Petition zur Senkung der Mineralölsteuer

Wieso soll ich Dir etwas erklären, was Du im Satz vorher als "absoluten Schwachsinn" deklarierst? Du hast Deine Meinung doch schon.

Marty

Erklär es mir doch, oder kannst du es nicht? Wenn nicht, ist es nur eine unbelegte These von dir.

@Franky: das ist genau der Grund, warum ich es auch nicht fordere. Die Steuerlast macht natürlich - noch - einen großen Anteil am Spritpreis aus. Aber die Senkung würde nur eine sehr kurzfristige Erleichterung bringen.

Vielleicht sollten Tankstellen verstatlicht werden? ;)
 
Erklär es mir doch, oder kannst du es nicht? Wenn nicht, ist es nur eine unbelegte These von dir.

Die These ist absolut korrekt, nur bezieht sie sich in erster Linie auf Rohstoffe und Verbrauchsgüter, die zur Produktion erforderlich sind, NICHT auf das Endprodukt.

Darüber hinaus dreht es sich in erster Linie um komplexe und große Produkte, wie Fertigungsmaschinen und Autos.

Beispiel:
Wenn ein Autobauer von seinen Zulieferern die Teile "Just in Time" verlangt, wandern sie nach Lieferung ins Montagewerk direkt ans Band und im Regelfall binnen ein bis zwei Schichten ans Produkt.

Der Autobauer spart sich die Lagerhaltung, denn das, was er braucht, wird ja "gerade rechtzeitig" (=just in Time) angeliefert.

Wenn ein Hersteller Lagerung von Überkapazitäten verhindern will, dann produziert er vornehmlich auf Bestellung.
 
Nun, das aber doch keine Verlagerung au die Straße, sondern nur eine Minimierung der Lagergrlöße und der Lagerdauer, dadurch, das nciht mehr im Voraus unmengen produziert bzw. eingekauft werden.

D.h. aber doch nicht, das der Lieferant zig LKW mehr hat, die igendwo auf der Straße auf die Auslieferung warten (was Verlagerung auf die Straße wäre).

Zumindest wäre das auch nicht just-in-time, wenn ich vor der tüt des Abnehmers stehe und warte, das er was braucht...
 
Erklär es mir doch, oder kannst du es nicht? Wenn nicht, ist es nur eine unbelegte These von dir.
Warum sollte ich Dir was erklären, was für Dich doch schon "absoluter Schwachsinn" ist, ohne dass Du überhaupt weißt, was ich meine. Lerne diskutieren.

Nun, das aber doch keine Verlagerung au die Straße, sondern nur eine Minimierung der Lagergrlöße und der Lagerdauer, dadurch, das nciht mehr im Voraus unmengen produziert bzw. eingekauft werden.
Und wie schaffen es wohl die Zulieferer, grundsätzlich pünktlich vor der Tür zu stehen?

Marty
 
Nun, ich sage Schwachsinn, wenn dir lieber ist, dann sage ich es ist Falsch was du dsagst, besser? Kommt aufs gleiche hinaus ;)

Die stehen aber sicherlich nicht ne Woche vor der Tür und warten nur drauf, das man bestellt oder? Das wäre nämlich die folgerung von dem was du sagst!
Bezweifel doch stark das das so ist.
 
Nun, ich sage Schwachsinn, wenn dir lieber ist, dann sage ich es ist Falsch was du dsagst, besser? Kommt aufs gleiche hinaus
Wenn Du gelernt hast zu diskutieren wirst Du merken, dass ein ganz enormer Unterschied besteht, ob man seinem Diskussionsgegenbüber sagt "Du erzählst Schwachsinn" oder "Das glaube ich nicht, erklär mal, was Du meinst". Mal schauen, ob Du zumindest in der Lage bist, zu interpretieren.

Die stehen aber sicherlich nicht ne Woche vor der Tür und warten nur drauf, das man bestellt oder?
Nein, die stehen aber einen Tag vorher schon in der Nähe auf dem Rastplatz. Und die warten nicht auf Bestellungen, die haben langfristige Verträge, dass sie jeden Tag eine bestimmte Menge zu liefern haben. Und damit die auch auf jeden Fall und unabhängig von jedem Stau pünktlich da ist, steht immer ein LKW schon da. Manche Zulieferer bauen eigene Lager vor Ort, andere errechnen, dass der Autobahnrastplatz billiger ist.

Und damit der LKW pünktlich Montag morgens um 6 Uhr am Ziel ist, steht der auch schon mal Samstags abends um 22 Uhr auf dem Rastplatz in der Nähe. Glaubst Du nicht? Dann fahr mal auf die Rastplätze rund um Köln und frag mal die LKW-Fahrer, warum sie da stehen und zu welchem Werk sie fahren.

Marty
 
Wenn wir schon off-topic sind und auf dem LKW-Verkehr rumhacken (Just-in-Time etc.). Man sollte sich eher Gedanken machen, wie man das Transportvolumen an sich reduzieren kann. Und zwar nicht mit Umlagerung auf die Bahn, sondern indem man wieder etwas "regionaler" denkt. Welchen Sinn macht es z.B. Mineralwasser aus Norddeutschland in Süddeutschen Supermärkten anzubieten...
 
D.h. aber doch nicht, das der Lieferant zig LKW mehr hat, die igendwo auf der Straße auf die Auslieferung warten (was Verlagerung auf die Straße wäre).

Zumindest wäre das auch nicht just-in-time, wenn ich vor der tüt des Abnehmers stehe und warte, das er was braucht...

Stell Dir doch folgendes Szenario vor:
Firma A baut Autos, 20 Stück am Tag.
Die Karosserie kommt vom Betrieb B, mit LKW, 4 Karossen pro LKW, macht 5 LKWs pro Tag.

Damit braucht sowohl Betrieb A und B Lagerkapazitäten für 3 Karossen, da die eine grad vom Band kommt bzw. darauf verschwindet.

Würde man nicht just in time z.B. mit der Bahn transportieren, ein Zug die Woche mit 25 Waggons, müssten beide Firmen ein Lager für 99 Karossen bereithalten.

gruss kelle!
 
Noch ein Aspekt, wenn ständig auf dem LKW-Verkehr rumgehackt wird: Wenn man es schaffen könnte, Leerfahrten zu reduzieren, könnte man auch schon einiges an Verkehr sparen.