso als würdest Du den TÜV abschaffen und jeder Betreiber eines Fahrzeuges dürfte selbst endscheiden ob dieses
Verkerstauglich ist oder nicht.

zu 25, NEIN, bei AKW-S geht das NICHT, Strahlung kennt keine Grenzen !

zu 26, Du vergisst das dies alles Regionale Unfälle waren die händelbar sind, das kannst Du nicht mit einem
GAU in einem AKW vergleichen.

zu 27, Echt nicht? Wo hast Du das denn gelesen? Ich kenne da ganz andere Berichte, siehe:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/fukushima-tote-in-usa-ia.html
https://www.taz.de/!5017332/
https://deutsche-wirtschafts-nachri...ukushima-kostete-bereits-1-700-menschenleben/

zu 28, haften die denn auch in unbegrenzter höhe wenn es zu einem Gau kommt?
Gerade bei Russland zweifele ich daran.

zu 29, diese 4000 Tote täglich sterben durch die folgen von Feinstaub, dafür sind NICHT ALLEINE die Kohlestinker verantwortlich.
Bei den Kohlestinkern KÖNNTE man (wenn man wollte) Filter einsetzen. Offensichtlich WILL man das aber nicht.

zu 30, Ich auch ( sogar mit Link ) ein AKW von Null hochzufahren dauert MEHRERE TAGE.

zu 31, Das hatten wir doch schon X mal, bei diesen 5 Cent müsstest Du 80% abziehen.
Diese 4 Cent verdankst Du unserer Regierung da diese zum Teil die Industrie von der EEG Umlage ausnimmt.
Aber auch diese 5 Cent werden jährlich sinken ( auser der Regierung fällt wieder etwas ein )

zu 32, NEIN, das ist NICHT EGAL ! siehe dazu die regelbarkeit der einzelnen Kraftwerksarten.
Ein Backupkraftwerk muss dann anlaufen wenn Strom benötigt wird, das kann ein AKW- NICHT!

zu 33, und haben immer noch keine Lößung gefunden.

zu 34, na dann erstmal herzlichen Glückwunsch zu Platz 3 bei den gesundheitsschädlichsten Kohlekraftwerken Deutschlands ;)
lese bitte mal:
https://www.ingenieur.de/Branchen/Rohstoffindustrie/Braunkohlekraftwerke-flexibler
unter "Braunkohlekraftwerke sind eigentlich auf stabile, hohe Leistung ausgelegt" steht im letztem Absatz etwas zur regelbarkeit.
Schnell nenne ich das NICHT !

zu 35, Die bieten sekundengenauue Kurven an? Ich habe da keine gefunden.

zu 36, das WIRD sich ändern, Uran gibt es nämlich auch nicht unendlich.

zu 37, Der Begriff Mittelalter bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert)
Die Industrialisierung in Deutschland begann WESENDLICH später.
https://www.maristen-gymnasium.de/mgf_alt/faecher/geschichte/projekte/ir/deutschland.htm
Du siehst, auch beim wegfall der Industrie befänden wir uns NICHT im Mittelalter ;)

zu 38, NEIN, GÄNZLICH zu Vermeiden wäre viel sinvoller

zu 39, Es kann doch nicht dein ERNST sein Tote damit zu rechtfertigen das die Leistungsbilanz gut ist.

Öffne bitte mal Deine augen und schaue mal was schon heute möglich ist ;) ;)
Ost-West ausgerichtete Dächer rentieren sich heute, früher nicht.
Moderne Solarmodule werden Leistungsfähiger und liefern selbst bei diffusem Licht noch Strom.
Heute gibt es 60 Zellen Standardmodule mit über 300 Watt ! und dazu noch längerer Lebensdauer als früher.
Das heist, bei gleichem Flächenverbrauch gibt es mehr UND länger Strom.


Jeder "EXPERTE" der von den 4 großen mehr oder weniger finanziert wurde hat gesagt das D-Land massig Strom aus dem Ausland
beziehen muss UND das es zu Blackouts kommen wird wenn D-Land auf einen schlag 8 AKW-S abschaltet.
BEIDE aussagen sind unstrittig wiederlegt worden.

Und in diesem Jahr wurde ein weiteres AKW stillgelegt und fast gleichzeitig 3 weitere wegen Revision abgeschaltet.
Auf (fast) einem schlag also nochmal 4 Akw-s weniger, trotzdem war wieder mal nichts mit Blackout in sicht.


HUHU, IMMER DARAN DENKEN, WIR haben nur EINE ERDE !
Werden da Teile von unbewohnbar so müssen die Menschen wo anders hin.
Und auch DU als Mensch bist (mit) verantwortlich das auch die nächsten Generationen auf der Erde leben können.
Du selbst hast 2 Kids, findest Du es toll das diese 2 für den Müll den wir heute verursachen bezahlen müssen?
wenn die 2 Dich fragen weswegen es soviel Atommüll gibt, was antwortest Du?
Sagst Du dann ehrlich "ich war für den Atommüll und ich finde das super das Ihr nun dafür bezahlt das ich günstigen Strom hatte ?

Wo wir gerade bei den Kosten sind, ich hoffe du hast mitbekommen wie einfach sich die Erzeuger des Atommülls
aus der Haftungplicht endziehen können. Wenn nicht, hier eine Kurzfassung:
Tochtergesellschaft gründen, das Atomgeschäft übertragen und nach 5 Jahren ist es aus mit der Haftung
des Mutterkonzerns.
siehe: https://www.energie-und-management.de/?id=84&no_cache=1&terminID=110826
klasse aussage: "Das Magazin zitiert Eon-Manager ? ohne Nennung der Namen ? mit der Aussage: „Geplant ist eine Art unbestimmte Ewigkeitshaftung“.
"Diese verstoße möglicherweise gegen das Grundgesetz"

pers. anmerkung, Müll zu fabrizieren und Geld verdienen ist also OK, aber haften für seine Produkte ist Grundgesetzwiedrig.

Die Regierung wollte das ändern, die AKW Betreiber protestieren gegen die geplante änderung.
Es ist aber ziemlich egal ob letztendlich der Bund oder die AKW-Betreiber bezahlen,
die Kosten bleiben eh beim Bürger, egal ob über Steuern oder über höhere Stromkosten.
Das die Betreiber vor den Kosten drücken zeigt auch die unbegründete einstellung der Kostenübername bez. eines Endlagers.

Am 12.aug.2015 gab es eine Bundestagsdebatte wo auch die Kosten von Atommüll zur sprache kamen.
Zumindenst hier wurde deutlich gesagt was die Asse2 bislang gekostet hat und bis 2033 Jährlich kosten wird.
Diese Kosten zahlt zu 100% der Bund, also JEDER Steuerzahler.

Die wichtigste frage für mich ist, BRAUCHEN wir in D-Land überhaupt AKW-S um unseren Strombedarf zu decken
ohne auf Atomstrom aus dem Ausland angewiesen zu sein.
Und da sage ich, JA, es IST möglich, man muss es nur WOLLEN.
Leider zweifele ich an dem WOLLEN seitens der Regierung kräftig.

Übrigens ( BITTE NICHT IN DEN FALSCHEN HALS BEKOMMEN )
Mit einem schmunzelm im Gesicht schreibe ich folgendes:
Du findest es ja nicht OK wenn sich Bürger unabhängiger vom Stromanbieter machen
Was bitte hast Du selbst denn mit Deinem Laptop vor?
Auch Du willst Dich unabhängiger machen, oder sehe ich das falsch?
Wie war das nochmal mit "Wasser predigen und selbst Wein trinken" ?

;) ;) ;) ;)
 
Umfrage zeigt hohe Akzeptanz für Erneuerbare Energien

Folgende News wurde am 04.09.2015 um 09:00:07 Uhr veröffentlicht:
Umfrage zeigt hohe Akzeptanz für Erneuerbare Energien
Top-Themen

Berlin (dts) - Die Erneuerbaren Energien stoßen in Deutschland auf hohe Akzeptanz: Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien finden 93 Prozent den Ausbau der Erneuerbaren Energien wichtig oder sogar außerordentlich wichtig. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung" (Freitagausgabe). Selbst wenn die Anlagen in ihrer Nachbarschaft in einem Umkreis von fünf Kilometer stehen, finden 68 Prozent das gut oder sehr gut. Die größte Zustimmung genießen hier mit 77 Prozent Solarparks, es folgen Windräder mit 59 Prozent. 20 Prozent lehnen sie explizit ab. In Bayern, wo Windräder als besonders umstritten gelten, sind es 27 Prozent. Zwar finden insgesamt 57 Prozent aller Befragten den Beitrag für die Förderung der erneuerbaren Energien (derzeit 6,17 Cent je Kilowattstunde) angemessen und 31 Prozent zu hoch. In den Einkommensklassen bis 2.000 Euro je Haushalt steigt der Ablehnungswert jedoch auf bis zu 39 Prozent. Im Osten Deutschlands finden 38 Prozent die Umlage zu teuer, im Westen sind es 30 Prozent. Völlig an Akzeptanz verloren hat laut der Umfrage die Atomenergie. 88 Prozent lehnen derartige Anlagen in ihrer Gegend strikt ab. Ähnlich ist es mit Kohlekraftwerken, die laut der Umfrage 76 Prozent nicht in der Nähe haben wollen. Nach Auskunft von Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, ist die Zustimmung zu den Erneuerbaren seit einigen Jahren stabil hoch."Die Politik sollte sie nutzen, um den Umbau der Energieversorgung weiter mutig voranzubringen", sage Vohrer der Zeitung.
 
Hohlkugel-Pumpspeicherwerke auf dem Meeresboden machen Windenergie effektiver ...

Folgende News wurde am 04.09.2015 um 11:03:36 Uhr veröffentlicht:
Hohlkugel-Pumpspeicherwerke auf dem Meeresboden machen Windenergie effektiver nutzbar
Top-Themen

Windenergie ist zusammen mit der Solarenergie am boomen. Forscher und Wissenschaftler arbeiten jedoch mit Hochtouren daran, die erneuerbaren Energien auch effektiv nutzen zu können. Speziell bei der Windkraft ist nach wie vor das Problem, wohin mit dem Strom, der an besonders windigen Tagen gewonnen wird? Eine besondere Herausforderung stellen Offshore-Windparks dar. Moderne Ausgleichskraftwerke sollen in Zukunft bei einem Sturm beispielsweise überschüssigen Strom zwischenspeichern und das Netz entlasten. Es existieren bereits verschiedene Ansätze, wie derartige Ausgleichskraftwerke bei den Windrädern auf hoher See aussehen und funktionieren könnten.
Foto: Wind power, Håkan Dahlström, Flickr, CC BY-SA 2.0
Pumpspeicherkraftwerke als Energiespeicher der Zukunft
Wissenschaftler planen neue Speichermöglichkeiten für überschüssige Windenergie und orientieren sich dabei am Vorbild, der bereits seit 100 Jahren existierenden Pumpspeicherwerke. Bei derartigen Ausgleichspeicher fungiert Wasser als Energiespeicher. Zunächst kamen Pumpspeicherwerke vor allem in Gebirgen zum Einsatz. So wird bei einem Stromüberschuss mit dem Mehr an Energie Wasser aus einem Fluss in einen höher gelegenen Stausee gepumpt. Kommt es einmal zu einem Stromengpass, wird das angestaute Wasser abgelassen und treibt dabei Turbinen an. Diese wiederum produzieren Strom. Pumpspeicher sind bisher die einzigen effektiven Lösungen um derartige Energie-Massen wirtschaftlich zwischenspeichern zu können. Die Deutsche Energieagentur (dena) sieht die alte Technik nach wie vor auch als immanent wichtigen Baustein für die Zukunft der Energieversorgung."Sie machen es möglich, die erneuerbaren Energien mit ihrer stark schwankenden Erzeugung in das Stromsystem zu integrieren.", so Stephan Kohler der Vorsitzende im Fachbeirat des Energiedienstleisters Getec gegenüber der Berliner Zeitung.

Deutsche planen eine Anlage mit bis zu 200 Hohlkugeln
Die Prognosen stehen also gut. Nun stehen die Experten jedoch vor der Aufgabe das gut funktionierende Pumpspeichersystem auf dem offenen Meer einzusetzen. Einen Lösungsansatz liefern die Belgier mit dem geplanten iLand-Kraftwerk. Allerdings arbeiten auch Ingenieure aus Deutschland an einer ziemlich passablen Lösung. Das Bauunternehmen Hochtief arbeitet dabei zusammen mit Fraunhofer-Forschern an einem Projekt namens "Stensea" (Stored Energy in the Sea). Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen riesigen Pumpspeicher, der mitten im Meer eingesetzt werden kann. Das Ausgleichskraftwerk besteht im Kern aus 200 Hohlkugeln, die aus Beton bestehen und fest auf dem Meeresboden in der Nähe der Offshore-Windkraftanlage verankert werden. Von einem ganzen Parkt derartiges Hohlkugeln ist die Rede. Produziert die Windkraftanlage zu wenig Strom, werden die gigantischen Speicherkugeln mit einem Durchmesser von 30 Meter geflutet. Das bedeutet den Wissenschaftlern zufolge dann eine Stromausbeute von 20 Megawatt. Um die von Experten geforderte Mindestreserve auf nationaler Ebene zur Sicherung der Stromversorgung in Höhe von vier Gigawatt kurzfristig bereitstellen zu können, würden bis zu 200 Kugeln benötigt werden.
Die Forscher sind bereits dabei, die neue Anlage im Kleinformat zu testen. Aktuellen Prognosen zufolge könnte ein derartig gigantisches modernes Pumpspeicherkraftwerk für Offshore-Windkraftanlagen in fünf bis zehn Jahren errichtet werden.
 
Interessantes Projekt, zumal hier der Wasserverlust (=Energieverlust) eines konventionellen Pumpspeicherwerks komplett weg fällt. In diesen Hohlkugeln kann kein Wasser verdunsten oder einfrieren...

Und der technische Aufwand dürfte vergleichbar niedrig sein.
 
Interessantes Projekt, zumal hier der Wasserverlust (=Energieverlust) eines konventionellen Pumpspeicherwerks komplett weg fällt.

Den meisten Energieverlust hat man wohl durch die effizienz der Pumpen, oder? Außerdem kenne ich Pumpspeicherwerke mit natürlichem Zulauf im Oberbecken, das ist dann sogar zusätzlicher Energiegewinn!

Aber sonst stimme ich dir zu, sollte eigentlich einigermaßen einfach machbar sein und ich sehe auch keine nenneswerten negativen ökologischen Folgen...
 
die Energielüge und der Klimawandel

Am sinnvollsten wäre es, die AKW weiter zu entwickeln, um nuklearen Brennstoff zu sparen.
Und Reaktortypen wählen, die wenig Giftmüll produzieren. Dann wäre Kernenergie immer noch eine tolle Sache.

Unser klassicher Brennstoff in D, ist Stein- und Braunkohle. Ein Kraftwerk mit ordentlichen Filtern und anderen Abgasreinigungsanlagen, ist das auch ein relativ guter Energieträger. Öl ist das gleiche.

Pumpspeicherwerke sind nur dafür da, um Verbrauchsspitzen zu kompensieren.

Wind, Sonne und Wasser sind Alternativen, wenn die Elemente sich dazu anbieten.

LG
 
Am sinnvollsten wäre es, die AKW weiter zu entwickeln, um nuklearen Brennstoff zu sparen.
Und Reaktortypen wählen, die wenig Giftmüll produzieren. Dann wäre Kernenergie immer noch eine tolle Sache.
Und die Entsorgung löst man damit auch?

Simple Idee: Wenn die EEG-Umlage steigt, weil der Strompreis an der Börse wegen Überangebot sinkt, dann sollte man mal alte konventionelle Kraftwerke abschalten.

Unser klassicher Brennstoff in D, ist Stein- und Braunkohle. Ein Kraftwerk mit ordentlichen Filtern und anderen Abgasreinigungsanlagen, ist das auch ein relativ guter Energieträger.
Nein, ist es nicht. Und wenn Du Dir mal die Abbaugebiete und deren Umgebung anschaust, dann wirst Du das auch sehen. Es geht nicht nur um das, was aus dem Schornstein kommt...
 
Und die Entsorgung löst man damit auch?
Genau darum geht es ja. Vollständig löst man die Entsorgung nicht, aber man entschärft sie gewaltig. Davon kann man von Chemiabfällen nur träumen.

Simple Idee: Wenn die EEG-Umlage steigt, weil der Strompreis an der Börse wegen Überangebot sinkt, dann sollte man mal alte konventionelle Kraftwerke abschalten.

Genau das sollten die Energieversorger mal machen. Alle Kern- und Kohlekraftwerke abschalten damit den grünen Spinnern mal die Augen geöffnet werden.

Nein, ist es nicht. Und wenn Du Dir mal die Abbaugebiete und deren Umgebung anschaust, dann wirst Du das auch sehen. Es geht nicht nur um das, was aus dem Schornstein kommt...


Ich kenne die Abbaugebiete und ich muss sagen im Vergleich zu den Windrädern ist das ein vergleichsweise kleines Ärgernis. Hab die Tagebaue von Lippendorf gesehen (30 min von mir) und dann sehe ich jeden Tag diese Windräder (und es werden ständig mehr) die nicht annähernd das leisten was dieses Kraftwerk leistet. Was denkst du was mich mehr stört ? Und das was übrig bleibt vom Tagebau sind schöne Badeseen. Und wenn jetzt jemand kommt das durch die Tagebauen Menschen zwangsumgesiedelt wurden, nun ja gibt genug Menschen die zwischen Windrädern wohnen und froh wären umgesiedelt zu werden. Ja hier will man wohnen.
 
[...] Genau das sollten die Energieversorger mal machen. Alle Kern- und Kohlekraftwerke abschalten damit den grünen Spinnern mal die Augen geöffnet werden. [...]

Waren es vor Fukushima nicht nur ein paar Atomkraftwerke, deren Abschaltung uns grünen Spinnern schon die Augen geöffnet hätten? Dann wurde ein Großteil der AKW abgeschaltet und (oh Wunder!) es ist gar nichts passiert. Wir haben eigentlich immer noch zu viel Strom... :ugly:
 
Die Kugel Eis wird immer größer : Link
Wenn Dir die EEG Abgabe zu viel wird, verbrauche einfach weniger Strom ;)
Du solltest froh sein das auf Deiner Rechnung nicht steht was der Atommüll den Bürger zukünftig kosten wird.
Und die Subventionen für die akw Betreiber siehst Du auf Deiner Stromrechnung auch nicht.

Wenn die da stehen würden würdest Du dich über die EEG Umlage garantiert nicht beschweren.

Übrigens, die EEG Umlage könnte viel geringer sein wenn die Politik das wollte. Hierzu müssten lediglich die Vergünstigungen ( Befreiungen ) von Betrieben gestrichen werden.

Genau darum geht es ja. Vollständig löst man die Entsorgung nicht, aber man entschärft sie gewaltig.

Davon kann man von Chemiabfällen nur träumen.



Genau das sollten die Energieversorger mal machen. Alle Kern- und Kohlekraftwerke abschalten damit den grünen Spinnern mal die Augen geöffnet werden.
Aha, und weil man genau weis das man das Problem NICHT lösen kann ist das die Berechtigung noch mehr von dem Müll zu verursachen. Ganz tolle Idee.

Chemieabfälle strahlen nicht, das vergisst Du immer wieder.

Glaubst Du im ernst das es in D-Land dunkel wird wenn alle Akw-s aus sind?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne die Abbaugebiete und ich muss sagen im Vergleich zu den Windrädern ist das ein vergleichsweise kleines Ärgernis.
Echt? 50-100 Jahre quadratkilometergrosse Löcher in der Erde, Grundwasserabsenkungen, Bergschäden = kleines Ärgernis, Windräder = grosses Ärgernis?

Und das was übrig bleibt vom Tagebau sind schöne Badeseen.
Na klasse. Wenn wir schon Landflächen entvölkern, um dort nach Kohle zu buddeln, wieso entvölkern wir nicht auch Landflächen, um Windräder dort hinzustellen. Dann hätten wir zusätzlich keine Grundwasserprobleme und all die anderen negativen Bergbaufolgen.

Da, wo heute Braunkohlebergbau ist, ist auch kein Anwohner mehr, der sich über ein Windrad aufregen könnte.
 
Echt? 50-100 Jahre quadratkilometergrosse Löcher in der Erde, Grundwasserabsenkungen, Bergschäden = kleines Ärgernis, Windräder = grosses Ärgernis?

ich fürchte das er das genau so sieht.

@auron2008
Ich hätte aber noch einen Vorschlag für Dich, ziehe doch nach Tschernobyl, da gibt es weder EEG Umlage noch Windräder.
 
Na klasse. Wenn wir schon Landflächen entvölkern, um dort nach Kohle zu buddeln, wieso entvölkern wir nicht auch Landflächen, um Windräder dort hinzustellen.
Im Windrad kannst du nicht baden! :nö:
Und das kleinere Loch hier bei uns, soll ja auch schon im Jahr 2065 voll sein.
 
Der Blausteinsee in Eschweiler pro Minute nur 270 Liter frisches Wasser, damit er nicht austrocknet. Das wird per Pumpen da jetzt hinbefördert -> bis 2031 vom RWE, danach von der Stadt. Die Pumpen werden dann wieder mit Strom betrieben aus den Kohlekraftwerken, dafür buddelt man neue Löcher, die auch wieder gefüllt werden müssen.