USA verurteilen erneute Blockde einer UN-Resolution zu Syrien

Folgende News wurde am 19.07.2012 um 21:45:26 Uhr veröffentlicht:
USA verurteilen erneute Blockde einer UN-Resolution zu Syrien
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New York (dts) - Die US-Regierung hat die erneute Blockde einer UN-Resolution zu Syrien verurteilt. Der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, bezeichnete das Veto Russlands und Chinas als "bedauernswert". Beide Länder stünden "auf der falschen Seite der Geschichte", so Carney weiter. Die USA sehen mit dem Scheitern der Resolution auch die Beobachtermission vor dem Aus. Es sei absurd unbewaffnete UN-Beobachter zu entsenden, wenn dem Regime im Fall von Fehlverhalten keine Konsequenzen drohten. Auch Außenminister Guido Westerwelle hat die Haltung Russlands und Chinas scharf kritisiert."Menschen in Syrien sterben und Moskau und Peking zögern immer noch", sagte der Minister. Der Sicherheitsrat habe damit eine wichtige Chance vertan, dem Blutvergießen in Syrien Einhalt zu gebieten. Das Mandat für die 300 Beobachter läuft am Freitag aus. Es sollte ursprünglich mit der Resolution verlängert werden. Russland und China hatten zum dritten Mal ihr Veto gegen einen westlichen Entwurf im UN-Sicherheitsrat eingelegt.
 
Sorge um Sicherheit der syrischen Chemiewaffen

Folgende News wurde am 24.07.2012 um 11:16:04 Uhr veröffentlicht:
Sorge um Sicherheit der syrischen Chemiewaffen
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Tel Aviv/Beirut (dpa) - Die dramatische Entwicklung im Syrienkonflikt nährt die Sorge um die Sicherheit der Chemiewaffen. Nach israelischer Einschätzung versucht Damaskus zu verhindern, dass Giftgas in die Hände von Extremisten fällt. Trotz des Drucks auf sein Regime gehe Präsident Baschar al-Assad «verantwortlich mit Chemiewaffen um», sagte Informant aus Regierungskreisen der israelischen Zeitung «Haaretz» (Dienstag). Assad habe einen Teil der Chemiewaffenarsenale zu Stützpunkten gebracht, die fernab der Kampfzonen in größerer Sicherheit seien. Die israelische Regierung wollte den Bericht nicht bestätigen. Regierungssprecher Mark Regev sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa lediglich: «Wir sind besorgt, dass gefährliche Waffen in Syrien wie Chemiewaffen in die Hände von Extremisten gelangen könnten.» Syrische Rebellen erklärten am Dienstag, Regierungstruppen hätten Chemiewaffen zu grenznahen Flugplätzen transportiert. «Die meisten von uns im Oberkommando der Freien Syrischen Armee (FSA) wissen sehr genau, wo diese Waffen sich befinden», sagte FSA-Brigadegeneral Kassem Saeddine dem Nachrichtensender Al Dschasira. «Jetzt haben wir handfeste Informationen, dass Assad einige dieser Waffen mit der Ausrüstung zur Mischung chemikalischer Komponenten auf Flugplätze nahe der Grenze verlegt hat.» Syrien wolle damit Druck auf die internationale Gemeinschaft ausüben. Chemiewaffen können nicht ohne Vorbereitung eingesetzt werden. Verschiedene Chemikalien müssen zusammengebracht und in Bomben oder Granaten mit speziellen Zündern gefüllt werden. Israel sieht jedenfalls eine Bedrohung von dem syrischen Arsenal ausgehen. Außenminister Avigdor Lieberman erklärte laut «Haaretz» seinen Amtskollegen aus Frankreich und Großbritannien in Brüssel, Israel würde jeden syrischen Versuch, die Hisbollah mit Chemiewaffen auszustatten, als «Überschreiten einer roten Linie» ansehen. «Wir würden uns nicht beschränken und würden sehr hart reagieren, wenn das passiert», sagte Lieberman. Präsident Shimon Peres sagte dem US-Nachrichtensender CNN: «Israel kann nicht gleichgültig bleiben, wenn Chemiewaffen weitergegeben werden, die auf es gerichtet werden könnten.» Laut «Haaretz» sieht Tel Aviv zwar keine Anzeichen, dass Assad Chemiewaffen weitergibt. «Doch Israel ist sehr besorgt, denn es ist schwer zu sagen, ob diese Schritte ausreichen, wenn Assad fällt», sagte der Informant. Am Montag hatte das syrische Außenministerium erklärt, die Chemiewaffen würden nicht im Inneren eingesetzt und seien zur Abwehr von Angriffen aus dem Ausland entwickelt worden. Das war von westlichen Politikern als Drohung gewertet worden. Daraufhin schob Syrien am Dienstag eine Klarstellung nach und erklärte, man würde Chemiewaffen auch nicht gegen Israel richten.
 
Die einzigen Extremisten sind für mich die Rebellen. Dass die deutlich unberechenbarer sind, zeigen die Attentate, die sie begehen. Solange sie aber für die NATO nützlich sind, werden sie weiter mit Waffe versorgt und als die Helden dargestellt.
 
Welcher Nutzen soll das sein?

Ist doch offensichtlich, das Gleiche wie mit Gaddafi: Wer nicht nach der Pfeife der NATO/USA tanzt, wird einfach aus dem Weg geschafft. Die westlichen Staaten haben aber erkannt, dass es dem Volk nicht gefällt, wenn eigene Soldaten auf fremden Land sterben. Deswegen hetzt man einfach die Bewohner in Lybien gegeneinander auf, wie es in Lybien gemacht wurde und vermarktet es als Revolution. So müssen die Rebellen nur mit Waffen versorgt werden und erledigen ohne Probleme den Job der Soldaten.
 
Ist doch offensichtlich, das Gleiche wie mit Gaddafi: Wer nicht nach der Pfeife der NATO/USA tanzt, wird einfach aus dem Weg geschafft.
Viel offensichtlicher wäre, dass die autoritären Regime für den Westen äußerst bequeme Partner waren. Eine Revolution ist dagegen unberechenbar. Wir haben lange von der Stabilität und der Ausbeutung der Bevölkerung in der Region profitiert.
Wieviel Liter billiges libysches Öl hast du wohl in deiner Lebenszeit konsumiert?
Deswegen hetzt man einfach die Bewohner in Lybien gegeneinander auf, wie es in Lybien gemacht wurde und vermarktet es als Revolution.
Ich nehme an du meintest Syrien und Libyen.

Du meinst also Mohamed Bouazizi wurde vom Westen überredet sich selbst anzuzünden, weil die westlichen Thinktanks genau wussten was dann passieren wird?

Hast du eigentlich eine ungefähre Vorstellung davon, in welcher Situation man sich befinden muss, um bereit zu sein auf der Straße für Demokratie und bessere Bedingungen zu sterben?
 
@BigSword, Deine Argumente scheinen, in sehr vereinfachter Form, direkt aus den Medien von Assad oder Gaddafi zu stammen.

Als sich im Im Ostblock die Völker gegen den Kommunismus gewehrt haben, waren auch immer die imperialistischen Machthaber und die NATO schuld. Welches Feinbild wird man haben, wenn alle Diktatoren verschwunden sind?
 
@BigSword: Ich glaube nicht, dass du dich ausführlich mit dem Pulverfass im nahen Osten beschäftigst. Dein Argument ist überhaupt nicht tragfähig und unwahr. Wenn du dich mit der Materie auskennen würdest und etwas mehr darüber gelesen hättest, kämen solche Worte nicht von dir. Oder aber du hast eine sehr fragwürdige Auffassung von den Dingen.

Dieses mal ist es Assad mit seinen treuen Soldaten, der seine Bevölkerung abschlachtet, Vergewaltigungen toleriert und Freiheitskämpfer und Revolutionisten als Terroristen darstellt.
 
Hast du eigentlich eine ungefähre Vorstellung davon, in welcher Situation man sich befinden muss, um bereit zu sein auf der Straße für Demokratie und bessere Bedingungen zu sterben?

Und was sagt das aus? Anders Behring Breivik war bereit für die Rettung seiner Vorstellung eines Staates sein Leben weg zu werfen. Bedeutet dies nun, dass er recht hat? Als H****r damals die Macht ergriffen hat, waren schon vor Machtergreifung viele bereit für Ihn auf die Straße zu gehen und dort zu sterben um ihn bei der Machtergreifung zu helfen. Legitimirt das nun die Handlungen nach der Machtergreifung, weil der Status vor der Machtergreifung so schlecht war? Menschen sind bereit zu sterben, wenn ihnen ihr eigenes Leben nicht mehr genug wert ist und sie einen irrglauben von Ehre haben. Das sagt alleine nichts aus.

Ich denke, dass keiner von uns da vor Ort lebt. Vielleicht ist die Mehrheit zufrieden mit dem Leben? Oder zumindest denken die sich, dass es ihnen immer noch besser geht als den anderen arabischen Staaten, die mittlerweile demokratisiert wurden und "frei" sind und wo es auch nicht bessere Lebensumstände gibt. Vielleicht ist die Mehrheit auch auf der Seite der Oppositionellen. Vielleicht denkt sich die Mehrheit aber auch, dass es egal ist, da die Oppositionellen eh nicht besser sind. Man sehe sich Ägypten an, wo der eine Despot durch das Millitär ersetzt wird...

Aktuell sieht man nur, dass die Oppositionellen Lastwagen überfallen von Zivilisten, dass sie Bombenattentate verüben und auch ansonsten nicht vor Gewalt zurück schrecken. Das nun eine Regierung in einem Land, dass nicht so aufgeklärt ist, nicht nur mit Gummigeschossen zurück schießt ist klar. In Amerika gibt es ja auch die Todesstrafe für Hochverrat. Und wer gegen den Staat vorgeht begeht nun mal hochverrat.

Eine Revolution sollte so abalufen wie in der DDR. Friedlich und durch Verhandlungen. Wenn einem schon das eigene Leben egal ist, dann muss man sich nicht selbst töten oder zu Waffen greifen um andere zu töten, dann kann man auch verbal gegen das Regime arbeiten oder aber andere friedliche Maßnahmen ergreifen.
 
Wenn um mich herum täglich Menschen von staatlicher Seite aus getötet werden und meine weiblichen Familienmitglieder von treuen Präsidentenschergen duldend vergewaltigt werden, dann würde ich sicherlich auch nicht still schweigend und auf Besserung hoffend einfach zuschauen.
 
Hast du eigentlich eine ungefähre Vorstellung davon, in welcher Situation man sich befinden muss, um bereit zu sein auf der Straße für Demokratie und bessere Bedingungen zu sterben?

Nein, die Leute haben aber auch garnicht nötig, für bessere Bedingungen zu sterben, da es ihnen vergleichsweise gut ging. Gaddafi hat Milliarden von Dollar zum Wohle des Volkes in Projekte investiert und die Bewohner in vielen Hinsichten unterstützt.

Die angebliche Demokratie der NATO hat der Bevölkerung nichts gebracht. Bestes Beispiel sind die Banken, die nach der Übernahme der NATO privatisiert wurden und Kredite nur noch zu hohen Zinsen ausgeben. Zu Gaddafis Zeiten gehörten die Banken dem Staat und jeder Brüger konnte sich zinslos Geld leihen. Du darfst jetzt mal raten was der Bevölkerung lieber war.

Bei der angablichen "Hilfe" kamen immer wieder tausende Zivilisten ums Leben und die NATO setzte oft auch Streumunition bei ihren Einsätzen ein. Nennt sich sowas Hilfe und Schutz der Bevölkerung?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was sagt das aus?
Von richtig und falsch habe ich in dem Zusammenhang gar nicht gesprochen. Ich bezog mich in den Absätzen auf "einfach gegeneinander aufhetzen". Insbesondere auf "einfach".
Eine Revolution, vor allem eine derart weitreichende, Staatsübergreifende Revolution, lässt sich nicht mal eben per Knopdruck durch den Westen auslösen, um gezielt einen aus der Reihe tanzenden Diktator zu schelten.

Wenn ich von richtig und falsch reden soll: Aus einer tiefen Unzufriedenheit gegen Missstände aufzubegehren halte ich für richtig. Die Art und Weise kann aber falsch sein.

Nein, die Leute haben aber auch garnicht nötig, für bessere Bedingungen zu sterben, da es ihnen vergleichsweise gut ging.
Wenn es den Leuten so gut ging, wieso demonstrierten sie dann für Arbeitsplätze, Ausbildung, Wohnungen, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, eine neue Verfassung und wurden zusammengeschossen?

Offensichtlich war einigen "Alles, was das Volk braucht, ist Essen und Trinken" nicht genug.
Die angebliche Demokratie der NATO hat der Bevölkerung nichts gebracht.
Die angeblich demokratisch gewählte Regierung ist, wenn ich das richtig sehe, seit 8 Tagen im Amt.
Bestes Beispiel sind die Banken, die nach der Übernahme der NATO privatisiert wurden
Hat die NATO Libyen annektiert? :think:
 
Wenn es den Leuten so gut ging, wieso demonstrierten sie dann für Arbeitsplätze, Ausbildung, Wohnungen, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, eine neue Verfassung und wurden zusammengeschossen?

Hier wird doch für das selbe demonstriert. Syrien hatte eine Arbeitslosigkeit von 8,5 % in 2009 und 8,3% in 2010. Wenn ich mir da Griechenland, Spanien, Italien angucken oder aber auch unsere eigene Arbeitslosenquoten 2011 von 7,1%, dann denke ich nicht, dass man sagen kann, dass das gleich darauf schließen lässt, dass es allen Menschen da schlecht geht. Hier gibt es ja auch Gewinner und Verlierer, ebenso wie da. Nur ist die Frage ob es denen im Verhältnis zu den anderen Staaten auf deren Entwicklungsstand nicht sogar besser geht. Und Meinungsfreiheit haben wir in Deutschland auch nicht an allen Ecken und Punkten. Unseren Präsidenten zu Verunglimpfen steht auch unter Strafe. Klar ist es bei uns liberaler und wird nicht so streng genommen aber grundsätzlich sind wir hier doch in vielen Dingen auch eingeschränkt.

Offensichtlich war einigen "Alles, was das Volk braucht, ist Essen und Trinken" nicht genug

Und hier ist die Frage, ob es einige sind oder die Mehrheit. Ist es die Mehrheit, dann wird sich ein Regime über kurz oder Lang auch dann nicht halten, wenn man keine Gewalt einsetzt.
 
Hier wird doch für das selbe demonstriert.
Da gibt es immernoch einen erheblichen qualitativen Unterschied.
Wenn du die Wahl hättest in Deutschland, Griechenland oder in Libyen unter Gadhafi zu leben...?
Nur ist die Frage ob es denen im Verhältnis zu den anderen Staaten auf deren Entwicklungsstand nicht sogar besser geht.
Die eigentliche Frage lautet imo, ob sich ein Land ausschließlich und bis in alle Ewigkeit mit Staaten auf ihrem (niedrigen) Entwicklungsstand vergleichen wollen, oder weiterentwickeln.
dann denke ich nicht, dass man sagen kann, dass das gleich darauf schließen lässt, dass es allen Menschen da schlecht geht.
Habe ich gesagt, dass es allen Menschen schlecht geht?
Und hier ist die Frage, ob es einige sind oder die Mehrheit.
Ich weiß nicht wie die Verhältnisse in Libyen, Syrien, Tunesien, Saudi Arabien, oder Kambodscha sind.

Ehrlich gesagt interessiert das hier auch kaum jemanden. War hier jemand glücklicher, als man in Libyen die Opposition an die Macht bombte? Ist jemand unglücklicher weil man in Syrien zuschauen muss? Was ist eignetlich aus Haiti geworden nach dem Erdbeben?

Ob diejenigen, denen es schlecht geht nun Mehrheiten oder Minderheiten sind, spielt für die Frage, ob sie für ihre Sache kämpfen dürfen ("kämpfen" nicht im bewaffneten Sinne) auch gar keine Rolle.

Natürlich unterschreibe ich deine Präferenz für den gewaltlosen Widerstand, könnte dir aber nicht sagen, ob ich auch dabei bleiben würde, wenn auf einer Demo neben mir Menschen von der Polizei erschossen werden würden.
 
Da gibt es immernoch einen erheblichen qualitativen Unterschied.
Wenn du die Wahl hättest in Deutschland, Griechenland oder in Libyen unter Gadhafi zu leben...?

Die eigentliche Frage lautet imo, ob sich ein Land ausschließlich und bis in alle Ewigkeit mit Staaten auf ihrem (niedrigen) Entwicklungsstand vergleichen wollen, oder weiterentwickeln.

Bei mir wäre die erste Wahl immer Deutschland ;) Finde es ist einfach das optimalste Land vom Klima her. Auch wenn Deutschland von den Menschen her immer schlechter wird in den Augen würde ich es also bevorzugen.

Danach würde ich aber wohl eher in einem arabischen Staat mit einigermaßen funktionierender Wirtschaft leben als in Griechenland. Libyen und Syrien hatten ja durchaus eine funktionierende Wirtschaft und ich denke, dass ich mit meiner Qualifikation da auf jedenfall arbeiten hätte können. In Griechenland ist das da nicht so sicher mit der Arbeit.
 
Ägyptens Präsident Mursi beleidigt Syrien und Iran - Delegationen geschockt

Folgende News wurde am 30.08.2012 um 13:55:00 Uhr veröffentlicht:
Ägyptens Präsident Mursi beleidigt Syrien und Iran - Delegationen geschockt
Shortnews

Mohammed Mursi, der amtierende ägyptische Präsident, fand harte Worte für Syrien und den Iran. Die syrische Regierung bezeichnete er als "Unterdrückerregime". Darüber hinaus betonte Mursi auf einem Gipfel der Blockfreien Staaten in Teheran, dass man die Revolution unter allen Umständen unterstützen müsse. Sowohl die iranische als auch die syrische Delegation reagierten geschockt, Syrien soll bereits abgereist sein.
 
Islamischer Fanatiker ruft zur Zerstörung der Pyramiden und der Sphinx in ...

Folgende News wurde am 12.11.2012 um 21:47:00 Uhr veröffentlicht:
Islamischer Fanatiker ruft zur Zerstörung der Pyramiden und der Sphinx in Ägypten auf
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Dschihadist Murgan Salem al-Gohari hat im Fernsehen zur Zerstörung von Götzenbildern in Ägypten aufgerufen. Stolz erklärte der islamische Fanatiker in einer bereits am Samstag ausgestrahlten Sendung, dass auch er an der Zertrümmerung der weltbekannten Buddah-Statuen in Bamian beteiligt gewesen sei. Die Zerstörung von Götzenbildern wie die Pyramiden und die Sphinx, so rief der Salafist den Muslimen in Erinnerung, sei nach den Lehren der islamischen Scharia eine Pflicht. Die arabische Tageszeitung "Al-Sharq Al-Awsat" berichtet indes, dass die Drohung vom Innenministerium und den nachgeordneten Sicherheitseinrichtungen ernst genommen werde.