Genug Geld zum leben?

Ich kenne mich im Polizeidienst nicht wirklich aus, aber es gibt nicht für umsonst die Unterscheidung zwischen mittlerem, gehobenem und höheren Dienst.
Wenn ich mir aber überlege was bei uns der mittlere Dienst teilweise zu leisten hat, ist deren Bezahlung mehr als nur fair. Und so viel anders wird es im Polizeidienst auch nicht sein.
 
Wenn ich mir aber überlege was bei uns der mittlere Dienst teilweise zu leisten hat, ist deren Bezahlung mehr als nur fair. Und so viel anders wird es im Polizeidienst auch nicht sein.

OK, dann mal Butter bei die Fische:

Der mittlere Polizeidienst wird in den Besoldungsgruppen A6 - A9 eingegliedert, das ist je nach Bundesland anders. A6 hat zur Zeit ein Einstiegsgehalt von 1621,17 Euro brutto, A9 1916,09 brutto.

Berücksichtigen muss man dabei, dass vom Brutto keine Sozialversicherungsbeiträge mehr abgezogen werden. Es ist also netto um einiges höher als bei einem Angestellten oder Arbeiter. Dafür muss ein Beamter seinen Anteil an der Krankenversicherung (50%) selber privat versichern. Und nicht nur das, auch seine Familie muss privat versichert werden. Das wird gerade im Alter eine enorme Belastung.

Aber weiter zum Einkommen. Das erhöht sich schrittweise alle zwei Jahre (5 mal), danach alle 3 Jahre (4 mal) und dann alle 4 Jahre (4 mal). Der absolute Höchstverdienst bei A6 liegt bei 2011.06 Euro brutto (erreichbar nach 22 Dienstjahren). Bei A9 kommt man nach 34 Dienstjahren 2533,80 Euro.

Vergessen darf man nicht die Familienzulage, die je nach Familiensituation auch nur 100-200 Euro ausmacht, durch die zusätzlich Versicherungsbeiträge mehr als aufgefressen werden dürfte.

Laut www.nettolohn.de darf sich also ein 55-jähriger Polizeikommissar über eine Nettogehalt von 2045,90 Euro freuen, wenn er Single ist. Davon gehen noch mal geschätzte 250-300 Euro Krankenversicherung ab. Bleiben 1800 Euro zum Leben.

Dafür hat man dann eine 41 Stunden-Woche, keinerlei Arbeitnehmerrechte mehr, soll bis 67 arbeiten.

Über das, was Polizeibeamte im Streifendienst oder in den Hundertschaften täglich zu leisten haben, brauche ich wohl nichts zu sagen. Jeder, der schon mal Polizeieinsätze bei Castor-Transporten, Fussballspielen und Demos gesehen hat, weiß, dass das ein Schei...-Job ist.

So toll finde ich diese Situation nicht. Man kann aber sagen, jeder hatte ja die Wahl, welchen Job er macht. Und darum geht es hier. Jeder, der zur Polizei geht, sollte sich im Klaren darüber sein, dass sich das nur im gehobenen Dienst wirklich lohnt, sowohl finanziell als auch von der Arbeitsqualität.

Marty
 
Der mittlere Polizeidienst wird in den Besoldungsgruppen A6 - A9 eingegliedert, das ist je nach Bundesland anders. A6 hat zur Zeit ein Einstiegsgehalt von 1621,17 Euro brutto, A9 1916,09 brutto.
Das ist immer noch mehr, als viele andere Berufseinsteiger nach der Ausbildung verdienen.

Dafür muss ein Beamter seinen Anteil an der Krankenversicherung (50%) selber privat versichern.
Ist bei einem vergleichbaren Nettlohn eines Arbeiters fast doppelt so hoch.

Und nicht nur das, auch seine Familie muss privat versichert werden. Das wird gerade im Alter eine enorme Belastung.
Das ist mir neu. Heißt aber auch, dass sich die Familie nicht gesetzlich versichern muss und somit wird es in der Gesamtheit auch wieder günstiger, da die PKV unumstritten günstiger ist und bessere Leistungen bietet.

Der absolute Höchstverdienst bei A6 liegt bei 2011.06 Euro brutto (erreichbar nach 22 Dienstjahren).
Im öffentlichen Dienst wird man aber auch regelmäßig befördert. Wenn man nach 22 Dienstjahren immer noch in A6 ist, will ich nicht wissen welchen Mist der-/diejenige verzapft hat.
Bei A9 kommt man nach 34 Dienstjahren 2533,80 Euro.
Mit Erreichen von A8 bzw. A9 besteht aber auch die Möglichkeit des Aufstiegs in den gehobenen Dienst (dafür muss man zwar von irgendwem zugelassen werden, aber man hat die Qualifikation dafür). Hier sind die Verdienstmöglichkeiten schon weitaus lukrativer.

Vergessen darf man nicht die Familienzulage, die je nach Familiensituation auch nur 100-200 Euro ausmacht, durch die zusätzlich Versicherungsbeiträge mehr als aufgefressen werden dürfte.
+ Zulage für Dienst zu Ungünstigen Zeiten
+ Schichtzulage

Laut www.nettolohn.de darf sich also ein 55-jähriger Polizeikommissar über eine Nettogehalt von 2045,90 Euro freuen, wenn er Single ist. Davon gehen noch mal geschätzte 250-300 Euro Krankenversicherung ab. Bleiben 1800 Euro zum Leben.
Das sollte für einen Single eigentlich ausreichend sein. Dafür darfst du die gesicherte Pension nicht vergessen.

Dafür hat man dann eine 41 Stunden-Woche, keinerlei Arbeitnehmerrechte mehr, soll bis 67 arbeiten.
Was sind schon 41 Stunden? Es gibt auch schlechtbezahltere Jobs in denen man mehr Wochenstunden zu absolvieren hat.

Über das, was Polizeibeamte im Streifendienst oder in den Hundertschaften täglich zu leisten haben, brauche ich wohl nichts zu sagen. Jeder, der schon mal Polizeieinsätze bei Castor-Transporten, Fussballspielen und Demos gesehen hat, weiß, dass das ein Schei...-Job ist.
Das weiß man vorher. Und wem das nicht Ansatzweise gefällt, der hat seinen Beruf völlig verfehlt.

So toll finde ich diese Situation nicht. Man kann aber sagen, jeder hatte ja die Wahl, welchen Job er macht. Und darum geht es hier. Jeder, der zur Polizei geht, sollte sich im Klaren darüber sein, dass sich das nur im gehobenen Dienst wirklich lohnt, sowohl finanziell als auch von der Arbeitsqualität.
Na wenigstens hier sind wir uns einig.
 
Das ist immer noch mehr, als viele andere Berufseinsteiger nach der Ausbildung verdienen.
In welche Tarifverträge hast Du geschaut? In allen mir bekannten verdient man nach einer dreijährigen Ausbildung deutlich mehr. Selbst bei uns in der IG Textil sind die Löhne nach einer 3 jährigen Ausbildung höher, und wir haben einen miesen Tarifvertrag.

Ist bei einem vergleichbaren Nettlohn eines Arbeiters fast doppelt so hoch.
Was meinst Du mit der Aussage? Ich wollte schlicht aussagen, dass bei einem Arbeitnehmer die Krankenkasse schon gezahlt ist, wenn er sein Netto bekommt, bei einem Beamten nicht.

Das ist mir neu. Heißt aber auch, dass sich die Familie nicht gesetzlich versichern muss und somit wird es in der Gesamtheit auch wieder günstiger, da die PKV unumstritten günstiger ist und bessere Leistungen bietet.

Oha. Wenn Du als Angestellter Frau und Kinder hast, sind die absolut kostenlos gesetzlich mitversichert. Als Beamter darfst Du sowohl Frau als auch Kinder einzeln privat versichern. Das ist NIE billiger.

Im öffentlichen Dienst wird man aber auch regelmäßig befördert. Wenn man nach 22 Dienstjahren immer noch in A6 ist, will ich nicht wissen welchen Mist der-/diejenige verzapft hat.
Man kommt im mittleren Dienst heute noch max. auf A10, demnächst ist bei A9 Ende. Regelmässige Beförderung hiess bei meiner Frau Beförderung zur Kommissarin mit 29, Beförderung zur Oberkommissarin wird irgendwann mit Ende 40 sein und das war es... Klar, auch das ist regelmässig, nämlich alle 20 Jahre.

Mit Erreichen von A8 bzw. A9 besteht aber auch die Möglichkeit des Aufstiegs in den gehobenen Dienst
Dafür muss man einen Test bestehen und danach studieren. Wenn man den Test nicht schafft (2 Versuche), dann ist man für sein Leben im mittleren Dienst. Und den Test macht man mit Mitte 20 und der ist nicht einfach.

+ Zulage für Dienst zu Ungünstigen Zeiten
+ Schichtzulage
Wie hoch sind denn die? Und bekommt denn jeder Polizeibeamte diese Zulagen? Auf der Abrechnung meiner Frau tauchen die sehr selten auf.

Das sollte für einen Single eigentlich ausreichend sein. Dafür darfst du die gesicherte Pension nicht vergessen.
Dein "gesichert" bezieht sich auf eine Pension in Höhe des aktuell geltenden Sozialhilfesatzes. Das ist, was der Staat tatsächlich zahlen muss. Alle Zahlungen darüber können jederzeit geändert werden.

Was sind schon 41 Stunden? Es gibt auch schlechtbezahltere Jobs in denen man mehr Wochenstunden zu absolvieren hat.
Wie oben schon mal geschrieben: Bei der IG Textil gelten aktuell 38,5 Stunden bei höherer Bezahlung. Welche Tarifverträge meinst Du also? Ich kenne aktuell keinen Tarifvertrag mit einer Wochenarbeitszeit über 41 Stunden.

Das weiß man vorher. Und wem das nicht Ansatzweise gefällt, der hat seinen Beruf völlig verfehlt.
Nein, das weiß man nicht vorher. Weil ein Polizeibeamter, der 1980 seine Ausbildung gemacht hat, nicht wissen konnte, dass es im Jahr 2007 "normal" ist, jedes Wochenende bei mindestens 2 Fussballspielen anwesend sein zu müssen, dazwischen noch die eine oder andere NPD-Demo begleiten darf und zwei- bis dreimal im Jahr zu zum Teil wochenlangen Einsätzen zur Chaotenbelustigung fahren darf.

Damals gab es auch noch ein Mitbestimmungsrecht für Personalräte, welches gerade in NRW völlig abgeschafft wurde.

Damals gab es auch noch keine 500 Überstunden pro Halbjahr, die man zwar zu leisten hatte, zum Abbau derselben aber leider keine Zeit ist...

Alles Dinge, die sich entwickelt haben, und die Neuanfänger jetzt miteinbeziehen sollten in ihre Entscheidung. Alle, die sich vor x Jahren entschieden haben, sind jetzt die Betrogenen.

Marty
 
In welche Tarifverträge hast Du geschaut? In allen mir bekannten verdient man nach einer dreijährigen Ausbildung deutlich mehr. Selbst bei uns in der IG Textil sind die Löhne nach einer 3 jährigen Ausbildung höher, und wir haben einen miesen Tarifvertrag.

Wo lebst du denn? Also ich habe nach meiner Ausbildung 1200 Netto gehabt und das in der gutgehenden Chemieindustrie. Denke mal auch, dass ein Beamter im mittleren Dienst schon besser verdient, als ein "normaler" Arbeitnehmer.
 
Wo lebst du denn? Also ich habe nach meiner Ausbildung 1200 Netto gehabt und das in der gutgehenden Chemieindustrie.
Wann war das? Ich habe nur den Vertrag von 2004 gefunden und da war das Einstiegsgehalt für die Gruppe E8 (Facharbeiter) bei 2273 und stieg bis zum 8. Besch.-Jahr auf 2873 Euro.

Für kaufm. Angestellte ohne Studium (E9) ging es bei 2.334 Euro los...

Und das ist 3 Jahre her.

Marty
 
In welche Tarifverträge hast Du geschaut? In allen mir bekannten verdient man nach einer dreijährigen Ausbildung deutlich mehr. Selbst bei uns in der IG Textil sind die Löhne nach einer 3 jährigen Ausbildung höher, und wir haben einen miesen Tarifvertrag.
Wieso Tarifverträge? Ist mir neu, dass jeder Arbeitnehmer in Deutschland einen Tarifvertrag hat.
Davon mal abgesehen. Meine Exfreundin hatte eine 3-jährige Ausbildung zur MTA. Wurde damals in BAT 5 oder 6 eingruppiert. 40 Wochenstunden und 2000-2200 Euro brutto. Unter dem Strich blieben 1100-1300 Euro. Aber es geht ja nur den Polizisten so schlecht. :roll:
Was meinst Du mit der Aussage? Ich wollte schlicht aussagen, dass bei einem Arbeitnehmer die Krankenkasse schon gezahlt ist, wenn er sein Netto bekommt, bei einem Beamten nicht.
Damit wollte ich sagen, dass bei einem vergleichbarem Nettolohn der Krankenversicherungsbeitrag viel höher ist als der der PKV.
Bespiel: Bei einem Brutoolohn von 2000-2200Euro waren es um die 250 Euro Krankversicherungsbeitrag.

Oha. Wenn Du als Angestellter Frau und Kinder hast, sind die absolut kostenlos gesetzlich mitversichert. Als Beamter darfst Du sowohl Frau als auch Kinder einzeln privat versichern. Das ist NIE billiger.
Aha. Dann wundert es mich aber, dass mein Vater und meine Mutter beide ihren KK-Beitrag leisten müssen. Da scheint ihr in NRW wohl Sonderregelungen zu besitzen.
Man kommt im mittleren Dienst heute noch max. auf A10, demnächst ist bei A9 Ende. Regelmässige Beförderung hiess bei meiner Frau Beförderung zur Kommissarin mit 29, Beförderung zur Oberkommissarin wird irgendwann mit Ende 40 sein und das war es... Klar, auch das ist regelmässig, nämlich alle 20 Jahre.
Wie das bei der Polizei gehandhabt wird, weiß ich nicht. Sagte ich bereits. Ich weiß nur, dass es bei uns anders ist. Es wird zwar nicht jeder befördert, aber wer seine Arbeit gut macht, der wird auch dementsprechend belohnt.
Dafür muss man einen Test bestehen und danach studieren. Wenn man den Test nicht schafft (2 Versuche), dann ist man für sein Leben im mittleren Dienst. Und den Test macht man mit Mitte 20 und der ist nicht einfach.
Ob der Test einfach ist oder nicht, weiß ich nicht. Ich habe gleich im gehobenen Dienst angefangen. Wie dem auch sei, bei dem Test trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Wenn jeder in den gehobenen Dienst kann, kann man den mittleren auch gleich abschaffen.
Studium? Wenn das dem des nichttechnischem Verwaltungsdienstes gleich ist, komm ich aus dem Lachen nicht mehr raus. Das war kein richtiges Studium, sondern Schule auf Abi-Niveau.

Wie hoch sind denn die? Und bekommt denn jeder Polizeibeamte diese Zulagen? Auf der Abrechnung meiner Frau tauchen die sehr selten auf.
Wie hoch die sind, weiß ich nicht. Interessiert mich auch nicht, weil ich weder Dienst zu ungünstigen Zeiten leisten muss, noch im Schichtdienst arbeite.
Wenn die Zulagen nur sehr selten Auftauchen, wird deine Frau wohl eher selten Schichtdienst oder Dienst zu ungünstigen Zeiten leisten. Also worüber beschwerst du dich?

Dein "gesichert" bezieht sich auf eine Pension in Höhe des aktuell geltenden Sozialhilfesatzes. Das ist, was der Staat tatsächlich zahlen muss. Alle Zahlungen darüber können jederzeit geändert werden.
Auch hier kann ich mich nur auf den nichtteschnischen Verwaltungsdienst in Bayern beziehen. Da sind es um die 80% des letzten Gehaltes. Und da kann man von gesichert sprechen.

Wie oben schon mal geschrieben: Bei der IG Textil gelten aktuell 38,5 Stunden bei höherer Bezahlung. Welche Tarifverträge meinst Du also? Ich kenne aktuell keinen Tarifvertrag mit einer Wochenarbeitszeit über 41 Stunden.
Siehe oben.

Nein, das weiß man nicht vorher. Weil ein Polizeibeamter, der 1980 seine Ausbildung gemacht hat, nicht wissen konnte, dass es im Jahr 2007 "normal" ist, jedes Wochenende bei mindestens 2 Fussballspielen anwesend sein zu müssen, dazwischen noch die eine oder andere NPD-Demo begleiten darf und zwei- bis dreimal im Jahr zu zum Teil wochenlangen Einsätzen zur Chaotenbelustigung fahren darf.
Nein, weiß man nicht? Ich habe gerade vom Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (POG) nur eine Version von 1993 gefunden. Wird damals aber auch nicht so viel anders gewesen sein. Wie dem auch sei, werfen wir mal einen Blick in § 1:
§ 1
Aufgaben der allgemeinen Ordnungsbehörden und der Polizei

(1) Die allgemeinen Ordnungsbehörden und die Polizei haben die Aufgabe, Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren. Sie haben Vorbereitungen zu treffen, um künftige Gefahren abwehren zu können (Vorbereitung auf die Gefahrenabwehr). Die Polizei hat im Rahmen der Gefahrenabwehr auch Straftaten zu verhüten und für die Verfolgung von Straftaten vorzusorgen (vorbeugende Bekämpfung von Straftaten).

(2) Die allgemeinen Ordnungsbehörden und die Polizei haben ferner die Aufgaben zu erfüllen, die ihnen durch andere Rechtsvorschriften übertragen sind.

(3) Der Schutz privater Rechte obliegt den allgemeinen Ordnungsbehörden und der Polizei nach diesem Gesetz nur dann, wenn gerichtlicher Schutz nicht rechtzeitig zu erlangen ist und wenn ohne ordnungsbehördliche oder polizeiliche Hilfe die Verwirklichung des Rechts vereitelt oder wesentlich erschwert werden würde.

[...]
Quelle

Die ersten drei Absätze besagen doch eindeutig, dass die Polizei zum Schutze der Bevölkerung da ist und um alle Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren.
Also wusste man damals schon, dass wenn sich die Menschen ändern auf die Polizei mehr Arbeit zukommt.
Damals gab es auch noch ein Mitbestimmungsrecht für Personalräte, welches gerade in NRW völlig abgeschafft wurde.
Auch hier wieder: Das ist bei uns noch immer so.
Damals gab es auch noch keine 500 Überstunden pro Halbjahr, die man zwar zu leisten hatte, zum Abbau derselben aber leider keine Zeit ist...
Kann ich nichts zu sagen, ich feier meine Überstunden ab wie ich lustig bin.
Alles Dinge, die sich entwickelt haben, und die Neuanfänger jetzt miteinbeziehen sollten in ihre Entscheidung. Alle, die sich vor x Jahren entschieden haben, sind jetzt die Betrogenen.
Wenn doch alles so schlecht ist, warum ist deine Frau dann noch immer bei der Polizei? Soll sie doch ihren Job hinschmeißen. :roll: Rechne mal alles aus, was ihr dann spart:
  • PKV
  • ihr könnt umziehen und du sparst Spritkosten und musst nicht alle 4 Jahre ein neues Auto kaufen
  • ...

Wo lebst du denn? Also ich habe nach meiner Ausbildung 1200 Netto gehabt und das in der gutgehenden Chemieindustrie. Denke mal auch, dass ein Beamter im mittleren Dienst schon besser verdient, als ein "normaler" Arbeitnehmer.
Das ist Marty. Alles was ihm nicht passt, wird schlecht geredet. Vorteile, die der öffentliche Dienst mit sich bringt, werden einfach igonriert, weil doch alles so schlecht ist.
 
Wieso Tarifverträge? Ist mir neu, dass jeder Arbeitnehmer in Deutschland einen Tarifvertrag hat.
Was willst Du denn sonst vergleichen? Einzelverhandelte Arbeitsverträge? 1-Euro Jopbber?

Davon mal abgesehen. Meine Exfreundin hatte eine 3-jährige Ausbildung zur MTA. Wurde damals in BAT 5 oder 6 eingruppiert.
Also Angestellte im öffentlichen Dienst, auch nicht besser als Beamte.

Damit wollte ich sagen, dass bei einem vergleichbarem Nettolohn der Krankenversicherungsbeitrag viel höher ist als der der PKV.
Welches Alter hast Du da verglichen und welchen Familienstand?
Bespiel: Bei einem Brutoolohn von 2000-2200Euro waren es um die 250 Euro Krankversicherungsbeitrag.
Und was kostet einen z.B. 40-jährigen, verheiratet mit Kind eine PKV?

Aha. Dann wundert es mich aber, dass mein Vater und meine Mutter beide ihren KK-Beitrag leisten müssen. Da scheint ihr in NRW wohl Sonderregelungen zu besitzen.
Nein, sie werden schlicht beide arbeiten. Und gesetzl. Krankenkassenbeiträge werden vom Einkommen gerechnet, nicht nach Anzahl Personen.

Ob der Test einfach ist oder nicht, weiß ich nicht. Ich habe gleich im gehobenen Dienst angefangen. Wie dem auch sei, bei dem Test trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Wenn jeder in den gehobenen Dienst kann, kann man den mittleren auch gleich abschaffen.
Wir vergleichen aber hier keine Akademiker mit dem gehobenen Dienst, sonst sieht der Vergleich auch völlig anders aus.

Wenn die Zulagen nur sehr selten Auftauchen, wird deine Frau wohl eher selten Schichtdienst oder Dienst zu ungünstigen Zeiten leisten. Also worüber beschwerst du dich?
Du rechnest dieses Geld als Einkommen eines Polizeibeamten. Ich rechner es nicht, weil es schlicht nicht jedem gezahlt wird. Sonst rechne ich auch Urlaubsgeld für alle Angestellten, obwohl sehr viele keins mehr bekommen.

Auch hier kann ich mich nur auf den nichtteschnischen Verwaltungsdienst in Bayern beziehen. Da sind es um die 80% des letzten Gehaltes. Und da kann man von gesichert sprechen.
Könntest Du mal die gesetzliche Anspruchsgrundlage zitieren dafür, dass ein Beamter sicher 80% als Pension bekommt?

Also wusste man damals schon, dass wenn sich die Menschen ändern auf die Polizei mehr Arbeit zukommt.
Ach so. Da ich wissen muss, dass der Staat in 20 Jahren weniger Polizisten einstellt, weiß ich auch, dass ich dann viele Überstunden leisten muss? Krude Argumentation.

Wenn doch alles so schlecht ist, warum ist deine Frau dann noch immer bei der Polizei? Soll sie doch ihren Job hinschmeißen.
Du hast den Smilie falsch gewählt. Weil es jetzt schlicht zu spät ist, eine andere Ausbildung anzufangen evtl.

Das ist Marty. Alles was ihm nicht passt, wird schlecht geredet. Vorteile, die der öffentliche Dienst mit sich bringt, werden einfach igonriert, weil doch alles so schlecht ist.

Einen Vorteil aus dem sicheren Job hast Du bisher noch nicht genannt, oder doch? Bisher habe ich von Dir nur Argumente gelesen, warum es die von mir genannten schlechten Bedingungen nicht gibt. Und das anscheinend ohne selber tiefe Einblicke in den Job eines Polizisten zu haben. Ich vermute, Du bist Verwaltungsbeamter, korrekt?

Marty
 
Zwischen 1999 und 2001 habe ich in der Chemieindustrie gearbeitet und am Ende waren es ca. 1250 Euro netto.
Ein guter Kumpel hat in der BASF Chemikant gelernt (bis 2002), hat danach noch 3 Jahre dort auf diesem Beruf gearbeitet. Inkl. Schichtzulagen kam er auf 1700-2000€ netto, jenachdem wieviele Wochenende und Feiertage er mitgenommen hat. Wo warst du denn beschäftigt?
 
Ein guter Kumpel hat in der BASF Chemikant gelernt (bis 2002), hat danach noch 3 Jahre dort auf diesem Beruf gearbeitet. Inkl. Schichtzulagen kam er auf 1700-2000€ netto, jenachdem wieviele Wochenende und Feiertage er mitgenommen hat. Wo warst du denn beschäftigt?

Ich war ja im tiefsten Osten, in einer Raffinerie. Im ersten Jahr war ich in Schichten und habe da ca. 1800 netto gehabt, aber in der normalen Tagschicht waren es dann ca. 1250 Euro.
 
Was willst Du denn sonst vergleichen? Einzelverhandelte Arbeitsverträge? 1-Euro Jopbber?
Um auch nur einen halbwegs aussagekräftigen Vergleich ziehen zu können, müsste man wissen wie viele Tarifbeschäftigte es in Deutschland gibt. Was bringt ein solcher Vergleich, wenn der Großteil außertariflich beschäftigt ist.
Also Angestellte im öffentlichen Dienst, auch nicht besser als Beamte.
Gibt es denn deiner Meinung überhaupt eine Berufsgruppe, die anständig bezahlt wird?
Welches Alter hast Du da verglichen und welchen Familienstand?
Das müssten 2 ledige mit Anfang 20 gewesen sein.
Und was kostet einen z.B. 40-jährigen, verheiratet mit Kind eine PKV?
Mein 43-jähriger verheirateter Kollege mit 3 Kindern (Frau und Kinder bei ihm versichert) zahlt monatlich um die 250 Euro.
Nein, sie werden schlicht beide arbeiten.
Machen Sie, aber du meintest, dass wenn Du als Angestellter Frau und Kinder hast, sind die absolut kostenlos gesetzlich mitversichert. Meine Mutter ist Angestellte. Warum zahlt dann mein Vater KK-Beiträge?
Und gesetzl. Krankenkassenbeiträge werden vom Einkommen gerechnet, nicht nach Anzahl Personen.
Ich habe nichts anderes behauptet.
Wir vergleichen aber hier keine Akademiker mit dem gehobenen Dienst, sonst sieht der Vergleich auch völlig anders aus.
Du hast das Studium ins Spiel gebracht. Und als Verwaltungsbeamter bekommst auch ein Diplom.
Du rechnest dieses Geld als Einkommen eines Polizeibeamten. Ich rechner es nicht, weil es schlicht nicht jedem gezahlt wird. Sonst rechne ich auch Urlaubsgeld für alle Angestellten, obwohl sehr viele keins mehr bekommen.
Jeder, der in Schichten arbeitet, bekommt eine Schichtzulage. Warum sollte das nicht als Einkommen zählen? Was das Urlaubs-/Weihnachtsgeld betrifft, so ist die Frage, ob es gezahlt wird oder nicht. Wenn ja, ist gehört es zum Einkommen oder warum zahlt man dafür Lohnsteuer?
Könntest Du mal die gesetzliche Anspruchsgrundlage zitieren dafür, dass ein Beamter sicher 80% als Pension bekommt?
2002 wurden Gesetzgebungskompetenzen dahingehend geändert, dass die Länder unter Beachtung der verfassungsrechtlichen Normen eigenständige Regelungen zur Besoldung, zur Laufbahn sowie zur Versorgung zu treffen haben.
Daher weiß ich nicht wie aktuell das Gesetz über die Versorgung der Beamten und Richter in Bund und Ländern noch ist, aber darin steht, dass der Pensionsanspruch 71,75% vom letzten Bruttogehalt beträgt. Insoweit gebe ich dir Recht, dass ich mit meinen 80% wohl etwas daneben lag.
Quelle
Ach so. Da ich wissen muss, dass der Staat in 20 Jahren weniger Polizisten einstellt, weiß ich auch, dass ich dann viele Überstunden leisten muss?
Wenn sich die Finanzsituation des Staates die nächsten 20 Jahre so weiter entwickelt, ist davon auszugehen.
Krude Argumentation.
Tippfehler? :mrgreen:
Du hast den Smilie falsch gewählt. Weil es jetzt schlicht zu spät ist, eine andere Ausbildung anzufangen evtl.
Was den Smilie betrifft, so gebe ich dir Recht. Aber wer hat etwas von einem anderen Job erzählt?

Einen Vorteil aus dem sicheren Job hast Du bisher noch nicht genannt, oder doch? Bisher habe ich von Dir nur Argumente gelesen, warum es die von mir genannten schlechten Bedingungen nicht gibt. Und das anscheinend ohne selber tiefe Einblicke in den Job eines Polizisten zu haben. Ich vermute, Du bist Verwaltungsbeamter, korrekt?
Den ersten Vorteil hast du gerade selber genannt. Der sichere Arbeitsplatz. Sicher in dem Sinne, dass man nicht so leicht gekündigt werden kann bzw. unkündbar ist, wenn man nicht gerade silberne Löffel klaut.
2. Vorteil: Die oben angesprochene Pension.
3. Vorteil: Geringere Steuerbelastung
4. Vorteil: oftmals günstigere Versicherungsprämien (z.B. bei der KfZ-Versicherung). Das "Argument", dass das Auto auf dich versichert ist, kannst stecken lassen.
5. Vorteil: Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld (auch wenn es das in anderen Tarifverträgen geben mag)
 
Um auch nur einen halbwegs aussagekräftigen Vergleich ziehen zu können, müsste man wissen wie viele Tarifbeschäftigte es in Deutschland gibt.
Da wohl die meisten Grossunternehmen in Deutschland der Tarifbindung unterliegen, sollte das als Vergleich reichen. Der Staat ist schliesslich auch ein Grossarbeitgeber.
Gibt es denn deiner Meinung überhaupt eine Berufsgruppe, die anständig bezahlt wird?
Natürlich, sehr viele sogar. Als Angestellter bei einem beliebigen Betrieb der Automobilindustrie fährst Du hervorragend. Das dürften so die bestbezahltesten, nichtakademischen Jobs sein, wenn es um Tarifgehalt geht.

Mein 43-jähriger verheirateter Kollege mit 3 Kindern (Frau und Kinder bei ihm versichert) zahlt monatlich um die 250 Euro.
Dann hat der einen sehr günstigen Tarif erwischt. 250 Euro Arbeitnehmeranteil entsprechen bei vergleichbarem 14% Beitrag in der gesetzlichen Versicherung übrigens einem Bruttogehalt von ca. 3500 Euro. Bei 2.500 bezahlt man in der gesetzlichen nur 175 Euro. Und da ist die Frau und unbegrenzt Kinder schon drin, wenn die nicht arbeiten.

Machen Sie, aber du meintest, dass wenn Du als Angestellter Frau und Kinder hast, sind die absolut kostenlos gesetzlich mitversichert. Meine Mutter ist Angestellte. Warum zahlt dann mein Vater KK-Beiträge?
Weil er arbeitet. Ich ging von dem Fall aus, dass er oder sie nicht arbeitet.

Du hast das Studium ins Spiel gebracht. Und als Verwaltungsbeamter bekommst auch ein Diplom.
Das Studium habe ich ins Spiel gebracht, nachdem du den gehobenen Dienst als Chance genannt hast.

Jeder, der in Schichten arbeitet, bekommt eine Schichtzulage. Warum sollte das nicht als Einkommen zählen?
Weil es nicht jeder hat. Du kannst doch keine Gehaltsbestandteile in einen Vergleich rechnen, die nur Teile der Beschäftigten bekommen. Und ein Polizist in einer Hundertschaft bekommt sie nicht.

2002 wurden Gesetzgebungskompetenzen dahingehend geändert, dass die Länder unter Beachtung der verfassungsrechtlichen Normen eigenständige Regelungen zur Besoldung, zur Laufbahn sowie zur Versorgung zu treffen haben.
Daher weiß ich nicht wie aktuell das Gesetz über die Versorgung der Beamten und Richter in Bund und Ländern noch ist, aber darin steht, dass der Pensionsanspruch 71,75% vom letzten Bruttogehalt beträgt. Insoweit gebe ich dir Recht, dass ich mit meinen 80% wohl etwas daneben lag.
Quelle
Und als Du angefangen hast, waren es noch 75%. Und wenn Du in Pension gehst, sind es vielleicht nur noch 50%. Ich sehe noch keinen Rechtsanspruch auf irgendeine Höhe, ich sehe dort nur den aktuellen Wert, wenn Du jetzt in Pension gehst.

https://www.abendblatt.de/daten/2005/09/28/486818.html

Wenn sich die Finanzsituation des Staates die nächsten 20 Jahre so weiter entwickelt, ist davon auszugehen.
Und man musste natürlich vor 20 Jahren schon wissen, dass die deutsche Wiedervereinigung des Staat soviel kosten wird, dass er sich keine Polizisten mehr leisten kann?

Nein: https://www.openthesaurus.de/overview.php?word=krude

Was den Smilie betrifft, so gebe ich dir Recht. Aber wer hat etwas von einem anderen Job erzählt?
Alternative? Hartz IV?

Den ersten Vorteil hast du gerade selber genannt. Der sichere Arbeitsplatz. Sicher in dem Sinne, dass man nicht so leicht gekündigt werden kann bzw. unkündbar ist, wenn man nicht gerade silberne Löffel klaut.
Das ist ein teuer erkaufter Vorteil, weil man dafür eine Menge Rechte aufgeben muss.
2. Vorteil: Die oben angesprochene Pension.
Die immer weiter gekürzt wird.
3. Vorteil: Geringere Steuerbelastung
Wieso? Zahlt ein Beamter weniger Steuern? Wo?
4. Vorteil: oftmals günstigere Versicherungsprämien (z.B. bei der KfZ-Versicherung).
Bei der HUk aktuell 5%. Macht also 20 Euro pro Jahr. Haftpflicht, hausrat, Gebäude.... insgesamt 50 Euro Ersparnis im Jahr.
5. Vorteil: Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld (auch wenn es das in anderen Tarifverträgen geben mag)
In NRW kein Urlaubsgeld und knapp 60% Weihnachtsgeld.


Gruss
Marty
 
Da wohl die meisten Grossunternehmen in Deutschland der Tarifbindung unterliegen, sollte das als Vergleich reichen. Der Staat ist schliesslich auch ein Grossarbeitgeber.

Dann versuche mal in ein solches Großunternehmen reinzukommen. Da diese Unternehmen auch oftmals über Bedarf ausbilden, rekrutieren die ihre benötigten Arbeitnehmer meist intern. Des Weiteren beschäftigen diese Unternehmen auch nur ein Stammbelegschaft zu diesen guten Konditionen. Beispiel: Airbus 30% Leiharbeiter und BWM ähnlich.

Natürlich, sehr viele sogar. Als Angestellter bei einem beliebigen Betrieb der Automobilindustrie fährst Du hervorragend. Das dürften so die bestbezahltesten, nichtakademischen Jobs sein, wenn es um Tarifgehalt geht.

siehe oben

Weiterhin sieht man auch gerade am Beispiel VW, wie diese Beschäftigten in den vergangenen Jahren "verhätschelt" wurden und wie das jetzt wieder korrigiert werden soll; aus ökonomischer Sicht verständlich.

Du kannst doch keine Gehaltsbestandteile in einen Vergleich rechnen, die nur Teile der Beschäftigten bekommen.

Wieso nicht? Das Finanzamt unterscheidet auch nicht zwischen regulären Gehalt und sonstigen Zuwendungen.
 
Dann versuche mal in ein solches Großunternehmen reinzukommen. Da diese Unternehmen auch oftmals über Bedarf ausbilden, rekrutieren die ihre benötigten Arbeitnehmer meist intern.
Was hat das jetzt mit der Tarifbindung zu tun?
Weiterhin sieht man auch gerade am Beispiel VW, wie diese Beschäftigten in den vergangenen Jahren "verhätschelt" wurden und wie das jetzt wieder korrigiert werden soll; aus ökonomischer Sicht verständlich.
Was hat das jetzt mit meiner Aussage zu tun, wo die wohl besten Jobs zu finden sind.

In jedem Betrieb, der dem Textil-Arbeitgeberverband angehört, verdient man als Industriekaufmann nach der Ausbildung mehr als als Polizist im mittleren Dienst. Und Du willst die Textilindustrie jetzt nicht als "verhätschelt" bezeichnen, oder?


Wieso nicht? Das Finanzamt unterscheidet auch nicht zwischen regulären Gehalt und sonstigen Zuwendungen.
Es geht hier um das Gehalt eines Polizisten. Und wenn jemand behauptet, ein Polizist bekommt Schichtzulage und rechnet die in einen Vergleich, dann sollte auch jeder Polizist die bekommen. Wenn sie nicht jeder bekommt, dann kann man die auch nicht grundsätzlich als "Einkommen eines Polizisten" bezeichnen.

Marty
 
Was hat das jetzt mit der Tarifbindung zu tun?

Stimmt, da waren meine Gedanken schneller als mein Geschreibe. :mrgreen:

Ich wollte auch noch sagen, dass gerade die meisten Großunternehmen eben nicht dem Manteltarif unterliegen, sondern Haustarife haben. Weiter würde ich auch noch sagen, dass immer weniger Beschäftigte in diesen Unternehmen Gewerkschaftsmitglieder sind, und somit auch keinen Anspruch auf Tarifgehälter haben. Ich war z.B. in einem Unternehmen mit 1400 Leute beschäftigt und da waren, wenn es hoch kommt, vielleicht 20% noch IG-Mitglieder.
 
Da wohl die meisten Grossunternehmen in Deutschland der Tarifbindung unterliegen, sollte das als Vergleich reichen. Der Staat ist schliesslich auch ein Grossarbeitgeber.
Und trotzdem unterliegen sie nicht der Tarifbindung, wenn der Arbeitnehmer nicht auch in der Gewerkschaft ist (Ausnahme sind die Beamten).
Natürlich, sehr viele sogar. Als Angestellter bei einem beliebigen Betrieb der Automobilindustrie fährst Du hervorragend. Das dürften so die bestbezahltesten, nichtakademischen Jobs sein, wenn es um Tarifgehalt geht.
Aber auch nur, wenn du nicht, wie prachtie bereits erwähnte, als Leiharbeiter beschäftigt bist.
Dann hat der einen sehr günstigen Tarif erwischt. 250 Euro Arbeitnehmeranteil entsprechen bei vergleichbarem 14% Beitrag in der gesetzlichen Versicherung übrigens einem Bruttogehalt von ca. 3500 Euro.
Es steht doch jedem frei sich seinen Versicherer selbst zu suchen. Das kann zwar etwas dauern, aber es gibt einige, die gute Leistungen zu günstigen Konditionen anbieten. Bei den 250Euro von dem erwähnten Kollegen ist ein Beihilfeergänzungstarif, Krankenhasutagegeld und ein extra Zahnersatz dabei.
Jetzt zeig mir mal die gesetztliche KK, die die gleichen Leistungen bei ca. 3600 Euro netto bietet.
Richtig, das gibt es nicht. Aber das zählt ja auch wieder nicht als Vorteil, da der Kollege nicht im mittleren Dienst ist.
Bei 2.500 bezahlt man in der gesetzlichen nur 175 Euro. Und da ist die Frau und unbegrenzt Kinder schon drin, wenn die nicht arbeiten.
Dafür darfst dich für den Zahnersatz wieder extra versichern. Und warum drehst du das mit den Ehepartner immer so wie du es gerade brauchst? Mal hat er einen Job, mal nicht.

Weil er arbeitet. Ich ging von dem Fall aus, dass er oder sie nicht arbeitet.
Ist das der Regelfall?
Das Studium habe ich ins Spiel gebracht, nachdem du den gehobenen Dienst als Chance genannt hast.
Ist er das denn nicht? Wenn nicht, dann kann man diese Aufstiegsmöglichkeit abschaffen. Das hilft dem Staat Geld einzusparen und dann kann er mittel- bis langfristig wieder mehr Polizisten einstellen.
Weil es nicht jeder hat. Du kannst doch keine Gehaltsbestandteile in einen Vergleich rechnen, die nur Teile der Beschäftigten bekommen. Und ein Polizist in einer Hundertschaft bekommt sie nicht.
Stichwort Finanzamt. Da schließ ich mich prachties Aussagen an.
Aber auch die Arge rechnet unregelmäßige Zahlungen bei den Hartz IV-Bezügen an.
Und als Du angefangen hast, waren es noch 75%. Und wenn Du in Pension gehst, sind es vielleicht nur noch 50%. Ich sehe noch keinen Rechtsanspruch auf irgendeine Höhe, ich sehe dort nur den aktuellen Wert, wenn Du jetzt in Pension gehst.
Jetzt hast du auf einmal den Weitblick für 40 Jahre? 1980 konntest du nicht mal 10 Jahre vorausschauen.
Da ich mir dieser Problematik aber bewusst bin, habe ich bereits vorgesorgt. Es gibt wohl doch Menschen, die einen Blick auf ihr zukünftiges Leben werfen. Aber ich wohne ja auch nicht in NRW. :mrgreen:

Und man musste natürlich vor 20 Jahren schon wissen, dass die deutsche Wiedervereinigung des Staat soviel kosten wird, dass er sich keine Polizisten mehr leisten kann?
Siehe oben. Jetzt weißt du doch auch schon was in 40(!) Jahren ist.

Danke, hatte ich vorher noch nie gehört.
Alternative? Hartz IV?
Wäre doch was. Wenn der öffentliche Dienst keine Vorteile hat, sind mit einer Kündigung alle Nachteile gegessen.
Aber davon mal abgesehen... warum soll ich dir immer Alternativen für dein/euer Leben aufzeigen? Bin doch kein Lebensberater. Aber dennoch: Security-Firmen sind doch groß im Rennen.

Das ist ein teuer erkaufter Vorteil, weil man dafür eine Menge Rechte aufgeben muss.
Es ging auch nicht um den Preis, sondern um den Vorteil.
Die immer weiter gekürzt wird.
Das ist er wieder; dein 40 Jahre-Weitblick.
Wieso? Zahlt ein Beamter weniger Steuern? Wo?
Stimmt, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Beim Vergleich der Bruttogehälter und der Nettogehälter von Beamten gegenüber Nichtbeamten fährt der Beamte besser, weil der keinen Beitrag zur Rentenversicherung und keinen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zu leisten hat. Diese Abgaben habe ich fälschlicherweise über einen Kamm mit der Lohnsteuer geschert.
Bei der HUk aktuell 5%. Macht also 20 Euro pro Jahr. Haftpflicht, hausrat, Gebäude.... insgesamt 50 Euro Ersparnis im Jahr.
Das ist genau das, was ich an dir nicht leiden kann. Diesen Vorteil, den nur Beamte oder auch Angestellte im ÖD haben, stellst du so hin, als wäre es keiner.
Einerseits meinst du, dass Polizisten im mittleren Dienst für " 'nen Appel und 'nen Ei" schufften müssen, andererseits tust du 70 Euro so ab, als wären sie nichts. Was willst du eigentlich? Wenn du die 70 Euro nicht brauchst, dann spende sie. Ich geb dir auch gern meine Kontodaten per PN. Ich sage zu den 70 Euro sicherlich nicht nein.
In NRW kein Urlaubsgeld und knapp 60% Weihnachtsgeld.
Urlaubsgeld gibts bei uns auch keins mehr. Die Höhe des Weihnachtsgeldes ist nach dem Verdienst gestaffelt. Die prozentualen Anteile habe ich jetzt nicht im Kopf und ergoogle sie auch nicht.
Davon mal abgesehen, vermittelt mir deine Ausdrucksweise, dass du daran auch wieder was zu nörgeln hast. Klar, das war vor ein paar Jahren noch höher, aber es ist besser als nichts. Wenn du es nicht brauchst, habe ich dir oben schon alternative Verwendungszwecke aufgezeigt.
 
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Was meinst Du mit der Aussage? Ich wollte schlicht aussagen, dass bei einem Arbeitnehmer die Krankenkasse schon gezahlt ist, wenn er sein Netto bekommt, bei einem Beamten nicht.

Na das ist bei einem Polizisten aber auch (zumindest in fast allen Bundesländern). Denn die haben "freie Heilfürsorge", es kommt lediglich einen private Antwartschaftsversicherung für 30 oder 50 %, welche bei seinem Eintrittsalter so um die 20 Euro im Monat sein wird.
 
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Und trotzdem unterliegen sie nicht der Tarifbindung, wenn der Arbeitnehmer nicht auch in der Gewerkschaft ist
Wieviele Unternehmen kennst Du, die da einen Unterschied machen?

Aber auch nur, wenn du nicht, wie prachtie bereits erwähnte, als Leiharbeiter beschäftigt bist.
Wieviele im Angestelltenbereich sind das beispielsweise?

Jetzt zeig mir mal die gesetztliche KK, die die gleichen Leistungen bei ca. 3600 Euro netto bietet.
Wieso netto? Vergleichbar dürfte wohl jemand sein, der das Brutto hat, und der kann von den gesparten Beiträgen locker die passenden Zusatzversicherungen zahlen.

Dafür darfst dich für den Zahnersatz wieder extra versichern. Und warum drehst du das mit den Ehepartner immer so wie du es gerade brauchst? Mal hat er einen Job, mal nicht.
Versteh ich nicht, wo habe ich das gedreht?

Ist das der Regelfall?
Ich habe nachgesehen, es ist nicht mehr der Regelfall. Nur noch 40% der Haushalte mit Kindern sind Einzelverdiener-Haushalte. Bei 33% arbeitet die Frau Teilzei und geringfügig beschäftigt und 27 sind Doppelverdiener-Haushalte. Quelle EU-Kommission.

Ist er das denn nicht? Wenn nicht, dann kann man diese Aufstiegsmöglichkeit abschaffen. Das hilft dem Staat Geld einzusparen und dann kann er mittel- bis langfristig wieder mehr Polizisten einstellen.
Unlogisch. Der Staat setzt die Hürden extra genau auf ein Level, um noch genug Leute für den mittleren Dienst zu haben. Oder meinst Du, demnächst laufen nur noch Leute aus dem gehobenen Dienst Streife?

Stichwort Finanzamt. Da schließ ich mich prachties Aussagen an.
Aber auch die Arge rechnet unregelmäßige Zahlungen bei den Hartz IV-Bezügen an.
Das bedeutet, wir rechnen jetzt dem Threadersteller sein Gehalt schön, dass er mal bekommen kann, weil es ja sein KÖNNTE, dass er mal Schichtzulage bekommt? Was, wenn er die nicht bekommt?

Jetzt hast du auf einmal den Weitblick für 40 Jahre? 1980 konntest du nicht mal 10 Jahre vorausschauen.
Wieso 40 Jahre? Ich habe die Entwicklung der letzten 5 Jahre als Grundlage genommen. Und in der Zeit ist der Pensionsanspruch um fast 10% gesunken. Und ich nehme hier als Werte das, was garantiert ist. Und die Pension ist genausowenig garantiert wie die Rente. Das sind beides Sollwerte nach heutigem Stand.

Es gibt wohl doch Menschen, die einen Blick auf ihr zukünftiges Leben werfen. Aber ich wohne ja auch nicht in NRW. :mrgreen:
Das sollte jetzt persönlich gemeint sein? Dann lassen wir die Diskussion. Diffamierungen kannst Du Dir sparen.

Siehe oben. Jetzt weißt du doch auch schon was in 40(!) Jahren ist.
Du setzt das doch bei einem Polizisten sogar voraus, das er das wissen musste.

Aber davon mal abgesehen... warum soll ich dir immer Alternativen für dein/euer Leben aufzeigen? Bin doch kein Lebensberater.
Wo schrieb ich, dass ich von Dir Ratschläge möchte. Ich habe dem Threadersteller meine Meinung zu dem Einkommen und der Arbeitssituation eines Polizeibeamten gegeben. Den Lebensberater spielst Du hier ohne Aufforderung. Du kommst nur mit Vorschlägen, die sich nicht durchführen lassen.

Das ist er wieder; dein 40 Jahre-Weitblick.
Sorry, falsche Zeitform. Das ist Vergangenheit und Gegenwart.

Das ist genau das, was ich an dir nicht leiden kann. Diesen Vorteil, den nur Beamte oder auch Angestellte im ÖD haben, stellst du so hin, als wäre es keiner.
Du willst ein niedriges Einkommen mit einer Ersparnis von 6 Euro bei einer privaten Versicherung rechtfertigen? Das ist dann das, was ich an Dir nicht leiden kann, wenn wir schon persönlich werden.

Es gibt viele Berufsgruppen, die irgendwo in der Privatwirtschaft bevorzugt werden. Das als besonderen Vorteil des Berufs zu nennen passt nicht. Was, wenn es diese Vergünstigung morgen nicht mehr gibt?

Es gibt auch bei Versicherungen eine Abwägung der Risiken, das Risiko ist wohl bei Beamten allgemein niedriger. Das kann sich aber ändern.

Einerseits meinst du, dass Polizisten im mittleren Dienst für " 'nen Appel und 'nen Ei" schufften müssen, andererseits tust du 70 Euro so ab, als wären sie nichts.
Wenn es um das Einkommen eines Polizeibeamten geht, der 21.600 Euro netto im Jahr verdient und Du nennst als Vorteil einen 70 Euro Rabatt bei einer Versicherung, ist das "Nichts".

Urlaubsgeld gibts bei uns auch keins mehr.
Und wieso kann das dann ein Vorteil sein?

Die Höhe des Weihnachtsgeldes ist nach dem Verdienst gestaffelt. Die prozentualen Anteile habe ich jetzt nicht im Kopf und ergoogle sie auch nicht.
Davon mal abgesehen, vermittelt mir deine Ausdrucksweise, dass du daran auch wieder was zu nörgeln hast.
Wieso nörgeln. Du hast Urlaubs- und Weihnachtsgeld als Vorteil genannt, oder? Dann habe ich das durch die Höhe ergänzt. Der Threadersteller wird sich über den Vorteil, 0 Euro Urlaubsgeld zu erhalten, natürlich sehr freuen, entschuldige bitte, dass ich dazugeschrieben habe, dass es um NICHTS geht.

Aber ich denke, der Threadersteller wird in der Lage sein, das jetzt einzuschätzen. Er muss schliesslich entscheiden, was er machen will.

Du hast das letzte Wort.

Marty
 
Wieviele Unternehmen kennst Du, die da einen Unterschied machen?
Es ging mir nicht darum, wie viele es tatsächlich machen, sondern um die Möglichkeit.
Wieviele im Angestelltenbereich sind das beispielsweise?
Ich habe keine Lust zu googlen um genaue Zahlen nennen zu können. Ich weiß nur, dass aus meinem Bekanntenkreis einige in großen Firmen als Leiharbeiter ran durften.
Wieso netto? Vergleichbar dürfte wohl jemand sein, der das Brutto hat, und der kann von den gesparten Beiträgen locker die passenden Zusatzversicherungen zahlen.
Warum soll ich das Nettogehalt eines Beamten mit dem Bruttogehalt eines Nichtbeamten vergleichen?
Versteh ich nicht, wo habe ich das gedreht?
Drehen war nicht das richtige Wort. Ist aber auch egal. Streich diesen Satz einfach aus dem Protokoll.
Ich habe nachgesehen, es ist nicht mehr der Regelfall. Nur noch 40% der Haushalte mit Kindern sind Einzelverdiener-Haushalte. Bei 33% arbeitet die Frau Teilzei und geringfügig beschäftigt und 27 sind Doppelverdiener-Haushalte. Quelle EU-Kommission.
Dann darf ich dieses Argument streichen?
Unlogisch. Der Staat setzt die Hürden extra genau auf ein Level, um noch genug Leute für den mittleren Dienst zu haben. Oder meinst Du, demnächst laufen nur noch Leute aus dem gehobenen Dienst Streife?
Nein, denn dafür ist der Test da. Um die Spreu vom Weizen zu trennen. Trotzdem ist es für alle eine Chance. Auch wenn nur xyz% dann den Aufstieg machen dürfen, hatte jeder die Chance sich im Test zu profilieren.
Das bedeutet, wir rechnen jetzt dem Threadersteller sein Gehalt schön, dass er mal bekommen kann, weil es ja sein KÖNNTE, dass er mal Schichtzulage bekommt? Was, wenn er die nicht bekommt?
Für mich arbeiten Polizisten im Schichtdienst. Oder gibt es Tage an denen um 5.00Uhr keine Dienststelle bestzt ist? Da die Schichten gewechselt werden und somit jeder mal "darf", gehört die Zulage zum Einkommen.
Wieso 40 Jahre? Ich habe die Entwicklung der letzten 5 Jahre als Grundlage genommen. Und in der Zeit ist der Pensionsanspruch um fast 10% gesunken. Und ich nehme hier als Werte das, was garantiert ist. Und die Pension ist genausowenig garantiert wie die Rente. Das sind beides Sollwerte nach heutigem Stand.
Ganz einfach. Bis ich in Rente gehe, vergehen noch mindestens 40 Jahre. Du hast mir 50% Rentenanspruch zugestanden. Also scheinst du doch 40 Jahre in die Zukunft schauen zu können.
Das sollte jetzt persönlich gemeint sein? Dann lassen wir die Diskussion. Diffamierungen kannst Du Dir sparen.
Nein sollte es nicht. Hätte auch noch 14 andere Bundesländer nennen können in denen ich nicht wohne.
Du setzt das doch bei einem Polizisten sogar voraus, das er das wissen musste.
Falsch. Das setze ich von jedem voraus, der halbwegs klar denken kann.
Wo schrieb ich, dass ich von Dir Ratschläge möchte. Ich habe dem Threadersteller meine Meinung zu dem Einkommen und der Arbeitssituation eines Polizeibeamten gegeben. Den Lebensberater spielst Du hier ohne Aufforderung. Du kommst nur mit Vorschlägen, die sich nicht durchführen lassen.
Ich spiele den nicht freiwillig. Du fragst mich in jedem Thread nach Alternativen. Du bittest doch geradewegs um einen Ratschlag. Aber unser persönlicher Klinch gehört hier nicht hin.
Sorry, falsche Zeitform. Das ist Vergangenheit und Gegenwart.
Wenn du meine Pension ins Spiel bringst ist es die richtige Zeitform.
Du willst ein niedriges Einkommen mit einer Ersparnis von 6 Euro bei einer privaten Versicherung rechtfertigen? Das ist dann das, was ich an Dir nicht leiden kann, wenn wir schon persönlich werden.
Das macht bei dir vielleicht nur 6 Euro aus. Jetzt Rechne mal einen 22jährigen, der sich ein Auto gekauft hat und dieses mit 140% versichern muss (Haftpflicht und Vollkasko).
Es gibt viele Berufsgruppen, die irgendwo in der Privatwirtschaft bevorzugt werden. Das als besonderen Vorteil des Berufs zu nennen passt nicht. Was, wenn es diese Vergünstigung morgen nicht mehr gibt?
So gesehen ist es auch kein Vorteil, dass der BMW-Mitarbeiter seinen BMW günstiger bekommt, weil es das morgen nicht mehr geben könnte.
Es gibt auch bei Versicherungen eine Abwägung der Risiken, das Risiko ist wohl bei Beamten allgemein niedriger. Das kann sich aber ändern.
Das ist wohl richtig. Aber warum sollte sich gerade nur bei Beamten das Risiko erhöhen?
Wenn es um das Einkommen eines Polizeibeamten geht, der 21.600 Euro netto im Jahr verdient und Du nennst als Vorteil einen 70 Euro Rabatt bei einer Versicherung, ist das "Nichts".
Wie gesagt, ich geb dir gerne meine Bankdaten. Was ist aber mit Berufsgruppen, die keine 21.600Euro Jahresnetto erwritschaften? Sind für die 70 Euro auch nichts?
Wieso nörgeln. Du hast Urlaubs- und Weihnachtsgeld als Vorteil genannt, oder? Dann habe ich das durch die Höhe ergänzt. Der Threadersteller wird sich über den Vorteil, 0 Euro Urlaubsgeld zu erhalten, natürlich sehr freuen, entschuldige bitte, dass ich dazugeschrieben habe, dass es um NICHTS geht.
Ich schrieb nicht Urmaubs- und Weihnachtsgeld. Da die Besoldung Sache der Länder ist, wusste ich schlichtweg nicht, ob es in einigen Bundesländern noch ein Urlaubsgeld gibt.
Aber ich denke, der Threadersteller wird in der Lage sein, das jetzt einzuschätzen. Er muss schliesslich entscheiden, was er machen will.
Das konnte er vorher auch schon, da seine Frage war, ob er mit 1.500 Euro Nettolohn leben kann. Die Nachteile und die nichtvorhanden Vorteile des Polizeidienstes wollte er gar nicht aufgezeigt bekommen.
Du hast das letzte Wort.
Amen.