Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Wir sollten eines vor Deine Tür stellen, damit solltest Du ja keine Probleme haben. Oder möchtest Du lieber ein schickes Häuschen auf der Asse, da sollen Grundstücke gerade günstig sein?
Und jedem Befürworter von Ökostrom sollte man ein Windpark, ein Solarfeld und die dazugehörigen Leitungen vor das Haus setzen oder was!? Was ist denn das für eine Kindergartenargumentation? :roll:
 
Nein, habe ich nicht, dazu gibt es noch keinerlei Ansätze. Hast Du welche, die belegen, das Dekontamination von atomar verseuchtem Gebiet möglich wäre?

Dazu, es ist keinn großes Problem bestimmte Elemente z.B. aus Wasser zu filtern. Also wird es zukunftig möglich sein dies im großen Stil zu erledigen. Und schon hat man die radionukleide beisammen und kann sie auch noch nutzen.

Nicht? Wer zahlt das denn dann z.B. in der Asse?

Nein unser Prob. sollte es nicht sein, sondern die des Verursachers. Weil du nu die Asse ins Spielbringst, ich bin gegen eine hirnlose Endlagerung weil das sinnlos/unmöglich ist, gibt wege Radioaktiven Müll zu verwerten, unschädlich zu machen und noch Energie dabei gewinnen.

Wir sollten eines vor Deine Tür stellen, damit solltest Du ja keine Probleme haben.

So und dazu, mir wäre ein (neues) Kernkraftwerk vor meiner Tür lieber als so ein Windrädchen.

Abgesehen davon versteh ich nicht warum hier glei komplett gegen Atomkraft gefahren wird. Fakt ist doch das Tschernobyl einfach nur menschl. Versagen war und Fukushima war ne Katastrophe kombiniert mit fahrlässigen Handeln eines Konzerns.
So noch was zum Schluss, gegen die Nutzung von Öl hat auch keiner was obwohl es schon mehrere dutzend sehr schwere Ölkatatsrophen gab.
 
Wurde hier bestimmt schon erwähnt aber falls nicht...
Was macht das für ein Sinn Wenn wir hier die Atomkraftwerke abbauen und letztendlich Atomstrom aus anderen Ländern, wesentlich teureren Strom, importieren? Warum sollen wir In andere Energieversorgungen investieren, was wir durchaus machen, wenn dann sowieso keiner mitzieht?
Denn wenn es in Frankreich, Italien oder Tchechien knallt, betrifft uns das genau so. Manche davon stehen sogar nicht weit von der Grenze ;)

Wenn sich alle Länder darauf einigen könnten, würde ich auch gerne mehr zahlen aber so wie es aussieht, rüsten die meisten ja nicht ab sondern eher auf...
 
@winstown

also im Moment müsste Deutschland wohl Strom importieren, aber ich denke mal in paar Jahren haben wir so viele Windrädchen, Solarfelder und verbrennen tonnen von Lebensmitteln um Strom zu erzeugen dass wir dahingehend unabhängiger werden. Sollten diese Rädchen nicht genug Strom erzeugen dann verballern wir eben noch mehr Kohle, Öl und Gas weil das ja unendlich viel verfügbar ist und billiger wird ^^ Naja dann haben wir Strom aber kein essen mehr bzw können's nicht mehr bezahlen -> brauchen weniger Strom um essen zu kochen und alles ist perfekt.
Ne mal im Ernst, Erneuerbare Energien find ich persönlich ja toll, nur das dumme an denen ist das man sie NOCH nicht vernünftig speichern kann aber daran wird ja eifrig geforscht und irgendwann sind wir dann soweit Kohle,Gas, .. Kraftwerke abzuschalten. Finde es ist wichtiger die zuerst abzuschalten als die AKW's. Lieber neue AKW bauen, alte dafür weg und dafür Kraftwerke mit fossilien Energieträgern abschalten. <- Achtung, meine Meinung ^^
 
Warum sollen wir In andere Energieversorgungen investieren, was wir durchaus machen, wenn dann sowieso keiner mitzieht?
Denn wenn es in Frankreich, Italien oder Tchechien knallt, betrifft uns das genau so. Manche davon stehen sogar nicht weit von der Grenze

... und wenn niemand den ersten Schritt gemacht hätte, weil es immer bequemer ist, auf die fehlende Flexibilität anderer zu verweisen, würden wir heute noch in Höhlen leben.
Dieses Argument zieht einfach nicht.
 
... und wenn niemand den ersten Schritt gemacht hätte, weil es immer bequemer ist, auf die fehlende Flexibilität anderer zu verweisen, würden wir heute noch in Höhlen leben.
Dieses Argument zieht einfach nicht.

Bin ganz deiner Meinung, habe ja auch geschrieben dass wir bereits in andere Energieversorgungen investieren und das finde ich gut...
Nun kommt aber das große ABER...
Wir wollen, oder zumindest reden hier viele groß davon, die Akw's abschalten, wenn das der erste Schritt wäre und die anderen mitziehen würden, wäre das auch kein Problem.
Es ist ja aber eher so, dass die Menschen weiter planen sich "höhlen" zu bauen und planen diese langfristig weiter zu benutzen, verstehste was ich meine?

Es ist ja nicht so, dass wir in unseren Häusern wohnen und die Chinesen in höhlen.

Selbst unsere Kinder werden eine Welt ohne Akw's nicht erleben und wie viele Unfälle bis dahin geschehen steht auch in den Sternen.
Und das wird die Menschen in anderen, Akw freien, Ländern genau so betreffen.
 
BEs ist ja aber eher so, dass die Menschen weiter planen sich "höhlen" zu bauen und planen diese langfristig weiter zu benutzen, verstehste was ich meine?

2 Strömungen bedeuten, auf lange Sicht wird sich eine davon durchsetzen bzw. die Oberhand gewinnen.
Angesichts endlicher Rohstoffe zur Energieerzeugung und der mit Atomkraft verbundenen Gefahren und Langzeitfolgen, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Strömung der erneuerbaren Energien auch bei den heutigen "Höhlenmenschen" durchsetzt.

Schlussendlich minimiert jedes [!] abgeschaltete AKW das Risiko eines GAU und erst recht minimiert es die Menge an strahlendem Atommüll.
 
Der erste Schritt ist nicht die Dinger abzuschalten, denn dann sitzen wir alle im Dunkeln da. Erster Schritt sollte sein vernünftige alternativen zu entwickeln und die gibt es definitiv noch nicht. Und kommt mir nu bitte nich mit Speicherung in Skandinavien oder so, ich meine wirklich vernünftige Lösungen.

Schlussendlich minimiert jedes [!] abgeschaltete AKW das Risiko eines GAU und erst recht minimiert es die Menge an strahlendem Atommüll.

Hmm also du sagst das wenn wir unsre AKW abschalten und andere Länder die von uns Strom bezogen hatten AKW's und Luftverpesster bauen müssen ist das besser ? Am ende noch ohne Filter ^^ , aber egal eh man alle Folgen der Treibhausgse zu spüren bekommt leben wir schon nich mehr, haben unsre Kinder,Enkelkinder halt das Problem.
Und immer dieses "Argument" mit dem Müll. Man kann ihn in naher Zukunft verwerten und unschädlich machen.
Aber mal nebenbei, bei der Herstellung von Solarzellen werden auch hochgiftige Chemikalien benutzt die auch immermal bei Störungen austreten.
 
Zuletzt bearbeitet:
2 Strömungen bedeuten, auf lange Sicht wird sich eine davon durchsetzen bzw. die Oberhand gewinnen.
Angesichts endlicher Rohstoffe zur Energieerzeugung und der mit Atomkraft verbundenen Gefahren und Langzeitfolgen, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Strömung der erneuerbaren Energien auch bei den heutigen "Höhlenmenschen" durchsetzt.

Schlussendlich minimiert jedes [!] abgeschaltete AKW das Risiko eines GAU und erst recht minimiert es die Menge an strahlendem Atommüll.

Sehr optimistisch :)
Auf das Ende der Rohstoffe können wir lange hoffen, den Menschen ist es egal wo und wie die an die Rohstoffe kommen (BP letztes Jahr).
Das die "Höhlenmenschen" sich ändern werden, glaube ich zumindest nicht und da zähle ich uns auch noch zu.
Die aktuellen Beispiele zeigen doch, dass den Politikern die Menschen, anscheinend auch sie selbst, egal sind. Wenn strahlende Produkte, auf Grund der Umstände, nur noch einen viel höheren Wert unterschreiten müssen um importiert werden zu dürfen, nur damit die Aktien nicht erneut zusammenbrechen, muss man sich schon fragen, was in den Köpfen der Politiker/Menschen vorgeht, oder? (Falls nun Einwände kommen. Es ist kein Geheimnis, googelt das einfach mal und überzeugt euch selbst)

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis Atomkraftwerke Anschlagsziele werden oder weitere Naturkatastrophen/Menschenversagen eintreten und wie gesagt, dann ist es egal ob es hier knallt oder in anderen Ländern.

Aus meiner Sicht würde es nur Sinn machen überall Atomkraftwerke langsam auszutauschen, das irgendwie gesetzlich vereinbaren oder so, ich weiß es auch nicht aber einfach zu sagen, dass wir langsam auf erneuerbare Energie umsteigen, während andere planen bis 50 neue Aktomkraftwerke in den nächsten 20 Jahren zu bauen, sehe ich nur wenig Sinn.

Lange Rede, kurzer Sinn. Man findet keinen gemeinsamen Nenner, so lange die Menschen so sind wie sie sind.

Dein Traum, Hasi, könnte wahr werden, das denke ich auch aber nicht in den nächsten 100-200 Jahren. Wenn ich mich Irre, umso besser.
 
Und jedem Befürworter von Ökostrom sollte man ein Windpark, ein Solarfeld und die dazugehörigen Leitungen vor das Haus setzen oder was!?
Gute Idee, eine Solaranlage baue ich auf das Dach meines neuen Hauses. Die produziert mehr Strom und Wärme, als ich selber benötige. Das ist keine "Kindergartenargumentation".

Kindergarten wäre es, wenn man schön für eine Stromerzeugung plädiert, aber selber solch ein Teil nicht in seiner Nähe haben möchte.

Marty
 
Windräder stören mich nicht, die sind auch nicht laut, nicht mal wenn man direkt drunter steht. Das beste an Windrädern ist aber: man kann sie relativ schnell aufbauen und - wenn bessere Alternativen installiert sind - ebenso leicht wieder abbauen. Für den Aufbau eines Windrades braucht man ja nur eine relativ kleine Fläche, da wäre es nicht mal dramatisch, wenn dafür ein paar Quadratmeter Wald abgeholzt würden.

Und ja, perlini, ich hätte nichts gegen ein Windrad im Garten - nur leider gehört mir der Garten nicht, denn ich wohne zur Miete.

Es gibt noch Flächen ohne Ende, die man mit Solarpanels bestücken könnte. Man könnte Erdwärme nutzen (das wird auch viel zu wenig praktiziert), Wasserkraft aus Norwegen importieren (die haben gewaltigen Überschuss dort), die ungewöhnlich starken Gezeiten der Nordsee nutzen...

Würde all das ungenutzte Potential ausgenutzt, dann könnten wir vermutlich sogar Ökostrom exportieren. Und sehr wahrscheinlich würden wir - wenn wir ab sofort mit Hochdruck an dem Ausstieg aus der Kernenergie basteln, Technologieführer im Bereich Nutzung erneurbarer Energien werden.

Der Hinweis darauf, daß ein Ausstieg sinnlos sei, weil ja rund um Deutschland noch viele Reaktoren in Betrieb sind, ist nicht besonders intelligent. Denn: wo eine Naturkatastrophe wie in Japan geschieht und wie schwer sie ausfallen wird, kann derzeit niemand vorhersagen. Für Japan hat niemand mit einem Beben der Stärke 9 gerechnet. Es ist also mehr oder weniger nur Zufall, daß gerade Fukushima getroffen wurde. Umgekehrt bedeutet das für Mitteleuropa: Ob nun Fessenheim in Frankreich, Temelin in der Tschechischen Republik oder Gundremmingen in Deutschland von einem Beben besonders schwer getroffen würde, ist Zufall. Sollte Zufall auf Gundremmingen fallen, wir aber ausgestiegen sind und einen sicheren Zustand erreicht haben (was nach Abschaltung ja noch einige Monate dauert), dann könnten wir relativ gelassen damit umgehen. Das wäre dann eben Glück im Unglück. Jedes KKW, das nicht mehr in Betrieb und in einem sicheren Zustand ist, ist keine Gefahr mehr.
Weiters: Das französische Volk wurde niemals um seine Zustimmung zur Kernkraft gebeten. Die Entscheidung auf Kernenergie zu setzen, wurde von der Regierung getroffen. Der Widerstand im französischen Volk gegen die Kernenergie wächst stetig. Wenn nun wir einen Ausstieg als Insellösung vornehmen, nötige Technologien entwickeln und durch unseren Alltag beweisen können, daß das ganze funktioniert, dann haben die Franzosen ein super Argument gegen die Atomlobby: Schaut, die Deutschen können das auch, wollt ihr Atombefürworter uns wirklich weismachen, daß die "Grand Nation" das nicht auch könnte? So könnte ein deutscher Alleingang im Ausstieg ein Samen werden, der sich wild ausbreitet.
 
Gute Idee, eine Solaranlage baue ich auf das Dach meines neuen Hauses. Die produziert mehr Strom und Wärme, als ich selber benötige.
Marty

Na dannsag mal wieviel Strom du mehr produzierst ? Und wie du es speicherst um es an andere abzugeben wenn es benötigt wird würde ich auhc gerne wissen.

Das es sehr viele Flächen gibt für Solarpanels dass mag wohl stimmen, aber rechne dir mal aus wieviele Quadratmeter du benötigst um nur ein AKW unter idealbedingungen vom Netz nehmen zu können.
Hmm weiß nich was alle an Windrädern so toll finden. Die Dinger sind hässlich und schädlich für die Gesundheit (Schlagschatten) und Umwelt (egal wo sie stehen).

Zu dem Punkt Wasserkraft aus Norwegen.Mag ne Möglichkeit sein, aber was wenn Terroristen die Trassen angreifen ? Europa im Dunkeln ?

Achja,bin kein Befürworter der jetzigen Atompolitik, find nur die Technik dahinter einfach genial und die sollte man (ordentlich und verantwortungsvoll) nutzen.
 
Gute Idee, eine Solaranlage baue ich auf das Dach meines neuen Hauses.
Und zusätzlich baut ein Unternehmer ein Solarfeld VOR dein Haus, gleich neben dem Windpark. Als Ökostrombefürworter darfst du ja nix gegen Reflektionen, Windschatten und entsprechenden Geräuschpegel haben. :roll:

Kindergarten wäre es, wenn man schön für eine Stromerzeugung plädiert, aber selber solch ein Teil nicht in seiner Nähe haben möchte.
Ich wünsche mir einen Ausbau des Schiennetzes, um mehr Verkehr auf die Schienen zu bekommen. Muß ich also Gleise vor meinem Haus begrüßen oder zumindest nix dagegen haben, um... ähm, ja, warum eigentlich?

Wie dem auch sein, es ist und bleibt mE genauso "Kindergartenargumenation" wie "Nicht-Gegner müssen nach Japan" oder "die anderen Länder nutzen doch auch Atomstrom".

die ungewöhnlich starken Gezeiten der Nordsee nutzen...
Aber nicht das dann der ostfriesische Verein "freunde des Wattwurms e.V." gegen das Gezeitenkraftwerk klagt. :ugly:
 
das seh ich ganz genauso perlini. Glaub das liegt aber daran das man es immer in den Medien hört wie schön und einfach es ist "Ökostrom" zu produzieren und zu nutzen. Im Gegenzug hört man aber nur das Atomkraft nur schlecht ist ein machwerk des Teufels sei :evil: . Das Atomkraft aber auch enorme Vorteile hat und Ökostrom aber auch Nachteile hat,das hört man nie. Is nein Post gegen Ökostrom,aber man sollte immer beide Seiten sehen.
Wie Atomkraft hat auch Ökostrom seine Schattenseiten die man ebenfalls nihct unterschätzen sollte.
 
Der erste Schritt ist nicht die Dinger abzuschalten, denn dann sitzen wir alle im Dunkeln da.

Interessante These.
Status aktuell: 11 von 17 deutschen AKW sind offline. ;)

Erster Schritt sollte sein vernünftige alternativen zu entwickeln und die gibt es definitiv noch nicht.

Ohne Druck (ob Zeit, Geld, Gesetze oder was auch immer) werden Konzerne, die jeden Tag mit einem abgeschriebenen AKW eine Million Euro Gewinn einfahren, auch weiterhin nicht daran interessiert sein, schnellstmöglich Alternativen nicht nur zu finden sondern sie auch schnellstmöglich und flächendeckend zum Einsatz zu bringen.

Hmm also du sagst das wenn wir unsre AKW abschalten und andere Länder die von uns Strom bezogen hatten AKW's und Luftverpesster bauen müssen ist das besser ?

Typisches Argument der Atomlobby. ;)
Würdest Du Dir den deutschen Nettostromexport des vergangenen Jahres anschauen wäre Dir aufgefallen, dass allein der Nettostromexportüberschuss
der Jahresleistung von 8 AKW entspricht.
Gleichzeitig wird der Fakt vollkommen ignoriert, dass aus erneuerbare Energien im Vergleich 2009-2010 25 TWh mehr erzeugt wurden.
Das entspricht in etwa dem Nettostromexportüberschuss.
Würde man nun nur die Hälfte dieser 25 TWh als jährliche Steigerung für die kommenden Jahre ansetzen, braucht es nur ein bisschen Erstklässer-Mathematik um den Zeitpunkt der Abschaltung des letzten, deutschen AKW zu berechnen.

Und immer dieses "Argument" mit dem Müll. Man kann ihn in naher Zukunft verwerten und unschädlich machen.

Garantiert wer? Du?

Aber mal nebenbei, bei der Herstellung von Solarzellen werden auch hochgiftige Chemikalien benutzt die auch immermal bei Störungen austreten.

Schmutzige Methoden des Rohstoffabbaus existieren weltweit - egal ob für Öl, Uran, seltene Erden oder Gas. Dieses Problem gilt es an sich zu beseitigen.
 
Na dannsag mal wieviel Strom du mehr produzierst ?
Das sag ich Dir, wenn das Haus steht, OK? Vorhersagen wird nämlich schwierig.

Und wie du es speicherst um es an andere abzugeben wenn es benötigt wird würde ich auhc gerne wissen.
Ich speise es direkt ins Netz und es wird von denen verbraucht, die es in dem Moment benötigen.

Das es sehr viele Flächen gibt für Solarpanels dass mag wohl stimmen, aber rechne dir mal aus wieviele Quadratmeter du benötigst um nur ein AKW unter idealbedingungen vom Netz nehmen zu können.
Hast Du das schon gemacht? Dann nenne doch mal die Zahlen. Und dann rechne das einfach mal gegen die Dachfläche der Häuser in Deutschland.

Hmm weiß nich was alle an Windrädern so toll finden. Die Dinger sind hässlich und schädlich für die Gesundheit (Schlagschatten) und Umwelt (egal wo sie stehen).
Im Gegensatz zu einem Atomkraftwerk ist das wohl wie einen Husten mit Lungenkrebs zu vergleichen.

Zu dem Punkt Wasserkraft aus Norwegen.Mag ne Möglichkeit sein, aber was wenn Terroristen die Trassen angreifen ? Europa im Dunkeln ?
Oh, das Terrorismus-Argument hat noch niemand gebracht als Pro-Argument für Atomkraft. Bisher dachte ich immer, ein Terroranschlag auf ein Atomkraftwerk sei viel schlimmer als auf ein Wasserkraftwerk.

Und zusätzlich baut ein Unternehmer ein Solarfeld VOR dein Haus, gleich neben dem Windpark. Als Ökostrombefürworter darfst du ja nix gegen Reflektionen, Windschatten und entsprechenden Geräuschpegel haben.
Vor meinem Haus ist eine Straße, hinter meinem Haus mein Garten, daneben ist ein großes Feld mit viel Platz, da darf er das gerne. Habe ich Dir damit jetzt das Argument abgenommen?

Ich nehme die Windräder und das Solarfeld, Du das Kohlekraftwerk und das Atomkraftwerk.

Ich wünsche mir einen Ausbau des Schiennetzes, um mehr Verkehr auf die Schienen zu bekommen. Muß ich also Gleise vor meinem Haus begrüßen oder zumindest nix dagegen haben, um... ähm, ja, warum eigentlich?
Tja, Du musst nicht. Du kannst auch zu denjenigen gehören, die zwar gerne etwas fordern, aber selber nichts dafür tun. Mehr Schiene, aber nicht bei mir vor der Haustür, mehr alternative Energie, aber nicht bei mir, mehr Atomkraft, aber nicht in meiner Nähe. Zu der Sorte gehören dann auch die "Freunde des Wattwurms".

Marty
 
Interessante These.
Status aktuell: 11 von 17 deutschen AKW sind offline. ;)

Und was haben wir davon ? Wir importieren Strom ^^ .

Ohne Druck (ob Zeit, Geld, Gesetze oder was auch immer) werden Konzerne, die jeden Tag mit einem abgeschriebenen AKW eine Million Euro Gewinn einfahren, auch weiterhin nicht daran interessiert sein, schnellstmöglich Alternativen nicht nur zu finden sondern sie auch schnellstmöglich und flächendeckend zum Einsatz zu bringen.

Wenn die Technik ausgereift wäre dann könnte sie keine Atomlobby aufhalten, denn wenn sie ausgereift ist, dann lohnt sie sich und Unternehmer springen auf.


Gleichzeitig wird der Fakt vollkommen ignoriert, dass aus erneuerbare Energien im Vergleich 2009-2010 25 TWh mehr erzeugt wurden.

Frag mich wo du die Zahlen her hast, ich hab nur gelesen das D nur ca 100000 GWH insgesamt erzeugt hat aus erneurbaren Energien

Garantiert wer? Du?

Wer gerantiert das allesProblemlos läuft mit den erneuerbaren Energien ? Du ? Fakt ist das es möglich ist den Müll zu verwerten und eine Großanlage ist im Bau.

Schmutzige Methoden des Rohstoffabbaus existieren weltweit - egal ob für Öl, Uran, seltene Erden oder Gas. Dieses Problem gilt es an sich zu beseitigen.

Mir ging's gerad gar ncih um den Abbau, sondern um die Herstellung der Solarfelder.
 
Und jedem Befürworter von Ökostrom sollte man ein Windpark, ein Solarfeld und die dazugehörigen Leitungen vor das Haus setzen oder was!? Was ist denn das für eine Kindergartenargumentation? :roll:
Wenn man um mich, der zu Hause sitzt, einen 2-km-Radius zieht, befinden sich ungefähr 20 Windräder auf dieser Fläche.

Wenn ich mich in die Mitte unseres Gartens stelle und mich umschaue (aber nicht bewege) sehe ich 19 Häuser (hier sind die Gärten sehr offen), von denen sieben Solarplatten auf ihren Dächern haben.

Von leitungen habe ich noch nie etwas mitbekommen.

Im Jahr 2008 hat mein Landkreis - Aurich - das 1,7-fache des eigenen Stromverbrauches ins Netz eingespeist - komplett erneuerbar.

Ich fühle mich nicht von Windrädern oder Solardächern belästigt, und könnte sogar noch mehr vertragen. Ich kenne auch keinen, der sich daran so sehr stört, dass er es zum Ausdruck bringen muss.
 
Ich speise es direkt ins Netz und es wird von denen verbraucht, die es in dem Moment benötigen.

und was wenn's in dem Moment keiner brauch ? bzw was ist wenn jemand den strom in der Nacht benötigt ?

Hast Du das schon gemacht? Dann nenne doch mal die Zahlen. Und dann rechne das einfach mal gegen die Dachfläche der Häuser in Deutschland.

Jaja das übliche mach mal, selber denken möchte ihc nicht könnt mich anstrengen und mein Horizont erweitern.

Oh, das Terrorismus-Argument hat noch niemand gebracht als Pro-Argument für Atomkraft. Bisher dachte ich immer, ein Terroranschlag auf ein Atomkraftwerk sei viel schlimmer als auf ein Wasserkraftwerk.

ich hab nich von nem Angriff auf en WKW geredet, das wäre verkraftbar weil andere einspringen können. Aber wenn einer die Leitung kappt, dann sieht's dunkel aus.
Und außerdem hab ich schon paar mal gesagt das die alten AKW im Betrieb mist sind. Neue wären dagegen auhc sicherer da keine Kernschmelze möglich ! Und ein Angriff auf ne Chemiefabrik wäre genauso fatal.
 
Und was haben wir davon ? Wir importieren Strom ^^ .

Was ist daran neu? :biggrin:
Während Deutschland Strom importiert, exportiert es gleichzeitig.
Interessant ist lediglich, ob wir Netto [!] mehr Strom importieren als exportieren.

Wenn die Technik ausgereift wäre dann könnte sie keine Atomlobby aufhalten, denn wenn sie ausgereift ist, dann lohnt sie sich und Unternehmer springen auf.

Ausgereifte Technik ist vorhanden. Oder was ist Dir an Windrädern mit einer Leistung von 5MW nicht ausgereift?

Solange Dein altes Auto noch fährt und Du keine zusätzlichen Investitionen tätigen musst, welchen Druck hast Du, Dir ein neues zu kaufen?

Frag mich wo du die Zahlen her hast

Schreib Dich nicht ab - lern googeln.
Ansonsten würde ich zuerst beim BMU schauen ;)

Wer gerantiert das allesProblemlos läuft mit den erneuerbaren Energien?

Welche Garantien möchtest Du denn persönlich haben?

Fakt ist das es möglich ist den Müll zu verwerten und eine Großanlage ist im Bau.

An einer Quelle wäre ich interessiert.

Mir ging's gerad gar ncih um den Abbau, sondern um die Herstellung der Solarfelder.

Giftig bleibt giftig - egal ob beim Abbau, der Produktion oder der Entsorgung und Endlagerung.