Der Roman “Lolita” von Vladimir Nabokov (1955) handelt von der obsessiven und moralisch fragwürdigen Beziehung zwischen dem Literaturprofessor Humbert Humbert und der zwölfjährigen Dolores “Lolita” Haze.
Der Erzähler Humbert Humbert beschreibt rückblickend seine Besessenheit von dem Mädchen, das er nach dem Tod seiner ersten großen Liebe als Pflegling bei ihrer Mutter unterbringt. Nach dem Tod von Lolitas Mutter heiratet er sie, um in ihrer Nähe zu bleiben, und beginnt eine manipulative und ausbeuterische Beziehung zu ihr. Der Roman thematisiert Macht, Manipulation, moralische Verderbtheit und die psychologische Perspektive eines Täters.
Wichtig: Das Buch ist ein literarisches Werk und wird oft als Kritik an gesellschaftlichen Normen und moralischen Tabus gelesen. Es ist jedoch auch wegen seines sensiblen und kontroversen Inhalts umstritten.
Es geht um die verbotene, weil pädophile Beziehung des 1910 in Frankreich geborenen Ich-Erzählers, des Literaturwissenschaftlers Humbert Humbert, zu der anfänglich im Jahre 1947 zwölfjährigen Dolores Haze, die er Lolita nennt.