Wunsch:

BaWü:
CDU<30 (hinter den Grünen)
AfD>13 (vor der Spd)

Rheinland-Pfalz:
SPD oder CDU --> Egal (hauptsächlich in der Summe möglichst wenig)
Afd>10

Sachsen-Anhalt
CDU<28
AfD>22 (Als zweitstärkste Partei!)
SPD<12

Mich würde mal eine Wahlumfrage zu Sachsen interessieren... Bei den sächsischen Männern ist die AfD bestimmt schon mit Abstand die stärkste Partei.
 
Wunsch:

BaWü:
CDU<30 (hinter den Grünen)
AfD>13 (vor der Spd)

Rheinland-Pfalz:
SPD oder CDU --> Egal (hauptsächlich in der Summe möglichst wenig)
Afd>10

Sachsen-Anhalt
CDU<28
AfD>22 (Als zweitstärkste Partei!)
SPD<12

Mich würde mal eine Wahlumfrage zu Sachsen interessieren... Bei den sächsischen Männern ist die AfD bestimmt schon mit Abstand die stärkste Partei.

Irgendwie enttäuscht du mich gerade mit deinen Wünschen :)

Wunsch:

CDU : 25%
AfD : 35%
SPD: 15%
FDP: 20%
Grüne :0%
Sonstiges : Rest

Fände ich interessante Ergebnisse :)
 
Irgendwie enttäuscht du mich gerade mit deinen Wünschen :)

Wunsch:

CDU : 25%
AfD : 35%
SPD: 15%
FDP: 20%
Grüne :0%
Sonstiges : Rest
FDP? Ehrlich? Die hatten ihre Chance über Jahrzehnte und haben nix auf die Rille bekommen. Aber gut, ich gönne Dir natürlich den Wunsch. Darf ich auch mal? :D

Wunsch:

CDU: 15%
SPD: 15%
AfD: 35%
Linke: 25%
FDP: 3%
Grüne: 2%
Sonstige: 5%

Das fände ich interessant. Obwohl es vermutlich gar nicht so aufregend werden würde. Keiner will mit AfD, also Minderheitenregierung und viel zu starke Opposition. CDU/SPD können aber auch keine Große Koaltion ohne die Linkspartei bilden. Linke und SPD würde gehen, aber auch dann hätten sie keine Mehrheit und das Ergebnis wäre vermutlich das Gleiche, wie die AFD in der Regierung: 4 Jahre absoluter Stillstand.

Tja, ein Hoch auf unsere Pseudo-Demokratie...
 
FDP? Ehrlich? Die hatten ihre Chance über Jahrzehnte und haben nix auf die Rille bekommen. Aber gut, ich gönne Dir natürlich den Wunsch. Darf ich auch mal? :D

Ach im Grunde haben sie beim letzten mal ihr Wahlversprechen gehalten, auch wenn sie dafür dann bestraft wurden. Sie haben vorher gesagt die Hoteliers zu fördern und haben das dann gemacht. Dass das dann ihre eigenen Wähler dazu veranlasst hat sie nicht mehr zu wählen war irgendwie nur merkwürdig von den Exwählern.

Ich verdiene ganz gut, daher stehe ich der FDP halt näher als zum Beispiel der Linken. Ich bin Fan einer Leistungsgesellschaft
 
...aber Hessen hat ÜBERHAUPT keine Außengrenzen!!! Es ist ein Binnenland!

Der Frankfurter Flughafen ist eine der "Außengrenzen" die Hessen mit Sicherheit hat. Und das ist zwar nicht die Hauptanlaufstelle für Flüchtlinge, aber wie gesagt - sollen sie die halt dicht machen, das könnte recht einfach klappen :)
 
Das fände ich interessant. Obwohl es vermutlich gar nicht so aufregend werden würde. Keiner will mit AfD, also Minderheitenregierung und viel zu starke Opposition. CDU/SPD können aber auch keine Große Koaltion ohne die Linkspartei bilden. Linke und SPD würde gehen, aber auch dann hätten sie keine Mehrheit und das Ergebnis wäre vermutlich das Gleiche, wie die AFD in der Regierung: 4 Jahre absoluter Stillstand.

Tja, ein Hoch auf unsere Pseudo-Demokratie...
Will denn die AfD mit einer der etablierten Parteien? Gauland meint, man wäre dazu noch gar nicht fähig. Manch Gliederung will gar nicht koalieren.
Will die AfD koalieren, muss sie Kompromisse eingehen und Zugeständnisse machen. Kann ich mir nicht vorstellen. Würden also nur Minderheitenregierungen möglich sein. Die wiederum auf noch mehr Kompromisse beruht, sowohl für die Regierung als auch Opposition. Bedeutet Stillstand, wie du ja schreibst. Und das soll sooo interessant sein?
 
Will denn die AfD mit einer der etablierten Parteien? Gauland meint, man wäre dazu noch gar nicht fähig. Manch Gliederung will gar nicht koalieren.

Man wächst in seine Aufgaben hinein. Und 90% der Arbeit wird durch Mitarbeiter geleistet, die vorher da waren und auch nach einem Regierungswechsel da sind.

Will die AfD koalieren, muss sie Kompromisse eingehen und Zugeständnisse machen. Kann ich mir nicht vorstellen. Würden also nur Minderheitenregierungen möglich sein. Die wiederum auf noch mehr Kompromisse beruht, sowohl für die Regierung als auch Opposition. Bedeutet Stillstand, wie du ja schreibst. Und das soll sooo interessant sein?

Vielleicht setzen sich dann mal Ideen durch, weil man für eine Idee stimmt und nicht aufgrund von Fraktionszwang für dumme Ideen, die aber 2 - 3 höhere Herrschaften sich wünschen.

Die AfD wird vielleicht ein wenig mehr auf seine Wähler hören und den Ruf als Volksvertreter wieder stärken. Wenn sie es nicht tun und ebenso wie die etablierten Parteien meinen, schlauer zu sein als Ökonomen, welche sie beraten (man siehe Griechenlandkrise, wo der Wirtschaftsrat regelmäßig andere Dinge empfohlen hat, als das die Regierung dann umsetzt) und schlauer als ihre Wähler, dann hat halt die Demokratie nichts gewonnen aber auch nichts verloren.
 
Will denn die AfD mit einer der etablierten Parteien? Gauland meint, man wäre dazu noch gar nicht fähig. Manch Gliederung will gar nicht koalieren.
Ja, ist eben eine junge, unerfahrene Partei. Der Start wäre sicherlich holprig. Aber es wäre eigentlich egal, was Gauland meint oder nicht meint. Kämen sie in die Verantwortung, würden sie schon eine Regierung zusammen würfeln. Villeicht auch auch paar parteinahe Wirtschaftler und Politologen, ohne dass sie Mitglied sind. Aber ich denke, dass es verschenkte Zeit ist, sich jetzt darüber zu unterhalten.

Will die AfD koalieren, muss sie Kompromisse eingehen und Zugeständnisse machen. Kann ich mir nicht vorstellen. Würden also nur Minderheitenregierungen möglich sein. Die wiederum auf noch mehr Kompromisse beruht, sowohl für die Regierung als auch Opposition. Bedeutet Stillstand, wie du ja schreibst. Und das soll sooo interessant sein?
Also erstens würde ich davon ausgehen, dass diese Konstellation Neuwahlen forcieren würde, weil es zu keiner regierungsfähigen Koalition käme.

Aber es gäbe sicherlich Seiteneffekte, die äußerst interessant und wichtig wären. Zunächst mal wäre ein solches Ergebnis eine Totalabsage an die Politik von Merkel und Gabriel. Gleichzeitig auch eine Bankrotterklärung der Großen Koalition. Das bedeutet, dass sich sowohl die Union, als auch die SPD neu ausrichten müssen. Erstens um sich wieder voneinander zu unterscheiden und zweitens um den Kurs zu korrigieren. Und wenn ich ehrlich bin, dann ist das auch das Einzige, das ich will. Eigentlich will ich gar keine AfD in der Regierungsverantwortung sehen. Ich will eine Union der 1980er Jahre. Was aus der SPD wird, ist mir herzlich egal, aber auch ihr könnte es nicht schaden, wenn sie sich wieder etwas mehr ihrer sozialdemokratischen Grundsätze besinnen würde. Und die Grünen können von mir aus unter den Stein zurück kriechen, unter dem sie hervor kamen.

Ich will auch keine Linkspartei in der Regierung sehen. Denn auch die Partei ist mir dafür zu radikal. Sie gehört in die Opposition, aber in eine stärkere Rolle. Im Grunde genauso wie die AfD. Was mir allerdings ein "innerlicher Parteitag" wäre, wenn Merkel ihre Niederlage eingestehen müsste und den Sessel räumt. Und dieser nutzlose Gabriel gleich mit dazu. Die Union könnte dann mali wieder etwas mehr nach rechts in Richtung Mitte rutschen und die SPD - soll bleiben, wo sie ist oder auch nicht. Mir egal.

Kurz gesagt: Eine AfD bei über 20 oder gar 30% wäre eine Ohrfeige, die quer durch Europa und um die Welt schallt. Wenn ein Schuh so sehr drückt, dass man darin nicht mehr laufen kann oder möchte, dann geht auch für mich eine Protestwahl in Ordnung, auch wenn ich nie ein Fan davon war.
 
Man wächst in seine Aufgaben hinein. Und 90% der Arbeit wird durch Mitarbeiter geleistet, die vorher da waren und auch nach einem Regierungswechsel da sind.
Die AfD übernimmt 90% der Referenten & Co.? Wäre unüblich. Warum sollte das die AfD machen?

Vielleicht setzen sich dann mal Ideen durch, weil man für eine Idee stimmt und nicht aufgrund von Fraktionszwang für dumme Ideen, die aber 2 - 3 höhere Herrschaften sich wünschen.
Wünschenswert. Aber. Ist halt die Frage, was man für dumme Ideen hält. Und nur weil es sich angeblich 2 - 3 höhere Herrschaften sich wünschen, muss es keine dumme Idee sein. Bzw. weil es das "Fussvolk" für eine gute Idee hält, kann die trotzdem eine dumme sein.
Kurz: Die Afd macht auf mich nicht den Eindruck, als wäre sie offen gegenüber anderen Ideen. Stichwort alternativlose Politik.

Die AfD wird vielleicht ein wenig mehr auf seine Wähler hören und den Ruf als Volksvertreter wieder stärken. Wenn sie es nicht tun und ebenso wie die etablierten Parteien meinen, schlauer zu sein als Ökonomen, welche sie beraten (man siehe Griechenlandkrise, wo der Wirtschaftsrat regelmäßig andere Dinge empfohlen hat, als das die Regierung dann umsetzt) und schlauer als ihre Wähler, dann hat halt die Demokratie nichts gewonnen aber auch nichts verloren.
"Mehr auf die Wähler hören" und gleichzeitig den Ratschlägen der Ökonomen folgen ist für viele AfD-Wähler sicherlich ein Widerspruch. Oder könnte er zumindest sein. Denn Themen wie HartzIV, Mindestlohn, Renteneintrittsalter usw. - da dürften die Vorstellungen von vielen AfD-Wählern und Ökonomen weit auseinander gehen. Wobei natürlich es bei der AfD Unterschiede gibt. Die AfD Baden-Württemberg schlichtweg neoliberal ist, wogegen die AfD Sachsen-Anhalt - darf man das sagen? - durchweg rechts ist. Im Großen und Ganzen aber nicht gerade eine "soziale" Partei.
 
Ja, ist eben eine junge, unerfahrene Partei. Der Start wäre sicherlich holprig. Aber es wäre eigentlich egal, was Gauland meint oder nicht meint. Kämen sie in die Verantwortung, würden sie schon eine Regierung zusammen würfeln. Villeicht auch auch paar parteinahe Wirtschaftler und Politologen, ohne dass sie Mitglied sind. Aber ich denke, dass es verschenkte Zeit ist, sich jetzt darüber zu unterhalten.
Und mit wem will die AfD nun koalieren?

Also erstens würde ich davon ausgehen, dass diese Konstellation Neuwahlen forcieren würde, weil es zu keiner regierungsfähigen Koalition käme.
Und die bringen was?

Aber es gäbe sicherlich Seiteneffekte, die äußerst interessant und wichtig wären. Zunächst mal wäre ein solches Ergebnis eine Totalabsage an die Politik von Merkel und Gabriel.
Praktisch, wenn man als AfD nicht in der Bringschuld ist. Brauch man nicht davon ausgehen, dass die AfD Koalitionsgespräche platzen lässt.

Gleichzeitig auch eine Bankrotterklärung der Großen Koalition.
Schön für die Politik und die Demokratie wäre, wenn schwerpunktmäßig themenbezogen gewählt werden würde. Themenbezug vs, "Fraktionszwang". Es fanden Kommunalwahlen, es finden Landtagswahlen statt. Zur Bundestagswahl haben wir noch über Jahr.

Das bedeutet, dass sich sowohl die Union, als auch die SPD neu ausrichten müssen. Erstens um sich wieder voneinander zu unterscheiden und zweitens um den Kurs zu korrigieren. Und wenn ich ehrlich bin, dann ist das auch das Einzige, das ich will. Eigentlich will ich gar keine AfD in der Regierungsverantwortung sehen. Ich will eine Union der 1980er Jahre.
Sprich die CDU soll so sein wie die AfD?

Und die Grünen können von mir aus unter den Stein zurück kriechen, unter dem sie hervor kamen.
Da dürfte jetzt reichlich Platz sein, ist ja jetzt die AfD hervorgekrochen?

Was mir allerdings ein "innerlicher Parteitag" wäre, wenn Merkel ihre Niederlage eingestehen müsste und den Sessel räumt. Und dieser nutzlose Gabriel gleich mit dazu.
Was danach kommen könnte macht dir Hoffnung?

Kurz gesagt: Eine AfD bei über 20 oder gar 30% wäre eine Ohrfeige, die quer durch Europa und um die Welt schallt. Wenn ein Schuh so sehr drückt, dass man darin nicht mehr laufen kann oder möchte, dann geht auch für mich eine Protestwahl in Ordnung, auch wenn ich nie ein Fan davon war.
Schade, dass es Volk nicht für nötig erachtet hat, der Politik von links eine Ohrfeige zu verpasst. Hätte ihm mehr erbracht und uns wäre die AfD erspart geblieben. Was für ein Elend!
 
Ist das nicht offensichtlich? :Roll:

Nein, immer noch nicht. :p

Hier bei Darmstadt liegt der Dagger-Complex, höchstwahrscheinlich eine der NSA-Abhöreinrichtungen in Deutschland. Sie soll demnächst nach Wiesbaden umziehen. Da hast du deinen kommunalen Bezug! Ich würde der AfD das Gremzargument ja zugestehen, aber Hessen hat ÜBERHAUPT keine Außengrenzen!!! Es ist ein Binnenland!

Dafür, dass es für eine überregionale Protestpartei auch überregionale Themen geben könnte, reicht deine Fantasie offensichtlich nicht. Zumal sich die anderen auch nicht gerade mit Ruhm bekleckern.

"Wir für Hessen" "Für ein starkes Hessen"... Braucht man nur noch das Parteilogo einfügen. Und überhaubt: Die andern sind dann gegen ein starkes Hessen?
 
Und die bringen was?
Mit etwas Glück einen Ruck und einen schnellen Kurswechsel.

Praktisch, wenn man als AfD nicht in der Bringschuld ist. Brauch man nicht davon ausgehen, dass die AfD Koalitionsgespräche platzen lässt.
Ja nun. Dann wollen wir hoffen, dass die AfD das schafft, was die Union seit 1953 nicht mehr geschafft hat und über 50% bekommt. Halte ich aber für viel zu ambitioniert.

Schön für die Politik und die Demokratie wäre, wenn schwerpunktmäßig themenbezogen gewählt werden würde. Themenbezug vs, "Fraktionszwang".
Wenn wir auch ausgesprochen selten einer Meinung sind, aber hier sind wir es wohl, wenn ich Dich recht verstehe. Nur wäre das ja schon ein riesiger Schritt Richtung direkter Demokratie und Volksentscheiden. Ja, wenn wir die hätten, dann brauchen wir auch keine AfD mehr, zumindest nicht aus meiner Sicht. Dann brauchen wir aber auch eigentlich keine andere Partei mehr, weil dann grundsätzliche Ausrichtungen und Wahlprogramme kaum noch von Bedeutung sind. Man würde ja dann gezielte Lösungen wählen statt eine politische Richtung. Würde ich mir sehr wünschen, sehe ich aber mit einer ähnlich hohen Wahrscheinlichkeit kommen, wie die 50+% für die AfD.

Sprich die CDU soll so sein wie die AfD?
Siehst Du die CDU der 1980er Jahre wie die AfD heute? Also ich nicht. Klar war sie ein wenig freiheitlich-konservativer aufgestellt als heute. Aber die Union hatte damals schon ein Konzept für eine ganzheitliche Politik und hatte nicht nur die Punkte auf dem Zettel, die gerade akut sind. So gesehen wäre mir auch heute die Union lieber als die AfD, wenn sie nicht so furchtbar vom Kurs abgekommen wäre.

Was danach kommen könnte macht dir Hoffnung?
Ja.

Schade, dass es Volk nicht für nötig erachtet hat, der Politik von links eine Ohrfeige zu verpasst. Hätte ihm mehr erbracht und uns wäre die AfD erspart geblieben. Was für ein Elend!
Von links? Wie weit links soll denn eine Politik noch werden, damit es zur Ohrfeige wird? Links der aktuellen Politik kommt doch fast nur noch ein Radikalensumpf. Der Linkspartei hätte ich 20+% gegönnt, als noch Gysi seine Rebellen im Zaum hielt. Jetzt mit Wagenknecht/Lafontaine/Pau sehe ich das ganz und gar nicht mehr. Beim besten Willen, aber nein danke. Dann würde ich fast noch eher auf den Zug der alten FDP mit aufspringen.

Ok, wir wissen ja nun beide, dass wir grundsätzlich andere politische Orientierungen haben. Wenn Du jetzt siehst, dass die AfD flächendeckend auf über 10% im Durchschnitt kommt (lokal und punktuell sogar womöglich auf über 20%), dann müssen wir doch beide feststellen, dass ein erheblicher Teil der (wählenden) Bevölkerung mit dem augenblicklichen Kurs der Regierung nicht einverstanden sind. Selbst alte Sozialdemokraten wandern teilweise zur AfD, aber viele auch von der Union. Und das trotz des schlechten Bildes, welches die Medien schon fast zwanghaft der AfD überbügeln wollen. Aus Deiner Sicht muss es so aussehen, als sei das Volk verrückt geworden. Aus meiner Sicht ist das die längst überfällige Konsequenz aus den letzten Jahren der Regierung.

Und soll ich Dir mal sagen, wie ich die Zukunft sehe? Die AfD halte ich für eine "temporale Anomalie". Sie zehrt sich aus grundsätzlich 2 Themen: Flüchtlingskatastrophe und Europa-Katastrophe. Dabei erhält sie Zulauf, ohne auch nur irgendwas richtig zu machen, sondern nur aus der Tatsache, dass alle anderen es falsch machen. Und das sehe ich nicht als Basis für eine stabile Partei für die Zukunft. Wenn sich also mindestens die Union (und womöglich auch die SPD) in diesen beiden Punkten korrigieren sollte, dann wird die AfD so schnell verschwunden sein, wie sie aufgetaucht ist. Dann gibt es nämlich für niemanden mehr einen Grund, das Risiko einer AfD-Wahl einzugehen. Nur ist diese "Weisheit" offensichtlich noch nicht an die Regierungsspitze gedrungen. Wenn sie aber Prozentpunkt um Prozentpunkt an die "Newcomer" abtreten müssen, dann werden sie früher oder später einsehen, wie wichtig dem Volk diese Punkte sind und dass der Durchschnittsbürger wenig angetan ist von einem "alternativlosen Kurs".

Und wenn wir diese beiden Katastrophen wieder unter Kontrolle haben sollten, dann wird das Volk sich auch wieder auf soziale Belange fokussieren und dann wäre auch wieder Platz für Deine "Ohrfeige von links". Aber bis dahin sehe ich dafür keine Chance. Weil wir eben ganz andere, gravierendere Probleme haben, als kostenlose Kitas und anderen Luxus...
 
Afd

Wir sehen in der AfD keine normale Partei. Je stärker die AfD mit ihren Hass-Parolen wird, desto stärker gefährdet sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie verletzt viele grundlegende Werte, für die wir uns als progressive Bürgerbewegung einsetzen.

In den Medien wird bisher vor allem die Position der AfD zu Flüchtlingen wiedergegeben. Die Mehrheit der Bürger/innen weiß nicht, wofür die AfD sonst noch steht – weder Gegner noch Befürworter.

Die Mehrheit der AfD-Unterstützer wird nicht wissen, dass die AfD die Abschaffung des Mindestlohns sowie Steuersenkungen für Spitzenverdiener fordert. Ihre Positionen gegen Frauengleichstellung, für staatliche Einflussnahme auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und für die Rückkehr zur Atomkraft sind ebenfalls kaum bekannt.

Wir sind überzeugt: Inhaltliche Aufklärung nimmt den Populisten die Unterstützung. Verunsicherten Menschen hilft eine Partei, die die soziale Grundsicherung zerstören will, nicht weiter. Die AfD betont gerne, die Partei „der kleinen Leute“ zu sein – doch es gibt wohl kaum eine Partei, auf die das weniger zutrifft.
 
Jena: Bei AfD-Kundgebung Polizeiauto mit rechter Zeitschrift hinter Frontscheibe

Folgende News wurde am 10.03.2016 um 12:22:00 Uhr veröffentlicht:
Jena: Bei AfD-Kundgebung Polizeiauto mit rechter Zeitschrift hinter Frontscheibe
Shortnews

In Jena wurde ein Foto von einem Polizeiauto gemacht, hinter dessen Frontscheibe eine Ausgabe der rechten Zeitschrift "Compact" mit Frauke Petry auf dem Cover klemmte.

Nachdem das Bild im Internet verbreitet wurde, entschuldigte sich die Polizei so: "Nein - wir sind selbstverständlich unparteiisch! Sorry trotzdem".


Der Einsatzleiter äußerte Kritik und Unverständnis, die politische Neutralität sei so nicht gewahrt.
 
Komisch, solche Belanglosigkeiten werden erwähnt, nicht aber der Ablauf der Kundgebung dort: Link

- ca. 550 AfD Anhänger / ca. 2500 Gegendemonstranten
- Gegendemonstranten versuchen die Absperrungen gewaltsam zu durchbrechen sodass die Polizei Pfefferspray einsetzen muss
- Polizeifahrzeug wird attackiert und die Frontscheibe wird zerberstet
- ca 150 Gegendemonstranten kommen doch durch die Absperrung durch
- Polizist wird verletzt und 2 AfD Anhänger müssen mit schweren Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden

Warum müssen solche Demos / Gegendemos eigentlich so oft in Gewalt ausarten ? 8O
 
Sehr schön, trotz der medialen Hetze und daraus resultierenden Verunsicherung der Menschen hat die AfD viel Zuspruch bekommen.

Schön, dass sich Menschen nicht so leicht von der Angstschürerei der Medien und der Hetze der Politiker einschüchtern lassen haben und den Mut hatten die AfD zu wählen.
 
Man hat sich halt dazu entschlossen, lieber auf die Angstschürerei der AfD zu hören.

Die hat ja übrigens gemerkt, das mit "Flüchtlingen" nicht ewig zu punkten sein wird. "Islam" ist die neue Bedrohung!