Und das wirst Du höchstpersönlich auch nie erfahren, weil diese Leute sich nicht bei Leuten bedanken müssen die gar nichts gegenüber ihnen gemacht haben. Du könntest helfen und würdest merken wie oft, wie herzig (wie man hier in CH so schön sagt) die Familen diese Gesten schon der kleinsten Hilfe mit Dankbarkeit quittieren. Nur davon wirst Du in der grossen Presse nichts erfahren. Da musst Du schon selbst aktiv werden.

Genau, sie müssen sich nicht bei denen Bedanken, deren Steuern für sie ausgegeben werden, sie müssen sich nicht bei denen Bedanken, bei denen sie Unterschlupf bekommen. Um gar nichts für sie zu tun müsste ich dafür sorgen, dass der Staat 0 € durch mich bekommt.


Na anscheinend aber auch nur solange solange man am richtigen Ort unterkam. In manchen Gebieten ist man vor gewalt auch hier in D nicht sicher. Und anstatt der Pöbel die richtige Adresse anvisiert mit seinen Politikern haut er wieder auf die kleinsten und schwächsten in der Gesellschaft. Und manch H4/ALG2-Empfänger darf endlich mit eindreschen wo er doch noch vor wenigen Monaten der Prügelaffe der Gesellschaft war.

Das ist man als Deutscher auch nicht überall. Aber es ist mit Sicherheit nicht vergleichbar mit Kriegsgebieten. Ansonsten sähen unsere Kriminalitätsstatistiken anders aus. Und wenn Asylanten hier ebenso um ihr Leben fürchten würden, wie in ihrem Heimatland, dann würden sie sicher weiter ziehen. Aber welch ein erstaunen, selbst die im Osten, die laut deiner Aussage so sehr um ihr Leben fürchten müssen in Deutschland, bleiben scheinbar gerne hier...

Jaja alles Pöbel, was anders denkt wie du. Wie schön es doch ist, wenn man so sehr in sich selbst verliebt ist und über andere Urteilen kann, oder?
 
Lass´ doch mal bitte die Kirche im Dorf und gebe der "Eingliederung" ein wenig Zeit.
Dein, von mir oben zitiertes, statement zeigt doch, das wir, also D , z.Zt. nicht die Ressourcen ect haben
um jedem "Ankömmling" einen Wohlstand ad hoc zu garantieren.

Es geht nicht um Wohlstand ad hoc, es wäre ja schon viel damit getan, wenn Flüchtlinge nicht auf dem Bürgersteig pennen müssten, so Zelt mit Feldbett zum Beispiel, dazu nen Krug mit Wasser und ne Schale mit Obst.
Wenn das Deutschland überfordert, dann gute Nacht.

Dankbarkeit dafür, dass man keine Angst vor Bomben haben muss, davor, dass man keine Angst vor Verfolgung haben muss.

Ich sag doch, nimm die Finger von der Tastatur.
Was wurde in Freital nochmal von 200 teilweise gewaltbereiten Besoffenen attackiert?
Warum trauen sich Flüchtlinge in manchen Orten nur in großen Gruppen aus ihrem Heim raus?

Ich frag mich echt, in welcher Scheinwelt Du lebst.

Dankbar dafür, dass selbst das Wasser aus dem Fluss sauberer ist als das Trinkwasser in der Heimat.

Du hast ja sowas von keine Ahnung.
Warum gab es in manchen Notunterkünfte Krätze und Dünnpfiff?
Achja, wegen der verheerenden hygienischen Verhältnisse.

Dankbar dafür, dass man sich frei bewegen kann auf recht vielen km² ohne angst vor Schusswaffen zu haben.

Als ob Schlagringe, Springerstiefel und Baseballschläger angenehmer sind. :wall:

Die hier Autos kaufen und an die Heimat schicken, so dass sie dort verkauft werden können und ich mich frage, wieso sie fliehen mussten, wenn der Bruder dort die Autos annehmen und mit Gewinn weiter verkaufen kann?

In Krisengebieten kann man mit manchen Waren gut Kohle verdienen.

Ansonsten hast du recht, bevor ich einem Flüchtling helfe gehe ich lieber in die nächste Bahnhofsmission und helfe dort armen Menschen. Ich gebe lieber unserer Obdachlosen, die in der deutschen Bank im Vorraum übernachtet etwas Geld, weil sie ihr Leben aufgrund von Psychosen scheinbar nicht gemeistert bekommt.

Und warum erwartest Du jetzt Dank von Leuten, für die Du gar nichts tust?

Ich helfe auch gerne mit Spenden an hungernde Menschen weltweit. Wer aber hierher kommt, der ist nun mal Gast und hat nun mal keine Forderungen zu stellen.

Gehts noch ein bissl menschenverachtender?

gruss kelle!
 
Es geht nicht um Wohlstand ad hoc, es wäre ja schon viel damit getan, wenn Flüchtlinge nicht auf dem Bürgersteig pennen müssten, so Zelt mit Feldbett zum Beispiel, dazu nen Krug mit Wasser und ne Schale mit Obst.
Wenn das Deutschland überfordert, dann gute Nacht.
....
gruss kelle!
Schau mal in bestimmte Ecken Deutschlands, da "hausen" Bürger schon seit Jahrzehnten derart. Und gab/gibt es dafür eine Massenbewegung ? Ein Aufbegehren ?
Deutschland ist überfordert, das meldet ja bereits die Medienpräsens. Demnach wünsche ich Dir eine gute Nacht ;)
Alles wird gut, aber Nichts besser
Edit: Schön ist das von Dir Angesprochene natürlich nicht, aber das Leben ist ungerecht und man kann es nie Jedem recht machen. Einige fallen durch´s Raster, hüben wie drüben.
Pflanzen sind schei..e, Tiere sind schei..e, Menschen sind schei..e. Steine sind O.K. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sag doch, nimm die Finger von der Tastatur.
Was wurde in Freital nochmal von 200 teilweise gewaltbereiten Besoffenen attackiert?
Warum trauen sich Flüchtlinge in manchen Orten nur in großen Gruppen aus ihrem Heim raus?

Ich frag mich echt, in welcher Scheinwelt Du lebst.

Ich glaube eher das du in einer Scheinwelt lebst. Der Großteil lebt hier recht sicher. Und die Zuwanderungszahlen sprechen da glaube ich auch Bände...


Du hast ja sowas von keine Ahnung.
Warum gab es in manchen Notunterkünfte Krätze und Dünnpfiff?
Achja, wegen der verheerenden hygienischen Verhältnisse.

Weil Flüchtlinge meist aus schlimmeren Regionen kommen und etliche Dinge einschleppen?

Als ob Schlagringe, Springerstiefel und Baseballschläger angenehmer sind. :wall:

Jaja du mich auch. Es gibt nur böse Deutsche und nur gute Asylanten und hier müssen sie jeden Tag genau so um ihr Leben bangen wie unter Assad... Du bist echt der Knaller mit deiner Surrealität

In Krisengebieten kann man mit manchen Waren gut Kohle verdienen.

Und den Bruder kann man dort 6 Wochen Besuchen, weil es ja nur temporär gefährlich ist. Du hast echt immer nur ausreden...


Und warum erwartest Du jetzt Dank von Leuten, für die Du gar nichts tust?

Ich arbeite, zahle meine Steuern und das ist schon genug Leistung... Mehr als viele Hippies erbringen.


Gehts noch ein bissl menschenverachtender?

Ja. Ich persönlich empfinde dein Gerede über die Deutschen als menschenverachtend.
 
Umfrage: Deutsche halten hohe Flüchtlingszahl für verkraftbar

Folgende News wurde am 21.08.2015 um 11:58:17 Uhr veröffentlicht:
Umfrage: Deutsche halten hohe Flüchtlingszahl für verkraftbar
Top-Themen

Mainz (dpa) - Die Mehrheit der Deutschen ist laut einer Umfrage der Meinung, dass die Bundesrepublik die große Zahl von ankommenden Flüchtlingen verkraften kann. Das gaben 60 Prozent der Befragten im aktuellen ZDF-«Politbarometer» an. Das waren etwas mehr als im Juli, als 54 Prozent diese Ansicht vertraten, wie der Sender mitteilte. De Maizière hatte die Öffentlichkeit darauf eingestimmt, dass die neue Zahl erheblich höher ausfallen würde als bislang vorhergesagt. Der CDU-Politiker ist der Meinung, eine Zahl von 800 000 Asylbewerbern sei für ein Land wie die Bundesrepublik auf Dauer zu viel.
 
Äusserst aussagekräftig und vorallem repräsentativ !? Wieviele sind die "Befragten" ?
Aber groß posaunen "die Mehrheit der Deutschen". ZDF auch auf dem zweiten Auge blind ^^?
 
Genau, sie müssen sich nicht bei denen Bedanken, deren Steuern für sie ausgegeben werden, sie müssen sich nicht bei denen Bedanken, bei denen sie Unterschlupf bekommen. Um gar nichts für sie zu tun müsste ich dafür sorgen, dass der Staat 0 € durch mich bekommt.

Wie erreicht Dich denn ein Flüchtling? Ich meine, damit er mal Danke sagen kann?

Die Flüchtlinge werden nicht Danke sagen können, ebensowenig wie die Deutschen diesen Dank entgegennehmen können.


Jaja alles Pöbel, was anders denkt wie du. [...]

Menschen, die unreflektiert auf eine meist schwächere Minderheit losgehen, sei es nun verbal oder schlimmer, sind Pöbel.

Auszug aus wikipedia schrieb:
[...] Mit dem Wort „Pöbel“ wird gewöhnlich ein Mangel an Kultur, Kultiviertheit, Stil, Feingefühl oder „Sinn für Höheres“ unterstellt.

Daran schließt sich das Verb „(an)pöbeln“ an, worunter man allgemein ein ausgeprägt vulgäres „Anmachen“ mit beleidigender Wirkung versteht. [...]
Quelle
 
Wie erreicht Dich denn ein Flüchtling? Ich meine, damit er mal Danke sagen kann?

Mir würde es schon reichen, wenn kein Hungerstreik gemacht wird, weil man unzufrieden ist, etc. Es geht ja auch nicht darum, dass sie wirklich Danke sagen müssen. Es geht darum, dass sie generell eine dankbare Einstellung haben sollten.

Sie reisen oft illegal ein, begehen also von Anfang an eine Straftat gegen unser Rechtssystem. Dann brauch man nun mal nicht mehr den Aufstand proben.

Die Flüchtlinge werden nicht Danke sagen können, ebensowenig wie die Deutschen diesen Dank entgegennehmen können.

Sie können sich aber anständig verhalten. Tun sicherlich auch viele. Ich denke sogar die Meisten. Ich finde eh, die Schlimmsten Nervensegen sind Menschen wie Kelle, die dadurch noch mehr Aggressionen schüren, weil es nervt.



Menschen, die unreflektiert auf eine meist schwächere Minderheit losgehen, sei es nun verbal oder schlimmer, sind Pöbel.

Und lass mich raten, alles was nicht deiner Meinung entspricht ist unreflektiert? Oder ist es ein Axiom, das reflektiertes Denken immer zum selben Ergebnis führen muss?
 
Mir würde es schon reichen, wenn kein Hungerstreik gemacht wird, weil man unzufrieden ist, etc. Es geht ja auch nicht darum, dass sie wirklich Danke sagen müssen. Es geht darum, dass sie generell eine dankbare Einstellung haben sollten.

Sie reisen oft illegal ein, begehen also von Anfang an eine Straftat gegen unser Rechtssystem. Dann brauch man nun mal nicht mehr den Aufstand proben.

Du weisst schon das mit Dublin keine legale Einreise möglich ist, ausser sie schippern nicht nur über das Mittelmeer sondern noch über die Strasse von Gibraltar entlang der französischen, belgische, niederländischen Grenze um eventuell über die Nordsee auf deutschen Grund zu kommen. :ugly:
Dublin war und ist nur etwas für die zentral/nordeurop. Staaten um sich nicht um Flüchtlinge zu kümmern. Und es ist gut das die südländischen Länder dies nicht mehr mitmachen...


Sie können sich aber anständig verhalten. Tun sicherlich auch viele. Ich denke sogar die Meisten. Ich finde eh, die Schlimmsten Nervensegen sind Menschen wie Kelle, die dadurch noch mehr Aggressionen schüren, weil es nervt.
Nein nerven um nicht zu sagen hetzen tun jene Leute die in allem eine Schuld der Flüchtlinge sehen, und sie am liebsten in Mittelmeer, AtlantischenOzean etc. ersaufen sehen würden... Von den Straftaten allein hier in Deutschland gegenüber Flüchtlinge und Einheimische die sich um Flüchtlinge kümmern ganz zu schwiegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
[Wer soll es tun?] Deswegen sollen die ran die es zu verantworten haben. U.a. jene die anti-Assad-Rebellengruppen unterstützen um nicht selbst Krieg gegen Assad führen zu müssen. [...]
Ja das ist soweit ok aber nicht jeder Mann. Sondern ausgebildete oder baldig ausgebildete. Davor muss aber zumindest sowas wie relative Sicherheit geben. Die zivile Bevölkerung muss auch erkennen das sie nicht nur Kanonenfutter sind. [...]
Wie gesagt es ist ja nicht so als wenn da niemand von der ansässigen Bevölkerung gegen ISIS kämpft.
Also suchen wir unter den Flüchtlingen nach Freiwilligen, die wir zu Soldaten ausbilden, bewaffnen und runter schicken, ja? Was glaubst Du, wieviele das von den 800.000 Flüchtlingen sein werden? 1 oder gar 2? Na gut, ich weiß es auch nicht, lassen wir das Kaffeesatzlesen.

Dort unten kämpfen natürlich auch schon Leute gegen den IS: Ist mir völlig klar, dass der IS nicht einen gemütlichen Nachmittagsspaziergang macht und nur leere Dörfer vorfindet. Aber es sind doch ganz offensichtlich zu wenige, um ihn zurückzudrängen. Auch wenn eine ausländische Armee in Zahl und Macht den einheimischen Streitkräften überlegen sein darf, halte ich so ein Szenario nicht für den richtigen Weg.

Wenn Du mich fragst, darf eine internationale Truppe nur unterstützend wirken. Also ich vereinfache es mal sehr stark: "Die Brücke wollt ihr sprengen? Ok, könnt ihr so machen, aber dann wird es scheiße. Mein Vorschlag wäre, ihr sichert die beiden Zugänge dort und dort ab, befestigt euch am Brückenkopf und lasst die Gegner kommen. Könnt ihr machen, wie ihr wollt, ist nur unser Vorschlag. Wenn ihr sprengen wollt, findet ihr Plastiksprengstoff in Zelt 2, wenn ihr euch befestigen wollt, Sandsäcke und Spaten in Zelt 3. 12 Mann kann ich euch abstellen, die euch helfen, falls ihr sie braucht, schönen Tag noch."

Soll ausdrücken, dass das Kommando über das Vorgehen noch immer bei den Einheimischen liegen muss. Wenn die Luftunterstützung brauchen, können sie diese erbeten und die Unterstützer sehen zu, was sie machen können. Die Leute müssen ihre Siege selbst erringen. Nur so kann es meiner Meinung nach überhaupt irgendwas werden. Es darf erst gar nicht der Verdacht entstehen, dass es dort ein Stellvertreterkrieg ist und sie tatsächlich nur Kanonenfutter für ganz andere Interessen sind.

Bei der ISIS ist es die syr. Armee, teile der anti-Assad-Rebellengruppen. Aber und nun kommt es, genau diese Gruppen sind im Visier, von US (syr.Armee) von Türkei (anti-Assad-Rebellengruppen vornehm die Kurden). Genau die Rebellengruppen gegen die man vorgehen will werden immer noch von den Emiraten geschützt und finanziert. Und was machen wir, wir freuen uns über jeden Deal den wir mit jenen Emiraten machen und hoffen das sie uns einen kleinen Zettel geben wo steht, das geht nicht in die Spannungsgebiete. [...] Und auch das weiss die Zivilbevölkerung und deswegen kämpft natürlich dann auch nicht jeder mit. Wieso auch?
Das unterstreicht doch nur das, was ich gerade oben geantwortet habe. Und Du hast natürlich auch recht, dass es alles eine scheinheilige Scheiße ist. Jetzt brauchten wir Beweise, dass unsere Waffen und alles trotz Zusicherung in die Spannungsgebiete geliefert werden, damit wir beispielsweise ein Embargo verhängen können und mit einem horrenden Ölpreis leben können.

Naja, also Beweise des CIA sind natürlich seit der jüngsten Vergangenheit gelinde gesagt mit äußerster Vorsicht zu genießen. Zumal ein Embargo selbstverständlich auch ganz üble diplomatische Spannungen erzeugt. Bevor wir also die Emirate öffentlich als Lügner darstellen und sie mit Sanktionen belegen, müsste es schon ganz arg kommen und die Beweislage erdrückend sein. Dass sich das so schnell oder übereilt niemand geben will, verstehe ich schon sehr gut. Sollte aber kein Hinderungsgrund sein, die Anti-IS-Kämpfer vor Ort zu unterstützen. Aber wie gesagt: Unterstützen, nicht befehligen.

Und dann sollten auch nicht auf jeden Kämpfer 2 oder mehr ausländische Soldaten kommen.
 
Du weisst schon das mit Dublin keine legale Einreise möglich ist, ausser sie schippern nicht nur über das Mittelmeer sondern noch über die Strasse von Gibraltar entlang der französischen, belgische, niederländischen Grenze um eventuell über die Nordsee auf deutschen Grund zu kommen. :ugly:
Dublin war und ist nur etwas für die zentral/nordeurop. Staaten um sich nicht um Flüchtlinge zu kümmern. Und es ist gut das die südländischen Länder dies nicht mehr mitmachen...

Ändert das nun irgendetwas an der Aussage, dass die Einreise gegen heimisches Recht verstoßen hat?


Nein nerven um nicht zu sagen hetzen tun jene Leute die in allem eine Schuld der Flüchtlinge sehen, und ohne sie am liebsten in Mittelmeer, AtlantischenOzean etc. ersaufen sehen würden... Von den Straftaten allein hier in Deutschland gegenüber Flüchtlinge und Einheimische die sich um Flüchtlinge kümmern ganz zu schwiegen.

Genau alle anderen sind schuld. Natürlich sind die Straftäter zu bestrafen und machen Falsche Sachen und tragen für ihre Taten somit eine Schuld. Aber ihr seid doch auch nicht besser. Hier im Forum wirkt ihr radikal und streitsuchend. Natürlich stachelt das auf.

Und ich glaube keiner würde Flüchtlinge am liebsten ertrinken sehen. Aber es zieht sich nun mal nicht jeder den Schuh für die Probleme anderer an, denn verantwortlich für die Probleme sind wohl die Wenigsten Bürger hier. Aber viele wünschen sich, dass mehr dafür getan wird, dass die Probleme vor Ort gelöst werden und mehr gegen Schleuserbanden getan wird und mehr dafür getan wird, dass sich Menschen gar nicht in diese Gefahr begeben können/wollen. Und es geht auch nicht darum, dass Asylanten schuld sind. Wenn sie wirklich vor Gefahren oder Hunger fliehen, dann ist dies verständlich und nachvollziehbar. Aber unabhängig davon, wer schuld ist oder nicht, muss die Meinung erlaubt sein entscheiden zu wollen, was mit den eignen Ressourcen gemacht wird.
 
Mir würde es schon reichen, wenn kein Hungerstreik gemacht wird, weil man unzufrieden ist, etc. Es geht ja auch nicht darum, dass sie wirklich Danke sagen müssen. Es geht darum, dass sie generell eine dankbare Einstellung haben sollten. [...] Sie können sich aber anständig verhalten. Tun sicherlich auch viele. Ich denke sogar die Meisten. [...]

Insoweit würde ich Dir zustimmen. Ich würde sogar sagen, dass auch unter den Flüchtlingen mit ziemlicher Sicherheit Idioten und Arschlöcher zu finden sind. Und dass es Menschen darunter gibt, die den "einfachen" Weg in die Kriminalität nicht scheuen, werde ich ebenfalls nicht in Abrede stellen.

Trotz und alledem sollte es in Deutschland ein Asylrecht geben und auch Flüchtlinge sollten nicht abgewiesen werden...

Sie reisen oft illegal ein, begehen also von Anfang an eine Straftat gegen unser Rechtssystem. [...]

...auch nicht per Gesetz.

Und lass mich raten, alles was nicht deiner Meinung entspricht ist unreflektiert? Oder ist es ein Axiom, das reflektiertes Denken immer zum selben Ergebnis führen muss?

Wie kommst Du denn darauf? Wenn jemand die Situation reflektiert hat und trotzdem noch gegen Schwächere wettert oder gar schlimmeres, dann gehört er nur nicht zum Pöbel. Dann verspricht er sich eigennützig und unrechtmäßig etwas davon (Sei es nun lediglich, dass die Asylanten weiter weg von ihm einquartiert werden oder anderes [Geld, politischen Einfluss]).

Wenn jemand nur eine andere Meinung und auch Argumente zu dem Thema hat, dann höre ich sie mir an, wenn ich Lust und Zeit dazu habe, wie jetzt im Augenblick. Unter Umständen sage ich sogar was dazu. ;)

[...] Hier im Forum wirkt ihr radikal und streitsuchend. Natürlich stachelt das auf. [...]

Das ist wohl die berühmte Frage nach der Henne und dem Ei. Einer muss halt mal damit aufhören, Argumente immer gleich auch mit Angriffen gegen den Vorredner zu spicken. :D

[...] Aber unabhängig davon, wer schuld ist oder nicht, muss die Meinung erlaubt sein entscheiden zu wollen, was mit den eignen Ressourcen gemacht wird.

Ich weiß gar nicht, wer Dir Deine Meinung verbietet? :think:
Von Reddogg oder Kelle lässt Du Dir den Mund ja offensichtlich nicht verbieten (warum auch?).

Gibt es sonst jemanden, der Dich daran hindert, Deine Meinung zu äußern?
 
Klar hinkt der Vergleich. Zumal es gar nicht so viele Deutsche mehr gab, wie es heute Flüchtlinge gibt. Aber der Vergleich soll auch nur zeigen, dass wir heute nicht in diesem Land leben würden, wie wir es heute kennen, wenn unsere Großeltern sich entschieden hätten, die Ruinen hier Ruinen sein zu lassen und lieber irgendwo hin zu gehen, wo es einfacher ist zu leben.
Zum Beispiel in Syrien ist der Wiederaufbau ja noch kein Thema. Da herrscht noch Krieg. Der Vergleich bedeutet, dass du den damaligen Flüchtlingen vorwirfst, dass sie nicht zurückgehrt sind in in das Land, in denen sie verfolgt wurden und in vielen Fällen Verwandte und Freunde zuvor ermordet wurden.

Was soll ich dazu sagen? Ich hoffe es! Ich denke, dass jeder Mensch (und jede Organisation, Gruppe, Firma, ...) aus ihren Fehlern lernen kann. Also sage ich pauschal mal: Ja :)
Hoffnung allein reicht nicht. Militärausgaben müssten deutlich erhöht werden, damit die Bundeswehr in der Lage ist, diese Kriege zu führen. Und wenn ich mir anschaue, wie die Amis, trotz deutlich höheren Wehretat regelmäßig scheitern, frag ich mich, was wir an Steuergeldern ausgeben müssten, damit wir "erfolgreich" sind.

Ja, dann stelle ich auch Dir mal so lange die Frage, bis ich darauf eine realistische Antwort bekomme: Wer soll es denn machen?
Männer. Nur stell sich die Frage, ob man von jedem Zivilisten erwarten kann und durch die Verweigerung der Anerkennung als Flüchtling, nur weil sie Männer sind, sie inderekt zwingt, in den Krieg zu ziehen. Schlecht ausgebildet, noch schlechter ausgestattet. Du würdest wirklich deine Familie die Flucht ergreifen lassen und hier bleiben um zu kämpfen und das u.a. mit dem Gedanken, dass alles für Deutschland zu machen? Ich könnte das nicht. Weder das eine, noch das andere.

Gut, die Männer ziehen nicht in den Krieg. Bleiben alle hier und gucken aus dem Fenster.
Wieso denn nun alle? Gibt doch auch viele die kämpfen.

Wenn ich mein rechtes Auge ganz doll zukneife und mein linkes ganz weit auf reiße, dann besteht unsere Pflicht darin, den Leuten zu helfen; Aber nicht darin, ihre Probleme für sie endgültig zu lösen. Und unter "Hilfe" verstehe ich noch immer, dass jemand sich eines Problems selbst annimmt, es aber allein nicht schafft und jemanden braucht, der ihm "hilft". Alles andere ist keine Hilfe mehr. Das ist dann "Vormundschaft".
Wie sehe denn die Hilfe für Syrien aus? Allgemein und für den syrischen Mann, dem du hier Schutz verwehren willst?
Wenn ich die Arschbacken ganz fest zusammenkneife, dann kommt mir der Gedanke: He, das klingt nach US-Außenpolitik. Mal ganz von finanzieller und militärischer Unterstützung. Und dem militärischen Eingriff in den Konflikt. Vorall ist ein Problem, dass sie die Probleme nicht endgültig lösen. Die Konflikte schwelen weiter und brechen regelmäßig aus. Liegt vor allem darin, dass es kaum möglich ist. Und dann Kriegsflüchtlingen den Schutz verwehren, weil es der einzelne nicht schafft, die Situation im eigenen Land zu verbessern?

Jede Intervention einer ausländischen Armee ohne den Rückhalt in der Bevölkerung kann überhaupt gar nicht zu einem wie auch immer gearteten guten Ende kommen. Da wir davon ausgehen können, dass hier weder Gott, Allah, noch eine Außerirdische Macht für Ruhe, Ordnung und Stabilität sorgen kann: Wer verdammt nochmal soll es machen, wenn nicht die eigenen Leute?
Die eigenen Leute sind jetzt wer? Syrische Armee, Sunniten, Schiiten, Kurden, Warlords, IS, Regierung(sarmee)? Das sind keine Konflikte (mehr) zwischen 2 Parteien und erst gar nicht zwischen 2 Ländern (wie früher). Es wäre wünschenswert, wenn die ausländische Armee Rückhalt bei der Bevölkerung hätte. Aber dann dürftest du auf die Amis verzichten müssen. Und wie wahrscheinlich ist es denn, dass die gesamte Bvölkerung hinter einem steht und es keine Minderheit gibt, die auf Hinter- denn auf Rückhalt setzen (ok, de ist schlecht :mrgreen:) und das Land terrorisieren und damit destabiliseren?

Und was "Männer" angeht: Da ich dargelegt habe, warum ich keine Frauen und Kinder an der Front sehen will, die Alten vermutlich nicht mehr fit genug sind und nicht richtig zielen können und ich davon überzeugt bin, dass auch Syrer, Iraker, ... nur 2 Geschlechter kennen, wird die Wahl langsam eng.
Vielleicht Ziegen?
 
Zum Beispiel in Syrien ist der Wiederaufbau ja noch kein Thema. Da herrscht noch Krieg. Der Vergleich bedeutet, dass du den damaligen Flüchtlingen vorwirfst, dass sie nicht zurückgehrt sind in in das Land, in denen sie verfolgt wurden und in vielen Fällen Verwandte und Freunde zuvor ermordet wurden.
Es stellt sich doch immer die Frage nach der Alternative. Mag sein, dass mein Vorschlag sehr fascho klingt, aber ich glaube nach wie vor, dass es die einzige Möglichkeit ist. Ich habe dazu auch schon viel zu Reddogg geschrieben. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich mich jetzt ständig wiederholen müsste, weil er ganz ähnlich argumentiert wie Du.

Wie sieht denn nun die Alternative aus? Wir nehmen alle auf, bekommen sie sogar unter und ohne große finanzielle Verluste versorgt. Ich rede jetzt auch wirklich nur von Kriegsflüchtlingen und nicht von jenen aus dem Balkan, die nur sinnlos die Grenzen verstopfen. Die IS gewinnt immer mehr an Boden und sendet derzeit keinerlei Signale aus, wann sie den Hals voll haben. Kann gut sein, dass sie an der türkischen Grenze dann gut sein lassen, vielleicht auch erst am Bodensee oder in Spitzbergen. Je mehr Gebiete sie erobern, desto mehr Anhänger und Zulauf werden sie haben. Der IS führt nach wie vor keinen "sauberen" Krieg, sondern tut eigentlich de facto alles, was nach internationalem Kriegsrecht verboten ist. Die schrecken vor nix zurück.

Der aktuelle Status, so wie ich es einschätze ist der, dass diejenigen, die sich vor Ort (in welchem Land auch immer) den Terroristen (IS; Boko Haram, ...) entgegen stellen, zu wenige an Mann und Gerät sind, um letztlich siegreich zu sein. Jede ausländische Armee in diesen Ländern wird von der Bevölkerung (Kombattanten oder Zivilisten) eher als Aggressoren und Besatzer gesehen, als als Brüder oder nur Unterstützung. Ganz dolle rotes Tuch sind die Yankees. Die sollten lieber zuhause bleiben und sich um die Flüchtlinge kümmern. Haben am meisten Platz, Geld und vor allem am meisten wieder gut zu machen. Je mehr Männer aus den Krisengebieten flüchten, desto schwächer wird der Widerstand gegen die Aggressoren. Damit es dort unten nach Kriegsende ruhig bleibt, ist es unverzichtbar, dass ein Sieg von der einheimischen Bevölkerung errungen wird. Keinesfalls von einer ausländischen Armee, schon gar nicht von den Yankees.

Wieso denn nun alle?
Na alle, die auf der Flucht sind.

*lol*
Naja, so sonderlich erfolgversprechend sieht mir das aber nicht aus :D
 
Photon das Kalifat vom ISIS kennt nur eine Grenze und das ist der gesamten Erde. Die Zeit ist für diese Leute egal. Wie ich Dir schon einmal schrieb, sehr empfehlenswert ist da das Buch von Jürgen Todenhöfer. Er zeigt auch so wunderbar auf, wie die Türkei die Grenze zwischen Türkei und Syrien so schön "durchlässig macht". Dazu noch so wunderbar geschützt von deutschen und amerikanischen Flugabwehrsystemen. Was will die ISIS mehr.
Und solange diese indirekte Unterstützung vorhanden ist, ist jede vom "Westen" erklärte: wir machen jetzt den ISIS den Popo heiß, nur dummes Gelabber. Kommt bei einigen zwar gut an, aber helfen tut es nur unseren Rüstungsunternehmen etc..
 
Photon das Kalifat vom ISIS kennt nur eine Grenze und das ist der gesamten Erde. Die Zeit ist für diese Leute egal. Wie ich Dir schon einmal schrieb, sehr empfehlenswert ist da das Buch von Jürgen Todenhöfer. Er zeigt auch so wunderbar auf, wie die Türkei die Grenze zwischen Türkei und Syrien so schön "durchlässig macht". Dazu noch so wunderbar geschützt von deutschen und amerikanischen Flugabwehrsystemen. Was will die ISIS mehr.
Und solange diese indirekte Unterstützung vorhanden ist, ist jede vom "Westen" erklärte: wir machen jetzt den ISIS den Popo heiß, nur dummes Gelabber.
So, nun haben wir aber ein Problem. Der gute Erdogan ist vielleicht noch in den Augen Schröders ein "lupenreiner Demokrat", für den Rest der Welt ist er eher auf dem Weg, ein Diktator nach Vorbild Husseins zu werden. Aber die Türkei ist trotzdem unser Bündnispartner, unfassbar. Und die einzige Kritik, die er dafür bekommt, ist das sowas oder sowas. Merkel wischt er die Augen mit seiner positiven Wirtschaftsbilanz, die USA beeindruckt er mit seiner geografischen Lage und lässt sich, obgleich er sich wie ein Despot benimmt, vom Westen den Arsch pudern. Super Sache. Jeden anderen hätten die USA schon aus dem Sessel gebombt.

Reddogg, Du hast natürlich recht. Klar verpuffen die Anstrengungen gegen den IS ein wenig, wenn man einen Feind in den eigenen Reihen hat, der im Grunde ein falsches Spiel spielt. Aber auch hier gilt im Grunde das Gleiche, was ich auch schon zu den Emiraten schrieb, nur in größerem Maßstab, da die Türkei ein NATO-Bündnispartner ist. Wie will man denn der Türkei lückenlos nachweisen, dass sie die NATO dafür missbraucht, um gegen PKK (oder gar gegen Kurden) vorzugehen und gleichzeitig den IS unterstützt?

Ich meine, es ist doch offensichtlich, dass auch Erdogan eigene Vorstellungen davon hat, wie sein Nachbarland nach Assad aussehen sollte. Assad will er nicht, deswegen unterstützt er die Freie Syrische Armee und vermutlich alle, die sich gegen Assad stellen, so auch den IS. Dass der IS radikal fundamentalistisch ist, scheint ihn nicht zu stören, womöglich sogar entgegen zu kommen. Er will es sich halt mit niemandem versauen, wer weiß, wer später die Führung übernimmt. Aber so ein Verhalten ist eigentlich für einen NATO-Bündnispartner, noch dazu jemandem, der eventuell irgendwann mal der EU beitreten will/wird, de facto undenkbar. Trotzdem ist der EU-Beitritt für meine selbstverliebten, weltfremden Volksvertreter noch nicht vom Tisch. Diese verlogene Scheiße nennt man eben "Diplomatie".

Aus meiner Sicht gibt es nur den Weg, dass man beginnend von der türkisch-syrischen Grenze den IS so weit zurück drängt, dass es einfach keine Option mehr ist, die Verletzten in die Türkei zu verschieben. Dann ist es im Grunde auch egal, wann die Patriots abgezogen werden. Können da unten von mir aus dann auch verrosten. Nur müsste das dann bald mal geschehen und wie gesagt: Vor allem mit und von der einheimischen Bevölkerung ausgehend...

PS: Ich suche noch immer nach einem (kurzen) Wort für "meine selbstverliebten, verlogenen, verblödeten, weltfremden Volksvertreter". Die Adjektive gehören meiner Meinung nach untrennbar zum Subjektiv, auch wenn es sicherlich nicht auf jeden einzelnen zutrifft. Wohl aber auf die Mehrheit. Nur wäre das aber jedes Mal so viel zu tippen. Hat jemand einen Vorschlag?
 
Das Problem ist doch das diese in/direkte Unterstützung eben nicht nur Türkei betrifft, nicht nur die Emirate betrifft, nicht nur die USA betrifft. Sondern im Grunde fast alle dort aktivenStaaten betrifft. Mit den Emiraten fangen wir an, über Türkei hinzu den USA aber auch zu den NATO-Partnern. Für dieses Grosse Ziel Assad-freies Syrien, nutzt man eben nicht nur diese Rebellengruppen sondern man baut sie sehr extrem auf, dass ich glaube das man es bei der ISIS vor 1-2 Jahren überzogen hat und nicht mehr Herr der Lage ist. Mit Taliban/Al-CIAda war ja dasselbe aber sie haben nie die Macht gehabt über Afghanistan-Pakistan-Grenzgebiet hinaus aktiv zu werden. Das 9/11-Event und ein paar wenige Anschläge in afrik. Staaten die aber weitestgehend alles Ableger-Gruppen von Al-CIAda waren, mal abgesehen. Mit der ISIS hat man einen Feind geschaffen, der immer mehr und mehr Nahrung bekommt. Und so denke ich, mittlerweile autark ist. eigentlich brauchen sie keine Unterstützung mehr von aussen, und doch besteht die immer noch. Denn nicht einmal bei uns wird gross die beteiligung bei ISIS wirklich nachhaltig verhindert. Man wartet darauf das sie zurückkommen, hofft das sie negative Kacke erlebt haben und dem Mist abschwören. Das wird so nicht zu machen sein.
Und noch einmal ich denke auch in Syrien/Irak darf eine internationale Gruppe aktiv sein. Was sie nicht machen darf, und das ist dann aber doch gleich die bedingung der meisten Staaten die teilnehmen würden wollen, das sie über die Bekämpfung der ISIS hinaus Ansprüche stellen. Ansprüche beim Öl, Ansprüche beim Wiederaufbau (nicht zu verwechseln mit Aufbauhilfe), Ansprüche bei der Regierungsbildung in welcher Form auch immer, keine Ansprüche beim militärischen Wiederaufbau. Mir ist klar das ohne diese Punkte sogut wie keiner bereit ist da aktiv zu werden. Daran erkennt man aber auch das internationale Engagement dort...

Und weil Du es wieder leicht angesprochen hast, mir geht es hier noch nicht um Sanktionierung von irgendwelchen Staaten. Hier geht es mir erstmal nur um die Absagung von Hilfe, wie z.B. damals im Falle Iraks. Mehr erstmal nicht. Wenn man sieht das die oben genannten staaten weiterhin diese Gruppierungen unterstützen und so das die internatonalen verbände erheblichen Schaden davon tragen, muss man natürlich dann schon irgendwann überlegen ob man noch dieselben "Werte" teilt.
 
Freital 2015: 400 Linke und Antifas demonstrieren friedlich für ein Willkommenskultur und für die Aufnahme von Flüchtlingen - 300 Polizisten
Heidenau 2015: 600 besoffene rechte Gewalttäter belagern ein Flüchtlingsheim, schmeißen Steine, Flaschen und Böller - 136 Polizisten

Sachsen...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Problem ist doch das diese in/direkte Unterstützung eben nicht nur Türkei betrifft, nicht nur die Emirate betrifft, nicht nur die USA betrifft.
Aber auf alle trifft das Gleiche zu. Wir können ihnen nicht einfach munter was unterstellen und dann mit Konsequenzen drohen oder sie gar ziehen. Andere Länder können das auch nicht.

Du musst Staaten (welchen auch immer) de facto lückenlos beweisen, dass sie nicht die gleichen Werte teilen, die zumindest offiziell auf unseren (und sogar auf deren!) Fahnen stehen und darüber hinaus auch jede Anstrengung, den IS/Al-Kaida/... (Feind) zu bekämpfen, aktiv sabotieren. Wenn Du das kannst, kannst Du sanktionieren, wie auch immer. Also Hilfe verweigern, Embargos verhängen, ... was auch immer als angemessen betrachtet wird.

Wenn Du stark und arrogant genug bist, dann gibst Du Deinem Geheimdienst einfach den Auftrag, sich eine mehr oder weniger abenteuerliche Geschichte auszudenken, gebaut aus vagen Vermutungen und Wunschdenken und nimmst das als Beweis. Deutschland ist zum Glück nicht in dieser komfortablen Situation. Wenn wir auch nur die kleinste Veränderung an den bestehenden Beziehungen vornehmen, muss es eine knallharte Beweiskette geben. Und die werden wir nicht bekommen.

Das einzige, was wir derzeit tun können ist, die stärkste Kraft in der Region, die auch noch als Terrororganisation deklariert wurde, bekämpfen. Nur sehe ich da zuerst die Einheimischen in der Pflicht, die eine internationale Truppe unterstützen muss. Selbst wenn sie sich "nicht entscheiden" können, welche der vielen Gruppen von Assad-Gegnern ihnen am "sympathischsten" ist, so ist wohl hoffentlich den meisten klar, dass es der IS eher nicht ist.

Was sie nicht machen darf, und das ist dann aber doch gleich die bedingung der meisten Staaten die teilnehmen würden wollen, das sie über die Bekämpfung der ISIS hinaus Ansprüche stellen. Ansprüche beim Öl, Ansprüche beim Wiederaufbau (nicht zu verwechseln mit Aufbauhilfe), Ansprüche bei der Regierungsbildung in welcher Form auch immer, keine Ansprüche beim militärischen Wiederaufbau. Mir ist klar das ohne diese Punkte sogut wie keiner bereit ist da aktiv zu werden. Daran erkennt man aber auch das internationale Engagement dort...
Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Die Frage hier wäre nur, welcher Art die Hilfe ist. Klar schickt kein Land seine Jungs in den Krieg, ohne die geringste Aussicht auf eine "Siegprämie". Die Frage ist, wie wichtig es den Ländern ist, dass nicht irgendwann der IS womöglich zur Weltmacht wird. Und da bin ich der Ansicht, dass man durchaus intervenieren und gleichzeitig die Gefahr eigener Verluste minimieren kann. Dazu zählt taktische Unterstützung, Drohnenaufklärung, Rückzugabsicherung, Brücken- und Gräbenbau, ... Alles Dinge, wo man nicht unbedingt an aktiven Kampfhandlungen teilnehmen muss. Dazu eben auch Ausbildung an Gerät und grundlegenden Militärtaktiken. Wenigstens das sollte möglich sein.

Und weil Du es wieder leicht angesprochen hast, mir geht es hier noch nicht um Sanktionierung von irgendwelchen Staaten. Hier geht es mir erstmal nur um die Absagung von Hilfe, wie z.B. damals im Falle Iraks. Mehr erstmal nicht.
Ja, läuft doch auf das Gleiche hinaus. Du musst es begründen.