Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Siehste ... und Milliarden Menschen brauchen nicht mal ein Studium um live zu erleben, was ein multipler SuperGAU anrichten kann und welch banale Ursachen dafür ausreichen. :ugly:

Banale Ursache? Sag mal gehts bei dir noch? Ein Tsunami der 30 000 Menschen das Leben gekostet hat und bei uns wird so getan als ob der Atomunfall das schlimmere Ereignis gewesen wäre... Wie wurde in unseren Medien nicht letztes Jahr über die Arbeiter geschrieben, die doch alle in den Tod geschickt werden würden... Tja, bisher kein einziger Strahlentoter... Naja... Aber irgendwann gibts mal vielleicht ein halbes Prozent mehr Schilddrüsenkrebs... Sicherlich!!! Ich drück euch Fanatikern die Daumen, dass vielleicht doch noch ein paar abkratzen...

Im Falle der Kernkraft ist weder ein Endlager noch eine Möglichkeit der Transmutation in Sicht.

Naja, aber man kann schon mal hetzen, dass 100 000 Generationen den Müll vergraben müssen... Ich halte es da wahrscheinlicher, dass sich die Menschheit da in den nächsten Jahrhunderten was einfallen lassen wird.
 
Sicher, die 4 Toten Arbeiter bis jetzt dort, die natürlich an aktuer Leukämie und nicht wegen der Strahlung gestorben sind, sind kein Vergleich mit den direkten Toten des Tsunami. Du solltest aber dabei auch mal darüber nachdenken, wie gross der Landstrich ist, der jetzt nicht mehr bewohnt wird.

Und dann schau Dir mal die Berichte über die Umgebung von Tschernobyl an und die Menschen, die dort noch immer wohnen.

Marty
 
. Du solltest aber dabei auch mal darüber nachdenken, wie gross der Landstrich ist, der jetzt nicht mehr bewohnt wird.
Der wird bald wieder bewohnt werden... Also nicht 10 000ende Jahre verseucht...
Und dann schau Dir mal die Berichte über die Umgebung von Tschernobyl an und die Menschen, die dort noch immer wohnen.

Marty
Ist ja auch haargenau das gleiche.
 
...
Laut IAEA beginnen 2012 mindestens fünf Länder mit dem Bau von neuen Atomkraftwerken. In 60 Ländern besteht Interesse an zivilen Atomprogrammen.

Ungeachtet der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima setzt sich der weltweite Trend zur Kernenergie fort. Mindestens fünf Länder werden in diesem Jahr die Arbeiten an ihren ersten Atomkraftwerken aufnehmen, wie ein ranghoher Vertreter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) am Freitag in New York erklärte. Dies seien Vietnam, Bangladesch, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Weißrussland.
...

Weiterlesen hier:

https://www.welt.de/wirtschaft/article13887273/Trotz-Fukushima-Weltweiter-Trend-zur-Kernenergie.html
 
Weiterlesen hier:

https://www.welt.de/wirtschaft/article13887273/Trotz-Fukushima-Weltweiter-Trend-zur-Kernenergie.html[/QUOTE

Was ja laut vielen hier total unlogisch wäre denn Atomkraft ist schweineteuer und ineffizient. Normalerweise müssten die doch die super billigen und effizienten Erneuerbaren Energien ausbauen.

Aber schon interessant wie man bei jedem neuen AKW an die Katastrophen "erinnern" muss nur weil en paar Menschen drauf gegangen sind. Wenn en Ölmulti ein neues Loch bohren will störts doch auch kaum einen obwohl dadurch schon viel mehr angerichtet wurde. Über die Toten und Umweltgefährdungen durch die regenerativen Energien spricht ja auch keiner.

Aber sieht halt schön aus die Zukunftsvisioenen. Ein Windrat im Feld, paar Solarzellen und schon haben wir Strom für alle Haushalte/Industrie und fahren tun wir dann acuh damit. Fern ab jeglicher Realität (im Moment) aber naja, erstmal das eine verteufeln wovon man keine Ahnung hat ^^ (passiert aber immer wieder in der Geschichte,waum soll sich also was ändern)
 
Über die Toten und Umweltgefährdungen durch die regenerativen Energien spricht ja auch keiner.[...]

Du ja auch nicht... :p

[...] Aber sieht halt schön aus die Zukunftsvisioenen. Ein Windrat im Feld, paar Solarzellen und schon haben wir Strom für alle Haushalte/Industrie und fahren tun wir dann acuh damit. Fern ab jeglicher Realität (im Moment) aber naja, erstmal das eine verteufeln wovon man keine Ahnung hat ^^ (passiert aber immer wieder in der Geschichte,waum soll sich also was ändern)

Also Autos fahren schon wunderbar mit Strom, normale Haushalte lassen sich auch bereits problemlos mit einer ausreichenden Menge Energie versorgen, ebenso landwirtschaftliche Betriebe. Ich kann nicht erkennen, wo das fernab von der Realität sein soll.

Und wenn ich keine Ahnung von einer Angelegenheit habe, dann bin ich immer erstmal skeptisch und mache mich schlau(er). Das ist meistens gesünder als demjenigen blind zu vertrauen, der mir etwas neues (oder hoffnungslos veraltetes in neuem Glanz) vollmundig anpreist.
 
Also Autos fahren schon wunderbar mit Strom, normale Haushalte lassen sich auch bereits problemlos mit einer ausreichenden Menge Energie versorgen, ebenso landwirtschaftliche Betriebe. Ich kann nicht erkennen, wo das fernab von der Realität sein soll.

Und wenn ich keine Ahnung von einer Angelegenheit habe, dann bin ich immer erstmal skeptisch und mache mich schlau(er). Das ist meistens gesünder als demjenigen blind zu vertrauen, der mir etwas neues (oder hoffnungslos veraltetes in neuem Glanz) vollmundig anpreist.
Die Frage ist nicht das die Dinger fahren sondern wielange, wie schnell, wie lange eine Aufladung benötigt , Aufladezyklen, Entsorgung etc. ,kein Elektroauto kann da mit einem herkömmlichen mithalten.
Ja definiere mal "ausreichend" ^^ . Aber bei 600*10⁹ KWh Verbrauch in Deutschland bezweifle ich einfach mal das es schon realistisch ist. Solar : ca 17*10⁶ KWh , Wind : ca 30*10⁶ KWh ,... wie man sieht fehlt da noch ein ganzes Stück und das obwohl man hier nirgends hinsehen kann ohne zig Windräder und Solarzellen zu sehen.
 
Die Frage ist nicht das die Dinger fahren sondern wielange, wie schnell, wie lange eine Aufladung benötigt , Aufladezyklen, Entsorgung etc. ,kein Elektroauto kann da mit einem herkömmlichen mithalten. [...]

[...] wie man sieht fehlt da noch ein ganzes Stück und das obwohl man hier nirgends hinsehen kann ohne zig Windräder und Solarzellen zu sehen.

Die "herkömmlichen" Autos hatten auch knapp 100 Jahre Entwicklungszeit. Vielleicht gibst Du den Elektrofahrzeugen ja mal eine Chance, anstatt sie "erstmal zu verteufeln".

Und natürlich fehlt da noch ein Stück bei der Versorgung der Haushalte. Solange den Menschen die "Wirtschaftlichkeit" weit wichtiger ist als die Nachhaltigkeit, wird es wohl auch noch ein paar Jahre dauern, bis auf jedem Dach ein Solarmodul prangt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass eine Versorgung jetzt schon möglich wäre.
 
Die Behauptung lautete aber: "fernab von der Realität".

Tatsächlich bräuchte man nur den nächsten Solar-Fachmann anzurufen, um die Realität auf dem Dach zu haben. Die Deutschen kaufen doch sonst auch jeden neuen und überteuerten Elektronik-Schnickschnack. :ugly:
 
Vor ein paar Jahren dachte man auch nicht das fast jeder en Auto, PC hat, das es möglich ist überall mit jedem zu telefonieren. Und wenn ich mir ansehe das solche Anlagen (keine Labors) im größeren Maßstab gebaut werden dann gehen ich halt davon aus das diese in naher Zukunft auch in Betrieb genommen werden.
Und vor 50 Jahren dachte man auch, dass im Jahr 2000 jeder in fliegenden Autos unterwegs ist und Kernfusion vom Physik- in den Geschichtsunterricht gewandert ist.

Aber irgendwann gibts mal vielleicht ein halbes Prozent mehr Schilddrüsenkrebs...
Nein, bereits jetzt gibt es bei Kindern eine deutliche Zunahme.

Der wird bald wieder bewohnt werden... Also nicht 10 000ende Jahre verseucht...
Also das letzte Mal, als ich dazu was im Fernsehen gesehen habe, hieß es 200 Jahre.

Über die Toten und Umweltgefährdungen durch die regenerativen Energien spricht ja auch keiner.
Die Windräder kippen ja auch wirklich bei jedem kleinen Sturm auf die Innenstadt :roll:

wie man sieht fehlt da noch ein ganzes Stück und das obwohl man hier nirgends hinsehen kann ohne zig Windräder und Solarzellen zu sehen.
Nichts im Vergleich zur Anzahl der kleinen und großen Schornsteine.

Die Behauptung lautete aber: "fernab von der Realität".
Jahr 2000: Mehr als 10% erneuerbare Energien sind fernab von der Realtität. 2005: 20% in 2020 sind kaum erreichbar.
Momentan haben wir 17%.
Das ging deutlich schneller als irgendwelche Transmutationen. Und bei EEs weiß man auch, dass da noch deutliche Steigerungen drin sind.
 
Banale Ursache? Sag mal gehts bei dir noch? Ein Tsunami der 30 000 Menschen das Leben gekostet hat und bei uns wird so getan als ob der Atomunfall das schlimmere Ereignis gewesen wäre...

Das wird sich leider erst in den kommenden Jahrzehnten zeigen ob die 30.000 Beben- und Tsunamiopfer das Ende vom Lied sind. :ugly:

30.000 Tote sind schlimm - keine Frage. Hunderte Quadratkilometer verseuchte Landstriche, die auf Jahrzehnte unbewohnbar bleiben und dekontaminiert werden müssen scheinen aber für Dich unerheblich zu sein.
 
Jahr 2000: Mehr als 10% erneuerbare Energien sind fernab von der Realtität. 2005: 20% in 2020 sind kaum erreichbar.
Momentan haben wir 17%

Das stimmt nicht ganz, wir hatten im Jahr 2011 bereits 20 %
und das ist nur das was tatsächlich eingespeist wurde, trotz des Gesetzes was verlangt das vorrangig die "erneuerbaren Energien" ins Netz müssen wurde 2011 alleine der Windenergie zu 35% die möglichkeit genommen einzuspeisen.

Traurig aber wahr, für diesen stillstand müssen die Verbraucher bezahlen und verantwortlich hierfür ist mitunter der Atomstrom der die Netze "besetzt"
anders als bei Gas oder Kohlekraftwerken lassen sich AKW-S nämlich besonderst schlecht in ihrer "Leistungsabgabe" regeln.
 
Hochgepumpt mir Strom aus AKW's.

Falsch. Hochgepumpt mit dem überschüssigen Strom aus EE. Woher kommen sonst zur Mittagszeit die Spitzen bei der Einspeisung? Von AKWs, die sich so toll in der Leistungsabgabe regeln lassen? :biggrin::ugly:

Atomstrom macht den Strom an der EEX nicht billig sondern die EE bringen stellenweise Negativpreise.