Die Cahn-Ingold-Prelog-Konvention (CIP) dient dazu, die absolute Konfiguration von chiralen Molekülen eindeutig zu bestimmen und zu benennen. Sie legt fest, wie man die Prioritäten der an einem Chiralitätszentrum gebundenen Substituenten systematisch vergibt. Dabei werden die Atome nach ihrer Ordnungszahl sortiert: Je höher die Ordnungszahl, desto höher die Priorität. Sind Atome gleich, vergleicht man die nächstfolgenden Atome entlang der Kette. Anschließend ordnet man die Substituenten so an, dass der niedrigste Prioritätsrest vom Betrachter wegzeigt. Die Anordnung der drei übrigen Substituenten bestimmt, ob das Zentrum die Konfiguration R (rechts) oder S (links) hat. Diese Konvention ist wichtig, um Enantiomere präzise zu unterscheiden, da sie unterschiedliche biologische und chemische Eigenschaften besitzen können. Die CIP-Regeln sind somit ein standardisiertes System zur Beschreibung der räumlichen Struktur chiraler Moleküle.
Die Cahn-Ingold-Prelog-Konvention (CIP-Konvention) dient in der Chemie zur eindeutigen Bestimmung und Benennung der absoluten Konfiguration von Stereozentren in Molekülen. Sie ermöglicht durch ein System von Prioritätsregeln (CIP-Regeln) die Unterscheidung zwischen Enantiomeren (-System) und Diastereomeren an Doppelbindungen (-System). Hauptfunktionen und Merkmale:
zur eindeutigen Beschreibung der Anordnung der unterschiedlichen Substituenten an Atomen