Meursault erfährt zu Beginn des Romans vom Tod seiner Mutter, reagiert jedoch ungewöhnlich gefasst und distanziert, was von seiner Umgebung als kalt wahrgenommen wird.
Im weiteren Verlauf entwickelt sich die Handlung, als Meursault in eine Reihe von Ereignissen verwickelt wird, die schließlich in einem Mord an einem Araber am Strand gipfeln.
Während des Gerichtsprozesses wird weniger der Mord an sich, sondern Meursaults Gefühllosigkeit und seine Haltung zum Leben verurteilt.
Am Ende akzeptiert Meursault die Absurdität des Lebens und findet in dieser Erkenntnis eine Art innere Freiheit.