DAK 8 euro mehr ?

Gut das wir zu später Stunde noch in Sachen Mathe alles im Griff haben :mrgreen:
Allerdings
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:ugly:
 
Früher oder später, so liest man auf verschiedenen Seiten, werden nahezu alle KKn einen Zusatzbeitrag erheben.

Solange es noch eine gibt, die diesen Zusatzbeitrag nicht erhebt, werde ich wechseln. Die DAK wollte mir zwar einen speziellen Tarif aufschwatzen bei dem ich den 8-Euro-Verlust wieder wettmachen kann, aber der war nur dann gut, sofern man nicht krank wird und einen Teil der Kosten im Jahr selbst aufbringen muss.

Daher hab ich vom Sonderkündigungsrecht gebrauch gemacht und bin jetzt bei einer anderen Kasse.
 
Ich kann auf eine Art das Gezeter verstehen, aber andererseits nicht.
Habt ihr so annähernd eine Ahnung was die KK alles zahlen muß? Wieviele Mitglieder überhaupt ausreichende Beiträge bezahlen?
Schon mal was vom Solidaritätsprinzip gehört und eine Ahnung wie das aussieht? Wisst ihr was eine Heilbehandlung/ Rehabilitation überhaupt kostet?
Menno immer nur an sich denken...das ist genau richtig. :roll:
Ihr wollte doch auch nicht für einen Hungerlohn arbeiten oder? Warum sollen andere das tun?
Alles wird immer teurer werden auch die KK. Ihr wollte ja auch mehr Geld verdienen, das eine zieht das andere ganz klar mit sich.
Natürlich ist es zum kotzen das uns nur Kosten entstehen....egal in welchem Bereich. Aber wir leben in einem Sozialstaat, da hängen wir drin, ob wir wollen oder nicht. Wenn uns das nicht passt, dann beim nächsten Mal wählen ein bisschen aufpassen und sich nicht das Hirn verblitzen lassen oder auswandern. Im Grunde haben wir es in der Hand und nutzen es nicht....nein wir verursachen selbst unnötige Kosten, auch bei den KK´s.....denkt da mal drüber nach.
 
mich stört es nicht wenn eine KK mehr Geld braucht und dafür den Beitragssatz erhöht, ich fand das alte Modell in dieser Beziehung wesentlich besser und ich bin damit auch wesentlich günstiger gefahren. Mir will einfach nicht einleuchten, warum die jetzt selbst mit dem deutlich erhöhten Satz nicht mehr hin kommen.

Ich glaub nicht mal dass die KK da selbst viel für können, aber dieser ganze Gesundheitsfonds scheint ja ein einziges Chaos zu sein.

Und um wieder zum gerade aktuellen Thema zurück zu kommen, es ist totaler blödsinn dass man jetzt auf einmal selbst Geld überweisen muss, für den einzelnen selber ist es zwar wenig Aufwand, aber wenn man mal überlegt wieviele Leute da nen "Anschub" brauchen bis sie das verstehen, dann kann man sich mal denken was das für ein Mordsaufwand für die KK ist. Das ist überflüssige Bürokratie in meinen Augen!
 
Naja es ist nicht nur der Gesundheitsfond, sondern auch der Risikostrukturausgleich spielt dabei eine große Rolle. Aber das ist ziemlich sinnvoll.
 
Ok da hört es dann mit meinem Wissen langsam auf ;) aber den gabs doch auch schon vor der letzten Reform oder?
 
Ja den gab es schon, aber manchmal läuft es gut und manchmal nicht. Wenn eine Kasse mehr Ausgaben hat dann müssen die anderen zuzahlen.....deshalb kommt es jetzt zu den zusätzlichen Kosten für die Mitglieder.

Für jeden mal als Tipp. Kosten senken= regelmässige Vorsorgeuntersuchen, kosten zwar den Moment mehr, aber enorme Mehrkosten lassen sich verhindern, weil Problemchen früh erkannt und behandelt werden können. Wer zu spät hingeht kostet um ein Vielfaches mehr. So einfach ist das.
Aber wir Deutschen sind totale Vorsorgemufel......das ist am Ende nicht nur schädlich für unsere Gesundheit!
 
Daher hab ich vom Sonderkündigungsrecht gebrauch gemacht und bin jetzt bei einer anderen Kasse.

Wie hast du das denn gemacht? Bei der KK gekündigt und bei der anderen einfach eingetreten? Wieviel Aufwand war das? Ich nehme an, die neue KK übernimmt nicht die Kündigung der alten KK, sowie z.B. bei Stromanbietern, oder?
 
Die Einstellung "Werden doch sowieso bald alle machen." ist genau die falsche. :roll: Die Kassen spekulieren doch sowieso darauf, dass die Leute so faul zum wechseln sind.

Ich bin bei der KKH-Allianz und da steht es noch nicht fest. Wenn die nen Zusatzbeitrag einführen, werde ich auf alle Fälle wechseln. Sind im Jahr schließlich auch knappe 100 Euro und andere Kassen haben ebenfalls nen sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
 
da werden ganz wenige kassen drum herum kommen, weil eben alle ihr geld aus dem gesundheitsfond bekommen... früher oder später werden alle den zusatzbeitrag erheben...
dann werden sie vermutlich sagen, dass es einfacher ist einfach den beitrag um 0,1% zu erhöhen um dann im nächsten jahr wieder ne zusatzbeitrag zu verlangen. medizinische versorgung ist einfach schweineteuer... und überleg mal was wie meisten leute so einzahlen, also wie wenig und was die rausbekommen. das ist halt einer der nachteile des sozialstaats uns solidarsystems... andererseits wenn es dich mal erwischt und du 100000€ kosten aufwirst, weil du irgendwas hast, freust du dich drüber...

um noch mal auf das vorsorgeproblem zu kommen, was ich weiter oben gelesen habe... ob eine flächendeckende vorsorge kostensparend wäre, würde ich mal dahingestellt lassen... klar werden dann kosten durch die frühe erkennung von krankheiten einzelner gespart, aber was flächendeckende vorsorgeuntersuchungen kosten ist mindestens genausoviel... also mit soner aussage wäre ich vorsichtig
 
Krankenkasse wird doch normal 50/ 50 bezahlt, genau wie Rentenversicherung etc..

Das stimmt so aber nicht.
Vom aktuellen Beitragssatz von 14,9% entfällt die 50/50-Splittung lediglich auf 14%. 0,9% sind als zusätzlicher Beitrag vom Arbeitnehmer allein zu bezahlen und werden aber vom Arbeitgeber mit abgeführt.

Zu berücksichtigen ist aber, dass der Beitrag von insgesamt 14,9 % nur zu jeweils 7,0 % vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer paritätisch finanziert wird. Der Arbeitnehmer hat nach § 1 GKV-BSV einen zusätzlichen Beitrag in Höhe von 0,9 % des Bruttoarbeitsentgeltes zu tragen. Somit wird der Beitrag vom Arbeitnehmer mit 7,9 % und vom Arbeitgeber in Höhe von 7,0 % finanziert.
 
Wie hast du das denn gemacht?

Noch ist zwar nicht alles über die Bühne, aber bisher unkompliziert.
Man reicht die Kündigung bei der alten KK ein (Kündigungsfrist: 2 Monate zum Monatsende. Wenn du also jetzt kündigen willst, dann geht das erst zum 30.04. man muss dann aber für diese beiden Monate den Zusatzbeitrag nicht zahlen, wie ich gelesen hab).

Zeitglich kannst du dich bei der neuen KK anmelden (einfach Antrag ausfüllen, bei mir war es eine Seite mit Angaben zu Person, zur letzten KK etc).

Innerhalb von 2 Wochen muss die alte KK dann die Kündigung bestätigen. Diese Bestätigung muss dann noch zur neuen KK geschickt werden und der Wechsel ist vollbracht.
 
Ich hab vor 7 Jahren bei der DAK gekündigt und bin zu einer BKK gewechselt. Die hatten sogar die "Frechheit" und haben mir einen Außendienst-Mitarbeiter ins Büro geschickt damit ich die Kündigung widerrufe:mrgreen::mrgreen::mrgreen: