Und der nächste der nur Vorurteile und Schwachsinn durch-dekliniert. :wall:

Ich dekliniere keine Vorurteile/Schwachsinn sondern einfach FAKTEN!!!

@baffi wie soll ich denen sagen das die den Müll wieder in die Tonne schmeissen sollen wenn die kein Wort Deutsch verstehen?:roll: Ich brauch nur jedesmal wenn die kommen n paar Faule Eier schmeissen dann verlieren die irgendwann die Lust (ja ich weiss was gleich kommt und nein ich Schmeiss nix...)

Und zu den Zigeu... Sinti und Roma... da brauch mir keiner was bestätigen. DIe erkennt man einfach...

@wannabe... wenigstens einer ders Versteht.

Und mal für alle. Ja auch hier in Berlin gibt es einige NoGo Areas. Ich selbst meide einige Bezirke wenn es möglich ist.Aber das spielt keine Rolle...fakt ist das es in ganz Deutschland solche Orte gibt wo sich nichma die Polizei wirklich hintraut.
 
Zeig mal bitte, wo du das rausliest? Ich sehe nur, dass die Polizei gesagt hat, dass in dem für Syrer gebauten Heim kein Syrer wohnt. Nun zitiere mal bitte die Behauptung, dass die Polizei gesagt hätte, dass die Leute grundlos hier sind.

Ich habe nicht behauptet, dass die Polizei das gesagt hätte. Ich habe auf diesen Satz hin:

[...]nicht ein Syrer drin ist und auch keiner rein kommt weils schon voll ist mit anderen "Flüchtlingen"[...]

gefragt, ob es so ist bzw. ob pyrosland.de es so verstanden hat, weil er die Flüchtlinge in Anführungszeichen setzt.

[...]Das möchte ich sehen, dass du denen sagst, dass sie bitte den Müll aufheben sollen. [...]

[...]@baffi wie soll ich denen sagen das die den Müll wieder in die Tonne schmeissen sollen wenn die kein Wort Deutsch verstehen?

Ich wohne weder in Duisburg noch in Berlin, aber an meiner eigenen Mülltonne würde ich schon in aller Freundlichkeit etwas sagen oder es zumindest versuchen.

Und zu den Zigeu... Sinti und Roma... da brauch mir keiner was bestätigen. Die erkennt man einfach...

Ich glaube kaum, dass Du die Dame, die mir gerade einfällt, als Roma identifizieren könntest. Aber das bleibt eine Behauptung, wie Deine, dass Du sie alle erkennst...
 
Naja, wenn es unter der Maßgabe läuft, den Ruf der Stadt zu retten, der nunmal mindestens national versaut ist, dann ist es imho der falsche Ansatzpunkt. Ansatzpunkte wäre aus meiner Sicht, wie man rassistische Zusammenrottungen weg bekommt und wie man das Zusammenleben zwischen "besorgten" Bürgern und Geflüchteten normalisiert.
Na wie ich es verstanden habe, sollte das eigentlich genau das Ziel dieses Forums sein. Also vor allem Frage-Antwort-Runde und Aufklärungsmission. Gut, nun ist es anders gekommen. Oder anders gesagt: Dem Veranstalter ist seine Veranstaltung aus dem Ruder gelaufen. Vermutlich deshalb, weil man mit weniger emotionalen Gästen gerechnet hat. Was aber, sofern es zutrifft, an Naivität kaum zu überbieten wäre. Aber ich glaube, dass es trotzdem genau so geplant war: Jeder darf fragen, jede Frage wird beantwortet. Nur läuft es eben in der Realität nicht wie bei Kerner...

Ich stell mir Demokratie nicht so vor, dass die einen die anderen niederbrüllen und so gar keine Diskussion zu Stande kommt.
Ja, nun ist das aber bei jeder politischen Demo so. Und selbst wenn wir nicht von Demos, sondern Diskussionsrunden sprechen, dann braucht man sich ja nur mal anschauen, wie sich so eine politische Diskussion zuweilen entwickelt, dass schon kaum noch der Moderator zu Wort kommt. Wir können also festhalten, dass das, was da passiert ist, einfach nur die am schlechtesten moderierte Diskussionsrunde ever war. Aber viel mehr auch nicht...

Sicherlich sind neutrale Plätze deutlich besser geeignet. Nur mit Bannmeile hier und Bannmeile dort landet man mittelfristig auf dem Park&Ride Parkplatz vor der Stadt, was nicht im Sinne des Versammlungsrechts sein kann.
Ich sag es mal so: Wenn man befürchten muss, dass es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten kommt, dann muss es halt so sein. Von mir aus könnte die Demo dann auch in einer Jauchegrube stattfinden, mir egal. Aber es kann nicht sein, dass ein Polizist seine Gesundheit riskieren muss, wobei Gewalt quasi schon angekündigt wurde? Dass Anwohner, die zufällig in der falschen Straße wohnen, womöglich nicht das Haus verlassen können, ihre Scheiben eingeschmissen werden, das Auto demoliert wird, ...

Also es gibt ja auch Demos, die verlaufen absolut friedlich. Man zeigt seine Plakete und Transparente, zieht zu den Gebäuden, wo man hin will, trillert, pfeift und ruft und geht nach ein paar Stunden auch wieder nach Hause. So wie etwa 1x pro Monat vor dem Finanzministerium (hab da mal eine Zeit lang um die Ecke gearbeitet). Keine Polizei, keine Hundestaffel, keine Pferde, keine Wasserwerfer, nix. Gut gelebte Demokratie.

Wennman davon ausgehen könnte, dass die Leute, die gegen das Aslyheim demonstrieren, gewaltfrei bleiben würden, dann soll die Demo auch da gestattet werden. Aber wenn man schon im Vorfeld die Intentionen kennt, dann schadet es sicher nicht, den nächsten Park&Rail ins Auge zu fassen ;)

Sie muss "nur" konsequent durchgreifen, dann braucht man keine neuen Regeln. ;)
Was ich von der Polizei erwarte ist, dass sie Gewalt wirkungsvoll bekämpft (möglichst schon im Keim erstickt) und darauf achtet, dass eine Demonstration (und natürlich auch eine etwaige Gegendemonstration) im Rahmen der geltenden Gesetze stattfindet. Also keine verbotenen Symbole, Fahnen, Gesten und was weiß ich nicht noch alles so verboten ist. Nicht mehr und nicht weniger. Und ja, dem kann er gerne äußerst konsequent nachkommen.

Aber wenn es stimmt, was Du sagst (und davon gehe ich aus), dass die Polizei nur mit ein paar Hanseln zugegen war, kann sie dieser Pflicht nicht nachkommen. Entweder man hat Personalmangel. Das wäre tragisch. Oder man hat mit keinen Gewaltexzessen gerechnet. Das wäre angesichts dessen, dass bereits mindestens 1 Heim abgebrannt ist und die Tatsache, dass sich die Antifa angekündigt hat, einfach nur naiv und dämlich. Oder man wollte es provozieren, dass die Hand voll Polizisten überrannt werden und es zu Straßenkämpfen kommt. Das wäre verantwortungslos, bedrohlich und kriminell. Und ich bin mir noch immer nicht sicher, mit welcher Variante ich es zu tun habe...
 
Wir können also festhalten, dass das, was da passiert ist, einfach nur die am schlechtesten moderierte Diskussionsrunde ever war. Aber viel mehr auch nicht...

Negativ.
Bei einem Moderator, der ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe "Pro-Asyl-Zirkus" nennt, fängt der Fehler an.
Es geht weiter beim Wegducken der Lokalpolitiker, entweder weil sie selbst die Hose voll haben oder einfach das Problem des Rassismus ignorieren.
Gut, Tillich hat mit der Runde nix zu tun, aber wer sich öffentlich am meisten Sorgen um Drohanrufe der Parteigenossen Sorgen macht, dem ist auch nicht zu helfen.

Die Veranstalter hätten durchgreifen müssen, das haben sie nicht getan, und das ist nicht schlecht moderiert, das ist ein Versagen der Lokalpolitiker.

Aber es kann nicht sein, dass ein Polizist seine Gesundheit riskieren muss, wobei Gewalt quasi schon angekündigt wurde?

Die Frage wäre, was vorher alles schief gelaufen ist, dass Gewalt befürchtet/angekündigt wird.
Wenn der "durchschnittliche" Bürger mit stramm-rechten Gewalttätern auf die Straße geht, dann hat die Politik versagt und die Polizei muss es ausbaden.
Nicht schön, ist aber so.

Dass Anwohner, die zufällig in der falschen Straße wohnen, womöglich nicht das Haus verlassen können, ihre Scheiben eingeschmissen werden, das Auto demoliert wird, ...

Das erinnert mich an die Bürger, die sich hier regelmäßig über die Einschränkungen durch die Bragida Demos beschweren. Fragt man die, warum sie nicht dagegen aktiv werden, oder mal ans offene Bürgermikrofon der Bragidioten treten, kommen nur Ausflüchte.
Auch der Arsch auf dem Sofa hat Konsequenzen zusätzlich zum Übergewicht.

gruss kelle!
 
Negativ. Bei einem Moderator, der ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe "Pro-Asyl-Zirkus" nennt, fängt der Fehler an.
Dann muss man die Diskussionsrunde absagen und woanders mit einem anderen Moderator nochmal versuchen.

Die Veranstalter hätten durchgreifen müssen, das haben sie nicht getan, und das ist nicht schlecht moderiert, das ist ein Versagen der Lokalpolitiker.
Eine politische Diskussion wird fast immer emotional. Und das ist auch gut so, schließlich wollen wir ja unterschiedliche Meinungen hören und eine Demokratie lebt nunmal auch von der Vielfältigkeit der Meinungen und der Freiheit, diese Meinungen auch sagen zu dürfen. Nur hätte ich bei so einem Bürgerforum erwartet, dass man sich trotzdem mit einem Mindestmaß Respekt und Disziplin begegnet. Und das ist die Aufgabe des Moderators. Tut er es nicht, taugt er nix und so scheitert die ganze Diskussion.

Die Frage wäre, was vorher alles schief gelaufen ist, dass Gewalt befürchtet/angekündigt wird.
Selbst wenn sie nicht angekündigt wurde. Bei einem solchen Thema würde ich aber in Hinblick auf diverse politische Straftaten von links und rechts von einer "besonderen Gefährdung" sprechen. Und dann ist es unverantwortlich, dort nur ein Mindestaufgebot von Polizei hin zu schicken, als müssten sie einen Pennäler zurechtweisen, der gerade eine Packung Bonbons geklaut hat...

Wenn der "durchschnittliche" Bürger mit stramm-rechten Gewalttätern auf die Straße geht, dann hat die Politik versagt und die Polizei muss es ausbaden.
Nun komm, das Argument ist doof und das weißt Du auch. Denn jetzt fällt mir spontan der 1. Mai ein. Denn wenn der "durchschnittliche" Bürger mit chaotisch-linken Gewalttätern auf die Straße geht, dann hat die Politik versagt und die Polizei muss es ausbaden ;) Nur sind da wenigstens immer ausreichend viele Polizisten zugegen...

Das erinnert mich an die Bürger, die sich hier regelmäßig über die Einschränkungen durch die Bragida Demos beschweren. Fragt man die, warum sie nicht dagegen aktiv werden, oder mal ans offene Bürgermikrofon der Bragidioten treten, kommen nur Ausflüchte.
Naja, vielleicht regen sie sich ja nicht über die Demo und die Themen der Bragida auf, sondern nur darüber, nicht direkt vor der Haustür parken zu können...
 
Flüchtlingsd- und Asyldebatte - mal aus England betrachtet:

https://www.independent.co.uk/news/...head-once-again-in-east-germany-10383943.html

Hinweis: Englischer Text
Echt krass das zu lesen. Wenngleich es auch typisch englisch aufgeblasen ist und die Wortwahl mich auch mehr an Sun/BILD erinnert als an ein seriöses Blatt. Sei es drum, es zeichnet allerdings schon ein ganz gutes Bild davon, dass das Ausland mit Nichten weg schaut und es sich natürlich zum Thema macht.

Davon mal abgesehen:
The often-intoxicated mob threw eggs and shot fireworks at the hostel claiming that Freital was “defending itself”. The small groups of local refugee supporters who tried to show sympathy with the asylum-seekers had to be protected by riot police.
Das ist aber das Gegenteil von dem, wie Du die Vorgänge vor Ort geschildert hast. Du meintest doch, es wären da nur eine Hand voll Polizisten vor Ort gewesen und die einzigen, die das Heim schützen konnten, waren die inScharen angereisten Helden der Antifa. Hier hieß es, dass die wenigen örtlichen Unterstützer von den Kampfbullen beschützt werden mussten. Ja, was denn nun?

Und vielleicht noch eine Frage in die Runde nach eurer Meinung, weil ich nämlich erst vor Kurzem eine kleine Diskussion mit ein paar Leuten zu diesem Thema und dessen Lösung hatte. Kurz zusammengefasst: Ein Teil war der Ansicht, dass wenn es so massive Widerstände vor Ort gibt, dann sollte man das Heim einfach woanders hin verlangern. Als Reaktion kam dann natürlich, dass wenn man das täte, die Neonazis glauben einen Sieg errungen zu haben, womöglich in ihrer Zahl anwachsen und es zum "Flüchtlinge-Nicht-Willkommen-Tourismus" verkommt und womöglich Schule macht, dass man mit (gewaltsamen) Aktionen doch etwas erreichen kann. Andererseits ist es ein völlig untragbarer Zustand, dass x Polizisten plus verstärkte Bereitschaft ständig abgestellt werden muss, um das Heim zu schützen. Und völlig undenkbar ist natürlich auch die Option, dass die Antifa oder andere radikale Gruppen zu Hilfssheriffs mutieren.

Aus meiner Sicht haben beide Seiten gar nicht unrecht. Es kann nicht sein, dass über kurz oder lang den "herkömmlichen" Straftaten nicht mehr nachgegangen werden kann, weil ein Großteil des Personals in Schutzaufgaben für Flüchtlingsheime und Demos gebunden ist. Aber es darf auch keine Lösung sein, die auch nur im Ansatz vermuten läßt, dass Gewalt und nur ausreichend oft dargebotene Xenophobie zu den gewünschten Lösungen führt. Am schönsten wäre es, die ganzen beschissenen Pro-/Contra-Demos würden sich einfach auflösen, die Leute ihrem Tagewerk nachgehen und alles auf sich zu kommen lassen. Kommt es wirklich zu einer extremen Zunahme von Kriminalität und wird die Polizei dieser nicht Herr, kann man noch immer das Heim belagern und die Leute so lange am Verlassen hindern, bis die Politik aktiv wird. Aber wie das immer mit meinen Wünschen so ist, gehen sie vermutlich nicht in Erfüllung. Also was tun? Vorschläge für die lokalen Politiker, die ja nicht mal eine ordentliche Bürgerkonferenz organisiert bekommen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist aber das Gegenteil von dem, wie Du die Vorgänge vor Ort geschildert hast. Du meintest doch, es wären da nur eine Hand voll Polizisten vor Ort gewesen und die einzigen, die das Heim schützen konnten, waren die inScharen angereisten Helden der Antifa. Hier hieß es, dass die wenigen örtlichen Unterstützer von den Kampfbullen beschützt werden mussten. Ja, was denn nun?

Die Situation zog sich von Montag, das ist das was der Independent beschreibt, über Freitag, wo ich mal nach den Rechten geschaut habe, bis Dienstag oder so.

Also was tun? Vorschläge für die lokalen Politiker, die ja nicht mal eine ordentliche Bürgerkonferenz organisiert bekommen?

Darf ich? :-D
Wird eine Versammlung vor dem Heim seitens besorgter Bürger angemeldet, einfach nen anderen Ort zuweisen, z.B: Marktplatz. Hält vorm VG keine zehn Minuten, aber drauf geschissen.
Wird die zweite Versammlung angemeldet, werden zehn Seiten Auflagen vergeben. Kann man wieder gegen klagen, muss man aber nicht.
Findet die Versammlung statt, steht da nicht nur ein bissl Bepo und Dorfpolizei, sondern zwei Züge BFE oder USK mit Null-Toleranz Strategie. Baut irgendjemand Bockmist, rausziehen, ab nach Dresden, erkennungsdienstliche Behandlung.
Wenn die Person nachts um drei aus dem Gewahrsam kommt und von nem Kumpel mit dem Auto abgeholt wird, Streife hinterher, allgemeine Verkehrskontrolle.

Die Einheizerin bei den Demos soll Kindergärtnerin sein. Wenn die im öffentlichen Dienst tätig ist, fristlos kündigen.
Sollten bei den Protesten vor dem Heim andere Mitarbeiter des öffentlichen Dienst anwesend sein, die beruflich direkten Kontakt mit Bürgern haben, ab ins Archiv versetzen.
Firmen, die sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen wollen, müssen eine Erklärung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit unterschreiben.
Tun sie das nicht, gibts keine Aufträge.
Tun sie es, und ein Angestellter wird bei solchen Protesten gesehen, ist der Auftrag weg.

Das wird ein Rumheulen geben, den ein oder anderen Gerichtsprozess, aber man wäre die Aufmärsche vor solchen Heimen los.

gruss kelle!
 
Das wird ein Rumheulen geben, den ein oder anderen Gerichtsprozess, aber man wäre die Aufmärsche vor solchen Heimen los.

Und die Demokratie kann man direkt mit abschaffen... Aber ist natürlich immer schön den Rechten Demokratiefeindlichkeit vorzuwerfen (was die NPD sicherlich auch ist) und selbst ein großer Anhänger von der Abschaffung von Grundrechten und Meinungsfreiheit zu sein...

Die Demokratie ist das höchste Gut, welches es zu verteidigen gibt. Und man verteidigt Demokratie nicht mit Verfolgung und Unterdrückung.

Nun kommt bestimmt wieder eine scheinheilige Erklärung von dir. Die kannst du dir aber eigentlich sparen, denn außer dir und anderen Antidemokraten wird wohl kaum einer deine Erklärung für bare Münze nehmen...
 
Nun kommt bestimmt wieder eine scheinheilige Erklärung von dir. Die kannst du dir aber eigentlich sparen, denn außer dir und anderen Antidemokraten wird wohl kaum einer deine Erklärung für bare Münze nehmen...

Du, ich bewege mich nur auf dem Boden unseres Grundgesetzes, bestätigt durch Bundesgerichte.

Lies mal hier: https://www.spiegel.de/politik/deut...eger-verliert-seinen-kehrbezirk-a-865937.html

Kurzform: Schornsteinfeger wurde sein Bezirk entzogen, weil er auf Trauermärschen unterwegs war.

Und jetzt Du.

Aber Du raffst es einfach nicht, dass solche Aufmärsche die Grundlage von demokratischen Morden a la Solingen und Mölln sowie demokratischen Lagerfeuern wie Rostock Lichtenhagen sind.
Du weigerst Dich strikt, aus der Geschichte der letzten 25 Jahre zu lernen.
Von daher lass einfach Deine Beurteilung zum Thema Demokratie und deren Verständnis.

gruss kelle!

Nachtrag: Quasi täglich gibt es inzwischen Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, ganz demokratisch natürlich, nicht wahr wannabe?
https://www.tagesschau.de/inland/hintergrund-anschlaege-asyl-101.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar! :D

Wird eine Versammlung vor dem Heim seitens besorgter Bürger angemeldet, einfach nen anderen Ort zuweisen, z.B: Marktplatz. Hält vorm VG keine zehn Minuten, aber drauf geschissen. Wird die zweite Versammlung angemeldet, werden zehn Seiten Auflagen vergeben. Kann man wieder gegen klagen, muss man aber nicht. Findet die Versammlung statt, steht da nicht nur ein bissl Bepo und Dorfpolizei, sondern zwei Züge BFE oder USK mit Null-Toleranz Strategie. Baut irgendjemand Bockmist, rausziehen, ab nach Dresden, erkennungsdienstliche Behandlung.
So, bis hier hin mach ich mit und bin dafür.

Wenn die Person nachts um drei aus dem Gewahrsam kommt und von nem Kumpel mit dem Auto abgeholt wird, Streife hinterher, allgemeine Verkehrskontrolle.
Oh, diese Polizeischikane kenne ich auch. Nun bin ich ein sehr friedliebender Mensch und auch schon reif an Jahren, dass ich sowas auch mit einem Lächeln über mich ergehen lassen würde. Ich kann mich allerdings noch an meinen Kumpel erinnern, der bei so einer Kontrolle etwas ungestümer reagiert hat und 4 Polizeibeamte ruck-zuck wegmatchte. Naja, er war nach ein paar Stunden auch wieder draußen :D Aber egal. Jedenfalls bin ich für so eine Scheiße überhaupt nicht zu haben. Die Polizei soll ihren Job machen, aber ihren Bürgern nicht unnötig auf die Eier gehen.

Die Einheizerin bei den Demos soll Kindergärtnerin sein. Wenn die im öffentlichen Dienst tätig ist, fristlos kündigen. Sollten bei den Protesten vor dem Heim andere Mitarbeiter des öffentlichen Dienst anwesend sein, die beruflich direkten Kontakt mit Bürgern haben, ab ins Archiv versetzen.
Total dagegen. Meine politische Einstellung hat absolut nichts mit meinem Beruf zu tun. Man kann sich nicht einerseits aufregen, dass es im 3.Reich und in der DDR keine höhere Position für jemanden gab, ohne dass er Mitglied in "der Partei" war, heute aber Leute wegen ihrer politischen Haltung (die ich im Übrigen auf die gleiche Stufe wie eine Religionszugehörigkeit setze) bevor- oder benachteiligen. Das ist keine Demokratie und Unrecht.

Was man allerdings tun sollte und muss ist, dass wenn es im Job zu Ungleichbehandlungen kommen sollte, diese auch disziplinarisch zu ahnden. Ich möchte nicht, dass die Mathelehrerin meine Kinderz zwingt, im Matheunterricht ein Kopftuch zu tragen. Ich möchte auch nicht, dass ein Kind benachteiligt wird, wenn es ein Kopftuch trägt. Toleranz funktioniert nur von beiden Seiten. Und wenn jemand persönlich eine politische Meinung hat und sie in seiner Freizeit auch vertritt, hat das absolut nichts mit der beruflichen Befähigung zu tun!

Firmen, die sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen wollen, müssen eine Erklärung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit unterschreiben. Tun sie das nicht, gibts keine Aufträge. Tun sie es, und ein Angestellter wird bei solchen Protesten gesehen, ist der Auftrag weg.
Also quasi "Sippenhaft ohne Sippe"? Kelle, solche Maßnahmen sind ja schon faschistoid. Man kann als Firma über disziplinarische Maßnahmen gegen den Einzelnen nachdenken, aber mehr auch nicht. Eine sonst ehrbare Firma, die das Dach eines Asylheims erneuern soll, bekommt den Auftrag (womöglich ohne Entschädigung) entzogen, weil vielleicht ein Kloppskopf, der vielleicht noch in der Probezeit ist, einem Asylanten auf den Kopf gepinkelt hat? Das heißt, dass unter Umständen 5 oder 10 weitere Beschäftigte einschließlich des Firmeninhabers eventuell ihre Existenz gefährden, weil einer zur falschen Seite vom Dach gepinkelt hat? Denk' über diesen Vorschlag lieber nochmal nach...

Das wird ein Rumheulen geben, den ein oder anderen Gerichtsprozess, aber man wäre die Aufmärsche vor solchen Heimen los.
Ja, aber dann biste auch gleich noch die Meinungsfreiheit los.

Für mich ist Demokratie und Freiheit, dass eben jeder gewaltfrei seine Meinung sagen darf. In dieser Hinsicht ist die USA (trotz NSA) sogar für mich noch näher dran, als wir hier in Deutschland. Wenn eine relativ große Menge von Menschen ein Problem mit etwas hat, glaubt von der Politik im Stich gelassen oder bewusst übergangen zu werden und eine Demo organisieren, dann ist es ihr gutes Recht. Selbstverständlich kann es auch zu jedem Thema gern eine Gegendemo geben. Aber die Polizei ist nach meinem Empfinden nur dort um dafür zu sorgen, dass alles im Rahmen der Gesetze abläuft. Heißt: Keine Gewalt, keine verbotenen Symbole, Schlachtrufe oder sonstwas. Ansonsten soll jeder sagen dürfen, was er denkt - auch öffentlich, wenn er denn will.
 
Die Polizei soll ihren Job machen, aber ihren Bürgern nicht unnötig auf die Eier gehen.

Wenn man die Proteste nicht mit diskutieren weg bekommt, muss man jemandem auf die Eier gehen.

Total dagegen. Meine politische Einstellung hat absolut nichts mit meinem Beruf zu tun. Man kann sich nicht einerseits aufregen, dass es im 3.Reich und in der DDR keine höhere Position für jemanden gab, ohne dass er Mitglied in "der Partei" war, heute aber Leute wegen ihrer politischen Haltung (die ich im Übrigen auf die gleiche Stufe wie eine Religionszugehörigkeit setze) bevor- oder benachteiligen. Das ist keine Demokratie und Unrecht.
...
Und wenn jemand persönlich eine politische Meinung hat und sie in seiner Freizeit auch vertritt, hat das absolut nichts mit der beruflichen Befähigung zu tun!

Das sieht das Bundesverwaltungsgericht aber etwas anders.
Siehe den NPD Schornsteinfeger.

Also quasi "Sippenhaft ohne Sippe"? Kelle, solche Maßnahmen sind ja schon faschistoid. Man kann als Firma über disziplinarische Maßnahmen gegen den Einzelnen nachdenken, aber mehr auch nicht. ... Denk' über diesen Vorschlag lieber nochmal nach...

Nöp, mache ich nicht. :mrgreen:

Der Haken in meinen Augen ist schlicht und ergreifend, dass Ausländerfeindlichkeit in der Gegend so salonfähig ist, dass es kaum Leute juckt, wie dort Flüchtlinge angefeindet werden, oder die rechten Strömung so eine (physische) Macht haben, dass sich dort keiner gegen die auf die Straße traut.

Da geht es nicht um zwei 15jährige, die meinen Onkelz oder Störkraft hören zu müssen.

Die Politik duckt sich weg, nach dem Brand nebenan in Meißen meinte der Bürgermeister, es gäbe keine Probleme mit rechten Strömungen etc.
Eine Erklärung des MP, dass in Sachsen kein Platz für Rassismus wäre, taugt gar nix, wenn er zu dieser Erklärung von der bundesweiten Presse getragen werden musste, während er sich ne Woche vorher eher Sorgen um nen Bürgermeister machte und die Ängste hunderter Flüchtlinge einfach mal wegignorierte.

Da muss man schon mit Mitteln ran, die tiefer gehen als "Wir müssen Verständnis aufbringen."

Ja, aber dann biste auch gleich noch die Meinungsfreiheit los.

Die Frage ist doch, wo man Grenzen zieht.
Lichtenhagen zeigte, dass aus Meinungsfreiheit Mollis wurden.
Jetzt kann man natürlich den wannabe machen, der solche Zusammenhänge leugnet, oder man lernt aus der Erfahrung.
Das Versammlungsrecht so zu verschärfen, dass es eine Bannmeile um Flüchtlingsunterkünfte gibt, halt ich für ne ganz schlechte Idee, allein weil dann schon ne Willkommenskundgebung verboten werden kann.
Das ganze auf den Rücken der Polizei auszutragen, ist auch ne doofe Idee.
Ohne Polizei, dafür mit Straßenkämpfen, ist auch eher suboptimal.

Was also dann?

Wie will man die Leute dort vor Ort zum nachdenken kriegen, wenn nicht mit der Drohung des Existenzverlustes?

Für mich ist Demokratie und Freiheit, dass eben jeder gewaltfrei seine Meinung sagen darf. ... Ansonsten soll jeder sagen dürfen, was er denkt - auch öffentlich, wenn er denn will.

Meinungsfreiheit heißt nicht automatisch, dass man
a) alles sagen darf
b) es keinerlei Konsequenzen gibt
Wenn ich öffentlich gegen meinen Arbeitgeber hetze, bin ich meinen Job schneller los, als dass ich bis drei zählen kann.
Wo also sollte der Unterschied zu Leuten sein, die vom Job her mit Personen zu tun haben, gegen die sie öffentlich hetzen?

Die Leute haben ja auch kein Problem damit, anderen die Jobs zu versauen.
Ich sage da nur Rückgang der Übernachtungszahlen in Sachsen, Absagen von Konferenzen etc.
"Eat your own dogfood!" sag ich da bloß. :mrgreen:

gruss kelle!
 
Das sieht das Bundesverwaltungsgericht aber etwas anders.
Siehe den NPD Schornsteinfeger.
Es ging da um einen Kehrbezirk, wo die Kunden niemand anderes auswählen durften. Das ist ja wohl etwas anderes als ein Sachbearbeiter im Finanzamt. Den musst Du in der Regel nicht in dein Haus lassen.
 
Wenn man die Proteste nicht mit diskutieren weg bekommt, muss man jemandem auf die Eier gehen.
Dafür ist aber die Polizei nicht da.

Das sieht das Bundesverwaltungsgericht aber etwas anders. Siehe den NPD Schornsteinfeger.
Wie bei diversen Totschlägern, die nicht eine Minute in den Knast müssen, kann ich auch in dem Fall nur sagen, dass (deutsche) Rechtssprechung nur selten was mit Gerechtigkeit zu tun hat.

Ich möchte bei einem Vorstellungsgespräch weder nach meinen genetischen Vorbelastungen auf bestimmte Krankheiten gefragt werden, noch nach meiner politischen Meinung, noch wie gut oder schlecht meine Frau im Bett ist. Das sind alles Privatangelegenheiten. So lange ich meinen Job ausübe, niemanden bevor- oder benachteilige, geht meine politische Ansicht niemanden etwas an. Und was ich in meiner Freizeit mache, geht meinen Chef genauso wenig etwas an, wie es die Welt die Geschäftsinternas. Klare Trennung, auch wenn irgendwelche Vollpfosten bei irgendwelchen Gerichten es anders sehen.

Der Haken in meinen Augen ist schlicht und ergreifend, dass Ausländerfeindlichkeit in der Gegend so salonfähig ist, dass es kaum Leute juckt, wie dort Flüchtlinge angefeindet werden, oder die rechten Strömung so eine (physische) Macht haben, dass sich dort keiner gegen die auf die Straße traut.
[...]
Da muss man schon mit Mitteln ran, die tiefer gehen als "Wir müssen Verständnis aufbringen."
Ja, aber der Zweck heiligt deshalb nicht jedwedes Mittel.

Ich bin ja ganz Deiner Meinung, dass die bisherigen Mittel zur Bekämpfung von stumpfer Xenophobie und Rassismus absolut wirkungslos zu sein scheinen. Das bedeutet aber nicht, dass ich deshalb in der Wahl der Mittel wieder ins Mittelalter zurück fallen will.

Die Frage ist doch, wo man Grenzen zieht. Lichtenhagen zeigte, dass aus Meinungsfreiheit Mollis wurden.
Genau da ist doch die Grenze.

Eine Meinung zu haben, ist völlig legitim und normal. Diese frei äußern zu dürfen sollte in Deutschland ebenso ein Grundrecht werden wie in den USA und noch mehr.

Gewaltsame Aufstände mit Brandstiftung, Körperverletzung, Totschlag, Mord, .... sind Straftaten. Es spielt für mich absolut keine Rolle, weswegen jemand diese Straftaten verübt. Ob er es aus tiefer Überzeugung tut, weil er besoffen ist, weil er aufgestachelt wurde oder aus irgendeiner obskuren Gruppendynamik heraus: Jeder muss in der Lage sein, die Folgen seines Handelns abzuschätzen.

Vor einem Heim zu stehen (allein oder in einer Gruppe) und zu schreien: "Ausländer raus!", ist zwar dämlich und zutiefst asozial, aber läuft für mich noch komplett im legalen Bereich ab. Mollis nicht. Körperliche Angriffe auch nicht. Da ist die Grenze, die ich ziehe.

Wie will man die Leute dort vor Ort zum nachdenken kriegen, wenn nicht mit der Drohung des Existenzverlustes?
Das Problem hierbei ist: Die Leute sind auf der Straße, weil sie sich von der Regierung bevormundet fühlen. "Die da oben bestimmen, dass in unser friedliches kleines Örtchen jetzt so viele Fremde kommen, von denen man ja so oft gehört hat, dass die auch kleine Kinder mit Fellmütze fressen. Wir wehren uns!" Und jetzt kommst Du mit dem Vorschlag, die Leute auch noch zu unterdrücken, ihnen den Mund zu verbieten und sie ihrer wenigen Grundrechte zu berauben. Sie also genau in dem zu bestätigen, was sie überhaupt erst auf die Straße getrieben hat. Ganz großes Kino.

Das einzige, was hier überhaupt helfen kann, ist meiner Ansicht nach der Dialog. Man hat es versucht, ist peinlich gescheitert. Ok, nächster Versuch, diesmal aber bitte mit besserer Organisation, dass wenigstens die Chance auf etwas Disziplin da ist. Sowas muss einfach mal gut organisiert werden. Um mal etwas konstruktiv zu sein:

Es wird doch wohl beispielsweise in ganz Freital irgendjemanden mit Rang und Namen geben, der von den Bürgern akzeptiert wird, womöglich ein Kind der Stadt ist und auch Meinungen machen kann. Ich meine damit explizit nicht den Bürgermeister, sondern womöglich der örtliche Fleischer, Autoschrauber, ... der immer gern mit den Leuten plauscht. Würde der einfach mal am Rednerpult stehen und was dazu sagen, dann ist die Situation schon eine ganz andere. Gern auch einen Promi dazu, wie etwa Grönemeyer oder so. Und die zu den Leuten ohne Gift und Galle sprechen, wovon es vor Ort ja schon genug gibt. Das Forum dauert dann eben so lange es dauert. Und reicht eins nicht, gibt es ein zweites oder drittes.

EDIT: Noch eine Idee: Ein öffentliches Forum mit einem regionalen Fernsehsender. Was meinste, wie schnell da Disziplin einkehrt ;)

Ziel muss es jedenfalls sein, dass die Leute keine Angst haben vor dem, was da kommen mag. Und von sich heraus irgendwelche Demos vor dem Heim scheiße und stumpfsinnig finden und nicht, weil sie sonst von der Polizei oder der Regierung eins übergebraten bekommen.

Wenn ich öffentlich gegen meinen Arbeitgeber hetze, bin ich meinen Job schneller los, als dass ich bis drei zählen kann. Wo also sollte der Unterschied zu Leuten sein, die vom Job her mit Personen zu tun haben, gegen die sie öffentlich hetzen?
Weil das 2 unterschiedliche Dinge sind. Erstens bin ich ganz und gar nicht mit dem einverstanden, was uns in Deutschland als "Meinungsfreiheit" verkauft wird. Zweitens ist es ein großer Unterschied, ob man gegen eine spezielle Person (oder spezielle Firma) hetzt oder gegen eine mehr oder weniger abstrakte Gruppe. Genauso ist es, ob ich jemanden persönlich angreife, oder sein Amt/Position/Berufsstand.

Dann ist auch wichtig, was ich sage. Natürlich kann ich meine Bedenken äußern. Natürlich kann ich auch öffentlich sagen, dass mir Leute mit langen Nasen nicht gefallen und ich sie nicht in meiner Nachbarschaft haben will. Das ist aber eine andere Liga, als würde ich zu Mord und Totschlag aufrufen. Und selbst der Aufruf ist noch eine ganz andere Liga, als es zu tun.

Wenn Du öffentlich gegen Deinen Arbeitgeber hetzt, dann wird wohl Dein Arbeitgeber davon ausgehen müssen, dass Du ihm gegenüber nicht loyal bist, womöglich gegen ihn arbeitest. Klar kündigt er Dich. Aber wenn Du Verkäufer wärst und Dich in Deiner Freizeit (auch öffentlich) über Hundebesitzer beschwerst, die ihre Tiere in den Feinkostladen Deines Arbeitgebers schleppen und es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein Pudel mal auf die Mortadella pinkelt, dann sehe ich da absolut kein Problem drin.

Die Leute haben ja auch kein Problem damit, anderen die Jobs zu versauen.
Ich sage da nur Rückgang der Übernachtungszahlen in Sachsen, Absagen von Konferenzen etc.
Den gleichen Effekt könntest Du auch beobachten, wenn jedes WE die Antifa in Scharen anreist und jeden dämlich anpöbelt, den sie für einen Nazi, Rassisten oder auch nur Nasepopler hält. Ein schlechter Ruf, aus welchem Grund auch immer, tut keiner Kleinstadt gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Scharfe Reaktionen auf Merkels Begegnung mit einem Flüchtlingskind

Folgende News wurde am 16.07.2015 um 17:01:08 Uhr veröffentlicht:
Scharfe Reaktionen auf Merkels Begegnung mit einem Flüchtlingskind
Top-Themen

Berlin (dpa) - Selten hat ein Dialog von Kanzlerin Angela Merkel mit Bürgern so viel Aufsehen erregt wie nun ein Gespräch mit Schülern in Rostock. Auf Twitter reagierten viele Bürger mit heftiger Kritik auf Merkels Verhalten gegenüber einem Flüchtlingsmädchen. Es gab aber auch Stimmen, die Merkels Reaktion als professionell bezeichneten. Das*Kind hatte von den Belastungen während des Asylverfahrens berichtet. Merkel äußerte Verständnis, verwies aber auf die deutschen Gesetze, die für alle Flüchtlinge gelten.
 
Pöhse, Pöhse Mutti. Schäm Dich. Das Arme Kind hat jetzt den Schock seines Lebens erlitten.
Vieleicht kann man sich den Fall (Libanon) noch mal ansehen und an der Abschiebung was drehen.
Angie hat doch keine Kinder (oder nur gut abgeschirmt?). Da käme eine Adoption grade recht.
Macht sich auch gut für Image. Obwohl da wäre ein Kind aus Griechenland noch besser.
Dann kommt der Onkel Wolfgang auch öfter zu Besuch und der Onkel Kelle. :ugly:
 
Das ist ja wohl etwas anderes als ein Sachbearbeiter im Finanzamt. Den musst Du in der Regel nicht in dein Haus lassen.

Er muss aber meine Steuererklärung bearbeiten. Und spätestens wenn Herr Yilmaz deutlich weniger Rückzahlung bekommt als Herr Müller, dann gibt es ein Problem.

Dafür ist aber die Polizei nicht da.

Du, die Polizei ist auch nicht dafür da, sich bei uns zu entschuldigen, wenn Sie gegen uns "vorgehen" muss.
Letzten Montag erst passiert, nachdem ne Trommlertruppe aufgefordert wurde, leise zu trommeln.

Ich möchte bei einem Vorstellungsgespräch weder nach meinen genetischen Vorbelastungen auf bestimmte Krankheiten gefragt werden, noch nach meiner politischen Meinung, noch wie gut oder schlecht meine Frau im Bett ist. Das sind alles Privatangelegenheiten. So lange ich meinen Job ausübe, niemanden bevor- oder benachteilige, geht meine politische Ansicht niemanden etwas an. Und was ich in meiner Freizeit mache, geht meinen Chef genauso wenig etwas an, wie es die Welt die Geschäftsinternas. Klare Trennung, auch wenn irgendwelche Vollpfosten bei irgendwelchen Gerichten es anders sehen.

Die Frage ist, wie klar man trennen kann. Es gibt in meinen Augen nicht den perfekt neutralen bzw. objektiven Menschen.

Das andere ist die Gegenseite. Würdest Du Dein Kind bei ner Kita abliefern, wo die halbe Belegschaft zu den militanten Feministinnen gehört, die der Meinung sind, alle Glatzen sind Faschos?

Ich bin ja ganz Deiner Meinung, dass die bisherigen Mittel zur Bekämpfung von stumpfer Xenophobie und Rassismus absolut wirkungslos zu sein scheinen. Das bedeutet aber nicht, dass ich deshalb in der Wahl der Mittel wieder ins Mittelalter zurück fallen will.

Ich finde es ziemlich schwer, wenn der Mob brandschatzend durchs Land zieht, mich mit Mitteln a la Tee trinken und Ringelpiez veranstalten zufrieden zu geben.

Vor einem Heim zu stehen (allein oder in einer Gruppe) und zu schreien: "Ausländer raus!", ist zwar dämlich und zutiefst asozial, aber läuft für mich noch komplett im legalen Bereich ab. Mollis nicht. Körperliche Angriffe auch nicht. Da ist die Grenze, die ich ziehe.

In der Theorie klingt das ja schön und gut.
Der Haken ist, durch die unmittelbare Nähe hast Du bei einer Eskalation gleich ne Katastrophe.
Die gleiche Demo auf dem Marktplatz würde deutlich später eskalieren, da das Objekt des Hasses fehlt. Und selbst wenn es eskaliert, muss man erstmal zum Heim kommen, dabei verliert man Leute, die Gruppe wird kleiner, der Mut schwindet - eine Katastrophe wird deutlich unwahrscheinlicher.

Das Problem hierbei ist: Die Leute sind auf der Straße, weil sie sich von der Regierung bevormundet fühlen. "Die da oben bestimmen, dass in unser friedliches kleines Örtchen jetzt so viele Fremde kommen, von denen man ja so oft gehört hat, dass die auch kleine Kinder mit Fellmütze fressen. Wir wehren uns!" Und jetzt kommst Du mit dem Vorschlag, die Leute auch noch zu unterdrücken, ihnen den Mund zu verbieten und sie ihrer wenigen Grundrechte zu berauben. Sie also genau in dem zu bestätigen, was sie überhaupt erst auf die Straße getrieben hat. Ganz großes Kino.

Naja, damit sie endlich mal nen faktischen Grund haben, auf die Straße zu gehen, nicht nur aus Vorurteilen oder Verschwörungstheorien. :ugly:

Das einzige, was hier überhaupt helfen kann, ist meiner Ansicht nach der Dialog. Man hat es versucht, ist peinlich gescheitert. Ok, nächster Versuch, diesmal aber bitte mit besserer Organisation, dass wenigstens die Chance auf etwas Disziplin da ist. Sowas muss einfach mal gut organisiert werden. Um mal etwas konstruktiv zu sein:

...

EDIT: Noch eine Idee: Ein öffentliches Forum mit einem regionalen Fernsehsender. Was meinste, wie schnell da Disziplin einkehrt ;)

Ich kenne ja Leute, die meinen, mit Rechten diskutiert man nicht.
Ich bin der Meinung, man kann mit Rechten diskutieren und muss nur warten, bis sie sich selbst disqualifizieren.

Das hat in Freital wunderbar geklappt, die "besorgten Bürger" haben gezeigt, dass man mit ihnen nicht diskutieren kann.
Außerdem hast Du das gleiche Problem mit "denen" da oben. Wenn der Veranstalter Störenfriede entfernen lässt, geht das mimimi - der Bürger darf nichts sagen - man nimmt unsere Nöte nicht ernst - erst richtig los.

Und Deinen Wunschtraum vom regionalen TV muss ich Dir wohl zerstören. Wer im TV Interview Asylbewerber als Schmarotzer tituliert, ist so weit von der Rationalität entfernt, die man für eine Diskussion braucht, wie Du von ner Langhaar-Frisur.

Ziel muss es jedenfalls sein, dass die Leute keine Angst haben vor dem, was da kommen mag. Und von sich heraus irgendwelche Demos vor dem Heim scheiße und stumpfsinnig finden und nicht, weil sie sonst von der Polizei oder der Regierung eins übergebraten bekommen.

Ich hasse Deinen Idealismus. :ugly:

Wie willst Du denn den Prozess in Gang setzen?
Die Erfahrung von 92/93 reichen offensichtlich nicht.
Negative Presse reicht auch nicht.
Shitstürme in sozialen Netzen reichen auch nicht.
Festnahmen nach Straftaten, Urteile wegen Brandstiftungen reichen auch nicht.

Wenn Du öffentlich gegen Deinen Arbeitgeber hetzt, dann wird wohl Dein Arbeitgeber davon ausgehen müssen, dass Du ihm gegenüber nicht loyal bist, womöglich gegen ihn arbeitest. Klar kündigt er Dich. Aber wenn Du Verkäufer wärst und Dich in Deiner Freizeit (auch öffentlich) über Hundebesitzer beschwerst, die ihre Tiere in den Feinkostladen Deines Arbeitgebers schleppen und es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein Pudel mal auf die Mortadella pinkelt, dann sehe ich da absolut kein Problem drin.

Definiere Loyalität.
Kann Dein Chef davon ausgehen, dass Du Hundebesitzer genauso freundlich und vorurteilsfrei behandelst wie Nicht-Hundebesitzer?
Kann Dein Chef nach dieser Äußerung überhaupt noch davon ausgehen, dass Hundebesitzer vorbeikommen?

Den gleichen Effekt könntest Du auch beobachten, wenn jedes WE die Antifa in Scharen anreist und jeden dämlich anpöbelt, den sie für einen Nazi, Rassisten oder auch nur Nasepopler hält. Ein schlechter Ruf, aus welchem Grund auch immer, tut keiner Kleinstadt gut.

Die Antifas können aber nicht arbeitslos werden, da sie bekanntermaßen alle von der Stütze leben. :mrgreen:

Es bleibt ja nicht bei einer Kleinstadt.
Aus Dresden (Pegida), Freital (Nein zum Heim) und Meißen (brennende Unterkunft) wird Sachsen und mit Tröglitz bist Du ganz schnell bei Ostdeutschland.

Wie die Fußballvereine des Ostens keine Chance auf erste Liga haben, so lang die Fans überall randalieren, so haben die ostdeutschen Länder nie die Entwicklungsmöglichkeiten, wie die der gebrauchten Länder.

Die Vollpfosten stehen sich also selbst im Weg rum und merken es nicht mal.

gruss kelle!

Nachtrag: Erst Kopf festhalten, dann gucken:
https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video284524_letter-M_zc-6932cf5d_zs-dea15b49.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Vieleicht kann man sich den Fall (Libanon) noch mal ansehen und an der Abschiebung was drehen.
Naja, der IS hatte sich auch im Libanon größere Gebiete erobert, die aber mittlerweile von der Hizbollah-MIliz größtenteils wieder zurück erobert wurden. Ansonsten ist der Libanon ziemlich sicher.
 
Ich fand die Nummer auch recht bemerkenswert. Eigentlich gibt es ja nur zwei Möglichkeiten aus denen man dieses Schauspiel jeweils betrachten kann.
1. Die Veranstaltung war durch und durch "gebrieft", wie so ziemlich jeder Schritt und jedes Wort das Spitzenpolitiker in die Öffentlichkeit bollern es ist. Dann war es entweder ein ziemlich klares, wie auch überraschedes Statement oder aber es sollte genau den Effekt haben den es ja offenbar auch hatte: Den "Asylkritikern" den Spiegel vorhalten.
2. Die Veranstaltung, bzw. das "Gespräch" mit dem Mädel war tatsächlich spontan. In diesem Fall könnte man daraus schließen, dass es zum einen ein offizielles "Wording" zu dem Thema gibt welches die Kanzlerin in dem Moment einfach abgerufen hat und zum zweiten, dass sowohl Spontaneität als auch Kinder die faltige Dame ziemlich nervös machen.