Wie du sicher schon weißt spekuliere auch ich aber dennoch fasse ich eine Sache nicht an zum Beispiel die Lebensmittel und wenn ich das tue, dann auf fallende Kurse, denn was anderes kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Man muss bei der ganzen sache auch immer noch mensch bleiben.


Wie man bisher gesehen hat kann eine Bank nie Pleite gehen entweder sie wird von den Sparern gerettet oder von dem Steuerzahler:
 
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Wie du sicher schon weißt spekuliere auch ich aber dennoch fasse ich eine Sache nicht an zum Beispiel die Lebensmittel und wenn ich das tue, dann auf fallende Kurse, denn was anderes kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

Lebensmittelpreise gehören auch durch Spekulation nicht angerührt. Aber das Bankensystem in seiner heutigen Beschaffenheit braucht kein Mensch. Falls die Commerzbank wirklich pleite geht wäre ich wirklich nicht unglücklich drüber wenn sie nicht nochmal gerettet wird. Aber ich denke das keiner unser Polit-Marionetten das Rückrat dafür hat und dann kann ich mich nur mit dem nicht verlorenen Geld trösten :ugly:
 
@Wasweissdennich

Diese Rettungsorgie hat auch einmal ein Ende. Der Staatskredit ist auch von Deutschland nicht unbegrenzt und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Rating-Agenturen auch uns herabstufen werden.

Es gibt also keinen sicheren Hafen. Der Staat bedient sich willkürlich an den Vermögen der Bevölkerung, wenn er selbst vor dem Konkurs steht. Jedenfalls soweit das eben möglich ist.

Diejenigen die haben, werden zur Kasse gebeten und diejenigen die nicht haben, den kann man nichts wegnehmen. Einen nackten Mann greift man nicht in die Tasche ;).

Wir sehen aber an der Finanzkrise, dass sich die Lage zuspitzt. Ich sehe in ganz vielen Ländern innerhalb Europas und außerhalb Probleme oder schwehlende Probleme auf uns zukommen.

Wer spricht über das riesige Leistungsbilanzdefizit der USA? Das sollte uns noch viel mehr aufschrecken, denn das ist auch eine riesige Blase.
 
Ich dachte immer ich bin ein "Böser" Mensch jedenfalls höre ich das immer öfters aber wassweissdennnicht scheint der Teufel zu sein.
 
@oseidon
Alles wahr, also ob der Staat mir die Kohle abnimmt, weginflationiert oder ich sie einfach verzocke ist doch eigentlich völlig egal ;)

@Manegg die Rolle als Teufel könnte mir eigentlich ganz gut gefallen :think:
 
Du handelst vorsätzlich und du weißt genau, dass andere schaden davon tragen und du dadurch besser dastehst und das finde ich ein bissel herb.
 
Der Schaden tritt ein ob ich Aktien kaufe oder nicht und den zahle ich dann auch, nur den Nutzen kann ich nur bekommen wenn ich kaufe.
 
Du handelst vorsätzlich und du weißt genau, dass andere schaden davon tragen und du dadurch besser dastehst und das finde ich ein bissel herb.

Der Markt hält sich nicht an Spielregeln. Das muss dir klar sein. Wir sind alle im Hamsterrad und tanzen um den Gewinn, bis die Musik wieder einmal aufhört zu spielen.

Moral und Ethik machen keinen Gewinn und um den gehts doch. Jeder von uns will abzocken, seinen eigenen Nutzen mehren und möglichst keine Verluste haben.

So sind wir Menschen. Alles ausplündern bis alles weg ist und dann uns mit Waffen umbringen, die der einen Seite nützen, weil sie darin investiert hat und der anderen Seite schaden, weil persönliche Verluste dazu kommen.

Danach baut man alles wieder auf und die Musik spielt wieder. Ein Teufelskreis.

In der Krise sind so viele aufgeschreckt und haben Angst um ihr Vermögen. Die heilige Kuh - der göttliche Geldschein - muss gerettet werden, solange bis die goldene Kuh geschlachtet ist.
 
Ich dachte immer ich bin ein "Böser" Mensch jedenfalls höre ich das immer öfters aber wassweissdennnicht scheint der Teufel zu sein.

Sind wir doch alle irgendwie. Viele wissen es nur nicht.
Solange wir davon überzeugt sind unser Geld für uns arbeiten zu lassen, uns als Retter stilisieren und denken mit etwas Entwicklungshilfe wird alles wieder gut, besteht auch keine reelle Chance das zu ändern.
Ich wünschte mehr Menschen wären sich bewusst, dass sie entweder böse oder dumm sind.
 
Du handelst vorsätzlich und du weißt genau, dass andere schaden davon tragen und du dadurch besser dastehst und das finde ich ein bissel herb.

Gleich blendet mich der Heiligenschein. Nur weil du vielleicht einige "unmoralische" Investments aussparst ist es doch kein Stück besser. Was du bei Spekulationen auf was auch immer gewinnst, haben andere als "Schaden" verloren.
 
Gleich blendet mich der Heiligenschein. Nur weil du vielleicht einige "unmoralische" Investments aussparst ist es doch kein Stück besser. Was du bei Spekulationen auf was auch immer gewinnst, haben andere als "Schaden" verloren.


Nur mit einem Unterschied, die die verlieren die kennen das Risiko und wissen auch, dass man verlieren kann. Und wenn wir über Spekulation sprechen verlieren am Ende nur Spekulanten und nicht irgendwelche Sparer, die damit gar nichts am Hut haben.


Und am Ende ist es doch so wenn ich gewinne verlieren andere und wenn sie nicht wollen, dass sie verlieren sollen sie doch aufhören zu spekulieren diese Option haben sie.
 
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Nur mit einem Unterschied, die die verlieren die kennen das Risiko und wissen auch, dass man verlieren kann. Und wenn wir über Spekulation sprechen verlieren am Ende nur Spekulanten und nicht irgendwelche Sparer, die damit gar nichts am Hut haben.

Ich wusste gar nicht das Währungen nur unter Spekulanten gehandelt werden, ich hätte glatt angenommen das damit ganz normale Menschen und Firmen überall auf der Welt einkaufen :ugly:

Wenn Sparer nicht Teil der Spekulationsblasen werden wollen dann müssen sie auch zu Banken gehen die
diese moralische Verpflichtung vertreten - ansonsten können sie im Prinzip auch gleich selbst zocken.
Und solche Banken gibt es --->
https://www.gls.de/
 
Boston Consulting: Eigentum in Europa ist eine Illusion
Irgendwo hörts auch auf. Die meisten Menschen müssen für ihr Geld arbeiten, während es andere nur mit einem Federstrich erschaffen. Die Gegenannahme führt dazu letztlich nicht mehr für Geld zu arbeiten. Also wer arbeitet und sich ein bisschen was spart ist nur der Dumme. Genauso wie der, der Jahrzehnte lang sein Haus abgezahlt hat. Hier wird es sehr gefährlich.
Was die hier "Schuldenrestrukturierung" nennen heißt nichts anderes als die Enteignung von Werten die jahrzehntelang erarbeitet wurden.
 
Was die hier "Schuldenrestrukturierung" nennen heißt nichts anderes als die Enteignung von Werten die jahrzehntelang erarbeitet wurden.

Du sagst also, das bereits generierte Geld wurde erarbeitet? Wieso haben wir dann die so genannte Schuldenkrise?
 
Du sagst also, das bereits generierte Geld wurde erarbeitet? Wieso haben wir dann die so genannte Schuldenkrise?
Das Problem ist dass einige Schulden gemacht haben, während andere dafür Leistungen erbracht haben. Wieder andere haben es nur durch Bilanzverlängerung bekommen und es dann verliehen.
Eine Besteuerung von Immobilen ist ganz perfide, denn jeder Mensch braucht ein Dach über dem Kopf, vor allem dann wenn er das Dach selbst errichtet hat.
 
Au Backe, für Dirk Müllers Buch gibts vom Spiegel reichlich Kritik:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/d...-buch-showdown-in-frankfurt-vor-a-897294.html

Hats schon jemand angelesen? Ich fand Cashkurs ganz nett geschrieben. Crashkurs hab ich nicht gelesen, die Krise kannte ich schon, als er mir als Autor auffiel.

Naja, den Spiegel halte ich ohnehin nicht mehr für eine seriöse Zeitung. Die sind mit ihrer journalistischen Arbeit in den letzten 10 Jahren zu einem Schmierenblatt geworden. Ich denke man muss sich selber eine Meinung bilden und nicht darauf hören, was irgend ein scheinbar seriöses Blatt schreibt.

Das was mich immer etwas enttäuscht ist, dass Dirk Müller ständig in Talkshows eingeladen wird und im Groben auch das richtige sagt aber ganz viele Menschen, die diese Sendung verfolgen dann nicht die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

Genauso ist es mit dem Kabarett. Sie gehen dort hin, lachen sich kaputt über den Darsteller, der im Kern die Wahrheit sagt und wenn die Sendung oder die Show vorbei ist, gehen die nach Hause und das wars dann. Ich behaupte, dass viele gar nicht auf die Idee kommen, nach einer solchen Veranstaltung dann mal nachzugucken, ob das denn auch stimmt. Wer geht denn mal in die Bibliothek oder ins Internet und guckt mal, ob die Informationen auch alle so stimmen?

Ich denke das sollte die Aufgabe der Zuschauer sein, fragen zu stellen und sie sich ggf. selbst für sich beantworten.
 
[...] Hats schon jemand angelesen? Ich fand Cashkurs ganz nett geschrieben. Crashkurs hab ich nicht gelesen, die Krise kannte ich schon, als er mir als Autor auffiel.
Ja, ich habe beide Crashkurs-Bücher gelesen.

Also man darf beim Lesen natürlich 2 Dinge nicht vergessen:

Erstens will er vor allem das Volk, also den Pöbel, erreichen. Denn je mehr Leute sein Buch kaufen und sich auf seiner Website für ein Abo registrieren, desto mehr verdient er. Daher hören die meisten Erklärungen zu Vorgängen an der Börse und in der Wirtschaft ziemlich zeitig auf. Meist beschränkt er sich auf 2 Sätze und leitet diese dann auch mit "ohne es jetzt zu kompliziert zu machen..." ein. Aber das nehme ich ihm persönlich nicht übel, denn als Makler an der Börse traue ich ihm durchaus zu, dass er ein Zertifikat von einer Aktie unterscheiden und beides auch detailliert erklären kann.

Und zweitens muss er ja einen Kontrast bilden zu "Europa geht es gut", denn das hören wir ja alle Nase lang von unserer Merkel und anderen Strohköppen des Bundestages und damit kann man kein Buch verkaufen.

Aber ich traue ihm weit mehr Sachverstand zu, als einem Wolfgang Schäuble. Ehrlich gesagt traue ich ihm allein schon mehr Sachverstand zu als meiner ganzen gesamten Regierung samt Opposition. Das allein muss aber nicht heißen, dass seine Prognosen und Lösungen richtig sind. Er zeigt halt einen anderen Weg auf und erklärt, welche anderen Möglichkeiten es gibt, das eigene ersparte Geld durch die Krise zu retten ohne es dabei entsetzlich niedrig verzinst aufs Sparbuch zu legen. Und dabei hat ihm natürlich die Zypernkrise wunderbar in die Karten gespielt, als man anfänglich auch Vermögen unter 100.000 Euro zur Kasse bitten wollte.

Also ich denke, es bezweifelt niemand, dass die Euro-Krise nach wie vor andauert, obgleich Politiker das Gegenteil behaupten. Von Politikern ist man Lügen schließlich gewohnt, von Müller nicht. Dass die Springer-Presse noch schlimmer ist als 1 Million Politiker, sollte auch jedem klar sein. Und dass Dirk Müller vor allem sein eigenes Geldsäckchen im Kopf hat und er schon deshalb "Druck machen" muss, damit sich möglichst viele Leute ihr Geld in seinen Büchern und seiner Webseite anlegen (also bevor in ein paar Monaten die Hölle los bricht - jedenfalls laut Dirk Müller) ist ja wohl auch nicht schwer zu erraten.

Auch ich denke, dass Europa baden gehen wird. Die Arbeitslosenzahlen steigen kontinuierlich europaweit an und inzwischen ist der Leitzins der EZB auf einem Niveau angekommen, da es kaum noch Spielraum für noch billigeres Geld gäbe. Die Banken haben Milliarden erhalten und keinerlei weitere Auflagen bekommen. Sobald sie also wieder eine kräftige Eigenkapitaldecke gebildet haben und der Staat nicht mehr mit 25% beteiligt ist (wie etwa bei der Commerzbank), spielen sie weiter wie bisher auch. Die Inflationsrate ist zwar auf einem Tiefpunkt, aber trotzdem werden Lebensmittel teurer, während Pauschalreisen günstiger werden. All das verstärkt den Effekt der 2-Klassen-Gesellschaft, die es ja lange in Deutschland gar nicht gab und worauf man ja immer so stolz war.

Dirk Müller fasst die Probleme der Wirtschaft in beiden Büchern wirklich gut zusammen. Vermutlich hat er auch recht mit der Ursachenanalyse. Aber auch er bleibt nur ein Analyst, der sich auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen stützt. Und natürlich ist ein Zusammenbruch in einer übersättigten (Welt-) Wirtschaft wesentlich wahrscheinlicher, als ein weiterer Frühling. Dazu muss man kein Analyst sein, dazu reicht es völlig aus, sich einmal mit Marx beschäftigt zu haben. Und wem das zu kommunistisch ist, dem reicht wohl auch ein Blick in irgendein Geschichtsbuch. Und wer auch Geschichte nicht mag, dann reicht im Notfall sogar der eigene logische Verstand, der einem verrät, dass es ewiges Wachstum gar nicht geben kann.

Aber: Müller meint (übrigens genauso wie die AfD), eine Lösung zu haben, um den Kollaps abzuwenden. Und das halte ich für Blödsinn. Er mag ein Konzept haben, den Kollaps weiter vor sich her zu schieben oder vielleicht sogar leicht abzufedern, mehr aber nicht. Es steht außer Frage, dass eine (Hyper-) Inflation kommen wird. Aber kommt sie dieses Jahr, in 5, 10, 100 oder 200 Jahren? Glaubt man Müller, kommt sie noch in diesem Jahr, spätestens im nächsten. Klar, sonst würden sich ja auch seine Bücher nicht in diesem Jahr verkaufen.

Ich denke, es ist nicht falsch, sich etwas mit der Finanzwelt zu beschäftigen. Es ist ja auch nicht falsch, was er schreibt, dass man beispielsweise die Finger von Produkten lassen sollte, die man nicht zu 100% verstanden hat. Und dass Gold die sicherste aller Anlagen ist, war schon den Ägyptern, Römern bekannt und es weiß auch jeder. Und wenn ich mich entscheiden müsste, ob ich der Springer-Presse oder Dirk Müller glauben müsste, dann würde ich mich zumindest in dieser Konstellation für Müller entscheiden. Auch wenn er mit seiner Panikmache nicht viel hinter der BILD bleibt...
 
Photon, ich meinte sein neues Buch. In dem Buch soll es um einen "Währungskrieg" und die "gewollte" Isolation von Griechenland gehen, um dort Rohstoffe zu erschließen. Unsere (die deutsche Rohstoffpolitik) begründet er als trivial, weil Deutschland geschichtlich kaum Erfahrungen sammeln konnte, ehemalige Kolonialmächte, Spanien, Niederlande, England und die USA als "moderner" mit dem Dollar sind da erfahrener. Deutschland soll diesbezüglich eine Schlaftablette sein. :)

Ich würde gern wissen wie tief er diesbezüglich in dem Buch eingeht, inwieweit er erläutert oder obs auch zum "Wachrütteln" konstruiert ist. Daher meine Frage, hats schon jemand gelesen?