Es gibt keine speziellen Geldtöpfe, auch wenn besonders staatliche Einrichtungen gerne so denken. Naja mal sehen wohin du nun wieder ablenken willst mit Platituden und Grinsesmileys
Interessant das Du meiner Frage aus dem Wege gehst. Aber man möchte sich halt nicht selbst kritisieren auf einmal oder? Vor Wochen noch unsere Obdachlosen prostituieren um ein weiteren Meinungspunkt gegen Geflüchtete zu haben und nun selbst an seinen eigenen Aussagen wackeln.

Doch, man macht sich Gedanken. Denn außer Vorderasien steht auch noch ganz Afrika bereit, in den "reichen Norden" zu marschieren.
Solange der "reiche Norden" nur dadurch reich ist, weil er andere Staaten ausbeutet, mit Krieg überzieht damit er an Rohstoffe rankommt oder sie sichert, sehe ich keine Verantwortungsverschiebung. Aber dazu später gleich mehr.

Aber wenn Menschen irgendwo auf der Welt die Entscheidung treffen, aus welchen Gründen auch immer, ihre Heimat zu verlassen und nach Mitteleuropa zu latschen, zu schwimmen, zu fliegen oder sonstwie zu reisen oder zu flüchten, dann kann ich dagegen absolut nichts tun. Will ich auch gar nicht. Was ich aber machen kann ist, die Hoheit und Kontrolle darüber zu behalten, wen ich einlasse und mit welchem Status. Und der kann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein, weswegen ich auch jeden Einzelfall prüfen muss.
Und genau das ist menschenverachtend. Wenn jemand losläuft ist es doch etwas ganz anderes als wenn er aufgrund reines Überlebenswillens seine Gefilde verlässt. Aber ok da haben wir unterschiedliche Weltanschauungen.

Und das sollte ich nach Möglichkeit vor Grenzübertritt machen. Wenn das aufgrund aktuell politischer Umstände nicht möglich ist, dann aber bitte zeitnah (binnen 3, maximal 4 Wochen). Erst wenn das (wieder) geleistet werden kann, sind wir in der Lage, neue Leute aufzunehmen.
Ich mache mal Deine, wahrscheinlich immer noch, nicht vorhandenen Kenntnisse über die Asylprozesse dafür verantwortlich das Du solche Anforderungen stellst. Dazu reden wir ja jetzt nicht mehr vor Ort in D, sondern ja an den Grenzen vor der EU. Was die aktuellen Überprüfungsprozesse noch einmal verlängern würde...

Ja, also wir alle sind uns doch darüber einig, dass die Regierung (also Merkels Union, aber gleichsam die SPD) unfähig waren, sich auf die drohende Krise vorzubereiten. Dass auch Kommunen ihre Fehler gemacht haben.

Nun ist es aber die wesentliche Eigenschaft der Kausalität, dass sie unumkehrbar ist. Oder einfacher gesagt: Wir leben jetzt mit den Auswirkungen und müssen hierfür Lösungen suchen. Du kritisierst nach wie vor die Ursachen mit "hätte", "wäre", "würde", "wenn" und "aber". Hilft nix, glaub mir. So weit kenne ich mich mit der Physik doch schon aus.
Wie gesagt, wir bereiten gerade die nächste Krise vor, indem wir jetzt wo durch die Balkan-Routen-Schliessung weniger Geflüchtete zu uns kommen, wir eine erheblichen Teil der Geflüchtetenheime/Unterkünfte wieder abbauen.

Was wir tun können, ist uns anzuschauen, welche Aufgaben wir jetzt haben und wie viel wir auf welchem Gebiet leisten können. Und dann kommen wir von selbst auf den Punkt: Wir benötigen dringend wohl definierte Kontingente. Denn es geht darum, die Kontrolle zu behalten, Ordnung zu bewahren und alles zu einem für alle Seiten tragbaren Ergebnis zu führen.
Wir haben doch nun den Türkei-EU-Deal, damit ist doch alles geritzt. Ok nun werden die Geflüchteten schon vor der türkischen Grenze von türkischen Armeeverbänden angegriffen, aber was interessiert das uns. Wo keine Medien/Filme in unserem TV, da keine Unmutsäusserungen über diesen "phänomenalen Deal".

Und "alle Seiten" schließt eben auch das deutsche Volk mit ein, welches zunehmend jetzt schon die Schnauze voll hat.
Na nun lassen wir mal die Kirche im Dorf. Wir sollten nicht alle Kritiker (darunter würde ich auch zählen) als "Schnauze voll von Asylkrise/Geflüchteten" bezeichnen.

Auch darauf muss man Rücksicht nehmen, denn es ist nach wie vor ganz und gar nicht unsere Schuld, dass ein paar Fanatiker vor Ort austicken. Auch ist es nicht unsere Schuld, dass halb Afrika nicht genug zu essen hat und die weltweit höchste Kindersterblichkeitsrate hat. Auch nicht, wenn wir Diamanten und Gold von denen kaufen.
1. Die Fanatiker sind nicht aus dem Boden gekrochen. Allgemeinwissen würde Dir in dieser Sache kundtun. Aber naja Du könntest auch einfach in diesen Thread schauen, denn da haben wir ja schon genug zur Entstehung und Finanzierung etc. vom IS, den Krieg gegen Syrien/Irak/Libyen geschrieben. Aber wie schon so oft von mir gesagt, zu den damaligen Zeitpunkt. 1-2 Monate und Herr Photon hat alles wieder vergessen...
2. Doch klar sind wir Mitschuld. Würden wir für Arbeit eines Menschen auch nur ansatzweise einen ähnlichen Wert wie bei uns bezahlen, wären wir gar nicht mehr so reich, es würde sich nicht mehr lohnen Nahrung zig km über die Meere zu schippern, als vor Ort zu lassen. Es wurde kein Nestlé kostengünstig Wassergebiete aufkaufen können und ausbeuten. Von Blutdiamanten, Arschkriechen von Diktatoren die uns genehm sind da sie Rohstoffe günstig ausliefern lassen etc. ganz zu schweigen.

Das hat ja auch niemand gesagt. Aber wir können uns nunmal nicht durch pure Gedankenkraft eine bessere Welt bauen, egal wie viel Drogen jemand einschmeißt. Es geht immer nur durch die Menschen Hände Arbeit und diese "Arbeitsleistung" kann man ziemlich exakt berechnen. Mehr geht nicht. Was womöglich ginge, wenn und falls und überhaupt, ist doch völlig wumpe. Wichtig ist nur, was wir jetzt leisten können. Und entsprechend wichtig ist auch, was mit dem passiert, was darüber hinaus an Arbeit aufgetragen wird.
Genau, nur das diese abhängig vom Wohnort ist, nicht von der Produktion selbst. Ebenso ist abhängig von den Regularien die wo gelten. Während bei uns das panschen mit giftigen Materialien verboten ist, honoriert man Staaten die dies zulassen. aber ist ja nicht unsere Bevölkerung die da für Billigprodukte zum fraß vorgeworfen wird. Wahrscheinlich ist es für Dich gar noch etwas positives wenn wir jene Produkte ein bisschen teuerer hier kaufen. Nur weil Du ausblendest das damit die Arbeiter trotzdem kein Cent mehr bekommen. Wir könnten aber auch über Kinderarbeit sprechen...Das alles gehört nun mal dazu. Es ist augenscheinlich wie eindimensional Deine Weltanschauung ist. Jedes Mal nur der Fokus auf Deutschland, max. noch auf Europa. Und nach uns die Sintflut. Eigentlich hoffe ich ja das es nur Naivität ist die da aus Dir spricht, aber die Tatsache erhärtet sich das es dem nicht so ist. Leider.


Aber egal. Worum es geht: Das eine ist Handel und Wirtschaft, das andere Krieg. Auch Handel mit Kriegsgerät ist erst mal nur Handel. Ob jetzt die Wahl der Handelspartner schlau oder gar verantwortungsvoll ist, ist ein ganz anderes Thema. Aber nur, weil ich jemandem einen Knüppel verkaufe, bin ich noch lange nicht daran schuld, wenn der damit seine Frau erschlägt. Und selbst wenn ich alle Moral, die mir innewohnt, zusammen nehme und eine Mitschuld erkenne, dann sehe ich die noch immer nicht beim deutschen Volk in der Gesamtheit, weswegen ich nach wie vor keine Pflicht zur Hilfe ableiten kann. Wenn wir Leute aufnehmen und helfen, dann weil wir es wollen, weil wir einfach tolle Typen sind und Mitgefühl haben. Aber es gibt absolut nichts, woraus irgendein Anspruch entstünde.
Wie gesagt nicht nur durch unsere heraufprovozierten und zum Teil auch aus Lügen heraus gestartet Kriege sind ein Problem. Das fängt doch schon beim Handel an, siehe oben.
Und wer bestimmt ob "wir wollen" oder nicht? Du sagst nein, ich sage ja. CDU meint auch teilweise ja, da sie bei den Wahlen gewonnen hat. Also wer entscheidet nun ob es berechtigt ist. Die gewählte Regierung oder das "besorgte Völkchen", was vor Gewalt nicht zurückschreckt?

Eh, die Polizei arbeitet aber erst seit der Flüchtlingskatastrophe so viele Überstunden. Nicht schon vorher, zumindest in längst nicht diesem Ausmaß. Deswegen ist es kein Bullshit, sondern traurige Realität.
Wirklich? Wie oft habe ich Dir schon gesagt, das Du Dich erst informieren solltest bevor Du Behauptungen aufstellst?
Ich nehme mal die Polizei Berlin, weil Du da wohnst und somit eigentlich darüber gestolpert sein könntest. Informierst hast Du Dich zumindest nicht bevor den Quatsch schon wieder abgelassen hast.
2013: fast 1Mio Überstunden, 2014 über 1 Mio = Weit weniger Überstunden erst seit 2015?

Und nein, nicht nur deshalb, weil die Flüchtlinge sich zum Teil wie wilde Tiere benehmen, sondern auch wegen den einheimischen Pack, welches nun gehäuft gewaltsam gegen Einrichtungen oder auch Personen vorgeht und somit die Polizei auch noch zusätzlich belasten.
Danke, das zumindest hier mal genauer geschrieben wird, was dahinter steht.

Somit ist die Flüchtlingskrise nicht nur essenziell, sondern ursächlich an der derzeit völlig desolaten Lage der Sicherheitsbehörden. Wäre sie auch ohne die vorherige "Verschlankung", nur würde die Situation dann weniger augenfällig und akut sein, die Auswirkung nicht so katastrophal. Aber es wäre das gleiche Problem.
Scheint aber nicht überall das Problem zu sein, in Sachsen will man trotzdem noch weiter abbauen. *augenroll* aber sind wohl die #sächsischenVerhältnisse dort.


Ich verstehe Dein Weltbild nicht mehr. Wir haben den Anrainerstaaten zu danken, weil sie ihren (Glaubens-) Brüdern und Schwestern helfen? Und Du siehst uns in irgendeiner Pflicht, sie dafür zu unterstützen und zu entlohnen? Geht's noch?
Na klar. Ich hab Dir schon so oft vorgerechnet wieviele allein dort unterkamen. Und nun rechne mal selbst was passiert wenn diese Länder hochgehen. Da sind die Millionen Flüchtlinge die drei Staaten alleine aufnahmen ein nur wenig grösserer Tropfen als der den die EU betraf. Und das betrifft in diesem Fall nur jene Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak.

Also nochmal: irgendwo auf der Welt bricht ein Krieg aus. Das ist furchtbar und jeder Mensch sollte so viel Verstand haben, einen Krieg um jeden Preis verhindern zu wollen. Aber wenn es trotz allem dazu kommt, dann ist es zuerst einmal nur das Problem des betreffenden Landes. Falls ein Land ein anderes angreift, dann eben halt das Problem dieser beiden Länder.
Also im Falle des Iraks auch der der USA und GB, beide Bündnispartner von uns. Diesen helfen wir also auch wohl auch unser Problem. Schwups, danke für die darlegung das wir sehr wohl eine Mitverantwortung daran tragen. Dann IS Geschichte anschauen...also mindestens USA, SA und die Emirate, alles Bündnispartner von uns. Wir verkaufen Militärmaterial und Leute zu Schulung, die die quasi umgehend in den Krieg ziehen. Sehe ich schon eine Mitverantwortung auch von uns.

Entscheiden sie sich zur Flucht, dann sind sie in erster Linie Bittsteller (um das Wort "Bettler" zu vermeiden). Sie sind vollständig auf die Fürsorge anderer Länder angewiesen, wie die je nach Land auch aussehen mag. Kein Land steht in der Pflicht, diese Leute aufzunehmen, zu versorgen und zu betreuen. Sie können es aus Nächstenliebe und moralischen Erwägungen heraus natürlich gern tun. Sie sind aber nicht dazu verpflichtet, diese Leute einzubürgern, die Kriegsursache zu bekämpfen oder sonstwas zu tun oder zu lassen. Wenn man nun also Menschen in Not freiwillig hilft, dann ist das eine tolle Sache. Und es sollte doch wohl selbstverständlich sein, dass das nur unter den Bedingungen geleistet wird (und werden kann), die das jeweilige Helferland definiert. Das eine baut halt Zeltstädte und schmeißt da ein paar Fässer Wasser und Essen über den Zaun. Ein anderes will neue Häuser nach aktuellen Bauvorschriften und moderner Ausstattung bauen. Beides ist aus meiner Sicht völlig legitim! Aber genauso legitim ist es auch zu sagen: "Wir haben aktuell XXXX freie Plätze zu diesen und jenen Bedingungen. Wer kommen will, soll kommen". Und wenn die Plätze weg sind, dann geht die Tür halt wieder zu bis man weitere Plätze geschaffen hat. Das macht jede bescheuerte Disco der Welt so. Und was für das Hausrecht des Betreibers gilt, muss in noch stärkerem Maße wohl für ein ganzes Land und Volk gelten!
Siehe darkkurt, ich würde da nur noch mehr drum herum schreiben. ;)


Klar will niemand ein Asylantenheim vor der eigenen Nase haben. Aber die gab es schon immer in Deutschland. Und ja, es gab auch lange vor der Flüchtlingskrise Brandanschläge (Rostock, Köln, Solingen, ..). Nichts neues. Aber die Häufigkeit der Straftaten, der Zulauf zu einer Mitte-Rechts-Partei, friedliche und seit Monaten regelmä0ig stattfindene Demonstrationen gegen Zuwanderung und so weiter und so fort, das ist dann doch neu. Und das zeigt dann doch recht eindrucksvoll, dass es jetzt etwas ganz anderes ist als in den Jahrzehnten zuvor.
Also ist es nun nur das Geflüchtetenheim oder wie von Dir zuvor angesprochen die Ausschreitungen in den Geflüchtetenheime? Sind nämlich zwei Paar Schuhe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber man möchte sich halt nicht selbst kritisieren auf einmal oder? [...] nun selbst an seinen eigenen Aussagen wackeln.

Du merkst mal wieder nicht, dass nur du wackelst und nicht selbst reflektierend hier im Forum rüber kommst.

Ich habe dir etwas zur allgemeinen und dann zur Staatswirtschaft gesagt. Muss man nicht teilen die Aussagen, dann sollte man das aber belegen. Du bist inhaltlich aber gar nicht drauf eingegangen sondern hast versucht mit leeren Wort Phrasen und kleinen Angriffen auf ein anderes Thema zu lenken.

Nun hör auf mir zu antworten, außer du möchtest inhaltlich mitteilen, dass Geld doch eine Ressource ist mit der man unabhängig von den Erdressourcen alles Elend beenden kann. Wenn du mich davon überzeugen kannst, dass Geld irgendein Problem aus diesem Thread nachhaltig löst, dann wäre ich zumindest interessiert am lesen und würde mich nicht nur wie sonst über dich lustig machen.
 
Natürlich, sonst würden doch noch mehr herkommen.
INa klar. Ich hab Dir schon so oft vorgerechnet wieviele allein dort unterkamen. Und nun rechne mal selbst was passiert wenn diese Länder hochgehen. Da sind die Millionen Flüchtlinge die drei Staaten alleine aufnahmen ein nur wenig grösserer Tropfen als der den die EU betraf. Und das betrifft in diesem Fall nur jene Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak.
Leute, Leute. Da bin ich aber froh, dass ihr nicht in der Regierung seid.

Ein Land, egal welches, darf sich doch nicht selbst so naiv erpressbar machen. Moral, Anstand, Menschlichkeit - super Dinge. Nur werden derzeit die Flüchtlinge als politisches Druckmittel eingesetzt. Erdogan will noch ein paar Milliarden, sonst lässt er die Flüchtlinge auf uns los. Tunesien, Algeirien, Mariokko und andere, die ihre geflüchteten Bürger wieder aufnehmen müssten, wollen das nur gegen Entgelt tun. Obwohl sie Millionen und Milliarden als Entwicklungshilfe bekommen! Moderner Menschenhandel und völlig legal. Griechenland droht ziemlich unverhohlen: Geld oder wir schicken die Flüchtlinge nach Berlin.

Laut eurer Denke ist das alles völlig ok? Nochmal: Geht's noch?

Ja! Erstens - siehe oben! Zweitens wird eine dauerhafte soziale Destabilisierung der Anrainer zu noch mehr Flüchtlingen führen. [...] Es GIBT keinerlei Verfassung WELTWEIT, die das Flüchtlingsrecht derart einschränkt oder ad absurdum führt. Entwedert man hat einen moralischen Selbstanspruch, oder man hat ihn nicht. Entweder man hält sich ans die Menschenrechte, oder man lässt es bleiben. Diese sind nicht selektiv und auch nicht willkürlich gültig.
[/quote]
Worauf meine Antwort wäre, dass die Sicherung der europäischen und deutschen Grenzen eine höhere Priorität haben muss.

Letztlich sind wir uns doch zumindest in einem Punkt alle einig: Alle Flüchtlinge (plus jene, die wegen der möglichen Destabilisierung der Region noch dazu kommen mögen) können wir nicht aufnehmen und durchfüttern. Wobei "wir" = Europa heißt, Deutschland allein sowieso schon gar nicht. Wir suchen also alle nach wirkungsvollen Gegenmaßnahmen, dieses Szenario zu verhindern. Und das nach Möglichkeit zu einem vertretbaren Preis.

Nun, ich bin kein Fan davon, mich erpressen zu lassen. Und diese oft von Dir zitierte "Selbstverpflichtung" der "modernen Staaten" findet meiner Ansicht nach spätestens dann ihre Grenzen, wenn die eigene Existenz gefährdet ist. Wie schon oft geschrieben: Wann sie das ist, muss man eben beziffern - hätte man schon längst mal tun müssen. Und zwar jedes Land für sich. Wenn diese Grenze erreicht ist, dann ist es aus meiner Sicht völlig legitim, die Grenzen zu schließen und sich einen Scheiß darum zu kümmern, wie viele noch kommen wollen. Mehr als Unterkante Oberlippe geht nicht. Punkt.

Solange der "reiche Norden" nur dadurch reich ist, weil er andere Staaten ausbeutet, mit Krieg überzieht damit er an Rohstoffe rankommt oder sie sichert, sehe ich keine Verantwortungsverschiebung. Aber dazu später gleich mehr.
Ok, kommen wir also wieder zur "Schuldfrage" der Krise. Schön.

Also Du (und so weit ich es überblicke jeder aus Deiner politischen Fraktion) will um jeden Preis dem deutschen Volk mindestens eine Mitschuld an der Situation überbügeln. Schließlich zahlen wir viel zu wenig für Rohstoffe aus Afrika, internationale Konzerne beuten seit Jahrzehnten und Jahrhunderten den ganzen Kontinent brutal aus und zahlen im Gegenzug dafür nicht mal Steuern. Ja, eine riesige Sauerei. Aber ist das meine Schuld? Ist das die Schuld des deutschen Volkes (mal davon abgesehen, dass die Mehrheit die Lumpen wählt und gewählt hat, die das unterstützen)? Ist es also unsere Schuld, dass fast ganz Afrika in Korruption und Kriminalität ersäuft? China kauft hektarweise fruchtbares Ackerland in Afrika auf und lässt dort Reis anbauen, um die eigene Bevölkerung mit Nahrung versorgen zu können. Gleichzeitig verhungern die Afrikaner quasi neben den Reisfeldern. Aber ist daran nun China schuld oder die korrupte Regierung vor Ort, die das Land verkauft/verpachtet obwohl es Hunger und Elend im Land gibt?

Und eure/Deine Lösung ist: Lasst uns das Problem mit Geld aus der Welt schaffen, ja? Also den Leuten Geld schicken, die für die Katastrophe überhaupt erst verantwortlich sind. Super Idee. Und schuld sind dann in eurem Terminus wieder die Deutschen, weil sie in Südwestafrika mal eine Kolonie hatten, richtig?

Weißte was? Ich bin sogar der Ansicht, dass diese Haltung gar nicht komplett falsch ist. Aber die Schlussfolgerung ist es. Nicht das deutsche Volk steht in irgendeiner Pflicht irgendwem gegenüber, sondern die Konzerne. Die haben sich seit je her am Leid anderer Menschen und Länder einen goldenen Arsch verdient. Die müsste man in die Pflicht nehmen. Die müssten jetzt das Geld zahlen, damit die Probleme vor Ort bekämpft werden. Und nicht ich oder wir, die wir seit je her genauso für diese Konzerne gearbeitet und uns haben ausbeuten lassen und jetzt bei der Bekämpfung der Folgen der rücksichtslosen Profitgier auch noch zur Kasse gebeten werden. Und außerdem auch die Leute, die heute wie damals in der Regierung waren und in den 1970er und 80er Jahren mit Vorliebe Despoten unterstützt haben, die den deutschen Konzernen bereitwillig die Zukunft ihres Landes verkauft haben - woran unsere "Volksvertreter" persönlich auch sehr gut verdient haben.

Und der Nahe Osten. Ja, den haben "wir" immer dufte mit Waffen versorgt. Die reichen Scheichs waren seit je her gern gesehene Handelspartner. Ach wie schön, wenn sich die goldenen Dächer des Orients vor dem Handelsreisenden auftun. Und weil "wir" mit den Leuten handeln sind wir jetzt inwiefern wofür mit verantwortlich? Wobei "wir" auch wieder mal nicht nicht ich und Du sein dürften. Also ich bin noch mit keinem Scheich auf einem Kamel romantisch in den Sonnenuntergang geritten. Aber ich bin "schuldig", weil ich ein Auto habe, das ich kostengünstig betanken will? Oder bin ich schuldig, weil ein Landsmann, namentlich Karlheinz Schreiber, sich mit Waffen und Rüstungstechnik dort einen goldenen Arsch verdient hat? Oder weil "unser Freund", die USA, seit je her dort versucht ihre Macht zu konsolidieren, um Russland zu bedrängen und sich billige Rohstoffe zu sichern?

Woran trage ich, der ich jetzt mal stellvertretend für 99,99% der Deutschen stehe, die Schuld? Mir ist nicht mal genau klar, warum ein Sunnit einen Schiit nicht leiden kann und wenn ich ehrlich bin, ist es mir auch komplett wumpe. Mir gefällt es ganz und gar nicht, wenn man vor Ort (aus meiner Sicht auch völlig zu recht!) wütend auf die USA ist und ich mit in diesen Topf geschmissen werde - denn ich bin auf die USA fast genauso sauer. Mich interessiert auch überhaupt nicht, aus welchen religösen Überlegungen Leute eine Rechtfertigung für einen "heiligen Krieg" herleiten oder besser gesagt "aus dem Hut zaubern". Was mich interessiert, ist die Sicherheit meiner Person, meiner Familie und (da ich ja gerade stellvertretend für die meisten Deutschen stehe) meines Volkes. Ich (wieder stellvertretend) habe im Nahen Osten keine funktionierende Regierung entmachtet und das Land im Chaos zurück gelassen. Ich habe nicht die Menschen ins Elend gestürzt und sie damit scharenweise in die Arme religöser Fanatiker getrieben. Und in dem Punkt sogar ausnahmsweise nicht mal meine Volksvertreter, denn es war ja Schröder, der sich teils mutig, teils naiv gegen die USA und ihren Angriffsplan gestellt hat. Ich würde am liebsten die gesamte deutsche Bundesmarine mit Flüchtlingen beladen und in einem Seekorridor Schiff um Schiff zur US-Küste schicken - mit freundlichen Grüßen: Hier der Lohn eurer Bemühungen im Nahen Osten...

Wie auch immer. Was aber übrig bleibt, ist eine, wie Darkkurt es so schön sagte, "humanitäre Selbstverpflichtung". Ja, wir sind schon ein super Volk. Und die lehne ich auch gar nicht ab. Aber erstens hat die Grenzen und zweitens bleibt es aus meiner Sicht noch immer eine freiwillige Angelegenheit, für die sich Deutschland weder in die Pflicht nehmen lassen, noch erpressbar machen lassen darf!

Ich mache mal Deine, wahrscheinlich immer noch, nicht vorhandenen Kenntnisse über die Asylprozesse dafür verantwortlich das Du solche Anforderungen stellst.
Und ich mache dann mal Deine wahrscheinlich immer noch nicht vorhandenen Kenntnisse über die aktuellen Zustände in Deutschland für diese Bemerkung verantwortlich...

INa nun lassen wir mal die Kirche im Dorf. Wir sollten nicht alle Kritiker (darunter würde ich auch zählen) als "Schnauze voll von Asylkrise/Geflüchteten" bezeichnen.
Oh, Du hast nicht die Meinung, dass sich in Deutschland was grundlegendes geändert hat? Ein Wahlergebnis wie das der AfD (plus Prognosen für die kommende Wahl von über 13%), hätten in den 80er Jahren fast zur Verhängung eines Ausnahmezustandes geführt. Heute ist das nix, da muss man schon mal die Kirche im Dort lassen :D

Nunja, falls die AfD wider Erwartens auf über 20% kommt und womöglich die SPD überholt, dann schauen wir mal. Dann ist die Kirche zwar schon ein Dom, aber hey - von einem allgemeinen Stimmungswandel kann man dann noch immer nicht sprechen, oder?

1. Die Fanatiker sind nicht aus dem Boden gekrochen. Allgemeinwissen würde Dir in dieser Sache kundtun. Aber naja Du könntest auch einfach in diesen Thread schauen, denn da haben wir ja schon genug zur Entstehung und Finanzierung etc. vom IS, den Krieg gegen Syrien/Irak/Libyen geschrieben. Aber wie schon so oft von mir gesagt, zu den damaligen Zeitpunkt. 1-2 Monate und Herr Photon hat alles wieder vergessen...
Nichts vergessen. Und ich habe auch nirgends geschrieben, dass sie aus dem Böden kriechen würden.

2. Doch klar sind wir Mitschuld. Würden wir für Arbeit eines Menschen auch nur ansatzweise einen ähnlichen Wert wie bei uns bezahlen, wären wir gar nicht mehr so reich, es würde sich nicht mehr lohnen Nahrung zig km über die Meere zu schippern, als vor Ort zu lassen. Es wurde kein Nestlé kostengünstig Wassergebiete aufkaufen können und ausbeuten. Von Blutdiamanten, Arschkriechen von Diktatoren die uns genehm sind da sie Rohstoffe günstig ausliefern lassen etc. ganz zu schweigen.
Wen Du alles als "wir" bezeichnest - beeindruckend. Deiner kruden Definition zur Folge sind "wir" also all jene, die nicht wie "die" auf der Flucht sind, ja? Oder bist Du mit Nestlé verwandt? Oder mit Schreiber? Und wieviel hast Du an der Ausbeutung der Länder Afrikas und des Nahen Ostens verdient? Hast Du auch immer darauf schön geachtet, dass alle Produkte Deines örtlichen Händlers/Supermarktes auch wirklich mindestens durch einmal Kinderarbeiterhände gegangen sind?

Ach mir eigentlich auch egal, ob Du Dich schuldig fühlst oder nicht - mach wie es Dir deucht. Interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne. Aber ich lasse mir so einen Blödsinn nicht ins Gewissen reden - und nicht, weil ich aus der DDR komme.

Es ist augenscheinlich wie eindimensional Deine Weltanschauung ist. Jedes Mal nur der Fokus auf Deutschland, max. noch auf Europa. Und nach uns die Sintflut. Eigentlich hoffe ich ja das es nur Naivität ist die da aus Dir spricht, aber die Tatsache erhärtet sich das es dem nicht so ist. Leider.
Nun komm doch bloß mal davon weg, jedem Deiner politischen Gegner "Dummheit", "Naivität" oder sonstwas unterstellen zu wollen. Indem Du Dich ständig als jemand feierst, der allein den Durchblick hat, disqualifizierst Du Dich pausenlos als ernst zu nehmender Diskussionspartner, merkst Du das nicht?

Wenn Du von Anfang an Deine Dir eigene Weisheit mit Löffeln gefressen hast, dann hast Du was genau unternommen, um diesen wüsten Treiben zu begegnen? GreenPeace und andere Organistationen decken seit Jahrzehnten Sauereien auf, die von Konzernen weltweit veranstaltet werden. Ob es Giftmüll in der Nordsee ist, Kinderarbeit rund um den Globus, ja sogar ganz aktuell: Fracking. Und nun? Es geht immer nur ums Geld - mehr verdienen, Kosten sparen.

Auch wenn es Dich schockiert, aber so funktioniert Kapitalismus und der freie Handel nun einmal. Jemand bietet etwas zu einem Preis an. Entweder er findet dafür einen Käufer oder er muss billiger werden. Und der Kunde sucht die beste Ware zum besten Preis. Je weniger Geld zur Verfügung steht, rückt der Preis immer mehr vor der Qualität in den Fokus. Und deshalb kaufen die Leute nicht aus deutschem Anbau, sondern kaufen lieber was aus XY, das ein Mal um die Welt gekarrt wurde. Nicht, weil sie geil auf CO² sind, sondern nur weil es billiger ist. Nur um das zu regulieren, gibt es eine Regierung. Und Zölle (wenngleich auch mehr vor der EU). Und es gibt Gesetze. Und dafür zahle ich horrend viel Steuern.

Was unter dem Strich bleibt: Da Du in diesem Land lebst und mit oder ohne Deine Zustimmung davon profitierst, dass megareiche Konzerne ohne Moral und Skrupel Geld verdienen, fühlst Du Dich in die Haftung genommen. Nun gut, sei Dir gegönnt. Ich nicht.
 
Ein Land, egal welches, darf sich doch nicht selbst so naiv erpressbar machen. ...Türkei, Tunesien, Algeirien, Mariokko, Griechenland...
Das Problem was Du hier hast ist, dass Du wohl darkkurt als auch mir unterstellst das wir den Türkei-Deal befürworten. Das wir gar die Erpressungsaktionen gegen die Griechen befürworten, so dass es erst überhaupt zur Umkehr dessen durch die Griechen kam (aber bis heute ist nichts passiert). Das wir gar die Maghreb-Staaten ebenfalls als sichere Herkunftsländer herbeidichten, so das sie regelrecht gezwungen sind dies zu quittieren. Aber warte mal genau letzteres ist doch indirekt die Position der AfD, für die wäre wohl gar Syrien ein sicheres Herkunftsland. Oder schaut die AfD auch nur auf die deutschen Grenzen und danach ist egal?

Noch einmal meine Position hat sich seit Monaten nicht geändert, jedoch Du unterstellst mindestens mir das ich die neue Handlungen unserer Regierung befürworte. Nein das mache ich nicht, das beginnt bei der Verschärfung des Asylrechts und hört vor kurzen mit der Erweiterung der sicheren Herkunftsländer bis dato auf. bitte versuch das auf die Reihe zu bekommen.

Laut eurer Denke ist das alles völlig ok? Nochmal: Geht's noch?
Nein ist es nicht, aber es ist die Konsequenz unseres Verhaltens/Entscheidungen, ähm der deutschen Regierung. Ich darf Dir bzw. dem "besorgten Volk" ja die Entscheidungen der Regierung nicht anlasten. Wobei es lustig ist, das Du den islam. Ländern und dessen Bevölkerung aber just jedes Mal machst. Naja Opportunismus sag ich nur.

Worauf meine Antwort wäre, dass die Sicherung der europäischen und deutschen Grenzen eine höhere Priorität haben muss.
Vor Flüchtlingen?
Auch das wäre möglich, dazu müsste man Dublin aber umfänglich umsetzen. Das bedeutet, nicht nur die europ. Grenzsicherung von den EU-Grenzstaaten einfordern. Sondern selbst, für Weiterverteilung der Flüchtlinge mitsorgen.

Letztlich sind wir uns doch zumindest in einem Punkt alle einig: Alle Flüchtlinge (plus jene, die wegen der möglichen Destabilisierung der Region noch dazu kommen mögen) können wir nicht aufnehmen und durchfüttern...
Ich weiss nicht wie Du noch weiterhin auf "alle Flüchtlinge" kommst. Die EU hat ca. 2,5-3 Mio aufgenommen (noch anhängig da wie in D manche Länder noch Nichtregistrierte haben). Alle Flüchtlinge wären zur Zeit ca. 41 Mio (laut letzten Bericht, Stand Ende 2015)) Auf der Flucht und eigentlich doch nicht. Der Grossteil davon, über 19 Mio., ist immer noch in ihren Heimatländern, sprich die sind noch gar nicht auf dem Weg. Der nächstgrössere Punkt sind die Anrainerstaaten, auch von dort sind nur der geringe Teil bisher los. Und Photon und Co. möchte hier gerade eine weitere Verschärfung verursachen.
Und dann kommst Du mit irgendwas von "allen Flüchtlingen" und wie schwer es wir in der EU haben etc. Anstatt solchen Freunden wie Orban und Co. in den Popo zu kriechen hätte man sich auch stark machen können dafür das die EU mit einer Sprache spricht, und ordentliche Kontingente für ALLE europ. Staaten gemeinsam vereinbart und somit ewige Heuler zum Handeln, und zwar Mithilfe, bringt. Aber nein, da werden deren radikalen Positionen versucht durch zu drücken. Bei Ungarn habe ich sogar noch nen µ Verständnis, aber andere osteurop. Staaten sind da kein Deut besser und deren Flüchtlingsaufnahme-Zahlen kann man fast an der Hand abzählen und die heulen ebenso rum wie manch ostsächsichen Dörfchen, Ohh wir müssen Füchtlinge aufnehmen? Nee, das pack ma gar net.

Nun, ich bin kein Fan davon, mich erpressen zu lassen.
Bin ich auch nicht, aber dann sollte man selbst auch nicht sowas durchführen, nur die Proteste gegen dies das das unsere Regierung zuvor machte, höre ich nicht. Da war die Regierung wieder einmal gut genug, oder? Kaum dreht sich der Wind, wird der Unmut laut.

Und diese oft von Dir zitierte "Selbstverpflichtung" der "modernen Staaten" ... Wann sie das ist, muss man eben beziffern -
Also knapp 1 Mio pro Jahr scheint es nicht zu sein, oder?

Und zwar jedes Land für sich. Wenn diese Grenze erreicht ist, dann ist es aus meiner Sicht völlig legitim, die Grenzen zu schließen und sich einen Scheiß darum zu kümmern, wie viele noch kommen wollen. Mehr als Unterkante Oberlippe geht nicht. Punkt.
Beziffern wäre dann doch etwas einfach, alle Länder setzen die Zahl auf 0 und schwups gibt es keine Flüchtlinge in "Fortress Europe". es muss unabhängige Studien geben, die eben auch mehr als nur Bevölkerungszahl und Landfläche beinhalten. Aber die Wahl der Zahl muss nachvollziehbar sein. Solche Konsequenz würde ich mir bei Themen wie Konzernsteuern, Konzernsubventionen, etc. auch gerne wünschen, ebenso bei Kriegsgelüsten der westl. Staaten. Aber da bleibt es ja von der AfxxgiNPDa1%-Bewegung es ja sehr ruhig.


Ok, kommen wir also wieder zur "Schuldfrage" der Krise. Schön.
Ich würde es als Mitverantwortung bezeichnen wollen. Und ja die sollte auch im Rahmen der Lösungen eine Rolle spielen.


Also Du (und so weit ich es überblicke jeder aus Deiner politischen Fraktion) will um jeden Preis dem deutschen Volk mindestens eine Mitschuld an der Situation überbügeln.
Mitverantwortung, ja.

Schließlich zahlen wir viel zu wenig für Rohstoffe aus Afrika, internationale Konzerne beuten seit Jahrzehnten und Jahrhunderten den ganzen Kontinent brutal aus und zahlen im Gegenzug dafür nicht mal Steuern.
ein "z.B." davor wäre meine Wahl gewesen.

Ja, eine riesige Sauerei. Aber ist das meine Schuld? Ist das die Schuld des deutschen Volkes (mal davon abgesehen, dass die Mehrheit die Lumpen wählt und gewählt hat, die das unterstützen)? Ist es also unsere Schuld, dass fast ganz Afrika in Korruption und Kriminalität ersäuft?
Ähm ja, so wie Du die islamischen Länder als Verantwortliche siehst für den IS, für die Flüchtlinge, für die Kriege etc. etc. so ist eben u.a. auch Deutschland daran mitverantwortlich. Vermehrt natürlich die EU, da es auch da wieder einmal keine EU-Position gab, sondern ein paar EU-Staaten ihr eigenes Süppchen u.a. mit dem NATO-Staat USA da unten kochten. Aber auch nicht bereit sind mehr Flüchtlinge aufzunehmen.

China kauft hektarweise fruchtbares Ackerland in Afrika auf und lässt dort Reis anbauen, um die eigene Bevölkerung mit Nahrung versorgen zu können. Gleichzeitig verhungern die Afrikaner quasi neben den Reisfeldern. Aber ist daran nun China schuld oder die korrupte Regierung vor Ort, die das Land verkauft/verpachtet obwohl es Hunger und Elend im Land gibt?
Natürlich beide, wenn die Frage so gestellt ist. Für korrupte Vorgänge bedarf es immer zwei Position.
Und hier bestätigst Du ja auch die Aussage, nur im Kontext von China halt, das wir lieber zig tausend km das Essen umherschippern, als z.B. dem UNHCR entweder mit Geld oder den Ressourcen zu helfen, damit diese sich um die Bevölkerung vor Ort oder den Flüchtlingen vor Ort/Anrainerstaaten kümmern können. Das zeigt genau die ekelhafte kapitalistische Gesellschaft, zuerst erstmal wir, auf. Das die Bewohner jener Staaten nicht blöde sind und dann eben dahin gehen wo das Geld "gemacht wird", mit noch mehr Hoffnung wenn auch noch Kriege im Land herrscht, sollte doch niemand überraschen. Und schon gar nicht sollte man dann darauf pochen, das dies der afrik. (aber auch asiatische/südamerik.) Einwohner doch gar nicht darf. Er soll lieber dafür sorgen das in seinem eigenen Land es vorangeht. :ugly:

Und eure/Deine Lösung ist: Lasst uns das Problem mit Geld aus der Welt schaffen, ja? Also den Leuten Geld schicken, die für die Katastrophe überhaupt erst verantwortlich sind. Super Idee. Und schuld sind dann in eurem Terminus wieder die Deutschen, weil sie in Südwestafrika mal eine Kolonie hatten, richtig?
Da wir ein kapitalistischen System haben, ja. Und siehe hier, hier machst Du die Einwohner jener Staaten dafür verantwortliche was ihre Regierung macht. Aber wenn ich sowas in bezug auf die deutsche Regierung dann weit von sich schieben. Opportunismus in Reinkultur!

Weißte was? Ich bin sogar der Ansicht, dass diese Haltung gar nicht komplett falsch ist. Aber die Schlussfolgerung ist es. ...
Da wir aber 1. die Beherberger jener Konzerne sind 2. diejenigen sind die keine/kaum Steuern den Konzern auferlegen angefangen bei ihrem Gewinn, von Ausbeutung, Korruption, etc. ganz zu schweigen 3. wir unsere Regierungen wählen, 4..., ja sind wir natürlich mitverantwortlich.
Und die Korruption ist doch nichts was sich seitdem verändert hat. Es ist heute immer noch en vogue. Und wenn es nach der von der Leyen geht möchte sie auch gerne bei den Kriegen zum Ressourcenerhalt/-gewinnung dabei sein. Vielleicht endlich mal nen Krieg den wir gewinnen...:roll: Ich sehe da niemanden bei AfxxgiNPDa1%-Bewegung der sich dagegen auflehnt. Naja wir wollen ja nicht soviele Themen auf einmal aufmachen. Jetzt haben wir ja erstmal DEN Islam.

Und der Nahe Osten...
Z.B. indem unsere Regierung nicht nach bekanntwerden das die Waffen in anderen Staaten gegen dessen regierung benutzen werden, die Regularien verschärft oder gar ausgesetzt werden. Ich sehe auch da keine Position bei der A...-Bewegung.

Aber auch weil wir Bündnispartner der USA, in manchen Kriegen gar selbst dabei, sind. Und es in Zukunft noch mehr sein wollen.

Woran trage ich, der ich jetzt mal stellvertretend für 99,99% der Deutschen stehe, die Schuld?
Na das diese Regierung hier gewählt werden konnte. So wie der islamische Kollege in seinem Land.
Weil Du es zulässt das die Konzerne hier so agieren können, die regierungen so agieren können, so wie der islamische Kollege in seinem Land den z.B. IS zulässt. Eventuell merkst Du ja wie sehr Du die Verantwortung von Dir weist wenn du für Regierung/Konzerne/Militär verantwortlich gemacht wird, während Du jene Verantwortung der isl. Bevölkerung auferlegst, die mit ihren Diktatoren/korrupten Politker ebenso ungern beisammen leben. Und sich die Kriege ebenso wenig ausgesucht haben. Ein nicht erheblicher Teil flieht aus Syrien gerade weil er NICHT an den Kampfhandlungen dort teilnehmen will. Aber nach Deiner These sollte er es, weil er sein Land befreien/verteidigen soll. Diese inkonsequente Weltanschauung ist regelrecht verblüffend.

Mir ist nicht mal genau klar, warum ein Sunnit einen Schiit nicht leiden kann und wenn ich ehrlich bin, ist es mir auch komplett wumpe.
So wie auch Protestanten und Katholiken sich nicht mögen. Und jetzt wird kommen, aber bei uns gehen sie nicht auf einander los. Das ist auch in den islam. Ländern nicht der Alltag. In manchen Gebieten schon, aber das liegt eher an Sykes-Picot-Abkommen. Die damals die Grenzen so wunderbar zogen wie wir es damals so gerne haben wollten. Und die entsprechenden Minderheiten meist schufen. Auch hier eine direkte Mitverantwortlichkeit westl. Staaten. Auch wenn es vor unserer Zeit war.
Da haben wir halt unterschiedliche Weltanschauungen, für was man Verantwortung trägt und was nicht. Du willst für Dich quasi ein Schlussstrich bei Deinen Freunden ziehen, maximal noch Deutschland (wenn die Regierung stimmt,was sie ja nie tut.) und ich der zwar den Grossteil der Entscheidungen seiner Regierungen oder besser seines Landes kritisiert aber seiner Verantwortung nachkommen möchte die er als (neuerlich wieder) Staatsbürger sein eigen nennt.

Mir gefällt es ganz und gar nicht, wenn man vor Ort (aus meiner Sicht auch völlig zu recht!) wütend auf die USA ist und ich mit in diesen Topf geschmissen werde - denn ich bin auf die USA fast genauso sauer.
Dann mache es doch bei den islamischen Bewohnern die z.T. jetzt auf der Flucht sind, auch nicht.

Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
Du wirst ja nicht persönlich dafür als Schuldiger gesucht, sondern Du bist mitverantwortlich als Staatsbürger jener Staaten die die NATO-Partner unterstützen oder eben selbst mit Krieg da führen und es beim Protest gegen weitere Kriege eher mau angehen lässt.

(da ich ja gerade stellvertretend für die meisten Deutschen stehe) meines Volkes.
Wenn Du es schaffst irgendwann genauso differenziert bei anderen das Lineal anzulegen, dann können wir gerne die Verantwortlichkeit etwas differenzierter vornehmen, aber so ist es denke ganz gut das Du siehst wo Du gerne Differenzierung haben möchtest, es aber bei anderen nicht auf die Reihe bekommst.

Ich (wieder stellvertretend) habe im Nahen Osten keine funktionierende Regierung entmachtet und das Land im Chaos zurück gelassen....
Du sprichst vom Irak? Ist leider nicht der einzige Staat in dem Krieg geführt wird. Allein der Blick nach Afghanistan zeigt, schwups wir sind hautnah dabei.

..."humanitäre Selbstverpflichtung"... Aber erstens hat die Grenzen und zweitens bleibt es aus meiner Sicht noch immer eine freiwillige Angelegenheit, für die sich Deutschland weder in die Pflicht nehmen lassen, noch erpressbar machen lassen darf!
Du oder der deutsche Staat. Nicht das ich wieder die falsche Person dessen Mitverantwortlichkeit unterstelle.
humanitäre Selbstverpflichtung enthält aber mehr als nur "Flüchtlinge aufnehmen". Wenn westl. Staaten der UNHCR und Co. Zuwendung gross anpreisen diese damit die z.B. die Flüchtlingsunterstützung übernehmen und nachkommen. Kommt es halt extrem blöd wie im letzten Jahr wenn diese Zusagen von westl. Staaten geringer oder gar nicht bezahlt werden. Und dann UNHCR und Co. die Nahrungsrationen drosseln müssen, damit es nicht schon zu Ausschreitungen in den Flüchtlingslagern kommt. Das dann andere die Hoffnung weiter weg suchen, die gerade noch paar Gelder haben oder zusammgesammelt bekommen, sollte dann nicht verwundern. Aber ich weiss auch hier hat wieder der islamische Flüchtling die Schuld. Hätte er lieber mit dem Geld seinem Land geholfen, oder ne Knarre sich besorgt um sein Land zu verteidigen oder zu befreien...:yawn:


Und ich mache dann mal Deine wahrscheinlich immer noch nicht vorhandenen Kenntnisse über die aktuellen Zustände in Deutschland für diese Bemerkung verantwortlich...
Auch ohne die Zustände, wäre es allein aufgrund der Überprüfungsprozesse nicht möglich umfänglich einen Asylantrag zu überprüfen und auszuwerten. Ausser naja während der tests tauchen schon eklatante Fehler auf.


Oh, Du hast nicht die Meinung, dass sich in Deutschland was grundlegendes geändert hat?
Grundlegend? hmm doch, es ist offensichtlicher das viele Leute in 2 Gruppen gebildet werden können. Ein kleiner Teil der von Unmutsäusserung zur nächsten Unmutsäusserung auf die Strasse geht, bis hinzu Angriffen auf Andersdenkende und Geflüchtete (wie jetzt in Zwickau wieder!) und jenem anderem Teil der Bevölkerung der sich gegen die Dumpfbacken stellt. Und noch immer mehr die Mehrheit bildet. sich ehrenamtlich betätigt oder andersweitig seinen Protest gegen diese Individuen zum Ausdruck bringt.

Wobei ich dann doch eine Frage habe, laut Petry waren doch die rechtsextrem. Angriffe auf Geflüchtete und dessen Unterkünfte, ca. 1000 in der Anzahl im letzten Jahr jetzt wieder etwas um die 300, ca. 3 am Tag eine Konsequenz aus den Geflüchtetenzahlen. Diese gehen doch aber gerade extremst zurück. Warum verschräft sich dann aber noch weiter die Lage der Rechtsterroristen mit wie gesagt zur Zeit etwa 3 Angriffen pro Tag auf Geflüchtete und/oder Geflüchtetenheime. Oder eine andere Frage, Frau Festerling faselte doch was von 20Mio. Geflüchteten bis 2017, eine sunnitische Mehrheit bis 2020. Stellt sich das der AfxxgiNPDa1%-Sympathisant eigentlich die Frage, wie weit es mit dieser Hetze und Propganda her ist, wird er Petry und Festerling bald als Lügenpetry und Lügenfesterling betiteln? Soviele Fragen, aber ok der AfxxgiNPDa1%-Sympathisant kann ja gerade nicht, er muss sich jetzt um den Islam kümmern, die eine Gehirnzelle kann halt nicht mehr verarbeiten.

Ein Wahlergebnis wie das der AfD (plus Prognosen für die kommende Wahl von über 13%), hätten in den 80er Jahren fast zur Verhängung eines Ausnahmezustandes geführt...
Wirklich? Hmm kann mich gar nicht erinnern als die NPD, DVU und REPs erstarkten das dies zu einem Ausnahmezustand damals führte. Aber sehen wir mal wo die Reise hingeht. Die Sachsen-AfD und Petry haben ja gerade zwei Verfahren am Laufen. Aber das ist ja auch nur wieder Lügenpresse-Märchen...wenn dann noch die NPD eventuell verboten wird, darf sich die AfD ja über noch mehr Anhänger freuen. Die Klientel von xxgida, die mit NPD-Grössen, III.Weg-Kameraden schon wieder "Nie wieder Israel..."-Rufe lernen und von sich geben, versucht man sich gerade zu sichern. Mal schauen wieviele der Protestwähler dann noch bei der AfD bleiben. Des Lesens scheinen ja jene Leute nicht begabt zu sein.

Nunja, falls die AfD wider Erwartens auf über 20% ...von einem allgemeinen Stimmungswandel kann man dann noch immer nicht sprechen, oder?
Vom allgemeinen Stimmungswandel? Nö. Von einem teilweisen Stimmungswandel. Ja leider.


Nichts vergessen. Und ich habe auch nirgends geschrieben, dass sie aus dem Böden kriechen würden.
Du versuchst aber immer wieder ganz bewusst die Vorgeschichte auszublenden. Nur damit Dein Staat nicht in die Mitverantwortlichkeit gezogen wird.


Wen Du alles als "wir" bezeichnest - beeindruckend.
Joah so sieht das dann aus wenn man nicht differenziert. Schaut nicht gut aus, oder? Na dann, schau mal wie Du Deine Aussagen differenzierter bekommst, dann mache ich das auch.

Deiner kruden Definition zur Folge sind "wir" also all jene, die nicht wie "die" auf der Flucht sind, ja?
Nö vordergründlich erstmal die westl. Staaten/-bündnisse.

Oder bist Du mit Nestlé verwandt?
Nö, eine Mitgliedschaft dort, über Beziehung(en) welcher Art auch immer aber ich mich verwehrt. Wie u.a. auch das ich keine Stelle von Nestlé antreten werde, trotz das es die gab.

Oder mit Schreiber?
Nö, ich mag keine Rüstungsunternehmen und Waffenverkäufer.

Und wieviel hast Du an der Ausbeutung der Länder Afrikas und des Nahen Ostens verdient?
Das dürfte so einiges sein, da auch ich leider nicht vollends auf Öl verzichten kann, aber ich versuche es einzudämmen und bei Protestaktionen dabei zu sein.

Hast Du auch immer darauf schön geachtet, dass alle Produkte Deines örtlichen Händlers/Supermarktes auch wirklich mindestens durch einmal Kinderarbeiterhände gegangen sind?
Nö, aber ich schau darauf keine solcher Produkte zu kaufen. Und besonders die Unternehmen zu meiden die solche und ähnliche Dinge machen, wenn meine Regierung schon nichts dagegen unternehmen möchte.
 
Part II, hatte nicht reingepasst. :-?

Ach mir eigentlich auch egal, ob Du Dich schuldig fühlst oder nicht - mach wie es Dir deucht. Interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne. Aber ich lasse mir so einen Blödsinn nicht ins Gewissen reden - und nicht, weil ich aus der DDR komme.
Ich fühl mich nicht schuldig, ich trage meiner Verantwortung Rechnung das Glück gehabt zu haben in einem Land geboren zu sein, das kein Krieg in den letzten Jahren zu überwinden hatte. Was keine Ausbeutung durch Unternehmen in der Form erleiden muss wie andere Staaten. Ein Land wo ich durch Bildung mir soviel erarbeiten kann um anderen zu helfen oder eben andere zu unterstützen.


Nun komm doch bloß mal davon weg, jedem Deiner politischen Gegner "Dummheit", "Naivität" oder sonstwas unterstellen zu wollen...
Ach komm, wenn Du die "Kamelreiter" diffamierst machst Du doch auch nicht die Welle. Warum auf einmal so wehleidig, achso weil es Dich selbst auf einmal betrifft? Wer nunmal die komplette Vorgeschichte zu einmal Fall ausser Acht lässt, nur damit er nicht sie sich selbst seiner Mitverantwortung überführt, der sollte mit entsprechender Kritik klarkommen.
Wer Zahlen in den Raum stellt ohne die bezüge dazu näher beleuchten zu wollen, muss auch dort mit Kritik rechnen. So wie Du ja auch schliesslich zurückschiesst.


Auch wenn es Dich schockiert, aber so funktioniert Kapitalismus und der freie Handel nun einmal.
Ja das weiss ich, das heisst doch aber nicht das ich mich dem ergeben muss.

Jemand bietet etwas zu einem Preis an. Entweder er findet dafür einen Käufer oder er muss billiger werden... Nur um das zu regulieren, gibt es eine Regierung. Und Zölle (wenngleich auch mehr vor der EU). Und es gibt Gesetze. Und dafür zahle ich horrend viel Steuern.
Du glaubst das Deine Steuern schon all das abdecken was Länder, wie Konzerne, an anderen Ländern verdienen?:roll:

... fühlst Du Dich in die Haftung genommen...
Haftung ist auch hier das falsche Wort, Verantwortung trifft es, so finde ich, besser. Und ja ich habe das Glück nicht auf jeden Cent schauen zu müssen, doch ich bin ein sozialveranlagter Mensch und versuche jenen zu helfen die nicht das "Glück" hatten. Ich wehre mich auch gegen Praktiken von Staaten, wie Konzernen, die ob nun in D oder ausserhalb D's anderer Menschen Leid und Elend zukommen lassen. Andere schauen halt eben nur das ihr gewonnener Luxus nicht um 1-2% verringert wird....
 
Ich darf Dir bzw. dem "besorgten Volk" ja die Entscheidungen der Regierung nicht anlasten. Wobei es lustig ist, das Du den islam. Ländern und dessen Bevölkerung aber just jedes Mal machst. Naja Opportunismus sag ich nur.
Das tue ich mit keinem einzigen Wort. Du dichtest schon wieder Dinge in Texte hinein. Machst Du gern, ich weiß das. Aber ich nehme keinen Syrer in die Haftung, an der Entstehung des IS beteiligt gewesen zu sein. Unterstelle keinem Afghanen, Terrorismus unterstützt oder befürwortet zu haben. Sage von keinem Iraker, dass er ein getreuer Hussein-Diener war oder nicht war. Mit keinem einzigen Wort und noch nie.

Ich weiss nicht wie Du noch weiterhin auf "alle Flüchtlinge" kommst. Die EU hat ca. 2,5-3 Mio aufgenommen (noch anhängig da wie in D manche Länder noch Nichtregistrierte haben).
Reddogg versucht hier ganz offensichtlich wieder Sand zu streuen. Die Zahlen sind hinlänglich bekannt und von diesen Zahlen war auch nie die Rede. Es war die Rede davon, dass noch "viel mehr kommem", wenn die Region sich destabilisiert. Also vor allem jene, die derzeit in den Nachbarländern ausharren und dort dann aber kein Asyl mehr in Anspruch nehmen können und weiter ziehen müssen. Reddogg vermischt hier zwei Zahlen und Fakten miteinander, stellt sie selbst in einen falschen Zusammenhang und wirft diese Falschaussage dann seinen Diskussionspartnern vor.

Sag mal Reddogg, wollen wir eigentlich wirklich auf dieser Basis weiter diskutieren? Ich meine, ich kann Deine billige Kindergarten-Propaganda auch, nur ist das eigentlich nicht mein Stil. Aber wenn Du es bevorzugst, naja, auch kein Ding.

Also knapp 1 Mio pro Jahr scheint es nicht zu sein, oder?
Fragst Du mich? Mich? Bin ich die Regierung, eine Kommission oder Dein Vormund? Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wo die Grenze ist. Wenn Du diese Million auf den Tisch haust, dann rechtfertige sie oder versuch wenigstens sie irgendwo herzuleiten. Wenn Du - wovon ich ausgehe - das auch nicht kannst, dann lege ich eine 1 pro 100 Jahre daneben und behaupte auch, das wäre die Grenze. Und dann haben wir beide recht, oder wie?

Beziffern wäre dann doch etwas einfach, alle Länder setzen die Zahl auf 0 und schwups gibt es keine Flüchtlinge in "Fortress Europe".
Ja, also es gibt ja auch eine freiwillige Selbstverpflichtung, überhaupt Leute aufzunehmen. Warum sollte man diese freiwillige Selbstverpflichtung nun mit der Zahl 0 torpedieren? Ergäbe das irgendeinen Sinn in Deiner Welt?

Ähm ja, so wie Du die islamischen Länder als Verantwortliche siehst für den IS, für die Flüchtlinge, für die Kriege etc. etc. so ist eben u.a. auch Deutschland daran mitverantwortlich.
Mit keinem einzigen Wort und noch nie.

Natürlich beide, wenn die Frage so gestellt ist. Für korrupte Vorgänge bedarf es immer zwei Position.
Soso. Ist das so, ja? Also bin ich als Kunde immer mitverantwortlich an dem Produkt, das ich kaufe? Und wie weit geht diese Haftung, hm? Wenn der Bauer täglich im Stall seine Hühner sexuell missbraucht, darf ich dann ein Ei von ihm kaufen? Darf ich überhaupt ein Ei kaufen ohne vorher ausgeschlossen zu haben, dass es zu solchen Handlungen im Stall kommt?

Bin ich als Händler immer mitverantwortlich an dem, was mein Kunde mit dem von mir verkauften Produkt tut? Eine Vergewaltigung mit Klebeband oder einem Seil? Ein Mord mit einem verzinkten halbzölligen Rohr? Eine Straftat vertuschen mit Reinigungsmitteln?

Ist mir schon klar, dass Du am liebsten jeden in die Haftung nehmen willst. Ist ja klar, weil man an die Schuldigen nicht ran kommt. Die sitzen im schönen Monaco oder feiern sich den Pöter auf Ibiza wund. Aber bei der Frage der Mitschuld oder wie Du es so eloquent verharmlosend ausdrücken möchtest "Mitverantwortung" scheiden sich die Geister wie sie sich schon immer schieden. Da erinnere ich an das Dritte Reich. Ich fühle mich weder schuldig, noch verantwortlich. Und ich sehe auch keine Schuld bei meiner Familie und auch bei den allermeisten Deutschen nicht. Und nicht nur deshalb, weil das deutsche Volk nie in Sippenhaft vor dem Nürnberger Tribunal genommen wurde, sondern weil es tatsächlich keine Schuld trägt.

Nein, die Chinesen sind nicht schuld. Sie fragen auf der Welt nach Ackerland. Jemand meldet sich und verkauft/verpachtet es gegen Geld. Sie nehmen das Angebot an und bauen Reis an, zahlen im Gegenzug Geld. Vertrag erfüllt. Wenn jemand schuld ist, dann der, dessen Land es ist oder unter dessen Obhut es steht. Denn der entzieht es dem eigenen Volk um sich zu bereichern. Wenn man mich fragt, Grund genug ihn vom Thron zu stoßen und durch die Straßen zu peitschen, aber nunja...

Und hier bestätigst Du ja auch die Aussage, nur im Kontext von China halt, das wir lieber zig tausend km das Essen umherschippern, als z.B. dem UNHCR entweder mit Geld oder den Ressourcen zu helfen, damit diese sich um die Bevölkerung vor Ort oder den Flüchtlingen vor Ort/Anrainerstaaten kümmern können. Das zeigt genau die ekelhafte kapitalistische Gesellschaft, zuerst erstmal wir, auf. Das die Bewohner jener Staaten nicht blöde sind und dann eben dahin gehen wo das Geld "gemacht wird", mit noch mehr Hoffnung wenn auch noch Kriege im Land herrscht, sollte doch niemand überraschen. Und schon gar nicht sollte man dann darauf pochen, das dies der afrik. (aber auch asiatische/südamerik.) Einwohner doch gar nicht darf. Er soll lieber dafür sorgen das in seinem eigenen Land es vorangeht. :ugly:
Ja, ganz meine Meinung. Verrückte Welt. Und natürlich ist mir klar, warum Simba und Akono hier her kommen wollen oder sogar von ihren zumeist zahlreichen Familien her geschickt werden. Aber nochmal: das beinhaltet doch nicht, dass ich erst die Konzerne durch den Kauf ihrer Produkte mit meinem Geld reich mache um mich dann von meinem Geld auch noch darum kümmere das zu rehabilitieren, was die kaputt gemacht haben. Nicht meine Aufgabe.

Was ich tun werde, ist mein Kreuz an der richtigen Stelle bei der nächsten Wahl zu machen. Was ich darüber hinaus tun würde, ist mein Kreuz an der richtigen Stelle bei einem verbindlichen Volksentscheid zu machen, ob die Konzerne dafür in die Haftung genommen werden sollten. Na so ähnlich wie nach dem Dritten Reich, als diese Konzerne Millionen und Milliarden durch kostenlose Zwangsarbeiter verdient hatten. So weit mir bekannt, hat ja auch früher oder später jeder Konzern ein hübsches Sümmchen locker gemacht. So stelle ich mir das auch in dem aktuellen Fall vor.

Da wir aber 1. die Beherberger jener Konzerne sind 2. diejenigen sind die keine/kaum Steuern den Konzern auferlegen angefangen bei ihrem Gewinn, von Ausbeutung, Korruption, etc. ganz zu schweigen 3. wir unsere Regierungen wählen, 4..., ja sind wir natürlich mitverantwortlich.
Wir "beherbergen" die Konzerne? Ehrlich? Konzerne, die längst über alle Ländergrenzen hinweg agieren und quasi ein Geschwür am Arsch der ganzen Welt sind, sind auf den Standort Deutschland angewiesen? :LOL: Gerade das sind sie eben nicht, sonst könnten wir sie ja ordentlich besteuern. Stattdessen lässt sich jede gewählte Regierung von eben jenen Konzernen vorführen und erpressen: Wenn ihr nicht spurt, wandern wir ab und hinterlassen x tausend Arbeitslose in Region X,Y, Z und sonstwo.

Ja, da stellt sich die Frage, inwiefern der Regierung diesbezüglich überhaupt ein Vorwurf zu machen ist. Denn wenn es eine Partei mit Rückgrat gäbe, dann stünde sie schon bald als die Partei da, die zwar den Konzernen die Stirn bot, aber eben auch Millionen von Arbeitslosen zu verantworten hätte. Andererseits: Wenn jemand überhaupt was ändern kann, dann eben nur eine Regierung. Vorzugweise Regierungen, also im Interessensverbund. Von mir aus eben ganz Europa. Alle Regierungen müssten sich in dem Punkt einig sein und wegen der Flüchtlingskatastrophe eine Sammelklage vor dem internationalen Gerichtshof (oder erstmal dem europäischen) anstreben, um die Kosten auf die abzuwäzen, die sie verursacht haben. Da wäre ich sofort mit dabei.

Na das diese Regierung hier gewählt werden konnte. So wie der islamische Kollege in seinem Land. [...] Eventuell merkst Du ja wie sehr Du die Verantwortung von Dir weist wenn du für Regierung/Konzerne/Militär verantwortlich gemacht wird, während Du jene Verantwortung der isl. Bevölkerung auferlegst, die mit ihren Diktatoren/korrupten Politker ebenso ungern beisammen leben.
Mit keinem einzigen Wort und noch nie.

Da haben wir halt unterschiedliche Weltanschauungen, für was man Verantwortung trägt und was nicht.
Ich finde es immer wieder verblüffend, dass egal wie verschoben ich Dein Weltbild auch finde, es doch immer wenigstens einen kleinen Punkt gibt, in dem wir einer Meinung sind :)

Dann mache es doch bei den islamischen Bewohnern die z.T. jetzt auf der Flucht sind, auch nicht.
Mit keinem einzigen Wort und noch nie.

Du sprichst vom Irak? Ist leider nicht der einzige Staat in dem Krieg geführt wird. Allein der Blick nach Afghanistan zeigt, schwups wir sind hautnah dabei.
Bevor ich jetzt noch öfter schreibe, was ich alles nicht geschrieben habe und Du mir gern andichtest:

Ich gebe keinem Afghanen, Iraker, Syrer,... die Schuld an Assad, Hussein, irgendeinem Despoten, einer Terrororganisation, dem IS oder der Tatsache, dass die USA dort eingefallen sind. Ich nehme niemanden für irgendwas in die Haftung. Schuld an den Zuständen in Afghanistan sind die USA und die einstige Sowjetunion. Schuld an den Zuständen im Irak sind die USA. Schuld an den Zuständen in Syrien sind die USA, aber auch Russland und Türkei. Schuld an den Zuständen im Iran sind die USA. So sieht es jedenfalls aus meiner Sicht aus. Und mit USA meine ich nicht "jeden einzelnen US-Amerikaner"!. Ich meine die Regierung. Und diese Herren und Damen, die diese Regierung stellen, sollten sich für ihre Taten auch vor einem internationalen Gericht verantworten müssen.

Selbst die Entstehung eines IS laste ich der US-Regierung an und zu einem kleinen Teil auch der Sowjetunion, wobei von den damaligen Verantwortlichen kaum noch jemand leben dürfte. Aber die Ausbildung und Ausrüstung der religiösen Fanatiker hat sich die USA auf die Fahnen zu schreiben, nicht nur in Afghanistan. Sie haben die Leute überhaupt erst mächtig gemacht. Ihre Saat ist jetzt auf gegangen, damit sind sie jetzt auch für die Ernte verantwortlich. Und die Ernte sieht halt einmal vor, den Terrorismus vor Ort zu bekämpfen, aber auch die Flüchtlinge zu unterstützen, also aufzunehmen. Und wenn überhaupt das mal passiert, dann können wir gerne darüber diskutieren, inwiefern eine deutsche Mithilfe verpflichtend ist, weil wir auch irgendwie im Arsch der USA gesteckt haben. Dann bin ich auch gern für solche Diskussionen offen. Aber nicht so.

Wirklich? Hmm kann mich gar nicht erinnern als die NPD, DVU und REPs erstarkten das dies zu einem Ausnahmezustand damals führte.
Ja, wirklich. Denn ich kann mich nicht erinnern, dass eine dieser Parteien jemals bundesweit auf über 10% gekommen wäre. Nicht mal alle 3 zusammen.

Was Du als "Erstarken" siehst, war schlimmstenfalls ein temporäres und vor allem regionales Phänomen. Ja, vor allem in Sachsen mit einer starken NPD. Aber sonst hat sie doch eher die letzte Geige gespielt. Ich glaube, selbst die Chaoten von "Die Piraten" waren mehr als doppelt so stark. Ich will nicht lügen und bin jetzt zu faul, Statistiken zu wälzen, aber ich meine, dass es mehr als eine Randpartei unter "Sonstige" gab, die stärker war als die NPD.

Vom allgemeinen Stimmungswandel? Nö. Von einem teilweisen Stimmungswandel. Ja leider.
Ah, ich verstehe. Wortklauberei. Wann würdest Du von einem "allgemeinen Stimmungswandel" sprechen? Wenn die Union und die SPD in der Wählergunst absaufen? Wenn eine kleine Protestpartei aus dem Stand auf über 10% kommt und allen Prognosen zufolge dort auch bleibt? Wenn selbst die Grünen überlegen, ob es Linksaußen nicht langsam zu eng wird? Ich meine - hey: Die Grünen! Ach upsi - erleben wir das nicht gerade? Na wird wohl nur "teilweise" sein...

Du versuchst aber immer wieder ganz bewusst die Vorgeschichte auszublenden. Nur damit Dein Staat nicht in die Mitverantwortlichkeit gezogen wird.
Einen Scheiß tue ich. ich blende keine Vorgeschichte aus, aber ich sehe auch in der derzeit aktuell gültigen Version der Vorgeschichte keinen Grund, eine Mitschuld Mitverantwortung festzumachen, die uns in eine Verpflichtung versetzen würde, so viel Last tragen zu müssen.

Aber wie gesagt: Ich will gar kein Arschloch sein und fair bleiben. Wenn die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden, also allen voran die Großkonzerne, dann die US-Regierung nebst ihren kriegstreiberischen Verbündeten, dann bin ich gern in diesem Rahmen auch bereit, eine gewisse Mitschuld Deutschlands einzuräumen. Aber es geht gar nicht, dass wir die Hauptlast an den Folgen tragen und mit uns die Hälfte Europas, die am allerwenigsten mit den Kampfhandlungen zu tun hatte und am wenigsten davon profitierte. Nicht, so lange die Verursacher und die Gewinner der Krise nicht zur Kasse und zur Verantwortung gebeten wurden.

Und was mich persönlich betrifft so kann ich zumindest behaupten, dass ich auch mit meinem Wahlkreuz mich nie an einem Krieg beteiligt habe. Aber ja, irgendwer hat mal für Krieg gestimmt und in einer Demokratie trage ich nunmal die Mehrheitsentscheidung mit. Ok. Aber dann bitte auch nur zu dem Anteil, zu dem ich (stellvertretend für das deutsche Volk mal wieder) etwas zu verantworten habe. Wir haben auch ein paar halb verrostete Panzer in der afghanischen Wüste geparkt? Viel mehr war ja nicht. Und wir haben Aufklärungs- und Minenräumaktionen durchgeführt. Na schön, dann nehmen wir dafür jetzt 1500 Flüchtlinge auf, holen das Altmetall aus der Würste und zahlen 10 Millionen Euro an einen internationalen Wiederaufbaufond. Einverstanden?

Joah so sieht das dann aus wenn man nicht differenziert. Schaut nicht gut aus, oder? Na dann, schau mal wie Du Deine Aussagen differenzierter bekommst, dann mache ich das auch.
So, nun haben wir, wie wir Programmierer sagen würden, einen "Deadlock" :D

Also bitte - solche Worte von Dir? Man sollte nicht alle Muselmanen über einen Kamm scheren. Das solltest Du aber besser wissen.

Ja das weiss ich, das heisst doch aber nicht das ich mich dem ergeben muss.
Nein, musst Du nicht. Und was genau tust Du? Die Leute in die Verantwortung ziehen, die genauso ausgepresst werden von den Konzernen wie jene, über die Du gern Dein edel' und schützend' Gewand breiten möchtest. Was hat das denn bitte für einen Sinn? Oder hasst Du Deutschland inzwischen so sehr, dass es scheißegal ist, Hauptsache Du hast dem Land ein wenig geschadet?

Ich wehre mich auch gegen Praktiken von Staaten, wie Konzernen, die ob nun in D oder ausserhalb D's anderer Menschen Leid und Elend zukommen lassen. Andere schauen halt eben nur das ihr gewonnener Luxus nicht um 1-2% verringert wird....
Und Du wehrst Dich wie genau?
 
Huch? Wo denn? Wo ist man wem denn so auf den Sack gegangen, dass sie aufgehört haben, ihrem "Tagewerk" nachzugehen?

Folge er meiner Buchempfehlung und lese er es.
In Braunschweig.
Es gab da so nen Geschäftsmodel der Kaukasier. Leute hierher bringen und als Flüchtlinge ausgeben, leicht verschickbare Sachen klauen (Markenklamotten, Uhren, Handys), und selbige zurück in die Heimat schicken, wo sie dann zu Geld gemacht werden.
Kommt aber, auf Grund des verstärkten Polizeieinsatzes im Kaukasus nichts an, kommen keine Kaukasier mehr her, weil die Quelle versiegt ist.

Also ich glaube auch, dass die meisten Asylbewerber nicht ihren Status verspielen wollen, indem sie Handtaschen klauen oder Einbrüche verüben. Aber die, die mit gefälschten Dokumenten einreisen, sind per Defintion schon Kriminelle. Nicht die Syrer, aber die Afghanen und Iraker beispielsweise. Und viele Afrikaner, die sich in Deutschland nicht mehr erinnern können, wie sie heißen und woher sie kommen.

Wird alles im Rahmen des normalen Asylverfahrens geprüft und bewertet.

Einige (auch wenn ich die Zahl von einer halben Million Menschen für BILD-typisch maßlos überzogen halte) tauchen unter und leben dann von der Kriminalität. Wie es der Zufall will, arbeitet auch ein Kumpel bei Zalando. Und die haben damit tatsächlich ein riesiges Problem.

Es ist ja zum Teil nichtmal untertauchen.
Es gibt dokumentierte Fälle, wo Leute die zugewiesenen Flüchtlingsunterkünfte verließen, weil die Unterbringung dort unterirdisch war, und die sich dann neu registriert haben.
Eine Person, die real existiert und gleichzeitig untergetaucht ist.
Es gibt Unterbringungen, da geht man von 1/3 Schwund aus - glaub mal ja nicht, man hätte was an der Unterbringung geändert. Wäre ja Arbeit, und wenn die Leute weg sind, ist es nicht mehr mein Problem.

Und weißte auch warum die Quote so niedrig ist? Vielleicht deshalb? Ich glaube keine Sekunde daran, dass sie unter dem statistischen Mittel liegen.

Ich glaube unserer Kripo mehr als Dir. :ugly:
Warum wurde denn hier eine Soko ins Leben gerufen, teilweise gegen politischen Widerstand?
Du machst so langsam einen besorgten Eindruck: Passen die polizeilichen Fakten nicht, wird an der Polizei gezweifelt.

Kriminelle Handlungen (egal welcher Art) sind für mich ein perfekter Gegenbeweis. Zu einem Deutschkurs, den der Staat bezahlt und organisiert, nicht oder nur sporadisch zu erscheinen, ebenfalls. Keine Angebote auf Aus- oder Weiterbildung anzunehmen auch. Und so weiter.

Und wie hoch ist der Anteil unter denen, die mit ehrlichen Absichten herkommen?

Soll ich Dir mal sagen, dass es mir komlett scheißegal ist, warum es zu diesen Ausschreitungen kam? Ich hatte im Leben bereits selbst mehr als einen Grund (zumindest aus meiner Sicht), jemanden den Schädel einzuschlagen. Hab es nicht gemacht. Mir ging es auch schon so dreckig, dass ich am liebsten mit leerer Tasche in den Lidl marschiert wäre und mit voller wieder raus ohne bezahlen zu können. Hab ich auch nicht gemacht. Und ich hätte gern schon mehr als ein Mal dem einen oder anderen Politiker die Pfeffis aus der Zwölf gehauen. Habe ich alles nicht gemacht. Und daher ist es mir scheißegal, welche Gründe jemand aufführt um irgendwas rechtfertigen zu wollen. Man entscheidet trotzdem immer und zu jeder Zeit oder man etwas tut, an etwas teilnimmt oder es sein lässt.

Schonmal was vom Lagerkoller gehört? Gruppendynamik?
Genau damit haut der letzte Satz schonmal nicht hin.

Und dann ein paar Grundlagen zum Thema Polizeiarbeit.
Zwei wesentliche Pfeiler selbiger sind Prävention und Repression. Biste bei der Prävention gut, brauchste wenig bei der Repression zu tun. Verkackt man bei der Prävention, gibts halt viel Arbeit bei Repression und Ermittlung und Opfer von Kriminalität.

Von daher geht es nicht um das Rechtfertigen von Straftaten, sondern um das Vermeiden von selbigen.
Klar kann man Leute unabhängig ihrer familiären Situation und Geschlechts in einem Zelt unterbringen.
Und wundert sich später über sexuelle Übergriffe.
Man kann auch einen Bereich für Familien und jeweils einen Bereich für weibliche/männliche Alleinreisende machen.
Und schon hat man deutlich mehr Ruhe im Lager.

Kelle, das dürfte aber für Dich und aus Deiner linken Sicht kein valides Argument sein. Denn nur weil die anderen Länder uns jetzt das Elend vom Hals und vor ihren Grenzen halten, heißt es ja nicht, dass es das nicht gibt. Das Problem ist somit überhaupt nicht gelöst, sondern lediglich verschoben.

Warum nicht valide? Meine Sicht ist erstmal irrelevant, wenn es darum geht zu erklären, warum Phänomene des letzten Sommers jetzt nicht mehr auftreten.
Ich nenne sowas Kausalkette, die funktionieren unabhängig der politischen Einstellung.

Witzig irgendwie.

Witzig finde ich, wie sich die EU von Erdogan durch den Ring führen lässt. :-D

Ist das jetzt auch ein Freibrief für jeden Hartzi?

Du kannst doch nicht als Präventionsmaßnahme vorschlagen, die Flüchtlinge auf Staatskosten zu bespaßen, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen. Jeder ist zu jeder Zeit für sein Handeln verantwortlich und muss mit den Konsequenzen leben.

Das ist kein Freibrief für irgendwen, es geht nicht darum jemanden zu bespaßen.
Weißt Du, wie ein Tag eines Flüchtlings im Hangar von Tempelhof aussieht.
- Aufstehen
- Aufs Frühstück warten
- Aufs Mittagessen warten
- Aufs Abendessen warten
- Aufs Schlafen warten
- zwischendurch mal waschen und pinkeln
Weißt Du, warum es in deutschen Knästen Arbeitspflicht gibt? Damit die Jungs und Mädels nicht auf dumme Gedanken kommen.
In Tempelhof dürfen die Leute nichtmal den Weg zum Hangar fegen.

Und wie sieht ein Tag bei dezentraler Unterbringung aus?
- Aufstehen
- Frühstück vorbereiten
- Einkaufen gehen
- Mittag vorbereiten
- Einmal durch die Bude fegen
- Abendessen vorbereiten
- Ins Bett hauen
- zwischendurch mal waschen und pinkeln

Es ist halt ein riesen Unterschied, ob man seinen Alltag selbst aktiv gestaltet, was sowohl ein Obdachloser als auch ein Hartzer macht, auch ohne Job, oder ob man nichtmal entscheiden kann, ob es Kartoffeln oder Reis zum Mittag gibt.

Ja, die Flüchtlingsunterkünfte sind beschissen. Zustände, unter denen nicht mal deutsche Obdachlose leben wollen. Unter denen eigentlich kein Mensch leben will. Aber so ist nunmal die augenblickliche Situation, weil man sich eben nicht darauf vorbereitet hat trotz eindeutiger Vorzeichen (Danke auch hier nochmal, Frau Doktor!). Aber da es hier und jetzt keine andere Alternative gibt, kann man den Leuten eben nur anbieten, sich vorübergehend damit abzufinden oder mit der Flüchterei aufzuhören. Wenn sie sich entscheiden trotzdem zu flüchten, dann flüchten sie eben derzeit in diese Verhältnisse und in keine anderen.

Jaja, Frau Doktor ist wieder Schuld.
Schuld am Lageso war nicht die Bundeskanzlerin, sondern das war ein selbstgemachtes Problem vom Berliner Senat unter Czaja als verantwortlichen Senator.
Hast Du ähnliches aus Hessen gehört?
Weißt Du was ich aus Hessen gehört habe? Das Bürgermeister Containerunterkünfte für so Scheiße befanden, dass sie sich den Arsch aufgerissen haben, dass Flüchtlinge vor dem Winter in festen Häusern unter kamen und Container als Puffer/Reserve stehen blieben.

Warum kriegen es Bundesländer hin, dass es trotz der Überforderung der Institutionen mangels Planung relativ ruhig bleibt und warum kriegen das andere nicht hin?

gruss kelle!
 
Es gab da so nen Geschäftsmodel der Kaukasier. Leute hierher bringen und als Flüchtlinge ausgeben, leicht verschickbare Sachen klauen (Markenklamotten, Uhren, Handys), und selbige zurück in die Heimat schicken, wo sie dann zu Geld gemacht werden. Kommt aber, auf Grund des verstärkten Polizeieinsatzes im Kaukasus nichts an, kommen keine Kaukasier mehr her, weil die Quelle versiegt ist.
Ja, das glaube ich. Bleibt nur noch der Kostenfaktor für uns. Denn um solche Maßnahmen wirkungsvoll und dauerhaft durchzusetzen, bedarf es schon eines erhöhten Personalaufwands, meine ich. Das flächendeckend in Deutschland einzuführen wäre zwar wünschenswert, aber entgegen dem aktuellen Trend. Aber ja, ist ein wirkungsvolles Mittel.

Wird alles im Rahmen des normalen Asylverfahrens geprüft und bewertet.
...welches derzeit wieviel Wochen und Monate dauert? Wer wirklich untertauchen will, weil er ganz genau weiß, dass er kein Asyl bekommt, der hat dazu ausreichend Zeit und Gelegenheit. Und was soll ich sagen - genau das passiert ja auch.

Es ist ja zum Teil nichtmal untertauchen. Es gibt dokumentierte Fälle, wo Leute die zugewiesenen Flüchtlingsunterkünfte verließen, weil die Unterbringung dort unterirdisch war, und die sich dann neu registriert haben.
Ja, auch das kommt vor. Es kommt auch vor, dass man sich schlicht verzählt hat, jemand unter einem anderen, vermutlich falschen Status geführt wurde, ... hab ich auch alles gelesen. Aber das trifft wohl nicht auf die Masse derer zu, die hier nicht zum ersten Mal an die Tür klopfen und Einlass verlangen, obgleich schon mindestens ein Mal abgelehnt. Die nutzen halt das Chaos aus.

Und wie hoch ist der Anteil unter denen, die mit ehrlichen Absichten herkommen?
Mich würde zunächst mal interessieren, wie viele überhaupt mit ehrlichen Absichten kommen. Und da man das nicht mittels eines Fragebogens: "Bissu hier mit gute Wille, Alda?" klären kann, muss ich mir eben Messlatten bauen, anhand derer ich sowas irgendwie bewerten kann.

Und ich finde es nicht zu viel verlangt, wenn man von potenziellen Zuwanderern und Migranten erwartet, dass sie bitte nix klauen, nirgends einbrechen, nicht herum pöbeln oder Titten grabschen, ... und alle Möglichkeiten ergreifen, sich zu integrieren. Im Gegenteil würde ich davon ausgehen, dass der mit "ehrlichen Absichten" das ganz genauso sieht.

Schonmal was vom Lagerkoller gehört? Gruppendynamik?
Klar. Und ich musste mich eben jener auch schon bei mehr als einer Gelegenheit widersetzen. Mit 16 bis vielleicht 20 habe ich auch noch fast jeden Scheiß mit gemacht. Dafür fasse ich mir heute an den Kopf. Aber auch damals kannte ich Grenzen, obwohl mir die gesetzlichen Grenzen herzlich egal waren, aber ich hatte meine Grenzen. Und ich bin wenigstens mir selbst nicht untreu geworden. Aber heute denke ich auch häufiger mal nach ob ich etwas tun sollte oder besser nicht. Ist vermutlich mit steigendem Alter so.

Was mir aber noch nie passiert ist, dass ich jemanden vergewaltigt habe, weil mich irgendwie der Hafer sticht oder ich einen "Lagerkoller" habe. Ich habe noch nie Leute angegriffen, weder wahllos, noch gezielt. Ob meine Selbstverteidigung nun immer im Rahmen der juristisch korrekten "Verhältnismäßigkeit" war, darf zu recht bezweifelt werden und ist mir auch völlig wumpe. Aber willenlos habe ich mich noch nie einer "Gruppendynamik" ergeben. Also dieses Argument lasse ich nur in einem ziemlich eng gesteckten Rahmen gelten.

Zwei wesentliche Pfeiler selbiger [Polizeiarbeit] sind Prävention und Repression. Biste bei der Prävention gut, brauchste wenig bei der Repression zu tun. Verkackt man bei der Prävention, gibts halt viel Arbeit bei Repression und Ermittlung und Opfer von Kriminalität.
Hm, einverstanden.

Von daher geht es nicht um das Rechtfertigen von Straftaten, sondern um das Vermeiden von selbigen. Klar kann man Leute unabhängig ihrer familiären Situation und Geschlechts in einem Zelt unterbringen.
Und wundert sich später über sexuelle Übergriffe.
Ja, natürlich wundert man sich. Sag mal, bin ich der letzte hier, der noch Anstand, Werte und eigene Grenzen hat? Auch wenn ich seit Jahren keinen S*x mehr hatte und mit 2 nackten jungen Frauen eingesperrt werde, würde ich mir nicht gewaltsam nehmen, was ich meine, das wir womöglich zustünde. Was ist das denn für ein Argument?

Natürlich wundert es mich dann, wenn es zu sexuellen Übergriffen kommt! Und die äußeren Umstände verharmlosen die Tat auch für mich in keiner Weise. Genauso ist es beim Essen und wenn man Hunger hat. Man hat jederzeit die Wahl, sich wieder wie ein Tier zu benehmen oder eben nicht. Klar, je größer die Gruppe, desto eher wird man auch gezwungen sein, sein Hab und Gut (also auch Essen und Körper) gewaltsam zu verteidigen. Aber die Leute haben genug zu essen, sie haben Kleidung und mindestens ein Minimum an sanitären Einrichtungen. Nein, nicht so schön wie im Hilton und ja, es mangelt auch an Privatsphäre. Aber all das lasse ich nicht mal im Ansatz als Rechtfertigung für irgendwelche Sauereien durch gehen.

Weißt Du, wie ein Tag eines Flüchtlings im Hangar von Tempelhof aussieht.
- Aufstehen
- Aufs Frühstück warten
- Aufs Mittagessen warten
- Aufs Abendessen warten
- Aufs Schlafen warten
- zwischendurch mal waschen und pinkeln
[...]

Und wie sieht ein Tag bei dezentraler Unterbringung aus?
- Aufstehen
- Frühstück vorbereiten
- Einkaufen gehen
- Mittag vorbereiten
- Einmal durch die Bude fegen
- Abendessen vorbereiten
- Ins Bett hauen
- zwischendurch mal waschen und pinkeln

Es ist halt ein riesen Unterschied, ob man seinen Alltag selbst aktiv gestaltet, was sowohl ein Obdachloser als auch ein Hartzer macht, auch ohne Job, oder ob man nichtmal entscheiden kann, ob es Kartoffeln oder Reis zum Mittag gibt.
Ja, da widerspreche ich ja auch gar nicht. Wir wollen aber mal nicht vergessen, dass ein Auffanglager für Flüchtlinge erst mal kein Vergnügungspark ist. Das sind, wie der Name schon erahnen lässt, Notunterkünfte. Also nix hier von wegen Dauerzustand (zumindest ist es dafür nicht vorgesehen).

Natürlich hast Du recht - schlechte Bedingungen bei der Unterkunft fördert natürlich auch in gewissem Maße asoziales Verhalten. Und wenn erst einer anfängt, macht bald ein zweiter mit, dann werden es 4, 8, 16, ... Schon alles klar. Aber - und da muss ich mal aus meiner/unserer Sicht sprechen: Es geht nicht anders. Zumindest nicht im Augenblick. Diesen Leitsatz können sie auch gern in alle Sprachen der Welt übersetzen und jedem Flüchtling als Flugblatt in die Hand drücken. Und letztlich muss man auch von den Leuten die Disziplin einfordern, einfach auszuharren bis es adäquate andere Möglichkeiten gibt. Und wer das nicht kann, der kann wieder gehen.

Jaja, Frau Doktor ist wieder Schuld.
Nicht an der Art der Unterbringung, zumindest nicht direkt. Geld könnte sie aber schon locker machen, damit bessere gebaut/ausgebaut/angeboten werden können. Schuld ist sie aber an der Tatsache, dass überhaupt so viele im Land sind, dass die Unterkünfte und (ehrenamtlichen) Maßnahmen bei Weitem nicht ausreichen.
 
Derweil wieder einmal in Sachsen:
https://www.sz-online.de/sachsen/uebergriff-am-arnsdorfer-netto-3410277.html

Video dazu

Interessant, ganz vorn dabei ein CDU-Gemeinderatmitglied. Und da alle sich wohl kennen, werden von den Festhalter auch keine Personalien aufgenommen. aber das kennt man ja auch Sachsen, siehe 19.10.2015 sowohl in Dresden, als auch dann in der Nacht in Leipzig. (wo Holzlatten- und Messerträger ohne Befürchtungen gar zwischen den Polizekräften weiter mit ihren Waffen fuchteln konnten).

Jene Bürgerwehrn sind natürlich gern gesehen besonders bei Legida! Aber auch in Dresden.

Achso bei Facebook: "Wer Deutschland nicht lieb soll Deutschland verlassen" kann man dann die aufrichtigen Deutschen sehen, die sich erstens nicht informieren und bei Selbstjustiz und Gewalt ganz vorn dabei sind.

Mittlerweile ermittelt die Polizei. Und nun ratet mal nach wem sie fahnden. ;) Ist in etwa ähnlich wie in Leipzig, die Leute ziehen lassen und dann nach Tagen fragen: Kann wer eventuell sachdienliche Aussagen machen? *facepalm*
 
Zuletzt bearbeitet:
Angeblicher Anstieg sexueller Übergriffe in Schwimmbädern soll eine Lüge sein

Folgende News wurde am 04.07.2016 um 21:24:00 Uhr veröffentlicht:
Angeblicher Anstieg sexueller Übergriffe in Schwimmbädern soll eine Lüge sein
Shortnews

Wie bereits unter ShortNews berichtet, soll ein Geheimpapier der Düsseldorfer Polizei durchgesickert sein, dass es angeblich in der diesjährigen Freibadsaison zu einem dramatischem Zuwachs sexuell motivierter Übergriffe in Düsseldorfer Schwimmbädern gekommen sei.

Doch der Bericht der auf die Bildzeitung zurück geht, entsprach offenbar nicht der Wahrheit, und war übertrieben. Der Pressesprecher der Polizei gab an, dass die Zahlen zwar wirklich etwas gestiegen seien, aber in Relation zu den Gesamtbesuchern sich noch auf einem sehr niedrigem Niveau bewegen.


Der Pressesprecher wies auch darauf hin, dass die Polizei keinesfalls Berichte über sexuell motivierte Straftaten verschweigen würde. So habe man 2015 wahrheitsgemäß über einen Fall berichtet, bei dem zwei Schülerinnen von einer Gruppe junger Männer zu sexuellen Handlungen gezwungen wurden.
 
Und wieder ein Beitrag der dieses BoulevardMagazin namens Bild künstlich zu einer Zeitung hoch sterilisiert.

DIE BILD IST KEINE ZEITUNG!!!
 
Meinung: Flüchtlinge kommen aus den USA nach Deutschland, weil man dort arbeiten ...

Folgende News wurde am 06.07.2016 um 16:52:00 Uhr veröffentlicht:
Meinung: Flüchtlinge kommen aus den USA nach Deutschland, weil man dort arbeiten muss
Shortnews

Der aus Syrien stammende Professor Bassam Tibi, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Experte für die arabische Welt, rechnet in einem Interview mit der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel ab.

Darin beklagt er, das vor allem die Unterschichten aus Syrien und anderen arabischen Ländern nach Deutschland gekommen sind."Unter all den Leuten, die ich sprach, war übrigens kein einziger Arzt und auch kein Ingenieur", so Tibi.


Ein somalische Familie kam sogar aus den USA nach Deutschland, weil man dort arbeiten musste. In den USA würden Einwanderer die amerikanische Hymne singen und sagen "Ich würde für Amerika sterben"."Können Sie sich einen Türken vorstellen, der so etwas unter der deutschen Flagge sagt?", so Tibi.
 
Das Kreuz wird wohl wegen Irrtum jetzt zurück verlangt werden.
Jetzt verbreiten schon die Ausländer Vorurteile gegen Ihre Landsleute.
Armes Deutschland hast Du kleine Füchse :mrgreen::mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
Quelle: Schrottnews :ugly: Da haben sich die Leute schon vor 5 Jahren das Maul zerrissen, dass die Nachrichten von denen sehr rechts angehaucht sind. Mal davon abgesehen, dass der Inhalt Mist ist: In den USA "musst" du gar nichts, du bist für dich selbst verantwortlich. Wenn du nicht arbeiten willst und auf der Straße lebst, ist das deine Entscheidung.
 
Ehrliche Finder: Immer mehr Flüchtlinge finden Geldbeträge und geben sie ab

Folgende News wurde am 08.07.2016 um 10:10:00 Uhr veröffentlicht:
Ehrliche Finder: Immer mehr Flüchtlinge finden Geldbeträge und geben sie ab
Shortnews

Immer wieder findet man heuer Meldungen in den Medien, nach denen Flüchtlinge Geldbeträge fanden, und diese als ehrliche Finder wieder abgaben. Insgesamt gab es bereits 30 solcher Meldungen. Die Fundsummen bewegten sich dabei in einem Rahmen von 50 bis 50.000 Euro.

Top-Scorer ist ein syrischer Flüchtling, der Bargeld in einer Höhe von 50.000 Euro sowie Sparbücher mit einem Guthaben von 100.000 Euro fand, und diese abgab. Ursula Feld vom Fundbüro der Stadt Köln gab gibt an, dass wöchentlich 20 bis 30 Geldbörsen gefunden und abgegeben werden.


Auch mehrere Funde jährlich im vierstelligen Bereich sind dabei keine Ausnahme. Ursula Feld führt weiter aus: "wir haben bisher nie die Presse informiert". Ehrliche Finder gab es also schon vor den Flüchtlingen- nur waren diese Fälle nicht interessant genug, um darüber zu berichten.
 
Künast hat Ärger wegen getwitterter Kritik an der Polizei

Folgende News wurde am 19.07.2016 um 14:18:10 Uhr veröffentlicht:
Künast hat Ärger wegen getwitterter Kritik an der Polizei
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München/Würzburg (dpa) - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) haben die tödlichen Schüsse von Beamten auf den Axt-Angreifer von Würzburg verteidigt.
«Es gibt aus meiner Sicht an der Richtigkeit des Einsatzes nicht den geringsten Zweifel», sagte Herrmann in München. Er dankte der Polizei für deren «engagierten Einsatz».
Äußerungen der Grünen-Politikerin Renate Künast, die die Notwendigkeit der tödlichen Schüsse auf den geflüchteten 17-jährigen Afghanen in Zweifel gezogen hatte, nannte Herrmann «merkwürdige Kommentierungen». Auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) habe in der Kabinettssitzung der Polizei für den konsequenten und entschlossenen Einsatz ausdrücklich gedankt.
Der 17-jährige Flüchtling aus Afghanistan hatte am Montagabend in der Nähe von Würzburg Fahrgäste in einem Regionalzug mit einem Messer und einer Axt attackiert und mehrere Menschen verletzt, davon vier schwer. Er wurde nach seiner Flucht von der Polizei erschossen.
Nach Darstellung Herrmanns ging der Täter, nachdem er gestellt worden sei, aggressiv mit der Axt auf Polizeibeamte los. Diese hätten daraufhin das Feuer eröffnet. Der Täter habe auf seiner Flucht durch Heidingsfeld nahe Würzburg eine weitere Passantin verletzt.
Daher habe die Polizei bei ihrem Einsatz vor der Erkenntnis gestanden, dass die Tat noch nicht abgeschlossen sei und ein «erhebliches Risiko» für weitere Menschen bestanden habe. Es sei daher «klare Auftragslage» gewesen, «alles dafür zu tun, dass eine solche weitere Gefährdung anderer Personen möglichst ausgeschlossen wird, dass der Täter gestoppt wird», sagte Herrmann weiter.
Künast, die auch Vorsitzende des Rechtsausschusses im Bundestag ist, hatte schon kurz nach dem Attentat getwittert: «Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen! » Heute sagte die der Deutschen Presse-Agentur, Fragen nach dem Einsatz der Waffen gehören dazu und sie werde sie weiter stellen - Landeskriminalämter und die Justiz täten dies auch.
Die Co-Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, teilte auf dem Kurnachrichtendienst twitter mit: «Ich vertraue der Arbeit der Polizei. Wir sollten die weiteren Ermittlungen abwarten.» CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer warf Künast vor, sich auf die Seite des Täters zu stellen. «Das ist pervers. Für die CSU gilt: Opferschutz vor Täterschutz.»
Der bayerische GdP-Vorsitzende Peter Schall sagte der Deutschen Presse-Agentur, wenn ein Täter mit Axt und Messer bewaffnet Polizisten angreife, dann bleibe nur der Schusswaffengebrauch. Zudem sei die Erstinformation noch gewesen, dass der 17-Jährige zuvor 15 Menschen in dem Zug teils lebensgefährlich verletzt habe.
«Wenn ein Beamter in der Situation nicht schießen darf, dann kann er die Waffe gleich abgeben», sagte Schall. «Es ist immer bedauerlich, wenn ein Mensch zu Tode kommt», betonte Schall. Für jeden Beamten sei das eine riesige Belastung. Nun werde von der Staatsanwaltschaft geprüft, ob der Einsatz und der Schusswaffengebrauch rechtens gewesen seien.
 
Hätte Frau Künast den Armen mal gleich in Ihr Herz geschlossen, da hätte es vermutlich zumindest keine Unschuldigen getroffen und in Rakka wäre die Party etwas heftiger geworden :ugly: