Meine Wohnungseinrichtung und mein Privates ist mir mehr wert als 600,00€ pro Monat. Dann mach Du es doch selst und nimm Dir Asylbewerber in Deine Privatsphäre.Mal sehen, wie weit Du mit den 600 € Kommst. Ich würde das für keine 10000€ im Monat machen.

Du hast es nicht verstanden. Es geht nicht darum, dass Privatwohnungen als Erstaufnahmelager gentzt werden. Es geht auch nicht darum dich dazu zu zwingen. Aber du knallst anscheinend lieber Kindhafte Sprüche raus wie "Mach es doch selbst". Privatunterkunft heißt auch nicht zwingend Privatwohnung. Das können zum Beispiel Ferienwohnungen, Räume in Pensionen oder Räume die so oder so zur Untervermietung gedacht sind.
 
Du hast es nicht verstanden. Es geht nicht darum, dass Privatwohnungen als Erstaufnahmelager gentzt werden. Es geht auch nicht darum dich dazu zu zwingen. Aber du knallst anscheinend lieber Kindhafte Sprüche raus wie "Mach es doch selbst". Privatunterkunft heißt auch nicht zwingend Privatwohnung. Das können zum Beispiel Ferienwohnungen, Räume in Pensionen oder Räume die so oder so zur Untervermietung gedacht sind.


Das weiß man bei unseren Politikern nie wie sie das und so manch anderes meinen. Und wenn ich Vermieter währe, würde ich es auch nicht machen.
 
Die Idee ist, auch völlig ohne Vorurteile gegen die aufzunehmenden zu bemühen, Nonsens.

Wie organisiert man dezentral medizinische Versorgung, Rechtsberatung, Übersetzungsservices usw.?

Wie erhalten Flüchtlinge ihr Taschengeld und/oder ihre Verpflegung? Wer kontrolliert, ob die Menschen nicht abgezockt werden (auch unter aufnehmenden Personen könnte es ja Leute geben, die ihren Vorteil aus der Situation ziehen wollen)?

Und, nicht zuletzt, wie kommt der Mann auf die Beträge? 20 € pro Tag hört sich erstmal gar nicht wenig an, aber bereits nach drei Monaten soll es ja nur noch ein Hunderter im Monat sein. In der Zeit sind aber doch die wenigsten Asylverfahren abgeschlossen.

Was noch dazu kommt: Irgendwann baut sich vermutlich eine Beziehung zwischen Gast und Gastgeber auf. Was passiert, wenn der Asylantrag abschlägig beschieden wird? Hat man dann nicht mit deutlich mehr Problemen (mindestens mal zwischenmenschlichen) bei der Abschiebung zu rechnen?

Der einzige, der bei einer solchen Lösung gut fährt ist Vater Staat, der eine seiner Kernaufgaben abwälzt und das dann nicht mal vernünftig finanzieren mag.
 
Die organisatorischen Probleme gibt es grundsätzlich, da nach der Erstaufnahme die Asylbewerber ohnehin meist dezentral untergebracht sind, vor allem auf dem Land. Da beschäftigen die Kommunen Flüchtlingsbetreuer, die sich um Arzttermine, Behördengänge und ähnliches kümmern. Meist sind das Anerkannte mit guten Deutschkenntnissen und entspr. Erfahrung.

Von solchen Stellen bräuchte es dann natürlich mehr.

Das zwischenmenschliche Problem ist etwas anderes, das könnte tatsächlich zum Bumerang werden... :think:
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Link hat mir gefallen, darkkurt. :)
Besonders Thema Schweiz ist ja immer etwas nettes, wo ich allein nur wegen meinem Aufenthaltsort immer aus der Diskussion indirekt hinausgebeten werde. Aber Faktenkenntnis kann man weder erwarten noch die Lernresistenz bekämpfen. Aber zur Intelligenz darf und soll man ja nichts sagen. ;)
 
Ich würde gerne meine Argumente wiederholt zur Diskussion stellen. Irgendwie dreht es sich hier immer nur um diffuse Ängste, die weder be- noch widerlegt werden können. Die Frage, ob nun ein Flüchtling/Asylant/Zuwanderer von Hause aus mehr kriminelle Energie mit bringt als ein Einheimischer, scheint mir ja nun zur Genüge - oder besser gesagt: Bis zum Erbrechen - geklärt.

Meine Punkte waren noch:
  • Sozialverträglichkeit
  • Identitätsfeststellung
  • Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit im Lande
  • Kostendeckung
  • Nachhaltigkeit

Der Punkt der Kostendeckung ist vermutlich am schnellsten geklärt: Mehr Schulden und/oder höhere Steuern. Kommt natürlich darauf an, wieviele da nun noch kommen wollen. Deswegen wäre es einfach mal schön, wenn jemand aus der Politik mal einen Taschenrechner benutzen würde und beziffert, wie viele Menschen wir maximal wirtschaftsverträglich verkraften können, notfalls auch über den Zeitraum von 1 Jahr hinaus.

Wir haben dann als nächsten großen Punkt die Frage, wer die Leute überhaupt sind. Es ist wohl gar nicht so selten, dass die Leute ohne Pass und Papiere kommen. Viele von denen wollen gar nicht bewusst ihre Identät verschleiern, sondern wissen überhaupt nicht, wer Mama und Papa war. Und dann haben sie mal hier und da gelebt, aber wessen Staates Bürger sie sind, wissen sie nicht. Aber es gibt natürlich auch die Leute, die sich einen gefälschten Pass besorgen, aus welchen Gründen auch immer. Wir müssen uns (als Europäer) mit der Situation arrangieren, dass wir von einem mehr oder weniger großen Teil der Flüchtlinge überhaupt nicht wissen, wer oder was die sind. Menschen ohne Namen, Staatsbürgerschaft und Vergangenheit. Das Chaos ist inzwischen so groß, dass selbst Adolf und Elvis problemlos einreisen könnten. Das ist eine unter keinen Umständen auf Dauer tragbare Situation! Italien und Griechenland machen sich inzwischen quasi einen Jux daraus, die Leute nur noch weiter zu schicken, die interessiert nix mehr. Wo bleibt die Politik und die Lösung?

Zum Thema Sozialverträglichkeit wurde ja schon vieles gesagt und viele Vorschläge gemacht. Ich hoffe nur, dass wir uns alle einig sind, dass man nicht 1000 Flüchtlinge in einer 300-Seelen-Gemeinde unterbringen sollte. Falls jemand nicht versteht warum, dann einfach nachfragen, führe ich dann detaillierter aus.

Die wohl größte Herausforderung dürfte wohl der Punkt sein "Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit im Lande". Unabhängig von der Herkunft der Leute, ihrer Ethnie und Religion bedeuten mehr Menschen immer auch ein höheres Riskio für Kriminalität. Hinzu kommt, dass das Elend der Flüchtlinge sie nicht eint, sondern sie es teilweise vorziehen, ihre Probleme aus der Heimat hier weiter auszufechten. Und letztlich leider auch die einheimischen Leute, die glauben, dass ein paar eingeschmissene Scheiben (oder gar das Anzünden eines Heimes) eine adäquate Antwort auf die aktuelle Flüchtlingspolitik wären. Eigentlich brauchen wir jetzt mehr Polizisten denn je - und das im Innen- und Außendienst. Dringend! Und natürlich steigt mit der Anzahl der Menschen auch die Kriminalität, auch wenn die Quote der Kriminellen weit unter der der deutschen liegen sollte. Wenn für einen Bezirk, in dem normalerweise 1000 Leute wohnen, 3 Streifenwagen vorgesehen sind, dann reichen die bei 3000 Leuten eben nicht mehr. Was wird in dieser Hinsicht getan?

Zum Schluss der für mich wichtigste Punkt: Die Nachhaltigkeit unseres Handelns. Aktuell sieht es mir nicht danach aus, dass es auf absehbare Zeit im arabsichen Raum zu einem dauerhaften Frieden kommt. Der IS ist weiter auf dem Vormarsch, munter vor sich hin mordend, vergewaltigend, menschenhandelnd und terrorisierend. Ich hoffe, wir sind alle inzwischen an dem Punkt angekommen, dass wir eingesehen haben, dass wir nicht alle eindeutschen können (und es hoffentlich auch nicht wollen!), weil es kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Selbstmord wäre. Falls nicht, führe ich auch den Punkt gerne nochmal aus. Der IS seinerseits weiß auch noch nicht so genau, wo er seine Grenzen für sein zukünftiges Kalifat sieht. Aber wie es aussieht, müssen sie sich dahingehend wohl auch noch nicht festlegen.

Also was tun? Militärisch in Syrien, Libyen, ... intervenieren? Den Widerstand mit Waffen versorgen? ... Wie bekämpft man die Ursache? Wollen wir uns überhaupt der Ursache annehmen oder machen wir die Augen zu, beten 10 mal das Pater Noster und glauben felsenfest daran, dass Gott schon eine Lösung für uns finden wird (wahlweise Allah, weil der gehört ja jetzt auch dazu, musste ich mich belehren lassen :D)? Also, was darf es sein?

Hätte ich was zu sagen gehabt, hätte ich nicht einen einzigen Flüchtling aufgenommen, bevor diese Fragen nicht eindeutig und bindend geklärt gewesen wären. Denn die Alternative sieht mir nach einem heillosen Chaos aus, das nicht auf Dauer gut gehen kann.
 
Zum Thema Kosten, Unternehmens-/Grosskonzernbesteuerung, wäre immer mal der erste Weg.
Zu den Weiterschleusungen von Italien und Griechenland, solange Dublin 3 aktiv ist und weitestgehen eingehalten werden soll, muss man sich nicht wundern. Wenn dann auch noch nicht mal "Quotenzahlen" innerhalb der EU arrangiert werden können, kann ich die südlichen Länder verstehen. Sie sind nun mal nicht die Festungen und Bücklinge des Nordens.

Bezüglich den 1000 Flüchtlingen in ein 300-Seelen-Dorf darf ich fragen welches Dorf das ist?
Zur Innenpolitik, wäre auch ich für mehr Personal, aber da musst den Innenminister fragen was da geplant ist.

Bezüglich IS, wäre der erste Schritt die Finanzierung und Waffenexporte sowohl an IS als auch an die Unterstützerstaaten zu stoppen, durch die westl. Staaten. Aber probiere mal die "Geschäfte" mit Saudi-Arabien oder Katar zu kritisieren oder zu stoppen....

Und bezüglich Flüchtlingsstopp, WANN, genau hättest Du da den Schnitt gemacht? 1990, während/nach Yugoslawien-Krieg, nach 9.11-aftermath in Afghanistan und Irak, "arabischer Frühling"?
 
Zu den Weiterschleusungen von Italien und Griechenland, solange Dublin 3 aktiv ist und weitestgehen eingehalten werden soll, muss man sich nicht wundern.
Ich wundere mich ja gar nicht. Ich sage nur, dass es so nicht bleiben kann.

Bezüglich den 1000 Flüchtlingen in ein 300-Seelen-Dorf darf ich fragen welches Dorf das ist?
Nee, so weit ich weiß gibt es so ein Dorf nicht. Sollte auch nur ein Extrembeispiel sein, weil ich auch nur raten könnte, wieviel denn "sozialverträglich" tatsächlich ist. Bin ja kein Experte. Ist es 1:10 oder 1:1000?

Bezüglich IS, wäre der erste Schritt die Finanzierung und Waffenexporte sowohl an IS als auch an die Unterstützerstaaten zu stoppen, durch die westl. Staaten. Aber probiere mal die "Geschäfte" mit Saudi-Arabien oder Katar zu kritisieren oder zu stoppen.
Ja, nun so lange es Verträge gibt und wir nicht den IS direkt beliefern, ist es natürlich schwer. Aber ok, notfalls muss man sich dann eben trotzdem gegen die Verträge und für Frieden entscheiden. Was aber auch nicht einfach werden wird. ABer das wird bei weitem nicht reichen.

Und bezüglich Flüchtlingsstopp, WANN, genau hättest Du da den Schnitt gemacht?
Bevor die ersten Flüchtlinge her gekommen sind, waren sie ja schon in Massen in Griechenland und Italen. Man hatte im Gegensatz zu diesen Ländern also sehr wohl die Möglichkeit und Vorlaufzeit gehabt, sich was zu überlegen.

Ansonsten eben wenn alle Aufnahmestellen voll sind und bevor man Gebäude umbaut und die Leute auf die Bundesländer verteilt. Und davon abgesehen kann es ohnehin nicht schaden, sich vielleicht mal einen Masterplan zu überlegen für die nächste Flut.
 
Nee, so weit ich weiß gibt es so ein Dorf nicht. Sollte auch nur ein Extrembeispiel sein, weil ich auch nur raten könnte, wieviel denn "sozialverträglich" tatsächlich ist. Bin ja kein Experte. Ist es 1:10 oder 1:1000?
Also in der Schweiz sind wir bei ca. 25% Ausländern (bei Personen mit Migrationshintergrund sogar bei 1/3), Bürgerkriege etc. habe ich die letzten 7.5 Jahre noch nicht feststellen können, aber kann auch sein dass das in der Zentralschweiz nicht so der Fall ist. Nicht mal nach den zwei Abstimmungen die vorwiegend gegen Deutsche gerichtet waren.


Ja, nun so lange es Verträge gibt und wir nicht den IS direkt beliefern, ist es natürlich schwer. Aber ok, notfalls muss man sich dann eben trotzdem gegen die Verträge und für Frieden entscheiden. Was aber auch nicht einfach werden wird. ABer das wird bei weitem nicht reichen.
Du meinst jetzt jene Verträge bevor der IS gestärkt aus dem Irak nach Syrien, für Saudi-Arabien, Katar und die USA gegen Assad eingeschleust wurde? Mir würde schon reichen die jetzt erst krüzlich vereinbarten Verträge. Oder z.B. an Diktatoren wie in Ägypten, wo wir sogar für jene die Reporter noch inhaftieren und ausliefern wollte. Der Druck war dann doch zu stark.


Bevor die ersten Flüchtlinge her gekommen sind, waren sie ja schon in Massen in Griechenland und Italen. Man hatte im Gegensatz zu diesen Ländern also sehr wohl die Möglichkeit und Vorlaufzeit gehabt, sich was zu überlegen.
Leider hast Du nicht ganz verstanden was ich damit abfragen wollte, bzw. Du wolltest Dich vor eine Antwort drücken. Du stimmst mit mir überein das im Jahr 2008, 2009 und auch 2010, keine syrischen Flüchtlinge etc. nach Deutschland kamen, trotz das zusammen in den 3 Jahren ca. 100.000 Flüchtlinge laut Eurostat nach Deutschland kamen, selben Zeitraum nach Europa ca. 750.000 . Auch Irak aufgrund des IS war noch kein spezifisches Problem. Arabischer Frühling, nun ja die ersten kamen....
Also nochmal die Frage wann genau hättest Du den Strich ziehen wollen oder anders gesagt, welche Flüchtlinge sind es denn die Du meinst?

Ansonsten eben wenn alle Aufnahmestellen voll sind und bevor man Gebäude umbaut und die Leute auf die Bundesländer verteilt. Und davon abgesehen kann es ohnehin nicht schaden, sich vielleicht mal einen Masterplan zu überlegen für die nächste Flut.
Solange wir direkt oder indirekt nicht noch mehr Krisenherde hervorrufen, aus Rohstoffgeilheit, oder Hörigkeit gegenüber andere Staaten. Wird es eine Erhöhung der Flut nicht geben. Sondern immer noch nur diese eine "Flut" sein. Wenn man das so bezeichnen will, ich würde es nicht so bezeichnen.
 
Also in der Schweiz sind wir bei ca. 25% Ausländern (bei Personen mit Migrationshintergrund sogar bei 1/3),
Das sagt doch gar nichts aus, weil wir hier von Flüchtlingen/Asylbedürftigen sprechen. Wer einen Migrationshintergrund hat, aber integriert ist, spielt hier nicht mit rein.

Leider hast Du nicht ganz verstanden was ich damit abfragen wollte, bzw. Du wolltest Dich vor eine Antwort drücken.
Ich drücke mich nie und ich glaube auch, Dich verstanden zu haben. Wir haben und hatten in Deutschland immer Auffanglager für Asylanten. Also für den "normalen Strom". Im Idealfall laufen diese Stellen nicht über. Auch die Heime für die Leute nicht, denen Asyl gewährt wurde. Ein paar reisen weiter, ein paar kehren zurück, ein paar neue kommen. Vielen wird ja auch erst gar ken Asyl gewährt.

Es muss ja mal einen Punkt gegeben haben, an dem die Kapazitäten erschöpft waren und sich nach neuen Unterkunftsmöglichkeiten umgeschaut wurde. Etwa zu diesem Zeitpunkt ist ja schon Griechenland und Italien fast an den Massen von Flüchtlingen erstickt und es musste ja auch klar geworden sein, dass der IS vorläufig nicht aufhört, mehr oder weniger wahllos gegen Leute Krieg zu führen, die ihnen nicht "islamisch" genug ist.


Sondern immer noch nur diese eine "Flut" sein. Wenn man das so bezeichnen will, ich würde es nicht so bezeichnen.
Es strömen nach wie vor mehr hinzu, als wieder abfließen. Die Gesamtzahl steigt also in Folge, damit werden auch die Herausforderungen immer größer, die bewältigt werden wollen.
 
Also was tun? Militärisch in Syrien, Libyen, ... intervenieren? Den Widerstand mit Waffen versorgen? ... Wie bekämpft man die Ursache? Wollen wir uns überhaupt der Ursache annehmen oder machen wir die Augen zu, beten 10 mal das Pater Noster und glauben felsenfest daran, dass Gott schon eine Lösung für uns finden wird (wahlweise Allah, weil der gehört ja jetzt auch dazu, musste ich mich belehren lassen :D)? Also, was darf es sein?
Was ist überhaupt die Ursache?
Wer soll überhaupt intervenieren?
Wo soll man überall intervenieren?
Wie?
Und was soll danach folgen?
Wer kommt an die Macht, mit welchem System und in welchen Grenzen?

Was soll es denn sein?
 
Was ist überhaupt die Ursache?
Ursache für den Krieg und die direkt aus ihm resultierenden Flüchtlingsströme? Also ich mache den IS dafür verantwortlich.

Wer soll überhaupt intervenieren?
UN, NATO. Bei gezielten Aktionen auch gern ein SEK kleine Eingreiftruppen, notfalls auch die Fremdenlegion. Hängt davon ab, wer sich für dieses Problem verantwortlich fühlt oder wer sich dem annehmen will.

Wo soll man überall intervenieren?
Beginnend sich auf türkische Unterstützung verlassend an der türkisch-syrischen Grenze. Von dort aus den IS halt zurück drängen, was allerdings wohl nur mit Bodentruppen machbar sein wird. Aus dem Flugzeug oder allein am Tactic Table wird der Krieg nicht zu gewinnen sein.

Hängt wieder davon ab, wer da eingreift. Wie gesagt: Es können kleine Spezialkommandos sein, es kann die USA mit Massen an Menschen und Maschinen sein. Blauhelme natürlich am liebsten.

Und was soll danach folgen?
Rückführung der Flüchtlinge. Bestandsaufnahme und humanitäre Hilfe vor Ort, Wiederaufbauhilfe. Sicherheitskräfte vor Ort ausbilden und Wahlen abhalten. Aber vor allem muss der Wille, den IS zu bekämpfen, vor Ort da sein und wachsen. Es darf kein Ziel sein, das die EU oder (noch schlimmer) die USA ausgibt.

Wer kommt an die Macht, mit welchem System und in welchen Grenzen?
Wird man sehen. Die Grenzen existieren ja (noch). Der IS ist ja grenzübergreifend tätig.

Vielleicht gibt es ja auch einen gewaltfreien Weg. Aber dazu müssten die Leute auch in ihrer Heimat bleiben und sich nicht mehr oder weniger wahllos über die Welt verteilen. Für eine mögliche Zeit nach dem IS ist die Anwesenheit der Bürger des Landes jedoch unerlässlich. Ohne sie wird nichts laufen.

Aber gern kann auch jemand anderes noch ein paar Ideen bringen. Eine andere gab es ja schon: Wir nehmen jeden dauerhaft auf, der her kommen will. Egal wer er ist, woher er kommt und was er hat und kann. Alle rein, eindeutschen und knuddeln. Ist auch eine Idee, aber die halte ich persönlich für die allerschlechteste.
 
Mit Abschreckungskampagnen will man Flüchtlinge aus Europa heraushalten

Folgende News wurde am 07.08.2015 um 16:36:00 Uhr veröffentlicht:
Mit Abschreckungskampagnen will man Flüchtlinge aus Europa heraushalten
Shortnews

Immer mehr Flüchtlinge strömen nach Europa, und immer kreativer werden die Politiker in den europäischen Ländern, um die Flüchtlinge von Europa fernzuhalten.

Nun will man mit abschreckenden Spots im TV und Anzeigen in Zeitungen die Menschen in den betreffenden Ländern davon abhalten, überhaupt erst nach Mitteleuropa aufzubrechen.


Auch Deutschland beteiligt sich daran. Bald wird im Balkan ein entsprechender Spot aus Deutschland zu sehen sein, um die Leute zum Bleiben zu bewegen.
 
Ursache für den Krieg und die direkt aus ihm resultierenden Flüchtlingsströme? Also ich mache den IS dafür verantwortlich.
Der IS ist nur mittel zum Zweck, Hintermänner oder Verantwortliche sind die Emirate und USA. Also sollten wir bei uns anpacken. Rüstungsverträge kündigen oder jetzt nciht mehr weitere unterschreiben. An die eigenen Gesetze und Verordnungen halten, keine Waffen in Krisenländer oder an Lände rwo man weiss das diese damit Geld machen und in Krisenländer verschiffen/verkaufen. Und die Flüchtlinge gab es schon vorher. Irak seit 2003. Afghanistan seit 2001. Libyen 2011. Syrien 2011....von den afrik. Staaten ganz zu schweigen...


UN, NATO. Bei gezielten Aktionen auch gern ein SEK kleine Eingreiftruppen, notfalls auch die Fremdenlegion. Hängt davon ab, wer sich für dieses Problem verantwortlich fühlt oder wer sich dem annehmen will.
Niemand bis zum heutigen Tage. Die bisherigen "Angriffe" sind bestenfalls Alibi-Aktionen und mittlerweile gibt es genug Berichte das diese Angriffe eh nur zur Ausweitung gegen Assad gedacht sind.


Beginnend sich auf türkische Unterstützung verlassend an der türkisch-syrischen Grenze. Von dort aus den IS halt zurück drängen, was allerdings wohl nur mit Bodentruppen machbar sein wird. Aus dem Flugzeug oder allein am Tactic Table wird der Krieg nicht zu gewinnen sein.
Somit also auch der Schutz durch unsere und der amerik. Patriot-Raketen, so das syrische Flugzeuge/Jets/Bomber nicht IS-Stellungen in Angriff nehmen können. Da bin ich sehr gespannt.....
Ich empfehle das Buch von Herrn Todenhöfer.


Rückführung der Flüchtlinge. Bestandsaufnahme und humanitäre Hilfe vor Ort, Wiederaufbauhilfe. Sicherheitskräfte vor Ort ausbilden und Wahlen abhalten. Aber vor allem muss der Wille, den IS zu bekämpfen, vor Ort da sein und wachsen. Es darf kein Ziel sein, das die EU oder (noch schlimmer) die USA ausgibt.
Die Invasoren soll man selbst bekämpfen? Wie wärs erstmal mit Beendigung der Unterstützung. so zwingt man jedes Land welches von "aussen" angegriffen wird, in einer Form zu reagieren, was andere Staaten zu verantworten haben.


Vielleicht gibt es ja auch einen gewaltfreien Weg. Aber dazu müssten die Leute auch in ihrer Heimat bleiben und sich nicht mehr oder weniger wahllos über die Welt verteilen.
Halte ich für nicht möglich, siehe nochmal das Buch von Herrn Todenhöfer.

Aber gern kann auch jemand anderes noch ein paar Ideen bringen. Eine andere gab es ja schon: Wir nehmen jeden dauerhaft auf, der her kommen will. Egal wer er ist, woher er kommt und was er hat und kann. Alle rein, eindeutschen und knuddeln. Ist auch eine Idee, aber die halte ich persönlich für die allerschlechteste.
Solange wie in/direkt Krieg gegen diese Länder führen können sollten wir auch die Verantwortung tragen. Der nächste Punkt wären Rohstoffe und Produktionsprozesse. Die an die Werte binden und schwups wurden die Länder auch Geld haben, aber ups das würde uns im "Westen" aber einiges mehr kosten. Dazu ist ja dann auch der allergeringste Teil nur bereit. Geiz ist geil...
 
Der IS ist nur mittel zum Zweck, Hintermänner oder Verantwortliche sind die Emirate und USA. Also sollten wir bei uns anpacken. Rüstungsverträge kündigen oder jetzt nciht mehr weitere unterschreiben. An die eigenen Gesetze und Verordnungen halten, keine Waffen in Krisenländer oder an Lände rwo man weiss das diese damit Geld machen und in Krisenländer verschiffen/verkaufen.
Also ich fasse mal zusammen. Dein Vorschlag, den Flüchtlingsstrom (weil Du -flut nicht magst) zu stoppen und die Rückwanderung/-führung wieder attraktiv zu machen ist, die bestehenden Verträge für Waffenlieferungen ordnungsgemäß auslaufen zu lassen und keine neuen zu unterschreiben, ja? Ist ein Witz, oder?

Ich meine ja - das ist auch ein ganz wichtiger Punkt auf der Agenda, wie man überhaupt mit Ländern des mittleren Ostens verfährt. Es wäre sicherlich auch mal interessant zu hinterfragen, ob Deutschland überhaupt Waffen produzieren und in die Welt schicken muss, wo unsere eigenen Soldaten fast nur noch mit Knüppeln bewaffnet werden. Aber das sind langfristige Ziele. Kurzfristig bewirken die überhaupt gar nichts. Nicht mal, wenn wir sofort sämtliche Lieferungen stoppen und ein strenges Embargo verhängen. Aber wir brauchen ja eine kurzfristige Lösung, damit der Zustrom schnellstmöglich gestoppt, im Idealfall die ersten Leute wieder zurück kehren und nötigenfalls beim Wiederaufbau helfen können.

Und da fehlen mir von Dir noch die Ideen, falls Du mit meinen Vorschlägen nicht einverstanden bist.

Solange wie in/direkt Krieg gegen diese Länder führen können sollten wir auch die Verantwortung tragen.
Entschuldigung, wer ist denn bitte schonwieder dieser "wir"?

Ich führe gegen niemanden Krieg. Deutschland führt gegen niemanden Krieg. Europa befindet sich nicht im Krieg mit irgendwem. Wenn überhaupt mal jemand aus "dem Westen" Krieg führt, dann ist es die USA - und die ist sicherlich nicht "wir". Selbst Waffenverkäufe sehe ich nicht als Einmischung in einen Krieg, auch wenn ich da kein Fan von bin. Und ganz normaler Handel mit Rohstoffen ist für ich auch noch weit weg von einem Krieg.

Im Grunde könnte es mir ja egal sein, was die Leute in ihren Ländern veranstalten. Aber da unsere Kapazitäten für humanitäre Hilfe auf absehbare Zeit erschöpft sein werden, wir unmöglich jedem Ali und jeder Samira eine neue Heimstatt, Arbeit und neues Leben geben können, müssen wir uns wohl auch ein wenig um die Ursachenbekämpfung kümmern, sofern wir nicht am Flüchtlingsstrom ersticken wollen. Und selbst wenn die erstmal nur symptomatisch mit dem IS beginnt (weil Du ja der Ansicht bist, dass die militanten Fundamentalisten nur Symptom sein sollen, was ich persönlich allerdings anders sehe).

Der nächste Punkt wären Rohstoffe und Produktionsprozesse. Die an die Werte binden und schwups wurden die Länder auch Geld haben, aber ups das würde uns im "Westen" aber einiges mehr kosten. Dazu ist ja dann auch der allergeringste Teil nur bereit. Geiz ist geil...
Auch ein interessanter Punkt. Und wenn wir es heute täten, könnten wir mit sichtbaren Erfolgen in puncto Flüchtlingsstrom wann etwa rechnen?