Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Hier in Wuppertal wollte zwei Ratsfraktionen die Stadtwerke per Beschluss dazu bewegen, mehr Alternativenergie zu verwenden. Die Mehrheit des Rats aus CDU und SPD hat das abgelehnt mit der Begründung, dass man auf die Gewinne der Stadtwerke angewiesen ist und man aus wirtschaftlichen Gründen also nicht auf Atomstrom verzichten könne.

Erschreckend ehrlich diese Aussage. Das könnten RWE etc. doch auch einfach sagen: Wir würden ja gerne regenerativ, aber aus wirtschaftlichen Gründen geht das nicht.

Marty
 
Saubere Energie ist schon möglich, aber im Moment ist unsre Technik noch nicht soweit. Sei es die vernünftige Speicherung von viel Energie oder die Transmutation. Beides ist stark in der Entwicklung und ich bin mir sicher das wenn beides ordentlich funktioniert, dann haben wir ne chance auf saubere Energie.

Na sieh mal an. 8O
Erst vor knapp 3 Wochen wolltest Du mir die Transmutation als verfügbare Wundertechnik verkaufen. Schon vergessen?

Fakt ist das es möglich ist den Müll zu verwerten und eine Großanlage ist im Bau.
:biggrin::biggrin::biggrin:

Ach ja ... in Fukushima Block 2 und Block 3 hat Tepco jetzt zufällig auch entdeckt, dass der grösste der Teil der Brennelemente geschmolzen ist ... und das schon rund 60 Stunden nach dem Beben.
Respekt! Das nennt sich "beherrschbar".

Block 3 hatte übrigens die MOX-Elemente im Einsatz. Plutonium für alle!
 
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Also das hab ich nie geschrieben,klar produzieren die müll, aber das der ins Meer gekippt wird hat für mich nix mit Atomkraft zu tun.Das ist Politik ! Und es wird noch auch noch en haufen anderes Zeug ins Meer gekippt, was nich gerade gut ist.

Leider Gottes gehört das aber dazu. Man kann nicht behaupten da kann nix passieren, wenn alle Nase lang solche Aktionen ans Licht kommen. Sei es vertuschte Störfälle, schlechte Lagerung (Asse) oder eben das beseitigen im Meer. Wenn behauptet wird, das sei so eine tolle Alternative, dann sollte auch dafür gesorgt werden, dass solche Dinge eben nicht passieren.

Wenn noch nicht einmal sowas beherrschbar ist, wie kann man da behaupten Atomenergie sei beherrschbar? Und da sind wir noch nicht einmal bei einem Gau.

Weiß ich und was für Mengen sind z.B. an Uranoxid so schon freigeworden ?

Ich hab keine Ahnung, das einzige was ich auf die schnelle gefunden habe besagt, dass die Strahlenbelastung etwa 120 mal so hoch ist, wie die von Tschernobyl. Ist halt etwas schwierig in einer Sperrzone vernünftige Messungen durchzuführen.

Aber wenn du doch weißt, das nen Loch in einem Behälter nicht so gut ist und du auch weißt, dass Atommmüll nicht gesund ist, dann solltest du doch auch auf die Schlussfolgerung kommen, dass die Kombination von Atommüll in löchrigen Behältern auch nicht gut ist, oder?

Und bitte nicht immer wieder mit der Aussage kommen, bald ist das Problem gelöst. Die Probleme bestehen bereits jetzt. Je länger so weiter gemacht wird, desto schlimmer sind die Folgen, bzw. je höher sind Aufwand / Kosten, um dies wieder zu beseitigen. Spätestens dann wirds richtig teuer, sofern sich sowas überhaupt gegen Geld aufrechnen lässt.
 
Saubere Energie ist schon möglich, aber im Moment ist unsre Technik noch nicht soweit. Sei es die vernünftige Speicherung von viel Energie oder die Transmutation. Beides ist stark in der Entwicklung und ich bin mir sicher das wenn beides ordentlich funktioniert, dann haben wir ne chance auf saubere Energie.

Ahja. Man soll also noch 50 Jahre an Atomkraft rumdoktorn, bis man sie sauber hat.

1. Wird es niemals möglich sein (wie gesagt, Gefahr Mensch lässt sich nicht bannen, aber dem Argument bist du ja ausgewichen) [und mir ist klar, dass du von sauber gesprochen hast, aber Gefahr fällt für mich unter die Kategorie <unsauber>]

2. Könnte man doch genausogut an Wind- und Solarkraft forschen. Selbst unsere Freunde aus Regierungskreisen behaupten, sie würden Atomkraft als Brückentechnologie sehen.


Deine Diskussionsweise ist übrigens total mies. Hier wird auf durchweg alles eingegangen, was du sagst, während du dir nur ab und zu eine Sache rauspickst, bei der du denkst, du hast was gutes dagegen. Wenn die Atomkraftgegner mal was Gutes schreiben (fast immer) reagierst du (und phip) überhaupt nicht drauf.

Ist aber nicht nur bei euch so, sondern bei allen Atomkraft-Befürwortern.
 
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AHA und woher weißt du das die Zahl 6 stellig ist ?
https://de.wikipedia.org/wiki/Radioaktiver_Abfall#Anfallende_und_angefallene_Mengen
So schwer wäre das ja nicht zu finden gewesen, oder?
Und laut einer Doku, die auf arte mal lief
https://de.wikipedia.org/wiki/Albtraum_Atommüll
"Es wird berichtet, dass sämtliche Atommüll produzierenden Länder in weniger als 50 Jahren mehr als 100.000 Tonnen radioaktiven Abfall im Meer versenkt haben."

Bei Kohlekraft im übrigends auch,schon fast an der Grenze zur 7. Stelle.
Kohlekraft schafft keinen Atommüll.

Nö wollt ich nicht, wollt nur drauf aufmerksam machen, dass es diese Technik gibt und sie schon bald in die industrielle Testphase geht.
Das hat man zur Kernfusion auch mal gesagt. Und das die im Jahr 2000 die ganze Welt mit Strom versorgt.

Wieso zum Geier geht das nicht? Können wir uns bestimmt bei RTL & Co. bedanken
Jepp.
Es kann ja nicht sein, dass gebührenfinanzierte Sender die ganzen Privatsender kaputt machen, die leben ja schließlich von den Unmengen an guten Dokumentationen und politischen Debatten, die sie ausstrahlen!!!
 
Kohlekraft schafft keinen Atommüll.

In der Umgebung von Kohlekraftwerken können z. T. höhere Belastungen gemessen werden als in der Nähe von Kernkraftwerken. Die weltweit jährlich alleine für die Stromerzeugung verwendete Kohle enthält unter anderem etwa 10.000 t Uran und 25.000 t Thorium.
Quelle[\URL] WIKIPedia

Es gibt auch Wisentschafftliche untersuchungen aus der ashe von Kohlekraftwergen Brennelemente fuer Kernreaktoren herzustellen.

Wenn man genug angst vor Radiaktivitaet hat kann man auch die ashe von kohlekraftwerken als Radioaktiven muell bezeichnen.
 
Wenn man genug angst vor Radiaktivitaet hat kann man auch die ashe von kohlekraftwerken als Radioaktiven muell bezeichnen.

Auch das ist seit Jahren bekannt. Daher sind Gasturbinenkraftwerke mit höherem Wirkungsgrad effizienter und weniger belastend.
Schlussendlich bleibt Energiegewinnung aus fossilen Rohstoffen an sich die "Brückentechnologie". Einzige Alternative kann nur regenerative Energie in enger Kopplung mit Energieeinsparung sein.

Zum Thema "Beherrschbarkeit der Atomkraft" bzw. "Beherrschbarkeit von Störfällen in AKWs" liefern die "Tepco-Tagebücher" einen erschreckenden Einblick.
Von funktionierenden "Notfallmechanismen" kann man da definitiv nicht mehr sprechen und es fällt schwer zu glauben, dass es egal wo auf der Welt anders laufen würde. Reines Glück kann nicht die Basis sein.
 
Wenn man genug angst vor Radiaktivitaet hat kann man auch die ashe von kohlekraftwerken als Radioaktiven muell bezeichnen.
Ich verstehe unter Müll nur Sachen, die irgendwie noch mal angefasst und ab/eingelagert werden. Fässer, Pressplatten, LKW-Ladungen - oder CO2, das abgeschieden und in die Erde gepumpt wird.
Wenn es einfach aus dem Schornstein in die Umwelt entlassen wird, ist es Emission.
Ich weiß nicht, wie viel Asche aus dem Kohlekraftwerk am Ende wirklich unten raus kommt und weggekarrt wird. Aber selbst wenn es eine größere Menge ist, ist die Radioaktivität eher gering. Da ist die Staubbelastung an sich sicherlich gefährlicher.

Aber was ich eigentlich nur posten wollte:
Schweiz/Bundesrat-beschliesst-Atomausstieg-auf-Raten:
https://www.tagesschau.sf.tv/Nachri.../Bundesrat-beschliesst-Atomausstieg-auf-Raten
 
Tschernobyl hat dann wohl auch nur eine Wolke emittiert.

Jedenfalls keinen Atommüll hinterlassen (der Unfall an sich).

Müll ist etwas, das nicht mehr gebraucht wird. Etwas, das aussortiert wird. Weder die Emissionen an Kohlekraftwerken noch die Emission am Auto oder am Atomkraftwerk werden als "Müll" verstanden (und der hinterlassene Haufen Dreck ist demnach auch kein Müll).


Aber statt hier irgendwie zu argumentieren, bringst du lieber ein total unnötiges Beispiel für etwas völlig irrelevantes.

Mensch, das ist so lachhaft hier........
 
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Nun ist es raus, was sich schwarz-gelb unter einem "schnellen" Ausstieg vorstellt. :biggrin::ugly:

Die Logik, die momentan wegen des Moratoriums stillstehenden Meiler dauerhaft abzuschalten ABER ein AKW davon als "kalte Reserve" zu deklarieren, erschliesst sich wohl den Entscheidern selbst nicht wirklich.
Mal ganz davon abgesehen, dass wir momentan mit 4 [!] AKWs am Netz vom prognostizierten Blackout genau so weit entfernt sind wie mit 17 aktiven AKWs.
 
Ich lese jetzt "Ausstieg bis 2022", aber Übertragung von Restlaufzeiten möglich etc... wieder nichts mit fixen Daten, oder?

Ich persönlich könnte mich ja mit einem Endtermin 01.01.2022 anfreunden, dann weiß jeder, woran er ist und die Unternehmen können endlich anfangen, Alternativen wirklich zu entwickeln und nicht nur zu verhindern.

Marty